AT405714B - Selbsterhitzende konservendose - Google Patents

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AT405714B AT89298A AT89298A AT405714B AT 405714 B AT405714 B AT 405714B AT 89298 A AT89298 A AT 89298A AT 89298 A AT89298 A AT 89298A AT 405714 B AT405714 B AT 405714B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Erwärmen von Lebensmittel gemäss Anspruch 1. 



   Solche Vorrichtungen werden hauptsächlich dazu verwendet Lebensmittel an Orten ohne Aufwärmmöglichkeiten, also zum Beispiel In der Natur, ohne viel Umstände zu erhitzen. 



   Aus der W096/09503 A1 ist eine solche Vorrichtung bekannt, bel der zwei voneinander durch eine Kammerwand getrennte kreisringförmige Kammern um eine dritte Kammer herum angeordnet sind. Um die In den beiden kreisringförmigen Kammern befindlichen Reaktanten miteinander zu vermischen, ist es erforderlich, daB der Benutzer eine Öffnung In der Kammerwand erzeugt. Dies wird mittels eines spitzen Gegenstandes, etwa eines mit der Vorrichtung mitgelieferten Domes, bewerkstelligt, der durch die eine Kammer hindurchbewegt wird und dann unter Kraftaufwendung in die die beiden Reaktanten enthaltenden Kammern trennende Kammerwand gestossen wird, so dass dort ein Loch entsteht, durch das das Wasser, welches ja einen der belden Reaktanten darstellt, m die andere Kammer fliessen kann.

   Ein wesentlicher Nachteil dieser Vorrichtung ist die Tatsache, dass die Kammerwand eine bestimmte Dicke nicht überschreiten darf, da sonst das Durchstossen der Wand mittels des spitzen Gegenstandes und somit die Ingangsetzung des chemischen Vorganges nicht mehr möglich ist. Weiters ist es erforderlich die Kammerwand aus metallischem Material zu fertigen, welches die Herstellung der dünnen, membranartigen Kammerwand erlaubt Die Einschränkung in der Auswahl des Materials dieser Kammerwand hat aber zur Folge, dass die gesamte Konstruktion und Formgebung der Vorrichtung auf diese eine, durchstossbare Kammerwand ausgerichtet sein muss. Die erforderliche dünne Ausführung der Kammerwand wirkt sich jedoch nachteilig auf die Festigkeit der gesamten Kammer aus.

   Da solche Vorrichtungen wie schon erwähnt hauptsächlich auf Wanderungen eingesetzt werden, sind diese Vorrichtungen sehr oft Stössen ausgesetzt die In weiterer Folge zu einem RIss in der membranförmigen Kammerwand führen können, wodurch die chemische Reaktion aber zu einem vom Benutzer nicht vorgesehenen Zeitpunkt stattfindet. Ein weiterer Nachteil ist der mitzuführende spitze Gegenstand zum Durchstossen der Membran, der ein erhebliches   Verletzungsnsiko   darstellt. Auch sind diese Vorrichtungen bzw. die Kammern nach Gebrauch nicht mehr verwendbar, da die Kammerwand zerstört ist. 



   Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, die eine unkomplizierte und ungefährliche Ingangsetzung der chemischen Reaktion erlaubt und die die Fertigung hinsichtlich der Verwendung der Materialien nicht einschränkt, sowie eine nochmalige Verwendung der Hauptkomponenten ermöglicht. 



   Erfindungsgemäss wird dies bel einer   Vorrichtung   der eingangs erwähnten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 erreicht. 



   Durch die vorgeschlagenen Massnahmen ist es nicht erforderlich die die beiden Kammern trennende Kammerwand mechanisch zu zerstören, sondern die beiden Reaktanten werden über vordefinierte Wege, nämlich über mindestens eine Auslassöffnung, vermischt. Damit ist auch die Fertigung der Kammer nicht auf die Verwendung bestimmter   Matenalien   beschränkt und der Einsatz von zum Beispiel Kunststoff ist möglich. Die gesamte Struktur der Kammer ist durch die   erfindungsgemässe   Ausführung stabiler, da eine grössere Wanddicke gefertigt werden kann, wodurch die Vorrichtung unempfindlicher gegen das Einwirken von Stössen ist. Weiters ist eine Wiederverwendung jedes Teiles der erfindungsgemässen Vorrichtung möglich. 



