<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung bezieht sich auf eine absperrbare Leitungsabzweigung bzw. Entnahmeleitung mit mindestens einer flüssigkeitsführenden Durchflussleitung, In welche ein Abzweigstück eingefügt ist, welches zwei Rohrstutzen aufweist, welche einen Teilabschnitt der bilden und zu einem Mittenraum des Abzweigstückes führen, von dem ein weiterer, abzweigender Rohrstutzen ausgeht, der einen abzweigenden Strömungsweg bildet, welcher mit einer auf diesen abzweigenden Rohrstutzen folgenden Absperreinrichtung schliessbar ist.
Eine Leitungsabzweigung vorgenannter Art dient zur gesteuerten bzw. wahlweisen Entnahme von Flüssigkeit aus einer flüssigkeitsführenden Durchflussleitung, wobei die Flüssigkeit, welche entnommen wird, an einer Entnahmeleitung zur Verfügung steht, welche auf die Absperreinrichtung, welche bei einer solchen Leitungsabzweigung vorgesehen ist, folgt.
Bei bekannten Leitungsabzweigungen vorgenannter Art kommt es im geschlossenen Zustand der Absperreinrichtung, auch beim Vorliegen einer Flüssigkeitsströmung in der Durchflussleitung, praktisch zum Stillstand der im abzweigenden Rohrstutzen des Abzweigstückes und im daran anschliessenden Teil der Absperreinrichtung bis zum Sperrteil derselben befindlichen Flüssigkeit, was in der Praxis mannigfache Nachteile und auch Schäden zur Folge haben kann. So kann im Fall, dass es sich bei der betreffenden Flüssigkeit um eine verderbliche Flüssigkeit, insbesondere ein verderbliches Lebensmittel, handelt, wie z.
B. um Milch, durch den Verderb einer kleinen Menge, welcher sich durch längeres Verweilen im abzweigenden Rohrstutzen des Abzweigstückes ergibt, bei einer späteren Entnahme einer grösseren Menge der Flüssigkeit aus der Durchflussleitung, welche Entnahme durch den abzweigenden Rohrstutzen des Abzweigstückes und die dann offene Absperreinrichtung hindurch erfolgt, eine Kontamination dieser grösseren Entnahmemenge der Flüssigkeit auftreten.
Doch nicht nur beim Verweilen verderblicher Flüssigkeiten in Teilen von bekannten Leitungsabzweigungen eingangs erwähnter Art können sich beträchtliche Probleme ergeben, sondern auch ganz besonders bei einem Wechsel von einer Flüssigkeit, welche in einer mit einer derartigen Leitungsabzweigung versehenen Anlage behandelt wird, zu einer anderen dann zu behandelnden Flüssigkeit, oder auch beim Reinigen einer mit einer solchen Leitungsabzweigung versehenen Anlage, was in der Regel durch Durchspülen mit verschiedenen Reinigungsmitteln bewerkstelligt wird. So können z.
B. bei einem Wechsel von der Behandlung eines bestimmten Fruchtsaftes in einer solchen Anlage zur Behandlung eines anderen Fruchtsaftes durch im abzweigenden Rohrstutzen des Abzweigstückes einer Leitungsabzweigung verbliebene Reste des erstgenannten Fruchtsaftes bei der darauffolgenden Behandlung des anderen Fruchtsaftes unliebsame Geschmacksveränderungen entstehen. Noch unangenehmer ist das Zurückbleiben von Reinigungsmitteln bzw. Spülflüssigkeiten, wobei zum einen die Gefahr besteht, dass durch Reste derartiger Flüssigkeiten bei späteren Entnahmevorgängen die aus der Leitungsabzweigung entnommene Flüssigkeit verdorben wird und zum anderen unter Umständen die angestrebte Reinigungswirkung nicht erzielt werden kann ; es kann z.
B. durch zurückgebliebene Flüssigkeitsreste zu einem unerwünschten Verdünnen von Reinigungslösungen kommen oder auch zu Effekten, welche die angestrebte Reinigungswirkung durch chemische Reaktionen vermindern, wie z. B. bei der Vornahme zweier aufeinanderfolgender Reinigungsvorgänge, wobei beim einen Reinigungsvorgang eine im sauren pH-Bereich arbeitende Reinigungslösung und beim anderen Reinigungsvorgang eine im alkalischen pH-Bereich arbeitende Reinigungslösung verwendet wird, da es dabei durch in der Leitungsabzweigung verbleibende Reste von Reinigungsmittellösungen zu einer gegenseitigen Neutralisierung kommen kann, woraus sich eine starke Minderung der Reinigungswirkung ergibt.
