<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung betrifft eine Brillenhalterung bei der die Brille und die Brillenbügeln voneinander getrennt eingeschlossen bewahrt werden.
Wie aus der Patentschrift GB-PS 420 114 hervorgeht, handelt es sich dabei um einen aufklappbaren Brillenbehälter mit einem Gelenk in der geteilten und abgerundeten Rückwand und einem unteren Teil der vorne rechtwinkelig aufgebogen ist und einen oberen Teil der in der Draufsicht rund geformt Ist und nur zweimal auf der ganzen Länge, wie zwei Hörner aufgebogen ist.
Diese Konstruktion ist nicht geeignet die Brille und die Brillenbügeln getrennt voneinander aufzubewah-
EMI1.1
oberen Teil des Bnllenbehälters wegschwenken und ausweichen. Der rechtwinkelig d. h. 90 Grad aufgebogene vordere untere Teil würde das Brilleneinlegen versperren und unmöglich machen. Der nur teilweise aufgebogene obere vordere Teil des Brillenbehälters ist beim Brilleneinlegen hinderlich, es kann die Brille daran hängen bleiben und wegen seiner runden Aussenform bleibt die Brille nicht im Brillenbehälter drinnen sondern rutscht in der Biegung heraus.
Diese Aufgabe wird bei einer Brillenhalterung der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Brillenhalterung eine nach drei Seiten hin offene Formschale beinhaltet, die in der Draufsicht gerade Seiten hat und aus einem unteren Teil und aus einem oberen Teil besteht, die längsseitig durch eine abgerundete Rückwand, die kein Gelenk aufweist, starr verbunden sind. Der obere Tell ist mit einer Längswölbung versehen. Die Vorderseite des unteren Teiles ist ca 40 Grad aufgebogen und die Vorderseite des oberen Teiles ist auch ca 40 Grad aufgebogen. Diese ca 40 Grad Biegungen sind ein Mittelmass zwischen der geschlossenen Brillenhalterung und der offenen Brillenhalterung.
Die Wölbung längsseitig des oberen Teiles macht Platz für die Nasenstützen der Brille. Die Formschale Ist Innen und Aussen mit Leder ausgekleidet und die zwei Leder reichen am oberen Teil der Formschale vorne darüber hinaus und sind zusammengeklebt verbunden. An den Seiten der Formschale reichen die zwei Leder ebenfalls darüber hinaus und sind ebenfalls verklebt miteinander verbunden.
Am unteren Teil vorne an der Formschale reichen die zwei Leder darüber hinaus und bilden in weiterer Folge einen Deckel aus und sind an der Vorderseite der Formschale miteinander einen schmalen Streifen breit zusammengeklebt verbunden. Die zwei Deckelleder sind an den zwei Aussenseiten und an der Vorderseite ebenfalls zusammengeklebt verbunden. Im vorderen Teil des Deckels ist das Innenleder quer aufgeschnitten und bildet den Eingriff in eine Tasche. Die Brille wird rückwärts in die mit Leder ausgeklei- dete Formschale der Brillenhalterung eingelegt, wobei die Brillenbügel draussen bleiben und erst dann oberhalb auf dem oberen Teil der Leder-verkleideten Formschale zusammengelegt werden.
Der Lederdek- kei wird darübergeschwenkt und mit einem Klettenbandverschluss an der Deckelinnenseite und auf dem Aussenleder oberhalb auf der Formschale geschlossen.
Der Erfindungsgegenstand wird nun mit vier Zeichnungsfiguren genauer erläutert.
Die Fig. 1 ist schematisch gehalten und zeigt die Seitenansicht von der zugemachten Brillenhalterung mit eingeschlossener Brille.
Die Fig. 2 ist eine Schnittzeichnung und zeigt die aufgemachte Brillenhalterung von der Seite her.
Die Fig. 3 zeigt die offene Brillenhalterung in einer Schnittzeichnung von vorne mit eingelegter schematisch gezeichneter Brille.
Die Fig. 4 ist schematisch gehalten und zeigt die Brillenhalterung aufgemacht in einer Draufsicht mit eingelegter Brille.
Diese Aufgabe wird bei einer Brillenhalterung der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Brillenhalterung eine nach drei Seiten hin offene Formschale (18) beinhaltet, die in der Draufsicht gerade Seiten (1) hat und aus einem unteren Teil (2) und aus einem oberen Teil (3) besteht, die längsseltig durch eine abgerundete Rückwand (6) die kein Gelenk aufweist, starr verbunden sind. Der obere Teil (3) ist mit einer Langswölbung (7) versehen. Die Vorderseite (4) des unteren Teiles (2) ist ca 40 Grad aufgebogen und die Vorderseite (5) des oberen Teiles (3) ist auch ca 40 Grad aufgebogen. Diese ca 40 Grad Biegungen sind ein Mittelmass zwischen der geschlossenen Brillenhalterung (Fig. 1) und der offenen Brillenhalterung (Fig. 2).
Die Wölbung (7) längsseitig des oberen Teiles (3) macht Platz für die Nasenstützen (16) der Brille. Die Formschale (18) ist Innen und Aussen mit Leder (8, 9) ausgekleidet und die beiden Leder reichen am oberen Teil (3) der Formschale (18) an der Vorderseite (5) darüber hinaus und sind zusammengeklebt verbunden (10). An den Seiten der Formschale (18) (Fig. 2 Fig. 3) reichen die belden Leder (8, 9) ebenfalls darüber hinaus und sind miteinander verklebt verbunden (10).
Am unteren Teil (2) an der Vorderseite (4) der Formschale (18) reichen die beiden Leder (8, 9) darüber hinaus und bilden in weiterer Folge einen Deckel (11) aus und sind an der Vorderseite (4) der Formschale (18) miteinander einen schmalen Streifen breit zusammengeklebt verbunden (10). Die beiden Deckelleder (8, 9) sind an den zwei Aussenseiten und an der Vorderseite (Flg. 1 Flg. 2) ebenfalls zusammengeklebt verbunden (10). Im vorderen Teil des Deckels (11) ist das lnnenleder (8) quer aufgeschnitten (12) und bildet
<Desc/Clms Page number 2>
den Eingriff in eine Tasche.
Die Brille (14) wird rückwärts in die mit Leder (8) ausgekleidete Formschale (18) der Brillenhalterung eingelegt, wobei die Brillenbügel (15) draussen bleiben und erst oberhalb auf dem oberen Teil (3) der Leder-verkleideten Formschale (18) zusammengelegt werden (Fig. 1, Fig. 3, Fig. 4). Der Lederdeckel (11) wird darübergeschwenkt und mit einem Klettenbandverschluss (13) an der Deckelinnenseite (Fig. 4) und auf dem Aussenleder (9) am oberen Teil (3) der Formschale (18) geschlossen (Fig. 1, Fig. 2).