   Durch das Merkmal des Anspruchs 2 ergibt sich der Vorteil, dass beide Kammern getrennt gefertigt und wiederverwendet werden können und die Bauhöhe der Vorrichtung kompakt bleibt. Weiters ergibt sich der Vorteil, dass eine einfache Befüllung der einen Kammer mit Wasser möglich ist. 



   Durch die Merkmale der Ansprüche 3 und 4 ergibt sich der Vorteil, einer einfachen Herstellung der axial m die andere Kammer hineinragenden Kammer, sowie in der Schaffung eines axialen Bewegungsraumes für den Verschluss. Die   Auslassöffnung   kann durch diese Merkmale wesentlich tiefer als der Rest der ringförmigen Kammer angeordnet werden, wodurch bei der Entleerung der Kammer ein gewisser Wasser- druck entsteht, welcher die schnelle und komplette Leerung der Kammer begünstigt. 



   Das Merkmal des Anspruchs 5 ermöglicht eine Abdichtung der axial in die andere Kammer hineinra- genden ringförmigen Kammer an ihrem einen offenen Ende, wobei durch unterschiedliche axiale Plazierung der Ringdichtung in der Kammer eine unterschiedlicher Füllstand der Kammer mit Wasser realisiert werden kann. 



   Durch die Merkmale der Ansprüche 6 und 7 ergibt sich der Vorteil, dass der Verschluss, der als Stöpsel ausgebildet ist, über die gesamte Höhe der Kammer plus der Auslasskammer axial geführt werden kann. Der
Benutzer kann somit den Stöpsel lediglich axial verschieben, auch wenn die Kraft, die er aufbringt nicht exakt in die axiale Richtung der Kammer wirkt. 



   Das Merkmal des Anspruchs 8 ermöglicht, dass sich der Stöpsel durch den hülsenförmigen Abschnitt der Ringdichtung und die Führungsöffnung der Auslasskammer führen lässt und gleichzeitig auch jenen 

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 Bereich des hülsenförmigen Abschnittes der Ringdichtung gegen Wasseraustritt aus der Kammer abdichtet. 



   Durch das Merkmal des Anspruches 9 ergibt sich der Vorteil, dass der Stöpsel zur Entleerung der axial in die andere Kammer hineinragenden Kammer, nicht zur Gänze aus seiner dichten Führung durch den   hülsenförmigen   Abschnitt der Ringdichtung gezogen werden muss, sondern lediglich soweit, bis ein Teil des Schlitzes nicht mehr von der Hülse umgeben ist, so dass Luft in die Kammer nachströmen und das Wasser durch die   Auslassöffnung   die Kammer verlassen kann. 



   Durch das Merkmal des Anspruchs 10 ist die axial in die andere Kammer hineinragende Kammer auch 
 EMI2.1 
 



   Die Merkmale des Anspruchs 11 definieren exakt jene beiden Positionen zwischen denen der Stöpsel verschiebbar ist, so dass in einer ersten Position des Stöpsels die axial in die andere Kammer hineinragenden Kammer vollkommen dicht verschlossen ist und in einer zweiten Position des Stöpsels diese Kammer entleert wird. In der "dichten" Position kann die erfindungsgemässe Vorrichtung auch   geschüttelt   und umgedreht werden, ohne dass Wasser aus der Kammer entweicht. 



