AT 404 631 B Die Erfindung betrifft eine Brennkammer einer Feuerungsanlage, wobei als Brennstoff insbesondere Sägespäne, Hackschnitzel oder Hülsen von Sonnenblumenkemen dienen, die Brennstoffzufuhr mittels in Längsrichtung der Brennkammer verlaufender Förderschnecke erfolgt und die aus der Brennkammer austretenden Rauchgase ihre Wärmeenergie insbesondere an einen Wärmetauscher abgeben. Ein Problem in Brennkammern bildet üblicherweise die Führung der Abgase aus der Brennkammer und die Ausnutzung des der Brennkammer zugeführten Brennstoffes, d.h., das Problem ist, möglichst wenig, bzw. überhaupt nichts an noch brennbaren Stoffen mit den Abgasen abzuführen. Es ist daher Aufgabe der Erfindung, durch die Gestaltung der Brennkammer einen möglichst vollkommenen Ausbrand des zugeführten Brennstoffes zu erzielen. Erreicht wird dies dadurch, daß bei einer Brennkammer der eingangs erwähnten Art, gemäß der Erfindung, die Decke der Brennkammer von zwei gegenüberliegenden Seitenwänden, gegen die Mitte der Brennkammer konkav verlaufenden Abschnitten gebildet ist, deren freie Enden zum Brennkammerboden gerichtet sind und einen Durchlaß für den Rauchgasabzug freilassen und beabstandet von den freien Endbereichen der gekrümmt verlaufenden Abschnitte, eine hohle, symmetrisch zur Achse des Brennkammerquerschnittes und im Querschnitt dachförmig ausgebildete Schiene verläuft, deren Hohlraum an eine Zufuhr für Sekundärluft angeschlossen ist. Durch diese Ausgestaltung der Brennkammer werden die Rauchgase durch die Krümmung der Decke und durch Einblasen von Sekundärluft in eine Rotationsbewegung versetzt, wodurch die in den Verbrennungsgasen noch enthaltenen Brennstoffe wieder nach unten geschleudert und somit verbrannt werden können. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen werden, daß die freien Endbereiche der gekrümmt verlaufenden Deckenabschnitte, welche parallel zu den Schenkeln der Schiene verlaufen, einen stumpfen Winkel einschließen. Durch diese Ausgestaltung ist eine günstige Führung der Abgase zwischen den dachförmig ausgebildeten Schenkeln der Schiene und den Endflächen der gekrümmt verlaufenden Abschnitte der Decke möglich. Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert: In der Zeichnungs figur ist die Brennkammer als ganzes mit 1 bezeichnet. Die Decke wird von zwei gegen die Mitte der Brennkammer gekrümmt verlaufenden Abschnitten 2,3 gebildet. Jeder der Abschnitte 2,3 schließt an eine Seitenwand 4,5 der Brennkammer an. Zwischen den gekrümmt verlaufenden Abschnitten 2,3 befindet sich der Durchlaß 6 für den Rauchgasabzug. Im Abstand von den freien Endflächen 7,8 der gekrümmt verlaufenden Abschnitte2,3 befindet sich eine hohle, im Querschnitt dachförmige Schiene 9. Der Hohlraum 10 dieser Schiene ist an die Zufuhr für Sekundärluft angeschlossen. Um die Sekundärluft in die Brennkammer zu führen, sind in der Schiene Austrittslöcher 14,15 angeordnet. Diese Luftaustrittslöcher 14,15 befinden sich bevorzugt im Bereich der Einmündung der Schenkel 11,12 des dachförmigen Querschnittes in der Basis 13 des Querschnittes. Sekundärluft tritt dabei im wesentlichen horizontal aus den Luftaustrittslöchem 14,15 aus und trägt dazu bei, daß die Rauchgase auf ihrem Weg in die Brennkammer nicht sofort über den Durchlaß 6 die Brennkammer verlassen, sondern eine etwa kreisförmige Bewegung vollfuhren, wobei noch etwaige Festpartikeln in den Rauchgasen wieder auf den Boden der Brennkammer fallen können, um dort weggefördert zu werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die freien Endflächen 7,8 der gekrümmt verlaufenden Deckenabschnitte 2,3 unter einem stumpfen Winkel alfa gegeneinander geneigt angeordnet Patentansprüche 1. Brennkammer einer Feuerungsanlage, wobei als Brennstoff insbesondere Sägespäne, Hackschnitzel oder Hülsen Von Sonnenblumenkemen dienen, die Brennstoffzufuhr mittels in Längsrichtung der Brennkammer verlaufender Förderschnecke erfolgt und die aus der Brennkammer austretenden Rauchgase ihre Wärmeenergie insbesondere an einen Wärmetauscher abgeben, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke der Brennkammer von zwei von gegenüberliegenden Seitenwänden (4,5), gegen die Mitte der Brennkammer (1) konkav gekrümmt verlaufenden Abschnitten (2, 3) gebildet ist, deren freie Enden zum Brennkammerboden gerichtet sind und einen Durchlaß (6) für den Rauchgasabzug freilassen und daß beabstandet von den Endbereichen (7, 8) der gekrümmt verlaufenden Abschnitte (2, 3) eine hohle, symmetrisch zur Achse (16) des Brennkammerquerschnittes und im Querschnitt dachförmig ausgebildete Schiene (9) verläuft, deren Hohlraum (10) an eine Zufuhr für Sekundärluft angeschlossen ist. wobei die dachförmig ausgeführte Schiene (9) zwei Schenkel (11, 12), eine Basis (13) und Luftaustrittslöcher (14,15) aufweist. 2 AT 404 631 B