AT406332B - Dusch- oder badewannenabtrennung - Google Patents

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AT406332B
AT406332B AT173992A AT173992A AT406332B AT 406332 B AT406332 B AT 406332B AT 173992 A AT173992 A AT 173992A AT 173992 A AT173992 A AT 173992A AT 406332 B AT406332 B AT 406332B
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folding
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AT173992A
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Walter Prader
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Palme Sanitaer Vertriebsgesell
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Description

AT 406 332 B
Die Erfindung betrifft eine Dusch- oder Badewannenabtrennung mit wenigstens einer Falttür aus zwei miteinander an der Einknickseite über Scharniere verbundenen Türfeldern, für die Betätigungshilfen mit die Verbindungsstelle der Türfelder überbrückenden Zugfedern vorgesehen sind, die mit den Türfeldem nach Art eines doppelt wirkenden Übertotpunktgesperres verbunden sind, so daß sie die Türfelder in ihrer einen Übertotpunktlage in die Schließstellung und in ihrer anderen Übertotpunktlage in die Faltstellung ziehen.
Dusch- oder Badewannenabtrennungen können einfache Spritzwände, aber auch vollständige Kabinen bzw. Raumecken zu Kabinen abteilende Bauteile sein. Falttüren werden eingesetzt, da hier die beiden freien Längsränder der Tür an festen Scharnieren bzw. in Führungen eines Rahmens der Abtrennung gehalten und geführt werden können und sich für die gefaltete Tür ein nur geringer Stauraum ergibt, so daß der Einstieg in die Abtrennung und auch die Reinigung des von der Abtrennung abgeteilten Raumes leicht möglich ist. Die Falttür und auch die übrigen Teile der Abtrennung können aus verschiedenen Materialien hergestellt sein. Bevorzugt wird eine Ausführung mit gegebenenfalls transparenten Füllungen in stabilen Außenrahmen aus Strangpreßprofilen. Es ist bekannt, für die geschlossene Tür Schnapper oder Klemmvorrichtungen vorzusehen, um die Tür in der Schließlage zu sichern und zu verhindern, daß sich die Tür während des Duschens zumindest um einen Spalt öffnet und dann durch diesen Spalt Spritzwasser austritt.
Eine Falttür der eingangs genannten Art ist aus der DE 35 07 863 A bekannt. Es handelt sich hier um eine wenigstens aus vier Feldern bestehende Falttür für einen Kasten, bei der alle Felder gleichmäßig bewegt werden sollen und eine Schiebeführung vorgesehen wird, um die Möglichkeit zu schaffen, jeden Bereich des Kastens freizugeben. Für die Betätigung der Felder ist zusätzlich zu den Federn ein Sperrgetriebe vorgesehen, das im wesentlichen aus zwei kämmenden Zahnrädern und von diesen Zahnrädern getragenen Lenkern besteht, die mit den Türfeldern verbunden sind, damit ein gleichmäßiges öffnen der beiden Mittelfelder dieser vierteiligen Falttür erreicht wird, wobei an jedes Mittelfeld noch je ein Außenfeld anschließt. Man kann die Feder nicht unmittelbar an den Türfeldem angreifen lassen, sondern die jeweilige Betätigungsfeder muß zwischen den an den Zahnrändern bzw. Zahnradsegmenten befestigten Lenkern gespannt werden. Die Konstruktion hat einen so aufwendigen Aufbau, daß sie nur in Sonderfällen bei Kästen der genannten Art, aber kaum bei Dusch- oder Badewannenabtrennungen ersetzbar erscheint.
Aus der US 2 953 809 A ist es bekannt, bei einer Falttür das geteilte Anlenkungsscharnier der Tür am Stockrahmen mit einer Streckfeder auszustatten. Nach der GB 1 351 858 B ist es bekannt, bei Faltflügel-Hubtoren Seilzüge und Streckfedern vorzusehen, um in der Schließstellung durch eine Übertotpunktlage der Felder eine zusätzliche Sperrwirkung zu erzielen. In ähnlicher Weise wird nach der US 3 085 622 A eine Strecklage der beiden Felder eines Faitfiügel-Hubtores durch Torsionsfedem erzwungen, die an dem einen Feld befestigt sind und mit ihrem Arbeitsschenkel über das Scharnier hinweg am anderen Feld angreifen.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer Dusch- oder Badewannenabtrennung der eingangs genannten Art Betätigungshilfen zu schaffen, die auch nachträglich an bestehenden Falttüren angebaut werden können, wobei der Einbau einfach vor sich geht, die Betätigungshilfe in ihrer Gesamtheit angebracht werden kann und sogar die Möglichkeit besteht, mit schon vorgespannten Federn zu arbeiten.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß für die Zugfedern je ein aus zwei teleskopisch in- und auseinanderschiebbaren, je ein Federende haltenden Profilen, insbesondere U- oder Rohrprofilen bestehendes Schutzgehäuse vorgesehen ist, das mit den oberen bzw. unteren Querrändem der Türfelder bzw. der Türfeldrahmen über Schwenkzapfen verbindbar ist, die parallel zur Schamierachse des Scharnieres angeordnet sind, wobei die gedachte Verbindungslinie der Schwenkzapfen in der einen Übertotpunktlage an der einen und in der anderen Übertotpunktlage an der anderen Seite der Schamierachse verläuft.
Durch die erfindungsgemäße Ausführung braucht die Grundkonstruktion der Falttür nicht verändert zu werden. Das Gesamtaussehen der Abtrennung wird nicht beeinträchtigt und es ist auch eine nachträgliche Montage der Federanordnung möglich. Entscheidend ist auch, daß Verschmutzungen und Schmutzansammlungen an der Federanordnung, die im Badebereich besonders kritisch wären, grundsätzlich vermieden werden. Die Zugfedern können im Schutzgehäuse schon mit der notwendigen Vorspannung untergebracht werden. Überdies müssen die Angriffsstellen der Zugfedern nicht mit den Wirkpunkten der gesamten Federeinrichtung auf die Falttür übereinstimmen, so daß das Schutzgehäuse im wesentlichen fluchtend mit der geschlossenen Falttür angebracht werden kann, wobei trotzdem die Angriffspunkte der Feder nach der von der Schamierachse abweisenden Seite verlagert sein können. 2

Claims (2)

  1. AT 406 332 B In Verwirklichung der letztgenannten Möglichkeit sind in Weiterbildung der Erfindung die Schwenkzapfen und die für sie vorgesehenen Lageraugen der das Gehäuse bildenden Profile, bezogen auf die Federführung und -halterung, zu der von der Einknickseite der Türfelder abweisenden Seite des Gehäuses versetzt. Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes entnimmt man der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 schematisch eine Falttür einer Dusch- oder Wannenabtrennung in Draufsicht mit einem diese Falttür aufnehmenden Rahmen im Querschnitt und die Fig. 2 - 4 in größerem Maßstab den Verbindungsbereich der beiden Türfelder der Falttür mit der erfindungsgemäßen Federanordnung in Draufsicht in den beiden Endstellungen der Falttür sowie in einer Zwischenstellung. Für eine Dusch- oder Badewannenabtrennung bzw. einen Teil davon ist ein Außenrahmen 1 aus einem Stranpreßprofil vorgesehen, wobei dieser Außenrahmen 1 in einem oberen und einem unteren Querschenkel 2 Führungen 3 ausgebildet hat, in denen Gleitstücke 4 oder mit Laufrollen versehene Wägelchen in Richtung dieses Querschenkels 2 verstellbar sind. Am einen Rahmenlängsschenkel 1a ist eine Falttür 5 mit dem einen Längsrand um Scharniere 6 schwenkbar gelagert. Die Falttür 5 besitzt zwei Türfelder 7, 8, wobei das Türfeld 8 mit seinen Türfeldrahmen mit den Gleitstücken 4 über Scharnierachsen 9 in Verbindung steht. Die Türfelder 7, 8 können je einen Türfeldrahmen 10, 11 und eine Füllung 12, 13 enthalten. Die beiden nebeneinanderliegenden Türfeldrahmen 10, 11 sind miteinander über Scharniere 14-16 verbunden, die aus nach innen einspringenden Lageraugen 14, 15 und Schamierachsen 16 bestehen. Soweit bisher beschrieben wurde, sind entsprechende Falttüren mit Ausnahme der einspringenden Anordnung der Scharniere 14-16 bekannt. Oberhalb der Türfeldrahmen 10, 11 und auch unterhalb ist je ein Schutzgehäuse 17 untergebracht. Dieses Schutzgehäuse 17 besteht aus zwei teleskopisch auseinanderschiebbaren Hälften in Form von U-Profilen 18, 19, wobei jeweils am Außenende des U- Profiles 18 bzw. 19 ein Lagerauge 20 vorspringend angeformt ist. Mit Hilfe dieser Lageraugen 20 werden die das Schutzgehäuse 17 bildenden U-Profile 18, 19 über Schwenkzapfen 21, 22 mit den Türfeldrahmen 10, 11 in der Nähe von deren Außenrand verbunden. Auf der Mittellinie der das Schutzgehäuse 17 bildenden U-Profile 18, 19 sind Haltezapfen 23, 24 angebracht, an denen eine Zugfeder 25 mit ihren Enden befestigt ist. Diese Zugfeder 25 hat das Bestreben, die beiden das Schutzgehäuse bildenden U-Profile 18, 19 in die in den Fig. 2 und 4 gezeigte Lage zu ziehen. In der Lage nach Fig. 2 befindet sich die Falttür 5 in der Offenstellung. Die durch die Schwenkzapfen 21, 22 definierte Angriffslinie der über die Haltezapfen 23, 24 und die U-Profile 18, 19 übertragenen Zugkraft der Zugfeder 25 auf die Türfeldrahmen 10, 11 liegt mit Abstand von der Schamierachse 16 an der Einknickseite der Falttür 5, die daher durch die Zugfeder 25 in der eingefallenen Stellung gehalten wird. Beim Schließen der Falttür 5 bewegt sich die genannte Angriffslinie der Zugkraft der Zugfeder 25 über die Stellung nach den Fig. 1 und 3 hinweg und schließlich, wie bei einem Übertotpunktgesperre, auch über die Schamierachse 16 des Scharniers 14 -16, so daß nun die Zugfeder 25 das Bestreben hat, die beiden Türfelder 7, 8 in die gestreckte Schließlage nach Fig. 4 zu ziehen. Patentansprüche: 1. Dusch- oder Badewannenabtrennung mit wenigstens einer Falttür aus zwei miteinander an der Einknickseite über Scharniere verbundenen Türfeldem, für die Betätigungshilfen mit die Verbindungsstelle der Türfelder überbrückenden Zugfedern vorgesehen sind, die mit den Türfeldern nach Art eines doppelt wirkenden Übertotpunktgesperres verbunden sind, so daß sie die Türfelder in ihrer einen Übertotpunktlage in die Schließstellung und in ihrer anderen Übertotpunktlage in die Faltstellung ziehen, dadurch gekennzeichnet, daß für die Zugfedern (25) je ein aus zwei teleskopisch in- und auseinanderschiebbaren, je ein Federende haltenden Profiten (18, 19), insbesondere U- oder Rohrprofiten bestehendes Schutzgehäuse (17) vorgesehen ist, das mit den oberen bzw. unteren Querrändem der Türfelder (7, 8) bzw. der Türfeldrahmen (10, 11) über Schwenkzapfen (21, 22) verbindbar 3 AT 406 332 B ist, die parallel zur Schamierachse (16) des Scharniers (14 -16) angeordnet sind, wobei die gedachte Verbindungslinie der Schwenkzapfen (21, 22) in der einen Übertotpunktlage an der einen und in der anderen Übertotpunktlage an der anderen Seite der Scharnierachse (16) verläuft.
  2. 2. Dusch- oder Badewannenabtrennung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkzapfen (21, 22) und die für sie vorgesehenen Lageraugen (20) der das Gehäuse (17) bildenden Profile (18, 19), bezogen auf die Federführung und -halterung, zu der von der Einknickseite der Türfelder (7, 8) abweisenden Seite des Gehäuses (17) versetzt sind. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 4
AT173992A 1992-09-01 1992-09-01 Dusch- oder badewannenabtrennung AT406332B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2953809A (en) * 1958-04-11 1960-09-27 Stanley Works Door aligning device
US3085622A (en) * 1961-08-22 1963-04-16 Frederick B Cline Torsion bar multiple section door balance
DE3507863A1 (de) * 1985-03-06 1986-09-11 Paul Hettich GmbH & Co, 4983 Kirchlengern Falttuer

Patent Citations (3)

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ATA173992A (de) 1999-09-15

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