AT406082B - Schichtenspeicheranordnung - Google Patents

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AT406082B AT0017796A AT17796A AT406082B AT 406082 B AT406082 B AT 406082B AT 0017796 A AT0017796 A AT 0017796A AT 17796 A AT17796 A AT 17796A AT 406082 B AT406082 B AT 406082B
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Description

AT 406 082 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schichtenspeicheranordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Solche Schichtenspeicheranordnungen weisen einen einzigen Speicherbehälter auf, der meist einen runden Querschnitt besitzt. Dabei ergibt sich jedoch der Nachteil, daß solche Schichtenspeicheranordnungen einen erheblichen Durchmesser aufweisen, wodurch sich in vielen Fällen sehr erhebliche Platzprobleme ergeben.
Aus der DE 4421 137 A1 ist ein von einem Wärmetauscher beheizter Schichtenspeicher bekannt geworden, dem das Wasser jeweils unten abgezogen wird und dem das erwärmte Wasser über eine weitere Leitung oben zugeführt wird. Gegebenenfalls wird das Wasser auch über eine Öffnung an der Oberseite des unteren Speichers zugeführt. Ein Kaltwasserzulauf in dem Speicher fehlt, es ist zwar ein Kaltwassereinlaß vorhanden, dieser führt aber nicht in den Innenraum des Speichers, sondern zu einem dort angeordneten Wärmetauscher. Eine mit dem Wasserzulauf und der Brauchwasserleitung versehene Verbindungsleitung ist nicht vorgesehen.
Es ist im übrigen bekannt, eine Verbindungsleitung vom untersten Bereich eines ersten Speichers zum obersten Bereich eines zweiten Speichers vorzusehen, vergleiche DE 2558 510 A1, DE 1937 316 A1 und DE 4212 749 A1.
Die Anordnung zweier Speicher nebeneinander ist bekannt aus der AT 210 534 B. Im übrigen ist aus der CA 1162 917 A1 eine Vorrichtung mit zwei Wasserbehältern bekannt geworden, wovon zwar nur einer ein isolierter Speicherbehälter für frisches Gebrauchswasser ist, während der andere einen Abfalltank für warmes Gebrauchswasser ist, dem die Wärme noch zu entziehen ist, die über eine Wärmepumpe auf den erstgenannten Speicher zu übertragen ist. Schlußendlich beschreibt die US 5103 802 zwar eine Zwei-Speicherbehälteranordnung für einen Speicher, bei der allerdings sowohl die Bodenbereiche wie auch die Kopfbereiche beider Speicher miteinander verbunden sind. Im übrigen dient dieser Speicher keineswegs zum Bereiten von Gebrauchswasser, sondern zur Speisung eines Heizkreises eines Gebäudes.
Ziel der Erfindung ist es, die eingangs geschilderten Nachteile zu vermeiden und eine Schichtenspeicheranordnung der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, die sich auch in beengten Räumen leicht unterbringen läßt
Erfindungsgemäß wird dies bei einer Schichtenspeicheranordnung der eingangs erwähnten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 erreicht.
Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen ergibt sich der Vorteil, daß für das gleiche Speichervolumen die Tiefe der Schichtenspeicheranordnung nach der Erfindung erheblich geringer als der Durchmesser einer Schichtenspeicheranordnung nach dem Stand der Technik ist. So kann bei gleicher Höhe der Durchmesser eines jeden der beiden Speicherbehälter auf ca. 7/10 des Durchmessers eines einzigen Speicherbehälters mit einem im wesentlichen dem Volumen beider Speicherbehälter entsprechenden Volumen reduziert werden. Dadurch kann eine erfindungsgemäße Schichtenspeicheranordnung leichter in beengten Räumen oder bei einem nur geringen Platzangebot untergebracht werden. Jedenfalls ragt eine erfindungsgemäße Schichtenspeicheranordnung erheblich weniger weit in einen Aufstellungsraum hinein als eine herkömmliche Schichtenspeicheranordnung mit lediglich einem Speicherbehälter gleichen Volumens.
Durch die Merkmale des Anspruches 2 ergibt sich der Vorteil einer sehr kompakten Bauweise.
Durch die Merkmale des Anspruches 3 können die für einen Betrieb der Schichtenspeicheranordnung wesentlichen Temperaturen problemlos erfaßt werden, wobei ein die Temperatur des zulaufenden Warmwassers erfassender Temperaturfühler zweckmäßigerweise im Warmwasserzulauf angeordnet ist.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 schematisch eine erfindungsgemäße Schichtenspeicheranordnung
Fig. 2a schematisch eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Schichtenspeicheranordnung und
Fig. 2b schematisch zum Vergleich eine herkömmliche Schichtenspeicheranordnung in
Draufsicht.
Gleiche Bezugszeichen bedeuten in allen Figuren gleiche Einzelheiten.
Eine erfindungsgemäße Schichtenspeicheranordnung 1 weist zwei oder mehr Speicherbehälter 2, 3 auf, die miteinander hydraulisch verbunden sind. Dabei mündet in den obersten Bereich 5 des Speicherbehälters 2 ein Warmwasserzulauf 4. Aus diesem obersten Bereich 5 führt eine Brauchwasserieitung 6 weg.
Der Warmwasserzulauf 4 ist als Voriaufleitung an einen Wärmetauscher 7 angeschlossen. 2

