AT3991U1 - Bodenbearbeitungsmaschine - Google Patents

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AT3991U1
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Agri Farm Maschb Ges M B H
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Abstract

Eine Bodenbearbeitungsmaschine umfasst ein Eggenfeld mit in Reihen versetzt zueinander angeordneten Zinkenscharen (6, 6). Es sind beispielsweise 6 Reihen mit je 10 Zinkenscharen (6, 6) vorgesehen. Jede dieser mit V-förmigem Querschnitt ausgebildeten Zinkenscharen zieht eine eigene Spur. Der Strichabstand kann zur vollflächigen Bodenbearbeitung und Unkrautvernichtung sehr eng gehalten werden. Dieses Eggenfeld kann gegenüber einem Maschinenrahmen (1) in der Arbeitshöhe verstellt werden, wobei der Maschinenrahmen (1) einerseits auf vorlaufenden Stützrädern, insbesondere in Form einer Krümelwalze (2) und anderseits auf einer nachlaufenden Walze (4) aus einer Vielzahl von gleichachsig angeordneten Walkrädern gelagert ist. Der Maschinenrahmen (1) trägt einen Saatbehälter (8) mit Dosier- (9) und Verteileinrichtung (10). Verteilleitungen, insbesondere Schläuche (11), sind zu Saatrohren (12) geführt, die entgegen der Fahrtrichtung unmittelbar hinter mindestens einigen der Zinkenscharen (6, 6) enden. Der Krümelwalze (2) können Schneidscheiben (3) zum Zerkleinern von Biomasse in Abständen zueinander auf einer Achse walzenähnlich vorgelagert sein.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Bodenbearbeitungsmaschine mit einem gegenüber einem Maschinenrahmen höhenverstellbaren Eggenfeld, das einen Tragrahmen mit quer zur Bearbeitungsrichtung orientierten und mit einer Vielzahl von federnden Zinkenscharen bestückten Trägern aufweist, wobei die Zinkenscharen von Träger zu Träger bzw. von Reihe zu Reihe zueinander versetzt sind. 



   Maschinen dieser Art sind beispielsweise 4 bis 8 m breit und werden mittels einer Zugmaschine über einen zu bearbeitenden Boden gezogen. Ziel ist es, eine plane und homogene Oberfläche zu schaffen, um in weiterer Folge durch Einsatz anderer Maschinen eine landwirtschaftliche Nutzung mit hohem Ertrag pro Flächeneinheit zu ermöglichen. Dieses Ziel wird insbesondere dort angestrebt, wo der Boden sehr teuer ist und dennoch eine Konkurrenzfähigkeit gegenüber landwirtschaftlichen Produkten aus Grossanbaugebieten, etwa den Maisfeldern von Canada oder USA, gewährleistet sein muss. 



   Es sind ferner Sämaschinen bekannt, die kalottenförmige Scheibenräder in Reihen nebeneinander und hintereinander aufweisen. Diese wirken entsprechend einer Pflugschar, wobei vorausgesetzt wird, dass der Boden von einer Bodenbearbeitungsmaschine vorbereitet ist. In den konvexen Hohlraum der Scheibenräder münden Särohre ein, die über einen Saatgutbehälter, eine Dosiereinrichtung und einen Verteilzylinder beschickt werden und die Saatkörner im Boden unter der abgehobenen Scholle ablegen. 



   Die Erfindung zielt darauf ab, eine Bodenbearbeitungsmaschine für ganzflächige, praktisch lückenlose Bodenbearbeitung mit weitestgehender Unkrautvernichtung zu schaffen und dabei die Möglichkeit des Säens in einem Arbeitsgang vorzusehen. Dies wird bei einer Maschine der eingangs beschriebenen Art dadurch erreicht, dass der Maschinenrahmen auf einer nachlaufenden Walze, insbesondere aus gleichachsig angeordneten Walkrädern, und auf vorlaufenden Stützrädern bzw. einer Krümelwalze ruht, dass auf dem Maschinenrahmen ein Saatbehäl- 
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 Saatrohren führen, die entgegen der Fahrtrichtung unmittelbar hinter den Zinkenscharen bzw.

   einigen der Zinkenscharen im 
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 Bodenbereich enden, wobei vorzugsweise vorlaufende Reihen von Zinkenscharen, beispielsweise drei Reihen mit je 10 versetzten Zinkenscharen, nur zur Bodenbearbeitung und daran anschliessende Reihen von Zinkenscharen, beispielsweise der gleichen Reihen und Zinkenscharenzahl, zur Bodenbearbeitung und zur Saat vorgesehen sind und ein enger Strichabstand zur   vollflächigen Bodenbearbeitung   bei weitestgehender mechanischer Unkrautvernichtung erzielbar ist. Die Bodenbearbeitungsmaschine verfügt bei einer konkreten Ausführungsform über sechs Reihen von je 10 Kultureggenzinken bzw.

