AT406097B - Vorrichtung zur aufbewahrung von münzen bzw. münzähnlichen gegenständen - Google Patents

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Description

AT 406 097 B
Die Erfindung bezieht sich eine Vorrichtung zur Aufbewahrung von Münzen bzw. münzähnlichen Gegenständen, wie z.B. Spielmarken, Jetons od. dgl., wobei die aufzubewahrenden Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände in zumindest einer Säule an- bzw. übereinander angeordnet sind, wobei diese Vorrichtung eine Einrichtung zur Bestimmung der Anzahl der in der Vorrichtung befindlichen Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände aufweist, welche Einrichtung eine Vielzahl von Detektoren umfaßt.
Um beispielsweise Münzen geordnet und übersichtlich zu lagern, werden diese häufig säulenförmig übereinander gestapelt. Nachteilig ist hierbei jedoch, daß beim Entnehmen von Münzen von der Säule diese bei unachtsamer Vorgangsweise in sich zusammenbrechen kann.
Dieser Nachteil wird bei Verwendung von Behältnissen verhindert, die Einkerbungen aufweisen, welche in ihrer Breite im wesentlichen dem Durchmesser und in ihrer Tiefe im wesentlichen dem Halbmesser der aufzunehmenden Münzensäule entsprechen. Durch eine derartige Einkerbung wird die Säule gut abgestützt und kann wahlweise vertikal oder auch nahezu horizontal gelagert werden. Der Einsatz eines derartigen Behältnisses ist überall dort sinnvoll, wo relativ viele Münzen bzw. münzenähnliche Gegenstände gehandhabt werden müssen, d.h. also häufig neue Münzen hinzugestapelt oder der Säule entnommen werden müssen. Die wichtigsten Beispiel hiefür sind Bahnhofsschalter, Kassen im allgemeinen und Spielcasinos.
Gerade bei letztgenanntem Beispiel muß innerhalb kurzer Zeit eine große Menge von Spielmarken vom Croupier angenommen und abgelegt als auch ausgegeben werden. Nachteil von bisher zu diesem Zweck eingesetzten sog. "Chiptrays" ist, daß die Anzahl der sich im Chiptray befindlichen Jetons im wesentlichen unbekannt war bzw. nur durch Abschätzung oder mühsames Nachzählen festgestellt werden konnte.
Natürlich ist die Möglichkeit bekannt, die Höhe einer oben beschriebenen Gegenstandssäule abzumessen, und durch Division dieser Höhe durch die Dicke eines einzelnen Gegenstandes der Säule die Anzahl der sich in der Säule befindlichen Gegenstände zu berechnen. Eine Verfeinerung dieser Methode kann dadurch erreicht werden, daß neben der Säule eine Skala angebracht wird, welche nicht in Längeneinheiten sondern direkt mit der Gegenstandsanzahl beschriftet ist.
Die wesentlichsten Nachteile dieser Möglichkeit sind darin zu sehen, daß diese Skala durch oftmaligen Handhaben des Behältnisses im Laufe der Zeit unleserlich und somit unbrauchbar wird und daß sie nur durch einen Menschen ablesbar und somit nicht EDV-unterstützt weiterverarbeitbar ist.
Die CH-A5-573 635 beschreibt eine Münzkasse umfassend mehrere Einbuchtungen für die Aufnahme von Münzsäulen und eine automatisch arbeitende, elektronische Zähleinrichtung.
Diese Zähleinrichtung umfaßt pro Münzsäule eine erste, auf einem endlosen Band festgelegte Photodiode, wobei die Photodiode durch Bewegung des Bandes entlang der Münzsäule verfahren werden kann. Befindet sie sich innerhalb des von der Münzsäule erzeugten Schattens, kann sie kein Umgebungslicht empfangen, nach dem Hervortreten aus besagtem Schatten kann Licht empfangen werden. Diese Umstände werden zur Erzeugung eines zur Detektion der Höhe des Münzstapels heranziehbaren Signals verwendet. Weiters ist pro Münzsäule eine zweite Photodiode vorgesehen, die mit einer Lichtquelle zusammenwirkt. Zwischen der Diode und der Lichtquelle verläuft das Band, welches in Bewegungsrichtung jeweils lichtdurch- und lichtundurchlässige Bereiche aufiveist. Durch entsprechende Dimensionierung besagter Band-Bereiche erzeugt die Diode bei Bewegung des Bandes einen (Rechteck-)Puls, bei welchem die Anzahl der 0-1-Übergänge der Anzahl der im jeweiligen Stapel befindlichen Münzen entspricht.
