Claims (2)
AT 406 086 B Die Erfindung bezieht sich auf einen Brennkammerschacht gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. Bei solchen Brennkammerschächten ist der Wärmetauscher zwischen dem Brenner und dem Abzug angeordnet, wobei die Brenngase zwischen Rippenrohren hindurchströmen und ohne weitere Umlenkungen über den Abzug abströmen. Derartige Brennkammerschächte werden in der Regel so betrieben, daß es zu keiner Kondensation der Brenngase kommt. Dabei ergibt sich der Nachteil, daß eben die Kondensationswärme der Brenngase nicht genutzt werden kann. Ziel der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu vermeiden und einen Brennkammerschacht der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, der eine Ausnutzung der Kondensationswärme ermöglicht und der sich durch eine kompakte Bauweise auszeichnet. Erfindungsgemäß wird dies bei einem Brennkammerschacht der eingangs erwähnten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 erreicht. Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen ist es möglich, jenen Bereich des Wärmetauschers, der dem Brenner zugekehrt ist, nicht kondensierend zu betreiben und jenen Teil des Wärmetauschers, der an der vom Brenner abgekehrten Seite der Leitplatte angeordnet ist, kondensierend zu betreiben. Auf diese Weise ist es möglich, die Kondensationswärme der Brenngase auszunutzen und dadurch einen sehr hohen Wirkungsgrad zu erzielen. Außerdem ergibt sich durch die vorgeschlagenen Maßnahmen auch ein sehr kompakter Aufbau des Brennkammerschachtes mit nur sehr wenigen hydraulischen Schnittstellen. Durch die Merkmale des Anspruches 2 ergibt sich der Vorteil, daß nur wenig Wärme über die Leitplatte verloren gehen kann und gleichzeitig eine ausreichende Erwärmung der Leitplatte zur Verdampfung des anfallenden Kondensats sichergestellt ist. Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert, die schematisch einen erfindungsgemäßen Brennkammerschacht zeigt In einem Brennkammerschacht 10 ist in dessen unterstem Bereich ein Brenner 1 angeordnet. Dabei sind die Seitenwände 12 des Brennkammerschachtes 10 an den dem inneren 7 des Brennkammerschachtes 10 zugekehrten Seiten mit Platten 21 aus isolierendem Material beschichtet. In der Abdeckung 11 des Brennkammerschachtes 10 ist ein Abzug 5 für die Brenngase vorgesehen. Im Brennkammerschacht 10 ist weiter ein Wärmetauscher angeordnet, der zum einen Teil unterhalb und zum anderen Teil oberhalb einer Leitplatte 13 angeordnet ist, die sich im wesentlichen parallel zur Abdeckung 11 erstreckt. Dabei ist ein Bereich, der etwa der Projektion des Abzugs 5 entspricht, frei von Rippenrohren 3 gehalten. In diesem Bereich ist an der dem Inneren 7 des Brennkammerschachtes 10 zugekehrten Seite die Leitplatte 13 mit einer Isolierung 4 beschichtet. Der Wärmetauscher ist über Anschlüsse 16 und 17 mit einer nicht dargestellten Vorlauf bzw. Rücklaufleitung verbunden. Im Betrieb beaufschlagen die vom Brenner 1 erzeugten Brenngase zuerst die unterhalb der Leitplatte 13 angeordneten Rippenrohre 3 des Wärmetauschers. Dabei werden die Brenngase nur soweit abgekühlt, daß deren Temperatur deutlich über dem Taupunkt bleibt Anschließend strömen die Brenngase über den zwischen der Leitplatte 13 und den Seitenwänden 12 verbleibenden Ringspalt 14 in den Bereich 8 des Brennkammerschachtes 10 ein. Dort beaufschlagen die Brenngase die restlichen Rippenrohre 3 des Wärmetauschers und werden dabei bis unter ihren Taupunkt abgekühlt. Das dabei ausfallende Kondensat fällt dabei auf die Leitplatte 13. Diese ist aber durch die Beaufschlagung mit den Brenngasen aufgeheizt, wodurch das Kondensat wieder verdampft und mit den Brenngasen über den Abzug 5 abströmt. Durch die isolierenden Platten 21 wird die Wärmeabstrahlung des Brennkammerschachtes 10 an die Umgebung erheblich vermindert. Patentansprüche: 1. Brennkammerschacht mit einem Brenner (1) und einem mit Rippenrohren (3) aufgebauten Wärmetauscher und einem Abzug (5) für die Brenngase, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmetauscher mindestens zwei Lagen aufweist, zwischen denen eine Leitplatte (13) angeordnet ist, die den Abzug (5) in einem Abstand überdeckt und sich senkrecht zur 2 AT 406 086 B Achse des Abzugs (5) erstreckt, wobei zwischen den Rändern der Leitplatte (13) und den Seitenwänden (12) des Brennkammerschachtes (10) ein Ringspalt (14) verbleibt.AT 406 086 B The invention relates to a combustion chamber shaft according to the preamble of claim 1. In such combustion chamber shafts, the heat exchanger is arranged between the burner and the fume cupboard, the fuel gases flowing between