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Die Erfindung gemäss dem Stammpatent AT 405 386 B betrifft eine Airbagvorrichtung für ein Fahrzeug, mit zumindest je einem Gasgenerator, einem durch diesen Gasgenerator aufblasbaren Gaskissen und einer mit dem Gasgenerator zu dessen Auslösung verbundenen ersten Sensoreinrichtung, wobei zwischen dem oder jedem Gasgenerator und dem oder jedem davon aufblasbaren Gaskissen eine Regeleinrichtung für den Gasvolumenstrom eingebaut ist, welche mit einer zweiten Sensoreinrichtung zur Feststellung von Hindernissen im vorbestimmten Ausbreitungsbereich des Gaskissens in Verbindung steht, welche Sensoreinrichtung zur Abgabe dem Hindernis entsprechenden Stellsignale an die Regeleinrichtung ausgebildet ist,
sowie ein Verfahren zum Betreiben einer Airbagvorrichtung für Fahrzeuge
Durch die Airbagvorrichtung des Stammpatentes wird unter Vermeidung der Nachteile des Standes der Technik und bei möglichst einfacher und funktionssicherer baulicher Ausführung ein Höchstmass an Schutz für die Benutzer des Fahrzeugs erreicht, gleich in welcher Stellung sie sich Im Moment der Auslösung des Airbags befinden, insbesondere indem möglichst rasch eine Einstellung des Aufblasvorganges des Airbags auf die in dessen Ausbreitungsbereich befindlichen Gegenstände bezüglich Lage und/oder Grösse, Gewicht, Beschaffenheit od. dgl erfolgt. Dies wird dadurch erzielt, dass die Regeleinrichtung zur Einstellung von zumindest zwei diskreten, unterschiedlichen Durchlassquerschnitten ausgelegt ist.
Durch diese Ausführung des Systems kann die Sensorik stark vereinfacht werden und es ist zum sicheren und für die Personen verletzungsgeschützten Funktionieren auch nur mehr ein Gasgenerator notwendig. Wenn ein Hindernis im Ausbreitungsbereich des Airbags festgestellt wird, beispielsweise eine sich in einer "Out- off- Position befindliche Person, wird dies vor oder während der Ausbreitung des Gaskissens ermittelt und die Ausbreitungsgeschwindigkeit und/oder die Ausbreitungsdimension durch Abregelung in schnell einstellbaren diskreten Abstufungen berücksichtigt. Vorzugsweise weist die Regeleinrichtung zumindest ein den freien Durchlassquerschnitt zumindest einer Durchströmöffnung veränderndes, bewegbares Element auf, wodurch eine sehr kleine Dimensionierung der Regeleinrichtung, die somit platzsparend und leicht sein kann, möglich wird.
Die vorliegenden Erfindung hat weitere Ausführungsformen der Airbagvorrichtung zum Gegenstand, denen die Aufgabenstellung zugrunde liegt, eine weitere bauliche Vereinfachung und Verkleinerung des Systems bei uneingeschränkter Funktion zu ermöglichen.
Diese Aufgabenstellung wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das bewegbare Element als den Gaserzeuger in einer Endstellung zumindest teilweise abdeckende Blende ausgeführt ist, wodurch der zusätzliche Platzbedarf für das den Gasstrom zum Airbag regelnde Element minimiert ist.
Eine erste bevorzugte Ausführungsform ist für einen, eine bevorzugte Achse aufweisenden, vorzugsweise axialsymmetrischen Gaserzeuger, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende entlang der bevorzugten Achse, vorzugsweise der Symmetrieachse, des Gaserzeugers bewegbar ist. Damit ist eine Konstruktionsart gegeben, bei der die Blende den Gaserzeuger sehr eng umschliessen kann und lediglich in axialer Richtung etwas Platz für die Blende in ihrer ersten Endstellung, die den vollen Gasaustrittsquerschnitt freigibt, vorhanden sein muss. Die zur Verwendung mit den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung vorgesehenen bzw. optimal geeigneten Gaserzeuger sind von im wesentlichen zylindrischer Form und weisen mehrere Gasaustrittsöffnungen im Bereich des Zylindermantels auf.
