AT401521B - Verfahren zur herstellung von neuen androstancarbothioaten - Google Patents

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AT401521B
AT401521B AT0034491A AT34491A AT401521B AT 401521 B AT401521 B AT 401521B AT 0034491 A AT0034491 A AT 0034491A AT 34491 A AT34491 A AT 34491A AT 401521 B AT401521 B AT 401521B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Antiinflammatonsche Steroide sind am typischsten vom Corticoidtyp. das heisst, diese sind Pregnandenvate. 



   Die GB-Patentschriften 1 384 372, 1 438 940 und 1 514 476 der gleichen Anmelderin beschreiben Ester bestimmter   Androstan-17ss-carbonsäuren   mit antiinflammatonscher Wirksamkeit. Die europäische Patentanmeldung 79 300 500.0 9Veröffenthchungsnummer 0004741) beschreibt Ester von   Androstan-17ss-carbothio-   säuren, die ebenfalls eine antiinflammatonsche Wirksamkeit besitzen. Es wurde nun gefunden, dass bestimmte Androstanverbindungen, die eine Halogenalkyl-carbothioatgruppe in der 17ss-Stellung aufweisen. besonders vorteilhafte antiinflammatonsche Eigenschaften aufweisen, wie nachstehend genauer diskutiert wird. 



   Die neuen Verbindungen der Formel   I   weisen eine gute antiinflammatorische Wirksamkeit auf, insbesondere bei topischer Anwendung wie nach dem McKenzie-Patch-Test beim Menschen festgestellt und gemessen durch die Verringerung des durch Crotonöl induziertem Ödems, wenn die Verbindungen topisch auf die Haut von Mäusen und Ratten aufgetragen werden.

   
 EMI1.1 
 dem topischen Auftrag bei der   gleichen Tierspecles.   Die Ergebnisse zeigen an, dass derartige Verbindungen wertvoll bei der lokalen Behandlung von Entzündungen beim Menschen und Tier sein können bei minimaler Möglichkeit unerwünschte systemische Nebenwirkungen zu bewirken
Die Erfindung   betrifft   ein Verfahren zur Herstellung von neuen   Androstancarbothioaten   der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 eine Fluor-, Chlor-oder BrommethylgruppeKonfiguration vorliegen kann) oder eine Methylengruppe bedeutet.   R   für ein Wasserstoff-.

   Chlor- oder Fluoratom steht,   R5   ein Wasserstoff- oder Fluoratom ist und das   Zeichen-eine Einfach-oder Doppelbin-   dung bedeutet, welches dadurch   gekennzeichnet ist,   dass man (a) eine Verbindung der allgemeinen Formel (l). welche jedoch eine geschützte   11, ss-Hydroxygruppe   aufweist, von der Schutzgrupoe befreit ;

   (b) eine Verbindung der allgemeinen Formel (l). welche jedoch eine 9.11-Doppelbindung aufweist und frei von Substituenten in 11-Stellung ist. mit einem oder mehreren Reagenzien umsetzt, mittels welcher man die gesuchte   9&alpha;-Halogen-11ss-hydroxygruppierung einführt:   (c) eine Verbindung der allgemeinen Formel (I), in welcher das Zeichen eine Doppelbindung bedeutet, einer teilreduktion unterzieht. um eine Verbindung zu erhalten. wonn das Zeichen. eine
Einfachbindung darstellt. 



   Die   erfindungsgemäss hergestellten   neuen Verbindungen   sind antiinflammatorische Steroide   der Androstanreihe. 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 oder Fluormethyl ISt.Methylen ist. 



   Verbindungen der Formel l. mit guter antiinflammatorischer Wirksamkeit gekuppelt mit einer minimalen Hypothalamus-Hypophysen-Adrenalin-suppresiven Wirksamkeit beim topischen Auftrag umfassen 1, 4-Diene, worin R1 Chlor- oder Fluormethyl ist,   R4 und R5 Fluor   sind und insbesondere solche, worin R3 a-Methyl ist. 



   Besonders bevorzugt sind folgende Verbindungen, hergestellt gemäss der Erfindung wegen ihrer guten topischer inflammatorischen Wirksamkeit und des günstigen Verhältnisses von topischer   antiinflammaton-   scher Wirksamkeit zu unerwünschter systemischer Wirksamkeit :   S-Ch lormethyl-9a-fluor-11 ss-hydroxy-16a-methyl-3-oxo-17 a-propion yloxyandrosta-1, 4-dien -17 ss-carbot-    hioat ; 
 EMI2.1 
   ss-hydroxy-16-methylen-3-oxo-17a-propio nyloxyandrosta-1, 4-dien-17bothioat ;

   S-Chlormethyl-6ar, 9a-difluor-llss-hydroxy-16ct-methyl-3-oxo-17ct-pr opionyloxyandrosta-1, 4-dien-17ss-car- bothloat ;   
Die letztgenannte Verbindung ist besonders bevorzugt wegen Ihres besonders günstigen Verhältnisses und zusätzlich minimalen Hautatrophie. 
 EMI2.2 
 ss-Hydroxyverbindung11ss-Stellung. beispielsweise einer Tri-Cr-6-alkylsilyloxygruppe. wie der Trimethylsilyloxygruppe oder einer   Perfluor- oder -Chloralkanoyloxygruppe,   wie der Trifluoracetoxygruppe. Die Entfernung der Schutzgruppe kann bewirkt werden durch Hydrolyse, wobei die Trialkylsilylgruppe bequem entfernt wird durch milde saure oder basische Hydrolyse oder besonders zweckmässig unter Verwendung von   Fluorid, z. B.   Fluorwasserstoff oder einem Ammoniumfluorid.

   Die Perfluor- oder -Chloralkanoylschutzgruppe kann auch entfernt werden durch milde, saure oder basische Hydrolyse oder Alkoholyse, jedoch vorzugsweise unter sauren Bedingungen, wenn R4 ein Chloratom ist. Eine derartige geschützte Hydroxylgruppe kann beispielsweise eingeführt werden durch Reaktion eines 11ss-Hydroxysteroids mit einem geeigneten Reagens wie einem Trialkylsilylhalogenid oder einem Perfluor- oder Chlor-alkansäureanhydrid. 



