AT402336B - Vorrichtung, insbesondere anschlussdose zur aufnahme von leitungen - Google Patents

Vorrichtung, insbesondere anschlussdose zur aufnahme von leitungen Download PDF

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Description

AT 402 336 B
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, insbesondere Anschlußdose zur Aufnahme von Leitungen, insbesondere Heizleitungen und/oder Anschlußwinkeln, gemäß den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.
Derartige Vorrichtung zur Aufnahme von Heizleitungen werden verwendet, um einen Übergang zwischen einer unter dem Putz einer Wand eines Gebäudes bzw. Hauses oder unter dem Estrich des Fußbodens eines Gebäudes o. dgl. verlegte Heizungsleitungen in den freien Raum zu führen.
Eine Vorrichtung zur Aufnahme von Leitungen bzw. Wand- oder Fußbodenheizungsanschlußteilen, insbesondere Wand- bzw. Fußbodenanschlußdose, weist ein Gehäuse auf, das in das Material des Fußbodens bzw. der Wand eingebettet ist. Das Gehäuse weist eine erste Anschlußöffnung auf, über die der Anschlußteil aus der Wand bzw. aus dem Boden herausgeleitet werden kann. Das Gehäuse weist zudem einen Anschlußschenkel auf, bei dem mindestens eine Seite aufschwenkbar ist und der mindestens ein Eingriffselement zum Haltern eines Rohrers oder Schlauches, insbesondere Wellrohres oder Wellschlauches, aufweist. Innerhalb des Gehäuses sind Befestigungselemente untergebracht. Über eine zweite Anschlußöffnung am Anschlußschenkel des Gehäuses wird der Schlauch bzw. das Rohr, das vorzugsweise Wellungen aufweist, an der gattungsgemäßen Vorrichtung festgelegt und die in dem Schlauch bzw. Rohr geführte Leitung, vorzugsweise Heiz- oder Wasserleitung in die Vorrichtung zur Aufnahme, insbesondere Wand- bzw. Fußbodenanschlußdose, eingeführt.
Eine derartige Dose gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 wird von der Firma Fränkische Rohrwerke, Königsberg, hergestellt und seit jüngerer Zeit vertrieben. Obwohl diese bekannte Vorrichtung gegenüber dem sonstigen, nachfolgend diskutierten Stand der Technik, Vorteile aufweist, läßt auch diese Wand- bzw. Fußbodenanschlußdose noch Wünsche offen.
Ein zentraler Nachteil der diskutierten Wand- bzw. Fußbodenanschlußdose ist, daß die Dose Abmessungen aufweist, die eine sachgemäße Montage gegenüber einem an der Wand montierten Heizkörper nicht zuläßt. Die Anschlüsse des Heizkörpers hegen häufig in einem Abstand von 35 mm nebeneinander, während die Abmessungen üblicher Wandanschlußdosen die gewünschte, direkt gegenüberliegende Montage der bekannten Wandanschlußdosen zu den Anschlußrohren bzw. Anschlußöffnungen der Heizkörper nicht zulassen.
Da es andererseits möglich sein soll, eine in der Dose reversibel montierte Anschlußarmatur bzw. eines Messingwinkels zu entnehmen und nebst einem relativ biegesteifen Kunststoffrohr aus der in der Wand montierten Anschlußdose herauszunehmen, ist es nicht möglich, die bekannte Anschlußdose zu verkleinern, ohne dabei gleichzeitig diesen Vorteil der Entnehmbarkeit aufzugeben.
Die bekannte Wandanschlußdose bzw. Fußbodenanschlußdose hat ferner den Nachteil, daß die am Innenumfang des Anschlußschenkels vorgesehenen Eingriffselemente zum Einrasten in die Wellungen von Kunststoffwellrohren bzw. Schutzrohren so ausgebildet sind, daß Zwischenräume offen bleiben. In diese Zwischenräume kann beim Verputzen der Wände Mörtel eindringen. Insbesondere beim Aufbringen einer Estrichschicht läuft der meist relativ flüssige Mörtel bzw. Estrich leicht in die Wand- bzw. Fußbodenanschlußdose hinein und verschließt etwaige Zwischenräume zwischen dem Innenumfang des Wellrohres und der von dem Wellrohr aufgenommenen Leitung, insbesondere Heizungs- oder Wasserleitung. Außerdem kann die gesamte Wand- bzw. Fußbodenanschlußdose mit Estrich vollaufen, wodurch sämtliche Vorteile aufgegeben werden, die durch die große Ausbildung der bekannten Anschlußdose erzielbar sind, insbesondere die Herausnehmbarkeit der Anschlußarmatur, nämlich insbesondere eines Anschlußwinkels aus Messing.
Zudem ergibt sich bei der bekannten Anschlußdose das Problem, daß die an der Anschlußdose schwenkbar gehalterte Seite, insbesondere ein schwenkbarer Deckel, aufschwenken kann, da der Deckel nach dem Ausrichten und Einbringen der bekannten Vorrichtung in die Wand bzw. den Boden nach wie vor aufschwenkbar ist, so daß er einerseits von außen her leicht zugänglich und andererseits unbeabsichtigterweise leicht zu öffnen ist.
Weitere Anschlußdosen sind im Stand der Technik hinlänglich bekannt. Diese als Massenartikel ausgestalteten Anschlußdosen sind jedoch gegenüber der oben beschriebenen Anschlußdose allesamt nachteilig. So ist beispielsweise aus dem DE 90 03 044 U eine Anschlußdose für einen Heizungsübergangsanschluß bekannt, die aus mehreren Bestandteilen zusammengesetzt ist. Diese mehrteilige Anschlußdose weist einen Schenkelabschnitt auf, der über Halteeinrichtungen an der Dose selbst befestigt wird. Die Ausbildung dieser Anschlußdose erfordert eine umständliche Montage und führt außerdem dazu, daß ein montierter Heizungs- oder Wasseranschluß, bei dem sich herausstellt, daß er nicht dicht angeschlossen ist, nicht zu Nachbesserungsarbeiten aus der bekannten Anschlußdose herausgezogen werden kann, sondern der Putz bzw. der Fußbodenestrich aufgestemmt bzw. aufgeschlagen werden müssen, um an die undichten Abschnitte gelangen zu können. Bei derarigen Arbeiten kann auch das angeschlossene Kunststoffwellrohr beschädigt werden, so daß Nachbesserungsarbeiten regelmäßig zu weiteren Nachteilen hinsichtlich der 2
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Qualität der verlegten Heizungsleitung führen.
Eine weitere Anschlußdose für Wasserleitungsinstallationen ist aus dem DE 89 02 790 U bekannt. Diese Anschlußdose ist ebenfalls mehrteilig und weist ein auf halber Höhe in Längsrichtung geschnittenes Gehäuse auf. Auch hier ist es nicht möglich, die verlegte Installation, z.B. zu Nachbesserungsarbeiten, aus der Wand bzw. aus der Anschlußdose bzw. aus dem Fußboden herauszuziehen, ohne daß umfangreiche Stemmarbeiten erforderlich sind.
Ferner weisen die oben diskutierten Anschlußdosen auch Dichtigkeitsprobleme gegenüber Mörtel bzw. Estrich auf. Zudem sind mit den bekannten Anschlußdosen nur relativ kleine Anschlußarmaturen verlegbar.
Weitere Anschlußdosen sind aus der DE 33 10 138 C2, der DE 35 22 390 C2, der DE 39 07 337 A1, der DE 41 21 824 A1, der DE 38 07 845 A1, der DE 34 19 938 AI, der DE 33 15 786 A1, dem DE 88 06 346 U, dem DE 85 18 188 U, dem DE 77 05 225 U und der EP 0 166 234 B1 bekannt. Die aus diesen Druckschriften bekannten Anschlußdosen weisen jedoch allesamt die oben aufgeführten und weiteren Nachteile auf, die mit den oben aufgeführten Nachteilen vergleichbar sind oder diese noch bei weitem übertreffen.
