AT406490B - Düsenwaschmaschine - Google Patents

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AT406490B
AT406490B AT121396A AT121396A AT406490B AT 406490 B AT406490 B AT 406490B AT 121396 A AT121396 A AT 121396A AT 121396 A AT121396 A AT 121396A AT 406490 B AT406490 B AT 406490B
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Boboschewski Bogomil
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  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung behandelt ein Verfahren zum Waschen von Textilien mit Düsen, die unter Druck stehende Waschflüssigkeit in die Wäsche versprühen
Das Prinzip des Wäschewaschens besteht, wie bekannt darin, dass Flüssigkeitsmoleküle durch die Textilien gepresst werden Die älteste uns bekannte Methode besteht darin, die nasse Wäsche auf einen Stein oder mit einem Brett zu schlagen Später erst kam Seife dazu. 



   Nach zahlreichen Konstruktionen hat man die Trommelwaschmaschine entwickelt. 



   So sehr man an der Verbesserung dieser Waschmaschine gearbeitet hat, so gross sind ihre Schwächen geblieben. Um die Flüssigkeitsmoleküle durch die Textilien zu pressen, hebt die Trommel, die mit einer Zentrifugalbeschleunigung von ca. 0, 5 bis 0, 9g arbeitet, die Wäsche wiederholt an und   lässt   sie fallen. Dieser Vorgang bewirkt aber nur eine Bewegung der Wassermoleküle von ca Im/sec. Diese Bewegung ist viel zu langsam um einen zeitlich annehmbaren Waschvorgang zu gewährleisten. Deswegen nimmt man grosse Mengen von Waschmitteln und Wassertemperaturen bis zum Kochpunkt. Ein Waschvorgang der konventionellen Waschmaschinen kann sich daher bis zu 3 Stunden erstrecken.

   Der noch grössere Nachteil der konventionellen Waschmaschinen aber ist das Zentrifugieren (Schleudern) der Wäsche Um die Erschütterungen und das Umwuchten bei diesem Vorgang halbwegs in den Griff zu bekommen, benützt man Betonklötze und ähnliches, was die Waschmaschine   unnötig   schwer, unhandlich und teuer macht ; abgesehen von den vielen rotierenden Teilen, die einem sehr hohen Verschleiss unterliegen. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Waschen von   Wäsche   unter Einwirkung von Flüssigkeitsstrahlen zu schaffen, das eine möglichst erschütterungsfreie, jedoch wirksame Reinigung der behandelnden Textilien erlaubt und bei dem die Moleküle der Waschflüssigkeit mit hoher Geschwindigkeit durch das Waschgut gepresst werden. Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich dabei dadurch aus, dass das Waschgut clurch die Flüssigkeitsstrahlen in Rotation versetzt wird und dass das Waschgut gegebenenfalls in einen feststehenden Waschbehälter eingesetzt wird. 



   Die Flüssigkeitsstrahlen treten bei der praktischen Ausübung des Verfahrens durch eine oder mehrere bewegliche oder- und unbewegliche Düsen aus und werden durch die Textilien gepresst Die dabei erzielte Geschwindigkeit der Waschflüssigkeitsmoleküle beträgt nicht mehr nur   Im/sec   sondern variabel bis zu 20m/sec. und mehr Die Düsen sind vorzugsweise so konstruiert, dass sie in alle Richtungen bewegt werden können. Es können eine oder mehrere Düsen verwendet werden Die Düsen können alle in eine oder in verschiedene Richtungen einzeln oder zugleich gesteuert werden, sodass die Wäsche in verschiedene Richtungen zwei oder dreidimensional gedreht wird. 



   Der Austrittsquerschnitt der Düsen und der Druck der Pumpe ist verstellbar. Das ermöglicht nach Art und Menge der Textilien einen ganz präzisen und schnellen Waschvorgang. Die Waschflüssigkeit, die von der Pumpe getrieben wird, passiert einen Druckunterbrecher (Pulsator). 