Daneben führt die CH-A5-573 635 in ihrer Beschreibung an, daß es möglich ist, eine Vielzahl, nämlich eine der Anzahl der in die jeweilige Einbuchtung einbringbaren Münzen entsprechende Zahl von Sensoren -Kontakte oder Photodioden- vorzusehen, welche Photodioden aber wieder in oben erörterter Weise vom Umgebungslicht aktiviert werden.
Die Ausnützung des Umgebungslichtes kann sich jedoch negativ auf die korrekte Funktion der Zähleinrichtung auswirken. Insbesondere im oberen Endbereich der Münzsäule werden durch nicht exakt senkrecht auf die Münzsäule fallendes Licht stets einige unter der Säule liegende Photodioden ausreichend stark beleuchtet werden, was zu feilschen Zahl-Ergebnissen führt Insbesondere beim Einsatz der Kassen in Spielcasinos, wo in der Regel ausschließlich schräg einfallendes Kunstlicht herrscht, werden besagte Probleme auftreten.
Weiters ist es möglich, daß die Münzen einer Säule nicht ordnungsgemäß dicht aneinander liegen, sondern aufgefächert sind, d.h. daß die Münzsäule unterseitig Spalten aufweist. Umgebungslicht kann durch diese Spalten hindurchtreten und die unterhalb dieser Spalten liegenden Photodioden aktivieren, was zum Ermitteln einer fälschen Münzanzahl führt. 2
AT 406 097 B
Darübei+iinaus ist eine vorhaltsgemäß gestaltete Zähleinrichtung bei schlechten Lichtverhältnissen, wie sie Insbesondere im bevorzugten Einsatzgebiet in Spielcasinos herrschen, überhaupt nicht einsetzbar. Die hier erreichten Lichtstärken reichen nicht aus, um den Photodioden eine ausreichende Leitfähigkeit zu verleihen, womit die Zählfunktion vollständig außer Betrieb gesetzt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, diese Nachteile zu vermeiden und eine Vorrichtung der eingangs zitierten Art anzugeben, welche auch bei schlechten Umgebungslichtverhältnissen die Anzahl der Münzen einer Münzsäule korrekt ermittelt.
Bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art wird dies erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Vielzahl von Detektoren durch im wesentlichen parallel zur bzw. zu den Mantelflächen der Münzen- bzw. münzähnlichen Gegenstands-Säulen angeordnete Sender-Empfanger-Paarungen, wie Ultraschallsender, - empfänger oder Lichtsender, empfänger, gebildet ist.
Durch entsprechende Auswahl der Wellenlänge der gesandten Signale kann die Zähleinrichtung vollkommen vom Umgebungslicht - von dessen Stärke und dessen Einfallswinkel -unabhängig gemacht werden, eine zuverlässige Funktion ist damit auch bei völliger Finsternis noch gegeben. Weiters sind derartige Sender-Empfanger-Paarungen auf besonders einfache Weise elektronisch ansteuerbar, die Ergebnisse einer mittels solcher Elemente durchgeführten Messung besonders gut durch EDV-Anlagen weiterverarbeitbar. Eine solche Weiterverarbeitbarkeit ist im besonderen in Spielcasions von Bedeutung, da es zur Überwachung der verschiedenen Tischspiele wie z.B. Black Jack, Poker, Amerikanisches Roulette etc. wünschenswert ist, die Leistung der Croupiers, Dealer oder der Tischmannschaften zu erfassen, um z.B. Leistungsunregelmäßigkeiten auf den Grund gehen zu können.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, welche zum Zweck der Aufbewahrung von mehreren parallel zueinander verlaufenden Münzen- bzw. münzähnlichen Gegenstands-Säulen mit zueinander beabstandet parallel verlaufenden Separatoren ausgebildet ist, kann vorgesehen sein, daß die zur Bestimmung der Anzahl der in der Vorrichtung befindlichen Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände dienenden Sender- Empfänger-Paarungen innerhalb der Separatoren angeordnet sind.
Durch eine derartige Anordnung sind die Sender und Empfänger gut vor mechanischer Beschädigung geschützt; weiters wird die Handhabbarkeit der Vorrichtung, d.h. das Einsetzen und das Herausnehmen von Münzen bzw. münzähnlichen Gegenständen in keiner Weise nachteilig beeinflußt.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß innerhalb eines jeden Separators lediglich Sender bzw. lediglich Empfänger angeordnet sind und daß sender- und empfängerbeinhaltende Separatoren jeweils abwechselnd nebeneinander angeordnet sind.
Bei einer derartigen Ausbildung ergibt sich ein besonders einfacher Aufbau eines jeden Sender- bzw. Empfängermoduls, wodurch in weiterer Folge ein einfaches Austauschen eines gesamten Moduls möglich ist.