Aus der US-PS 4,307,901 ist eine Anschlußdose bekannt, die die Merkmale im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 umfaßt. Diese Anschlußdose ist zur Montage eines Wasserhahnes an einem unter dem Putz einer Gebäudewandung geführten Kunststoffrohr ausgebildet. Diese bekannte Anschlußdose weist zwei Öffnungen auf, wobei durch die eine Öffnung eine Winkelverschraubung zur Befestigung des Wasserhahnes eingeführt werden kann. Sobald die Winkelverschraubung eingeführt worden ist, wird in die Einführöffnung ein Abschlußteil eingesetzt, um damit die Winkelverschraubung im Gehäuse zu halten. Durch die Öffnung am anderen Ende der Anschlußdose wird eine Wasserleitung eingeführt und mit dem Winkelstück verbunden. Die gesamte derart montierte Anordnung wird sodann in einen Wandschlitz bzw. unter Putz befestigt, und in den Putz eingesetzt. Diese bekannte Anschlußdose ist weder dazu geeignet, die Winkelverschraubung nebst angeschlossener Leitung nach dem Einputzen der Dose ohne Brecharbeiten zu entnehmen, noch könnte nach der mit Brecharbeiten und Zerstörungen an der Dose verbundenen Entnahme dieselbe Dose wiederverwendet werden, um beispielsweise eine neue Leitung nebst einer Winkelverschraubung wieder in die Wand einzuführen.
Es ist die Aufgabe der Erfindung gemäß der vorliegenden Patentanmeldung eine Anschlußdose vorzuschlagen, mit der eine Montage einer Anschlußarmatur vor und nach dem Einbau in den Estrich bzw. Putz einer Wand bzw. eines Fußboden besonders leicht und einfach möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtungen gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Insbesondere wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe durch eine Kombination von Merkmalen gelöst.
Der erfindungsgemäße Vorrichtung bzw. Anschlußdose sieht vor. das lichte Raumprofil, die Einführung und/oder Ausführung der Anordnung zuläßt, indem die Innenabmessungen des Gehäuses in Bezug auf die Abmessungen der winkelförmigen Anschiußarmatur und unter Berücksichtigung möglicher Verformungen des biegesteifen Rohres im Bereich der ersten Anschlußöffnung so ausgebildet sind, daß das Raumprofil einem minimal ausgelegten Durchführungskanal entspricht und daß der Anschlußschenkel mindestens eine aufschwenkbare Seite aufweist, der im nichteingebauten Zustand der Vorrichtung zu öffnen ist.
Die auf diese Weise optimierten Abmessungen, die eine besonders enge Ausbildung der erfindungsge-mäßen Vorrichtung von der im folgenden als Anschlußdose gesprochen wird, unterbinden ein Eindringen von Mörtel oder Estrich, die dafür sorgen könnten, daß trotz der prinzipiellen Möglichkeit der Entnahme des Winkelanschlußstückes nebst des biegesteifen Rohres dieses nicht möglich ist.
Vorteilhafterweise sind die an dem Anschlußschenkel vorgesehenen Eingriffselemente bzw. der schwenkbare Deckel derart an dem verbleibenden Gehäuse der Anschlußdose vorgesehen, daß der Schwenkpunkt weiter von dem Mittelpunkt der Rohranschlußöffnung entfernt ist, als dieses für den korrekten Eingriff der Eingriffselemente in die Wellungen des Schutzrohres erforderlich wäre. Außerdem sollten die Anschlußflächen der an dem Deckel vorgesehenen Eingriffselementbereiche im geschlossenen Zustand genau an den an der Anschlußdose fest vorgesehenen Eingriffselementbereichen anliegen, um auf diese Weise im geschlossenen Zustand im zumindest gegenüber Estrich und Mörtel dichten Eingriff miteinander treten zu können. Dabei ist der schwenkbare Deckel über ein Rimscharnier an dem Gehäuse gehalten und die an dem Deckel vorgesehenen Eingriffselemente weisen an dem entfernt vorgesehenen Schwenkpunkt angepaßte Anlageflächen auf, wobei die dichter am Schwenkpunkt befindliche Anlagefläche zu dem zugehörigen Bereich des Eingriffselementes an dem Gehäuse der Anschlußdose mit der zugehörigen Seitenwand des Gehäuses einen größeren Winkel einschließt als dieses auf der gegenüberliegenden 3
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Seite der Fall ist.
Die nach dem Schließen verbleibende Öffnung muß keine vollkommen perfekte Rundung haben, da der Eingriff in die Rippen des eingelegten Wellrohres zu einer Überdeckung der Eingriffselemente mit den Wellungen des Wellrohres führt, wodurch eine ausreichende Dichtigkeit erzielt wird. Dabei kann der radial 5 an weitesten innenliegende Punkt der Anlagefläche zwischen dem Eingriffselementbereich an dem schwenkbaren Deckel und dem Eingriffselementbereich an der Anschlußdose von der Ebene des geschlossenen Deckels aus gesehen auf der Seite des Rimscharniers weiter oben, zum Deckel hin, angeordnet sein, als auf der Seite des Deckels, auf der das Scharnier bzw. Filmscharnier nicht vorgesehen ist, sondern gegebenenfalls eines oder mehrere Eingriffselemente, die den Deckel im geschlossenen Zustand festhalten io können.
Auf der zum Scharnier bzw. Filmscharnier gegenüberliegenden Seite des Deckels sind vorteilhafterweise Eingriffselemente vorgesehen, die in einen rastenden, formschlüssigen Eingriff mit dem Deckel gelangen können, um diesen in der geschlossenen Position festzuhalten.
Vorteilhafterweise sind in Längserstreckungsrichtung des Anschlußschenkels mehrere Eingriffselemente 75 mit unterschiedlichem innerem Durchmesser bzw. in geschlossenem Zustand der Anschlußdose lichtem Raumprofil vorgesehen, um Wellschläuche bzw. Wellrohre mit unterschiedlichem Durchmesser rastend greifen zu können.
Vorteilhafterweise ist der Anschlußschenkel in Richtung auf die erste Anschlußöffnung, die dazu dient, die unter dem Putz bzw. Estrich verlegte Leitung aus dem Boden bzw. der Wand herauszuführen, 20 abgeschrägt ausgebildet. Das heißt, die Höhe des Anschlußschenkels nimmt von der den Wellschlauch bzw. das Wellrohr aufnehmenden Öffnung aus zur ersten Anschlußöffnung hin zu, und zwar derart, daß das lichte Raumprofil die Entnahme der Armatur nebst dem daran anschließenden bzw. daran befestigten relativ biegesteifen Kunststoffrohres ermöglicht wird, wobei der dem Kunststoffrohr auferlegbare maximale Biegeradius mit zu berücksichtigen ist. 25 Die Befestigungselemente zum Befestigen der Winkelarmatur sind derart am Boden der erfindungsgemäßen Anschlußdose vorgesehen, daß sie das lichte Raumprofil zur Entnahme der Anschlußarmatur nicht so weit einschränken, daß sie einer Entnahme hinderlich entgegenstehen. Andererseits ist es auch möglich, die erfindungsgemäße Anschlußdose höher auszugestalten, um die Befestigungselemente unterzubringen, was dann jedoch insofern nachteilig wäre, als die für die Wand bzw. den Boden erforderliche Mörtel- bzw. 30 Putz- oder Estrichschicht wesentlich dicker sein muß.
