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Die gegenständliche Erfindung betrifft eine Leiter, wie eine Stehleiter od. dgl., deren Holme an den einer Auflagefläche zugeordneten Enden mit jeweils einer Einrichtung als Gleitschutz bzw. zum Schutz der Auflagefläche gegen Beschädigungen ausgebildet sind, wobei diese Einrichtung aus einem aus hartelastischen Material hergestellten Pfropfen od. dgl. besteht, welcher in den Hohlraum des Holmes eingesetzt ist und dessen freies Stirnende überragt, wobei der Pfropfen mittels mindestens eines Zapfens, welcher mindestens eine In der Wandung des Holmes vorgesehene Durchbrechung durchsetzt, Im Holm befestigt ist.
Es ist bekannt, in dasjenige Ende der Holme von Leitern, welche auf einer Auflagefläche zur Anlage kommen, Pfropfen einzusetzen, welche einerseits als Gleitschutz dienen und durch welche andererseits Beschädigungen der Auflagefläche durch die Enden der Holme vermieden werden. Diese Pfropfen werden in den Holmen mittels eines Bolzens, welcher die Wandungen des betreffenden Holmes durchsetzt, befestigt. Eine unlösbare Befestigung dieser Pfropfen innerhalb der Holme ist deshalb nicht den Erfordernissen entsprechend, da die Möglichkeit bestehen muss, beschädigte oder durch Abnützung unwirksam gewordene Pfropfen durch neue Pfropfen zu ersetzen.
Die Befestigung derartiger Pfropfen erfordert es demnach, dass in die Wandungen der Holme Löcher gebohrt werden und dass in weiterer Folge, nachdem die Pfropfen eingesetzt wurden, diese mittels die Holme und die Pfropfen durchsetzender, metallischer Bolzen fixiert und befestigt werden.
Aus der DE 283 605 C ist weiters eine Leiter bekannt, welche mit als Gleitschutz ausgebildeten Pfropfen ausgebildet ist. Zur Befestigung dieser Pfropfen sind die Holme im Bereich der Öffnungen des Hohlraumes jeweils mit einer Einziehung ausgebildet, mittels welcher der elastische Pfropfen verklemmt wird. Diese bekannte Einrichtung ist jedoch deshalb nachteilig, da sie eine besondere Formgebung der Holme bedingt, wodurch ein zusätzlicher Kostenaufwand verursacht wird.
Der gegenständlichen Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine derartige Einrichtung zu schaffen, deren Befestigung in einfacherer Weise erzielbar ist, wodurch einerseits beim Materialaufwand und andererseits beim Fertigungsaufwand Einsparungen erzielbar sind. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Pfropfen mit mindestens einem von diesem abragenden und in eine zugeordnete Durchbrechung in der Wandung des Holmes einragenden Zapfen ausgebildet ist. Da somit die Befestigung des Pfropfens im Holm dadurch bewirkt wird, dass mindestens ein von diesem abragender Zapfen in eine in der Wandung des Holmes vorgesehene Bohrung einragt, kann auf die Anbringung eines die Wandung des Holmes und den Pfropfen durchsetzenden Bolzen verzichtet werden, wodurch sowohl eine Einsparung an Material und als auch eine Vereinfachung in der Herstellung bewirkt werden.
Vorzugsweise ist der Pfropfen an zwei einander gegenüber liegenden, abgeflachten Seitenwänden mit jeweils einem Zapfen ausgebildet, welche in zugeordnete Durchbrechungen m der Wandung des Holmes einragen. Insbesondere kann dabei der Pfropfen an seinem in den Holm eingesetzten Teil in an sich bekannter Weise als Hülse ausgebildet sein. Um weiters die erforderliche Abstützung des Pfropfens am Holm zu bewirken, kann der Pfropfen in an sich bekannter Weise mit einem Absatz ausgebildet sein, mit weichem er an der Stirnfläche des Holmes zur Anlage kommt. Weiters kann der Pfropfen an den an der Innenseite des Holmes zur Anlage kommenden Flächen mit Ansätzen od. dgl. ausgebildet sein
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen :
Fig. 1 einen anmeldungsgemässen Pfropfen, in Vorderansicht, die Fig. 2 und 3 diesen Pfropfen in Seitenansicht und in Draufsicht,
Fig. 4 diesen Pfropfen, in axonometrischer Darstellung, und
Fig. 5 das Ende eines Holmes, in weichen ein derartiger Pfropfen eingesetzt ist, in axonometrischer
Darstellung.
Eine anmeldungsgemässe Einrichtung besteht aus einem aus hartelastischem Material, wie Kunststoff oder Gummi, gefertigten Pfropfen 1, welcher mit einer Hülse 11 ausgebildet ist, welche in das freie Ende eines Holmes 2 einer Leiter einsetzbar ist. Dieser Pfropfen 1 ist weiters mit einem nach aussen abragenden Ansatz 12 ausgebildet, welcher an der Stirnfläche des Holmes 2 zur Anlage kommt. An seinem ausserhalb des Holmes 2 befindlichen Ende ist der Pfropfen 1 mit einer vorzugsweise profiliert ausgebildeten Lagerfläche 13 ausgebildet, welche auf einer Auflagefläche zur Anlage kommt. Durch die Profilierung ist der erforderliche Gleitschutz erzielt.
Soferne die Holme in ihrem Querschnitt angenähert rechteckig ausgebildet sind, sind auch die Pfropfen 1 angenähert rechteckig ausgebildet. An den beiden Seitenflächen ragt von der Hülse 11 jeweils ein Zapfen 15 ab, welcher in einer zugeordneten Bohrung 21 in der Wandung des Holmes 2 verrastbar ist. Dadurch ist der Pfropfen 1 dagegen gesichert, dass er aus dem Ende des Holmes 2 herausgleitet. Zudem sind an den Mantelflächen de Hülse 11 Ansätze 16 vorgesehen, durch welche ein noch weiters verbesserter Sitz des Pfropfens 1 innerhalb des Holmes 2 erzielt wird. Die Hülse 11 ist vorzugsweise mit quer verlaufenden
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Wänden 17 ausgebildet.
Die Montage derartiger Pfropfen 1 erfolgt dadurch, dass diese in den Hohlraum des freien Endes des Holmes 2 eingesetzt werden, wobei die Zapfen 15 in den Bohrungen 21 verrastet werden. Da die Zapfen 15 mit den Pfropfen 1 einstückig gefertigt sind, werden hierdurch Einsparungen an Material und beim Montageaufwand erzielt.