AT401718B - Auswringvorrichtung, insbesondere für wischlappen - Google Patents
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Description
AT 401 718 B
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auswringen eines darin angeordneten Wischlappens, die auf den Rand eines Eimers od.dgl. aufsetzbar ist, ein Körperbasisteil mit einer Frontwandung und darin angeordneten Öffnungen zum Abführen von Wasser, eine schwenkbar am Körperbasisteil angelenkte Druckplatte und Bedienungseinrichtungen zum Verschwenken der Druckplatte gegen die Frontwandung aufweist, wobei die Bedienungseinrichtungen einen an einer Betätigungswelle schwenkbaren Bedienungshebel, mit einem Ende an der Betätigungswelle angreifende Verbindungselemente und eine an der Druckplatte befestigte, mit dem anderen Ende der Verbindungselemente verbundene Anlenkeinrichtung aufweisen.
Aus den US-Patentschriften 1 157 152, 1 268 921 und 4 047 261 sind Auswringvorrichtungen für Wischlappen bekannt, die auf dem Rand eines Eimers, Kübels oder ähnlichem angeordnet werden können und geeignet sind, einen Wischlappen aufzunehmen, und die durch die Bewegung eines Hebels eine Druckplatte betätigen, um Wasser aus dem Wischlappen heraus in den Eimer zu pressen.
Bei den bekannten Auswringvorrichtungen kann nicht verhindert werden, daß ein Teil des aus dem Wischlappen herausgedrückten Wassers um die Druckplatte herum und über die Abmessungen des darunterstehenden Eimers hinausläuft und -spritzt. Außerdem sind die bekannten Ausbildungen insbesondere bezüglich der Lagerung des Bedinungshebels nicht sehr stabil.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine stabile Auswringvorrichtung für Wischlappen zu schaffen, bei der das ausgepreßte Wasser mit einiger Sicherheit in den darunter stehenden Eimer, Kübel od.dgl. gelangt, und die trotzdem einfach und wirtschaftlich herstellbar ist und die erforderliche Festigkeit bei geringstmöglicher Anzahl von Funtionsteilen aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß für die Lagerung der Betätigungswelle in der Wandung des Körperbasisteils Lagerbüchsen eingesetzt sind, an welche einstückig Überlaufschutzeinrichtungen zur Vermeidung eines eventuellen Wasserdurchtritts zwischen der Druckplatte und dem Körperbasisteil angeformt sind. Dadurch wird ein Beschädigen und Ausbrechen der bei bekannten Vorrichtungen äußerst empfindlichen, nur aus Löchern bestehenden Wellenlager verhindert. Andererseits sind diese Lagerbüchsen einstückig mit Überlaufschutzeinrichtungen verbunden, die gewährleisten, daß Wasser, das zwischen den seitlichen Rändern der Druckplatte und den Seitenwandungen des Basisteils entgegen der Bewegungsrichtung der Druckplatte herausgequetscht wird, sicher ins Innere des Kübels gelangt. Insbesondere bei der erwähnten, durch die Lagerbüchsen möglich gewordenen stärkeren Druckausübung mit der Druckplatte und angesichts des schmalen Spalts zwischen den seitlichen Rändern der Druckplatte und den bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung geschlossenen Seitenwänden würde das ausgequetschte Wasser leicht nach rückwärts über den darunterliegenden Kübelrand hinausschießen, wenn nicht die Überlaufschutzeinrichtungen dieses nach rückwärts herausspritzende Wasser nach unten ins Innere des in der Ausnehmung befindlichen Kübelrandes leiten würden. Außerdem wirkt auf Grund der einstückigen Ausbildung die Überlaufschutzeinrichtung versteifend auf die in die Wandungen des Körperbasisteils eingesetzten Lagerbüchsen.