In diesem Zusammenhang kann vorgesehen sein, daß sowohl die einzelnen Sender als auch die einzelnen Empfänger fluchtend in Reihen in konstantem Abstand zueinander angeordnet sind und daß die Empfänger gegenüber den Sendern um einen halben Empfänger-Empfänger Abstand versetzt angeordnet sind.
Bei solch einer versetzten Anordnung kann ein Sender zu jeweils zwei Empfänger senden, wodurch auf einfache Weise eine Verdoppelung der Meßgenauigkeit erreicht werden kann.
Eine besonders bevorzugte Ausführung der Erfindung kann darin bestehen, daß die Sender-Empfänger-Paarungen durch optische, vorzugsweise durch Infrarot-, Sender und Empfänger, gebildet sind.
Diese Typen von Sendern und Empfängern werden in Massen hergestellt, sind daher relativ kostengünstig und tragen dazu bei, die Gestehungskosten der Vorrichtung gering zu halten, sind jedoch dennoch gut für die in diesem Anwendungsfall notwendige Ausbildung von Lichtschranken geeignet.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß jeder Sender aus einem Lichtbündel-Sendebauteil, wie Leucht- oder Infrarotdiode, und jeder Empfänger aus einem Lichtbündel- Empfangsbauteil besteht.
Solche Bauteile sind mit besonders einfach gestalteten Schaltungen ansteuerbar.
Besonders vorteilhaft kann es sein, daß jeder Lichtbündel-Sendebauteil zwei, zueinander um 180° versetzte und im wesentlichen quer zu den Separatoren verlaufende Lichtbündel aussendet 3
AT 406 097 B und jeder Lichtbündel-Empfangsbauteil zwei zueinander um 180° versetzte und im wesentlichen quer zu den Separatoren verlaufende Empfindlichkeitskeulen aufweist.
Damit kann durch jedes Lichtbündel-Sendebauteil bzw. -Empfangsbauteil die Funktion von zwei Bauteilen erfüllt werden, wodurch die Anzahl der zur Ausbildung der Meßeinrichtung notwendigen Bauteile reduziert wird, sich in weiterer Folge auch die Ansteuerelektronik wesentlich vereinfacht und somit insgesamt ein besonders einfacher, zuverlässiger und günstiger Aufbau ermöglicht wird.
In Weiterbildung der Erfindung kann eine Steuereinheit vorgesehen sein, welche einerseits die Einrichtung zur Bestimmung der Anzahl der in der Vorrichtung befindlichen Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände ansteuert und andererseits aus den von der Einrichtung erhaltenen Signalen die Anzahl der in der Vorrichtung befindlichen Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände berechnet.
Mithilfe einer solchen Steuereinheit können auf einfache Weise die für die Ansteuerung der Meßeinrichtung notwendigen Steuersignale produziert werden. Weiters können bei einem solchen System besonders einfach Betriebsparameter verändert werden, sodaß eine Adaption der gesamten Meßeinrichtung auf unterschiedliche Dicken der in ihr gestapelten Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände durchgerührt werden kann.
In diesem Zusammenhang kann weiters vorgesehen sein, daß die Steuereinheit ein EEPROM umfaßt.
In einem solchen Speichermedium können die zur ordnungsgemäßen Funktion der Anlage notwendigen Betriebsparameter nicht-flüchtig abgelegt werden, sodaß auch nach einem Ausfall der Versorgungsspannung die korrekte Funktion mit den zuletzt eingestellten Parametern sichergestellt ist.
Weiters kann vorgesehen sein, daß die Steuereinheit mit unterhalb der Münzen- bzw. münzähnlichen Gegenstands-Säulen angeordneten optischen Anzeigeelementen verbunden ist.
Damit kann zur Orientierung des mit der Handhabung der erfindungsgemäßen Vorrichtung Betrauten der Typ der in den jeweiligen Säulen enthaltenen Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände oder ihre aktuelle Anzahl angezeigt werden.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Steuereinheit mit einem Eingabeterminal verbunden ist.
Damit können die notwendigen Betriebsparameter, wie z.B. die Dicke der aufzunehmenden Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände auf einfache Weise eingegeben werden.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Steuereinheit mit einer zentralen Verarbeitungseinheit verbunden ist.
Insbesondere wenn sich mehrere erfindungsgemäße Vorrichtungen gleichzeitig in Betrieb befinden, können diese auf einfache Weise mit Hilfe einer solchen zentralen Verarbeitungseinheit überwacht und in ihrer Funktion beeinflußt werden.
