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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1.
Durch die GB-PS 2 107 165 ist bereits eine Vorrichtung zum Hantieren von in der Imkerei verwendeten, in vertikaler Richtung übereinander angeordneten Magazinbeuten mit in vertikaler Richtung übereinander angeordneten, U-förmigen Rahmenteilen bekannt. Diese weisen jeweils zwei parallel zueinander verlaufende Parallel schenkel und einen diese miteinander verbindenden Basisschenkel auf, wobei die übereinanderliegenden Parallelschenke durch eine aus zwei Paralleilenkern gebildete Schwenkeinrichtung verbunden sind.
Diese Parallellenker sind durch eine Anlenkstelle mit einer parallel zur Längsrichtung des Basisschenkels verlaufenden Schwenkachse mit dem jeweiligen Paralleischenkel verbunden. Mit dieser bekannten Vorrichtung ist es jedoch lediglich möglich, miteinander verklebte Magazinbeuten voneinander zu trennen.
Eine weitere Vorrichtung ist noch durch die DE-OS 3 210 386 bekannt. Diese Vorrichtung verfügt über den einzelnen Magazinen zugeordnete Längs-und Querträger, die jeweils Bügel bilden, welche an übereinander angeordneten Stützträgern verschwenkbar befestigt sind. Mit dieser Vorrichtung ist lediglich eine Kippbewegung um eine Kante der Magazinbeute möglich, wodurch die zur Durchführung verschiedener Arbeiten erforderliche Öffnung sehr eingeschränkt ist.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt in der Schaffung einer derartigen Vorrichtung, mit der die Magazinbeuten problemlos von einer Person hantierbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im Anspruch 1 angeführten Merkmale gelöst.
Durch die gabelförmige Ausbildung der Rahmenteile ist eine rasche und sichere Verbindung mit zwei übereinander angeordneten Magazinbeuten möglich. Ausserdem wird durch den Einsatz lediglich einer geringen Anzahl von Bauteilen das Gewicht der Vorrichtung reduziert und deren Handhabung vereinfacht.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind durch die Unteransprüche gekennzeichnet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschneben.
Es zeigen :
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Hantieren von Magazinbeuten, und
Fig. 2 eine vereinfachte Draufsicht auf die Vorrichtung.
Die in Fig. 1 ersichtliche Vorrichtung 1 zum Hantieren von Magazinbeuten 2 besteht aus jeweils einem U-förmig ausgebildeten unteren Rahmenteil 3 und einem in vertikaler Richtung darüber befindlichen oberen Rahmenteil 4.
Jeder dieser Rahmenteile 3, 4 setzt sich aus zwei parallel zueinander verlaufenden Parallelschenkeln 5 und einem diese miteinander verbindenden Basisschenkel 6 zusammen. Die beiden in vertikaler Richtung jeweils übereinander liegenden Paralleischenkel 5 des unteren und oberen Rahmenteiles 3,4 sind durch eine aus zwei Parallellenkern 7 gebildete Schwenkeinrichtung 8 miteinander verbunden. Jeder Parallellenker 7 ist unter Bildung einer Anlenkstelle 9 mit einer parallel zur Längsrichtung des Basisschenkels 6 verlaufenden Schwenkachse 10 mit dem jeweiligen Parallelschenkel 5 verbunden.
Die beiden den Basisschenkeln 6 der beiden Rahmenteile 3,4 näher gelegenen Parallellenker 7 sind jeweils in ihrer Länge teleskopisch veränderbar und zur Erzielung unterschiedlicher Längen mit Hilfe einer
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bildet sein.
Jedem Parallelschenkel 5 der beiden Rahmenteile 3, 4 ist eine in Rahmenebene etwa parallel zum Basisschenkel 6 verschiebbare und durch eine Blockiervorrichtung 12 bezüglich der Veschieberichtung blockierbar Fixiereinrichtung 13 zugeordnet. Die Fixiereinrichtung 13 ist als in eine haltegrifförmige Öffnung 15 der Magazinbeute 2 eintauchbares, im Querschnitt U-förmiges Greiferelement 14 (Fig. 2) ausgebildet.