In der GB 2 159 293 wird ein Warmwasser-Umlaufsystem beschrieben, bei welchem von einem, durch eine Längswand in zwei Stränge unterteilten Rohr von jedem Strang Leitungen ausgehen. Es ist dort auch ein aus einem solchen Rohr gebildeter rohrförmiger Heizkörper beschrieben, der an ein in einer Leitung vorgesehenes T-Abzweigstück angeschlossen ist, wobei im T-Abzweigstück im Mittenraum eine Umlenkwand vorgesehen ist, welche das Heisswasser in diesen Heizkörper umienkt und auch wieder zur Leitung rückführt. Es handelt sich bei diesem Heizkörper um keine Entnahmeleitung, sondern um eine Umleitung von Heisswasser zwecks Wärmetausch. Es ist auch kein Absperrventil vorgesehen, zu dem ein Umlaufweg hinführt.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine absperrbare Leitungsabzweigung bzw. Entnahmeleitung eingangs erwahnter Art zu schaffen, bei der Nachteile vorgenannter Art, wie sie bei bekannten Leitungsabzweigungen auftreten, behoben sind.
Die erfindungsgemässe Leitungsabzweigung eingangs erwähnter Art ist dadurch gekennzeichnet, dass im Mittenraum des Abzweigstückes in an sich bekannter Weise eine Umlenkwand angeordnet ist, welche wie an sich bekannt im Mittenraum an die Wand des Abzweigstückes anschliesst und in an sich bekannter Weise annähernd der geometrischen Achse des abzweigenden Rohrstutzen folgend in diesen Rohrstutzen führt und so in dem vom einen der beiden in die Durchflussleitung eingefügten Rohrstutzen zum anderen dieser beiden Rohrstutzen verlaufenden Strömungsweg einen das äussere Ende des abzweigenden Rohrstutzens passierenden Umweg bildet,
und dass diese Umlenkwand bis in die Nähe des Sperrteiles der
<Desc/Clms Page number 2>
Absperreinrichtung reicht und so der Strömungsweg auch in Sperrstellung des Sperrteiles der Absperren- richtung an diesem Sperrteil vorbeiführt. Durch diese Ausbildung der Leitungsabzweigung kann der vorstehend angeführten Zielsetzung gut entsprochen werden. Durch diese Ausbildung der Leitungsabzwei- gung kann der vorstehend angeführten Zielsetzung gut entsprochen werden. Durch diese Ausbildung wird auf baulich einfache Welse vermieden, dass trotz Durchströmung der Durchflussleitung in der Leitungsab- zweigung stehende Flüssigkeitsreste verbleiben, welche zu nachteiligen Folgen führen können.
Da bel der erfindungsgemäss ausgebildeten Leitungsabzweigung die in der Durchflussleitung vorliegende
Strömung durch die Umlenkwand in den abzweigenden Rohrstutzen des Abzweigstückes hinein umgelenkt wird, danach eine Richtungsumkehr an dem von der Durchflussleitung abgewandten Seite der Umlenkwand vorliegenden Rand dieser Umlenkwand erfährt, um wieder zur Durchflussleitung zurückgeleitet zu werden, ergibt sich Im Bereich der Richtungsänderung der Strömung um den Rand der Umlenkwand eine starke Turbulenz, welche bewirkt,
dass auch noch In einiger Entfernung von diesem Rand der Umlenkwand in der auf den abzweigenden Rohrstutzen des Abzweigstückes folgenden Absperreinnchtung Im geschlossenen Zustand derselben durch die in der Durchflussleitung stattfindende Strömung ein Flüssigkeitsaustausch herbeigeführt wird, der dem Verbleib von Flüssigkeitsresten im geschlossenen Zustand der Absperreinrichtung entgegenwirkt.
