Claims (3)
AT 406 085 B Die Erfindung bezieht sich auf einen Heizschacht gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. Bei bekannten derartigen Heizschächten sind meist gerade Lamellenrohre vorgesehen, deren glatte Enden in die Wände des Heizschachtes eingeschweißt sind und dessen Doppelmantel durchsetzen. Die Verbindung der aus der Außenwand des Heizschachtes vorragenden Rohrstummels der Lamellenrohre sind meist mit Flanschen versehen und sind über separate Krümmer unter Zwischenlage von Dichtungen miteinander verbunden. Dabei ergibt sich jedoch der Nachteil eines sehr erheblichen Herstellungsaufwandes. Außerdem ergibt sich bei den bekannten Lösungen auch ein sehr erhebliches Dichtheits- und Korrosionsproblem, insbesondere im Bereich der Schweißnähte. Ziel der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu vermeiden und einen Heizschacht der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, der sich einfach heretellen läßt. Erfindungsgemäß wird dies bei einem Heizschacht der eingangs erwähnten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 erreicht. Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen ergibt sich der Vorteil einer sehr einfachen Herstellung des Primär-Wärmetauschers. Dabei kann die Dichtheit der Durchführungen z.B. mittels geteilter Stopfbuchsen oder aber auch durch Verschweißen mit den Wänden des Heizschachtes problemlos erreicht werden. Durch die Merkmale des Anspruches 2 ergibt sich der Vorteil einer besondere einfachen Herstellung und Abdichtung der Durchführungen des Wellrohres. Dazu genügt es, einfach einen Dichtstreifen auf die der zweiten Halbschale zugekehrte Stirnfläche aufzulegen, das entsprechend vorgebogene Wellrohr einzulegen, den zweiten Dichtstreifen aufzulegen und die zweite Halbschale aufzusetzen und mit der ersten Halbschale zu verbinden. Dabei sind im Bereich der aneinander zur Anlage kommenden Stirnflächen der beiden Halbschalen Flansche vorgesehen, die miteinander mittels Schrauben verbunden sind. Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen: Fig. 1 schematisch eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Heizschachtes, Fig. 2 schematisch einen Schnitt entlang der Linie A-A in der Fig. 1 eines erfindungsgemäßen Heizschachtes und Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie B-B in der Fig. 1. Gleiche Bezugszeichen bedeuten in allen Figuren gleiche Einzelheiten. Ein Heizschacht 1 gemäß der Fig. 1 weist zwei Halbschalen 2, 3 auf, die an den voneinander abgekehrten freien Stirnseiten Flansche 3 aufweisen, mit denen der Heizschacht 1 mit weiteren Bauteilen eines Wasserheizers verbindbar ist. Im Heizschacht 1 ist ein Primär-Wärmetauscher gehalten, der durch ein Wellrohr 5 gebildet ist, das, wie aus der Fig. 3 zu ersehen, mäanderförmig gebogen ist. Die beiden Halbschalen 2, 3 sind im Bereich ihrer einander zugekehrten Stirnseiten mit Flanschen 6 versehen, zwischen denen zwei Dichtstreifen 7 oder dem Umfang der Halbschalen 2, 3 entsprechenden Dichtungen zwischengelegt sind. Wie aus der Fig. 2 zu ersehen ist, weisen die Flansche 6 der beiden Halbschalen Ausbauchungen auf, die dem Wellrohr 5 entsprechen. Dieses weist im Bereich der Durchführungen durch den Heizschacht 1 glatte Bereiche 8 auf. Wie aus der Fig. 2 zu ersehen ist, ist das Wellrohr 5 zwischen die beiden Dichtungen 7 zwischengelegt. Wie insbesondere aus der Fig. 3 zu ersehen ist, ist der Primär-Wärmetauscher im wesentlichen einstückig ausgebildet, wobei das Wellrohr 5 im wesentlichen parall zueinander verlaufende Abschnitte aufweist, die im Inneren des Heizschachtes 1 verlaufen und über bogenförmige Bereiche 9 miteinander verbunden sind. In den beiden Endbereichen des Wellrohres 5 sind über den gesamten Umfang erstreckende Rillen 10 eingeformt, die zur Aufnahme von O-Ringen zum Anschluß an zu und abführende Leitungen dienen. Patentansprüche: 1. Heizschacht (1) mit einem in diesem gehaltenen Primär-Wärmetauscher, dadurch gekennzeichnet, daß der Primär-Wärmetauscher durch wenigstens ein mäanderförmig verlaufendes Wellrohr (5) gebildet ist, dessen bogenförmige Bereiche (9) außerhalb des Heizschachtes (1) verlaufen und das im Bereich der Durchführungen durch den Heizschacht (1) glatte Stellen (8) aufweist. 