Zur Erleichterung der Herstellung und Bedienung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann der Bedienungshebel eine im wesentlichen vertikal angeordnete Griffstange und eine damit einstückige im wesentlichen horizontal angeordnete Betätigungswelle aufweisen, die mit dem einen Ende der Verbindungselemente verbunden ist, was ebenfalls eine stabilere Ausbildung ergibt. Zum gleichen Zweck kann die Bedienungseinrichtung auf der Betätigungswelle angeordnete Ausrückhebel aufweisen, die mit ihrem äußeren Ende an dem einen Ende der mit ihrem anderen Ende an der Druckplatte ansgelenkte Verbindungselemente befestigt sind, wodurch eine Verringerung der Teile und ein Wegfall von stabilitätsmildernden Verbindungen erzielt wird. Vorteilhafterweise kann die an der Druckplatte befestigte Einrichtung ein Stabelement aufweisen, das sich im wesentlichen über die gesamte Breite der Druckplatte erstreckt, wodurch eine günstige Übertragung der Betätigungskräfte auf die Druckplatte erreicht wird. Zur Erzielung einer guten Stabilität der Druckplatte bei geringem Materialaufwand kann die Druckplatte an ihrer Rückseite eine wabenartig ausgebildete Oberfläche aufweisen und das Stabelement an bzw. in der Oberfläche befestigt sein. Weiters können zur Verbesserung der Kraftübertragung auf die Druckplatte innerhalb der wabenartig ausgebildeten Oberfläche der Druckplatte Stützglieder vorgesehen sein, mit denen sich das Stabelement im Eingriff befindet. Für eine einfache und wirksame Rückholeinrichtung kann die an der Druckplatte befestigte Verbindungseinrichtung eine erste Stange aufweisen und die Bedienungseinrichtung eine zweite Stange aufweisen, die im Körperbasisteil gehalten ist, und eine Rückholfeder zwischen der ersten Stange und der zweiten Stange vorgesehen sein. Um eine einwandfreie Führung des ausgepreßten Wassers nach unten in den Eimer od.dgl. zu erreichen, können die Öffnungen zum Abführen des Wassers erste Durchlässe auf der der Druckplatte gegenüberliegenden Seite der Frontwandung, einen in der Frontwandung angeordneten, nach unten gerichteten Überhang und zweite, unterhalb des nach unten gerichteten Überhangs sowie auf der anderen Seite der Frontwandung angeordnete Durchlässe aufweisen derart, daß durch die Öffnungen strömendes Wasser zunächst durch die ersten Durchlässe und dann durch den Überhang nach unten und 2
AT 401 718 B schließlich durch die zweiten Durchlässe geleitet wird. Zur Erzielung des gleichen Effektes kann die äußere Oberfläche der Frontwandung mit Rippen versehen sein, deren innenliegende Oberflächen den nach unten gerichteten Überhand (Nase) bilden. Weiters kann zur schwenkbaren Lagerung der Druckplatte eine von dem Körperbasisteil aufgenommene durchgehende Drehachse sowie am Unterteil der Druckplatte angeformte, die Drehachse wenigstens teilweise umgreifende Verbindungsmittel vorgesehen sein, wodurch eine einfache Einrichtung zum einwandfreien stabilen Lagern und Verschwenken der Druckplatte erreicht ist. Zur Erzielung des gleichen Effektes können die am Unterteil der Druckplatte angeformten Verbindungsmittel aus mehreren Hakenfortsätzen und einem diesen gegenüberliegend angeordneten Federfortsatz bestehen, wobei die Hakenfortsätze und der Federfortsatz eine eine Drehbewegung um die Drehachse ermöglichende Rastverbindung mit der Drehachse eingehen. Um ein besseres Auswringen des Wischlappens zu erreichen, kann die Druckplatte mit einer der Frontwandung gegenüberliegend angeordneten Druckfläche versehen sein, die Vorsprünge zum Eingriff in den in der Auswringvorrichtung befindlichen Wischlappen aufweist. Zur Erzielung einer bestmöglichen Verstrebung der Frontwand und Bildung geeigneter Durchlässe kann die innere Oberfläche der Frontwandung mehrere im wesentlichen horizontal verlaufende Stege und mehrere im wesentlichen vertikal verlaufendende Stege aufweisen, wobei durch Kreuzung der der vertikalen Stege mit den horizontalen Stegen die ersten Durchlässe gebildet sind. Schließlich können die nach unten gerichteten Nasen durch die gerippte Ausbildung der äußeren Oberfläche der Frontwandung gebildet sein, wodurch die Durchlaßöffnungen für das ausgepreßte Wasser auf einfache Weise hergestellt werden können.