Die erste Anschlußöffnung weist vorteilhafterweise eine Form auf, die unregelmäßig ist, so daß einerseits die größte zu erwartende Abmessung durch die Anschlußöffnung hindurchgeführt werden kann, und andererseits keine überflüssigen Verbreiterungen der erfindungsgemäßen Anschlußdose entstehen, die einer späteren eng benachbarten Montage zu einer anderen erfindungsgemäßen Anschlußdose entgegen-35 stehen. Die erfindungsgemäße Anschlußdose dagegen ermöglicht es bei tolerierbaren äußeren Abmessungen außerdem, eine Anschlußarmatur mit einer Überwurfmutter, z.B. einer Dreiviertelsoll-Überwurfmutter mit einem maximalen Radius von ca. 33 mm zu verwenden, womit eine Klemmverschraubung ermöglicht wird.
Die erfindungsgemäße Anschlußdose macht es erforderlich, den Anschlußwinkel bzw. die Anschlußarmatur ebenfalls abzuwandeln. So muß der Anschlußflansch der Armatur dichtend auf die erste Anschlußöff-40 nung der erfindungsgemäßen Anschlußdose passen. Die Verbindung zwischen der erfindungsgemäßen Dose und der Anschlußarmatur wird dabei über Verbindungselemente, insbesondere Verbindungsschrauben, vorgenommen, die in Eingriff mit den am Boden der erfindungsgemäßen Anschlußdose befindlichen Befestigungselementen treten können.
Durch die abgeschrägte Ausgestaltung des Anschlußschenkels ist es möglich, diesen zumindest 45 bereichsweise mit Estrich bzw. mit Mörtel zu bedecken, wodurch es zusätzlich verhindert werden kann, daß der Deckel unbeabsichtigterweise aufspringt.
Um einen besonders guten Halt der erfindungsgemäßen Anschlußdose in dem Mörtel oder in dem Estrich zu gewährleisten, ist die Anschlußdose zumindest teilweise an ihren Außenflächen mit Konturen, insbesondere Rippen oder dergleichen versehen, in die der Mörtel oder Putz bzw. der Estrich eingreifen so können.
Die Außenkontur und damit auch die Innenkontur der Dose ist derart ausgestaltet, daß sich Justageflächen ergeben. Diese Justageflächen sind derart ausgestaltet, daß sie zumindest eine Vorjustage zweier benachbarter erfindungsgemäßer Anschlußdosen zulassen, so daß aufgrund dieser Bauweise der erfindungsgemäßen Anschlußdose zumindest zwei Mindestabstände der Mittelpunkte der erfindungsgemäßen 55 Anschlußdosen zueinander einstellbar sind. Derartige Mindestabstände sind z.B. 35 mm oder 40 mm.
Am Boden der erfindungsgemäßen Anschlußdose kann eine Bohrung vorgesehen sein, die mit einer dünnen Kunststoffhaut verschlossen ist. Mittels dieser Bohrung kann die erfindungsgemäße Anschlußdose gegebenenfalls vorfixiert werden. Jedoch ist es auch möglich, die erfindungsgemäße Anschlußdose mit 4
AT 402 336 B Mörtel an einer Wand vorzufixieren, um eine Justage zu den Anschlüssen, beispielsweise eines Heizkörpers, vorzunehmen.
Die Eingriffselemente für den schwenkbaren Deckel der Anschlußdose, der den schwenkbaren Deckel im geschlossenen Zustand festhält, fluchtet mit der Außenwand der Wandanschlußdose, wodurch die 5 seitlichen Abmessungen der erfindungsgemäßen Anschlußdose weiter eingeschränkt werden.
Um einer Deformation der erfindungsgemäßen Anschlußdose entgegenzuwirken, ist der Deckel mit Konturen bzw. mit einem Profil versehen, das die im geschlossenen Zustand befindliche Dose stabilisiert.
Die rückwärtige Anlagefläche der erfindungsgemäßen Anschlußdose ist zur Vereinfachung der Montage über den gesamten Bodenbereich der Dose einschließlich dem Anschlußschenkel vorzugsweise eben io ausgebildet.
In dem zu der erfindungsgemäßen Anschlußdose passend ausgestalteten Anschlußwinkel lassen sich durch die optimierten Platzverhältnisse die Abmessungen des zu der erfindungsgemäßen Anschlußdose passenden Winkel Gewinde bzw. ingetrierte Verschraubungen unterbringen, so daß sich ohne weitere Dichtmaßnahmen, die zusätzliche Unsicherheiten mit sich bringen, eine sichere und absolut dichte An-75 schlußart auswählen läßt. Eine umlaufende Dichtfläche an der ersten Anschlußöffnung, die sich auch an der zugeordneten Deckelkontur fortsetzen kann, gewährleistet, daß ohne zusätzliche Dichtmaßnahmen zwischen dem an die erfindungsgemäße Anschlußdose angepaßten Flansch des Anschlußwinkels und der Dose selbst eine dichte Verbindung zustande kommt.
Die erfindungsgemäße Anschlußdose wird montiert, indem zunächst ein Heizkörper, beispielsweise mit 20 Thermostatventil und/oder Rücklaufverschraubung an seinem Bestimmungsort, z.B. in einer Fensternische an der Wand montiert wird, um die Anschlüsse und damit die Plazierung der erfindungsgemäßen Anschlußdose bzw. Anschlußdosen anzuzeichnen.
Anschließend werden Mauerschlitze gefräst oder anderweitig vorgesehen, in die die Schutzrohre nebst den zugehörigen Leitungen untergebracht werden können. 25 Die erforderliche Rohrlänge zwischen dem Winkel, der in die erfindungsgemäße Anschlußdose eingesetzt wird, und dem Anschlußteil des Heizkörpers, beispielsweise einem Thermostatventil bzw. einer Rücklaufverschraubung, wird bestimmt und die entsprechenden Rohrabschnitte werden abgelängt. Diese Rohrabschnitte werden anschließend am Heizkörper befestigt und ausgerichtet.
Anschließend wird das Schutzrohr in die Mauerschlitze eingezogen, in die erfindungsgemäße Anschluß-30 dose eingesteckt, d.h. in Eingriff mit den Eingriffselementen am Dosengehäuse und an dem Deckel der Dose gebracht. Gegebenenfalls können zusätzliche Wärmedämmungsmaßnahmen getroffen werden.
Anschließend werden die erfindungsgemäße Anschlußdose nebst dem zugehörigen Schutzrohr und einem gegebenenfalls ebenfalls angeordneten Wandbogen, der dazu dient, das Schutzrohr beispielsweise aus dem Fußboden mit einem vorgegebenen Radius in den Schlitz in der Wand zu überführen, um keine 35 Knicke in dem Schutzrohr zuzulassen, die ein späteres Einziehen einer Wasserleitung behindern könnten, mittels eines Schnellverbinders fixiert. Anschließend wird der vormontierte Heizkörper abgenommen und die abgelängten Anschlußrohrabschnitte werden von dem entfernten Heizkörper abgenommen.
An dieser Stelle ist es vorteilhaft, wenn es durch einen Putzstopfen bzw. einen Estrichstopfen sichergestellt wird, daß durch die erste Anschlußöffnung in die erfindungsgemäße Anschlußdose keine 40 Schmutzpartikel geraten können. Der Putzstopfen hat vorteilhafterweise genau die Abmessungen der ersten Anschlußöffnung der erfindungsgemäßen Anschlußdose und damit praktisch die äußere Kontur des Flansches des an die erfindungsgemäße Anschlußdose angepaßten Messingwinkels bzw. Anschlußwinkels. Ferner kann ein dem Putzstopfen entsprechendes Aufsatzteil für die erste Anschlußöffnung vorgesehen sein. An diesem kann eine Bohrung vorgesehen sein, die den Durchmesser von abgelängten Anschlußroh-45 ren aufweist, über die ein Heizkörper angeschlossen werden kann. Zusätzliche, im wesentlichen kreisförmige Ausnehmungen können am oberen und/oder unteren Ende des Stopfens vorgesehen sein, um etwaige überstehende Teile, wie z.B. Überwurfmuttern oder dergleichen, aufzunehmen.