   Die Verbindungen der Formel I können gemäss Variante b) auch hergestellt werden durch Reaktion einer entsprechenden Verbindung mit einer 9.11-Doppelbindung (und keinem Substituenten in der 11Stellung) mit Reagentien, die dazu dienen, die erforderliche   9a-Halogen-llss-hydroxygruppe   einzuführen. 



  Dies kann die ursprüngliche Bildung eines Bromhydrins einbeziehen durch Reaktion mit einem N-Bromamid oder-imid, wie   N-Bromsuccinimid,   gefolgt von der Bildung des entsprechenden 9ss,   11/9-Epoxids   durch Behandeln mit einer Base und Reaktion des Epoxids mit Fluorwasserstoff oder Chlorwasserstoff zur Einführung der erforderlichen Fluorhydrin- bzw. Chlorhydringruppe. Alternativ kann die 9.11-Olefinverbindung umgesetzt werden mit einem N-Chloramid oder -imid zur direkten Einführung der erforderlichen 9aChlor-11 ss-hydroxygruppe. 



   Die   t. 4-Verbindungen   gemäss der Erfindung können gemäss Variante c) zweckmässig hergestellt werden durch partielle Reduktion der entsprechenden   #1.4-Verbindung. beispielsweise   durch Hydrieren unter Verwendung eines Palladiumkatalysators, zweckmässig in einem Lösungsmittel. z.B. Äthylacetat oder durch homogene Hydrierung unter Verwendung von beispielsweise Tris(triphenylphosphin)-rhodiumchlorid, zweckmässig In einem Lösungsmittel, wie Benzol oder durch Austausch-Hydrieren, unter Verwendung von beispielsweise Cyclohexen, in Anwesenheit eines Palladiumkatalysators in einem   Lösungsmittel, z. B   Äthanol, vorzugsweise unter Rückfluss.

   Diese Reduktion kann durchgeführt werden In einem Halogenalkylester, wenn dieser ausreichend stabil in einer derartigen Reaktion ist, oder kann In einer früheren Stufe bewirkt werden. 



   Die Herstellung der Ausgangsverbindungen der Formel I verwendeten Ausgangsmatertalien ist neu und geht von Verbindungen der allgemeinen Formel 11 

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 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 definiert sind, oder eine Gruppe der   Formel -COSR'A, wonn R'A ein   Wasserstoffatom oder eine Gruppe ist, wie vorstehend für R1 definiert. oder eine In diese umwandelbare Gruppe ist. bedeutet, und Rb eine veresterte Hydroxylgruppe darstellt oder Rb und Rc zusammen eine Isopropylidendioxygruppe bilden ; oder falls R3 eine Gruppe COSR1A darstellt.

   Rb gegebenenfalls eine Hydroxylgruppe   ist : RI   ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe (die entweder in der   a-oder der, 3-Konfiguration   vorliegen kann) oder eine Methylengruppe bedeutet :   eine Hydroxy- oder   geschützte Hydroxygruppe (entweder In der   a-oder -Konfigura-   tion) oder eine Oxogruppe darstellt: Re ein Wasserstoff-.

   Brom-, Chlor- oder Fluoratom darstellt : oder Rd und   R@   zusammen eine   Kohlenstofff-Kohlenstoff-Bindung   oder eine Epoxygruppe In der ss-Konfiguration bilden :   ein Wasserstoff- oder   ein Fluoratom darstellt : und das Symbol   eine Einfach- oder Doppelbin-   dung darstellt ; und Salze solcher Verbindungen, die eine freie   Carbothiosäuregruppe   aufweisen ; mit Ausnahme von Verbindungen der Formel   I   wie vorstehend definiert. 



   Wenn Rd eine geschützte Hydroxylgruppe darstellt, kann dies beispielsweise eine Trialkylsilyloxygruppe oder eine Perfluor- oder Perchlor-alkanoyloxygruppe sein. wie vorstehend definiert. 
 EMI3.3 
 wie Inweise bewirkt mit dem entsprechenden Carbonsäurechlond in   einem Lösungsmittel. wie einem halogenier-   ten Kohlenwasserstoff, z. B. Methylenchlond. und vorteilhaft in Anwesenheit einer Base. wie le Triäthylamin. vorzugsweise bei einer niedrigen Temperatur,   z. B. 0. C.   



   Die   17&alpha;-Hydroxy-17ss carbothiosäuren   der Formel 11 und die Salze davon sind besonders brauchbare Zwischenprodukte zur Herstellung der Androstan-17ss-carbothioate der   Forme ! ! :   insbesondere solche, worin   Rc ein Wasserstoffatom. eine &alpha;- oder ss-Methylgruppe   oder eine Methylengruppe darstellt. Re ein Wasserstoff-, Chlor- oder Fluoratom bedeutet, Rd eine Hydroxygruppe in der ss-Konfiguration oder eine Oxogruppe darstellt, sind dabei bevorzugt.

   Bevorzugtere Verbindungen und Salze davon umfassen solche Verbindungen.   wonn   RI eine Methylgruppe In der   a-oder, 9-Konfiguration   oder eine Methylengruppe darstellt: Re ein Fluoratom bedeutet, Rd eine Hydroxygruppe In der 3Konfiguration oder eine Oxogruppe darstellt und das   Symbol @@ in der 1.2-Stellung eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung   bedeutet. 



   Ein Vorteil der vorstehenden Zwischenprodukte liegt darin, dass sie die direkte alogenalkylierung 
 EMI3.4 
 ss-carbothloaten,tall-, z. B. Lithium-, Natnum- oder Kaliumsalze: Erdalkalimetail-. z.B. Calcium- oder Magensiumsalze; tertiäre Aminsalze, z.B. Pyndinium- oder Triäthylammoniumsalze. oder quaternäre Ammoniumsalze, z. B. Tetrabuty-   lammoniumsaize sein.    