Nachstehend wird eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten Auswringvorrichtung für Wischlappen anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Vorder bzw. Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Auswringvorrichtung in perspektivischer Darstellung; Fig. 2 eine Rück- bzw. Seitenansicht der Auswringvorrichtung gemäß Fig. 1 in perspektivischer Darstellung; Fig.3 eine Schnittdarstellung der Auswringvorrichtung gemäß Schnittlinienverlauf 3-3 in Fig. 2; Fig, 4 eine Schnittdarstellung entsprechend Fig. 3 mit Darstellung der Funktion der Auswringvorrichtung.
In den Fig. 1 bis 4 ist eine erfindungsgemäße Auswringvorrichtung 10 dargestellt. Die Mehrheit der einzelnen Komponenten der Auswringvorrichtung 10 besteht dabei aus auf Polypropylenbasis hergestellten Kunststoffteilen, Die Hauptkomponente der Auswringvorrichtung 10 ist ein Körperbasisteil 11, das einen oberen Auswringbereich 12 und einen mit dem Auswringbereich 12 einstückigen unteren Haltebereich 13 aufweist.
Der obere Bereich 12 des Körperbasisteils 11 umfaßt eine Frontwandung bzw. -fläche 14, die an ihrer Außenseite verrippt ist und ausgesparte Öffnungen 15 zur Abführung von Wasser aufweist. Der obere Bereich 12 weist auch Seitenwandungen 16 auf, die sich ausgehend von den Endbereichen der Frontwandung 14 nach hinten erstrecken. Die äußere Oberfläche der Seitenwandungen 16 ist im wesentlichen entsprechend dar Frontfläche 14 gezahnt, während deren innenliegende Oberflächen im wesentlichen eben sind. Die Seitenwandungen 16 enden in ihren rückwärtigen Endbereichen als Befestigungsbereiche 17, die zusammen einen offenen rückwärtigen Endbereich des oberen Bereichs 12 des Körperbasisteils 11 bilden. Ausgehend von jeder Seitenwandung 16 erstrecken sich im wesentlichen abwärts weisend und unterhalb der Befestigungsbereiche 17 Greiflaschen 18.
Der untere Bereich 13 des Körperbasisteils 11 ist im wesentlichen als ein U-förmiger Rahmen ausgebildet, der aufrechte Abschnitte 19 aufweist, die durch einen quer verlaufenden, den Bodenbereich des unteren Bereichs 13 bildenden Abschnitt 20 verbunden sind. Der untere Bereich der seitlichen Abschnitte 19 ist mit nach hinten weisenden Wangen 21 versehen, die eine zusätzliche Abstützung für einen rückwärtigen Vorsprung 22 des quer verlaufenden Abschnitts 20 bilden. Eine Ausnehmung 23, die zwischen dem rückwärtigen Rand jedes seitlichen Abschnitts 19 und dem vorderen Rand jeder Greiflasche 18 ausgebildet ist, ist geeignet zur Aufnahme des oberen Randes eines hier nicht näher dargestellten Eimers, Kübels oder dergleichen, auf dem das Körperbasisteil 11 bestimmungsgemäß angeordnet werden kann. Mit dem in der Ausnehmung 23 angeordneten Eimerrand ist der Eimer zwischen der vorderen Kante der Greiflasche 18, die an ihrer Innenseite einen am Umfang angeordneten Verstärkungsflansch 24 aufweist, und dem Vorsprung 22 des quer verlaufenden Abschnitts 20 des unteren Bereichs 13 vom Körperbasisteil 11 aufgenommen. Auf diese Art und Weise ruht das Körperbasisteil 11 in einer im wesentlichen senkrechten Position auf dem Rand des Eimers, wobei dessen unterer Bereich 13 sich innerhalb des Eimers befindet, die Greiflaschen 18 des oberen Bereichs 12 außerhalb des Eimers und die übrigen Teile des oberen Bereichs 12 oberhalb des Eimers angeordnet sind. Falls es sich als notwendig erweisen sollte, ist es möglich, eine beispielsweise mittels Muttern mit den Greiflaschen 18 verbundene Stange 25 vorzusehen, um die Greiflaschen 18 zur Erhöhung der Festigkeit der Struktur wirksam miteinander zu verspannen.