Anschließend werden die erforderlichen Putzarbeiten vorgenommen. Gegebenenfalls kann das an die erfindungsgemäße Anschlußdose angeschlossene Schutzrohr bzw. Kunststoffwellrohr mit einer Schutzkappe 50 verschlossen werden, was jedoch in Anbetracht des Putzstopfens in der Regel überflüssig sein dürfte.
Nach den Putzarbeiten bzw. nach dem Aufträgen des Estrichs wird der Putz- bzw. Estrichstopfen entfernt und der Messing- bzw. Anschlußwinkel aus der erfindungsgemäßen Anschlußdose entnommen. Eine etwa vorhandene Schutzkappe wird von dem Schutzrohr abgezogen und eine gegebenenfalls vorhandene Verbindungsmuffe wird aufgesteckt. 55 In das Schutzrohr wird die eigentliche Wasserleitung hineingeschoben. Sobald das Innenrohr bzw. die Wasserleitung ca. 10 bis 30 cm aus der erfindungsgemäßen Anschlußdose heraussteht, wird die Wasserleitung mit dem Messing- bzw. Anschlußwinkel verschraubt. Daraufhin wird der Messing- bzw. Anschlußwinkel in die erfindungsgemäße Anschlußdose zurückgeschoben und mittels Gewindeschrauben mit den vorzugs- 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50
AT 402 336 B weise am Boden der erfindungsgemäßen Anschlußdose vorgesehenen Befestigungsmitteln verbunden. Anschließend kann der Heizkörper endgültig montiert werden, nachdem gegebenenfalls weitere Wärmedämm- oder Malerarbeiten verrichtet worden sind, um eine endgültige Verbindung zwischen den Heizkörperanschlüssen und der Wasserleitung bzw. dem Messing- bzw. Anschlußwinkel herzustellen. Sicherheitshalber kann anschließend ein Test vorgenommen werden, in dem über eine längere Zeitdauer, beispielsweise 24 Stunden, ein vorbestimmter Druck, beispielsweise 5 bis 15 Bar in der angeschlossenen Wasserleitung erzeugt wird, um die Dichtigkeit des montierten Wasser- bzw. Heizkreislauf abschnittS zu prüfen. Sollte sich herausstellen, daß Undichtigkeiten vorhanden sind, läßt sich die Rohrleitung einschließlich dem Messing- bzw. Anschlußwinkel aus der erfindungsgemäßen Dose herausziehen, ohne daß irgendwelche Stemmarbeiten erforderlich wären, und die erforderlichen Austausch- bzw. Nachbesserungsarbeiten lassen sich ohne größeren Aufwand durchführen. Beim Justieren und Anbringen der erfindungsgemäßen Anschlußdosen lassen sich die Justageflächen an den Außenbereichen der erfindungsgemäßen Anschlußdose äußerst vorteilhaft nützen, indem die Justageflächen beim Vorfixieren der erfindungsgemäßen Ahschlußdose aneinander angesetzt werden, ohne daß es nachträglich möglich ist, daß die vorjustierten bzw. vormontierten erfindungsgemäßen Anschlußdosen nachträglich verdreht bzw. dejustiert werden können. Dadurch, daß die erfindungsgemäße Anschlußdose ein lichtes Raumprofil aufweist, das im wesentlichen optimal auf die Platzbedürfnisse abgestimmt ist, die für den Messing- bzw. Anschlußwinkel, dessen Anschlußflansch an die erste Anschlußöffnung der erfindungsgemäßen Anschlußdose angepaßt ist, erforderlich sind, wobei gleichzeitig der Biegeradius der angeschlossenen bzw. anzuschließenden Wasserleitung berücksichtigt wird, ist es möglich, die angeschlossene Leitung auch nach Abschluß der Putz- bzw. Estricharbeiten aus der Wand bzw. dem Fußboden herauszuziehen. Hiefür ist insbesondere im geschlossenen Zustand der erfindungsgemäßen Anschlußdose zwischen dem Öffnungsrand der ersten Anschlußöffnung, im Anschluß an den schwenkbaren Deckel, und den Befestigungselementen am Boden der erfindungsgemäßen Anschlußdose ein Abstand gehalten, der zuläßt, daß die von der erfindungsgemäßen Anschlußdose aufzunehmenden Anschlußwinkelteile durch das freige-lassene lichte Raumprofil hindurch bewegt werden können. Im geschlossenen Zustand der erfindungsgemäßen Anschlußdose weist vorzugsweise der seitliche Öffnungsrand der ersten Anschlußöffnung auf der dem Anschlußschenkel zugewandten Seite eine Abmessung auf, so daß das größte Teil des Anschlußwinkels, beispielsweise eine Dreiviertelzoll-Überwurfmutter, durch den zugehörigen Bereich der ersten Anschlußöffnung hindurch paßt. Mit anderen Worten, der zugehörige Teil des Anschlußwinkels weist in Projektion auf die erfindungsgemäße Anschlußdose im wesentlichen genau die Abmessungen auf, die dem lichten Raumprofil der ersten Anschlußöffnung in dem zugeordneten Bereich der ersten Anschlußöffnung entsprechen. Die Längsabmessung der ersten Anschlußöffnung entspricht insbesondere in Längserstreckungsrichtung des Anschlußschenkels im wesentlichen einer diagonalen Abmessung des Anschlußwinkels oder der Länge des Anschlußwinkels in Richtung des Anschlußschenkels der Anschlußdose, vorzugsweise ohne Berücksichtigung der Abmessungen des Anschlußflansches des Anschlußwinkels. Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, wobei weitere Vorteile und Merkmale gemäß der vorliegenden Erfindung offenbart werden. Es zeigen:
Fig. 1 Fig.2 Fig. 3 Fig. 4 Fig. 5 Fig. 6 Fig. 7 Fig. 8 Fig. 9 eine Ausführungsform einer Anschlußdose gemäß der vorliegenden Erfindung in einer Längsschnittdarstellung mit eingesetztem Anschlußwinkel; eine Anschlußdose gemäß der vorliegenden Erfindung mit aufgeschwenktem Dek-kel in einer Draufsicht; eine Frontansicht einer erfindungsgemäßen Anschlußdose von der Seite der zweiten Anschlußöffnung und in Richtung des Anschlußschenkels; eine seitliche Draufsicht auf eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anschlußdose; eine perspektivische Projektionsdarstellung eines Eingriffselementes zum Festhalten eines schwenkbaren Deckels, insbesondere eines Schnapphakens; ein Stäbilisierungsprofil an dem Deckel einer erfindungsgemäßen Anschlußdose; einen Abschnitt am oberen Rand einer erfindungsgemäßen Anschlußdose, an dem ein Deckel in einer geschlossenen Stellung zur Anlage kommt; einen Mittellängsschnitt durch ein Befestigungselement am Boden über einer ersten Anschlußöffnung einer Ausführungsform einer Anschlußdose gemäß der Erfindung; die Ausgestaltung eines Scharniers, insbesondere Filmscharniers und angrenzender Wand- bzw. Deckelbereich einer Anschlußdose gemäß der vorliegenden Erfindung 6 55 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50