Die Erfindung wird nun an Hand der in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausrührungsform näher erklärt. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vom'chtung im Grundriß;
Fig.2 die erfindungsgemäße Vorrichtung im Schnitt im Aufriß;
Fig.3 ein Senderelement im Aufriß im Schnitt;
Fig.4 das Anordnungsschema der Sender und Empfänger im Grundriß;
Fig.5 schematisch die erfindungsgemäße Vorrichtung beim Einsatz an einem Spieltisch;
Fig.6 einen die Vorrichtung ansteuemden Mikrocontroller als Blockschaltbild;
Fig.7 ein detailliertes Blockschaltbild des Mikrocontrollers nach Fig.6;
Fig.8 die Ansteuerung der Sender im Detail als Blockschaltbild;
Fig.9 die Ansteuerung der Empfänger im Detail als Blockschaltbild und
Fig. 10 die Ansteuerung der Anzeigeelemente im Detail.
Das wichtigste Anwendungsgebiet der Erfindung, welches lediglich zum Zweck der besseren Erklärbarkeit, keinesfalls aber als Einschränkung auf dieses Anwendungsgebiet angegeben wird, ist ein computerunterstütztes Datenerfaßungssystem für Spieltische eines Casinos.
Ein derartiges Datenerfassungssystem dient dazu, die Leistung der Croupiers, des Dealers und der Tischmannschaften zu erfassen und die Entwicklung der Ergebnisse der Spieltische beobachten zu können.
Bekannte Vorrichtungen zur Aufbewahrung von Münzen bzw. münzähnlichen Gegenständen (wie z.B. Spielmarken, Jetons o. dgl.) 5 sind, sofeme sie für die Aufbewahrung von mehreren 4
AT 406 097 B parallel zueinander verlaufenden Gegenstands-Säulen vorgesehen sind, mit zueinander beabstandet parallel verlaufenden Separatoren 6 ausgebildet. Die gesamte Anordung ist meist leicht gegenüber der Horizontalen geneigt ausgeführt, sodaß die selbständige Schlichtung der Säulen, bzw. das dicht-an-dicht Aneinanderliegen der einzelnen Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände 5 gewährleistet ist.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung 102, auch als "Chiptray" bezeichnet, ist wie die bisher bekannten ähnlichen Vorrichtungen aus einer Wanne 202, z.B. aus Stahlblech gefertigt und weist in sie eingeschobene Separatoren 6 auf. Sie unterscheidet sich nun von bisher bekannten Vorrichtungen dadurch, daß eine Einrichtung zur Bestimmung der Anzahl der im Chiptray 102 befindlichen Münzen bzw. münzähnliche Gegenstände 5 vorgesehen ist, welche durch eine Vielzahl von im wesentlichen parallel zu den Mantelflächen der Münzen- oder münzähnlichen Gegenstands-Säulen angeordneten Sender-Empfänger-Paarungen 641, 623, wie z.B.
Ultraschallsender, -empfänger, Lichtsender, empfänger, od. dgl., gebildet ist.
Wie am besten in Fig.2 zu ersehen ist, sind die zur Bestimmung der Anzahl der in der Vorrichtung befindlichen Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände 5 dienenden Sender-Empfänger-Paarungen 641, 623 innerhalb der Separatoren 6 angeordnet. Voraussetzung für das ordnungsgemäße Funktionieren dieser Meßeinrichtung ist natürlich, daß die Separatoren 6 aus einem Material bestehen, das für die von den Sendern 623 ausgestrahlte Wellenlänge durchlässig ist.
Bei der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß innerhalb eines jeden Separators 6 lediglich Sender 623 bzw. lediglich Empfänger 641 angeordnet sind und daß sender- und empfänger-beinhaltende Separatoren 6 jeweils abwechselnd nebeneinander angeordnet sind.
Dies wird in der Weise realisiert, daß die Sender 623 und die Empfänger 641 auf plattenförmigen Modulen 502, 503 angeordnet sind und diese Module 502, 503 mittels Befestigungsbolzen 204 und Zylinderschrauben 203 auf der Unterseite des Wannenbodens 202 festgelegt sind.
Zur Erläuterung der Bestimmung der in einer Säule des Chiptrays befindlichen Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände 5, wird im folgenden von der Annahme ausgegangen, daß die Sender-Empfänger- Paarungen 641, 623 durch optische, nämlich durch Infrarot-Sender und Empfänger, gebildet sind. Mit Hilfe dieser Sender-Empfänger-Anordnung wird ein "Lichtvorhang" ausgebildet, der die Säule quer zur Säulenrichtung zwischen den Separatoren 6 abtastet. Überall dort, wo sich Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände 5 befinden, wird der Lichtvorhang unterbrochen, d.h. die entsprechenden Empfänger 641 können kein Licht von ihrem zugeordneten Sender 623 erhalten. Im Detail bedeutet das, daß sich überall dort, wo ein Empfänger 641 das von dem ihm zugeordneten Sender 623 ausgesandte Licht nicht empfangen kann, eine Münze bzw. ein münzähnlicher Gegenstand befindet.