   Im folgenden wird die   erfindungsgemässe   Vorrichtung anhand eine Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Dabei zeigt :
Fig. 1 : eine vertikale Schnittansicht durch eine erfindungsgemässe Vorrichtung
Fig. 2 : einen Grundriss der erfindungsgemässen Vorrichtung
Fig. 3 : einen Aufriss der   erfindungsgemiBen   Vorrichtung
Fig. 4 : eine vertikale Schnittansicht der axial in die andere Kammer hineinragenden Kammer, sowie der darin enthaltenen Ringdichtung und des   Stöpsels  
Fig.   5 :   eine vertikale Schnittansicht durch eine erfindungsgemässe Vorrichtung mit Markierung des mit
Wasser gefüllten Bereiches
Fig.   6 :   eine Detailansicht aus Fig. 1
Fig. 1 zeigt eine vertikale Schnittansicht durch eine   erfindungsgemässe   Vorrichtung.

   Zur Verdeutlichung der Funktionsweise wurde auf einer Seite der Stöpsel 5 in geöffneter Position eingezeichnet und auf der anderen Seite in geschlossener Position. Dabei ist in einem zylindrischen Hauptbehälter 17 eine nach oben offene ringförmige Kammer   3,   die einen Reaktanten (Kalk) beinhaltet und mittels Schnappnasen 29 mit dem Hauptbehälter 17 verbunden ist, konzentrisch angeordnet, wobei zwischen Hauptbehälter 17 und Kammer 3 ein Ringluftspalt 18 verbleibt. Die Aussenwand der ringförmigen Kammer 3 ist in ihrem oberen Endbereich 27 im wesentlichen viertelkreisförmig nach   aubes   gebogen und die Innenwand der ringförmigen Kammer 3 umschliesst eine weitere nach oben offene Kammer 6, die zur Aufnahme der zu erwärmenden Lebensmittel dient.

   Im oberen Bereich der Kammer 3 ist eine ebenfalls nach oben offene, ringförmige Kammer 2 (siehe auch Fig. 4) angeordnet, die den zweiten Reaktanten Wasser beinhaltet, axial in die Kammer 3 hineinragt und an ihrem oberen Ende eine ebenfalls   u-forming   nach aussen gebogene Aussenwand 19 aufweist, wobei dieser u-förmige Bereich den viertelkreisförmigen Bereich der Aussenwand der Kammer 3 zur Gänze überdeckt und der   äussere   Schenkel 20 dieser im oberen Endbereich u-förmigen nach unten gebogenen Aussenwand 19 stirnseitig mit einem horizontalen Fortsatz 28 abschliesst der auf der Stirnseite der Aussenwand des zylindrischen Hauptbehälters 17   aufliegt.   Zwischen dem äusseren Schenkel 20 und der Aussenwand 19 der Kammer 2 ist eine ringförmige Dichtung 21 angeordnet,

   die an zwei gegenüberliegenden Stellen ihres Durchmessers sich parallel zur Drehachse 24 der beiden ringförmigen Kammern 2,3 nach unten erstreckende Fortsätze 22 aufweist.   Di8   Innenwand 32 der Kammer 2 weist in ihrem oberen Endbereich eine Verbreiterung 23 auf, deren oberster Punkt im wesentlichen auf gleicher Höhe wie der oberste Punkt der in ihrem oberen Bereich   u-tBttMg   nach aussen gebogenen Aussenwand 19 der Kammer 2 liegt. Ein runder Deckel 26 ist über einen   Fortsatz   25 an der Verbreiterung 23 eingerastet. 



   In der oberen Hälfte der Kammer 2 ist einw an Ober Dichtungslippen 8 an den Wänden der Kammer 2 anliegende Ringdichtung 9 (siehe auch Fig. 4)   angeordnet,   die an zwei gegenüberliegenden Punkten ihres Durchmessers hülsenförmige Abschnitte 11    auftrat.   Die axiale Erstreckung der hülsenförmigen Abschnitte 11 ist geringer als die axiale Erstreckung der   Kammer 2.) m   Boden der Kammer 2 sind weiters an zwei gegenüberliegenden Punkten ihres Durchmessers Bohrungen 12 angeordnet, an die je eine zylindrische Auslasskammer 13 anschliesst, deren Durchmesser kleiner ist als die lichte Breite des Querschnittes der ringförmigen Kammer 2.