AT 402 336 B zeigt; Fig. 10 eine Ansicht eines Messing- bzw. Anschlußwinkels, der an eine Anschlußdose gemäß der vorliegenden Erfindung angepaßt ist; Fig. 11 eine Ansicht eines Messing- bzw. Anschlußwinkels in Richtung der unter Putz verlegten bzw. unter Estrich verlegten Wasserleitung bzw. Heizungsleitung zeigt; · Fig. 12a bis 12f verschiedene Montage- bzw. Demontagezustände zeigen, die ein bei einer Anschlußdose gemäß der vorliegenden Erfindung vorgesehenes lichtes Raumprofil darstellen bzw. verdeutlichen; Fig. 13 eine Bewegungsstudie eines Verschlußdeckels bezüglich einer Auszührungsform einer Anschlußdose gemäß der vorliegenden Erfindung in verschiedenen Schwenkpositionen darstellt; und Fig. 14a und 14b einen Putz- bzw. Estrichstopfen darstellen. Aus Fig. 1 ist eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anschlußdose 10 ersichtlich, in die ein Messing- bzw. Anschlußwinkel 12 eingesetzt ist, welcher jedoch erst unter Bezugnahme auf die folgenden Fig. 10 und 11 näher erläutert wird. Die erfindungsgemäß ausgestaltete Anschlußdose weist ein Gehäuse 14 mit einem Anschlußschenkel 15 auf, der an seiner oberen Seite mit einem schwenkbaren Deckel 16 versehen ist. Das Gehäuse 14 weist eine erste Anschlußöffnung 11 auf, in die der Messing- bzw. Anschlußwinkel, im folgenden Winkel 12 genannt, mit seinem Flansch eingesetzt werden kann. Am Rand des Gehäuses 14 der Anschlußdose 10 ist ein Dichtungsprofil 42 vorgesehen, das den Rand des Flansches des Winkels 12 aufzunehmen vermag, der eine Überwurfmutter 55 aufweist. Um einen besseren Sitz des Flansches des Winkels 12 zu ermöglich, ist zusätzlich ein Sitzprofil 42a an dem Profil 42 vorgesehen, in das sich eine entsprechende Ausformung an dem Winkel 12 einfügen kann. Am Boden 19 des Gehäuses 14 ist mindestens eine Befestigungseinrichtung 18 vorgesehen, in der beispielsweise eine Schraube befestigt werden kann, um den Winkel 12 in dem Gehäuse 14 zu halten. Am Boden 19 bzw. in dessen Wandung ist eine Öffnung vorgesehen, um eine Schraube zur Fixierung bzw. Vorfixierung der Anschlußdose hindurchführen zu können. Die Öffnung 20 weist eine dünne Membran oder einen Film 22 auf, der die Öffnung für den Fall abdichtet, daß keine Schraube zur Vorfixierung der Anschlußdose 10 verwendet wird. Der Anschlußschenkel 15 weist an seinem zur zweiten Anschlußöffnung 13 zeigenden Ende Eingriffselemente 24, 30 auf, zu denen Eingriffselemente 28, 30' an dem schwenkbaren Deckel 16 vorgesehen sind. Die Eingriffselemente 24, 28 passen zu den Wellungen eines vorgegebenen Wellschlauchdurchmessers, während die Eingrizfselemente 30, 30' zu den Wellungen eines Wellschlauches (nicht dargestellt) mit geringerem Durchmesser passen. Selbstverständlich können noch weitere Eingriffselemente mit geringerem oder größerem lichtem Raumprofil für Wellschläuche bzw. -rohre geringeren oder größeren Durchmessers vorgesehen sein. Die weitere Ausbildung der Eingriffselemente 24, 28, 30, 30' insbesondere in dem Übergangsbereich zwischen den Eingriffselementen 28, 30', die an den Deckel 16 vorgesehen sind, und den Eingriffselementen 24, 30, die an dem Gehäuse 14 selbst vorgesehen sind, werden im folgenden noch ausgeführt. Der Deckel 16 und der Anschlußschenkel 15 selbst sind in korrespondierender Weise zu der zweiten Anschlußöffnung 13 hin abgeschrägt, so daß nach dem Verlegen bzw. Justieren der erfindungsgemäßen Anschlußdose 14 die Möglichkeit besteht, in dem abgeschrägten Bereich Putz oder Estrich aufzutragen, um den Deckel nachhaltig zu schließen. Klar zu erkennen ist, daß das Gehäuse 14 der Anschlußdose 10 ein lichtes Raumprofil zur Verfügung stellt, das unter Berücksichtigung der maximalen Abmessungen der durch die Anschlußdose aufzunehemenden Teile des Winkels 12 und die Biegesteifigkeit bzw. den maximal möglichen Biegeradius des an dem Winkel 12 zu befestigenden Rohres, insbesondere Kunststoffrohres, vorbestimmt ist, und die Entnahme dieser Anordnung aus Winkel 12 und daran befestigtem Rohr zulassen soll.
Fig. 2 zeigt eine weitere Anschlußdose 10' gemäß der vorliegenden Erfindung. Diese besteht ebenfalls aus einem Gehäuse 14 mit einen daran anschließenden Anschlußschenkel 15. Ein Deckel ist über ein Scharnier, insbesondere ein Filmscharnier 54 schwenkbar mit dem Gehäuse 14 verbunden. Dieser Deckel 16' ist, wie auch der Anschlußschenkel 15, geneigt bzw. abgeschrägt, so daß das Gehäuse 14 bzw. der Anschlußdeckel 15 von der zweiten Anschlußöffnung 13 aus gesehen zu der ersten Anschlußöffnung 11 hin tiefer bzw. höher wird. Die Wand des Gehäuses 14 weist im Bereich der ersten Anschlußöffnung 11 ein Dicht- bzw. Auflageprofil 42 auf, das sich als Profil 42' vorzugsweise auch in dem Deckel 16' fortsetzt. Der Flansch des Winkels 12 paßt in dieses Profil dichtend hinein. Eine zusätzlich in den Profil 42 vorgesehene Ausnehmung 42a ermöglicht einerseits eine Einsetzhilfe und verhindert außerdem, daß der Winkel 12 in der ersten 7 55
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Anschlußöffnung 11 verkippen kann, bevor der Winkel 12 über Schrauben oder dergleichen in den Befestigungselementen 18 am Boden 19 des Gehäuses 14 bzw. der Anschlußdose 10' befestigt wird.
Der vorzugsweise über ein Filmscharnier 54 schwenkbar an dem Gehäuse 14 angebrachte Deckel 16' weist auf der dem Filmscharnier 54 gegenüberliegenden Seite Ausnehmungen 44 auf, die zu Halteeinrich-5 tungen 36, die vorzugsweise als Schnapphaken ausgebildet sind und an der zu dem Filmscharnier 54 gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 14 vorgesehen sind, korrespondieren.
An dem Deckel 16’ sind Eingriffselemente 28, 30' vorgesehen, die zu Wellrohren bzw. Wellschläuchen unterschiedlichen Durchmessers passen.
Außerdem können an dem Deckel 16', vorzugsweise auf dessen Innenseite, Informationen vorgesehen ro sein, die dem Verwender Informationen darüber geben, welche DIN-Normen bzw. welche technischen Spezifikationen die erfindungsgemäß ausgestaltete Anschlußdose erfüllt.
Die der ersten Anschlußöffnung 11 zugeordnete Seite des Deckels 16' kann abgerundet oder auch im wesentlichen gerade oder mit mehreren unterschiedlich abgewinkelten geraden Abschnitten ausgebildet sein. An dem Deckel 16' sind außerdem Profile 38, 38' ausgebildet, die zur Stabilisierung des Deckels bzw. 75 der gesamten Anschlußdose 10' dienen. Außerdem können diese Versteifungsprofile 38, 38' zusätzlich derart ausgebildet sein, daß sie beim Lenken des Deckels 16' in die gewünschte Position an dem Gehäuse 14 beim Schließen des Deckels 16' behilflich sind. Das Stabilisierungsprofil 38, 38' kann zusätzlich als Fixierungsrippe dienen. Die Eingriffselemente 24, 30, die an dem Anschlußschenkel 15 des Gehäuses 14 vorgesehen sind und sich in den Eingriffselementen 28, 30' an dem Deckel 16' fortsetzen, weisen, ebenfalls 20 wie die letztgenannten Eingriffselemente, Anschlußbereiche auf, so daß diese und die Eingriffselementabschnitte 24, 30 an dem Gehäuse 14 zumindest gegenüber flüssigem Putz und flüssigem Estrich dicht abschließen. Die nähere Ausgestaltung dieser Anschlußabschnitte wird unter Bezugnahme auf die Fig. 3 und 13 näher erläutert.
