AT401096B - Formstück aus einem gusswerkstoff und dessen verwendung - Google Patents

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L41/00Branching pipes; Joining pipes to walls
    • F16L41/02Branch units, e.g. made in one piece, welded, riveted
    • F16L41/021T- or cross-pieces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description

AT 401 096 B
Die Erfindung betrifft ein Formstück aus einem Gusswerkstoff, mit mindestens einem Verbindungsende, sowie die Verwendung des Formstückes.
Die bekannten gegossenen Formstücke bzw. Fittings weisen zum Verbinden von Rohrleitungen Innen-und/oder Aussengewinde auf, wodurch nach dem Giessen eine aufwendige mechanische Bearbeitung erforderlich ist.
Ausserdem ist eine Schraubverbindung eines als Bogen oder T-Stück ausgebildeten Formstückes mit einem bereits an einer Wand befestigten Rohr nur dann möglich, wenn genügend Platz für das Aufschrauben vorhanden ist.
Es sind Rohrleitungssysteme für Metallrohre bekannt, welche mit kraftschlüssig wirkenden Steckverbindungen dicht verbindbar sind, wobei derartige Verbindungen z.B. mit Dichtungen und Klemmelementen versehenen und zusammenspannbaren Rohrkupplungen ausgebildet sind.
Die bekannten unterschiedlichsten Formstücke aus einem Gusswerkstoff sind jedoch hiefür nicht verwendbar, sodass derartige Rohrleitungssysteme nur beschränkt anwendbar bzw. ausbaufähig sind.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung von Formstücken aus einem Gusswerkstoff, welche für die zuletzt genannten Rohrleitungssysteme verwendbar sind und eine einfache Montage sowie eine kostengünstigen Herstellung ermöglichen.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
Besonders vorteilhafte Ausführungsformen gehen aus den abhängigen Unteransprüchen bevor.
Die Verwendung der Formstücke ist in Anspruch 11 gekennzeichnet.
Die Erfindung ist in mehreren Ausführungsbeispielen in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt und nachfolgend beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 ein als Winkel ausgebildetes Formstück aus einem Gusswerkstoff in Ansicht, welches mit einer Steckverbindung mit einem Rohr verbunden ist,
Fig. 2 ein als T-Stück ausgebildetes Formstück,
Fig. 3 ein als Reduktionsteil ausgebildetes Formstück, teils im Schnitt und
Fig. 4 ein als Verschlussteil ausgebildetes Formstück im Schnitt
Das in Fig. 1 dargestellte Formstück ist als 90 · Winkel 1 ausgebildet und weist zwei Einsteckenden 2 auf, wobei das eine Einsteckende zylindrisch oder wie dargestellt zum äusseren Ende 3 im Durchmesser konisch vergrössernd ausgebildet ist. Der Neigungswinkel a beträgt dabei 0,5 bis 2*. vorzugsweise 1 ·. Diese Vergrösserung des Durchmessers verbessert die axiale Zugfestigkeit der Steckverbindung.
Die Länge L des Einsteckendes entspricht dem 0,5 bis 1,2-fachen des Aussendurchmessers D des Einsteckendes 2.
Wird das Formstück 1 wie aus Fig. 1 ersichtlich mit einer Steck-Klemmverbindung 4 mit einem Rohr 5 verbunden, genügt eine Länge L von ca. dem 0,5 bis 0,6-fachen des Aussendurchmessers D, wobei vorzugsweise das Einsteckende aus Gründen der Materialersparnis diese Länge aufweist.
Werden zwei Formstücke direkt miteinander verbunden, ist es von Vorteil, wenn mindestens ein Einsteckende ca. das 1,2-fache des Aussendurchmessers aufweist, damit die Steck-Klemmverbindung 4 ganz aufschiebbar ist.
Das Formstück gemäss Fig. 1 kann auch als Bogen mit grösserem Radius ausgebildet sein, wobei auch die üblichen 30', 45* oder 60* Winkel- bzw. Bogen-Formstücke mit derartigen Einsteckenden ausgebildet sein können, und die beiden Einsteckenden 2 auch für unterschiedliche Rohrdurchmesser entsprechende Aussendurchmesser aufweisen können.
Die Fig. 2 zeigt ein als T-Stück 10 ausgebildetes Formstück mit drei Einsteckenden 2 entsprechenden den zur Fig. 1 beschriebenen Einsteckenden.
Das T-Stück kann auch im Durchmesser unterschiedliche Einsteckenden 2 aufweisen.
Die Fig. 3 zeigt ein als Reduktionsteil 20 ausgebildetes Formstück mit zwei im Durchmesser unterschiedlichen Einsteckenden 2.
Fig. 4 zeigt ein als Verschlussteil 30 ausgebildetes Formstück mit einem Einsteckende 2, wobei das Verschlussteil wie gezeigt eine Kappe oder ein Stopfen sein kann.
Die Formstücke werden vorzugsweise aus Temperguss im Giessverfahren hergestellt, wobei diese blank bzw. unverzinkt oder verzinkt verwendet werden.
Weiterhin können die Formstücke aus einem Kugelgraphit-Guss, Grauguss, unlegiertem oder legiertem Stahlguss hergestellt werden.
Neben der Herstellung im Sandform-Giessverfahren kann insbesonders bei der Verwendung von Stahlguss das Präzisionsgiess-Verfahren angewendet werden, welches auch als Feinguss- oder Genauguss-Verfahren bekanntgeworden ist. 2