Aufgrund dieser Abtastung der Säulen können auch nicht sauber dicht an dicht aufgebaute Säulen aufgespürt werden: Spalten in den Säulen durch Auffächerung, sowie quer liegende Münzen bzw. münzähnliche Gegenstände 5 werden durch die auftretenden Lücken in der sonst geschlossenen Säule erkannt. Ein diesbezügliches Detektionssignal kann eine Anzeige und/oder einen Rüttler aktivieren, damit Sorge getragen werden kann, den dicht-an-dicht Aufbau der Säulen herzustellen.
Wie in Fig.3 im Detail dargestellt sind die bei der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform der Erfindung verwendeten Sender so ausgestaltet, daß sie zwei, zueinander um 180° versetzte und im wesentlichen quer zu den Separatoren 6 verlaufende Lichtbündel aussenden. Dementsprechend weisen auch die Empfänger zwei zueinander um 180° versetzte und im wesentlichen quer zu den Separatoren 6 verlaufende Empfindlichkeitskeulen auf. Damit wird erreicht, daß ein Sender 623, der zwischen zwei Säulen angeordnet ist gleichzeitig zur Abtastung beider Säulen verwendet werden kann, summa summarum die normalerweise zu diesem Zweck notwendigen zwei Sender durch ein einziges Element ersetzt werden.
Die erwähnte Aufteilung des ausgesandten Lichtbündels in zwei Lichtbündel beim Senderelement bzw. die Ausbildung der zweiseitigen Empfindlichkeitskeule beim Empfänger wird durch die Formgebung des Kunststoffgehäuses 301 realisiert. Dieses Gehäuse 301 ist nämlich so ausgestaltet, daß es auf Grund der Totalreflexion an der Grenzschicht zwischen Kunststoff und Umgebungsluft zur erwähnten Strahlaufteilung kommt.
Wie aus Fig.4 zu ersehen ist, sind sowohl die einzelnen Sender als auch die einzelnen Empfänger fluchtend in Reihen mit konstantem Abstand zueinander angeordnet. 5
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Um die Abtastauflösung zu erhöhen, sind die Empfänger 641 gegenüber den Sendern 623 um einen halben Empfänger-Empfänger Abstand versetzt angeordnet. Jeder Empfänger 641 bildet daher in jeder seiner Empfindlichkeitsrichtungen Lichtschranken mit je zwei Sendern 623. Durch diese Anordnung ergibt sich in der Mitte des durch strichlierte Linien 351 angedeuteten Kanals eine Auflösung von einem halben Empfänger- Empfänger-Abstand.
Aufgrund dieser wechselweisen Anordnung von Sendern 623 und Empfängern 641 im Chiptray 102 ist jeder Empfänger 641 von zwei Sendern 623 umgeben. Um eine korrekte Abtastung zu ermöglichen, darf daher zu jedem Empfänger 641 immer nur ein benachbarter Sender 623 aktiviert werden.
Die Abtastung zweier Säulen mithilfe der gemäß Fig.4 angeordneten Sendern 623 und Empfängern 641 funktioniert in nachfolgend beschriebener Weise. Zum besseren Verständnis der Erklärung werden die Sender 623 in zwei Gruppen aufgeteilt, hier "Gruppe 1" und "Gruppe 2" genannt.
Der am untersten Punkt der Säulen liegende Empfänger 641 wird aktiviert, danach werden in folgender Reihenfolge die Lichtbündel 352, 353, 354, 355 ausgesandt: 1. ) vom Sender 623 der Gruppe 1 das Lichtbündel 352 2. ) vom Sender 624 der Gruppe 1 das Lichtbündel 353 3. ) vom Sender 625 der Gruppe 2 das Lichtbündel 354 4. ) vom Sender 626 der Gruppe 2 das Lichtbündel 355
Anschließend wird Empfänger 641 deaktiviert, der über ihm liegende Empfänger 642 aktiviert und die obigen Schritte analog wiederholt. Auf diese Weise wird die gesamte Säulenlänge abgetastet, die dabei erhaltenen Empfangsdaten (Lichtbündel empfangen oder nicht empfangen) werden von der Ansteuerelektronik weiterverarbeitet, d.h. in die Anzahl der in den Säulen befindlichen Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände 5 umgerechnet.
Obige Annahme, nämlich Infrarotsender und -empfänger zu verwenden, stellt zwar eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dar, die Erfindung ist jedoch keineswegs auf diese eingeschränkt, genauso könnten auch Ultraviolett-, Normallicht-, Ultraschall-, Laser-, Radarwellen od. dgl. zum Aufbau des "Meßvorhanges" verwendet werden.
