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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung einer Bindung an ein Snowboard, mit einer ersten Platte, die zur Befestigung der Vorrichtung an dem Snowboard vorgesehen ist, und einer zweiten Platte, die zur Befestigung der Bindung an der Vorrichtung vorgesehen ist, wobei beide Platten gegeneinander verdrehbar miteinander durch eine Verbindungsreinrichtung verbunden sind.
Snowboardfahrer stellen ihre Füsse typischerweise annähernd senkrecht zu der Längsachse des Snowboards Jeder Fahrer ist aber anders, und viele stellen ihre Bindung in einem Winkel zu der Fahrtnchtung ein. Einstellbare Snowboardbindungen wurden entwickelt, bei welchen ein Fahrer die Rotationsausrichtung jeder Bindung in bezug auf das Board einstellen kann, um für ihn die angenehmste Fahrhaltung zu ermitteln. Solche Bindungen weisen für gewöhnliche Winkelmarkierungen auf, die häufig auf einer Scheibe vorgesehen sind, welche die Bindung an dem Board hält, so dass der Winkel, in dem die Füsse des Fahrers von der Senkrechten zur Längsachse des Snowboards abweichen, exakt bestimmt werden kann.
Snowboardbindungen können flach an der Oberfläche des Boards befestigt sein Einige Snowboardfahrer sehen es jedoch als vorteilhaft an, ihre Bindungen in bezug auf die Ebene des Snowboards entweder "schräg zu stellen" oder "anzuheben" Das Schrägstellen beinhaltet das Kippen oder winkelige Anordnen der Bindungen des Snowboards zueinander, wodurch der Fahrer die Knie in eine "A"-Stellung bringt, die einige Fahrer für eine besonders leistungsstarke Haltung halten. Das Anheben beinhaltet das Hochziehen entweder des Zehen- oder Fersenbereichs der Bindung von der Oberfläche des Snowboards, so dass dieser in bezug auf den anderen erhöht ist Durch das Anheben der hinteren Bindungsferse und/oder der vorderen Bindungszehe können auch die Knie des Fahrers leichter in die "A"-Stellung gebracht werden.
Für ein leichteres Schrägstellen und Anheben wurden Schrägstell/Anhebevorrichtungen zwischen dem Snowboard und der Bindung angeordnet, um die Bindung in bezug auf die obere Oberfläche des Boards in einem Winkel einzustellen.
Durch die US-PS 5,188,386 wurde eine Vorrichtung der eingangs genannten Art geoffenbart, nämlich eine Vornchtung zur Befestigung einer Bindung an ein Snowboard mit einer ersten Platte, die zur Befestigung der Vorrichtung an dem Snowboard vorgesehen ist und einer zweiten Platte, die zur Befestigung der Bindung an der Vorrichtung vorgesehen ist, als bekannt vorausgesetzt, wobei beide Platten gegeneinander verdrehbar, miteinander durch eine Verbindungseinrichtung verbunden sind.
Bei der Ausbildung gemäss der genannten US-Patentschrift sind die beiden Teile lediglich durch die im Anlagebereich der beiden Teile aufgebrachte Reibung gegen Verdrehen gesichert Es ist daher bei dieser bekannten Ausbildung möglich, dass sich bei stärkeren Schlagbeanspruchungen oder Stössen die Teile der Befestigungseinrichtung gegeneinander verdrehen, was zur Folge hat, dass bei der speziellen Ausbildung, wie sie aus der genannten US-PS 5,188,386 hervorgeht, sich sowohl die Stellung des Schuhes in bezug auf die Längsachse des Snowboards als auch die Neigung des Schuhes in bezug auf die Oberfläche des Snowboards verändern kann
Angesichts des Vorhergesagten ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Vorrichtung zum Schrägstellen/Anheben von Snowboardfahrerbindungen zu schaffen.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die beiden Platten in gegenseitigen Eingriff bringbar bzw. aus diesem lösbar angeordnet sind. Durch den lösbaren Eingriff der beiden Teile ineinander sind diese gegeneinander verriegelbar, sodass ein ungewolltes Verstellen der Vorrichtung vermieden ist.
Vorteilhafterweise kann an einer der beiden Platten wenigstens ein Vorsprung und die jeweils andere der Platten wenigstens eine Aufnahme für den bzw. die Vorsprünge aufweisen, wodurch erreicht wird, dass ein formschlüssiger Eingriff erreicht ist. Dabei können mehrere Einrastpositionen zwischen den beiden Platten vorgesehen sein, wobei zwei Rastpositionen vorgesehen sind, die die eine Platte gegenüber der anderen Platte in Stellungen fixieren, die um 180 versetzt sind Dadurch ist es möglich, die Platten gegeneinander in wenigstens zwei diametral einander gegenüberliegenden Einstellungen zu fixieren.
Weiters kann die zur Befestigung der Vorrichtung an dem Snowboard vorgesehene Platte wenigstens einen Fortsatz aufweisen, der für einen Eingriff in eine Schrägstell-/Anhebevornchtung zur Festlegung letzterer gegen Verdrehung vorgesehen ist, wodurch auch die Schrägstell /Anhebevorrichtung sicher gegen Verdrehung am Snowboard befestigbar ist
Zur verdrehsicheren Festlegung kann die zur Befestigung der Vornchtung an dem Snowboard vorgesehene erste Platte für die Befestigung wenigstens ein Schraubenaufnahmeloch und die zur Befestigung der Bindung an der Vorrichtung vorgesehene zweite Platte eine Öffnung aufweisen,
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welche durch gegenseitiges Verdrehen der beiden Platten in eine mit dem wenigstens einen Schraubenaufnahmeloch in Ausrichtung befindliche Lage bringbar ist.