   Die   17&alpha;-Hydroxy-17ss-carbothiosäuren können beispielsweise hergestellt   werden durch Reaktion eines reaktiven Denvats einer entsprechenden   17a-Hydroxy-17-carbonsäure mit   Schwefelwasserstoff oder einem Sulfid oder Hydrosulfidsalz bzw. Hydrogensulfidsalz davon. Im allgemeinen kann das Kation des Suifidoder Hydrosulfidsaizes beispielsweise ein Alkalimetallsalz sein. wie Natrium- oder Kalium-hydrogensulhd. 



  Die vorstehend erwähnten reaktiven Derivate entsprechen Verbindungen der Formel 11.   wonn   RD eine Hydroxylgruppe ist und die Gruppe -COR7 in der 17ss-Stellungvorliegt. wonn R7 eine Gruppe der Formel 

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 EMI4.1 
 darstellt, worin   X.   Y und Z, die gleich oder verschieden sein   können.   jeweils CH oder N bedeutet, einer oder zwei von   X.   Y und Z N sind, der heterocyclische Ring gegebenenfalls substituiert an mindestens einem Kohlenstoffatom ist durch eine   Niedrigalkylgruppe (z.

   B.   mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, wie eine Methylgruppe) und/oder   wonn   der heterocyclische Ring zwei benachbarte Kohlenstoffatome enthält. wobei der Ring gegebenenfalls einen Benzolring kondensiert an diese beiden benachbarten Kohlenstoffatome trägt. 



   Die folgenden Herstellungsvorschriften und Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung. Schmelzpunkte wurden   in 0 C   auf einem Kofler-Block bestimmt und sind nicht korrigiert. Optische Drehungen wurden bei Raumtemperatur an Lösungen In Dioxan bestimmt. 



   Die Dünnschichtchromatografie (TLC), die präparative Schichtchromatografie (PLC) und die hoche'stungsfähige   Flüssigkeitschromatografie   (HPLC) wurden über Siliziumdioxid durchgeführt. 



   Lösungen wurden über Magnesiumsulfat getrocknet, falls nicht anders angegeben. 
 EMI4.2 
    :dien-17ss-carbonsäure,     solvatislert mit Äthylacetat (1'2 mol)   und   0. 66 mi Tnäthyiarmn ! n   50 ml Methylen-   chlond   wurde unter Stickstoff gerührt und mit 1,0 g Dimethylthiocarbamoylchiorid behandelt Nach 2 d wurden weitere 0, 80 g Reagens zugesetzt. Nach 4 d wurde das Gemisch mit Äthylacetat verdünnt und mit n-Chlorwasserstoffsäure, 5   %     Natriumbicarbonatlösung   und Wasser gewaschen, getrocknet und verdampft unter Bildung von 1, 8 g eines viskosen gelben Öls. Dieses wurde In 12 ml Äthylamin gelöst, anschliessend gerührt und unter Rückfluss unter Stickstoff während 6 h gerührt.

   Die resultierende braune Lösung wurde zu einem Gemisch von 50 mi konzentrierter Chlorwasserstoffsäure, 250 ml Wasser und 50 ml Äthylacetat gefügt. Die Produkte wurden weiter mit Äthylacetat extrahiert. anschliessend wurden die sauren Produkte In   5% Natriumcarbonatlösung rückextrah@ert.   Die wässrige Phase wurde mit 50   ml 6n-Chlorwasserstoffsäure   angesäuert und mit Äthylacetat extrahiert. Die Extrakte wurden mit n-Chlorwasserstoffsäure und Wasser gewaschen, getrocknet und zu 1, 435 g eines lederfarbenen Feststoffes verdampft. Dieser wurde aus Aceton 
 EMI4.3 
 Fp.   133-137 0 C.   



   Die analytische Probe erhielt man nach zweimaligem   Umkristallisieren   aus Aceton als   weisse   Knstalle 
 EMI4.4 
 



   Fp. 136-139 oChloat (11) 
Eine Lösung von 0. 546 g des Produktes   I     (Herstellungsvorschnft     I)   In 3   ml   Dimethylacetamid wurde mit 202 mg Natriumhydrogencarbonat und   0.16 ml Bromchlormethan bei 22# während   3 h behandelt Das Gemisch wurde mit 50 ml 2 n Chlorwasserstoffsäure behandelt und das Produkt   wuroe   mit Äthylacetat 
 EMI4.5 
 

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 Vorschrift 111   S-Chlormethyl-6a, 9a-difluor-16a-methyl-3-oxo-17a-propionyloxy-11 ss-trifluoracetoxyandrosta-1, 4-dien-17 ss-    carbothiat (III) 
Eine Lösung von 100 mg der Verbindung 11 der Vorschrift 11 in 2   ml   trockenen Tetrahydrofuran und 0, 1 
 EMI5.1 
 carbothioat 
Eine Lösung von 29 mg Produkt 111 (Vorschrift   111)

     in 2 ml Methanol wurde 3 h bei Raumtemperatur gehalten. Das Gemisch wurde zur Trockene verdampft unter Bildung von 25 mg des   Titel-11 ss-Alkohols,     mdentifiztert   durch Vergleich seines   1 H   NMR-Spektrums (in   Deuterodimethylsulfoxid)   und seiner TLCEigenschaften (Sihziumdioxid. Aceton-Petoläther, Kp. 40-60 C, 1:3) mit denen einer authentischen Probe. 