   Im unteren Endbereich der AuslaBkammem 13 befindet sich je eine schlitzförmige   Auslassöffnung   14, die sich über einen Teil der axialen Höhe der Auslasskammer 13 erstreckt. Am stirnseitigen Ende der Aulasskammern 13 ist   weiters   je eine Führungsöffnung 4 in Form einer Bohrung angeordnet. 



   Die Ringdichtung 9 ist innerhalb der Kammer 2 so angeordnet dass die Drehachsen der hülsenförmigen Abschnitte 11 fluchtend mit den Drehachsen der Auslasskammer 13 ausgerichtet sind. In den so definierten Räumen, die sich von ihren untersten Punkten, den Führungsöffnungen 4, bis zu ihren höchsten Punkten, 

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 den Ringdichtungen 9 erstrecken, ist je ein im wesentlichen zylindrischer   Stöpsel   5, dessen Durchmesser über die Länge variiert und der Dichtungslippen 7, die an der Innenwand der Auslasskammer 13 anliegen, aufweist, axial geführt.

   Dazu stecken die   Stöpsel 5,   die zusätzlich in ihren oberen Endbereichen je einen zur Drehachse des Stöpsels parallelen Schlitz 16 aufweisen, in diesem oberen Endbereichen in den hülsenförmigen Abschnitten 11 der Ringdichtung 9 und in ihren unteren Endbereichen in den   Führungsöffnungen   4 der Auslasskammer 13
Der Stössel 31 dient zum Bewegen der Stöpsel 5 und damit zur Entleerung der Kammer 2. Er ist aus ergonomischen Gründen zylindrisch abgestuft ausgeführt, wobei sein Durchmesser an seinem unteren Ende kleiner ist als die lichte Breite des Schlitzes 16. 



   Fig. 2 zeigt einen Grundriss der erfindungsgemässen Vorrichtung. Sehr deutlich sind dabei die Stöpsel 5 zur Ingangsetzung des Erhitzungsvorganges zu erkennen. 



   Fig 3 zeigt einen Aufriss der erfindungsgemässen Vorrichtung, welche Lüftungsöffnungen 30 gut erkennen lässt. 



     Flg.   4 zeigt eine vertikale Schnittansicht der axial in die andere Kammer hineinragenden K mmer, wobei die Schnittführung aus Fig. 2 ersichtlich   1St.   Sehr gut ist dabei die ringförmige Kammer 2 erkennbar, die an mindestens einer Stelle (in der Zeichnung ist aufgrund der Schnittführung auch nur eine Stelle erkennbar) über die Bohrung 12 mit der Auslasskammer 13 verbunden ist, welche wiederum in ihrem unterem Endbereich die wandseitlg angeordnete schlitzförmige Auslassöffnung 14 und die stirnförmig angeordnete kreisrunde Führungsöffnung 4 aufweist. Explosionsartig weiter unterhalb der ringförmigen Kammer 2 abgesetzt ist die Dichtungslippen 8 aufweisende Ringdichtung 9 einzeln dargestellt. Aufgrund 
 EMI3.1 
 artig weiter unterhalb der Ringdichtung 9 ist in Fig. 2 der Stöpsel 5 ersichtlich.

   Deutlich ist seine im wesentlichen zylindrische Form erkennbar, wobei sein Durchmesser über die Länge variiert der Stöpsel somit abgestuft ausgeführt ist. In der unteren Hälfte des Stöpsels sind die Dichtungslippen 7 angeordnet und in seinem oberen Endbereich verläuft parallel zur Drehachse des Stöpsels der Schlitz 16. Dabei weist der eine Endbereich des Stöpsels 5, der dem Endbereich mit Schlitz 16 gegenüber liegt, einen Durchmesser auf, der im wesentlichen dem Durchmesser der Führungsöffnung 4 entspricht, jedoch nicht grösser als dieser ist. 