Zur möglichst spielfreien Festlegung kann die Öffnung für den Durchgang einer in das wenigstens eine Schraubenaufnahmeloch einsetzbaren Schraube demensioniert sein.
Um eine Festlegung in verschiedenen gegenseitigen Lagen zu ermöglichen, kann die erste Platte eine Mehrzahl von Löchern aufweisen, u.zw. ein erstes Set von Löchern, die in einem ersten Lochmuster angeordnet sind, welches zur Anbringung an einem mit einem ersten Lochmuster versehenen Snowboard vorgesehen ist; und ein zweites Set von Löchern, die in einem zweiten Lochmuster angeordnet sind, welches zur Anbringung an einem mit einem zweiten Lochmuster versehenen Snowboard vorgesehen ist, und die zweite Platte eine Mehrzahl von Löchern aufweisen, u.zw. ein drittes Set von Löchern, die in einem ersten Lochmuster angeordnet sind, welches zur Anbringung an einer mit einem ersten Lochmuster versehenen Bindung vorgesehen ist ;
und ein viertes Set von Löchern, die in einem zweiten Lochmuster angeordnet sind, welches zur Anbringung an einer mit dem zweiten Lochmuster versehenen Bindung vorgesehen ist, wobei die zweite Platte so verdrehbar ist, dass das erste bzw zweite Set von Löchern der ersten Platte mit dem dritten bzw vierten Set von Löchern der zweiten Platte in Ausrichtung bringbar ist
Zur verbesserten Anpassbarkeit der Bindung an die Erfordernisse des Fahrers kann die Schrägstell-/Anhebevorrichtung in einer Vielzahl von Schrägstell-/Anhebewinkeln einstellbar sein
Um auch ohne Probeeinstieg in die Bindung feststellen zu können, ob sich die Bindung in der richtigen Lage befindet, kann die Schrägstell-/Anhebevorrichtung Anzeigeorgane zur Kenntlichmachung des eingestellten Winkels aufweisen.
Schliesslich kann die Schrägstell- /Anhebevomchtung eine Vielzahl von Rillen zur Aufnahme des Fortsatzes aufweisen, wobei die Ausrichtung der Schrägstell-/Anhebevomchtung in bezug auf das Snowboard durch Auswahl der jeweils für das Einsetzen des Fortsatzes passenden Rille einstellbar ist, durch welche Massnahme eine zuverlässige Festlegung in einer Vielzahl von Stellungen ermöglicht ist.
Die Erfindung wird durch die folgende ausführliche Beschreibung ihrer illustrativen Ausführungsbeispiele und die beiliegenden Zeichnungen verständlicher und offensichtlicher, von welchen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Schrägstell/Anhebevorrichtung nach dem Stand der Technik ist;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Schrägstell/Anhebevorrichtung nach dem Stand der Technik ist,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht von seitlich oben eines Ausführungsbeispiels der Schrägstell/Anhebevorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung ist;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht von unten und von der Seite der Schrägstell/Anhebevorrichtung von Fig. 3 ist;
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels der Schrägstell/Anhebevorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung ist, die in einem Neigungswinkel von 8 eingestellt ist;
Fig. 6 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels der Schrägstell/Anhebevorrichtung von Fig. 5 ist, die in einem Winkel von 0 eingestellt ist;
Fig. 7 eine in Einzelteile aufgelöste Draufsicht der Schrägstell/Anhebevorrichtung von Fig 3 und 4 ist;
Fig. 8 eine in Einzelteile aufgelöste Unteransicht der Schrägstell/Anhebevorrichtung von Fig 3 und 4 ist,
Fig. 9 eine Seitenansicht eines illustrativen Ausführungsbeispiels einer Nabe ist, die in der Schrägstell/Anhebevorrichtung der vorliegenden Erfindung verwendet wird ;
Fig 10 eine Ansicht von seitlich oben der Auflagefläche von Fig. 9 ist;
Fig 11 eine Seitenansicht der Auflagefläche von Fig. 9-10 ist, die in einem Neigungswinkel von 0 eingestellt ist,
Fig. 12 eine Seitenansicht der Auflagefläche von Fig. 9-10 ist, die in einem Neigungswinkel von 8 eingestellt ist,
Fig. 13a und 13b mehrere Dimensionen der Auflagefläche von Fig. 9-10 zeigen,
Fig 14 ein Snowboard mit einem Vierloch-Bindungseinsetzmuster zeigt; und Fig 15 ein Snowboard mit einem Dreiloch-Bindungseinsetzmuster zeigt.
Fig 1 und 2 zeigen ein Beispiel einer Schrägstell/Anhebevorrichtung nach dem Stand der Technik Die Schrägstell/Anhebevorrichtung 1 ist an dem Snowboard an der Stelle, die für die Bindung vorgesehen ist, befestigt und enthält eine Metallnabe 3 mit zwei Sätzen von Schraubenlöchern 4 und 5. Die Schraubenlöcher 4 werden zur Befestigung der Schrägstell/Anhebevorrichtung 1 an dem Snowboard durch Löcher in dem Board verwendet, die zur direkten Befestigung der Bindung vorgesehen sind, wenn keine Schrägstell/Anhebevorrichtung
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Verwendung von Gewindeschraubenlöchern 5 befestigt. Der Teil der SchrägstelllAnhebevorrichtung 6, der die Nabe 3 umgibt, besteht aus einem leichten Kunststoff und enthält eine flache Bodenoberfläche 2a und eine Oberfläche 2b, die in einem Winkel A in bezug auf diese geneigt ist.