Noch günstiger verhält sich diesbezüglich eine Ausführungsform der erfindungsgemä- ssen Leitungsabzweigung, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass die Umlenkwand über das äussere Ende des abzweigenden Rohrstutzens des Abzweigstückes hinaus in die Absperrelnnchtung ragt und dabei bis In die Nähe des Sperrteiles der Absperrelnnchtung reicht und so der Strömungsweg auch in der Sperrstellung des Sperrteiles der Absperreinrichtung an diesem Sperrteil vorbeiführt.
Durch diese Ausbildung wird nicht nur die Möglichkeit, dass im abzweigenden Rohrstutzen des Abzweigstückes der Leitungsabzweigung und weiter bis zum Sperrteil der Absperreinrichtung ein stehender Flüssigkeitsrest verbleibt, solange in der Durchflussleitung eine Strömung vorliegt praktisch ausgeschaltet, sondern es werden auch besonders günstige Verhältnisse hinsichtlich des Reinigens dieses Teiles der Reinigungsabzweigung geschaffen, da eine bis unmittelbar an den Sperrteil reichende intensive Spülwirkung erzielt werden kann.
Es ist dabei hinsichtlich der Herstellung der einzelnen Bauteile der Leitungsabzweigung und für den Zusammenbau der Leitungsabzweigung günstig, wenn man vorsieht, dass die Umlenkwand mehrteilig, insbesondere zweiteilig, ausgebildet ist, wobei die Teile der Umlenkwand in Achsrichtung des abzweigenden Rohrstutzens des Abzweigstückes aneinander anschliessend vorgesehen sind und der Teil bzw. die Teile der Umlenkwand, welche den über das äussere Ende des abzweigenden Rohrstutzens des Abzweigstückes hinausragenden Abschnitt der Umlenkwand bilden, lösbar an den im Abzweigstück befindlichen Abschnitt der Umlenkwand anschliesst bzw. anschliessen.
Es ist dabei weiter sowohl baulich als auch hinsichtlich der Handhabung der einzelnen Teile der Leitungsabzweigung besonders vorteilhaft, wenn man vorsieht, dass ein im Abzweigstück befindlicher Abschnitt der Umlenkwand bis zum äusseren Ende des abzweigenden Rohrstutzens des Abzweigstückes reicht und der daran anschliessende, ausserhalb dieses Rohrstutzens des Abzweigstückes verlaufende Abschnitt in der Absperreinrichtung angebracht ist.
Die erfindungsgemässe Ausbildung einer Leitungsabzweigung hier in Rede stehender Art kann auch eingesetzt werden, wenn eine nach Wahl abwechselnd oder gleichzeitig erfolgende Entnahme von Flüssigkeit aus mehreren Durchflussleitungen vorgenommen werden soll. Eine hiefür vorteilhafte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Absperreinrichtung eine Mehrwegeabsperreinrichtung mit zwei Zuflussanschlüssen und mindestens einem Abflussanschluss ist, wobei die Zuflussanschlüsse je mit dem abzweigenden Rohrstutzen eines wie vorgenannt mit einer Umlenkwand versehenen Abzweigstückes, das In eine Durchflussleitung eingefügt ist, verbunden sind.
Die bei der erfindungsgemäss ausgebildeten Leitungsabzweigung vorgesehene Absperreinrichtung kann auf verschiedenste Art ausgeführt sein. So kann die Absperreinrichtung in Form von Kugelhähnen, anderen Hähnen, wie z. B. Kegelkükenhähnen, Absperrklappen, Schiebern, Scheibenventilen, Tellerventilen und dergl. ausgeführt sein, und es kann die Absperreinrichtung sowohl mit einer Handbetätigung, z. B. mittels einer Ventilspindel, versehen oder für motorische oder magnetische Betätigung eingerichtet sein.
Desgleichen stehen hinsichtlich der baulichen Ausführung der bei der erfindungsgemäss ausgebildeten Leitungsabzweigung vorgesehenen Umlenkwand verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Man kann eine solche Umlenkwand im Abzweigstück einstückig integriert vorsehen, z. B. bei einem als Gussstück ausgeführten Abzweigstück mitgegossen, oder in Form einer in ein Abzweigstück eingesetzten Lamelle, welche mechanisch, z. B. In einer Wandnut des Abzweigstückes, fixiert'sein kann oder durch eine andere Fixierungstechnik, wie z. B. Nieten, Schweissen, Löten oder Kleben, im Abzweigstück gehalten sein kann Falls eine mehrteilige Ausbildung der Umlenkwand vorgesehen ist, können die einzelnen Teile dieser Umlenkwand, z. B. durch Steck- oder Klemmverbindungen, aber auch durch andere Verbindungen, wie z.