Das Körperbasisteil 11 trägt eine Druckplatte 30, die beweglich ist zum Herausdrücken von Wasser aus einem innerhalb des Körperbasisteils 11 zwischen der Druckplatte 30 und der Frontwandung 14 angeordne- 3
AT 401 718 B ten Wischlappen. Die Druckplatte 30 weist eine im wesentlichen aufrechte Druckfläche 31 auf, die in wenigstens einem Teilbereich dreieckig ausgebildete Vorsprünge 32 aufweist. Es ist herausgefunden worden, daß derartige Vorsprünge wesentlich dazu beitragen, den Wischlappen zu halten und ihn auszudrücken, um Wasser aus ihm zu extrahieren.
Ausgehend vom unteren Bereich der Druckfläche 31 erstreckt sich ein Sims 33 im wesentlichen horizontal bis zu einer Stelle, die, wenn sich die Druckplatte 30 in ihrer in Fig. 3 dargestellten entspannten oder zurückgezogenen Position befindet, im wesentlichen mit der Ebene der Grundfläche 14 des oberen Bereichs 12 vom Körperbasisteil 11 zusammenfällt. Der äußere Endbereich des Simses 33 ist nach unten hin abgebogen zur Ausbildung einer Frontfläche 34 der Druckplatte 30, die zwischen den Abschnitten 19 des U-förmigen Rahmens des unteren Bereichs 13 vom Körperbasisteil 11 angeordnet ist. Falls eine besondere Strukturfestigkeit für die Frontfläche 34 nicht erforderlich ist, kann eine Öffnung 35 in der Frontfläche 34 vorgesehen werden, um so die Material kosten bei der Herstellung der Auswringvorrichtung 10 zu reduzieren und darüber hinaus das Gesamtgewicht der Vorrichtung zu verringern. Der untere Bereich der Frontfläche 34 ist, wie dargestellt, mit drei Hakenfortsätzen 36 und einem diesen gegenüberliegend angeordneten Federfortsatz 37 versehen, die eine Rastverbindung mit einer feststehenden Drehachse 38 eingehen, die sich zwischen den Abschnitten 19 des U-förmigen Rahmens erstreckt. Der verwendete Polypropylenwerkstoff, aus dem die Druckplatte 30 vorzugsweise gefertigt ist, weist dabei genügend Flexibilität auf, so daß die Druckplatte 30 leicht mit der Drehachse 38 verbunden werden kann, indem lediglich die Hakenfortsätze 36 und der Federfortsatz 37 um die Drehachse 38 herumschnappen und die Druckplatte 30 dann auf der Drehachse 38 drehbar ist.