    Vorschriften IV und V sowie Beispiel 2 (Herstellungsvariante b)   Vorschrift   IV :   
 EMI5.2 
    1 ss-hydroxy-1 6ss-methyl-3-oxo-1 7c,-propionyloxyandrosta-1, 4-dien-1 7ss-carbothiosäurethyl-17&alpha;-propionyloxyandrosta-1.4-dien-3-on in   16 ml Diäthylamin wurde unter Rückfluss unter Stickstoff während 5 h 40 min gehalten. Die Reaktion wurde In 450 ml Wasser gegossen, mit konzentrierter Chlorwasserstoffsäure auf den pH 10 angesäuert und mit dreimal 60   ml   Äthylacetat extrahiert. Die vereinten Extrakte wurden mit Wasser gewaschen und anschliessend mit viermal 50 ml wässnger Natriumcarbonatlösung extrahiert. Die wässrigen Extrakte wurden mit 6 n Chlorwasserstoffsäure auf den pH 1 angesäuert und mit dreimal 50   ml   Äthylacetat extrahiert.

   Die vereinten Extrakte wurden mit Wasser und gesättigter Natriumchloridlösung gewaschen und getrocknet und das Lösungsmittel wurde Im Vakuum entfernt unter Bildung von 2, 834 g eines farblosen Schaums. 



   Zwei Kristallisationen des Gemischs aus Äthylacetat ergaben   0.527 g 9&alpha;-Chlor-11ss-hydroxy-16ss-     methyl-3-oxo-17&alpha;-propionyloxyandrosta-1,4-dien-17ss-carbothiosäure in   Form von weissen Prismen vom Fp. 



  167-171   [a] D+128  (c0, 99).    



   Die Mutterlaugen der Kristallisationen enthielten eine weitere Menge der vorstehenden   9a-Chlor-11 ; S-   hydroxycarbothiosäure zusammen   mit 9ss.11ss-Epoxy-16ss-methyl-3-oxo-17&alpha;-propionyloxyandrosta-1,4-dien-     17 ss-carbothlosäure.    



  Vorschrift V'   S-Chlormethyl-9a-chlor-llss-hydroxy-16ss-methyl-3-oxo-17ci-propion yloxyandrosta-1, 4-dien-17ss-carbothioat    und   S-Chlormethyl-9ss-llss-epoxy-16ss-methyl-3-oxo-17a-propionyloxyand rosta-1, 4-dien-172-carbothioat (Verbin-    dungen V) 
Eine Lösung von 1, 032 g des Gemischs (IV) gemäss Vorschrift   IV In   5   mi Dimethylacetamid   wurde mit   0. 203 g Natriumbicarbonat,   gefolgt von   0. 2 ml Bromchlormethan behandelt   und die Reaktion wurde 1, 5 h 
 EMI5.3 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 wurde.

   Die wässrige Phase wurde mit weiteren zweimal 30 ml Äthylacetat extrahiert und die vereinten Extrakte wurden mit 2 n Chlorwasserstoffsäure, Wasser, gesättigter   Natriumbicarbonatlösung,   Wasser, gesättigter Natriumchloridlösung gewaschen und getrocknet und das Lösungsmittel wurde im Vakuum entfernt unter Bildung von 0, 856 g eines cremefarbenen Schaums, der ein Gemisch der   Titel-S-Chlormethy-   lester enthielt. 



   Diese wurden durch PLC an Siliziumdioxid, entwickelt mit Chloroform : Aceton (19 : 1), getrennt. Die polarere Komponente   (0, 306 g)   wurde   zwei mals   aus   Äthylacetat kristallisiert   unter Bildung von 0,232 g S- 
 EMI6.1 
 vom Fp.   169-173'     [a] + 49' (c 0, 60).    



  Beispiel 2 : 
 EMI6.2 
 
1 ss-hydroxy-1 6ss-methyl-3-oxo-1 7a-propion yloxyandrosta-1, 4-dien-1 7ss-carbothioatcarbothioat der Vorschrift V wurden mit etwa 1   ml   Fluorwasserstoff-Harnstoff-Komplex behandelt und insgesamt 24 h bei Raumtemperatur gerührt. Das Gemisch wurde mit Natnumhydrogencarbonat behandelt und das Produkt wurde zweimal mit Äthylacetat extrahiert. Die Extrakte wurden zweimal mit Wasser gewaschen, getrocknet und verdampft. Das resultierende Produkt zeigte im TLC an Siliziumdioxid in drei unterschiedlichen Lösungsmittelsystemen (Aceton-Petroläther, Kp. 40-60 C, 1:2; Chloroform-Aceton. 9:1. 



  Äthylacetat-Petroläther, Kp.   40-60'C,   1 : 2, zwei Durchläufe), dass es das Titel-Fluorhydnn enthielt, im Vergleich mit einer authentischen Probe Vorschriften VI und   VII, Vill   bis XI und   XII, Xill sowie   Beispiele 3 bis 5 (Herstellungsvariante c) Vorschrift VI : 
 EMI6.3 
 ! oxyandrosta-1, 4-dien-17jS-carbothiosäure (V !)2, 07 g Reagens zugesetzt. Nach 5 d wurde das Gemisch mit Äthylacetat verdünnt und mit n-Chlorwasserstoffsäure, 5 % Natriumbicarbonatlösung und Wasser gewaschen, getrocknet und verdampft unter Bildung eines viskosen gelben Öls. Dieses wurde in 50   ml Äthylamin gelöst, anschliessend   gerührt und unter Rückfluss unter Stickstoff während 3, 5 h gerührt.

   Die resultierende braune Lösung wurde zu einem Gemisch von 50 ml konzentrierter   Chlorwasserstoffsäure,   250 ml Wasser und 50 ml Äthylacetat gefügt. Die Produkte wurden weiter mit Äthylacetat extrahiert, anschliessend wurden die sauren Produkte in 5 % Natriumcarbonatlösung rückextrahiert. Die wässrige Phase wurde mit 50   ml 6n-Chlorwasserstoffsäure   angesäuert und mit Äthylacetat extrahiert. Die Extrakte wurden mit n-Chlorwasserstoffsäure und Wasser gewaschen, getrocknet und zu einem lederfarbenen Feststoff verdampft.