Wie insbesondere in Fig. 2 ersichtlich, ist die durch das Greiferelement 14 und die Blockiervorrichtung 12 gebildete Fixiereinrichtung 13 durch ein im Winkel zum Parallelschenkel 5 verlaufendes, flexibles Federelement 16 mit dem Parallelschenkel 5 verbunden. Wie insbesondere auch in Fig. 2 ersichtlich, besteht die beispielsweise als Schieber ausgebildete Blockiervorrichtung 12 aus zwei Teilen 17, 18, die einerseits am freien Ende der Fixiereinrichtung 13 und andererseits am Parallelschenkel 5 befestigt sind.
Dem Basisschenkel 6 des unteren Rahmenteiles 3 ist ein senkrecht zu diesem und vertikal verlaufender Haltegurt 19 mit einem in dessen unteren Endbereich befindlichen Haken 20 zugeordnet. Die beiden Parallelschenkel 5 des unteren Rahmenteiles 3 sind-s. insbesondere Fig. 1-länger ausgebildet als die beiden darüber befindlichen Parallelschenkei 5 des oberen Rahmenteiles 4.
Die am unteren Rahmenteil 3 vorgesehenen Anlenkstellen 9 befinden sich im Bereich einer vom Basisschenkel 6 weiter distanzierten Hälfte der Parattelschenkel 5.
Die beiden gabelförmigen Rahmenteile 3, 4 werden über die beiden übereinanderliegenden Magazinbeuten 2 geschoben (s. Pfeil 21). Danach werden die Greiferelemente 14 in die jeweiligen Öffnungen 15 bzw. Haltegriffe der Magazinbeuten 2 gedrückt und mit Hilfe der Blockiervorrichtung 12 verriegelt. Bei
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dieser Aufschiebebewegung werden weitere jeweils am Basisschenkel 6 vorgesehene Greiferelemente 22 automatisch in die entsprechenden Öffnungen der Magazinbeuten 2 geschoben. Durch Druckausübung auf den Basisschenkel 6 des oberen Rahmenteiles 4 in Richtung des Pfeiles 21 kann nun mit relativ geringem Kräfteaufwand die obere Magazinbeute 2 durch Verschwenken der Parallellenker 7 in eine hintere, mit strichlierten Linien dargestellte Position verschwenkt werden, in der ein freier Zugang in die untere Magazinbeute 2 möglich ist.
Nach Beendigung der Arbeiten kann die obere Magazinbeute 2 mühelos durch eine entsprechende Zugbewegung auf den Basisschenkel 6 des oberen Rahmenteiles 3 wiederum in die Ausgangsposition zurück verschwenkt werden.
Zur Auffindung von Schwarmzellen ist es zweckmässig, die über dem Brutraum befindliche Beute nur zum Teil anzuheben und nur vorne hochzukippen. Dies kann vereinfacht durchgeführt werden, indem die Blockiereinrichtung 11 gelöst und der entsprechende Parallellenker 7 etwas verlängert wird. Nach einem Einrasten der Blockiereinrichtung 11 befindet sich die obere Magazinbeute 2 in einer bezüglich der horizontalen Ebene geneigten Position, in der eine Einsicht in den unteren Teil der oberen Magazinbeute 2 möglich ist.
Der Haken 20 am Haltegurt 19 wird auf einem Auflagebalken 23 mit dem Gurt festgezurrt, um die Magazinbeuten 2 vor dem Überkippen zu sichern. In einer weiteren Ausbildung können zwischen den vorderen und hinteren Parallellenkers 7 Gasdruckstossdämpfer montiert werden, die das Anheben der Magazinbeuten 2 beim Vor-und Rückschwingen erleichtern.
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The invention relates to a device according to the preamble of claim 1.
GB-PS 2 107 165 already discloses a device for handling beekeeping used, vertically arranged magazine hives with U-shaped frame parts arranged one above the other in the vertical direction. These each have two parallel legs extending parallel to one another and a base leg connecting them to one another, the superimposed parallel legs being connected by a swivel device formed from two parallel link arms.
These parallel links are connected to the respective parallel leg by a pivot point with a pivot axis running parallel to the longitudinal direction of the base leg. With this known device, however, it is only possible to separate magazine bags which are glued to one another.
Another device is known from DE-OS 3 210 386. This device has longitudinal and transverse beams assigned to the individual magazines, each of which forms brackets which are pivotably attached to support beams arranged one above the other. With this device, only a tilting movement around an edge of the magazine boot is possible, as a result of which the opening required for carrying out various work is very limited.