   Zinkenscharen, wobei diese von Reihe zu Reihe so zueinander versetzt sind, dass in Fahrtrichtung gesehen, 60 Striche entstehen und so bei einer Breite der Reihen von 4 Metern die gesamte Bodenfläche annähernd lückenlos bearbeitet wird, weil der Strichabstand sehr gering ist. Durch die Lagerung des Maschinenrahmens einerseits auf der Walze aus Gummireifen, nämlich Walkrädern, und anderseits auf Stützrädern oder insbesondere einer Krümelwalze ergibt sich eine besonders gute Führung des Eggenfeldes und damit der Bodenbearbeitungswerkzeuge. In einem Ausführungsbeispiel sind die letzten drei der sechs Reihen des Eggenfeldes mit den Saatrohren ausgestattet. Im Zuge der Bodenbearbeitung kann die Saat erfolgen. Die Walzenwalkräder sorgen für die Einbettung des Saatgutes im Boden und für das Schliessen der Bodenfurchen im Sinne einer Planierung der Bodenfläche.

   Es wird beim Ausführungsbeispiel somit in jede zweite Rille bzw. in jeden zweiten Strich gesät. 



   Es ist zweckmässig, wenn in Bearbeitungsrichtung gesehen, voreilend zu Stützrädern bzw. zu einer Krümelwalze Schneidscheiben parallel und im Abstand zueinander auf einer die Breite der Maschine überbrückenden Achse vorgesehen sind. 



  Diese Schneidscheiben zerkleinern Reste von Feldfrüchten einer vorangegangenen Ernte, wie etwa Sonnenblumenstiele oder Reste von Mais wie Maisschoten bzw. Biomasse im Allgemeinen. 



   Zusammen mit der Vorbearbeitung des Bodens mittels der Krümelwalze ergibt sich eine ideale Ausgangsbasis für die fe- dernd aufgehängten Zinkenscharen des Eggenfeldes. Die Zinken- scharen sind in vorteilhafter Weise an ihrer Stirnseite im
Querschnitt etwa parallel zur Bodenebene V-förmig ausgebil- det, wobei die Saatrohre zwischen den Flanken jeweils einer 

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 Zinkenschar bis zum Bodenbereich geführt sind. Dabei schlie- ssen gemäss einer Weiterbildung der Erfindung an den V-förmigen Querschnitt mindestens an einer Seite Leitbleche an, die im Wesentlichen in Bearbeitungsrichtung orientiert sind und senkrecht zum Boden stehen. Der erfindungsgemässe kompakte Aufbau der Maschine ermöglicht eine ganzflächige Bodenbearbeitung bei gleichzeitiger Saat.

   Wichtig ist, dass die Maschine nicht zu Staubildungen und in weiterer Folge zum Verlegen der Zinkenscharen neigt, sodass weitestgehende Unkrautfreiheit resultiert und die Saat lückenlos erfolgen kann. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 zeigt die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Bauteile einer Bodenbearbeitungsmaschine in schematischer Darstellung, teilweise im Schnitt, und Fig. 2 als Detail ein Eggenfeld in Draufsicht, wobei jeweils eine Zinkenschar mit und ohne Saatrohr im horizontalen Schnitt dargestellt ist. 



   Gemäss Fig. 1 weist eine Bodenbearbeitungsmaschine einen Maschinenrahmen 1 auf, der einerseits auf einer Krümelwalze 2 mit vorlaufenden Schneidscheiben 3 und anderseits auf einer Walze 4 aus aneinander anschliessenden Walkrädern gelagert ist. Letztere bzw. einige der die Walze 4 bildenden Walkräder sind hydraulisch oder pneumatisch anhebbar bzw. absenkbar, sodass die Bodenbearbeitungswerkzeuge,   z. B.   beim Wenden der Fahrtrichtung, ausgehoben werden kann. Als Bodenbearbeitungswerkzeuge sind hier ein Tragrahmen 5 mit einer Vielzahl von federnden Zinkenscharen 6,   6'auf   Trägern 7 vorgesehen. Über eine Parallelführung ist der Tragrahmen 5 gegenüber dem Maschinenrahmen 1 im Abstand verstellbar, sodass sich eine sehr genaue   Höhenverstellmöglichkeit   für die Eingriffstiefe in den Boden ergibt. 



