AT402057B - Laufschienen-profil für die rollen der übereinander gegenläufigen vor- und rücklaufpaletten eines rollsteiges, sowie anordnung derselben - Google Patents
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- B66B23/14—Guiding means for carrying surfaces
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Description
AT 402 057 B
Die Erfindung bezieht sich auf ein Laufschienenprofil für die Rollen der übereinander gegenläufigen Vor- und Rücklaufpaletten eines Rollsteiges im Abschnitt zwischen den Umkehrbereichen.
Zur Bewältigung des wachsenden Personenverkehrsaufkommens, insbesondere in Verkehrsknotenpunkten, wie Flughäfen und Bahnhöfen, werden zunehmend mechanische Personenbeförderungseinrichtungen eingesetzt. Besonders geeignet dafür sind Rollsteige, die in horizontaler Ausführung bereits Längenvon über 100 m erreichen. Bei derartigen Rollsteigen laufen die Vor- und Rücklaufpaletten gegenläufig übereinander. Sie sind innerhalb eines Traggerüstes angeordnet, daß seitliche Balustraden mit dem oben ebenfalls umlaufenden Handlauf aufweist und es sind die beiden Seitenwangen in bestimmten Abständen verbindende Querträger vorgesehen.
Bei derartigen Rollsteigen stellt es eine erheblich Schwierigkeit dar, die Laufbahnen der Rollen der Vor-und Rücklaufpaletten zueinander genau auszurichten und deren örtliche unveränderbare Festlegung aufrechtzuerhalten.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Montage der Rollenlaufbahnen der Vor- und Rücklaufpaletten eines Rollsteiges weitestgehend zu erleichtern, insbesondere ihre genaue Lage zueinander einfach herzustellen und zu erhalten.
Es ist bereits eine Kettenführung zum Bewegen von Fahrzeugen auf Schienen bekannt geworden, bei der der Vorlauf und der Rücklaufstrang der Kette ober- und unterhalb des Mittelschenkels eines nach oben teilweise abgedeckten und nach unten durch eine Bodenplatte abgeschlossenen H-Profils verlaufen. Es sind dabei Kettenführungsrollen an einer Brücke über das H-Profil an beiden Seiten angeordnet, die an den senkrechten Wänden des Profils ablaufen (GB-PS 1 563 953). Bei dieser Anordnung sind keine Laufrollen je für den Vor- bzw. Rücklauf des Transport- und Kraftübertragungsmittels vorgesehen. Insbesondere ist durch die bekannte Anordnung kein Hinweis gegeben, zwei Laufrollenbahnen zueinander auszurichten und in dieser Lage zu halten. Aus der US-PS 719 764 ist eine Rolltreppe bekannt, bei der der die Stufen bildende Förderbereich durch ein im Untertrum geradlinig geführtes Element gebildet wird, das im Förderbereich Trittstufen darstellt. Einen Plattenförderer zeigt die GB-PS 786 335, bei der die einzelnen Platten über Kettenglieder zu einem durchgehenden und umlaufenden Förderband zusammengeführt werden. Es sind Laufrollen vorgesehen, die auf entsprechenden Laufprofilen abrollen. Das Laufflächenprofil ist im Querschnitt U-förmig und die Laufrollen des oberen Trums rollen auf dem oberen Schenkel und die Laufrollen des Untertrums auf dem unteren Schenkel des Profils ab, so daß schließlich ein Plattenband gebildet wird.
Die Lösung der vorstehenden Aufgabe wird darin gesehen, daß ein aus zwei Schenkeln, durch einen Steg verbundenes, auf dem einen Auflagerschenkel aufliegend angeordnetes, U-förmiges und einstückig ausgeführtes Profil vorgesehen ist, dessen Auflagerschenkelinnenseite die Laufbahn für die Rollen der Rücklaufpaletten und dessen Freischenkelaußenseite die Laufbahn für die Rollen der Vorlaufpaletten darstellen, wobei die Freischenkelinnenseite die Gegenführung für die Rollen der Rücklaufpaletten darstellt.
Die Anordnung ist ferner dadurch gekennzeichnet, daß das zweischenklige, U-förmige Profil durch einen Drittschenkel, verbunden gleichartig mit einem Zusatzsteg mit dem Freischenkel wir dieser mit dem Auflagerschenkel, weitergebildet ist.
Es ist günstig, wenn die Drittschenkelinnenseite die Gegenführung für die Rollen der Vorlaufpaletten darstellt.
Schließlich ist es günstig, wenn jede Laufbahn der Rollen mindestens eine Seitenführung aufweist.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß durch das Vorsehen eines gemeinsamen Profils für die beiden Laufrollenbahnen der Vor- und Rücklaufpaletten ihre Lage zueinander unveränderbar vorgebbar ist. Derartige Profile lassen sich darüberhinaus in großer Länge herstellen, so daß der Rollsteig auch aus nur wenigen Rollenlaufbahnenteilstücken aufgebaut werden kann. Ihre Längsausrichtung zueinander ist dann ebenfalls erheblich vereinfacht. Der Zeitaufwand für ihre Montage reduziert sich erheblich.