B. Klebeverbindungen, aneinander fixiert sein oder auch nur einfach aneinanderstossend im abzweigenden Rohrstutzen des Abzweigstückes und/oder In der Absperreinrichtung gehalten sein.
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
einerseits mit einem seiner belden zueinander annähernd fluchtenden Rohrstutzen und andererseits mit seinem mittigen Rohrstutzen In die Durchflussleitung eingefügt ist, wobei der zweite der belden zueinander fluchtenden Rohrstutzen der abzweigende Rohrstutzen der Leitungsabzweigung ist.
Eine andere Ausführungsform für das Abzweigen von Flüssigkeit von einer Stelle der Durchflussleitung, an der diese ihre Richtung ändert, ist dadurch gekennzeichnet, dass das Abzweigstück ein Winkelstück mit zwei senkrecht oder schräg zueinander In den Mittenraum führenden Rohrstutzen, welche m die Durchflussleitung eingefügt sind, und mit einem weiteren Rohrstutzen, der vom Mittenraum ausgeht und den abzweigenden Rohrstutzen bildet, ! St.
Die Erfindung wird nun anhand von Beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung weiter erläutert In der Zeichnung zeigt Flg. 1 In teilweise aufgeschnittener Ansicht eine erste Ausführungsform der erfindunggemäss ausgebildeten Leitungsabzweigung, Fig. 2 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäss ausgebildeten Leitungsabzweigung mit verlängert ausgebildeter Umlenkwand, Fig. 3 und Fig. 4 je eine Ausführungsform einer erfindungsgemäss ausgebildeten Leitungsabzweigung mit mehrteilig ausgebildeter Umlenkwand, und Flg. 5 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäss ausgebildeten Leitungsabzweigung mit einem Mehrwegeventil, welches von zwei Durchflussleitungen her anspeisbar Ist ;
die Fig. 6 und 7 zeigen Ausführungsfor- men, bei denen Flüssigkeiten aus Durchflussleitungen an Stellen abgezweigt werden, an denen diese Leitungen ihre Richtung ändern, und es ist bel diesen Ausführungsformen auch ein Überleiten der abgezweigten Flüssigkeiten in andere Durchflussleitungen in Betracht gezogen.
Bel der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform einer absperrbaren Leitungsabzweigung 1 ist in eine flüssigkeltsführende Durchflussleitung 2 ein als T-Stück ausgebildetes Abzweigstück 3, welches einen Teilabschnitt der Durchflussleitung 2 bildet, mit seinen belden zueinander annähernd fluchtenden Rohrstutzen 4, 4'eingefügt. Vom abzweigenden Rohrstutzen 5 des Abzweigstückes 3 geht ein abzweigender Strömungsweg aus, der mit einer auf diesen abzweigenden Rohrstutzen 5 folgenden Absperreinrichtung 6 schliessbar ist, welche bei dieser Ausführungsform als Kugelhahn ausgebildet ist.
Auf die Absperreinrichtung 6 folgt eine Abzweigleitung 7, durch welche Flüssigkeit, welche bel geöffneter Absperreinrichtung 6 aus der Durchflussleitung 7 abgezweigt worden ist, abgeleitet werden kann. Im Mittenraum 8 des Abzweigstückes 3 ist eine quer zur geometrischen Achse 9 der beiden zueinander annähernd fluchtenden Stutzen 4, 4'des Abzweigstückes 3 verlaufende Umlenkwand 10 angeordnet, welche im Mittenraum 8 an die Wand 11 des Abzweigstückes 3 anschliesst und annähernd der geometrischen Achse 12 des im Abzweigstück 3 mittig angeordneten abzweigenden Rohrstutzens 5 des Abzweigstückes folgend in diesen Rohrstutzen 5 führt.
Durch die Umlenkwand 10 wird so in dem vom einen Rohrstutzen 4 zum anderen Rohrstutzen 4'der beiden in die Durchflussleitung eingefügten Rohrstutzen 4, 4'des Abzweigstückes 3 verlaufenden Strömungsweg, welcher durch Pfeile 13 angedeutet ist, ein durch weitere Pfeile 14 verdeutlichter Umweg gebildet, welcher das äussere Ende 15 des abzweigenden Rohrstutzens 5 des Abzweigstückes passiert.