Die Blende deckt in ihrer zweiten Endstellung zur Abregelung des Gasstromes in den Airbag einige dieser Gasaustrittsöffnungen ab, sobald sie im Bedarfsfall - wenn ein Objekt im Ausbreitungsbereich des Airbags festgestellt wurde- über den Gaserzeuger geschoben wird.
Vorteilhafterweise sind zwei Blenden auf einander entgegengesetzten Seiten des Gaserzeugers vorgesehen, wodurch mehrere Querschnittseinstellungen und damit eine grössere Flexibilität der Regelung ermöglicht sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform für Airbagvorrichtungen mit einem eine bevorzugte Achse aufweisenden, vorzugsweise axialsymmetrischen Gaserzeuger, sieht vor, dass die Blende um die bevorzugte Achse, vorzugsweise die Symmetrieachse, des Gaserzeugers verschwenkbar ist.
Um eine Druckentlastung des Gaserzeugers trotz abgeregelten Querschnittes zum Airbag zu ermöglichen und so unzulässigen Überdruck im System zu vermeiden, weist die Blende vorzugsweise axial orientierte Bypasskanäle für das aus dem Gaserzeuger austretende Gas auf. Diese Bypasskanäle leiten den überschüssigen Gasstrom seitlich an der Durchtrittsöffnung zum Airbag vorbei, allenfalls durch eine Entspannungsöffnung ins Freie, oder sorgen durch die
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Umleitung zumindest eine Verzögerung des Gaseintritts in den Airbag, so dass ein wesentlich verzögertes Aufblasen zur vollen Grösse erfolgt.
Vorteilhafterweise ist auch bei der letzteren Ausführungsform vorgesehen, dass zwei Blenden auf einander entgegengesetzten Seiten des Gaserzeugers vorgesehen sind. Dadurch ist wieder eine grössere Freiheit in der Abstimmung der möglich Durchlassquerschnitte bei sehr geringem Platzbedarf gegeben.
Die eingangs angegebene Aufgabenstellung der Verkleinerung und Vereinfachung der Airbagvorrichtung gemäss dem Stammpatent kann fur eine Ausführungsform, bei der das Element als um eine Achse verschwenkbare, im wesentlichen ebene Platte ausgeführt ist, diese Achse normal auf die Achse der Durchströmöffnung orientiert ist, durch einen Randbereich parallel zur Platte verläuft und vorzugsweise ausserhalb der maximalen freien Durchströmöffnung angeordnet ist, auch dadurch gelöst werden, dass die Platte direkt am den Gaserzeuger umgebenden Gehäuse angebracht ist. Damit sind zusätzliche Gehäuse für die Beherbergung der Klappen vermieden und die Vorrichtung kann kleiner und leichter gebaut sein.
Vorteilhafterweise ist dabei die den Querschnitt verengende Endstellung der Platte durch ein direkt am Gehäuse befestigtes Fängerelement definiert, welches vorzugsweise zur Aufpralldämpfung verformbar ausgeführt ist. Das Fängerelement nimmt die Stossenergie auf und gewährleistet dadurch, dass das Gehäuse um den Gaserzeuger und die Klappe selbst nicht beschädigt wird und die Funktion der Abregelung des Gasstromes sicher erhalten bleibt
Um eine möglichst rasche und funktionssichere Auslösung der Querschnittsveränderung zu gewährleisten ist auch für die Ausführungsformen gemäss der vorliegenden Erfindung vorgesehen, dass zumindest die Bewegung des Elementes zur Querschnittsverkleinerung der Durchströmöffnung der Regeleinrichtung durch pyrotechnische Elemente erfolgt,
vorzugsweise auch die Bewegung des Elementes zur Querschnittsvergrösserung der Durchströmöffnung der Regeleinrichtung.
Um eine einfache Regel Vorrichtung zu schaffen, mit der dennoch rasch Veränderungen des Durchströmquerschnitts in unterschiedlichem Ausmass durchgeführt werden können, ist vorgesehen, dass zumindest zwei Elemente vorhanden sind, von weichen eines zwischen 5% und 25% der freien Querschnittsfläche, vorzugsweise 15%, und das zweite zwischen 15% und 45% der freien Querschnittsfläche, vorzugsweise 30%, abdeckt. Damit ist sehr rasch und sicher eine Einstellung des Gasvolumenstroms in vier Abstufungen zu erzielen, die bis zu 70% des freien Durchströmquerschnitts reicht, wobei vorzugsweise 15%-Schritte vorgesehen sind und vier Stufen mit 100%, 85%, 70% und 65% Offnungsquerschnitt vorgesehen sind.