Das Gehäuse weist Justageflächen 32, 34 auf, die so ausgebildet sind, daß an diesen Justageflächen 25 32, 34 aneinandergesetzte Anschlußdosen 10' in entsprechenden Abständen zueinander vorjustierbar sind.
Derartige Abstände, von beispielsweise 35 oder 40 mm, die natürlich nur Mindestabstände darstellen, da größere Abstände weniger problematisch sind, als geringe Abstände zueinander, beziehen sich auf den Mittelpunkt der Anschlußöffnung des Winkels 12, der später in der ersten Anschlußöffnung 11 der Anschlußdose 10' befestigt wird. 30 In der Darstellung gemäß Fig. 2 ist ebenfalls ersichtlich, daß die seitlichen bzw. die in Längsrichtung vorgesehenen Abmessungen der gesamten Anschlußdose 10' derart ausgebildet sind, daß einerseits die Gesamtabmessungen der Dose, auch zum Zwecke der Materialersparnis, möglichst gering sind, um jede mögliche und erdenkliche Justage bzw. jeden Justageabstand bis zu einem besonders geringen minimalen Justageabstand zu ermöglichen, wobei gleichzeitig die Abmessungen derart gewählt sind, daß sich ein 35 lichtes Raumprofil bzw. Lichtraumprofil ergibt, so daß der fertig unter dem Putz bzw. unter dem Estrich verlegten Anschlußdose die Leitung bzw. Wasser- oder Heizungsleitung nebst dem daran angeschraubten bzw. daran befestigten Winkel 12 entnehmbar ist, ohne daß irgendwelche Brech- oder Stemmarbeiten erforderlich werden.
In Fig. 3 ist der Deckel 16" einer Anschlußdose 10" gemäß der Erfindung aus der Blickrichtung der 40 zweiten Anschlußöffnung 13 in Längserstreckungsrichtung des Anschlußschenkels 15 dargestellt. Die Abschrägung des Anschlußschenkels 15 bzw. des Deckels 16" ist in dieser Darstellung gut zu erkennen. Der Deckel 16” wird über Befestigungselemente, nämlich Schnapphaken 36 an dem Gehäuse bzw. an dem Anschlußschenkel 15 gehalten.
Die an dem Deckel 16" bzw. dem Anschlußschenkel 15 vorgesehenen Eingriffselementabschnitte 24, 45 28, 30, 30’ sind für Wellrohre bzw. -Schläuche mit zwei unterschiedlichen Außendurchmessern ausgebildet.
Die Anschlußbereiche 50, 50', 52, 52', mit denen die zu dem Deckel 16" gehörigen Abschnitte der Eingriffselemente 28, 30' an die an dem Anschlußschenkel 15 vorgesehenen Eingriffselementabschnitte 24, 30 angrenzen, sind derart ausgebildet, daß sie einerseits der Schwenkbewegung des Deckels 16" um das Scharnier 54, insbesondere ein Filmscharnier, nicht im Wege stehen und andererseits dichtend (zumindest so gegenüber flüssigem Putz bzw. flüssigem Estrich) an die Eingriffselementabschnitte an dem Anschlußschenkel 15 zur Anlage gelangen.
Nahe des Filmscharniers 54, im Bereich der Wandungsdicke des Deckels 16" kann der Deckel bzw. die angrenzende Wand des Anschlußschenkels 15 einen Winkel von ca. 45* aufweisen, da dieser Bereich der Schwenkbewegung in der Regel nicht im Wege stehen kann. Der Anschlußbereich 52 muß dagegen einen 55 relativ steilen Winkel aufweisen, um beim Schwenken des Deckels nicht an dem Gehäuse bzw. der Wandung des Anschlußschenkels 15 anstoßen zu können Zu diesem Zweck wird der Winkel des Bereichs 52 in der Regel mit der seitlichen Außenwand des Anschlußschenkels 15' einen Winkel einschließen, der zumindest etwas, in der Regel jedoch wesentlich spitzer ist, als der Winkel, den der Bereich 50 mit der 8
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Seitenwand des Anschlußschenkels 15 auf der Seite des Filmscharniers 54 einschließt. Die Anschlußbereiche 50', 52' sind vorteilhafterweise derart angeordnet, daß zwischen den radial nach innen gerichtet am weitestens vorstehenden Bereichen der Eingriffselementbereiche 28, 30' bzw. 24, 30 ein hinreichender Raum verbleibt, um die jeweils ausgewählte Wellschlauch- bzw. Wellrohrgröße in die zweite Anschlußöffnung 13 einzusetzen.
In Fig. 4 ist eine Anschlußdose 10 dargestellt, die mit außen am Gehäuse angebrachten Rippen versehen ist. Diese Rippen sollen später den Halt der erfindungsgemäß ausgestalteten Anschlußdose im Putz bzw. im Estrich gewährleisten. Natürlich kann statt der Rippen 60 auch jede andere dreidimensionale Struktur für einen verbesserten Halt der Anschlußdose 10 im Putz oder im Estrich sorgen.
Die Länge der in Fig. 4 dargestellten Anschlußdose 10, wie auch die Länge sämtlicher anderer gemäß der Erfindung ausgestalteter Anschlußdosen ist so bemessen, daß einerseits die innerhalb der Anschlußdose befindlichen Teile des Winkels 12 durch eine kombinierte Hebe-, Schwenk- und Zugbewegung aus der Anschlußdose 10 entnommen werden kann und andererseits ebenfalls die Biegbarkeit bzw. die maximale Biegbarkeit der an dem Winkel 12 angeschlossenen relativ biegesteifen Leitung bzw. Kunststoffleitung mit berücksichtigt wird. Das sich aus diesen beiden Prämissen ergebende lichte Raumprofil, das für die Entnahme der Anordnung aus Winkel 12 und daran befestigter Leitung bzw. dem Einsetzen dieser Anordnung ergibt, findet erfindungsgemäß bei der Konzeption der erfindungsgemäßen Anschlußdose 10, 10', 10" primär Beachtung.
Das in Fig. 5 dargestellte Befestigungsteil 36, insbesondere Schnapphaken 36, ist an der Seitenwand des Anschlußschenkels 15 in Fortsetzung dieser Wand, vorzugsweise ohne seitlichen Überstand, befestigt. Die Fläche 36a ist dabei so ausgebildet, daß einerseits der Deckel 16, 16', 16” der Anschlußdose 10, 10', 10" von dieser Fläche 36a geführt wird und andererseits der Schnapphaken nach außen weggebogen bzw. ausgelenkt wird. Da die Anschlußdose in der Regel aus einem elastischen Kunststoffmaterial ist, kann der Schnapphaken 36 auf Veranlassung des Deckels 16, 16', 16" ausgelenkt werden, so daß der Deckel unter die Sperrfläche 36b des Schnapphakens 36 gelangen kann, woraufhin der Schnapphaken wieder in seine Ausgangslage zurückkehrt und den Deckel 16, 16', 16" mit der Fläche 36b festhält. Die Höhe des Abschnittes 36c des Schnapphakens 36 ist derart, daß sie etwas länger ist als die Dicke der Wandung des Deckels 16, 16', 16". Im Bereich 36d des Schnapphakens 36 ist der Schnapphaken vorzugsweise einstückig an dem Gehäuse 14 bzw. dem Anschlußschenkel 15 angeordnet.
In Fig. 6 ist ein Stabilisierungsprofil bzw. eine Fixierungsrippe 38 dargestellt, die an der Innenseite des Deckels 16, 16', 16” vorgesehen ist. Damit die Fixierungsrippe 38 beim Verschließen des Deckels 16, 16’, 16" nicht im Wege steht, ist die Fixierungsrippe auf der der Seitenwand des Gehäuses zugeordneten Seite der Fixierungsrippe derart abgeschrägt, daß die Fixierungsrippe der Schwenkbewegung nicht im Wege steht. Der geradwandige Abschnitt zwischen der schrägen Fläche der Fixierungsrippe 38 und der inneren Oberfläche des Deckels 16, 16', 16” liegt vorzugsweise zumindest bereichsweise an der zugeordneten seitlichen Außenwand des Gehäuses 14 bzw. des Anschlußschenkels 15 an. Fixierungsrippen an anderen Stellen des Deckels können entsprechende Schrägen aufweisen, insofern die entsprechenden Kanten einer nicht abgeschrägten Fixierungsrippe der Schwenkbewegung des Deckels im Wege stehen würden.