Der Bedienungsmechanismus 40, durch den die Druckplatte 30 auf der Drehachse 38 geschwenkt werden kann, weist einen L-förmigen Bedienungshebel 41 auf. Der Bedienungshebel 41 ist vorzugsweise ein metallisches Bauteil und weist eine im wesentlichen aufrecht angeordnete Griffstange 42 auf, die in ihrem Endbereich mit einem Kunststoff-Griffteil versehen ist und eine im wesentlichen horizontal angeordnete Betätigungswelle 44 aufweist, die zwischen den Befestigungsbereichen 17 der Seitenwandungen 16 gelagert ist. Röhrenförmige Lagerbüchsen 45, die als Kunststoff-Formteile ausgeführt sein können, sind in Öffnungen in den Befestigungsbereichen 17 eingepreßt, um die Betätigungswelle 44 zu lagern. Wie am besten anhand der Fig. 2 und 4 gesehen werden kann, ist jede Lagerbüchse 45 mit einem nach unten weisenden fingerförmigen, einstückig an die Lagerbüchse 45 angeformten Überlaufschutz 46 versehen, dessen Funktion nachfolgend im Detail beschrieben wird. Auf diese Weise ist die Betätigungswelle 44 in den Lagerbüchsen 45 und den Befestigungsbereichen 17 gelagert, und ist entsprechend der Auslenkung der Griffstange 42 des Bedienungshebels 41 drehbar.
Die Betätigungswelle 44 trägt zwei Ausrückhebel 47, die in den Endbereichen der Betätigungswelle 44, im wesentlichen benachbart den Lagerbüchsen 45 angeordnet sind. Die Ausrückhebel 47 sind vorzugsweise aus Metall gefertigt und näherungsweise dreieckförmig gestaltet, wobei die Spitze jedes Ausrückhebels 47 mittels einer Bolzenverbindung 48 mit einem Ende metallischer Hebelarme 49 verbunden ist. Wie in Fig. 2 dargestellt, sind aus Gründen der Festigkeit vorzugsweise zwei Hebelarme 49 für jeden Ausrückhebel 47 vorgesehen, wobei jeweils ein Hebelarm 49 auf jeder Seite des Ausrückhebels 47 angeordnet ist. Injedem Fall würde eine zufriedenstellende Funktion des Betätigungsmechanismus 40 auch mit nur einem, möglicherweise größerem Hebelarm 49 für jeden Ausrückhebel 47 gegeben sein. Der andere Endbereich jedes Hebelarmes 49 befindet sich im Eingriff mit einer Druckplattenführungsstange 50, die auf der rückwärtigen Fläche der Druckfläche 31 angeordnet ist und sich dabei im wesentlichen über die gesamte rückwärtige Fläche erstreckt. Wie dargestellt, ist die rückwärtige Fläche der Druckfläche 31 durch Wabenwandungen 51 wabenförmig ausgestaltet, so daß die Druckplattenführungsstange 50 mit den Wabenwandungen 50 verbunden werden und sicher in diesen gelagert werden kann. Die Wabengestaltung der rückwärtigen Fläche der Druckfläche 31 ermöglicht darüber hinaus eine Druckplatte 30 mit größtmöglicher Festigkeit bei gleichzeitig geringstmöglichem Materialverbrauch. Um eine besondere Abstützfläche für den Druck zu schaffen, sind innerhalb der Waben auf der rückwärtigen Fläche der Druckfläche 31 Stützglieder 52 vorgesehen, die als Abstützungen dienen, in die die Druckplattenführungsstange 50 den durch die Betätigung des Bedienungshebels 41 erzeugten Druck einleitet. Dieser Druck wird durch die Stützglieder 52 gleichmäßig über die Druckfläche 31 verteilt. Zwischen der Druckplattenführungsstange 50 und einer ähnlichen, sich zwischen den Befestigungsbereichen 17 der Seitenwandungen 16 erstreckenden und daran mittels Muttern 55 befestigten Stange 54 erstreckt sich eine Rückholfeder 53.
