AT401037B - Fluggasttreppe - Google Patents

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AT401037B
AT401037B AT204694A AT204694A AT401037B AT 401037 B AT401037 B AT 401037B AT 204694 A AT204694 A AT 204694A AT 204694 A AT204694 A AT 204694A AT 401037 B AT401037 B AT 401037B
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Toni Kahlbacher Kg
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Fluggasttreppe mit einem fahrbaren Chassis mit einer ansteigenden
Treppe, an deren oberem Ende eine im wesentlichen horizontal auskragende Plattform vorgesehen ist mit seitlich angeordneten, verschiebbar gelagerten, als Absturzsicherung dienenden Seitenteilen. 



   Fluggasttreppen dieser Art werden auf Flughäfen eingesetzt und sie dienen dazu, den Fluggästen den
Einstieg in die bzw. den Ausstieg aus den hochgelegenen Türen eines Flugzeugrumpfes zu ermöglichen. 



   Diese Fluggasttreppen werden an das stehende Flugzeug bzw. dessen Rumpf herangefahren, wobei die als
Absturzsicherung dienenden Seitenteile der Plattform vorerst gegenüber der Stirnkante der Plattform zurückgeschoben sind. Dann wird die Flugzeugtüre geöffnet, die entweder   als Flügeltüre   oder verschiebba- re Türe ausgebildet ist, und anschliessend werden die Seitenteile der Plattform vorgeschoben, bis deren
Stirnkanten am Flugzeugrumpf bzw. an der offenen Türe anstehen. Die Fluggasttreppe muss mit grosser
Vorsicht an den Flugzeugrumpf angedockt werden und, um Beschädigungen der Flugzeugtüre bzw. des
Rumpfes zu vermeiden, wurden bereits mehrere Sicherheitseinrichtungen wie Gummiprofile, bewegliche und gefederte Anschläge u. dgl. entwickelt. 



   Eine Fluggasttreppe ähnlicher Art ist aus der DE-OS 4101 430 bekannt. Damit bei dieser vorbekannten
Konstruktion keine Lücke zwischen der Flugzeugwand und dem Geländer der Fahrgastbrücke vorhanden ist, ist das Geländer um eine horizontale Querachse schwenkbar gelagert. Die Bewegung des Geländers zur Anlage an der Flugzeugwand wird durch einen horizontal oder vertikal beweglich zur Fahrgasttreppe angeordneten und mit dem Geländer verbundenen Fender bewirkt. Der Fender wird mit Sensoren zur
Feststellung seiner Abweichung von der Mittelstellung versehen, um eine Höhenkorrektur der Fahrgastbrük- ke zu erzielen. Abgesehen davon, dass der Aufwand für diese von Sensoren zu steuernden Bewegungen erheblich ist, ist eine Fahrgasttreppe dieser Art deswegen nicht praktikabel, da die Fahrgasttreppe an den
Flugzeugrumpf angestellt wird, bevor die Flugzeugtüren geöffnet werden.

   Würde die vorbekannte Konstruk- tion eingesetzt, so müssten die Türen des Flugzeugrumpfes geöffnet werden, bevor die Fahrgasttreppe angestellt wird, denn sobald der Fender am   Flugzeugrumpf anstösst,   wird hier bei dieser vorbekannten
Konstruktion durch Sensoren das Geländer verschwenkt und gelangt dabei In den von den Flugzeugtüren beim Öffnen bzw. Schliessen überfahrenen Bereich. 



   Die gegenständliche Erfindung geht von diesem Stand der Technik aus und sie zielt darauf ab, diese
Nachteile zu vermeiden und darüberhinaus eine weitere Sicherungseinrichtung vorzuschlagen, die das Andocken einer solchen Fluggasttreppe an den Rumpf eines Flugzeuges erleichtert. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, dass entlang des Verschiebeweges der Seitenteile eine Rasteinrichtung vorgesehen ist, mittels der der verschiebbare Seitenteil in seiner jeweiligen Stellung gehalten ist und die die Rasteinrichtung überwindende Auslösekraft für die Verschiebung des Seitenteiles über die Länge der Rasteinrichtung unterschiedlich gross ist. Als weitere zweckmässige Massnahme ist vorgesehen, dass die Auslösekraft der Rasteinrichtung für die Verschiebung des   Seitenteiles nchtungsab-   hängig ist. Darüberhinaus ist es vorteilhaft, dass die Auslösekraft der Rasteinrichtung für die Verschiebung des Seitenteiles wegabhängig ist. 



   Ohne die Erfindung einzuschränken, wird anhand der Zeichnung ein   Ausführungsbeispiel   näher erläutert. Es zeigen :
Fig. 1 eine an einen Flugzeugrumpf angedockte Fluggasttreppe von der Seite ; die Fig. 2 und 3 in einem gegenüber Fig. 1 vergrösserten Massstab die obere Plattform, und zwar mit zurückgeschobenen und mit gegen den Flugzeugrumpf vorgeschobenen Seitenteilen ; Fig. 4 die Rasteinrichtung im Detail. 