Die Umlenkung des durch die Pfeile 13 und 14 angedeuteten Strömungsweges um den Rand 16 der Umlenkwand 10 bildet eine Turbulenz, welche bis m das Innere 17 der Absperreinrichtung 6 reicht, sodass die dort befindliche Flüssigkeit ständig mit der DurchfluBströmung, welche wie dargestellt die Umlenkwand 10 umrundet, vermischt wird, und es solcherart auch dort nicht zur Bildung eines ruhenden Flüssigkeitsrestes kommen kann. Die in dem in Fig. 1 dargestellten Fall vorgesehene Absperreinrichtung 6 ist in Form eines Kugelhahnes ausgebildet, dessen Sperrteil 18 entsprechend dem Doppelpfeil 19 gedreht werden kann, um durch entsprechendes Positionierung des Durchganges 20 des Sperrteiles 18 die Absperreinrichtung 6 zu schliessen oder zu öffnen.
Bei der in Flg. 2 dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäss ausgebildeten Leitungsabzwei- gung 1 ist das in die Durchflussleitung 2 mit seinen beiden zueinander fluchtenden Rohrstutzen 4,4' eingefügte, als T-Stück ausgebildete Abzweigstück 3 in seinem Mittenraum 8 mit einer Umlenkwand 10 versehen, welche über das äussere Ende 15 des mittig angeordneten abzweigenden Rohrstutzens 5 des Abzweigstückes 3 hinaus in die Absperreinrichtung 6 ragt und dabei bis in die Nähe des Sperrteiles 18 der Absperreinrichtung 6 reicht, sodass der durch die Pfeile 13,14 angedeutete Strömungsweg, der von einem 4 der beiden zueinander annähernd fluchtenden Rohrstutzen 4, 4'zum anderen 4'dieser beiden Rohrstutzen verläuft,
In Sperrstellung des Sperrteiles 18 der Absperreinrichtung 6 in nächster Nähe an diesem Sperrteil vorbeiführt. Solcherart wird nicht nur dem Entstehen von ruhenden Flüssigkeitsresten in der Absperreinrichtung 6 entgegengewirkt, sondern auch beim Reinigen der Einrichtung durch Hindurchleiten einer Reini- gungsflüssigkeit eine besonders gute Reinigungswirkung erzielt.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Fall ist die Absperreinnchtung 6 in Form eines Tellerventils ausgebildet, dessen den Sperrteil 18 bildender Ventilteller mit einer verdrehbaren Spindel 21 von der Sperrstellung In die Offenstellung und zurück bewegt werden kann.
<Desc/Clms Page number 4>
Bel der In Flg. 3 dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäss ausgebildeten Leitungsabzwei- gung 1 Ist die Im Mittenraum 8 des Abzweigstückes 3, welches mit seinen beiden Rohrstutzen 4, 4'In die
Durchflussleitung 2 eingefügt ist, vorgesehene Umlenkwand 10 zweiteilig ausgebildet, wobei die belden Teile
10', 10"der Umlenkwand 10 In Richtung der geometrischen Achse 12 des mittig angeordneten abzweigen- den Rohrstutzens 5 des Abzweigstückes 3 aneinander anschliessen. Es ist dabei der über das äussere Ende
15 des abzweigenden Rohrstutzens 5 des Abzweigstückes 3 hinausragende Teil 10" der Umlenkwand 1 0 lösbar an dem zur Gänze im Abzweigstück 3 befindlichen Abschnitt 10'befestigt, und zwar mit einer Nut-
Feder-Verbindung.