Im Betrieb der, wie vorher beschrieben, auf einem Eimer oder Kübel angeordneten Auswringvorrichtung 10 und einem zwischen der Druckfläche 31 der Druckplatte 30 und der Frontfläche 14 angeordneten, auszuwringenden Wischlappen, verursacht das Schwenken der Griffstange 42 in die Richtung des in Fig. 3 gezeigten Pfeiles eine Bewegung der Druckplatte 30 in die in Fig. 4 dargestellte Position. Der besondere, in seinem Aufbau einfache Bedienungsmechanismus 40 ermöglicht über die Druckplattenführungsstange 50 4
Claims (14)
- AT 401 718 B eine gleichmäßige Krafteinleitung in die Fläche der Druckplatte 30, wobei die Vorsprünge 32 dazu beitragen, diese gleichmäßige Kraft auf den Wischlappen zu übertragen. Anschlagrippen 56, die auf der Innenseite der Frontwandung 14 angeformt sind, begrenzen die maximale Auslenkung der Druckplatte 30. Während der Auslenkung der Druckplatte 30 wird das im Wischlappen befindliche Wasser durch die Abführungsbohrungen 15 nach außen abgeführt. Falls Wasser entgegen der Bewegung der Druckplatte zwischen den Rand der Druckplatte 30 und den Seitenwandungen 16, zwischen denen sich die Druckplatte 30 bewegt, gedrückt wird, wird der Überlaufschutz 46 das Wasser aufhalten und infolge seiner im wesentlichen im Bereich des Eimerrandes erfolgten Anordnung das Wasser in den Eimer leiten. Das durch die Abführungsbohrungen 15 abgeführte Wasser wird nach unten in den Eimer geleitet und kann nicht aus dem Eimer herausspritzen, Dies wird auf besonders vorteilhafte Art und Weise durch die gezahnte äußere Oberfläche der Frontwandung 14 erreicht, ohne daß hiermit eine Beeinträchtigung der Durchsatzleistung der Auswringvorrichtung 10 verbunden wäre. Wenn das Wasser von hinten durch die Frontwandung 14 geleitet wird, läuft es durch innere Durchlässe 15A der Abführungsöffnungen 15, wobei die Durchlässe 15A zwischen horizontalen Stegen 57 und vertikalen Stegen 58 gebildet sind, und trifft auf eine überhängende, nach unten gerichtete Nase 59, welche auf der Vorderseite der Frontfläche 14 eine Rippung bildet. Das Wasser wird durch die von der nach unten gerichteten Nase 59 gebildeten Durchlässe 15B und nach unten in den Eimer geleitet. Wie dargestellt, sind die Durchlässe 15B nur wenig kleiner als die Durchlässe 15A ausgebildet, wodurch die Durchsatzleistung nicht beeinträchtigt wird. Es ist daher offensichtlich, daß eine Auswringvorrichtung, wie sie hier dargestellt ist, wirtschaftlich gefertigt und einfach montiert und betätigt werden kann, um damit eine gleichmäßige Kraft zum Ausdrücken eines Wischlappens zu erzeugen und das Wasser nach unten in den darunter angeordneten Eimer zu leiten. Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Auswringen eines darin angeordneten Wischlappens, die auf den Rand eines Eimers oder dergl. aufsetzbar ist und die einen Körperbasisteil mit einer Frontwandung und darin angeordneten Öffnungen zum Abführen von Wasser, eine schwenkbar am Körperbasisteil angelenkte Druckplatte und Bedienungseinrichtungen zum Verschwenken der Druckplatte gegen die Frontwandung aufweist, wobei die Bedienungseinrichtungen einen an einer Betätigungswelle schwenkbaren Bedienungshebel, mit einem Ende an der Betätigungswelle angreifende Verbindungselemente und eine an der Druckplatte befestigte, mit dem anderen Ende der Verbindungselemente verbundenen Anlenkeinrichtung aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß für die Lagerung der Betätigungswelle (44) in der Wandung des Körperbasisteils (11) Lagerbüchsen (45) eingesetzt sind, an welche einstückig Überlaufschutzeinrichtungen (46) zur Vermeidung eines eventuellen Wasserdruchtritts zwischen der Druckplatte (30) und dem Körperbasisteil (11) angeformt sind.