Der dünnste Punkt 2 der Schrägstell/Anhebevorrichtung 1 ist mit der Längsachse des Snowboards ausgerichtet, die durch die strichpunktierte Linie in Fig 2 dargestellt ist, und liegt der anderen Bindung gegenüber. Wenn daher die Schrägstell/Anhebevorrichtung unter der vorderen Bindung montiert wird, ist die vordere Bindung zu der hinteren Bindung in einem Winkel eingestellt (d.h schräg gestellt) und umgekehrt
Die Gewindeschraubenlöcher 5 zur Aufnahme der Bindung sind notwendigerweise zu den Löchern des Snowboards versetzt, welche die Bindung direkt aufnehmen würden, wenn keine
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Schrägstell/Anhebevorrichtung, der über den Löchern des Snowboards liegt, zur Bildung der Löcher 4 zur Aufnahme der Schrauben verwendet wird, welche die Schrägstell/Anhebevorrichtung an dem Board befestigen.
Wenn daher eine herkömmliche Bindung mit einer Niederhaltescheibe mit den obengenannten Markierungen, die zur Kennzeichnung der Rotationsausrichtung der Bindung verwendet werden, an der Schrägstell/Anhebevorrichtung 1 befestigt wird, sind die Markierungen nicht genau, da sie auf die Position zu den Löchern im Snowboard bezogen sind Bei einer Befestigung an der Schrägstell/Anhebevorrichtung 1 ist daher die Winkelablesung bei einer herkömmlichen Bindung um jenes Mass versetzt, das durch die Strecke bestimmt wird, um welche die Bindungsschraubenlöcher 5 der Schrägstell/Anhebevorrichtung von den Snowboard- Bindungslöchern 4 versetzt sind Wenn zum Beispiel eine 0 Bindungsablesung anzeigen soll, dass die Bindung senkrecht zu der Längsachse des Snowboards liegt, kann die Bindung im Prinzip 30 zu der Fahrtrichtung gedreht sein.
Daher wurde eine spezielle Bindungs-Niederhaltescheibe zur Verwendung mit der Schrägstell/Anhebevorrichtung nach dem Stand der Technik entwickelt, um die dadurch herbeigeführte Winkelverschiebung auszugleichen Obwohl die Spezialscheibe dem Fahrer eine genaue Ablesung ermöglicht, wäre es vorteilhaft, die Notwendigkeit der Verwendung einer speziellen Niederhaltescheibe in Verbindung mit der Schrägstell/Anhebevorrichtung zu beseitigen
Die Schrägstell/Anhebevorrichtung von Fig. 1 und 2 ermöglicht auch das Anheben der Ferse oder der Zehen, abhängig von der Ausrichtung der Bindung in bezug auf die Längsachse des
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ist, dass sie senkrecht zu der Längsachse des Boards liegt, wird ein Schrägstellen ohne Anheben erzielt.
Wenn die Bindung jedoch zu der Fahrtrichtung gedreht wird, entsteht eine Kombination aus Anheben und Schrägstellen der Zehen an der vorderen Bindung und eine Kombination aus Anheben und Schrägstellen der Ferse an der hinteren Bindung Durch die Verwendung eines Satzes von vier Snowboard-Bindungslöchem kann die Schrägstell/Anhebevorrichtung 1 in vier verschiedenen Ausrichtungen befestigt werden, die der Drehung der Schrägstell /Anhebevorrichtung in 90 -Schritten entsprechen Aus praktischer Sicht jedoch wird die
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des Snowboards befestigt, wobei die schräge Fläche der anderen Bindung gegenüberliegt, da die anderen drei möglichen Ausrichtungen eine schlechte Haltung ergäben Daher besteht die einzige praktische Möglichkeit zur Veränderung der Neigungs- und Anhebewinkel unter Verwendung der
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SchrägstelllAnhebevorrichtung 1 zu drehen.
Dies ist unerwünscht, wenn der Fahrer bevorzugt, dass die Bindung in einer unveränderlichen Drehposition in bezug auf das Board befestigt wird und auch die Kombination von Schrägstellen und Anheben, die von der Schrägstell/Anhebevorrichtung 1 geboten wird, verändern will.
Die Schrägstell/Anhebevorrichtung von Fig. 1 und 2 nach dem Stand der Technik weist einen unveränderlichen Neigungswinkel A (Fig. 1) auf, der nicht variiert werden kann Daher muss zur Änderung des Winkels der Schrägstell/Anhebevorrichtung der Fahrer die Schrägstell/Anhebevorrichtung durch eine andere tauschen, die einen anderen Neigungswinkel aufweist. Dies ist ein zeitaufwendiger Vorgang, der das Abschrauben der Bindung von der Schrägstell/Anhebevorrichtung und der Schrägstell/Anhebevorrichtung vom Snowboard erfordert Ferner muss ein Fahrer, der die Wahl zwischen unterschiedlichen Winkeln der Schrägstell/Anhebevorrichtung haben will, mehrere Schrägstell/Anhebevorrichtungen kaufen und diese zum Fahren mitnehmen.