Die Bedienung der erfindungsgemäßen Vorrichtung übernimmt eine Steuereinheit 501. Diese steuert einerseits die Einrichtung zur Bestimmung der Anzahl der in der Vorrichtung befindlichen Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände an und berechnet andererseits aus den von der Einrichtung erhaltenen Signalen die Anzahl der in der Vorrichtung befindlichen Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände.
Derartige Steuereinheiten 501 sind hinlänglich bekannter Stand der Technik, sollten jedoch für diesen Einsatzzweck vorzugsweise ein EEPROM 604 aufweisen, mit einem Eingabeterminal 100 sowie einer zentralen Verarbeitungseinheit 104 und mit einer unterhalb der Säule angeordneten optischen Anzeigeelementen 504, sog. Denominationsanzeigen, verbunden sein, auf welchen Denominationsanzeigen z.B. die Anzahl der in der jeweiligen Säule enthaltenen Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände 5 oder der Typ der in der Säule befindlichen Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände 5 anzeigbar sind.
Somit besteht die in Fig. 6 im Überblick dargestellte Elektronik der erfindungsgemäßen Vorrichtung aus folgenden Baugruppen:
Die Steuereinheit 501 stellt die Versorgungspannungen und Steuersignale für die untergeordneten Baugruppen (Infrarotsender und -empfänger, Denominationsanzeige) zur Verfügung und wertet die von den Empfängern und Sendern zurückgelieferten Signale aus. Über eine serielle Schnittstelle 508 kann die Steuereinheit 501 mit einem übergeordneten System, z.B. einem Personalcomputer, verbunden werden. Über diese serielle Schnittstelle 508 können die erfaßten Daten und die Status- und Fehlerinformationen des Chiptrays 102 übertragen werden, die Denominationsanzeigen 504 gesetzt bzw. diverse Konfigurationsdaten an die Steuereinheit 501 übergeben werden.
Die Sendermodule 502 und Empfängermodule 503 dienen, wie bereits beschrieben, zur Abtastung der Gegenstandssäulen. Die Sender 623 und Empfänger 641 sind - jeweils abwechselnd - unter den Separatoren 6 zwischen den Säulen angebracht Sender und Empfänger werden über je ein gemeinsames Buskabel 505 und 506 an die Steuereinheit 501 angeschlossen.
Die unter jeder Säule des Chiptrays 102 angeordneten Denominationsanzeigen 504 sind z.B. in Form mehrerer Leuchtdioden oder eines numerischen Displays aufgebildet, die zur Anzeige des Jetonwertes bzw. -typs und des Status der Säule dient. Auf einem Anzeigemodul können sich mehrere Anzeigeeinheiten befinden. 6
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Der genaue Aufbau der Steuereinheit 501 ist in Fig.7 in Form eines Blockschaltbildes dargestellt.
Der Mikrocontroller 602 ist mit einem Überwachungsbaustein 603 mit Resetgenerator, einer sog. Watchdog-Schaltung, verbunden, welcher den korrekten Ablauf der Mikrocontrollersoftware überwacht. Die serielle Schnittstelle 508 der Steuereinheit 501 kann durch ein steckbares Schnittstellenmodul 605 verschiedenen Standards (z.B. RS485 oder RS232) angepaßt werden. Wichtige Konfigurations- und Kalibrierungsdaten werden in einem nichtflüchtigen Speicher, dem EEPROM 604 abgelegt. Gerade bei optischen Halbleiterelementen treten große Bauteiltoleranzen auf. Um diese auszugleichen, werden in einem Kalibriervorgang die Empfindlichkeiten aller sich ergebender Lichtschranken gemessen, im EEPROM 604 abgelegt und bei der Auswertung der Lichtschrankenmeßwerte im Abtastbetrieb als Referenzwerte verwendet.
Da die Sendedioden der Infrarotsender mit hohen Impulsströmen betrieben werden und ein dauerhartes Einschalten, aufgrund eines Fehlers bei der Steuereinheit 501 zur Beschädigung der Sendermodule 502 führen würde, ist eine Schutzschaltung 606 vorgesehen, die die Sender bei Überschreiten einer gewissen Maximaleinschaltdauer deaktiviert.
Der Multiplexer 607 dient zur Anwahl eines der von den Sendermodulen 502 gelieferten Infrarotdioden-Überwachungssignale. Der Multiplexer 608 in der Empfängeranschaltung dient der Auswahl eines (analogen) Empfängerausgangssignals. Nach einer Pegelanpassung 609 wird das gewählte Signal dem internen Analog/Digital - Umsetzer dem Mikrocontroller 602 zugeführt.