   Auf dem Maschinenrahmen 1 ist ein Saatbehälter 8 angeordnet, der das Saatgut mittels eines Gebläses (nicht dargestellt) über eine Dosiervorrichtung 9 einem Verteilzylinder 10 zuführt. An diesem sind Leitungen, wie beispielsweise Schläuche 11, angeschlossen (strichliert angedeutet), die als flexible Verbindungen zu Saatrohren 12 führen. 



   Während die Zinkenscharen 6 gemäss Fig. 1 und 2 (siehe die Querschnittsdarstellung) als V-förmige pflugartige Profile 
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 ausgebildet sind, setzt sich der Querschnitt bei den Zinkenscharen   6'mit   etwa trapezförmigen Leitblechen 13 fort (Fig. 



  1 und 2). In der durch den beschriebenen Querschnitt entstehenden Abdeckung entgegen der Fahrtrichtung läuft das Saatrohr 12. Es endet in Bodennähe und ist in vertikaler Richtung gegenüber den Zinkenscharen 6'verstellbar. Damit liegt die Ausmündung des Saatrohres 12 in einstellbarer Tiefe über oder im Boden. Die Ausmündung kann schräg angeschnitten und um eine vertikale Achse einstellbar bzw. verdrehbar sein. 



   Die Leitbleche 13 sind im Querschnitt der Zinkenscharen 6' beiderseits, also symmetrisch zur Fahrtrichtung angeordnet. 



  Sie können jeweils auch nur auf einer Seite vorgesehen und auch als Teilstück einer Schraubenfläche ausgebildet sein.

Claims (4)

  1. Ansprüche : 1. Bodenbearbeitungsmaschine mit einem gegenüber einem Maschinenrahmen höhenverstellbaren Eggenfeld, das einen Tragrahmen mit quer zur Bearbeitungsrichtung orientierten und mit einer Vielzahl von federnden Zinkenscharen be- stückten Trägern aufweist, wobei die Zinkenscharen von Träger zu Träger bzw. Reihe zu Reihe zueinander versetzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Maschinenrahmen (1) auf einer nachlaufenden Walze (4), insbesondere aus gleichachsig angeordneten Walkrädern, und auf vorlaufen- den Stützrädern bzw. einer Krümelwalze 2) ruht, dass auf dem Maschinenrahmen (1) ein Saatbehälter (8) mit Dosier- (9) und Verteileinrichtung (10) für das Saatgut angeord- net ist und dass Verteilleitungen, z. B.
    Schläuche (11), zu Saatrohren (12) führen, die entgegen der Fahrtrichtung unmittelbar hinter den Zinkenscharen (6,6') bzw. einigen der Zinkenscharen (6,6') im Bodenbereich enden, wobei vorzugsweise vorlaufende Reihen von Zinkenscharen (6, 6'), beispielsweise drei Reihen mit je 10 versetzten Zin- kenscharen (6,6'), nur zur Bodenbearbeitung und daran anschliessende Reihen von Zinkenscharen (6,6'), bei- spielsweise der gleichen Reihen und Zinkenscharenzahl, zur Bodenbearbeitung und zur Saat vorgesehen sind und ein enger Strichabstand zur vollflächigen Bodenbearbeitung bei weitestgehender mechanischer Unkrautvernichtung er- ziehlbar ist.
  2. 2. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass in Bearbeitungsrichtung gesehen, vor- eilend zu Stützrädern bzw. zu einer Krümelwalze (2) Schneidscheiben (3) parallel zueinander und im Abstand <Desc/Clms Page number 6> zueinander auf einer die Breite der Maschine überbrücken- den Achse vorgesehen sind.
  3. 3. Bodenbearbeitungsmaschine nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinkenscharen (6,6') an ihrer Stirnseite im Querschnitt etwa parallel zur Boden- ebene V-förmig ausgebildet sind und dass die Saatrohre (12) zwischen den Flanken jeweils einer Zinkenschar (6, 6') bis zum Bodenbereich geführt sind.
  4. 4. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens eine der Flanken einer Zinkenschar (6,6') ein Leitblech (13) in Maschinenlängsrichtung und senkrecht zur Bodenfläche an- schliesst.
AT0086099U 1999-12-07 1999-12-07 Bodenbearbeitungsmaschine AT3991U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3578023A1 (de) * 2018-06-07 2019-12-11 Rudolf Waas Bodenbearbeitungsgerät

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