2 AT 406 085 BAT 406 085 B The invention relates to a heating shaft according to the preamble of claim 1. In known heating shafts, straight finned tubes are usually provided, the smooth ends of which are welded into the walls of the heating shaft and which pass through the double jacket. The connection of the pipe stub protruding from the outer wall of the heating shaft of the lamellar pipes are usually provided with flanges and are connected to one another via separate elbows with the interposition of seals. However, there is the disadvantage of a very considerable manufacturing effort. In addition, the known solutions also result in a very significant leakage and corrosion problem, particularly in the area of the weld seams. The aim of the invention is to avoid this disadvantage and to propose a heating shaft of the type mentioned at the outset, which can be easily manufactured. According to the invention, this is achieved in a heating shaft of the type mentioned at the outset by the characterizing features of claim 1. The proposed measures have the advantage of very simple manufacture of the primary heat exchanger. The tightness of the bushings can e.g. can be easily achieved by means of split stuffing boxes or also by welding to the walls of the heating shaft. The features of claim 2 result in the advantage of a particularly simple manufacture and sealing of the bushings of the corrugated pipe. To do this, it is sufficient to simply place a sealing strip on the end face facing the second half-shell, insert the correspondingly pre-bent corrugated tube, put on the second sealing strip and put on the second half-shell and connect it to the first half-shell. Flanges are provided in the area of the end faces of the two half-shells which come into contact with one another and are connected to one another by means of screws. The invention will now be explained in more detail with reference to the drawing. 1 schematically shows a side view of a heating shaft according to the invention, FIG. 2 schematically shows a section along the line AA in FIG. 1 of a heating shaft according to the invention and FIG. 3 shows a section along the line BB in FIG. 1 same details in all figures. A heating shaft 1 according to FIG. 1 has two half-shells 2, 3 which have flanges 3 on the free end faces which face away from one another and with which the heating shaft 1 can be connected to further components of a water heater. A primary heat exchanger is held in the heating shaft 1 and is formed by a corrugated tube 5 which, as can be seen from FIG. 3, is bent in a meandering shape. The two half-shells 2, 3 are provided in the region of their mutually facing end faces with flanges 6, between which two sealing strips 7 or seals corresponding to the circumference of the half-shells 2, 3 are interposed. As can be seen from FIG. 2, the flanges 6 of the two half-shells have bulges which correspond to the corrugated tube 5. This has smooth areas 8 in the area of the leadthroughs through the heating shaft 1. As can be seen from FIG. 2, the corrugated tube 5 is interposed between the two seals 7. As can be seen in particular from FIG. 3, the primary heat exchanger is formed essentially in one piece, the corrugated tube 5 having sections running essentially parallel to one another, which run inside the heating shaft 1 and are connected to one another via arcuate regions 9. In the two end regions of the corrugated tube 5, grooves 10 are formed that extend over the entire circumference and serve to receive O-rings for connection to supply and discharge lines. Claims: 1. Heater shaft (1) with a primary heat exchanger held in this, characterized in that the primary heat exchanger is formed by at least one meandering corrugated tube (5), the arcuate regions (9) of which extend outside the heater shaft (1) and which has smooth spots (8) in the area of the bushings through the heating shaft (1). 2 AT 406 085 B
2. Heizschacht, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizschacht (1) wenigstens zwei Halbschalen (2, 3) aufweist und zwischen jeweils zwei Halbschalen (2, 3) zwei Dichtungen (7) eingelegt sind, zwischen denen die glatten Stellen (8) des Wellrohres (5) liegen. Hiezu2. heating shaft, according to claim 1, characterized in that the heating shaft (1) has at least two half-shells (2, 3) and between two half-shells (2, 3) two seals (7) are inserted, between which the smooth spots ( 8) of the corrugated tube (5). Towards that
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