AT401803B - T-förmige verbindung von einen hohlraum aufweisenden profilen - Google Patents
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Description
AT 401 803 B
Die Erfindung betrifft eine T-förmige Verbindung von, vorzugsweise aus Blech hergestellten, einen Hohlraum aufweisenden Profile gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Solche Verbindungen können durch Verschweißen hergestellt werden, wobei sich jedoch der Nachteil eines sehr erheblichen Aufwandes ergibt. Außerdem können sich bei mit einem vor Korrosion schützenden Überzügen, z.B. aus Zink, versehenen Profilen im Bereich der Schweißnähte Korrosionsprobleme ergeben, da es in diesen Bereichen zu einem Verdampfen des schützenden Überzuges bzw. zum Eindiffundieren in das meist aus nicht rostfreiem Stahl bestehenden Grundmaterials kommt. Dabei wird die Korrosionsanfälligkeit auch durch die im Bereich von Schweißnähten unvermeidlichen Gefügeänderungen des Materials erhöht.
Ziel der Erfindung ist es, eine T-förmige Verbindung der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, die sich einfach hersteilen läßt und bei der eine ausreichende Dichtheit sichergestellt ist.
Erfindungsgemäß wird dies bei einer T-förmigen Verbindung der eingangs erwähnten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 erreicht.
Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen genügt zur Herstellung einer sicheren Verbindung der beiden Profilstücke eine einzige Schraube, wobei durch das Zwischenstück für eine weitgehende Abdichtung des an das durchgehende Profil anstoßenden Profiles sichergestellt ist. Dabei ist auch sichergestellt, daß die miteinander verbundenen Profilstücke kaum direkt aneinander anliegen und es daher bei Vibrationen nicht zu einem gegenseitigen Scheuern kommt, wodurch die korrosionshemmende Beschichtung der Profile beschädigt werden könnte.
Durch die Merkmale des Anspruches 2 wird sichergesteilt, daß es auch im Bereich der seitlichen Begrenzung der Leiste des durchgehenden Profiles zu keinem direkten Anliegen des anstoßenden Profiles kommt und daher auch in diesem Bereich ein Scheuern der Profile vermieden wird. Außerdem wird auch eine sehr weitgehende Abdichtung des an das durchgehende Profilstück anstoßenden Profiles sichergestellt.
Durch die Merkmale des Anspruches 3 ergibt sich eine sehr sichere Verankerung des Zwischenstückes im Hohlraum des an das durchgehende Profilstück anschließenden Profilstückes. Außerdem ist durch den Stützteil sichergestellt, daß der den zurückgesetzten Bereich des anstoßenden Profilstückes abdeckenden Schenkels des Zwischenstückes nicht eingedrückt werden kann.
Eine besonders sichere Halterung des Zwischenstückes ergibt sich durch die Merkmale des Anspruches 4, wobei auch eine zu hohe örtliche Flächenbelastung des Zwischenstückes durch den Stützteil vermieden wird.
Durch die Merkmale des Anspruches 5 wird eine einfache Montage der Verbindung ermöglicht.
Durch die Merkmale des Anspruches 6 ist sichergestellt, daß das Zwischenstück nicht zwischen durch die Schraube gegeneinander gepreßten Flächen liegt, wodurch sich sehr hohe Flächenbelastungen ergeben könnten, bei denen es zu einem Fließen des Kunststoffes und damit zu einem Lockern der Schraube kommen könnte. Dabei ist aber durch das praktisch spielfreie Eingreifen des einen Schenkels des Zwischenstückes eine sehr weitgehende Abdichtung des stirnseitig offenen Profilstückes gewährleistet.
Bei einer erfindungsgemäßen T-förmigen Verbindung mit einem durchgehenden Profil gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 7 ergibt sich durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 7 der Vorteil einer sehr weitgehenden Abdichtung des Verbindungsbereiches.
Durch die Merkmale des Anspruches 8 ergibt sich auch bei relativ geringen Materialstärken des Zwischenstückes eine hohe Formstabilität desselben.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 und 2 einen Rahmen für einen Klimakasten mit erfindungsgemäßen T-förmigen Verbindungen in Aufriß und Kreuzriß,
Fig. 3 eine Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen T-förmigen Verbindung,
Fig. 4 bis 6 ein Zwischenstück in Auf- Grund- und Seitenriß und
Fig. 7 schematisch einen Querschnitt des Profils der Holme und Steher des Rahmens.
Der für einen Klimaschrank vorgesehene Rahmen 1 nach der Fig. 1 und 2 dient zur Aufnahme von Klimageräten in seinem Inneren und zur Befestigung von Abdeckungen und Türen an seiner Außenseite, wobei die Abdeckungen und Türen im geschlossenen Zustand in Verbindung mit einem nicht dargestellten Boden einen im wesentlichen dichten Abschluß des Klimaschrankes sicherstellen.
Der Rahmen 1 weist im wesentlichen äußere, durch Profile 2 gebildete Holme und Steher auf. Die Profile 2 sind über Eckteile 4, die mit Klemmfortsätzen (nicht dargestellt) in Hohlräume 5 der aus Blech hergestellten Profile 2 eingreifen, miteinander verbunden. Bei den Profilen 2 stehen von einem den Hohlraum 5 begrenzenden Bereich zwei einen Winkel von im wesentlichen 90’ einschließende Leisten 6 ab (Fig. 7). 2
Claims (8)
- AT 401 803 B Weiters weist der Rahmen 1 einen zwischen Längsholmen eingesetzten vertikalen Träger 3 und einen sich von diesem zu einem Steher erstreckenden Querträger 3' auf, die beide durch Profile 7 gebildet sind, Dabei ergeben sich bei der Verbindung der durch die Profile 2 gebildeten Holme mit dem vertikalen Träger 3 T-förmige Verbindungen, bei denen die Holme durchgehen und der vertikale Träger 3 an diese stirnseitig anstößt. Bei der Verbindung der durch Profile 7 gebildeten vertikalen Träger 3 und den Querträger 3' ergibt sich ebenfalls eine T-förmige Verbindung, die in der Fig. 3 im auseinandergezogenen Zustand dargestellt ist. Wie aus den Fig. 1 bis 3 zu ersehen ist, ist bei den T-förmigen Verbindungen ein Zwischenstück 8 angeordnet, das im wesentlichen L-förmig ausgebildet ist. Die Profile 7 sind ebenfalls aus Blech hergestellt und weisen ebenfalls einen Hohlraum 9 auf, von dem seitlich zwei Leisten 10 abstehen. Dabei weisen die den Hohlraum 9 begrenzenden Seitenwände 11 konkav verlaufende und sich in Längsrichtung des Profiles 7 erstreckende Rillen 12 auf. Wie aus der Fig. 3 zu ersehen ist, ist das an ein durchgehendes Profilstück 3 stirnseitig anstoßende Profilstück 3’ im Bereich seiner Leisten 10 zurückgesetzt. Dabei ist die Stirnseite des den Hohlraum 9 umschließenden Bereiches senkrecht zur Längsachse des Profilstückes 3 eben geschnitten. In der in der Höhe der Oberseite der Leisten 10 parallel zu diesen verlaufenden Schnitt 13 ist eine Ausnehmung 14 vorgesehen, die zur Aufnahme des Randwulstes 15 der Leisten 10 des Profiles 7, bzw. des Randwulstes 15 der Leisten 6 des Profiles 2 vorgesehen. In der parallel zu den Leisten verlaufenden Wand 15 des Profiles 7 des Querträgers 3’ ist eine von einer Eindellung 16 umgebene Bohrung 17 zur Aufnahme einer Schraube 18 vorgesehen. Das Zwischenstück 8 weist einen die Stirnseite eines Profiles 7 abdeckenden Schenkel 19 auf, von dem ein zweiter Schenkel 20 absteht, der den zurückgesetzten Bereich des Profiles 7 abdeckt. Dabei weist der Schenkel 20 eine Treppung 21 auf, die zur Aufnahme des Randwulstes 15 einer Leiste eines Profiles 2, 7 dient. Die beiden Schenkel 19, 20 des Zwischenstückes 8 sind über einstückig angeformte Winkel 22 gegeneinander abgestützt, deren gegenseitiger Abstand, wie aus dem Grundriß nach der Fig. 5 zu ersehen ist, sich gegen den freien Rand des Schenkels 20 zu vergrößert. Weiters ragt vom Schenkel 20 eine kreisbogenförmige Aufnahme 23 für einen im wesentlichen U-förmigen Stützteil 24 auf. Weiters ist im Schenkel 20 eine Bohrung 25 angeordnet, die zur Aufnahme der Schraube 18 dient. Im Bereich des freien Randes des Schenkels 20 ist ein Ansatz 26 angeformt, der sich parallel zum Schenkel 19 erstreckt und dessen Länge der Breite der Profile 7 im Bereich der Leisten 10 entspricht und im eingebauten Zustand die Stirnseiten der Leisten 10 abdeckt. Dieser Ansatz 26 weist an seinem freien Ende eine Verdickung 30 auf, die den Randwulst 15 einer Leiste 6, 10 übergreift. Am Schenkel 19 sind Lappen 27 angeformt, die in die Rillen 12 eingreifen und diese abdichten. Der Stützteil 24 wird beim Einbau zwischen der Aufnahme 23 und dem Schenkel 19 des Zwischenstük-kes 8 eingesteckt. Dabei weisen die beiden Schenkel 28 des Stützteiles 24 im Bereich ihrer freien Enden Ansätze 29 auf. Dabei entspricht die Höhe des Stützteiles 24 im Bereich der Ansätze 29 der lichten Höhe des Hohlraumes 9 der Profile 7. Die Höhe des übrigen Bereiches des Stützteiles 24 entspricht dem lichten Abstand zwischen der Oberseite des Schenkels 20, bzw. der Treppung 21 und der Innenseite der Wand 15 des Profiles 7, die den Hohlraum 9 begrenzt. Bei der Herstellung einer erfindungsgemäßen T-förmigen Verbindung wird das an ein durchgehendes Profilstück stirnseitig anstoßendes Profilstück, wie aus der Fig. 3 zu ersehen ist im Bereich seiner Leisten 10 zurückgesetzt. Von der Stirnseite des zurückgesetzten Profilstückes her wird ein Zwischenstück 8, auf das ein Stützteil 8 aufgesteckt wurde, eingesetzt. Danach wird das mit dem eingesteckten Zwischenstück 8 auf eine Leiste 10 eines Profiles 7 oder 3 aufgeschoben, in die Leiste 6, 10 des durchgehenden Profilstückes 2, 7 eine Bohrung zur Aufnahme einer Schraube 18 hergestellt und die Verbindung mit der Schraube 18 gesichert. Patentansprüche 1. T-förmige Verbindung von, vorzugsweise aus Blech hergestellten, einen geschlossenen Hohlraum (5, 9) aufweisenden Profilen (2, 7) eines Rahmens (1) eines im wesentlichen dichten Klimaschrankes, wobei die zu verbindenden Profile (2, 7) von dem den Hohlraum (5, 9) umschließenden Bereich abstehende Leisten (6, 10) aufweisen und bei der Verbindungsstelle ein Profilstück (7) an ein durchgehendes, den Querbalken der T-förmigen Verbindung bildendes Profilstück (2, 7) stirnseitig anstößt, und das anstoßende Profilstück (7) Ausnehmungen zur Aufnahme einer Leiste (6, 10) des durchgehenden Profilstückes (2, 7) aufweist, und die zu beiden Seiten des den Hohlraum (9) umschließenden Bereiches abstehenden Leisten (10) des anstoßenden Profilstückes (7) im wesentlichen um die Tiefe der diesem 3 AT 401 803 B zugekehrten Leiste (6, 10) des durchgehenden Profilstückes (2, 7) zurückgesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das an das durchgehende Profilstück (2, 3) anstoßende Profilstück (3, 3’) mit einer eine im wesentlichen parallel zu dessen Leisten (10) verlaufende und den Hohlraum (9) begrenzende Wand (15) durchsetzenden Schraube (18) mit dem durchgehenden Profilstück (2, 7) verbunden ist und die Schraube (18) in eine Leiste (6, 10) des durchgehenden Profilstückes (2, 7) eingreift, wobei die Stirnseite des an das durchgehende Profilstück (2, 7) anstoßenden Profilstückes (7) mit einem Zwischenstück (8) aus Kunststoff abgedeckt ist.
- 2. T-förmige Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (8) im Querschnitt im wesentlichen L-förmig ausgebildet ist, wobei an dem den zurückgesetzten Bereich des anstoßenden Profilstückes (7) abdeckende Schenkel (20) einen die Stirnseite der zurückgesetzten Leisten (10) abdeckender Ansatz (26) angeformt ist.
- 3. T-förmige Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den zurückgesetzten Bereich des anstoßenden Profilstückes (7) abdeckende Schenkel (20) des Zwischenstückes (8) eine Aufnahme (23) für einen im wesentlichen U-förmig gebogenen Stützteil (24) aufweist, dessen Höhe dem lichten Abstand zwischen der Innenseite dieses Schenkels (20) und der parallel zu diesem verlaufenden Innenwand des Hohlraumes (9) des anstoßenden Profilstückes (7) entspricht.
- 4. T-förmige Verbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützteil (24) über den den zurückgesetzten Bereich des anstoßenden Profilstückes (7) abdeckenden Schenkels (20) des Zwischenstückes (8) hinausragt und an den freien Enden seiner beiden Schenkel (28) eine der Dicke dieses Schenkels (20) des Zwischenstückes (8) entsprechende Ansätze (29) aufweist, sodaß die Höhe des Stützteiles (24) im Bereich dieser Ansätze (29) der lichten Höhe des Hohlraumes (9) des anstoßenden Profilstückes (7) entspricht.
- 5. T-förmige Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der den zurückgesetzten Bereich des anstoßenden Profilstückes (7) abdeckende Schenkel (20) des Zwischenstückes (8) eine von der Schraube (18) durchsetzte Bohrung (25) aufweist und die Schraube (18) zwischen den Schenkeln (28) des Stützteiles (24) verläuft.
- 6. T-förmige Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der den zurückgesetzten Bereich des anstoßenden Profilstückes (7) abdeckende Schenkel (20) des Zwischenstückes (8) zwischen die Seitenwände des den Hohlraum (9) umschließenden Bereiches des anstoßenden Profilstückes (7) im wesentlichen spielfrei eingreift.
- 7. T-förmige Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der das durchgehende Profilstück im Bereich der Seitenwände des den Hohlraum (9) umschließenden Bereiches eine konkave, sich in Längsrichtung des Profiles (7) erstreckende Rille (12) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Seitenwand (11) des durchgehenden Profilstückes (2, 7) anliegende Schenkel (19) des Zwischenstückes (8) dem Querschnitt der Rille (12) entsprechende Ansätze (27) aufweist, die in die Rille (12) eingreifen.
- 8. T-förmige Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (19, 20) des Zwischenstückes (8) über einstückig angeformte Stützwinkel (22) miteinander verbunden sind, zwischen denen der Stützteil (24) eingreift. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 4
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