AT402531B - Fenster- oder türzarge für eine öffnungsleibung in einer mauerwand - Google Patents

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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/02Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for out-buildings or cellars; Other simple closures not designed to be close-fitting
    • E06B5/08Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for out-buildings or cellars; Other simple closures not designed to be close-fitting with fixed frames made of concrete, stone-like material or plastics

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Description

AT 402 531 B
Die Erfindung betrifft eine Fenster- oder Türzarge für eine Öffnungsleibung in einer Mauerwand, insbesondere einer Beton-Kellerwand, mit wärmedämmender Ausbildung.
Eine Fenster- oder Türzarge mit wärmeisolierender Ausbildung ist durch die DE 3 206 249 A1 bekannt. Diese Fenster- oder Türzarge besteht aus Beton, mit einem Außenrahmen und einem Innenrahmen, die einem Spalt begrenzen, in dem Wärmeisoliermaterial eingebettet ist. Da diese Zarge aus Beton gefertigt ist, weist sie ein hohes Eigengewicht auf und ist daher bei der Montage schwer zu handhaben.
In der AT 363 661 B ist zwar ein wärmedämmend ausgebildetes Fenster, insbesondere Metallfenster, beschrieben, jedoch ist die zugehörige Zarge nicht wärmedämmend ausgebildet, so daß dort Wärme- bzw. Kältebrücken möglich sind.
Die GB 2 172 042 A beschreibt einen doppelscheibigen Fensterflügel, wodurch zwar eine Wärmedämmung im Bereich des Fensterstockes, nicht jedoch im Bereich der Mauerleibung erzielt wird, d.h. es wird keine Abschirmung der Wärme von außen zum Beton erzielt.
Die DE 2 853 968 A1 befaßt sich mit einer Kellerfensterleibungszarge, die aus Kunststoff besteht; eine Möglichkeit der Wärmedämmung ist jedoch nicht vorgesehen. Diese Zarge dient nur als verlorene Schalung sowie als Fensterstock.
Aus der DE 4 040 943 A1 ist weiterhin das Anbringen eines wärmedämmenden Isolierbelages an einer Fenster- oder Türleibung einer Betonwand bekannt, wobei ein einbaufertiger Schalungsrahmen auf seiner Außenfläche mit einem wärmedämmenden Isolierbelag versehen wird, der zum Entfernen des Schalungsrahmens aus der Fenster- oder Türöffnung von diesem lösbar und an seiner Außenfläche für eine feste Verbindung mit dem Beton ausgebildet ist. Nachteilig ist hierbei der Aufwand bei der Herstellung der Fensterschalung bzw. beim Einbau des Fensters. Es muß nämlich der Isolierbelag in bestimmter Weise auf die Schalung aufgebracht werden, um dann beim Fenstereinbau, nachdem der Beton abgebunden ist, wieder entfernt zu werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zarge der eingangs angeführten Art zu schaffen, mit der in einfacher Weise die Öffnungsleibung wärmedämmend isoliert werden kann.
Die erfindungsgemäße Fenster- oder Türzarge der eingangs angeführten Art ist dadurch gekennzeichnet, daß sie in Form eines luftdicht abgeschlossenen, doppelwandigen Hohlraumprofils aus Kunststoff material ausgebildet ist.
Die erfindungsgemäße Fenster- oder Türzarge ermöglicht eine einfache und stabile Isolierung einer Öffnungsleibung in einer Mauerwand, insbesondere einer Beton-Kellerwand. Bei Verwendung einer erfindungsgemäßen Fenster- oder Türzarge als Fensterschalung benötigt man keine separate Schalung, die dann nach der Abbindung des Betons entfernt werden muß. Ferner müssen keine zusätzlichen Isolierbeläge auf die Schalung bzw. auf die Leibung aufgebracht werden.
Zur einfachen Herstellung der Fenster- oder Türzarge ist es von Vorteil, wenn das Profil aus doppelwandigen Profilteilen besteht, die an den Ecken der Leibung aneinanderliegen und miteinander verbunden sind. Dabei ist es auch günstig, wenn die Profilteile auf Gehrung miteinander verschweißt sind; hierbei wird die Festigkeit der Verbindung der Profilteile untereinander erhöht.
Zur einfachen und kostengünstigen Herstellung der Profilteile ist es weiters vorteilhaft, wenn die Profilteile durch Strangpressen hergestellt sind. Die Profilteile können in größerer Länge hergestellt und anschließend auf die erforderlichen Längen einfach abgeschnitten werden, so daß auch keine Probleme bei der Lagerhaltung entstehen. Für die angestrebte Wärmedämmung ist es ferner günstig, wenn das zwischen Profilwänden gebildete Hohlraumprofil eine Tiefe von 10 bis 30 mm, vorzugsweise 15 bis 20 mm, aufweist.
Auch hat es sich hierfür als zweckmäßig erwiesen, wenn die Fenster- oder Türzarge aus PVC hergestellt ist.
Ein vorteilhafte Weiterbildung der Fenster- oder Türzarge ist dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Fensteranschlagsvorrichtung ausgebildet ist. Hierdurch wird der exakte Einbau eines Fenster- oder Türrahmens wesentlich erleichtert.
Von Vorteil ist es weiters, wenn die Fenster- oder Türzarge auf ihrer Innenseite mit einer umlaufenden Dichtungslippe ausgebildet ist.
Auch kann zum Schutz der Dämmung die Fenster- oder Türzarge mit einem die Zarge verbreiternden Anschlußteil ausgebildet sein. Dabei kann in vorteilhafter Weise überdies vorgesehen sein, daß der Anschlußteil eine Abdeckung für eine Kelleraußenwärmedämmung ist, so daß ein sauberer und exakter Übergang zwischen der Kelleraußenwärmedämmung und der Fenster- oder Türzarge hergestellt werden kann.
Vorteilhaft im Hinblick auf die günstige Bauweise ist auch die Verwendung der erfindungsgemäßen Fenster- oder Türzarge als Schalungsrahmen oder Schalungsrahmenverstärkung zur Herstellung einer Öffnungsleibung in einer Betonwand, wobei es besonders günstig ist, wenn die Zargenbreite im wesentli- 2