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum einstellbaren Schrägstellen/Anheben einer Schuhbindung an einem Snowboard. Fig. 3 und 4 zeigen eine Ansicht von oben bzw von
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Erfindung. Die Schrägstell/Anhebevorrichtung umfasst eine untere Scheibe 8, eine obere Scheibe 9 und eine Nabe 10. Die Nabe 10 enthält eine obere Platte 11 und eine untere Platte 12, die drehbar aneinander befestigt sind.
Eine konkave Buchse 21 (siehe Fig 7-8), die zwischen der oberen und unteren Platte befestigt ist, ermöglicht deren Drehung um 360 in bezug zueinander und ermöglicht auch, dass die Platten in bezug zueinander gekippt werden, so dass sie nicht in parallelen Ebenen liegen müssen, wie in der Folge ausführlicher beschrieben wird Die obere Platte 11 weist Löcher 13 und 14 zur Befestigung der Bindung an der Schrägstell/Anhebevorrichtung auf und die untere Platte 12 weist Löcher 15 und 16 zur Befestigung der Schrägstell/Anhebevorrichtung an dem Snowboard auf.
Die untere und obere Scheibe 8 und 9 haben Zähne 19, die, wie in Fig 3 und 4 ersichtlich ist, in Eingriff sind, wenn die Scheiben zusammengebracht werden, um einen Schrägstellen/Anhebekeil zu bilden, welcher ähnlich der einheitlichen Schrägstell/Anhebevorrichtung 1 nach dem Stand der Technik ist. Die Scheiben können in einer Reihe von relativen Drehpositionen ausgerichtet werden, von welchen jede einem anderen Schrägstell/Anhebewinkel entspricht. In dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel können die obere und untere Scheibe kombiniert werden, um Schrägstell/Anhebewinkel im Bereich von 0 bis 8 in 1 -Schritten zu schaffen. Es versteht sich jedoch, dass die Erfindung nicht auf diese Anordnung beschränkt ist und dass andere Winkel und Schritte als Alternative vorgesehen sein können.
Die variable Winkeleinstellung wird durch die Keilform der beiden Scheiben möglich, die im wesentlichen identisch sind, mit der Ausnahme von passenden Kennziffern, die an jeder vorgesehen sind, um die Ablesung des Schrägstell/Anhebewinkels zu erleichtern, auf den die Scheiben eingestellt sind, wie in der Folge ausführlicher beschrieben wird. Fig 5 und 6 zeigen die ausgerichteten Scheiben, die einen Schrägstell/Anhebewinkel von 8 bzw 0 bilden. Wie aus Fig 5 und 6 hervorgeht, wird bei einem Eingriff der dicksten Teile der beiden Scheiben ein 8 Schrägstell/Anhebewinkel gebildet, während beim Eingriff des dicksten Teils einer Scheibe mit dem dünnsten Teil der anderen einen 0 Winkel gebildet wird.
Zwischenwinkel werden erhalten, indem die Scheiben schrittweise in bezug zueinander gedreht werden
In dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel (siehe Fig 7-8) enthalten die Zähne 19 abwechselnde Speichen aus Spitzen 19p und Tälern 19v Der volle Bereich der Winkeleinstellungen von 8 bis 8 wird durch Drehung der oberen und unteren Scheibe 9 und 8 um nur 180 erreicht, wobei die höchsten und tiefsten Spitzen an gegenüberliegenden Enden der Scheibe angeordnet sind.
Somit enthält die Scheibe sechzehn Spitzen 19p und sechzehn Täler 19v, wobei die Scheiben an den gegenüberliegenden Seiten einer Mittellinie, die durch die höchsten und tiefsten Spitzen gezogen wird, spiegelbildlich sind Es versteht sich jedoch, dass andere Anordnungen ebenso möglich sind und dass der volle Bereich der Winkeleinstellungen nicht durch Drehung der Scheiben um 180 erhalten werden muss.
In dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel (siehe Fig. 7-8) enthalten die obere und untere Scheibe unterschiedlich grosse Zähne 19, die ineinander greifen, um eine Einstellung des Schrägstell/Anhebewinkels des Keils zu ermöglichen und die Scheiben in der relativen Drehposition zu verriegeln, die den gewählten Neigungswinkel ergibt Drei Reihen von Zähnen 19a, 19b und 19c sind entlang der dickeren Abschnitte der Scheiben ausgebildet und werden durch ausgeschnittene Abschnitte getrennt, um die Materialmenge zu verringern, die beim Bilden der Scheiben verwendet wird. Die dünneren Abschnitte der Scheiben umfassen weniger Material, wodurch die ausgeschnittenen Abschnitte in geringerem Masse erforderlich sind.
So können für die dünneren Abschnitte der Scheibe weniger Zahnreihen vorgesehen sein, und mindestens eine der Reihen kann sich über einen grösseren Prozentsatz des Radius der Scheibe erstrecken Im Prinzip, wie bei 19d dargestellt, kann ein einziger Zahn, der sich über den gesamten Radius der Scheibe erstreckt, für die unteren Winkeleinstellungen vorgesehen sein Es versteht sich, dass jede Kombination und Anzahl von Zahnreihen, ausgeschnittenen Teilen und festen Zähnen, die sich über den gesamten Radius der Scheibe erstrecken, möglich ist.