  Die Frequenzen des Pulsators sind im   Schallbereich   bis 18   kHz ; regelbar.   Das kann zusätzlich eine Vibration der ganzen Waschflüssigkeit und somit der Wäsche bewirken. Der Waschvorgang ist nicht nur am stärksten beim Passieren der Wäsche in der Nähe der Düsen, sondern im ganzen Waschkessel Der Waschvorgang dauert bei Anwendung der erfindungsgemässen Waschmaschine höchstens bis zu 15 Minuten. Das erspart bis 80 Prozent an Energie, 50 Prozent an Waschmitteln und die Maschine ist mit der gleichen Kapazität um die Hälfte kleiner. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren wird nachstehend anhand der Zeichnung, die In einem Achsschnitt eine zur Ausübung des   erfindungsgemässen   Verfahrens geeignete Maschine beispielsweise zeigt, näher erläutert. 



   Nach dem Beladen des Waschkessels 3 und des Weichspülmixers 18 wird der Deckel 2 geschlossen. Nach Eingabe des Programms und Einschalten der Maschine läuft das Wasser durch das Ventil 20, dem Weichspülmixer 18, das Ventil 16, das weitere Ventil 13 zu den Zulaufdüsen 11, durch die Waschvorkammern 10, durch den perforierten Boden 7 zur Wäsche im Kessel 3. Das Wasser wird in den Waschvorkammem 10 - falls notwendig - durch Heizelemente 9 auf die gewünschte Temperatur gebracht Die Pumpe 19 saugt die Waschflüssigkeit durch   Abtaufdüsen   11, die Ventile 13 und 16, das Filter 17 und durch den Pulsator 15 über die Düsen 12 wird die Waschflüssigkeit wieder zur Wäsche im Kessel 3 gedrückt. Nach Ablauf des Programms, wenn die Lauge gewechselt werden muss, kommt durch das Ventil 20 und die Wasserzulaufdüse 1 frisches Wasser und dehnt eine Membran 4 aus.

   Durch die Ausdehnung der Membrane 4 wird die Lauge im Kessel 3 durch die Wäsche, den perforierten Boden 7, die Waschvorkammem 10, die Ablaufdüsen 11, das Ventil 13, den Wärmetauscher 14 und den Wasserablauf abgefördert Ein 

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   Ent- und Belüftungsventil   8 dient dazu, dass zwischen Membran 4 und Lauge immer ein Luftpolster erhalten bleibt. Das bewirkt, dass die Wäsche frei umlaufen kann und die Lauge zur Gänze abgefördert werden kann Dieser Vorgang kann je nach Bedarf und Verschmutzung der Wäsche auch mehrmals wiederholt werden.

   Der Schallgeber (Pulsator) 15 bringt zusätzliche Zeitverkürzung und wirkt energiesparend 
Patentansprüche : 
1 Verfahren zum Waschen von Wäsche unter Einwirkung von Flüssigkeitsstrahlen, dadurch gekennzeichnet, dass das Waschgut durch die Flüssigkeitsstrahlen in Rotation versetzt wird und dass das Waschgut gegebenenfalls in einen feststehenden Waschbehälter eingesetzt wird.

Claims (1)

  1. 2 Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach Beendigung der Flüssigkeitszufuhr das im Behälter befindliche Waschgut mechanisch ausgepresst wird
AT121396A 1996-07-09 1996-07-09 Düsenwaschmaschine AT406490B (de)

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ATA121396A ATA121396A (de) 1999-10-15
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ID=3509072

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10064548A1 (de) * 2000-12-22 2002-06-27 Bsh Bosch Siemens Hausgeraete Wasch- und Trocknermaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2334998A1 (de) * 1973-07-10 1975-01-30 Kuesters Eduard Waschmaschine
DD272107A1 (de) * 1988-04-29 1989-09-27 Ingbuero Fuer Rationalisierung Verfahren und vorrichtung zum waschen textilen waschgutes
GB2271503A (en) * 1992-10-16 1994-04-20 Hoonved Spa Dishwasher with heat exchanger
DE4343799A1 (de) * 1993-12-22 1995-06-29 Erich Dipl Ing Becker Verfahren und Vorrichtung zum Waschen, Reinigen und Trocknen

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