- 2. Auswringvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungshebel (41) eine im wesentlichen vertikal angeordnete Griffstange (42) und eine damit einstückige im wesentlichen horizontal angeordnete Betätigungswelle (44) aufweist, die mit dem einen Ende der Verbindungselemente (49) verbunden ist.
- 3. Auswringvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungseinrichtung (40) auf der Betätigungswelle (44) angeordnete Ausrückhebel (47) aufweist, die mit ihrem äußeren Ende an dem einen Ende der mit ihrem anderen Ende an der Druckplatte (30) angelenkten Verbindungselemente (49) befestigt sind.
- 4. Auswringvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Druckplatte (30) befestigte Einrichtung ein Stabelement (50) aufweist, das sich im wesentlichen über die gesamte Breite der Druckplatte (30) erstreckt.
- 5. Auswringvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (30) an ihrer Rückseite eine wabenartig ausgebildete Oberfläche aufweist und das Stabelement (50) an bzw. in der Oberfläche befestigt ist.
- 6. Auswringvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der wabenartig ausgebildeten Oberfläche der Druckplatte (30) Stützglieder (52) vorgesehen sind, mit denen sich das Stabelement (50) im Eingriff befindet. 5 AT 401 718 B
- 7. Auswringvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Druckplatte (30) befestigte Verbindungseinrichtung eine erste Stange (50) aufweist und die Bedienungseinrichtung (40) eine zweite Stange (54) aufweist, die im Körperbasisteil (11) gehalten ist, und eine Rückholfeder (53) zwischen der ersten Stange (50) und der zweiten Stange (54) vorgesehen ist.
- 8. Auswringvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (15) zum Abführen des Wassers erste Durchlässe (15A) auf der der Druckplatte (30) gegenüberliegenden Seite der Frontwandung (14), einen in der Frontwandung (14) angeordneten, nach unten gerichteten Überhang (59) und zweite, unterhalb des nach unten gerichteten Überhangs (59) sowie auf der anderen Seite der Frontwandung (14) angeordnete Durchlässe (15B) aufweisen derart, daß durch die Öffnungen (15) strömendes Wasser zunächst durch die ersten Durchlässe (15A) und dann durch den Überhang (59) nach unten und schließlich durch die zweiten Durchlässe (15B) geleitet wird.
- 9. Auswringvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Oberfläche der Frontwandung (14) mit Rippen versehen ist, deren innenliegende Oberflächen den nach unten gerichteten Überhang (Nase) (59) bilden.
- 10. Auswringvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur schwenkbaren Lagerung der Druckplatte (30) eine von dem Körperbasisteil (11) aufgenommene durchgehende Drehachse (38) sowie am Unterteil der Druckplatte (30) angeformte, die Drehachse (38) wenigstens teilweise umgreifende Verbindungsmittel (36, 37) vorgesehen sind.
- 11. Auswringvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die am Unterteil der Druckplatte (30) angeformten Verbindungsmittel (36, 37) aus mehreren Hakenfortsätzen (36) und einem diesen gegenüberliegend angeordneten Federfortsatz (37) bestehen, wobei die Hakenfortsätze (36) und der Federfortsatz (37) eine eine Drehbewegung um die Drehachse (38) ermöglichende Rastverbindung mit der Drehachse (38) eingehen.
- 12. Auswringvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (30) mit einer der Frontwandung (14) gegenüberliegend angeordneten Druckfläche versehen ist, die Vorsprünge (32) zum Eingriff in den in der Auswringvorrichtung befindlichen Wischlappen aufweist.
- 13. Auswringvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Oberfläche der Frontwandung (14) mehrer im wesentlichen horizontal verlaufende Stege (57) und mehrere im wesentlichen vertikal verlaufende Stege (58) aufweist, wobei durch Kreuzung der vertikalen Stege (58) mit den horizontalen Stegen (57) die ersten Durchlässe (15A) gebildet sind.
- 14. Auswringvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die nach unten gerichteten Nasen (59) durch die gerippte Ausbildung der äußeren Oberfläche der Frontwandung (14) gebildet sind. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 6
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