Obwohl die Scheibenanordnung, die in den Figuren dargestellt ist, eine Reihe von Vorteilen bietet, ist die vorliegende Erfindung ferner nicht auf diese besondere Anordnung beschränkt, da auch andere Anordnungen die Möglichkeit bieten können, den Neigungswinkel der Schrägstell/Anhebevorrichtung einzustellen.
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Wie zuvor erwähnt, sind die Scheiben 8 und 9 mit einem Mechanismus zum Anzeigen der Anzahl von Graden des SchrägstelUAnhebewinkels für jede der wählbaren Einstellungen versehen In dem in den Figuren (Fig. 3) dargestellten Ausführungsbeispiel enthält dieser Mechanismus eine Vertiefung 20 an der oberen Scheibe und neun Teilungen an der unteren Scheibe, die jeweils den neun möglichen Winkeleinstellungen für die SchrägstelUAnhebevornchtung entsprechen Es versteht sich, dass die Erfindung nicht auf den besonderen Mechanismus zum Anzeigen der Winkeleinstellung zum Schrägstellen/Anheben beschränkt ist, der in den Zeichnungen offenbart ist, und dass andere Anordnungen möglich sind.
Sobald die untere und obere Scheibe 8 und 9 in Eingriff sind, werden die beiden Scheiben als eine Einheit an dem Snowboard befestigt. Zunächst wird die Nabe 10 an dem Board unter Verwendung der Schraubenlöcher 15 oder 16 befestigt, die in der unteren Platte vorgesehen sind Die beiden Sätze von Löchern sind so vorgesehen, dass die Schrägstell/Anhebevorrichtung mit einem Board verwendet werden kann, das entweder ein Vierloch- oder ein Dreiloch- Bindungsmuster aufweist, wie in der Folge besprochen wird Der Zugang zu jedem der Schraubenlöcher 15 oder 16 wird unter Verwendung eines Merkmals der Nabe erhalten, wie in der Folge besprochen wird Die Sätze von Löchern 15 oder 16 werden mit entsprechenden Löchern in dem Board ausgerichtet, welche eine Bindung direkt aufnehmen würden,
wenn keine Schrägstell/Anhebevorrichtung verwendet wird.
Sobald die Nabe 10 an dem Board befestigt ist, wird der Keil, der aus den in Eingriff stehenden Scheiben gebildet wird, auf die Oberseite der Nabe gebracht, wobei Nabenfortsätze 18 (die in der Folge ausführlicher besprochen werden) in einer eines Satzes von Rillen 17 an der Bodenfläche der unteren Scheibe (Fig. 4) aufgenommen wird. Die Rillen 17 ermöglichen die Anordnung des Keils in jeder einer Reihe von Drehpositionen in bezug auf die Längsachse des Boards In dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel sind 32 Rillen vorgesehen, die eine schrittweise 11,25 Drehung der Schrägstell/Anhebevorrichtung ermöglichen.
Es versteht sich jedoch, dass die Erfindung nicht auf diese besondere Anordnung beschränkt ist und dass grössere oder weniger Winkeleinstellungsschritte als Alternative vorgesehen sein können
Wenn der tiefste Punkt des Keils nicht mit der Längsachse des Boards ausgerichtet ist, wird eine Kombination von Schrägstellen und Anheben erzielt. Das Anheben entsteht, weil entweder der Fersen- oder Zehenteil in bezug auf den anderen angehoben ist. Ob die Ferse oder die Zehen angehoben sind, hängt davon ab, in welche Richtung die Schrägstell/Anhebevorrichtung in bezug auf die Längsachse gedreht wird. So sind durch Einstellung der Drehposition des Schrägstell/Anhebekeils in bezug auf die Längsachse des Boards eine Reihe von Schrägstell/Anhebekombinationen möglich.
Ferner kann im Gegensatz zu der Schrägstell/Anhebevorrichtung nach dem Stand der Technik von Fig 1-2 diese Einstellbarkeit ohne Veränderung der Rotationsausrichtung der Bindung erzielt werden, wodurch der Fahrer diese Einstellung unabhängig wählen kann. Natürlich hat der Fahrer auch die Möglichkeit, die Drehposition der Bindung an der SchrägstelUAnhebevorrichtung zu variieren, wodurch noch mehr Möglichkeiten zur Erzielung einer gewünschten Kombination von Schrägstellen und Anheben zur Verfügung stehen
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von Fig. 3 ist in Fig. 4 dargestellt.
Wie zuvor erwähnt, sind zwei Sätze von Löchern 15 und 16 in der unteren Platte 12 zur Befestigung an der Fläche des Snowboards vorgesehen, wo die Bindung direkt befestigt wäre, wenn keine Schrägstell/Anhebevorrichtung verwendet wird Ebenso ist die obere Platte 11 mit zwei Sätzen von Löchern 13 und 14 zur Befestigung der Bindung an der Nabe versehen. Bindungen und Boards sind mit einem herkömmlichen Vierloch-Rechteckmuster zur gegenseitigen Befestigung erhältlich, wie auch mit dem Dreiloch-Muster, das in dem gemeinschaftlich übertragenen U.S. Patent Nr. 5. 261.689 beschrieben ist. Die obere Platte 11 und die untere Platte 12 der Nabe sind jeweils mit zwei Sätzen von Löchern versehen, die zu jeder Art von Lochmuster passen.
Die Löcher 13 und 15 sind jeweils zur Befestigung an einer Bindung und einem Board mit Dreiloch-Einsetzmustern vorgesehen, und die Löcher 14 und 16 sind zur Befestigung an einer Bindung und einem Board mit Vierloch-Einsetzmustern vorgesehen So enthält die SchrägstelUAnhebevorrichtung der vorliegenden Erfindung eine einzige Nabe, die mit Bindungen und Boards der beiden Lochmuster verwendet werden kann
Sobald der gewünschte Winkel eingestellt ist und die Schrägstell/Anhebevorrchting auf der Auflagefläche in der gewünschten Ausrichtung angeordnet ist, wird die Bindung an der oberen Platte 11 der Nabe 10 befestigt,
indem die Bindungs-Niederhaltescheibe an der oberen Platte festgeschraubt wird Die Dreilochmusterlöcher 13 und Vierlochmusterlöcher 14 sind direkt über den
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entsprechenden Dreiloch- und Vierlochmusterlöchern 15 und 16 in der unteren Platte und jenen im Snowboard angeordnet.
Anschliessend wird die Bindung an der Schrägstell/Anhebevorrichtung in derselben Drehposition befestigt, in der sie auch direkt am Board befestigt worden wäre So zeigen die Winkelmarkierungen einer herkömmlichen Bindungs-Niederhaltescheibe genau die Drehposition der Bindung auf dem Board an, wodurch eine Spezialniederhaltescheibe zur Verwendung mit der Schrägstell/Anhebevorrichtung der vorliegenden Erfindung nicht mehr notwendig ist
Die Komponenten der Nabe 10 werden nun ausführlicher mit Bezugnahme auf die in Einzelteile aufgelösten Ansichten beschrieben, die in Fig. 7 und 8 dargestellt sind Die Nabe enthält eine konkave Buchse 21 und eine passende konvexe Buchse 23, welche die obere und die untere Platte 11 und 12 verbinden.
Die Platten und Buchsen werden durch einen Niet 22 zusammengehalten, die durch zentrale Löcher in jedem Teil gehen Die obere Platte weist eine kreisförmige gekrümmte Vertiefung 24 zur Aufnahme der konvexen Buchse 23 auf Die gekrümmte Vertiefung erstreckt sich unter die Ebene der oberen Platte und wird von einer passenden Vertiefung in der konkaven Buchse 21 aufgenommen, wodurch die obere Platte 11 in bezug auf die untere Platte 12 gedreht werden kann und die obere Platte in jede Umfangsnchtung in Ebenen gekippt werden kann, die nicht parallel zu der Ebene der unteren Platte des Snowboards hegen Dies ist aus den in der Folge erklärten Gründen vorteilhaft.
Wie zuvor erwähnt, wird bei der Befestigung der Schrägstell/Anhebevorrichtung der vorliegenden Erfindung an einem Snowboard die Nabe 10 zunächst an das Snowboard unter Verwendung der Sätze von Löchern 15 und 16 in der unteren Platte geschraubt, die jeweils entweder zu einem Dreiloch- oder Vierloch-Einsetzmuster an dem Snowboard passen Die untere Platte 12 enthält Fortsätze 18, die von zwei Seiten abstehen Wenn die untere Platte 12 mit den Löchern des Snowboards ausgerichtet ist, erstrecken sich die Fortsätze 18 über das Board senkrecht zu der Längsachse und der Fahrtrichtung. In dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Fortsätze 18 mit der Bezeichnung "Kante" mit einem Pfeil versehen, um den Benutzer anzuzeigen, dass die Nabe richtig ausgerichtet ist, wenn die Fortsätze zu den Kanten des Boards zeigen.
Für ein einfacheres Anschrauben der unteren Platte an dem Snowboard sind die Schraubenlöcher der unteren Platte vorzugsweise von oberhalb der Nabe zugänglich Wie zuvor erklärt, ist es jedoch auch wünschenswert, die Löcher 13 und 14 in der oberen Platte zur Aufnahme der Bindung direkt über den Löchern in dem Board anzuordnen Aus diesem Grund ist eine Öffnung (z.B. ein U-förmiger Einschnitt 25) in der oberen Platte 11 vorgesehen, um einen Zugang zu den Schraubenlöchern 15 und 16 und den entsprechenden Löchern in dem Board zu schaffen. Wie zuvor erwähnt, ist die obere Platte in bezug auf die untere Platte drehbar So kann durch Drehen der oberen Platte 11 der U-förmige Einschnitt 25 der Reihe nach über jedem Loch in der unteren Platte angeordnet werden, so dass eine Schraube hindurch und in das Board geführt werden kann.
Die obere Platte enthält eine Lasche 26 und die untere Platte enthält Paare von Fortsätzen 27, die von den beiden Rändern nach oben ragen, die keinen der Fortsätze 18 umfassen Sobald die untere Platte an dem Board befestigt ist, wird die obere Platte in eine Position gedreht, in der die Lasche 26 zwischen jenem der Paare von Fortsätzen 27 sitzt, das in Richtung der Mittelachse des Snowboards zeigt Wenn die obere Platte auf diese Weise ausgerichtet ist, sind die Sätze von Löchern 13 und 14 in der oberen Platte mit den Sätzen von Löchern 15 bzw. 16 der unteren Platte ausgerichtet.
Der Eingriff zwischen der Lasche 26 und den vorstehenden Laschen 27 verhindert, dass sich die obere Platte in bezug auf die untere Platte dreht, sobald die Bindung befestigt ist, wodurch die Bindung stabilisiert wird und gewährleistet wird, dass die Bindungslöcher 13 und 14 der oberen Platte richtig mit den Snowboardbindungslöchern ausgerichtet bleiben Zur Gewährleistung, dass die Lasche mit den Fortsätzen 27 in Eingriff bleibt, wird sie mit den Fortsätzen verbunden, die in Richtung der Mittelachse des Snowboards zu der anderen Bindung zeigen, das heisst in die Richtung der unteren Seite des Schrägstell/Anhebekeils
Die Lasche 26 und die Fortsätze 27 weisen eine solche Grösse auf, dass wenn die Lasche an der unteren Seite des Keils angeordnet ist, sie mit den Fortsätzen 27 in dem vollen Bereich von Winkeln in Eingriff steht,
der durch die einstellbare Schrägstell/Anhebevorrichtung verfügbar ist Fig. 11 zeigt die eingerastete Lasche 26, wenn der Neigungswinkel 0 beträgt, und Fig 12 zeigt die eingerastete Lasche, wenn der Neigungswinkel 8 beträgt. Somit wird unabhängig von dem Neigungswinkel, der vom Fahrer gewählt wird, die obere Platte an einer Drehung in bezug auf die untere Platte gehindert, um die Bindung zu stabilisieren. Wie zuvor besprochen, ist es jedoch auch wünschenswert, dass die obere Platte in bezug auf die untere Platte gedreht werden kann, so dass
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der Einschnitt 25 der Reihe nach über jedem der Schraubenlöcher angeordnet werden kann, wenn die Schrägstell Anhebeauflagefläche an dem Snowboard befestigt wird.
So kann die Lasche 26, wie in Fig. 9-10 dargestellt, einfach aus dem Eingriff mit den Fortsätzen 27 gelöst werden, indem die obere Platte an der Seite 11a gegenüber der Lasche 26 hinuntergedrückt wird Wenn die Lasche 26 von den Fortsätzen 27 abgehoben wird, kann die obere Platte 11über die Fortsätze 27 gedreht werden, wie aus Fig. 11 ersichtlich ist, wodurch der Einschnitt 25 über jedem der Schraubenlöcher 15 und 16 angeordnet werden kann.
Die Dimensionen der Lasche 26 und Fortsätze 27, die gut funktionieren, sind mit Bezugnahme auf Fig. 13 beschrieben, obwohl anerkannt werden sollte, dass die vorliegende Erfindung nicht auf eine Nabe mit den offenbarten Dimensionen beschränkt ist und andere Anordnungen auch möglich sind
Fig 13a und 13b zeigen mehrere Dimensionen für die Lasche 26 und die Fortsätze 27, die bei einem Neigungswinkel im Bereich von 0 -8 im Eingriff bleiben und auch eine Lösung ermöglichen, wenn eine Drehung der oberen Platte erwünscht ist. Wie in Fig. 13a dargestellt, kann die Lasche 26 mit einer Breite von 12,00 mm ausgebildet sein und mit den Fortsätzen einen Schlitz von 12,20 mm definieren, so dass dazwischen ein Spielraum von 0,20 mm entsteht.
Fig 13b ist eine Seitenansicht der Nabe, wobei die obere Platte mit 8 in bezug auf die untere Platte geneigt ist Wie hier dargestellt, steht in einem Ausführungsbeispiel der Erfindung die Lasche 26 von der oberen Oberfläche der oberen Platte 11etwa 8,84 mm ab und die Fortsätze 27 stehen von der unteren Oberfläche der unteren Platte 12 etwa 11,09 mm ab, wobei beide Platten etwa 2,5 mm dick sind Es hat sich gezeigt, dass die gewünschten Leistungsmerkmale für die Nabe am besten erzielt werden können, wenn die Lasche in bezug auf die obere Platte und die Fortsätze 27 in bezug auf die untere Platte in Winkeln in einem Bereich von 60-90 abgewinkelt sind Eine besondere Kombination, die sich als funktionstüchtig erwiesen hat, ist in Fig 13b dargestellt,
wobei die Lasche 26 in einem Winkel von etwa 84 zu der oberen Platte angeordnet ist und die Fortsätze in einem Winkel von 83 zu der unteren Platte angeordnet sind.
Wie in Fig 7 dargestellt und zuvor besprochen wurde, weist die untere Platte 12 zwei Paare von Fortsätzen 27 auf, die an den Seiten angeordnet sind, welche die Fortsätze 18 nicht enthalten Die Bereitstellung von zwei Sätzen von Fortsätzen ist vorteilhaft, wenn die Nabe mit einem Dreiloch-Bindungsmuster verwendet wird, dass mehrere Sätze von Bindungslöchern enthält, so dass die Position der Bindung entlang der Längsachse des Snowboards verändert werden kann Zum Beispiel zeigt Fig. 14 ein Snowboard mit zwei Sätzen von Löchern, die in einem Vierlochmuster angeordnet sind, so dass die Bindung oder Schrägstell/Anhebevorrichtung entweder an den Löchern 28-31 oder an den Löchern 30-33 befestigt werden kann Zur Einstellung der Längsposition der Bindung entlang dem Board von Fig.
14 kann die Schrägstell/Anhebevorrichtung der vorliegenden Erfindung einfach von einer Gruppe von Löchern zu der anderen verschoben werden, ohne die Rotationsausrichtung der Nabe in bezug auf das Snowboard zu verändern. Bei einem Dreilochmuster, wie jenem, das in Fig 15 dargestellt ist, erfolgen jedoch die Einstellungen von einem Satz von Löchern zu dem nächsten zur Änderung der Längsposition der Bindung durch Drehen der Bindung und der Nabe um 180 von einem Satz von Löchern 34-36 zum nächsten 36-38.