Claims (12)

  1. AT 402 531 B chen gleich der Leibungsbreite ist. Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugte Ausführungsbeispiels noch weiter erläutert. Es zeigen: Fig.1 einen Vertikalschnitt einer Leibung einer Betonwand, wobei in der Leibung ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zarge und ein einbaufertiges Fenster angeordnet sind; und Fig.2 eine Seitenansicht eines Profilteiles eines aus vier derartigen Profilteilen bestehenden Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Zarge. Ein einbaufertiges Fenster 1 mit einem Fensterrahmen 2 und einem Fensterflügel 3 ist als Fenster einer Betonwand 4 vorgesehen. Um den Fensterrahmen 2 erstreckt sich zur Bildung einer Leibung (Innenleibung und Außenleibung) eine Fensterzarge 5, nachstehend einfach Zarge genannt. Diese Zarge 5 kann beim Gießen und Abbinden der Betonwand zur Bildung der Fensterleibung direkt als Fensterschalung oder als Verstärkung einer herkömmlichen Fensterschalung verwendet werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Schalungen wird die Zarge 5 jedoch nach Fertigstellung der Betonwand nicht entfernt, sondern dient dann als Wärmeisolierung der Fensterleibung. Die Zarge 5 ist in Form eines luftdicht abgeschlossenen, doppelwandigen Hohlraumprofils ausgebildet und dabei aus vier einzelnen Profilteilen 5a zusammengesetzt, die bevorzugt durch ein Strangpreßverfahren hergestellt werden, wobei als Werkstoff ein beliebiger geeigneter Kunststoff, insbesondere PVC, verwendbar ist. Zwischen den beiden Wänden 51, 52 der Profilteile 5a ist ein Luftzwischenraum (bzw. Vakuum) 53 von beispielsweise etwa 10 bis 30 mm, bevorzugt 15 bis 20 mm, insbesondere 16 mm Tiefe ausgebildet, so daß die Zarge 5 ähnlich wie eine Isolierglasscheibe eine wärmedämmende Wirkung aufweist. Die Profilteile 5a sind an ihren jeweiligen Enden unter Ausbildung eines Winkels von 90' mit benachbarten Zargen-Profilteilen 5a verschweißt. Benachbarte Profilteile 5a können auf Stoß oder auf Gehrung aneinander anliegen. Bei einer Stoßauflage, wie sie in Fig.1 dargestellt ist, ist zur Ausbildung des abgeschlossenen wärmedämmenden Hohlraumprofils 53 an jeder Ecke jeweils ein Profilteil 5a abgedichtet bzw. versiegelt. Zur genauen Positionierung des einzubauenden Fensters weist die Zarge 5 einen Fensteranschlag 6 auf. Der Fensteranschlag 6 des die Unterseite des Fensters bildenden Profilteils 5a ist vorteilhafterweise mit einer Öffnung 6a zum Wasserablauf ausgebildet. Eine innenliegende, umlaufende Lippendichtung 7 gewährleistet Dichtigkeit und ermöglicht bei gekipptem Fenster einen ungestörten Wasserablauf. Die Profilteile 5a sind ferner jeweils mit einem Bereich 8 vorgesehen, an dem bei einem nachträglichen Einbau einer Keller-Außenwärmedämmung 9 ein Zargenverbreiterungs-Anschlußteil 10 zum Schutz bzw. zur Abdeckung der Dämmung 9 angebracht werden kann. Beim dargestellten Fenster schließt die Zarge 5 mit der