   Dieser wurde aus Aceton umkristallisiert unter Bildung von 1.382 g blass-lederfarbenen Kristallen der   Titel-17 ss-Carbothiosäure VI   vom Fp. 157-160'C Die analytische Probe erhielt man nach zweimaligem Umkristallisieren aus Aceton als weisse Kristalle vom Fp.   150-163 * C     [a] D+113' (c 0, 78).    

 <Desc/Clms Page number 7> 

 



  Vorschrift   Vil :     S-Chlormethyl-1 ss-hydroxy-16ss-methyl-3-oxo-17a-propionyloxyandr osta-1, 4-dien-17 -carbothioat (VII)    Methode A 
Eine Lösung von 0.981 g Vl in 5 ml Dimethylacetamid wurde mit 300 mg Natriumhydrogencarbonat und 0, 25 ml Bromchlormethan behandelt und das Gemisch wurde bel Raumtemperatur gerührt. Nach 3 h wurde das Reaktionsgemisch mit 500 ml Äthylacetat verdünnt und mit 5 %   Natriumhydrogencarbonatlösung   und Wasser gewaschen, getrocknet und verdampft unter Bildung eines orange-farbenen Schaums. PLC in Chloroform-Aceton (19:1) ergab einen fast weissen Schaum, der zweimal aus Methanol knstalliseirt wurde unter Bildung von 826 mg fast weisser Nadeln des Titel-S-Chlormethylesters vom Fp. 192-193 C   [&alpha;]D+65@ (c 1.05).   



  Methode B 
Die Titeiverbindung wurde in gleicher Welse hergestellt unter Verwendung von Chlorjodmethan anstelle von Bromchlormethan. 



  Beispiel 3 : 
 EMI7.1 
 
Die katalytische Reduktion von 0.517 g der Verbindung Vil der Vorschrift Vll in Anwesenheit von 497 mg   Tns (tnphenylphosphln)-chlorrhodium (l)   in 50 ml Benzol während 22 h ergab nach Chromatografie (p.l.c.) an Siliziumdioxid in Chloroform (vier Durchläufe), Eluieren mit Äthylacetat und Kristallisieren zweimal aus Äthylacetat,   0, 130 g   des   Titel-A-3-Ketons   vom Fp.   176-177@   
 EMI7.2 
    78  (c0, 80)17ss-carbonsäure,     solvatisiert   mit Äthylacetat (1/2 mol) und   5, 3 ml Tnäthylamm   in 75 ml Methylenchlorid wurde unter Stickstoff gerührt und mit 5, 071 g Dlmethylthiocarbamoylchlorid behandelt. Nach 24 h wurden weitere 5, 320 g Reagens zugesetzt.

   Nach 47 h wurde das Gemisch mit Äthylacetat verdünnt und mit nChlorwasserstoffsäure, 5 % Natrimbicarbonatlösung und Wasser gewaschen, getrocknet und verdampft unter Bildung von 9.043 g eines viskosen gelben Öls. Dieses wurde in 50 ml Äthylamin gelöst,   anchsch ! ! e-   ssend gerührt und unter   Rückfluss   unter Sticksoff während 5, 75 h gerührt. Die resultierende braune Lösung wurde zu einem Gemisch von 50 ml konzentrierter Chlorwasserstoffsäure, 250 mi Wasser und 50 ml Äthylacetat gefügt. Die Produkte wurden weiter mit Äthylacetat extrahiert, anschliessend wurden die sauren Produkte In 5 % Natnumcarbonatlösung rückextrahiert. Die wässrige Phase wurde mit 50   ml 6n-Chlorwas-   serstoffsäure angesäuert und mit Äthylacetat extrahiert.

   Die Extrakte wurden mit n-Chlorwasserstoffsäure und Wasser gewaschen, getrocknet und zu 3, 440 g eines lederfarbenen Feststoffs verdampft Dieser wurde aus Aceton umkristallisiert unter Bildung von 1.980 g blass-ledertarbenen Kristallen der Titel-17ss-Carbothiosäure vom Fp.   172-173.   



   Die analytische Probe erhielt man nach zweimaligem   Umkristallisieren   aus Aceton als weisse Kristalle vom Fp. 177-179 
 EMI7.3 
 

 <Desc/Clms Page number 8> 

    110. (c 1. 05).Vorschrift   IX :   S-Chlormethyl-9ci-fluor-llss-hydroxy-16ss-methyl-3-oxo-17ss-propion yloxyandrosta-1, 4-dien-17ss-carbothioat-    (IX) : Methode A 
Eine Lösung von 2.115 g VIII in 7 ml Dimethylacetamid wurde mit 592 mg Natriumhydrogencarbonat und 0, 46 ml Bromchlormethan behandelt und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur gerührt. Nach 2 h wurde das Reaktionsgemisch mit 500 ml Äthylacetat verdünnt und mit 5 % Natriumhydrogencarbonatlösung und Wasser gewaschen, getrocknet und verdampft unter Bildung von   1, 560 g eines   orange-farbenen Schaums.   P.

   Lc. in Chloroform-Aceton (19 : 1)   ergab 803 mg eines fast weissen Schaums, der zweimal aus Methanol kristallisiert wurde unter Bildung von 668 mg fast weisser Nadeln des   Titel-S-Chlormethylesters   vom Fp.   212-214'C   [a]o + 44' (c 1, 06). 



  Methode B 
Die Titelverbindung wurde in gleicher Welse hergestellt unter Verwendung von   Chlorjodmethan anstelle   von Bromchlormethan. 



  Vorschrift X : 
 EMI8.1 
 sion wurde 1 h gekühlt. Die Ausfällung wurde durch Filtneren gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet unter Bildung von 877 mg eines cremefarbenen Feststoffes. P.l.c. in Chloroform-Aceton (10:1) ergab 755 g eines weissen Schaums, der zweimal aus Aceton kristallisiert wurde unter Bildung von 523 mg 
 EMI8.2 
 
19 mg Natriumborhydrid wurden zu einer Lösung von 230 mg X gemäss Vorschnft X in 3,5 ml Äthanol gefügt und die Lösung wurde bei Raumtemperatur gerührt. Nach 20 min wurde 1   ml   Aceton zugesetzt und die Lösung wurde auf etwa ein Viertel Volumen konzentriert. 30   ml   Äthylacetat wurden dann zugesetzt und die Lösung wurde mit n Chlorwasserstoffsäure und Wasser gewaschen, getrocknet und verdampft unter Bildung von 239 mg eines weissen Schaums.   P. Lc.