   In Fig. 5 ist jener Bereich der Kammer 2, der im geschlossenen Zustand der Kammer mit Wasser gefüllt ist, schwarz markiert (rechter Stöpsel). 



   Im folgenden erfolgt nun eine detaillierte Beschreibung der Funktionsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung. 



   In ungebrauchtem Zustand der Vorrichtung ist die das Wasser beinhaltende Kammer 2 durch die Stöpsel 5 verschlossen. Die zu erwärmenden Lebensmittel befinden sich in der von den Kammern 2 und 3   nngförmig   umschlossenen Kammer 6. Möchte nun der Benutzer die Lebensmittel erhitzen drückt er von oben mittels des Stössels 31 auf einen bzw. beide Stöpsel 5, die sich dadurch achsparallel in Richtung Boden des Behälters 17 verschieben. 



   In geschlossenem Zustand der Kammer 2 befinden sich die Stöpsel 5 in ihren obersten Positionen. 



  Dabei befinden sich die am tiefsten im Stöpsel 5 befindlichen Punkte der Schlitze 16 oberhalb der untersten Kanten des hülsenförmigen Abschnitte 11 der Ringdichtung 9. Das in der Kammer 2 befindliche Wasser kann somit die Kammer 2 nicht nach oben verlassen (auch nicht falls die Vorrichtung umgedreht wird). Gleichzeitig sind jene Bereiche der Stöpsel 5, die die Dichtungslippen 7 aufweisen oberhalb der höchsten Punkte der sich in den unteren Endbereichen der Seitenwände der Auslasskammer 13 befindlichen Auslassöffnungen 14 angeordnet. Der Wasserstand wird somit, wie aus Figur 5 ersichtlich nach oben von den Dichtungslippen 8 der Ringdichtung 9 begrenzt und nach unten von den Dichtungslippen 7 der Stöpsel 5 (siehe Fig. 5).

   Die Stöpsel 5 werden nun wie schon erwähnt durch den Stössel 31 nach unten bewegt bis sich die untersten sich am tiefsten im Stöpsel 5 befindlichen Punkte der Schlitze 16 unterhalb der untersten Kante der hülsenförmigen Abschnitte 11 der Ringdichtung 9 befinden und sich gleichzeitig die Dichtungslippen 7 der Stöpsel 5 unterhalb der höchsten Punkte der   Auslassöffnungen   14 befinden. 



   Das Wasser kann somit über die Auslasskammer 13 und die Auslassöffnung 14 die Kammer 2 verlassen, wobei Luft über den Schlitz 16 und die   hülsenförmigen   Abschnitte 11 der Ringdichtung 9 in die Kammer 2 nachströmen kann. 



   Das aus der Kammer 2 ausströmende Wasser vermischt sich exotherm mit dem in der Kammer 3 befindlichen Reaktanten. Die dabei entstehende Wärme überträgt sich über die Innenwand der Kammer 3 direkt auf die zu erwärmenden Lebensmittel. 



   Der Benutzer kann die Vorrichtung ohne sich zu verbrennen am Hauptbehälterwand halten, da der Luftspalt 18 einen Isolationseffekt bewirkt. Die an die im Luftspalt 18 befindliche Luft übertragene Wärme kann diesen über die Lüftungsöffnungen 30 verlassen, wodurch eine gewisse Luftzirkulation entsteht, die 

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 dazu beiträgt, dass die Hauptbehälterwand nicht zu heiss wird. 



   Nachdem die Lebensmittel erwärmt wurden kann der Benutzer den Deckel 26 auf bekannte Art und Weise öffnen. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung und ihre Komponenten können nach Gebrauch wiederverwendet werden. Dazu muss lediglich zuerst die Aussenhülle 17, die ja nur als Isolierung zum Schutz vor Verbrennungen dient, abgezogen werden. Somit ist Zugang zur ringförmigen Dichtung 21 geschaffen, die durch Anziehen an den Fortsätzen 22 ebenfalls entfernt werden kann. Somit kann die Kammer 2 samt Stöpsel 5 vertikal nach oben aus der Kammer 3 herausgezogen werden. 