In Fig. 7 ist der Wandungsbereich des Gehäuses 14 dargesteltt, der dem Anschlußschenkel 15 zugeordnet ist. Hier ist nochmals die Anordnung und die prinzipielle Ausgestaltung der Schnapphaken 36 ersichtlich. Die Eingriffselemente 30 sind jenseits des links dargestellten Schnapphakens 36 sichtbar.
In Fig. 8 ist ein Befestigungselement 18 erkennbar, das an dem Boden 19 des Gehäuses 14 der jeweiligen Anschlußdose 10, 10', 10" angeordnet sein kann. In seinem freien Innendurchmesser kann eine Bohrung oder Ausnehmung 21 vorgesehen sein, in die sich beispielsweise ein Schraube eindrehen läßt, um den Winkel 12 über in seinem Flansch vorgesehenen Bohrlöchern an der Anschlußdose zu befestigen.
In Fig. 9 ist der Bereich eines Filmscharnieres 54 zwischen dem Deckel 16, 16', 16" und der dem Deckel bzw. dem Scharnier 54 zugeordneten Seitenwand des Anschlußschenkels 15 dargestellt.
Die Schrägen 17, 19 weisen jeweils einen Winkel von 45* gegenüber der Seitenwand des Anschlußschenkels 15 bzw. der Wandebene des Deckels 16, 16', 16" auf. Dabei können die Flächen 17, 19 bei der Führung des Deckels 16, 16', 16" in seine geschlossene Stellung auf dem Gehäuse 14 bzw. dem Anschlußschenkel 15 behilflich sein.
In Fig. 10, ist der Winkel 12 dargestellt, dessen Flansch I2f an die Kontur der ersten Anschlußöffnung 11 angepaßt ist. Dabei fügt sich die äußere Kontur des Flansches 12f insbesondere in das Dicht- bzw. Auflageprofil 42 der ersten Anschlußöffnung 11 ein. Die Abschnitte 12g an dem Flansch 12f korrespondieren zu der bzw. den Ausnehmungen 42 an dem Profil 42 der ersten Anschlußöffnung 11. Die Löcher 12c kommen über den Befestigungselementen 18 am Boden 19 des Gehäuses 14 bzw. der Anschlußdose 10, 10', 10" zu liegen, wenn der Winkel 12 in seiner Endposition sitzt. Der Rohrstutzen 12b geht in ein Außengewinde über, auf das beispielsweise eine Überwurfmutter 12a aufgeschraubt werden kann, um 9
AT 402 336 B damit, z.B in Verbindung mit einem Klemmring eine relativ biegesteife Leitung festzulegen. Der Rohrstutzen 12b weist gegenüber dem Anschlußbereich 12d (siehe auch Fig. 11) des Winkels 12 vorgegebene Neigung auf, die über einen rechten Winkel hinausgeht. Vorteilhafterweise wird hier ein Winkel von ca. 95 · gewählt. Dieser Winkel geht insbesondere aus Fig. 1, wie auch aus den Fig. 12a bis 12f hervor.
In Fig. 11 sind die den in Fig. 10 entsprechenden Teile des Winkels 12 mit gleichen Bezugszeichen' benannt. Insbesondere der hervorspringende Abschnitt 12g, der zu der Ausnehmung 42a in dem Profil 42 an der ersten Anschlußöffnung 11 korrespondiert, tritt hier in einer anderen Perspektive hervor. Aus der Darstellung der Konturen des Rohrstutzens 12b ergibt sich indirekt, daß der Rohrstutzen 12b nicht rechtwinklig von dem Abschnitt I2d absteht, sondern darüber hinaus ein zusätzlicher Winkel vorgesehen ist, der bevorzugt zwischen 2 und 8”, insbesondere 5’, liegt. Der auf die erfindungsgemäße Anschlußdose 10', 10", 10"' abgestimmte Flansch 12t des Winkels 12 ist auch in dieser Darstellung nochmals zu erkennen. Sowohl an der ersten Anschlußöffnung als auch an der zweiten Anschlußöffnung des Winkels 12 sind bevorzugt Gewinde vorgesehen, um eine Preßringverbindung zu ermöglichen.
In den Fig. 12a bis 12f sind verschiedene Momentaufnahmen des Ablaufes der Entnahme des Winkels 12 aus der Anschlußdose 10 dargestellt. Zudem geht aus Fig. 12a der Winkel α hervor, der von der Achse des Abschnittes 12d des Winkels 12 und der Achse des Rohrstutzens 12b eingeschlossen wird. Dieser geht ersichtlichermaßen über den rechten Winkel von 90’ hinaus und beträgt insbesondere 95*.
Ansonsten ist aus Fig. 12a unter anderem auch zu entnehmen, daß der Winkel 12 zunächst leicht aus der Anschlußdose 10 angehoben wird, so daß der Flansch über den Rand der ersten Anschlußöffnung hinaus angehoben wird, wobei kein Teil, insbesondere auch die besonders massive Überwurfmutter 55 an dem leitungsseitigen Ende bei vorzugsweise idealer Führung an keinem Punkt der Anschlußdose 10 zur Anlage kommen muß.
Aus Fig. 12b ist zu entnehmen, wie der Winkel 12 soweit hochgeschwenkt wird, daß er nahezu in Anlage mit dem Deckelbereich der Anschlußdose 10 gelangt.
Aus Fig. 12c ist ersichtlich, wie der Winkel 12 angehoben bzw. aus der Anschlußöffnung 11 herausgeschwenkt werden muß, um über das Befestigurgselement 18 hinwegzugelangen.
Fig. I2d verdeutlicht, wie der Winkel 12 über das Befestigungselement 18 und entlang der Innenfläche des Deckels 16 aus dem Innenraum der Anschlußdose 10 gemäß der vorliegenden Erfindung bewegt wird.
Fig. 12e verdeutlicht in einer Doppeldarstellung, wie der Winkel 12 durch gleichzeitiges Schwenken, Heben und Ziehen in Längserstreckungsrichtung des sich erweiternden Anschlußschenkels aus dem Innenraum der Anschlußdose 10 weiter entnommen wird. Die hier abgebildete Darstellung ist, wie auch die Darstellung gemäß Fig. 12, etwas überspitzt, da eine derartige Neigung des Winkels 12 über die maximal tolerable Biegung des relativ biegesteifen, an den Winkel 12 angeschlossenen Kunststoffschlauches bzw. Kunststoffleitung (nicht dargestellt) hinausginge.
In Fig. 12f ist praktisch das Endstadium der Entnahmeprozedur dargestellt.
Der durch Momentaufnahmen wiedergegebene, von dem Winkel 12 ausgefüllte Raum während der Entnahmeprozedur ergibt das lichte Raumprofil, das für die Entnahme bzw. das Einsetzen der Anordnung aus Winkel und daran befestigter Leitung erforderlich ist. Natürlich wird ein geringfügig größerer Platz zum Rangieren benötigt, zumal die Überwurfmutter, die in ihrer Montagelage innerhalb des Gehäuses der Anschlußdose 10 liegt, zwecks Eingriffs mit einem Schraubschlüssel ungleichmäßig ausgebildet ist.
Wichtig ist, daß der Innenraum bzw. die Innenkonturen der erfindungsgemäß ausgestalteten Anschlußdose 10 derart sind, daß sie ein lichtes Raumprofil zur Verfügung stellen, die die Entnahme der angesprochenen Anordnung aus der relativ biegesteifen Leitung und dem daran angeschlossenen Winkel ermöglichen.