Claims (3)

  1. AT 406 082 B Im untersten Bereich 8 des Speicherbehälters 2 ist ein Temperaturfühler 20 angeordnet, der zur Erfassung der mittleren Temperatur der Schichtenspeicheranordnung dient. Weiter führt aus dem untersten Bereich 8 des Speicherbehälters 2 eine Verbindungsleitung 9 weg, die in den obersten Bereich 10 des Speicherbehälters 3 mündet. Bei weiteren Speicherbehältem ist immer der untere Bereich des stromauf angeordneten Speichers mit dem oberen Bereich des folgenden Speichers mit einer solchen Verbindungsleitung verbunden. Aus dem untersten Bereich 11 des Speicherbehälters 3 führt ein Kaltwasserabzug 12 weg, der mit einer Umwälzpumpe 13 verbunden ist, die an eine Rücklaufleitung 14 angeschlossen ist, die mit dem Wärmetauscher 7 verbunden ist. In den untersten Bereich 11 des Speicherbehälters 3 mündet ein Kaltwasserzulauf 15. Weiter ist im untersten Bereich 11 des Speicherbehälters 3 ein Temperaturfühler 16 angeordnet. Zur Überwachung der Temperatur des in den obersten Bereich 5 des Speicherbehälters 2 einströmenden Warmwassers ist ein Temperaturfühler 17 im Warmwasserzulauf 4 angeordnet. Wie aus der Fig. 2a zu ersehen ist, sind die beiden Speicherbehälter 2 und 3 oder die weiteren dicht nebeneinander angeordnet, wobei in den zwischen den beiden Speicherbehältem 2, 3 verbleibenden Freiräumen 18, die im wesentlichen durch die äußeren Konturen der beiden Speicherbehälter 2, 3 und den Tangenten an beiden Speicherbehältem 2, 3 enthaltenen Ebenen begrenzt sind, Hilfeaggregate angeordnet sind, wie z.B. der Wärmetauscher 7 und eine Steuerung oder Regelung. Wie ein Vergleich mit einer herkömmlichen Schichtenspeicheranordnung 19 nach der Fig. 2b, die ein im wesentlichen gleiches Volumen wie die beiden Speicherbehälter 2 und 3 aufweist, zeigt, kann durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen die, im wesentlichen durch die Durchmesser der Speicherbehälter 2, 3 bestimmte Tiefe der Schichtenspeicheranordnung 1 erheblich geringer gehalten werden, als dies bei einer Anordnung 19 nach der Fig. 2b möglich ist. Bei einer Aufheizung der Schichtenspeicheranordnung 1 wird mittels der Umwälzpumpe 13 kühles Wasser aus dem untersten Bereich 11 des Speicherbehälters 3 abgezogen und im Wärmetauscher 7 aufgeheizt, dem von einem Wasserheizer Fremdwärme zugeführt wird, wonach das erwärmte Wasser in den obersten Bereich 5 des Speicherbehälters 2 einströmt. Gleichzeitig strömt aus dem untersten Bereich 8 des Speicherbehälters 2 über die Verbindungsleitung 9 in den obersten Bereich 10 des Speicherbehälters 3 über. Wird warmes Brauchwasser über die Brauchwasserleitung 6 abgezogen, so strömt Kaltwasser über den Kaltwasserzulauf 15 in den untersten Bereich 11 des Speicherbehälters 3 nach. Eine Nachladung