   Die Fluggasttreppe nach Fig. 1 besitzt ein auf Rädern 1 verfahrbares Chassis   2,   das selbstfahrend ausgebildet sein kann. Antriebsmotor, Steuereinrichtung, Fahrersitz u. dgl. sind hier, da sie die
Erfindung nicht betreffen, nicht dargestellt. Dieses Chassis 2 tragt eine ansteigende Treppe 3 mit feststehenden, als Geländer und Absturzsicherung dienenden Seitenteilen 4. Am oberen Ende der Treppe 3 ist eine waagrecht auskragende Plattform 5 vorgesehen, deren mit einer elastisch verformbaren Leiste 6 ausgestattete Stirnseite am Rumpf 7 eines Flugzeuges anliegt. Zu beiden Seiten der Plattform 5 sind als Absturzsicherung und Geländer dienende Seitenteile 8, die ebenfalls an ihrer dem Rumpf 7 zugewandten Seite elastisch verformbare Leisten 9 tragen. Diese Teile 8 sind an einer Führung 26 horizontal verschiebbar (Pfeil 10) gelagert.

   In der Regel sind die beiden Seitenteile 8 der Plattform 5 unterschiedlich weit gegen den Rumpf 7 des Flugzeuges vorgeschoben, da der eine Seitenteil 8 direkt am Rumpf anliegt, der andere Seitenteil jedoch an der geöffneten Türe des Flugzeuges ansteht. Diese Türe kann gegenüber dem Rumpf 7 unterschiedlich weit abstehen, je nachdem, ob diese Türe als Flügelture ausgebildet ist, die in offenem Zustand Ihre konkave Seite nach aussen wendet oder als Schiebetüre, die In offenem Zustand ihre konkave Seite gegen den Rumpf 7 beibehält. Um die Seitenteile 8 der Plattform 5 in jeder ihrer Lage festzuhalten, ist zwischen jedem der Seitenteile 8 und der Plattform 5 eine Rasteinrichtung 11 vorgesehen. 



   Diese Rasteinrichtung   1   besteht aus einer gezahnten Schiene 12 und einer federbelasteten Rolle 13, wobei hier die Schiene 12 an der Plattform 5 und die federbelastete Rolle 13 an der   Aussenseite   der 

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Claims (14)

  1. <Desc/Clms Page number 3> - Fig. 2),(11) überwindende Auslösekraft für die Verschiebung des Seitenteiles (8) über die Länge der Rasten- richtung (11) unterschiedlich gross ist.
  2. 2. Fluggasttreppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösekraft der Rasteinrichtung (11) zur Verschiebung des Seitenteiles (8) richtungsabhängig ist.
  3. 3. Fluggasttreppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösekraft der Rasteinrichtung (11) für die Verschiebung des Seitenteiles (8) wegabhängig ist.
  4. 4. Fluggasttreppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasteinrichtung (11) aus einer gezahnten Schiene (12) und einer federbelasteten Rolle (13) besteht.
  5. 5. Fluggasttreppe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanken (18, 19) der Zähne (17) der Schiene (12) über die Länge der Schiene zum Teil unterschiedliche Neigungen (a, ss) besitzen.
  6. 6. Fluggasttreppe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (17) der Schiene (12) dreleckförmlg sind.
  7. 7. Fluggasttreppe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass diejenigen Flanken (18) der Zähne (17), die beim Verschieben des Seitenteiles (8) gegen die an einem Flugzeugrumpf (7) anzulegende Stirnkante der Plattform (5) von der federbelasteten Rolle (13) kraftaufwendend überfahrbar sind. dieselbe Neigung (a) aufweisen
  8. 8. Fluggasttreppe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung (a) annähernd 20 bis 25 Winkelgrade beträgt.
  9. 9. Fluggasttreppe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanken (19) der Zähne (17), die auf der der Treppe zugewandten Seite der Schiene (12) liegen und die beim Verschieben des Seitenteiles (9) gegen die Treppe von der federbelasteten Rolle kraftaufwendend überfahrbar sind, eine gegenüber den anderen Flanken (18) vergrösserte Neigung (ss) besitzen.
  10. 10. Fluggasttreppe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die vergrösserte Neigung (ss) annä- hernd 40 bis 50 Winkelgrade beträgt.
  11. 11. Fluggasttreppe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die gezahnte Schiene (121) an der Plattform festgelegt ist
  12. 12. Fluggasttreppe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die federbelastete Rolle (13) willkür- lich vertikal verschiebbar ist.
  13. 13. Fluggasttreppe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die federbelastete Rolle (13) an der Aussenseite der Seitenteile (8) vorgesehen ist.
  14. 14. Fluggasttreppe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Zähne (17) mit der grösseren Neigung (ss) der Flanken (19) annähernd über die halbe Länge der Schiene (12) vorgesehen sind.
AT204694A 1994-11-04 1994-11-04 Fluggasttreppe AT401037B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4101430A1 (de) * 1990-02-05 1991-08-08 Falkenried Fahrzeug Gmbh Uebergangsbruecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4101430A1 (de) * 1990-02-05 1991-08-08 Falkenried Fahrzeug Gmbh Uebergangsbruecke

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ATA204694A (de) 1995-10-15

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