Eine mögliche Ausführungsform eines Sendermoduls 502 ist in Fig. 8 im Detail dargestellt. Die Infrarotdioden 623 des Sendermoduls 502 sind elektrisch in einer Matrix 629 angeordnet. Die Zeilen- und Spaltentreiber 621, 622 verfügen neben den Adressierungen 627 noch zusätzlich über je eine Freigabeleitung 628, 630. Nur wenn beide Treiber 621, 622 aktiviert sind, ist das Sendemodul 502 eingeschaltet.
Mit Hilfe der Freigabeleitung 630 des Zeilentreibers 621 wird das Modul einer der beiden oben erwähnten Gruppen zugeordnet, welche Zuordnung durch entsprechendes Setzen des Jumpers 625 erreicht wird. Der genaue Einschaltzeitpunkt bzw. die Einschaltdauer wird durch einen Freigebeimpuls an den Spaltentreiber 622 bestimmt.
Um defekte Infrarotdioden 623 erkennen zu können, wird der Senderstrom von einer Überwachungsschaltung 624 kontrolliert. Das Ausgangssignal der Stromüberwachungsschaltung 624 wird, abhängig von der mechanischen Position des Sendermoduls 502, Über einen Jumper 626 einer der entsprechenden Eingangsleitungen der Steuereinheit 501 zugeordnet
Ein Empfängermodul 503 ist in Fig.9 im Detail dargestellt. Über einen Analogmultiplexer 642, der von der Steuereinheit 501 über einen Teil 643 des Empfänger-Busses 506 gesteuert wird, wird der gewählte Fototransistor 641 mit dem Meßverstärker 644 verbunden. Vor der eigentlichen Messung wird mittels einer aktiven Kompensationsschaltung 645 ein Gleichlichtabgleich durchgerührt, d.h. das Meßergebnis von Umgebungslicht-Einflüssen befreit.
Mit dem Aktivierungsimpuls der Infrarotsender wird gleichzeitig das Abtast- & Halteglied 646 geöffnet, das den gemessenen Helligkeitswert bis zur Abfrage und Quantisierung durch die Steuereinheit 501 zwischenspeichert. Der Ausgang des Empfängers wird mittels eines Jumpers 647, entsprechend der mechanischen Position des Empfängermoduls 503 im Chiptray einem bestimmten Eingang der Steuereinheit 501 zugeordnet.
Der Aufbau der Denominationsanzeige 504 ist in Fig. 10 dargestellt. Diese benutzt Schieberegister 661 mit integriertem Zwischenspeicher. Die Daten werden mittels eines Taktes 663 in das Schieberegister 661 eingeschrieben und mit einem Freigabeimpuls 664 in die Anzeige übernommen.
Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet der Erfindung stellt der Einsatz in einem Überwachungssystem für Spielcasinos dar. Ein derartiges, in Fig.5 blockschaltbildartig dargestelltes System kann zur Überwachung der verschiedenen Tischspiele wie z.B. Black Jack, Poker, Amerikanisches Roulette etc. eingesetzt werden.
Der am Tisch befindliche elektronische Chiptray 102 wird über die ebenfalls am Spieltisch installierte Tischtastatur 100 bedient. Die Datenleitungen des elektronischen Chiptrays 102 wie auch der Tischtastatur 100 werden über die sogenannten Table Distribution Boards 101 an einen Kommunikationsprozessor 103 und von dort an den Systemcomputer 104 geführt.