Betonwand 4 bündig ab. Auf ihrer Außenfläche kann die Zarge 5 Aufrauhungen oder sonstige Verankerungselemente zur Ausbildung einer festen Verbindung mit dem Beton aufweisen. Dies ist vorteilhaft, wenn die Zarge 5 als Öffnungsschalung bzw. Öffnungsschalungunterstützung beim Gießen der Betonwand 4 eingesetzt wird. Die beschriebene Fensterzarge 5 kann jedoch auch erst nach Fertigstellung der Wand in die in dieser vorgesehene Öffnungsleibung eingebaut werden. Somit ist zwischen der Betonwand 4 und der Fensterleibung eine wirksame und stabile Isolierung geschaffen, durch die Kältebrücken im Leibungsbereich wirksam vermieden werden. Patentansprüche 1. Fenster- oder Türzarge für eine Öffnungsleibung in einer Mauerwand, insbesondere einer Beton-Kellerwand, mit wärmedämmender Ausbildung, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Form eines luftdicht abgeschlossenen, doppelwandigen Hohlraumprofils aus Kunststoffmaterial ausgebildet ist.
  2. 2. Fenster- oder Türzarge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil aus doppelwandigen Profilteilen (5a) besteht, die an den Ecken der Leibung aneinanderliegen und miteinander verbunden sind.
  3. 3. Fenster- oder Türzarge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilteile (5a) auf Gehrung miteinander verschweißt sind.
  4. 4. Fenster- oder Türzarge nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilteile (5a) durch Strangpressen hergestellt sind.
  5. 5. Fenster- oder Türzarge nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen Profilwänden (51, 52) gebildete Hohlraumprofil (53) eine Tiefe von 10 bis 30 mm, vorzugsweise 15 bis 20 mm, aufweist. 3 AT 402 531 B
  6. 6. Fenster- oder Türzarge nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus PVC hergestellt ist.
  7. 7. Fenster- oder Türzarge nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Fensteranschlagsvorrichtung (6) ausgebildet ist.
  8. 8. Fenster- oder Türzarge nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf ihrer Innenseite mit einer umlaufenden Dichtungslippe (7) ausgebildet ist.
  9. 9. Fenster- oder Türzarge nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem die Zarge verbreiternden Anschlußteil (10) ausgebildet ist.
  10. 10. Fenster- oder Türzarge nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußteil (10) eine Abdeckung für eine Kelleraußenwärmedämmung ist.
  11. 11. Verwendung einer Fenster- oder Türzarge nach einem der vorstehenden Ansprüche als Schalungsrahmen oder Schalungsrahmenverstärkung zur Herstellung einer Öffnungsleibung in einer Betonwand.
  12. 12. Verwendung einer Fenster- oder Türzarge nach Anspruch 11, wobei die Zargenbreite im wesentlichen gleich der Leibungsbreite ist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 4
AT2894A 1993-01-12 1994-01-11 Fenster- oder türzarge für eine öffnungsleibung in einer mauerwand AT402531B (de)

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