der Schichtenspeicheranordnung 1 erfolgt über eine Steuerung, sobald die Temperatur im untersten Bereich 8 des Speicherbehälters 2 unter einen bestimmten Wert abgesunken ist. Beendet wird die Nachladung, wenn die Temperatur im untersten Bereich 11 des Speicherbehälters 3 einen bestimmten Wert überschreitet. Durch die Erfassung der Temperatur des in den obersten Bereich 5 des Speicherbehälters 2 zuströmenden Warmwassers durch den Temperaturfühler 17 ist es möglich, eine Überhitzung des Wassers zu vermeiden, wobei eine Steuerung der Temperatur durch Veränderung der Drehzahl der Umwälzpumpe 13 erfolgen kann. Patentansprüche: 1. Schichtenspeicheranordnung zur Bereitung warmen Gebrauchswassers, bei der im untersten Bereich ein Kaltwasserzulauf (15) einmündet und ein Kaltwasserabzug (12) vorgesehen ist und im obersten Bereich (5) ein Warmwasserzulauf (4) mündet und aus dem eine Brauchwasserleitung (6) wegführt und in der Speicheranordnung Temperaturfühler (16, 20) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise zwei Speicherbehälter (2, 3) vorgesehen sind, von denen einer (2) mit dem Warmwasserzulauf (4) und der Brauchwasserleitung (6) versehen ist und dieser Speicherbehälter (2) mit einer aus dessen untersten Bereich (8) wegführenden Verbindungsleitung (9) mit dem obersten Bereich (10) des zweiten Speicherbehälters (3) verbunden ist, in dessen untersten Bereich (11) der Kaltwasserzulauf (15) mündet und aus dem der Kaltwasserabzug (12) angeordnet ist.
  2. 2. Schichtenspeicheranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Speicherbehälter (2, 3) nebeneinander angeordnet sind, wobei im Falle von im Querschnitt 3 AT 406 082 B runden Speicherbehältem (2, 3) in den Freiraumen (18) zwischen den Speicherbehältem (2, 3) Hilfsaggregate angeordnet sind.
  3. 3. Schichtenspeicheranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den untersten Bereichen (8, 11) beider Speicherbehälter (2, 3) Temperaturfühler (16, 20) angeordnet sind. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 4
AT0017796A 1996-01-30 1996-01-30 Schichtenspeicheranordnung AT406082B (de)

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IT97MI000146A IT1289200B1 (it) 1996-01-30 1997-01-27 Disposizione di accumulatore a strati
CH00147/97A CH692823A5 (de) 1996-01-30 1997-01-27 Schichtenspeicheranordnung.
DE19704986A DE19704986B4 (de) 1996-01-30 1997-01-29 Schichtenspeicheranordnung
FR9701038A FR2744202B1 (fr) 1996-01-30 1997-01-29 Ensemble d'accumulateurs d'eau sanitaire a stratification thermique

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AT210534B (de) * 1958-05-17 1960-08-10 Erich Dipl Ing Dr Techn Mutter Befestigungseinrichtung für Einbau-Warmwasserbereiter
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