finned tubes and flowing out via the fume cupboard without further deflections. Such combustion chamber shafts are usually operated so that there is no condensation of the fuel gases. This has the disadvantage that the heat of condensation of the fuel gases cannot be used. The aim of the invention is to avoid this disadvantage and to propose a combustion chamber shaft of the type mentioned at the outset which enables the heat of condensation to be utilized and which is distinguished by a compact design. According to the invention, this is achieved in a combustion chamber shaft of the type mentioned at the outset by the characterizing features of claim 1. The proposed measures make it possible to operate the area of the heat exchanger which faces the burner in a non-condensing manner and to operate that part of the heat exchanger which is arranged on the side of the guide plate remote from the burner. In this way it is possible to utilize the heat of condensation of the fuel gases and thereby achieve a very high degree of efficiency. In addition, the proposed measures also result in a very compact construction of the combustion chamber shaft with only a very few hydraulic interfaces. The features of claim 2 have the advantage that only a little heat can be lost via the guide plate and at the same time sufficient heating of the guide plate is ensured to evaporate the condensate. The invention will now be explained in more detail with reference to the drawing, which schematically shows a combustion chamber shaft according to the invention. A burner 1 is arranged in a combustion chamber shaft 10 in the lower region thereof. The side walls 12 of the combustion chamber shaft 10 are coated on the sides facing the inner 7 of the combustion chamber shaft 10 with plates 21 made of insulating material. In the cover 11 of the combustion chamber shaft 10, an extractor 5 is provided for the fuel gases. In the combustion chamber shaft 10, a heat exchanger is also arranged, which is arranged partly below and partly above a guide plate 13 which extends essentially parallel to the cover 11. An area which corresponds approximately to the projection of the trigger 5 is kept free of finned tubes 3. In this area, the guide plate 13 is coated with an insulation 4 on the side facing the interior 7 of the combustion chamber shaft 10. The heat exchanger is connected via connections 16 and 17 to a flow or return line, not shown. In operation, the fuel gases generated by the burner 1 first act on the finned tubes 3 of the heat exchanger arranged below the guide plate 13. The fuel gases are only cooled to such an extent that their temperature remains well above the dew point. The fuel gases then flow into the region 8 of the combustion chamber shaft 10 via the annular gap 14 remaining between the guide plate 13 and the side walls 12. There the fuel gases act on the remaining finned tubes 3 of the heat exchanger and are cooled down to below their dew point. The condensate that falls out thereby falls on the guide plate 13. However, this is heated by the exposure to the fuel gases, as a result of which the condensate evaporates again and flows out with the fuel gases via the fume cupboard 5. The heat radiation from the combustion chamber shaft 10 to the surroundings is considerably reduced by the insulating plates 21. Claims: 1. Combustion chamber shaft with a burner (1) and a heat exchanger with finned tubes (3) and an exhaust (5) for the combustion gases, characterized in that the heat exchanger has at least two layers, between which a guide plate (13) is arranged which covers the fume cupboard (5) at a distance and extends perpendicular to the 2 AT 406 086 B axis of the fume cupboard (5), with an annular gap between the edges of the guide plate (13) and the side walls (12) of the combustion chamber shaft (10) (14) remains.
2. Brennkammerschacht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Inneren (7) des Brennkammerschachtes (10) zugekehrten Seite eine Isolierplatte (4) im 5 Bereich der Projektion des Abzugs (5) angeordnet ist und die Rippenrohre (3) des Wärmetauschers außerhalb des Bereichs der Isolierplatte (4) angeordnet sind. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 32. combustion chamber shaft according to claim 1, characterized in that on the inside (7) of the combustion chamber shaft (10) facing an insulating plate (4) in the 5 region of the projection of the fume cupboard (5) is arranged and the finned tubes (3) of the heat exchanger are arranged outside the area of the insulating plate (4). With 1 sheet of drawings 3