In der nachfolgenden Beschreibung sollen bevorzugte Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden.
Dabei zeigt die Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Gasgenerators mit zwei verschwenkbaren Klappen, Fig 2 eine perspektivische Ansicht eines Gasgenerators mit zwei axial verschiebbaren Klappen, Fig 3 eine perspektivische Ansicht eines Gehäuses für einen Gasgenerator mit direkt eingebauten, verschwenkbaren Regelklappen, Fig. 4 einen Querschnitt durch die Ausführungsform der Fig. 3 und Fig 5 ein vergrösserte Darstellung eines Zünderele- ments
In Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 der Gasgenerator der Airbagvorrichtung bezeichnet, der mit einer Vielzahl von Gasaustrittsöffnungen 2 versehen ist. Der Gasgenerator 1 weist eine um die Achse A symmetrische Zylinderform auf und die Gasaustrittsöffnungen 2 sind in der Mantelfläche dieses Zylinders ausgearbeitet.
Zur Abregelung des in den Airbag gelangenden Gasstromes sind vorteilhafterweise zwei, um die Achse A verschwenkbare Klappen 3, 4 vorgesehen, deren Bewegung zumindest in die den Gasstrom abregelnde Endstellung vorzugsweise durch pyrotechnische Auslösung mittels einer Sprengkapsel erfolgt. Die Klappen 3,4 weisen dabei unterschiedliche Grösse auf oder sind um unterschiedliche Winkel über die Gasaustrittsöffnungen 2 schwenkbar, so dass sie unterschiedliche Querschnitte abregeln. Im dargestellten Beispiel der Fig. 1 ist die obere Klappe 3 etwas grösser als die untere Klappe 4, womit eine Abregelung von ca 30% des Gasstromes durch allein das Verschwenken der unteren Klappe 4, von ca 50% durch allein die obere Klappe 3 und von ca.
80% durch Verschwenken beider Klappen 3 und 4 möglich ist.
Beide Klappen 3 und 4 weisen vorteilhafterweise Bypasskanäle 5 auf, durch welche das nicht in den Airbag gelangende Gas aus dem Gasgenerator 1 seitlich entweichen kann. Entweder wird diese Gas durch Austrittsöffnungen im Gehäuse um den Gasgenerator 1 ins Freie abgelassen oder
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es gelangt mit zeitlicher Verzögerung doch noch in den Airbag, wobei aber durch diese Verzögerung auch die volle Entfaltung des Airbags hinausgezögert wird.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit im wesentlichen zylindrischem Gaserzeuger 1 ist in Fig. 2 dargestellt Hier werden im Bedarfsfall die wieder in der Mantelfläche des Zylinders 1 ausgearbeiteten Gasaustrittsöffnungen 2 durch vorzugsweise zwei koaxiale, entlang der Zylinderachse A verschiebbare Blenden 6 und 7 abgedeckt. Wieder können die Blenden 6,7 entweder unterschiedlich gross sein oder unterschiedlich weit über den Gaserzeuger 1 geschoben werden, um unterschiedliche Regelquerschnitte zu erzielen.
In der weiteren Ausführungsform der Fig. 3 und 4 ist mit 8 das Gehäuse einer erfindungsgemässen Airbagvorrichtung bezeichnet, in das ein wieder vorzugsweise zylinderförmiger Gaserzeuger 1 eingebaut ist. Das davon im Emstfall aufzublasenden Gaskissen, der eigentliche Airbag, ist in Fig. 3 der Klarheit halber nicht dargestellt, wäre auf der Oberseite des Gehäuses 8 angebaut.
Wenn - wie bereits im Stammpatent erläutert - durch eine nicht dargestellte Sensoreinrichtung ein Hindernis, etwa eine in "Out- off'- Position befindliche Person, im Ausbreitungsbereich des Gaskissens ermittelt wird, erfolgt bei oder unmittelbar nach der Airbag-Auslösung eine Verkleinerung des freien Querschnitts der Durchströmöffnung zum Gaskissen, hier durch den rechteckigen oberen Rand des Gehäuses 8 gegeben, durch einen oder beide der Klappen 9 und 10 (in Fig 3 nicht sichtbar), um den in das Gaskissen gelangenden Gasvolumenstrom in diskreter Abstufung zu vermindern.