   In Chloroform-Aceton (19 : 1)   ergab 188 mg eines weissen Schaums, der zweimal aus Methanol   kristallisiert   wurde unter Bildung von 158 mg weisser Nadeln des Tltel- 
 EMI8.3 
 
Die katalytische Reduktion von 0. 646 g der Verbindung der Vorschnft XI mit 800 mg Tris-   (tnphenylphosphln)-chlorrhodium (I)   in 100   ml   Benzol während 21, 5 h ergab nach der Chromatografie an Siliziumdioxid in Chloroform-Aceton (9:1) und   zwei Knstallistationen   aus Aceton   0, 142 g   des Titel-Chlormethyltiolesters in Form von weissen Nadeln vom Fp   217-225      [a]     s+54    (c   0. 83)   

 <Desc/Clms Page number 9> 

 Vorschrift XII :

     S-Jodmethyl-9a-fluor-111 ss-hydroxy-16ss-methyl-3-oxo-17a-propionyl oxsyandrosta-1, 4-dien-17ss-carbothioat    (XII) : 
Eine Lösung von 500 mg der Verbindung der vorbeschriebenen Vorschrift   IX   und 1, 874 g Natriumjodid in 15 ml Aceton wurde unter Rückfluss 6, 5 h gerührt und erwärmt. 75 ml Äthylacetat wurden anschliessend zugesetzt und die Lösung wurde nacheinander mit Wasser, 10   %   Natriumthiosulfatlösung, 5 % Natriumhydrogencarbonatlösung und Wasser gewaschen, getrocknet und verdampft unter Bildung von 525 mg eines fast weissen Schaums.   P.

   Lc.   in Chloroform-Aceton (6:1) ergab 478 mg eines fast weissen Schaums, der zweimal aus Aceton kristallisiert wurde, ohne Erwärmen über Raumtemperatur, unter Bildung von 241 mg farbloser Kristalle des   Titel-S-Jodmethylesters   vom Fp.   196-197@.   



    [a]o-32' (c 1, 01).    



  Vorschrift   XIII :   
 EMI9.1 
 durch einen Pfropfen von Kieselgur filtriert. Das Filtrat wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet und verdampft unter Bildung eines weissen Schaums. P. L. C. in Chloroform-Cyclohexan (19:1) und Chloroform ergab einen fast weissen Schaum, der aus Ethylacetat kristallisiert wurde unter Bildung von 160 mg des   Titel-S-Fluormethylesters   vom Fp.   223-225@.   



  [a]   D + 103@ (c 0.38).   



  Beispiel 5 :   S-Fluormethyl-11ss-hydroxy-16ss-methyl-3-oxo-17&alpha;-propionyloxyandr ost-4-en-17ss-carbothioat   
Die katalytische Reduktion von 0, 413 g der Verbindung XIII von Vorschrift   XIII   In Anwesenheit von 432 mg Tris(triphenylphosphin)-chlorrhodium(l) in 60 ml Benzol bei   22'C   während 24 h ergab nach mehrfacher 
 EMI9.2 
 verarbeiten zur Verwendung in der   Entzündungshemm-Therapie, die mindestens   eine Androstanverbindung der Formel I (wie vorstehend definiert) zusammen mit einem oder mehreren pharmazeutischen Trägern oder Excipienten enthalten. Derartige Zusammenstzungen können in Formen vorliegen, die zur topischen oder Internen Verabreichung angepasst sind. 



   Die aktiven Androstanverbindungen können vorteilhaft in üblicher Welse m Präparate formuliert werden, die für die topische Verabreichung geeignet sind, mit Hilfe eines topischen Vehikels dafür Unter topischer Verabreichung ist hier auch die Verabreichung durch Einblasung und Inhalation zu verstehen. Beispiele für die verschiedenen Typen von Präparaten zur topischen Verabreichung umfassen Salben, Lotionen, Cremen, 
 EMI9.3 
 Lunge oder die Haut), Suppositonen, Retentionsklistiere. kaubare oder lutschbare Tabletten oder Pellets   (z. B.   zur Behandlung von aphtösen Ulcera), Kapseln oder Patronen zur Anwendung in einem Inhalator oder einer Einblasevorrichtung und Aerosole   (z. B.   für die Nase, den Rachen oder die Lunge). 



   Salben und Cremes können beispielsweise formuliert werden mit einer wässngen oder öligen Basis unter Zusatz von geeigneten Eindickungs- und oder Gelierungsmittele und oder Lösungsmitteln Derartige Basen können beispielsweise Wasser und/oder Öl einschliessen, wie flüssiges Paraffin oder einpflanzliches Öl, wie Arachisöl oder Rizinusöl, oder ein Lösungsmittel, wie ein Polyäthylenglykol mit einem mittleren Molekulargewicht im Bereich von 200 bis 600. Eindickungsmittel können je nach der Natur der Base (bzw Basis) verwendet werden und umfassen welches Paraffin.   Aluminiumstearat, Cetostearylalkohol, Polyäthyl-   englykole mit einem mittleren Molekulargewicht im Bereich von 4000 bis 6000, Wollfett und Bienenwachs und oder Glycerylmonostearat   und, oder   nicht-ionische Emulgiermittel. 