The object of the present invention is to provide such a device with which the magazine hives can be easily handled by one person.
According to the invention, this object is achieved by the features stated in claim 1.
Due to the fork-shaped design of the frame parts, a quick and secure connection with two stacked magazine boxes is possible. In addition, the use of only a small number of components reduces the weight of the device and simplifies its handling.
Further advantageous embodiments of the invention are characterized by the subclaims.
The invention is described in more detail below with reference to an exemplary embodiment shown in the drawing.
Show it :
Fig. 1 is a side view of a device for handling magazine hives, and
Fig. 2 is a simplified plan view of the device.
The device 1 shown in FIG. 1 for handling magazine hives 2 consists of a U-shaped lower frame part 3 and an upper frame part 4 located above it in the vertical direction.
Each of these frame parts 3, 4 is composed of two parallel legs 5 running parallel to one another and a base leg 6 connecting them to one another. The two parallel legs 5 of the lower and upper frame part 3, 4, which are located one above the other in the vertical direction, are connected to one another by a pivoting device 8 formed from two parallel head 7. Each parallel link 7 is connected to the respective parallel leg 5, forming a pivot point 9 with a pivot axis 10 running parallel to the longitudinal direction of the base leg 6.
The two parallel links 7 closer to the base legs 6 of the two frame parts 3, 4 are each telescopically changeable in length and can be used to achieve different lengths
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be educated.
Each parallel leg 5 of the two frame parts 3, 4 is assigned a fixing device 13 which is displaceable in the plane of the frame approximately parallel to the base leg 6 and can be blocked with respect to the direction of displacement by a blocking device 12. The fixing device 13 is designed as a gripper element 14 (FIG. 2) which is U-shaped in cross section and can be immersed in a handle-shaped opening 15 of the magazine boot 2.
As can be seen in particular in FIG. 2, the fixing device 13 formed by the gripper element 14 and the blocking device 12 is connected to the parallel leg 5 by a flexible spring element 16 running at an angle to the parallel leg 5. As can also be seen in particular in FIG. 2, the blocking device 12, which is designed, for example, as a slide, consists of two parts 17, 18 which are fastened on the one hand to the free end of the fixing device 13 and on the other hand to the parallel leg 5.
The base leg 6 of the lower frame part 3 is assigned a holding belt 19 running perpendicularly to this and vertically with a hook 20 located in its lower end region. The two parallel legs 5 of the lower frame part 3 are s. in particular FIG. 1 longer than the two parallel legs 5 of the upper frame part 4 located above it.
The articulation points 9 provided on the lower frame part 3 are located in the region of a half of the parallel leg 5 further distanced from the base leg 6.
The two fork-shaped frame parts 3, 4 are pushed over the two magazine bags 2 lying one above the other (see arrow 21). Then the gripper elements 14 are pressed into the respective openings 15 or handles of the magazine boxes 2 and locked with the aid of the blocking device 12. At
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this slide-on movement further gripper elements 22 each provided on the base leg 6 are automatically pushed into the corresponding openings of the magazine boxes 2. By exerting pressure on the base leg 6 of the upper frame part 4 in the direction of the arrow 21, the upper magazine boot 2 can now be pivoted with relatively little effort by pivoting the parallel link 7 into a rear position, shown with broken lines, in which there is free access to the lower one Magazine boot 2 is possible.
After completion of the work, the upper magazine boot 2 can be easily pivoted back into the starting position by a corresponding pulling movement on the base leg 6 of the upper frame part 3.
To locate swarm cells, it is advisable to only partially lift the prey above the brood chamber and to tip it up only at the front. This can be carried out in a simplified manner by releasing the blocking device 11 and extending the corresponding parallel link 7 somewhat. After the blocking device 11 has engaged, the upper magazine boot 2 is in a position inclined with respect to the horizontal plane, in which a view into the lower part of the upper magazine boot 2 is possible.
The hook 20 on the tether 19 is lashed onto a support beam 23 with the belt in order to secure the magazine boxes 2 from tipping over. In a further embodiment, 7 gas pressure shock absorbers can be installed between the front and rear parallel links, which make it easier to lift the magazine hives 2 when swinging forward and backward.