Der Tell 10" der Umlenkwand reicht bis In die Nähe des Sperrteiles 18 der Absperren- richtung 6, sodass der durch die Pfeile 13,14 versinnbildlichte Strömungsweg unmittelbar am Sperrteil 18 der Absperreinrichtung 6 vorbeiführt. Die Absperreinrichtung 6 ist in diesem Fall in Form eines Absperrhah- nes ausgebildet, dessen Küken den Sperrteil 18 bildet. Durch Verdrehen des Kükens, welches durch den
Pfeil 19 angedeutet ist, kann die Absperreinnchtung 6 geöffnet und geschlossen werden.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäss ausgebildeten Leitungsabzwei- gung 1 ist wieder, analog wie bei den In Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsformen, eine über das Ende
15 des abzweigenden Rohrstutzens 5 des Abzweigstückes 3 hinausragende und In die Absperreinrichtung 6 reichende Umlenkwand 10 vorgesehen. Die Umienkwand 10 ist dabei in Form von zwei Teilen 10', 10" ausgebildet, welche einfach in Richtung der geometnschen Achse 12 des Rohrstutzens 5 aufeinanderfolgend angeordnet sind und ohne besondere Verbindung aneinander anschliessen. Es ist dabei der Teil 10' der Umienkwand 10 mit dem Abzweigstück 3 verbunden oder einstückig integriert und der Teil 10" der
Umlenkwand 10 mit der Absperreinrichtung 6 verbunden oder einstückig integriert.
Die Absperreinrichtung 6
Ist in diesem Fall In Form eines Absperrschiebers ausgebildet, dessen Sperrteil 18 durch eine mit einer
Schraubenspindel 21 verstellbare Platte gebildet ist.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäss ausgebildeten Leitungsabzweigung 1 ist eine Absperreinrichtung 6'vorgesehen, welche als Mehrwege-Absperreinrichtung ausgebildet Ist und mit zwei Zulaufanschlüssen 22a, 22b sowie einem Ablaufanschluss 23 versehen ist. Diese Absperreinrichtung 6'weist zwei Sperrteile 18a, 18b auf, welche in Form von Ventiltellern ausgebildet und mit einer Verbindungsstange 24 gekuppelt sind. Mit einer drehbaren Spindel 21 können diese Sperrteile 18a, 18b im Sinne des Pfeiles 25 hin und her bewegt werden, wobei sie abwechselnd In die Offenstellung und in die Schliessstellung kommen.
Der Zulaufanschluss 22a ist mit dem mittig angeordneten Rohrstutzen 5a eines als T-Stück ausgebildeten Abzweigstückes 3a verbunden, welches mit seinen beiden zueinander fluchtenden Rohrstutzen 4a, 4a'in eine Durchflussleitung 2a eingefügt ist. In analoger Weise ist der Zulaufanschluss 22b mit dem mittig angeordneten Rohrstutzen 5b eines Abzweigstückes 3b verbunden, welches mit seinen beiden zueinander fluchtenden Rohrstutzen 4b, 4b'in eine Durchflussleitung 2b eingefügt ist. Das Abzweigstück 3a ist in seinem Mittenraum 8a mit einer Umfenkwand 10a versehen, welche in die Absperreinrichtung 6'bis in die Nähe des Sperrteiles 18a reicht, und es ist analog dazu das Abzweigstück 3b im Mittenraum 8b mit einer Umlenkwand 10b versehen, welche bis in die Nähe des Sperrteiles 18b reicht.
Es kann diese Ausführungsform unter Weglassung des Ablaufanschlusses 23 auch dahingehend variiert werden, dass die aus einer der beiden Durchflussleitungen 2a, 2b abgeleitete Flüssigkeit in die andere dieser Durchflussleitungen überführt wird, z. B. um mit der dort fliessenden Flüssigkeit gemischt zu werden.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäss ausgebildeten Leitungsabzweigung ist In eine Durchflussleitung 2a ein in Form eines T-Stückes ausgebildetes Abzweigstück 3a mit seinen beiden zueinander fluchtenden Rohrstutzen 4a, 4a'eingefügt. Der mittig angeordnete abzweigende Rohrstutzen 5a führt zu einer Absperreinrichtung 6, welche mit einem Drehschieber als Absperrorgan 18 versehen ist. An diese Absperreinrichtung 6 ist ein weiteres, gleichfalls In Form eines T-Stückes ausgebildetes Abzweigstück 3b angeschlossen. Dieses Abzweigstück 3b hat zwei zueinander annähernd fluchtende Rohrstutzen 4b, 4b'und einen mittig angeordneten Rohrstutzen 5b.