So sind Fortsätze 27 an den gegenüberliegenden Seiten der unteren Platte 12 angeordnet, so dass unabhängig von der Drehposition, in der die Nabe in bezug auf das Board angeordnet ist, ein Paar von Fortsätzen 27 zu der anderen Bindung und der unteren Kante des Schrägstell/Anhebekeils zeigt, um mit der Lasche 26 in einen verriegelten Eingriff zu gelangen Eine einzelne Lasche 26 genügt an der oberen Platte 11, da die obere Platte in bezug auf die untere Platte in die richtige Position gedreht werden kann.
Sobald die Lasche 26 zwischen dem Paar von Fortsätzen 27 in Eingriff ist, wird die Bindung an der oberen Platte unter Verwendung der Sätze von Schraubenlöchern 13,14 befestigt, die direkt über den Löchern im Board angeordnet sind. Das Festspannen der Bindung (nicht dargestellt) an der oberen Platte der Nabe richtet die obere Platte im wesentlichen in derselben Ebene wie die obere Oberfläche der oberen Scheibe 9 des Schrägstell/Anhebekeils aus, wobei der Boden der Bindung darauf ruht Je grösser der Schrägstell/Anhebewinkel ist, um so weiter ragt die Lasche 26 zwischen die Laschenfortsätzen zu der Bodenplatte, wie in Fig 12 dargestellt Wie zuvor erwähnt, selbst wenn der Schrägstell/Anhebewinkel auf 0 eingestellt wird, um die Bindungen des Fahrers gleichmässig von dem Board abzuheben, wird die Eingriffslasche 26 von den Fortsätze 27 festgehalten,
um die Bindung wie in Fig 11 dargestellt zu stabilisieren.
Wie zuvor besprochen, kann die Rotationsausrichtung des Schrägstell/Anhebekeils in bezug auf die Längsachse des Snowboards unter Verwendung der Rillen 17 am Boden der unteren Scheibe verändert werden. Die untere Platte 12 der Nabe bleibt an dem Board befestigt, und wenn
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die Bindung auf die obere Platte 11gespannt wird, kippt die obere Platte in bezug auf die untere Platte, so dass sie in derselben Ebene wie die obere Oberfläche der oberen Scheibe sitzt, unabhängig von der Rotationsausrichtung des Schrägstell/Anhebekeils in bezug auf die Längsachse des Boards.
Wie aus dem Vorhergesagten hervorgeht, ist die Rotationsausrichtung des SchrägstelUAnhebekeils in bezug auf die Längsachse des Snowboards und die Änderung des Schrägstell/Anhebewinkels viel einfacher auszuführen als bei der Schrägstell/Anhebevorrichtung nach dem Stand der Technik, die in Fig. 1-2 dargestellt ist.
Während beim Stand der Technik der Benutzer die Bindung und SchrägstelUAnhebevorrichtung selbst aufschrauben muss, um jede Art von Einstellung vorzunehmen, können diese Einstellung unter Verwendung der Schrägstell/Anhebevorrichtung der vorliegenden Erfindung durch einfaches Entfemen der Bindung ausgeführt werden Sobald die Bindung von der Schrägstell/Anhebevorrichtung der vorliegenden Erfindung entfernt ist, können die obere und untere Scheibe von der Nabe abgehoben werden, die an dem Snowboard befestigt bleibt, und der Fahrer kann entweder den Schrägstell/Anhebewinkel, die Ausrichtung des SchrägstelUAnhebekeils in bezug auf das Snowboard oder beides ändern Da die Nabe an dem Snowboard befestigt bleibt,
entfällt ein wesentlicher und zeitraubender Schritt
Obwohl die Nabe und Schrägstell/Anhebevorrichtung der vorliegenden Erfindung zuvor in Verwendung mit Snowboarden beschrieben wurden, versteht sich, dass die vorliegende Erfindung andere Anwendungen haben kann. Zum Beispiel kann die SchrägstelUAnhebevorrichtung dazu verwendet werden, ein Objekt, dass auf einer schrägen Fläche liegt, in die Waagerechte zu bringen, indem die Schrägstellvorrichtung auf den richtigen Winkel gebracht und unter das Objekt gelegt wird.
Nach dieser Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind zahlreiche Änderungen, Modifizierungen und Verbesserungen sofort für den Fachmann offensichtlich Solche Änderungen, Modifizierungen und Verbesserungen werden als im Umfang und Wesen der Erfindung liegend erachtet. Daher ist die vorangehende Beschreibung nur als Beispiel und nicht als Einschränkung gedacht.
Die Erfindung wird nur wie in den folgenden Ansprüchen und deren Entsprechungen definiert eingeschränkt
Patentansprüche:
1 Vorrichtung zur Befestigung einer Bindung an ein Snowboard, mit einer ersten Platte (12), die zur Befestigung der Vorrichtung (10) an dem Snowboard vorgesehen ist, und einer zweiten Platte (11), die zur Befestigung der Bindung an der Vorrichtung (10) vorgesehen ist, wobei beide Platten (12, 11) gegeneinander verdrehbar miteinander durch eine Verbmdungsreinrichtung (21,22, 23) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Platten (12,11) in gegenseitigen Eingriff bringbar bzw. aus diesem lösbar angeordnet sind.