Claims (11)

  1. AT 401 096 B Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Formstücke aus einem Gusswerkstoff mit Einsteckenden können diese durch Steck-Klemmverbindung kraftschlüssig und dicht mit Rohren oder mit einem weiteren Formstück verbunden werden, wobei die kostengünstig herstellbaren Formstücke unterschiedlichster Formen auch mit bereits an oder in einer Ausnehmung der Wand angeordneten Rohren durch Stecken und Klemmen auf einfache Weise verbindbar sind. Patentansprüche 1. Formstück aus einem Gusswerkstoff mit mindestens einem Verbindungsende, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsende als gratfreies Einsteckende (2) ausgebildet ist, dessen Länge (L) dem 0,5 bis 1,2-fachen des Aussendurchmessers (D) entspricht.
  2. 2. Formstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsteckende (2) zylindrisch oder im Durchmesser zum Ende (3) hin konisch vergrössernd ausgebildet ist, wobei der Neigungswinkel (a) 0,5 bis 2 · beträgt.
  3. 3. Formstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es als Winkel oder Bogen (1) ausgebildet ist. (Fig. 1)
  4. 4. Formstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es als T-Stück (10) ausgebildet ist. (Fig. 2)
  5. 5. Formstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es als Reduktionsteil (20) mit im Durchmesser unterschiedlichen Einsteckenden (2) ausgebildet ist. (Fig. 3)
  6. 6. Formstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es als Verschlussteil (30) mit einem Einsteckende (2) ausgebildet ist. (Fig. 4)
  7. 7. Formstück nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Temperguss hergestellt ist.
  8. 8. Formstück nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Kugel-Graph it-Guss hergestellt ist.
  9. 9. Formstück nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass es aus legiertem oder unlegiertem Stahlguss hergestellt ist.
  10. 10. Formstück nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass es im Präzisionsguss-Verfahren hergestellt ist.
  11. 11. Verwendung des Formstückes nach einem der Ansprüche 1 bis 10 in Rohrleitungssystemen bestehend aus Metallrohren, welche mit radial verspannbaren Steck-Klemmverbindungen 4 dichtend und kraftschlüssig verbunden werden. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 3
AT0068894A 1993-04-22 1994-03-31 Formstück aus einem gusswerkstoff und dessen verwendung AT401096B (de)

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