Dieses Abzweigstück 3b ist mit den Rohrstutzen 4b und 5b in eine weitere Durchflussleitung 2b eingefügt ; der zweite Rohrstutzen 4b'der beiden zueinander annähernd fluchtenden Rohrstutzen 4b, 4b'bildet den von der Durchflussleitung 2b abzweigenden Rohrstutzen dieses Abzweigstückes 3b und führt zur Absperreinrichtung 6. Im Mittenraum 8a des Abzweigstückes 3a beginnt eine Umlenkwand 10a, welche in den abzweigenden Rohrstutzen 5a reicht und welche den in der Durchflussleitung 2a und den Rohrstutzen 4a, 4a'verlaufenden Strömungsweg 13a zu einem durch die Pfeile 14a angedeuteten Umweg durch den Rohrstutzen 5a führt.
Korrespondierend dazu beginnt im Mittenraum 8b des Abzweigstückes 3b eine Umlenkwand 10b, welche in den Rohrstutzen 4b' reicht und welche den in der Durchflussleitung 2b und den Rohrstutzen 4b und 5b verlaufenden Strömungsweg 13b zu einem durch die Pfeile 14b angedeuteten Umweg durch den an die Absperreinrichtung 6 anschliessenden Rohrstutzen 4b'führt. Durch diese Umwege, welche durch die Pfeile 14a, 14b angedeutet sind, wird beim Vorliegen eines Durchflusses in den Leitungen 2a, 2b eine ständige Durchspülung der an die Absperreinrichtung 6 anschliessenden Rohrstutzen 5a, 4b'und auch der in der Absperreinnchtung 6
<Desc/Clms Page number 5>
vorliegenden Räume erzielt.
Je nach Stellung des als Drehschieber ausgebildeten Absperrorgans 18 sind die In den belden Durchflusslettungen 2a, 2b vorliegenden Strömungswege voneinander getrennt oder miteinander In Verbindung. In letzterem Fall hängt es von den Durchflussnchtungen, welche in den Durchflussleitungen 2a, 2b vorliegen, und von den in diesen Durchflussleitungen vorliegenden Drücken ab, ob eine Überführung von Flüssigkeit aus der Leitung 2a In die Leitung 2b oder umgekehrt stattfindet, oder ob ein wechselweiser Flüssigkeitsaustausch zwischen den in den Durchflussleitungen 2a, 2b vorliegenden Strömungswegen erfolgt.
Bei der In Fig. 7 dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäss ausgebildeten Leitungsabzwei-
EMI5.1
nr ! Chtung 6 zwe ! AbzweigstückeWinkel stuck mit annähernd senkrecht zueinander In den Mittenraum 8c bzw. 8d führenden Rohrstutzen 4c, 4c'bzw. 4d, 4d'ausgebildet sind. Die Rohrstutzen 4c, 4c'bzw. 4d, 4d'können aber auch In einem spitzen Winkel oder einem stumpfen Winkel zueinander verlaufend vorgesehen sein. Die Rohrstutzen 4c, 4c'des Abzweigstückes 3c sind in eine Durchflussleitung 2c eingefügt und die Rohrstutzen 4d, 4d'In eine Durchflussleitung 2d.
Vom Mittenraum 8c reicht eine Umlenkwand 10c in den von diesem Mittenraum ausgehenden abzweigenden Rohrstutzen 5c und analog dazu reicht vom Mittenraum 8d eine Umlenkwand 10d in den vom Mittenraum 8d ausgehenden abzweigenden Rohrstutzen 5d. Die Rohrstutzen 5c bzw. 5d
EMI5.2
einer Betätigungsspindel 21 verstellbar 1St. Die Umlenkwand 10c bildet einen mit Pfeilen 14c angedeuteten Umweg des durch die Durchflussleitung 2c führenden Strömungsweges 13c und analog dazu bildet die Umlenkwand 10d einen mit Pfeilen 14d angedeuteten Umweg des durch die Durchflussleitung 2d führenden Strömungsweges 13d.
Wie bel der Ausführungsform nach Fig. 6 wird auch bei der Ausführungsform nach Fig. 7 durch diese Umwege eine Durchspülung der abzweigenden Rohrstutzen 5c, 5d und der Absperreinnchtung 6 erzielt. Desgleichen sind die In den beiden Durchflussleitungen 2c, 2d vorliegenden Strömungswege je nach Stellung des Sperrteiles 18 voneinander getrennt oder miteinander In Verbindung, analog wie bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform.