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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen einspurigen Rollschuh mit zumindest drei hintereinander angeordneten Laufrollen, deren Abrollflächen symmetrisch zur Längsmittelebene ausgebildet sind und im Querschnitt im wesentlichen gleiche Krümmungen aufweisen, bei welchen die Laufrollen in bezug auf eine ebene Auflagefläche sowohl bei aufrechter als auch geneigter Stellung mit dieser Auflagefläche in Berührung stehen. Ebenso bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen Satz von Laufrollen (Set), sowie auf eine vordere bzw. hintere oder eine mittlere Laufrolle zur Verwendung in einem solchen Rollschuh.
Der Aufbau von Laufrollen für einspurige Rollschuhe, die im Handel erhältlich sind, besteht aus einem einstückigen Felgenkörper zur Aufnahme eines Kugellagers für den Achsbolzen und aus einem an dem Feigenkörper befestigten Reifenkörper, der einstückig aus einem Kunststoff hergestellt ist (Siehe beispielsweise die US 5, 048, 848 A).
In der Literatur sind jedoch auch Laufrollen mit einem unterschiedlichen Aufbau beschrieben, welcher zumeisst eine Kombination eines härteren mit einem weicheren Material aufweist. Beispielsweise sind in der DE 628 872 C zwei Laufrollen beschrieben, deren Radkörper einen weicheren äusseren und einer härteren inneren Gummiring aufweisen. In der GB 1 585 942 A ist eine solcher Laufrolle zur Verwendung an einem zweispurigen Rollschuh oder einem Skate-Board beschrieben. In der DE 1 578 776 B ist eine Laufrolle für einen zweispurigen Rollschuh gezeigt, bei welcher an der seitlichen Aussenfläche des Reifenkörpers eine nicht näher erläuterte ringförmige Ausnehmung vorgesehen ist.
In der US 4, 699. 432 A ist eine Laufrolle beschrieben, bei welcher ein harter Reifenkörper entlang seiner Abrollfläche mit mehreren Ausnehmungen versehen ist. die mit einem relativ weichen Material gefüllt sind, um Bodenunebenheiten besser absorbieren zu können. Ein aus mehreren Lagen verschiedener Härte bestehender metallener Laufring für Kugellager oder Rollenlager ist in der DE 228 679 C beschrieben. In der DE 908 232 C ist eine Laufrolle beschrieben, bei welcher ein innerer Nabenring und ein äusserer Laufring, die aus einem Metall gefertigt sind, über einen elastischen Zwischenring radial miteinander verbunden sind, um den Druck gleichmässig zu übertragen.
Ferner ist in der DE 2 250 880 A eine Laufrolle beschrieben, bei welcher in dem aus Kunststoff bestehenden Radkörper ein Metallring eingegossen ist, der radial über den Kunststoffkörper vorstehend eine Abrollfläche bildet, um die Rolle auf glatten Flächen (z. B. auf Eis) verwenden zu können. Laufrollen für Rollschuhe mit Ausnehmungen im Laufflächenprofil sind unter anderem in der DE 1 031 192 C und in der DE 1 199 172 C beschrieben, wobei in der erstgenannten das Profil mit einem weichen Material ausgefüllt ist.
In der EP 652 035 A1 ist ein Rollschuh beschrieben, dessen Laufrollen aus drei Scheiben zusammengesetzt sind, wobei die mittlere Scheibe aus einem Material mit geringem Reibungskoeffizienten (hart) hergestellt ist und die zu beiden seiten der mittleren Scheibe angeordneten seitlichen Scheiben aus einem Material mit hohem Reibungskoeffizienten (weich) hergestellt sind. Damit können die seitlichen Scheiben zum Bremsen des Rollschuhes verwendet werden.
Weiters ist bereits allgemein bekannt, Laufrollen für Rollschuhe in Sätzen zu je vier oder acht identischen Laufrollen anzubieten, wobei die unterschiedlichen Sätze eine unterschiedliche (Shore-A) Härte aufweisen. Beispielsweise werden in dem Prospekt "Krypto Feeling" (Erhältlich auf der ISPO 1982) Laufrollen für zweispurige Rollschuhe mit Shore 78A, 88A, 92A und 96A angeboten, um den Rollschuh an unterschiedliche Einsatzwecke, z. B. Strasse, Halle oder Disco, anzupassen. In der FR 2 606 654 A1 wird für Laufrollen ein Shore-Härtenbereich von 35 bis 100 angegeben.
Grundsätzlich ist bei allen oben angeführten bekannten Rollschuhen jedoch immer die Verwendung von (zumeist vier) identischen Laufrollen vorgesehen.
Zur Lenkung einspuriger Lenkrollschuhe sind grundsätzlich drei verschiedene Lenkmethoden bekannt, von denen zwei am Markt erhältlich sind.
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ring effect" bewirkt wird (Siehe z. B. die oben genannten US 5, 048, 848 A und FR 2 606 654 A 1). Diese Rollschuhe sind zwar gut steuerbar, besitzen jedoch einen sogenannten Löschwiegeneffekt, durch weichen das Gerät für Anfänger unsicher und bei der Geradeausfahrt unruhig und instabil wird, sodass laut Empfehlung von Fachleuten erst fortgeschrittene Läufer diese Radanordnung vornehmen sollten.
Die andere Art einer Lenkung besteht aus einer kinematischen Laufrollenaufhängung, welche bei Neigung der Laufrolle zusammen mit der Belastung durch den Läufer in jene Richtung steuert, wohin die Neigung erfolgt. Nachteil dieser Anordnung ist die relative Gewichtsabhängigkeit der Lenkmomentauslösung, welche durch genaue Justierung der Kinematik festgelegt werden sollte. Eine solche Justierung wird aufgrund des Zeitaufwandes erfahrungsgemäss jedoch vernachlässigt. Wenn auch diese Lenkung nur richtungsgebunden reagiert, zeigt sie schon weit grössere Sicherheitsstandards, da sämtliche Rollen in ständigem Bodenkontakt verbleiben und diese Lenkung daher auch für Anfänger problemlos verwendbar ist.
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Die wenig bekannte und nicht am Markt befindliche Art einer Lenkung, betrifft einen Rollschuh mit drei Rädern, von welchen das mittlere und vordere bzw. hintere Rad unterschiedliche Radquerschnitte aufweisen. Diese Lenkung hat sich nicht durchgesetzt, da sie bedingt durch die Dreiradanordnung noch instabiler wirkt und daher eher für geübte Läufer bestimmt ist. Dies gilt besonders innerhalb der Schräglage in Kurven, welche ohnehin mehr Gefühl voraussetzt. Eine Lenkung dieser Art ist unter anderem in der US 2, 570, 349 A beschrieben. Diese Ausführungsform war überdies zu einer Zeit in Verwendung, als die Laufrollentechnik noch keinesfalls jenen Fahrkomfort gestattete wie heute und daher auf besondere Plätze oder auch Hallen beschränkt.
Die vorliegende Erfindung macht es sich zur Aufgabe, im Vergleich zu den oben genannten bekannten Vorrichtungen einen noch sichereren, preiswerteren Rollschuh mit einer Lenkeinrichtung zu schaffen, um einen noch grösseren Anwenderkreis zu erreichen, auch Anfänger. Insbesondere sollte es möglich sein, alle Räder in ständigem Bodenkontakt zu belassen, und zwar nicht nur bei Geradeausfahrt sondern auch in Schräglage, wodurch die Fahrsicherheit erheblich ansteigt.
Dieses Ziel wird bei einem einspurigen Rollschuh mit gleichartigen Abrollflächen dadurch erzielt, dass zumindest eine vordere und/oder hintere Laufrolle wenigstens abschnittsweise eine vergleichsweise unterschiedliche Elastizität als die der zumindest einen mittleren Laufrolle aufweist bzw. aufweisen, vorzugsweise in einem im Abstand von der Längsmittelebene angeordneten Laufschulterabschnitt dieser Laufrollen. Durch diese unterschiedliche Elastizität der Laufrollen kann sichergestellt werden, dass der Rollschuh stets Bodenkontakt hat, andererseits aber das Kurvenverhalten durch die gezielte und kontrollierte Deformation
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überdies eine besonders einfache und kostengünstige Herstellung des Lenksystems.
Bei einer für die Praxis besonders erfolgversprechenden Ausführungsform eines erfindungsgemässen Rollschuhes weist die Abrollfläche der Laufrollen in an sich bekannter Weise einen flachen oder geringfügig gekrümmten Mittelabschnitt und zu beiden Seiten dieses Mittelabschnittes je einen stärker gekrümmten Laufschulterabschnitt auf, wobei jeder Laufschulterabschnitt der vorderen und/oder hinteren Laufrolle eine vergleichsweise höhere Elastizität aufweist als jener der mittleren Laufrolle. Bei dieser Ausführungsform kann durch die geringe Auflagefläche der Laufschultem bei Schräglage des Rollschuhes ein verhältnisimäBig hoher Auflagedruck und somit ein stark spürbarer Lenkeffekt erzielt werden.
Ein zusätzlicher Vorteil liegt in der - nicht neigungsgebundenen - Lenk-Einschlagfähigkeit, somit im günstigeren Abstossverhalten gegenüber nicht lenkbaren sowie kinematisch lenkbaren Systemen, weil das nicht neigungs- oder belastungsabhängige System einen Lenkausschlag auch in die Gegenrichtung (wie am Eis) gestattet und so den Abstosswinkel automatisch optimiert. Darüber hinaus nimmt aus diesem Grund auch die unerwünscht starke Abnützung des Frontrades ab, weil zum Abstossvorgang die folgenden Räder etwas länger in Bodenkontakt verbleiben und dieser kontrollierbarer erfolgt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemässen Rollschuhes ist der die Abrollfläche bildende Reifenkörper der vorderen und/oder hinteren Laufrolle aus einem Material mit geringerer ShoreHärte als der Reifenkörper einer mittleren Laufrolle gefertigt, wobei die Shore-A Härte in an siche bekannter Weise zwischen 76 und 86 beträgt und die Shore-A Härte der vorderen und/oder hinteren Laufrolle vorzugsweise zwischen 76 und 82 und die Shore-A Härte der mittleren Laufrolle vorzugsweise zwischen 82 und 86 beträgt. In diesem Härtenbereich ist der Lenkeffekt in der Praxis für einen durchschnittlichen Rollschuhläufer am stärksten wirksam.
Die unterschiedliche Härte des Reifenkörpers kann in einfacher Weise aber auch durch eine zumindest abschnittsweise Oberflächenbeschichtung des Reifenkörpers hergestellt ist, wobei die Oberflächhenbeschichtung einer mittleren Laufrolle im Vergleich zu einer vorderen und/oder hinteren Laufrolle bzw. einer vorderen und/oder hinteren im Vergleich zu einer mittleren Laufrolle mit Materialien unterschiedlicher Härte erfolgt. Ferner besteht im Rahmen der vorliegenden Erfindung die Möglichkeit, dass die unterschiedliche Härte durch unterschiedlich harte Einlagen des Reifenkörpers hergestellt ist, wobei die Einlagen einer vorderen und/oder hinteren Laufrolle im Vergleich zu einer mittleren Laufrolle unterschiedliche Härte aufweisen.
Diese an sich bekannten Radkörperstrukturen können im Rahmen der vorliegenden Erfindung vorteilhaft eingesetzt werden, um kostengünstig Laufrollensätze mit verbesserter Lenkfähigkeit herzustellen.
Bei den genannten Möglichkeiten wäre zu beachten, dass die Kostenseite gegenüber Standardformen mitspielt, andererseits auch die Simplizität bei der Verständlichmachung vor Laienpublikum, insbesondere bei Standard-Nachrüstsets.
Daher sind sämtliche Räder aus einheitlichen Erzeugungsformen herstellbar, lediglich das Material innerhalb einer Baufolge oder innerhalb der Räder selbst muss variiert werden können. Bei nur drei Rädern muss im Bereich der Rahmen-Längsmitte das härteste, bei vieren je zwei weichere aussen an den RahmenEnden und zwei härtere im Bereich der Rahmen-Längsmitte, sowie bei mehr als vier Rädern müssen die weicheren nach vorne und hinten zu abgestuft montiert werden.
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Durch die naturgemäss starke Abnutzung von Laufrollen eines Rollschuhes werden am Rollschuhmarkt eine Vielzahl von Ersatzrollen angeboten. Daher war es auch eine Aufgabe der Erfindung für diesen Ersatzteilmarkt eine entsprechende Lösung anzubieten. Zu diesem Zweck Ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung ein Satz von Laufrollen (Set) vorgesehen, welcher zumindest drei Laufrollen aufweist und zumindest eine vordere und/oder hintere Laufrolle und zumindest eine mittlere Laufrolle der oben geannten Art umfasst. Ferner können Laufrollen dieser Art auch einzeln vertrieben werden, sodass im Rahmen der vorliegenden Erfindung eine vordere oder hintere Laufrolle, sowie eine mittlere Laufrolle hergestellt und zum Verkauf angeboten werden können.
Bei einem handelsüblichen Rollschuh mit vier Rollen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn zwei mittlere und eine vordere und eine hintere Laufrolle vorgesehen sind. Für den Ersatzteilmark bedeutet dies, dass ein Satz mit zwei identischen mittleren und zwei identischen vorderen bzw. hinteren Laufrollen angeobten werden kann. In diesem Fall kann der Kunde für sein Rollschuhpaar in einfacher Weise zwei Sätze einkaufen, um alle Rollen wechseln zu können.
Im folgenden werden mit Bezug auf die beiliegenden Figuren weitere, nicht einschränkende Ausführungsbeispiele für Laufrollen gezeigt, die in einem erfindungsgemässen Rollschuh Anwendung finden können, wobei diese Figuren folgendes zeigen : Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch eine mittlere Laufrolle für einen Rollschuh der erfindungsgemässen Art. Fig. 2 einen schematischen Querschnitt durch eine mittlere Laufrolle für einen weiteren Rollschuh der erfindungsgemässen Art und Fig. 3 einen schematischen Querschnitt durch eine andere mittlere Laufrolle.
Vorerst wird auf die Figur 1 Bezug genommen Der Rollschuh als solches ist hier nicht dargestellt, da jeder beliebige Rollschuh, bei welchem zumindest drei Laufrollen hintereinander montiert werden können, zur Ausführung der vorliegenden Erfindung geeignet ist. Üblicherweise sind in einem Rahmen vier Rollen vorgesehen, nämlich eine vordere Laufrolle, zwei mittlere Laufrolien und eine hintere Laufrolle. Hiezu zählen insbesondere auch Gestellkonstruktionen, die am Fuss befestigt werden können und alle am Fuss des Benützers befestigten Sportgeräte, die mit hintereinander angeordneten Laufrollen betrieben werden.
Die Laufrolle 1 von Figur 1 weist einen Felgenkörper 2 und konzentrisch um diesen Feigenkörper 2 einen die Abrollfläche bildenden Reifenkörper 3 auf, welcher in der Regel an diesem Felgerkörper 3 durch Spritzen oder Giessen unlösbar befestigt ist. Sowohl der Felgenkörper 2 als auch der Reifenkörper 3 sind aus einem geeigneten Kunststoff gefertigt. Der Felgenkörper 2 kann ein handelsüblicher Standard-Feigenkörper sein oder auch ein besonderer Felgenkörper, der bereits an die Anforderungen der vorliegenden Erfindung angepasst ist. Ebenso sind in Figur 1 die beidseitigen Lagerungen für die Laufrolle 1 an einem Lagerzapfen zu sehen, der zur Montage an einem Rahmen eines Rollschuhes geeignet ist.
Der Reifenkörper 3 weist einen dem Felgenkörper 2 zugewandten Trägerabschnitt 4 und einen der Abrollfläche zugewandten Oberflächenabschnitt 5 auf, der mit seiner freien Oberfläche die Abrollfläche 6 bildet. Die Krümmung der Abrollfläche kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung beliebig gewählt werden. Für die Praxis ist jedoch eine Abrollfläche 6 der in Figur 1 dargestellten Art von Vorteil, die einen flachen oder wenig gekrümmten Mittelabschnitt und zu beiden Seiten dieses Mittelsbschnittes je einen als Laufschulter ausgebildeten Abschnitt 6'aufweist. Die Oberflächenbeschichtung 5 des Reifenkörpers 3 ist fest mit dem Trägerabschnitt 4 verbunden, z. B. kann die Oberflächenbeschichtung 5 an dem Trägerabschnitt 4 angespritzt bzw. angegossen oder mit diesem verklebt sein.
Ebenso besteht die Möglichkeit, dass die Oberflächenbeschichtung 5 einfach über den Trägerabschnitt 4 gestülpt wird und durch die Eigenspan-
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beschrichtung 5 getauscht werden, sodass der Grundkörper der Laufrolle 1 mehrmals verwendbar ist.
Als eine vordere und/oder hintere Laufrolle zur Verwendung mit der in Figur 1 dargestellten Laufrolle eignet sich am einfachsten eine Laufrolle, deren Oberflächenabschnitt zumindest im Bereich der Laufschulter elastischer ausgebildet ist als jener der mittleren Laufrolle. Als vordere und/oder hintere Laufrolle kann aber auch eine gewöhnliche, aus einem Material, z. B. dem Material des Trägerabschnittes 4 von Figur 1 gefertigter Reifenkörper verwendet werden. Die Form der Abrollfläche 6 ist jedoch bei der vorderen und/oder hinteren Rolle im wesentlichen gleich ausgebildet. Weiters kann die mittlere Laufrolle 1 von Figur 1 mit beliebigen anderen Laufrollen kombiniert werden, deren Abrollfläche den gleichen Verlauf besitzt und die wenigstens im Bereich der Laufschultern eine höhere Elastizität aufweisen.
Eine höhere Elastizität kann unter Umständen auch durch geeignete Ausnehmungen oder unterschiedliche Felgenkörper hergestellt werden.
Die derzeit im Handel erhältlichen Rollschuhe sind üblicherweise mit vier Laufrollen ausgestattet. Bei einem erfindungsgemässen Rollschuh werden in diesem Fall zwei mittlere Laufrollen der in Figur 1 dargestellten Art und je eine vordere und eine hintere Laufrolle vorgesehen, deren Abrollfläche Im Bereich der Laufschultern elastischer ist. Wenn der Rollschuhfahrer eine Kurve fahren möchte, muss er den Rollschuh seitlich verkippen. Dadurch werden aufgrund der vergleichsweise höheren Elastizität der vorderen und hinteren Laufrolle die Laufschultern dieser Laufrollen stärker deformiert als die Laufschultern der
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mittleren Rollen.
Die Auflagestelle aller Laufrollen werden entlang einer Kurve ausgerichtet und der Rollschuhfahrer kann, ohne auch nur mit einem einzigen Rad den Bodenkontakt zu verlieren, bei geringem Krafteinsatz problemlos auch enge Kurven fahren. Dies ist besonders für Hockey-Spieler oder Artisten von grossem Vorteil. Für den Freizeitfahrer bringt diese Neuerung in vorteilhafter Weise eine erhöhte Sicherheit und ein bequemeres Fahrgefühl auch in kritischen Situationen, z. B. in schnellen Kurven.
In Figur 2 ist eine mittlere Laufrolle 1 dargestellt, die ähnlich aufgebaut ist als die Laufrolle von Figur 1, weshalb zur Beschreibung dieser Laufrolle dieselben Bezugszeichen verwendet werden. Anstelle einer einzigen Oberflächenbeschichtung sind bei der Laufrolle 1 gemäss Figur 2 jedoch zwei vergleichsweise wenig elastische Oberflächenabschnitte 5a und 5b vorgesehen, die im Bereich der Laufschulter 6'der Rolle 1 angeordnet sind. Diese Zweiteilung des Oberflächenäbschnittes hat in vorteilhafter Weise einen etwas weicheren Geradeauslauf zur Folge, da die Laufrolle 1 beim Geradeausfahren mit dem Mittelabschnitt der Abrollfläche 6 auf dem Trägerkörper 4 aufliegt, der üblicherweise etwas weicher ausgebildet ist.
Als vordere oder hintere Laufrolle wäre eine gleichartige Ausführungsform denkbar, bei welcher die Oberflächenabschritte 5a, 5b vergleichsweise elastischer ausgebildet sind, sodass die Laufschultern die gewünschte höhere Elastizität erhalten. Für die vordere und/oder hintere Laufrolle können aber auch alle anderen geeigneten Rollen verwendet werden, deren Abrollfläche im wesentlichen gleich gekrümmt und deren Laufschulterabschnitt vergleichsweise elastischer ausgebildet ist. Für die übrige Ausgestaltung des Rollschuhes gilt das oben gesagte.
In Figur 3 ist eine weitere mittlere Laufrolle 1 dargestellt, die ebenso ähnlich abgebaut ist, als die Laufrolle von Figur 1, weshalb wiederum dieselben Bezugszeichen verwendet werden. Im Unterschied zu den früheren Ausführungsbeispielen ist bei der Laufrolle 1 von Figur 3 zwischen dem Trägerabschnitt 4 und dem Oberflächenabschnitt 5 ein umlaufender Schlauch 7 angeordnet, ähnlich wie bei einem Fahrradreifen. Dieser Schlauch kann mit einer Flüssigkeit oder mit Druckluft gefüllt sein, um die Eigenschaften der Laufrolle an die jeweiligen Erfordernisse anzupassen. Ebenso kann dieser Schlauch aber auch aus einem Vollgummi oder einem anderen elastischen Material gefertigt sein. Für die vordere und/oder hintere Laufrolle gilt das oben gesagte.
Obwohl die Erfindung im Zusammenhang mit den gezeigten Ausführungsbeispielen mit vier Laufrollen beschrieben ist, ist sie keineswegs darauf eingeschränkt. Die Erfindung kann auch mit drei Laufrollen oder mit mehr als vier Laufrollen ausgeführt werden. Weiters ist zu bemerken, dass nicht unbedingt eine vordere und einen hintere Laufrolle vorgesehen sein muss. Es besteht auch die Möglichkeit, dass nur eine vordere oder nur eine hintere Laufrolle des erfindungsgemässen Typs in Kombination mit wenigstens einer mittleren Laufrolle und gegebenenfalls anderer, herkömmlicher Laufrollen vorgesehen ist. Ebenso können zusätzlich sogenannte neutrale Laufrollen vorgesehen sein, deren Elastizität im Laufschulterbereich zwischen jener der mittleren und jener der vorderen oder hinteren Laufrolle liegt.
Für die Zwecke der vorliegenden Erfindung ist es wünschenswert, wenn die Abrollflächen aller Laufrollen dieselbe Krümmung aufweisen. Geringe Unterschiede können jedoch ohne weiteres toleriert werden oder unter Umständen sogar erwünscht sein. Wenn er Krümmungsradius der vorderen Laufrolle im Vergleich zur mittleren Laufrolle kleiner ist, ergibt sich ein zusätzlicher Lenkeffekt, durch Abheben oder Verringern des Auflagedrucks. Ein geringfügiger Krümmungs-Unterschied ist daher im Rahmen der vorliegenden Erfindung als "im wesentlichen gleich gekrümmt" anzusehen.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den erfindungswesentlichen Lenkeffekt mit einem"Rockering- Lenkeffekt"zu kombinieren, in dem die mittleren Rollen etwas abgesenkt oder die vordere und/oder hintere Rolle etwas angehoben wird. Allerdings sollte die Hinzunahme dieser weiteren Lenkeffekte im Sinne der Sicherheit einen geringen Einfluss ausüben.
Da zum Einlenken des Rollschuhes bei identischen Abrollflächen ein bestimmter Auflagedruck erforder- lich ist, der die Laufschultern der vorderen bzw. hinteren Laufrollen deformiert, kann vorgesehen sein, dass bestimmte Ausführungsformen auf das Gewicht des Fahrers abgestimmt sind, um den Lenkeffekt zu optimieren. Z. B. können für Kinder leichte elastischere Reifenkörper oder Reifenkörper mit grösseren relativen Härte-Unterschieden vorgesehen sein und für schwergewichtigere Rollschuhläufer weniger elati- sche Reifenkörper, um das höhere Gewicht zu kompensieren.
Als wesentliches Ziel des beschriebenen Systems gilt die Verwendung gleichartiger Rad- oder Laufflä- chenquerschnitte, welche einen Bodenkontakt von allen Lagen aus gestatten, andererseits rationell aus einer
Standardform produziert werden können. Als einziger Unterschied ist die Nachgiebigkeit, zumindest der
Radlaufschultern zu werten, wozu sich ein quasi rechteckiger Querschnitt innerhalb einer Radbaufolge empfiehlt.
Dabei soll der Laufschulterradius grösser als jeder der Radtaufschultern ausgelegt sein, wobei die Proportion vom Verwendungszweck, Abnützungsgrad und Friktionsaufkommen vorherbestimmt werden
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:infolge zu flacher Abrollflächenradien und damit verbundenem Reibungsaufkommen abzuwerten, gilt für eine Standardradbreite (24 mm) für den Krümmungsradius einer Laufschulter 5% bis 10% desselben als Höhenabmessung des Mittelabschnittes.
Die einfachste Form den Erfindungsgedanken in die Praxis umzusetzen, besteht darin, dass vier formgleiche Laufrollen hergestellt werden, bei weichen die Reifenkörper von je zwei Laufrollen aus einem anderen Material, nämlich einem härteren bzw. weicheren Material gespritzt oder gegossen werden.
Abschliessend ist zu bemerken, dass die Abrollfläche keineswegs, wie dargestellt, eine glatte Oberfläche sein muss. Die Abrollfläche kann auch eine gewisse Profilstruktur, z. B. Längsrillen, Querrillen, Rippen oder eine andere geeignete Oberflächenstruktur aufweisen. Wesentlich für den Begriff"Abroiifiäche"im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist die einhüllende Fläche aller dieser Strukturen.
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The present invention relates to a single-track roller skate with at least three rollers arranged one behind the other, the rolling surfaces of which are formed symmetrically to the longitudinal center plane and have essentially the same curvatures in cross section, in which the rollers with respect to a flat contact surface with both upright and inclined positions of this contact surface are in contact. The present invention also relates to a set of rollers, as well as to a front or rear or a middle roller for use in such a roller skate.
The structure of rollers for single-track roller skates, which are commercially available, consists of a one-piece rim body for receiving a ball bearing for the axle pin and a tire body which is attached to the fig body and is made in one piece from a plastic (see, for example, US Pat. No. 5,048 , 848 A).
In the literature, however, rollers with a different structure are described, which mostly have a combination of a harder with a softer material. For example, DE 628 872 C describes two rollers whose wheel bodies have a softer outer and a harder inner rubber ring. GB 1 585 942 A describes such a roller for use on a two-track roller skate or a skate board. DE 1 578 776 B shows a roller for a two-track roller skate, in which an annular recess, not explained in more detail, is provided on the lateral outer surface of the tire body.
US Pat. No. 4,699,432 A describes a roller in which a hard tire body is provided with a plurality of recesses along its rolling surface. which are filled with a relatively soft material in order to better absorb uneven floors. A metal race for ball bearings or roller bearings consisting of several layers of different hardness is described in DE 228 679 C. DE 908 232 C describes a roller in which an inner hub ring and an outer race, which are made of a metal, are radially connected to one another via an elastic intermediate ring in order to transmit the pressure uniformly.
Furthermore, DE 2 250 880 A describes a roller in which a metal ring is cast in the wheel body made of plastic, which forms a rolling surface radially above the plastic body in order to hold the roller on smooth surfaces (e.g. on ice). to be able to use. Rollers for roller skates with recesses in the tread pattern are described in DE 1 031 192 C and DE 1 199 172 C, among others, the profile being filled with a soft material in the former.
EP 652 035 A1 describes a roller skate, the rollers of which are composed of three disks, the middle disk being made of a material with a low coefficient of friction (hard) and the side disks arranged on both sides of the middle disk made of a material with high Coefficient of friction (soft) are made. This means that the side discs can be used to brake the roller skate.
Furthermore, it is already generally known to offer rollers for roller skates in sets of four or eight identical rollers, the different sets having a different (Shore-A) hardness. For example, in the brochure "Krypto Feeling" (available at ISPO 1982) castors for two-lane roller skates with Shore 78A, 88A, 92A and 96A are offered to use the roller skate for different purposes, e.g. B. street, hall or disco. FR 2 606 654 A1 specifies a Shore hardness range of 35 to 100 for rollers.
Basically, however, the use of (mostly four) identical rollers is always provided for all of the known roller skates mentioned above.
Basically, three different steering methods are known for steering single-track roller skates, two of which are available on the market.
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ring effect "(see, for example, the above-mentioned US 5, 048, 848 A and FR 2 606 654 A 1). These roller skates are easy to control, but have a so-called fire-fighting effect, making the device unsafe for beginners and becomes restless and unstable when driving straight ahead, so that, according to the recommendation of experts, only advanced runners should carry out this wheel arrangement.
The other type of steering consists of a kinematic roller suspension which, when the roller is inclined, steers together with the load on the runner in the direction in which the inclination takes place. The disadvantage of this arrangement is the relative weight dependence of the steering torque release, which should be determined by precise adjustment of the kinematics. Experience has shown that such an adjustment is neglected due to the time required. If this steering only reacts in a directional manner, it already shows far greater safety standards, since all the rollers remain in constant contact with the ground and this steering can therefore also be used by beginners without any problems.
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The little known and not on the market type of steering relates to a roller skate with three wheels, of which the middle and front or rear wheel have different wheel cross sections. This steering has not prevailed because it looks even more unstable due to the three-wheel arrangement and is therefore more intended for experienced runners. This is especially true when leaning in curves, which requires more feeling anyway. Steering of this type is described, inter alia, in US Pat. No. 2,570,349. This embodiment was moreover in use at a time when the roller technology still did not allow the driving comfort as it is today and was therefore limited to special places or halls.
The object of the present invention is to create an even safer, cheaper roller skate with a steering device in comparison to the known devices mentioned above, in order to reach an even larger group of users, including beginners. In particular, it should be possible to keep all wheels in constant contact with the ground, not only when driving straight ahead but also in an inclined position, which increases driving safety considerably.
This goal is achieved in a single-track roller skate with similar rolling surfaces in that at least one front and / or rear roller has or has, at least in sections, a comparatively different elasticity than that of the at least one central roller, preferably in a running shoulder section arranged at a distance from the longitudinal center plane of these casters. This different elasticity of the rollers can ensure that the roller skate is always in contact with the ground, but on the other hand the cornering behavior through the targeted and controlled deformation
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moreover, a particularly simple and inexpensive manufacture of the steering system.
In a particularly promising embodiment of a roller skate according to the invention, the rolling surface of the rollers in a manner known per se has a flat or slightly curved middle section and on both sides of this middle section a more curved shoulder section, each shoulder section of the front and / or rear roller has a comparatively higher elasticity than that of the middle roller. In this embodiment, due to the small contact surface of the running school when the roller skate is in an inclined position, a relatively high contact pressure and thus a strongly noticeable steering effect can be achieved.
An additional advantage lies in the - not inclination-dependent - steering lockability, thus in the more favorable push behavior compared to non-steerable and kinematically steerable systems, because the system, which is not dependent on the inclination or load, also allows a steering deflection in the opposite direction (as on ice) and thus the kick angle automatically optimized. In addition, the undesired wear of the front wheel also decreases because the following wheels remain in contact with the ground for a longer time and this is more controllable.
In a preferred embodiment of a roller skate according to the invention, the tire body of the front and / or rear roller forming the rolling surface is made of a material with a lower Shore hardness than the tire body of a medium roller, the Shore-A hardness being between 76 and 86 in a manner known per se and the Shore-A hardness of the front and / or rear roller is preferably between 76 and 82 and the Shore-A hardness of the middle roller is preferably between 82 and 86. In this area of hardness, the steering effect is most effective in practice for an average roller skater.
The different hardness of the tire body can also be produced in a simple manner by at least partially surface coating of the tire body, the surface coating of a middle roller in comparison to a front and / or rear roller or a front and / or rear in comparison to a middle one Roller made with materials of different hardness. Furthermore, there is the possibility within the scope of the present invention that the different hardness is produced by inserts of the tire body of different hardness, the inserts of a front and / or rear roller having different hardness compared to a middle roller.
These wheel body structures, which are known per se, can advantageously be used in the context of the present invention in order to produce castor sets with improved steerability at low cost.
With the options mentioned, it should be noted that the cost side plays a part compared to standard forms, on the other hand also the simplicity in making it understandable to lay people, especially with standard retrofit sets.
Therefore, all wheels can be produced from uniform forms of production, only the material within a construction sequence or within the wheels themselves must be able to be varied. If there are only three wheels, the hardest must be in the area of the longitudinal center, with four softer ones on the outside at the ends of the frame and two harder ones in the area of the longitudinal center, as well as with more than four wheels, the softer must be mounted to the front and back in steps .
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Due to the naturally heavy wear on rollers of a roller skate, a large number of replacement rollers are offered on the roller skate market. It was therefore an object of the invention to offer a corresponding solution for this spare parts market. For this purpose, a set of rollers is provided in the context of the present invention, which has at least three rollers and comprises at least one front and / or rear roller and at least one middle roller of the type mentioned above. Furthermore, rollers of this type can also be sold individually, so that in the context of the present invention, a front or rear roller and a medium roller can be produced and offered for sale.
In the case of a commercial roller skate with four rollers, it has proven to be advantageous if two middle and one front and one rear roller are provided. For the spare parts market, this means that a set with two identical middle and two identical front and rear rollers can be offered. In this case, the customer can easily buy two sets for his pair of roller skates in order to be able to change all roles.
In the following, with reference to the attached figures, further, non-limiting exemplary embodiments for rollers are shown which can be used in a roller skate according to the invention, these figures showing the following: FIG. 1 shows a schematic cross section through a central roller for a roller skate of the type according to the invention. Fig. 2 shows a schematic cross section through a middle roller for another roller skate of the type according to the invention and Fig. 3 shows a schematic cross section through another middle roller.
For the time being, reference is made to FIG. 1. The roller skate as such is not shown here, since any roller skate in which at least three rollers can be mounted one behind the other is suitable for carrying out the present invention. Usually four rollers are provided in a frame, namely a front roller, two middle rollers and a rear roller. This includes in particular frame structures that can be attached to the foot and all sports equipment attached to the foot of the user that are operated with rollers arranged one behind the other.
The roller 1 of FIG. 1 has a rim body 2 and concentrically around this fig body 2 a tire body 3 which forms the rolling surface and which is generally attached to this rim body 3 by spraying or casting. Both the rim body 2 and the tire body 3 are made of a suitable plastic. The rim body 2 can be a commercially available standard fig body or also a special rim body which is already adapted to the requirements of the present invention. Likewise, the bearings on both sides for the roller 1 can be seen in FIG. 1 on a bearing journal which is suitable for mounting on a frame of a roller skate.
The tire body 3 has a carrier section 4 facing the rim body 2 and a surface section 5 facing the rolling surface, which forms the rolling surface 6 with its free surface. The curvature of the rolling surface can be chosen arbitrarily in the context of the present invention. In practice, however, a rolling surface 6 of the type shown in FIG. 1 is advantageous, which has a flat or slightly curved central section and a section 6 ′ designed as a running shoulder on each side of this central section. The surface coating 5 of the tire body 3 is firmly connected to the carrier section 4, for. B. the surface coating 5 may be molded or cast onto the carrier section 4 or glued to it.
Likewise, there is the possibility that the surface coating 5 is simply put over the carrier section 4 and the
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coating 5 can be exchanged so that the base body of the roller 1 can be used several times.
The easiest way to use a front and / or rear roller for use with the roller shown in FIG. 1 is a roller whose surface section, at least in the region of the roller shoulder, is more elastic than that of the central roller. As a front and / or rear roller, however, an ordinary one, made of a material such. B. the material of the carrier portion 4 of Figure 1 manufactured tire body. However, the shape of the rolling surface 6 is essentially the same for the front and / or rear roller. Furthermore, the middle roller 1 from FIG. 1 can be combined with any other rollers whose rolling surface has the same course and which have a higher elasticity at least in the region of the roller shoulders.
Under certain circumstances, higher elasticity can also be produced by suitable recesses or different rim bodies.
The roller skates currently available on the market are usually equipped with four rollers. In the case of a roller skate according to the invention, two middle rollers of the type shown in FIG. 1 and one front and one rear roller are provided in this case, the rolling surface of which is more elastic in the region of the roller shoulders. If the roller skater wants to make a turn, he has to tilt the roller skate sideways. As a result, due to the comparatively higher elasticity of the front and rear rollers, the rollers shoulders of these rollers are deformed more than the rollers shoulders
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medium roles.
The contact point of all rollers is aligned along a curve and the roller skater can easily negotiate tight curves with little effort without losing contact with the ground. This is particularly advantageous for hockey players or artists. For the recreational driver, this innovation advantageously brings increased safety and a more comfortable driving experience even in critical situations, e.g. B. in fast corners.
FIG. 2 shows a middle roller 1, which is constructed similarly to the roller of FIG. 1, which is why the same reference numerals are used to describe this roller. Instead of a single surface coating, however, two comparatively less elastic surface sections 5 a and 5 b are provided in the roller 1 according to FIG. 2, which are arranged in the region of the roller shoulder 6 ′ of the roller 1. This division of the surface section into two parts advantageously results in a somewhat softer straight running, since the roller 1 lies on the carrier body 4 when driving straight ahead with the central section of the rolling surface 6, which is usually designed to be somewhat softer.
A similar embodiment would be conceivable as a front or rear roller, in which the surface sections 5a, 5b are comparatively more elastic, so that the roller shoulders obtain the desired higher elasticity. However, all other suitable rollers can also be used for the front and / or rear roller, the rolling surface of which is curved substantially the same and the roller shoulder section is comparatively more elastic. The above applies to the rest of the design of the roller skate.
FIG. 3 shows a further middle roller 1, which is just as similarly dismantled as the roller of FIG. 1, which is why the same reference numerals are used again. In contrast to the previous exemplary embodiments, a circumferential tube 7 is arranged in the roller 1 of FIG. 3 between the carrier section 4 and the surface section 5, similar to a bicycle tire. This hose can be filled with a liquid or with compressed air in order to adapt the properties of the roller to the respective requirements. Likewise, this hose can also be made from a solid rubber or another elastic material. The above applies to the front and / or rear roller.
Although the invention is described in connection with the exemplary embodiments shown with four rollers, it is in no way restricted to this. The invention can also be carried out with three rollers or with more than four rollers. It should also be noted that a front and a rear roller do not necessarily have to be provided. There is also the possibility that only one front or only one rear roller of the type according to the invention is provided in combination with at least one middle roller and possibly other conventional rollers. Likewise, so-called neutral rollers can also be provided, the elasticity of which lies in the area of the shoulder between the middle and that of the front or rear roller.
For the purposes of the present invention, it is desirable that the rolling surfaces of all rollers have the same curvature. However, slight differences can easily be tolerated or may even be desirable. If the radius of curvature of the front roller is smaller than that of the middle roller, there is an additional steering effect by lifting or reducing the contact pressure. A slight difference in curvature is therefore to be regarded as “essentially the same curvature” in the context of the present invention.
In addition, there is the possibility of combining the steering effect essential to the invention with a "rockering steering effect" in which the middle rollers are lowered somewhat or the front and / or rear roller is raised somewhat. However, the addition of these other steering effects should have little impact in terms of safety.
Since a certain contact pressure that deforms the running shoulders of the front or rear running rollers is required for turning in the roller skate with identical rolling surfaces, it can be provided that certain embodiments are matched to the weight of the driver in order to optimize the steering effect. For example, slightly more elastic tire bodies or tire bodies with greater relative differences in hardness can be provided for children and less elastic tire bodies for heavier weighted roller skaters in order to compensate for the higher weight.
An essential aim of the system described is the use of similar wheel or tread cross-sections, which allow contact with the ground from all positions, on the other hand, rationally from one
Standard shape can be produced. The only difference is compliance, at least that
To evaluate wheel arch shoulders, for which a quasi-rectangular cross-section within a wheel construction sequence is recommended.
The barrel shoulder radius should be larger than each of the wheel shoulders, with the proportion of the intended use, degree of wear and friction being predetermined
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: to devalue as a result of the rolling surface radii being too flat and the associated amount of friction, for a standard wheel width (24 mm) 5% to 10% of the radius of curvature of a barrel shoulder is the height dimension of the central section.
The simplest way to put the idea of the invention into practice is that four identical rollers are produced, in which the tire bodies are injection molded or cast from two rollers each from a different material, namely a harder or softer material.
Finally, it should be noted that the rolling surface does not have to be a smooth surface as shown. The rolling surface can also have a certain profile structure, e.g. B. have longitudinal grooves, transverse grooves, ribs or another suitable surface structure. The enveloping surface of all of these structures is essential for the term “roll surface” in the context of the present invention.