Die Erfindung bietet den weiteren Vorteil, daß aufgrund der durch das Profil möglichen Sicherstellung der Laufbahnen der Rollen der Vor- und Rücklaufpaletten, auf den früher üblichen und notwendigen Tragkörper für den Rollsteig verzichtet werden kann. Es kann jedes Laufschienenprofil direkt am Boden befestigt werden, womit es ausreichend, auf in der gegenseitigen Lage zueinander, örtlich festgelegt ist. In dieser Folge können die früher auch zur Ortsfestlegung und -erhaltung der Laufbahnen erforderlichen Querträger entfallen. Durch sie war eine Mindesthöhe des Transportniveaus der Rollsteigvorlaufpaletten bedingt, das nun erheblich verringerbar ist. Damit können besondere Ausnehmungen im Fußboden von Hallen, in denen die Laufsteige vorgesehen sind, oder aber falls diese auf den Böden nachträglich verlegt werden, erheblich hohe Rampen für das Zu- und Ableiten des Personenstromes vermeiden werden. Das Mittelteil des Rollsteiges kann erheblich flacher ausgeführt werden ohne daß selbstverständlicherweise im gewünschten Fall der Einbau von Querträgen ausgeschlossen ist.
Anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles wird im folgenden die Erfundung näher beschrieben. Es zeigen die Fig. 1 bis 4 Ausschnitte eines Rollsteiges im Querschnitt, in 2
Claims (4)
- AT 402 057 B denen auf die Weiterbildungen der Erfindung verdeutlicht sind. In der Fig.1 ist das Laufschienen-Profil für die Rollen 2, 3 der übereinander gegenläufigen Vor- und Rücklaufpaletten eines Rollsteiges im Abschnitt zwischen den Umkehrbereichen dargestellt. Es ist verdeutlicht, daß ein mit zwei Auflagerschenkeln 4, 5 durch einen Steg 6 verbundenes, einerseits offenes, auf einem Auflagerschenkel 5 aufliegend angeordnetes, U-förmiges Profil 1 vorgesehen ist, dessen Auflagerschenkelinnenseite 7 die Laufbahn für die Rollen 3 der Rücklaufpalette 8 und dessen Freischenkeiaußenseite 9 die Laufbahn für die Rollen 2 der Vorlaufpaletten 10 darstellen. Die Freischenkelinnenseite 11 bildet dabei die Gegenführung für die Rollen 3 der Rücklaufpaletten 8. Die Darstellung der Fig. 1 veranschaulicht eine Anordnung, bei der nah herkömmlicher Art die Profilschiene 1 auf einem Querträger 12 innerhalb eines Tragrahmens 13 montiert ist. Oberhalb des Trafrahmens 13 sind die Rollsteigseitenwangen 14 und hin zur Vorlaufpalette die Balustrade 15 zu erkennen. In Fig. 2 ist das zweischenklige U-förmige Profil 1 durch einen Drittschenkel 16, gleichartig mit einem Zusatzsteg 17, verbunden mit dem Freischenkel wie dieser mit dem Auflagerschenkel, weitergebildet. Dabei stellt dann die Drittschenkelinnenseite 18 die Gegenführung für die Rollen 2 der Vorlaufpalette 10 dar. Es ist das Laufschienenprofil 1 in diesem Ausführungsbeispiel indirekt über ein Auflager 19 auf dem Boden 20 mittels an sich bekannter Befestigungselemente 21 montiert. Bei den Anordnungen beider Figuren sind der Vor- und Rücklauf der Rollsteigkette 22 zwischen dem Palettenband und den Rollen vorgesehen. In der Fig. 3 umschließt das Laufschienen-Profil 1 Rollen 3, die innerhalb der Außenkettenwangen 23, 23b und Innenkekttenwangen 24a, 24b der Rollsteigkette 22 ablaufen. In der Fig. 4 ist die der Fig. 2 entsprechende Weiterbildung des Laufschienen-Profils durch einen Drittschenkel dargestellt. Es ist weiterhin verdeutlicht, daß, abgesehen von einer Ausgleichsauflage 25, das Laufschienen-Profil 1 direkt auf dem Boden 20 ebenfalls wieder durch an sich bekannte Befestigungselemente festlegbar ist. Bei den Anordnungen der Figuren ist jede Laufbahn der Rollen 2, 3 mit mindestens einer Seitenführung 26a, b, c, d, e, f, g, h versehen. Nicht näher dargestellt ist bei den Anordnungen der vorbeschriebenen Figuren, daß die einzelnen Schenkel des Laufschinen-Profils 1 mit einer Formgebung zum Auffangen von Schmiermitteln weitergebildet sein können. Die Zeichnung verdeutlicht letztlich, daß bei jede Rollsteig zwei mit ihren offenen Profilseiten einander zugewandte Laufschienen-Profile vorgesehen sind. Patentansprüche 1. Laufschienen-Profil für die Rollen der übereinander gegenläufigen Vor- und Rücklaufpaletten eines Rollsteiges im Abschnitt zwischen den Umkehrbereichen, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus zwei Schenkeln (4, 5), durch einen Steg (6) verbundenes, auf dem einen Auflagerschenkel (5) äufliegend angeordnetes, U-förmiges und einstückig ausgeführtes Profil (1) vorgesehen ist, dessen Auflagerschenkelinnenseite (7) die Laufbahn für die Rollen (3) der Rücklaufpaletten (8) und dessen Freischenkelaußenseite (9) die Laufbahn für die Rollen (2) der Vorlaufpaletten (10) darstellen, wobei die Freischenkelinnenseite (11) die Gegenführung für die Rollen (3) der Rücklaufpaletten (8) darstellt.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweischenklige, U-förmige Profil (1) durch einen Drittschenkel (16), verbunden gleichartig mit einem Zusatzsteg (17) mit dem Freischenkel (4) wie dieser mit da Auflagerschenkel (5) weitergebildet ist.
- 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drittschenkelinnenseite (18) die Gegenführung für die Rollen (2) der Vorlaufpaletten (10) darstellt.
- 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Laufbahn der Rollen (2, 3) mindestens eine Seitenführung (26a bis 26h) aufweist. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 3
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