   Sprühzusammensetzungen können beispielsweise als wässrige Lösungen oder Suspensionen oder als Aerosole formuliert werden unter Anwendung eines geeigneten Treibmittels,   z.     B. Dichlordifluormethan,   

 <Desc/Clms Page number 10> 

   Trichlorfluormethan, Dichlortetrafluoräthan,   Kohlendioxid oder eines anderen geeigneten Gases. Kapseln und Patronen für Anwendung in einem Inhalator oder einem Insufflator,   z. B.   aus Gelatine, können formuliert werden, so dass sie ein Pulvergemisch einer Verbindung gemäss der Erfindung und eine geeignete   Pulverbasis wie   Lactose oder Stärke enthalten. Jede Kapsel oder Patrone kann im allgemeinen zwischen 20   ug   bis 10 mg der aktiven Androstanverbindung enthalten. 



   Der Anteil der aktiven Androstanverbindung in den topischen Zusammensetzungen hängt von der genauen Natur der Formulierung, die hergestellt werden soll, ab, liegt jedoch Im allgemeinen Im Bench von   0, 001 bis 5, 0 Gew.-%. Im aligemeinen   jedoch werden für die meisten Typen von Präparaten vorteilhaft Anteile im Bereich von 0, 005 bis 0, 5% und vorzugsweise von 0, 01 bis 0, 25 % verwendet. Jedoch liegt bei Pulvern zur Inhalation oder Insufflation der Anteil im Bereich von 0, 1 bis 2 %. 



   Die vorstehenden Formulierungen zur topischen Anwendung auf die Haut können verwendet werden zur Behandlung von   inflammatorischen   Dermatosen von Menschen und Tieren, beispielsweise Ekzemen, die normalerweise auf eine Corticosteroidtherapie ansprechen sowie auch bel weniger anprechenden Erkrankungen, wie Psoriasis des Menschen. 



   Die Formulierungen zur   Verabrelchung   durch Inhalation oder Insufflation sind gedacht zur Verabreichung auf einer prophylaktischen Basis an Menschen, die an allergischen und/oder   Inflammatonschen   Erkrankungen der Nase, des Rachens oder der Lungen leiden, wie Asthma und Rhinitis, einschliesslich Heuschnupfen bzw. Heufieber. Aerosolformulierungen werden vorzugsweise so angeordnet, dass jede abgemessene Dosis oder jeder "AusstoB" an Aerosol 20  g bis 1000 ug, vorzugsweise etwa 50 ug bis 100   tiog   einer erfindungsgemässen Verbindung enthält. Die   Verabrelchung   kann mehrfach täglich erfolgen, beispielsweise 2,3, 4 oder 8mal, wobei man jedesmal beispielsweise 1,2 oder 3 Dosierungen gibt.

   Die 
 EMI10.1 
 mit einem Aerosol liegt Im Bereich1000   ug.   Die   tägliche   Gesamtdosis und die abgemessene Dosis, die durch Kapseln und Patronen in einem Inhalator oder Insufflator freigesetzt wird, ist im allgemeinen   die doppelte Dosis solcher mit Aerosolformulie-   rungen. 



   Topische Präparate können verabreicht werden durch einen oder mehrere Aufträge pro Tag auf die befallene Fläche ; über   Hautflächen   können occlusive Verbände häufig vorteilhaft verwendet werden. 



   Für die interne bzw. innere Verabreichung können die erfindgsgemäss hergestellten neuen Verbindungen beispielsweise In   üblicher   Weise formuliert werden für die orale, parenterale oder rektale Verabreichung. Für die orale Verabreichung können Sirups, Elixiere, Pulver und Granulate verwendet werden, die in üblicher Weise formuliert werden können Dosiseinheitsformen sind jedoch bevorzugt, wie nachstehend beschrieben. 



   Bevorzugte Formen für die Herstellung zur inneren Verabreichung sind Dosiseinheitsformen, d h. 



  Tabletten und Kapseln Derartige Dosiseinheitsformen enthalten 0, 1 mg bis 20mg, vorzugsweise 2, 5 bis 10 mg des aktiven Steroids. 



   Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen können im allgemeinen verabreicht werden durch innere Verabreichung im Falle einer   systemischen Adreno-corticalen Therapie.   



   Allgemein können Präparate zur inneren Verabreichung 0. 05 bis   10 %   des aktiven Bestandteiles in Abhängigkeit von dem Typ des in Betracht gezogenen Präparats enthalten sein. Die   tägliche   Dosis kann von   0, 1 mg   bis 60 mg,   z. B   5 bis 30 mg, variieren, je nach dem zu behandelnden Zustand und der Dauer der gewünschten Behandlung. 



  Beispiel A 
 EMI10.2 
 
<tb> 
<tb> Salbe
<tb> Aktiver <SEP> Bestandteil <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> % <SEP> Gew. <SEP> Gew.
<tb> flüssiges <SEP> Paraffin <SEP> B. <SEP> P. <SEP> 10 <SEP> % <SEP> Gew. <SEP> Gew.
<tb> weisses, <SEP> welches <SEP> Paraffin <SEP> zur <SEP> Bildung <SEP> von <SEP> 100 <SEP> Gew.-Te <SEP> ! <SEP> ! <SEP> en <SEP> 
<tb> 
 
 EMI10.3 
 zu   zoo   auf eine Zahl unter 5   u.   bzw.

   5 um reduziert ist Die Paste wird verdünnt und aus der Mühle mit dem verbleibenden   flüssigen Paraffin gespült, vermischt   und die Suspension wird zu dem geschmolzenen weissen weichen Paraffin bei 50  C gefugt Es wird gerührt bis zur Abkühlung unter Bildung einer homogenen Salbe 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 Beispiel B 
 EMI11.1 
 
<tb> 
<tb> Creme
<tb> % <SEP> Gew./Gew <SEP> 
<tb> aktiver <SEP> Bestandteil <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Cetostearylalkohol <SEP> 10,0
<tb> Cetamacrogol <SEP> 1000 <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> weisses <SEP> welches <SEP> Paraffin <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> flüssiges <SEP> Paraffin <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Chlorkresol <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> saures <SEP> Natnumphosphat <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> gereinigtes <SEP> Wasser <SEP> auf <SEP> 100, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> 
 Herstellungsverfahren :

   
Das Chlorkresol und das saure Natnumphosphat werden In Wasser bel etwa 70 bis 75  C gelöst. Die Wachse werden bei etwa 65 bis 70 . C miteinander verschmolzen und unter Rühren zu der wässrigen Phase gefügt, wenn sich diese auf 65 bis 70   0 C abgekühlt   hat. Das Steroid wird mikronisiert (Teilchengrösse wie In BPC 1973, Seite 911 für ultrafeines Pulver definiert) und dispergiert In einem Anteil des flüssigen Paraffins. Die Steroidsuspension und der Rest des flüssigen Paraffins werden zu der Basis unter Rühren bel 60 bis 65   0   C gefügt.

   Das Präparat wird unter Rühren auf Raumtemperatur gekühlt Beispiel c 
 EMI11.2 
 
<tb> 
<tb> Aerosolformulierung <SEP> mit <SEP> agbemessenen <SEP> Dosierungen
<tb> pro <SEP> Dosis <SEP> % <SEP> Gew./Gew.
<tb> aktiver <SEP> Bestandteil <SEP> 0,05mg <SEP> 0.059
<tb> Fluortrichlormethan <SEP> 25, <SEP> 5 <SEP> mg <SEP> 30, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Dichlordifluormethan <SEP> auf <SEP> 85, <SEP> 0 <SEP> mg <SEP> auf <SEP> 100, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> 
 Der aktive Bestandteil il wird mikronisiert (Teilchengrösse wie definiert in BPC 1973.

   Seite 911 für 
 EMI11.3 
 dispergiert.behälter gefüllt, der überstehende Raum mit gasförmigem   Dlchlordifluormethan   zum Ausschluss von Luft gespült und   ein Aerosolmessventil wird In   Position auf dem Behälter angebracht   Flüssiges Dichlordifluorme-   than wird durch das Messventil unter Druck auf das Gewicht gepumpt. 



  Beispiel D 
 EMI11.4 
 
<tb> 
<tb> Inhalationskapsel <SEP> (100 <SEP>  g/Dosis)
<tb> pro <SEP> Kapsel <SEP> % <SEP> Gew. <SEP> Gew.
<tb> aktiver <SEP> Bestandteil <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> mg <SEP> 0, <SEP> 4 <SEP> 
<tb> Lactose <SEP> auf <SEP> 25, <SEP> 0 <SEP> mg <SEP> auf <SEP> 100, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> 
 
Der aktive Bestandteil wird ird mikronisiert (Teilchengrösse wie in BPC 1973. Seite 911 für ultrafeines Pulver definiert) und mit Lactose In den In der vorstehenden Formulierung angegebenen   Aneilen   vermischt   Die Sterold-Lactose Mischung wird In   harte Gelatinekapseln gefüllt, die mit einer Inhalationsvorrichtung zu verabreichen sind

Claims (6)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zur Herstellung von neuen Androstancarbothioaten der allgemeinen Formel EMI12.1 wenn) @ eine Fluor-. Chlor- oder Brommethylgruppe oder eine 2'-Fluoräthylgruppe bedeutet, R2 für EMI12.2 ! St.17&alpha;-Isopropylidendioxygruppe darstellen. weiters R3 ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe (die In er oder ss-Konfiguration vorliegen kann) oder eine Methylengruppe bedeutet, R4 für ein Wasserstoff-, Chlor- oder Fluoratom steht.
    R5 ein Wasserstoff- oder Fluoratom ist und das Zeichen ¯ eine Einfach- oder Doppelbindung bedeutet, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man (a) eine Verbindung der allgemeinen Formel (I), welche jedoch eine geschützte 11ss-Hydroxygruppe aufweist, von der Schutzgruppe befreit ; (b) eine Verbindung der allgemeinen Formel (l). welche jedoch eine 9.11-Doppelbindung aufweist und frei von Substituenten in 11-Stellung ist, mit einem oder mehreren Reagenzien umsetzt. mittels welcher man die gesuchte 9&alpha;-Halogen-11ss-hydroxygruppierung einführt: oder (c) eine Verbindung der allgemeinen Formel (I), In welcher das Zeichen ¯.. eine Doppelbindung bedeutet. einer Teilreduktion unterzieht. um eine Verbindung zu erhalten, wonn das Zeichen -eineEinfachbindungdarstellt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1 (a), dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel (1). welche jedoch eine 11ss-Tri-C,-6-alkylsilyloxygruppe oder eine 11ss-Perfluor- oder -chloral- kanoyloxygruppe enthält, einsetzt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 (a) oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass man die Schutzgruppe durch Hydrolyse entfernt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 (b), dadurch gekennzeichnet, dass man die gesuchte 9a-Halogen-llss- hydroxygrupp ! erung durch Umsetzung mit einem N-Bromamid oder -imid und nachfolgende Bildung des entsprechenden 9ss-11ss-Epoxids durch Behandlung mit einer Base und Umsetzung des Epoxids mit Fluorwasserstoff oder Chlorwasserstoff einführt. um eine Verbindung der allgemeinen Formel (l).
    Wie Im Anspruch 1 definiert, zu erhalten.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 (b) zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel (I), wonn R4 ein Chloratom bedeutet. dadurch gekennzeichnet, dass man die gesuchte 9&alpha;-Chlor-11ss-hydroxygrup- plerung durch Umsetzung mit einem N-Chloramid oder-imid einführt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 (c), dadurch gekennzeichnet, dass man die Teilreduktion durch Hydrieren unter Einsatz eines Palladiumkatalysators ausführt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4187301A (en) * 1978-04-05 1980-02-05 Syntex (U.S.A.) Inc. 17 Beta-thiocarboxylic acid esters of 6 alpha, 6 beta-difluoro-3-oxoandrost-4-enes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4187301A (en) * 1978-04-05 1980-02-05 Syntex (U.S.A.) Inc. 17 Beta-thiocarboxylic acid esters of 6 alpha, 6 beta-difluoro-3-oxoandrost-4-enes

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