  

Claims (11)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Erwärmen von Lebensmittel mittels einer exothermen Reaktion, insbesondere einer Wasser-Kalk-Reaktion, wobei zwei getrennte, ringförmige Kammern (2, 3) vorgesehen sind, die mit den Einsatzstoffen der vorgesehenen Reaktion zumindest teilweise gefüllt sind und die eine dritte Kammer (6), für das zu erwärmende Lebensmittel beinhaltet, zumindest teilweise mantelförmig umschliessen, dadurch gekennzeichnet, dass die eine ringförmige Kammer (2) mit der anderen ringförmigen Kammer (3) über mindestens eine Auslassöffnung (14) verbunden ist und diese mindestens eine Auslassöffnung (14) mittels mindestens eines beweglichen Stöpsels (5) dicht verschliessbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine (2) der beiden ringförmigen Kammern (2, 3) axial in die andere Kammer (3) hineinragt.
  3. 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die axial in die andere Kammer (3) hineinragende Kammer (2) an mindestens einer Stelle ihres Bodens, eine im wesentlichen zylindrische Bohrung (12) aufweist, an die ein stimseitger Ansatz (13), der eine die Auslassöffnung (14) beinhaltende Auslasskammer bestimmt, anschliesst.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stirnseite der Auslasskammer (13) eine Führungsöffnung (4) zur Führung des Stöpsels (5) angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der axial in die andere Kammer (3) hineinragende Kammer (2) eine an den Wänden dieser Kammer anliegende Dichtungslippen (8) aufweisende Ringdichtung (9) angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringdichtung (9) an mindestens einem Punkt ihres Durchmessers sich parallel zu ihrer Drehachse (15) erstreckende, hülsenförmige Abschnitte (11) aufweist, die eine geringere Länge aufweisen als die Tiefe der axial in die andere Kammer (3) hineinragenden Kammer (2).
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die hülsenförmigen Abschnitte (11) der Ringdichtung (9) konzentrisch über den zylindrischen Bohrungen (12) im Boden der axial in die andere Kammer (3) hineinragenden Kammer (2) angeordnet sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Stöpsel (5) im wesentlichen zylindrische Form hat. wobei sein einer, oberer Endbereich im hülsenför- migen Abschnitt (11) der Ringdichtung ) geführt ist und sein anderer unterer Endbereich in der Führungsöffnung (4) geführt ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, dass in jenem Endbereich des Stöpsels (5), der im hülsenförmigen Abschnitt (11) der Ringdichtung (9) geführt Ist, eine zur Achse des Stöpsels paralleler Schlitz (16) angeordnet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Stöpsel (5) Dichtungslippen (7) aufweist, die an der Innenwand der axial in die andere Kammer (3) hineinragenden Kammer (2) anliegen.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Stöpsel (5) zwischen einer ersten Position, in der sich das untere Ende des Schlitzes (16) des Stöpsels (5) <Desc/Clms Page number 5> oberhalb der untersten Kante des hülsenförmigen Abschnittes (11) der Ringdichtung (9) befindet und jener Bereich des Stöpsels (5), der die Dichtungslippen (7) aufweist, oberhalb der obersten Kante der als Schlitz ausgebildeten Auslassöffnung (14) angeordnet Ist und einer zweiten Stellung, in der das untere Ende des Schlitzes (16) des Stöpsels (5) unterhalb der untersten Kante des hülsenförmigen Abschnittes (11) des Ringkolben (9) befindet und jener Bereich des Stöpsels (5), der die Dichtungslippen (7) aufweist, unterhalb der obersten Kante der Auslassöffnung (14) angeordnet ist,
    parallel zur Achse der ringförmigen Kammern (2, 3) bewegbar ist.
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