Die notwendigen Konfigurationen des Chiptrays 102 wie Chipwert, Chipdicke od. dgl. werden entweder am Eingabeterminal 100 eingegeben oder können am Systemcomputer 104 festgelegt und zur Steuereinheit 501 des Chiptrays 101 übertragen werden. 7

Claims (12)

  1. AT 406 097 B Die erwähnte Überwachung der Tischspiele erfolgt in der Weise, daß die Leistung eines Croupiers, d.h. der Wert des von ihm Hereingespielten erfaßt wird. Dazu muß der sog. ’Tischbestand" beobachtet und aufgezeichnet werden. Der Tischbestand eines Spieltisches setzt sich wie folgt zusammen: Dem Vorrat an Spieljetons oder "Chips", die sich bei den meisten Spieltypen in einem Chiptray in Reichweite des Dealers befinden und dem Kassenstand der "Dropbox" in der die Zahlungsmittel beim Ankauf von Chips deponiert werden. Es ist die Aufgabe der erfindungsgemäßen Vorrichtung 102 den Vorrat an Chips am Spieltisch automatisch zu erfassen. Alle nicht spielbedingte Chipbestandsänderungen wie Chipbewegungen von der Chipkassa zum Tisch und zurück: "Fills" und "Credits", "Markers" für Chipausgabe an Spieler gegen in-Haus-Schecks werden manuell über Eingabeterminals 100 der Datenverarbeitungsanlage übergeben. Der Kassenstand der "Dropbox" wird durch Aufsummierung der "Drops" (den Einlagen bei jedem Chipverkauf durch den Dealer) ermittelt. Insgesamt kann auf diese Weise der gesamte Wert des momentan auf dem Tisch Befindlichen erfaßt werden. Um die Leistung eines jeden einzelnen Croupiers, Dealers oder Tischmannschaft zu erfassen, muß der Tischbestand bei jedem Wechsel des Croupiers, des Dealers oder der Tischmannschaft (Dealerwechsel) erfaßt werden. Wird ein solcher Dealerwechsel vorgenommen, identifiziert sich der neue Dealer am Tischterminal, z.B. mittels seiner Magnetkarte, teilt den Wechsel also der Datenverarbeitungsanlage mit. Somit kann das Einspielergebnis eines jeden Dealers errechnet werden. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Aufbewahrung von Münzen bzw. münzähnlichen Gegenständen, wie z.B. Spielmarken, Jetons od. dgl., wobei die aufzubewahrenden Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände in zumindest einer Säule an- bzw. übereinander angeordnet sind, wobei diese Vorrichtung eine Einrichtung zur Bestimmung der Anzahl der in der Vorrichtung befindlichen Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände aufweist, welche Einrichtung eine Vielzahl von Detektoren umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von Detektoren durch im wesentlichen parallel zur bzw. zu den Mantelflächen der Münzen-bzw. münzähnlichen Gegenstands-Säulen angeordnete Sender-Empfänger-Paarungen (623, 641), wie Ultraschallsender, -empfänger oder Lichtsender, - empfänger, gebildet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, welche zum Zweck der Aufbewahrung von mehreren parallel zueinander verlaufenden Münzen- bzw. münzähnlichen Gegenstands-Säulen mit zueinander beabstandet parallel verlaufenden Separatoren ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Bestimmung der Anzahl der in der Vorrichtung befindlichen Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände (5) dienenden Sender-Empfänger- Paarungen (623, 641) innerhalb der Separatoren (6) angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eines jeden Separators (6) lediglich Sender (623) bzw. lediglich Empfänger (641) angeordnet sind und daß sender- und empfänger- beinhaltende Separatoren (6) jeweils abwechselnd nebeneinander angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die einzelnen Sender (623) als auch die einzelnen Empfänger (641) fluchtend in Reihen in konstantem Abstand zueinander angeordnet sind und daß die Empfänger (641) gegenüber den Sendern (623) um einen halben Empfänger-Empfänger Abstand versetzt angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sender-Empfänger- Paarungen (623, 641) durch optische, vorzugsweise durch Infrarot-, Sender und Empfänger, gebildet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Sender aus einem Lichtbündel- Sendebauteil (623), wie Leucht- oder Infrarotdiode, und jeder Empfänger aus einem Lichtbündel- Empfangsbauteil (641) besteht. 8 AT 406 097 B
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Lichtbündel-Sendebauteil (623) zwei, zueinander um 180° versetzte und im wesentlichen quer zu den Separatoren (6) verlaufende Lichtbündel aussendet und jeder Lichtbündel-Empfangsbauteil (641) zwei zueinander um 180° versetzte und im wesentlichen quer zu den Separatoren (6) verlaufende Empfindlichkeitskeulen aufweist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinheit (501) vorgesehen ist, welche einerseits die Einrichtung zur Bestimmung der Anzahl der in der Vorrichtung befindlichen Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände (5) ansteuert und andererseits aus den von der Einrichtung erhaltenen Signalen die Anzahl der in der Vorrichtung befindlichen Münzen bzw. münzähnlichen Gegenstände (5) berechnet.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (501) ein EEPROM (604) umfaßt.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (501) mit unterhalb der Münzen- bzw. münzähnlichen Gegenstandssäuien angeordneten optischen Anzeigeelementen (504) verbunden ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (501) mit einem Eingabeterminal (100) verbunden ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuereinheit (501) mit einer zentralen Verarbeitungseinheit (104) verbunden ist. Hiezu 5 Blatt Zeichnungen 9
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH573635A5 (en) * 1973-10-24 1976-03-15 Hauri Andre Cash-box with automatic money counting unit - is fitted with detector for number of coins in each coin row

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CH573635A5 (en) * 1973-10-24 1976-03-15 Hauri Andre Cash-box with automatic money counting unit - is fitted with detector for number of coins in each coin row

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