Aus Fig. 13 sind prinzipiell die gleichen Merkmale zu entnehmen wie aus Fig. 3. Die dargestellten Momentaufnahmen einer Auf- bzw. Zuschwenkprozedur für den schwenkbaren Deckel 16 deuten an, in welcher Weise die Anschlußflächen 50, 52 bzw. 50', 52' vorzugsweise ausgebildet sein sollten, um einerseits im geschlossenen Zustand eine hinreichende Dichtigkeit zur Verfügung zu stellen und andererseits der Schwenkbewegung selbst nicht im Wege zu stehen. Dabei ist insbesondere darauf hinzuweisen, daß es zur Gewährleistung der erforderlichen Dichtigkeit notwendig sein kann, den Schwenkpunkt des Scharniers weiter als unbedingt erforderlich von dem Mittelpunkt der zweiten Anschlußöffnung 13 entfernt zu plazieren.
Aus Fig. 14a ist ein Putz- bzw. Estrich-Dichtstopfen 100 zu entnehmen. Die Außenkonturen dieses Dichtstopfens 100 sind zumindest an die Kontur der ersten Anschlußöffnung 11 in einer erfindungsgemäß ausgestalteten Anschlußdose 10, 10', 10" angepaßt. Damit ist die Außenkontur 102 des Stopfens 100 bzw. der Stopfenhälfte 110 (siehe Fig. 14b) auch an die Kontur des an die Anschlußdose 10, 10', 10" angepaßten Winkels bzw. dessen Flansch 12f angepaßt. In einer Ausnehmung 106 bzw. einer Ausnehmung 104 können die Maße einer Überwurfmutter oder dergleichen und in der Bohrung 108 ein Anschlußrohrabschnitt 10

Claims (10)

  1. AT 402 336 B untergebracht werden, wobei letzterer die Verbindung zwischen einem Winkel 12 und den Zuleitungen des letztlich anzuschließenden Heizkörpers angepaßt sind. Aus Fig. 14b gehen prinzipiell die gleichen Merkmale hervor wie aus Fig. 14a nur in Bezug auf einen im wesentlichen gehälfteten Teil des Putz- bzw. Estrichstopfens. Festzuhalten bleibt, daß die Vorteile gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch erzielt werden, daß die Innenabmessungen der erfindungsgemäßen Anschlußdose im wesentlichen dem lichten Raumprofi! bzw. Lichtraumprofil entsprechen, das erforderlich ist, um nachträglich Nachbesserungsarbeiten bzw. Montagearbeiten vornehmen zu können. Die enge Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anschlußdose 10, 10', 10" verhindert dabei gleichzeitig, daß wesentliche Mengen von flüssigerem oder flüssigem Estrich oder Putz bzw. Mörtel in die erfindungsgemäße Anschlußdose eindringen können und den Vorteil der Entnehmbarkeit bzw. Demontierbarkeit zunichte machen. Insbesondere in Verbindung mit der Ausgestaltung der Eingriffselemente 24, 30, 28, 30' bzw. deren Anlagebereiche 50, 52, 50', 52' können eine zusätzliche, höchst vorteilhafte Dichtigkeit gegenüber Materialien ergeben, die bei dem Einbetonieren der erfindungsgemäßen Anschlußdose in die Anschlußdose 10, 10', 10” und gegebenenfalls auch in den Schutzschlauch (nicht dargestellt) eindringen könnten. Patentansprüche 1. Vorrichtung, insbesondere Anschlußdose zur Aufnahme einer Anordnung mit einer winkelförmigen Anschlußarmatur (12) und einem daran angeschlossenen biegesteifen Rohr, insbesondere Wand- bzw. Fußbodenanschlußdose (10,10', 10"), a) mit einem Gehäuse (14), b) mit einer ersten Anschlußöffnung (11), c) mit einem Anschlußschenkel (15), der mindestens ein Eingriffselement (24, 28, 30, 30’) zum Haltern eines Schlauches bzw. Rohres, insbesondere Wellrohres, aufweist, d) mit Befestigungselementen (18) innerhalb des Gehäuses (14), e) mit einer zweiten Anschlußöffnung (13) an dem Anschlußschenkel (15), f) die Vorrichtung weist ein lichtes Raumprofil auf, dadurch gekennzeichnet. g) daß das lichte Raumprofil die Einführung und/oder Ausführung dieser Anordnung zuläßt, indem die Innerabmessungen des Gehäuses (14) in Bezug auf die Abmessungen der winkelförmigen Anschlußarmatur (12) und unter Berücksichtigung möglicher Verformungen des biegesteifen Rohres im Bereich der ersten Anschlußöffnung (11) so ausgebildet sind, daß das Raumprofil einem minimal ausgelegte Durchführungskanal entspricht, und h) daß der Anschlußschenkel (15) mindestens eine aufschwenkbare Seite (16, 16', 16") aufweist, der im nichteingebauten Zustand der Vorrichtung (10,10', 10") zu öffnen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der zweiten Anschlußöffnung (13) des Anschlußschenkels (15) vorgesehenen Eingriffselemente (24, 28, 30, 30') für Schläuche oder Rohre unterschiedlichen Durchmessers ausgebildet sind (Fig. 2, 13).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aufschwenkbare Seite an dem Anschlußschenkel (15) ein schwenkbarer Deckel (16) ist, der vorzugsweise über ein Filmscharnier (54) schwenkbar an dem Gehäuse (14) bzw. dem Anschlußschenkel (15) gehalten ist (Fig. 2, 13).
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der schwenkbaren Seite bzw. dem schwenkbaren Deckel (16) Eingriffselemente (28, 30') und an der dem Anschlußschenkel (15) angeordneten Seite Eingriffselemente (24, 30) vorgesehen sind, die im geschlossenen Zustand des Deckels (16) unmittelbar an diesen anliegen und ein störungsfreies Schwenken des Deckels (16) ermöglichen.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel, den der Anschlußbereich (50) auf der Seite des durch das Scharnier (54) gehaltenen Deckels (16, 16") mit der zugeordneten Seitenwand des Gehäuses (14) bzw. Anschlußschenkels (15) einen größeren Winkel einschließt als der auf der gegenüberliegenden Seite befindliche Anschlußbereich (52) mit der diesem zugeordneten Seitenwand des Gehäuses (14) bzw. des Anschlußschenkels (15) (Fig. 3). 11 AT 402 336 B
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Endbereiche (50', 52') der Anschlußbereiche (50, 52) aut unterschiedlicher Höhe liegen und einen Abstand in Radialrichtung der zweiten Anschlußöffnung (13) zueinander aufweisen der das Einrasten bzw. Einfügen eines Rohres bzw. Schlauches zuläßt. 5
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Scharnier (54) gegenüberliegenden Seite des Gehäuses (14) bzw. des Anschlußschenkels (15) Schnappeinrichtungen (36), insbesondere Schnapphaken (36) vorgesehen sind (Fig. 5, 7). io
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Anschlußöffnung (11) in Längserstreckungsrichtung des Anschlußschenkels (15) der Länge eines Rohrabschnittes (12b) der winkligen Anschlußarmatur (12) entspricht (Fig. 7).
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Außenflächen der Anschlußdose 75 (10, 10', 10") zumindest bereichsweise Profilierungen, insbesondere Rippen (60) vorgesehen sind (Fig. 4).
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2, 5, 7 und 8, daduch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (14) und/oder der Anschlußschenkel (15) Justageflächen (34, 32) aufweisen (Fig. 2). 20 Hiezu 12 Blatt Zeichnungen 25 30 35 40 45 50 12 55
AT58494A 1993-03-22 1994-03-21 Vorrichtung, insbesondere anschlussdose zur aufnahme von leitungen AT402336B (de)

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