Diese Klappen 9 und 10 sind zwei im wesentlichen ebene Platten, welche jeweils um eine randseitig gelegene und normal auf die Achse der Durchströmpassage - im vorliegenden Fall parallel zur Achse A des Gaserzeugers 1-gelegene Achse verschwenkbar sind. Die Klappen 9 und 10 sind vorzugsweise direkt am Gehäuse 8 schwenkbar befestigt In der ersten Endstellung, in der sie noch nicht den freien Durchströmquerschnitt beeinflussen, sind sie entgegengesetzt der Richtung der Gasströmung G ausgerichtet, sodass nach der vorzugsweise vorgesehenen pyrotechnischen Auslösung die Gasströmung die Schliessbewegung der jeweiligen Klappe 9 und/oder 10 unterstützt und diese automatisch geschlossen hält. Die auch bei dieser Ausführungsform vorteilhafterweise vorgesehenen Ablassöffnungen für die überschüssigen Anteile des Gasvolumenstroms sind mit 12 bezeichnet.
Diese Öffnungen 12 sind vorteilhafterweise durch die Klappen 9, 10 abgeckt und somit verschlossen, wenn diese Klappen 9,10 in der die Durchströmpassage freigebenden Stellung sind. Erst nach Verschwenken der Klappen 9,10 zur Verengung des freien Querschnitts der Durchströmpassage werden diese Ablassöffnungen 12 freigegeben, so dass im ungeregelten Betrieb der Airbagvorrichtung wirklich das gesamte Gasvolumen in das Gaskissen gelangt und bei geregeltem Betrieb kein unzulässiger Überdruck entstehen kann.
Die Endstellung der beiden Klappen 9 und 10 wird durch ein Fängerblech 13 definiert, das verformbar ist und dadurch die Stossenergie beim Auftreffen der Klappen 9 und 10 aufnimmt und vernichtet. Dadurch werden in vorteilhafter Weise Beschädigungen der Klappen 9,10 selbst als auch des Gehäuses 8 vermieden, die zu Beeinträchtigungen der ordnungsgemässen Funktion der Airbagvorrichtung führen könnten.
Die Auslösung der Klappen 9,10 erfolgt durch Treibladungen, die in vorzugsweise mittels eines Rastmechanismus im Gehäuse 8 fixierbaren Elementen 14 (siehe Fig. 5) sitzen Zu diesen vorzugsweise aus Kunststoff angefertigten und mit zylindrischen Verlängerungen 15 zur langen Aufrechterhaltung des Drucks auf die Klappen 9 bzw. 10 ausgeführten Elementen 14 führen auch die elektrischen Leitungen 16 zur Auslösung der Treibladungen.
Auch bei der Ausführungsform der Fig. 3 kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass durch unterschiedliche Formgebung, Grösse oder Anordnung der einzelnen Klappen 9,10 unterschiedliche Querschnitte abgedeckt werden, was besser aus Fig. 4 zu ersehen ist Vorteilhafterweise ist dazu auch der Gaserzeuger 1 etwas aussermittig im Gehäuse 8 angeordnet, um der unterschiedlichen Breite der Klappen 9 und 10 Rechnung zu tragen. Die Klappen 9,10 sind vorteilhafterwelse mit seitlichen Abschrägungen versehen, die die Aerodynamik fördern und das Andrücken der Klappen an das Fängerblech 13 durch die Gasströmung verstärken.
Im Querschnitt der Fig. 4 ist auch die Sicke 17 in der Wand des Gehäuses 8 zu erkennen, durch welche die Achse 18 für die Klappen 9,10 verläuft und die gleichzeitig die Stabilität des Gehäuses 8 erhöht.
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Schliesslich ist in Fig. 4 auch noch das Gaskissen 19 eingezeichnet, das oberhalb des Fängerbleches 13 direkt auf das Gehäuse 8 aufgesetzt und unter einer absprengbaren Abdeckung gesichert ist, die vorzugsweise gleich dem Fängerblech 13 mit dem Gehäuse 8 vernietet ist.
Patentansprüche :
1. Airbagvorrichtung für ein Fahrzeug, mit zumindest je einem Gasgenerator, einem durch diesen Gasgenerator aufblasbaren Gaskissen und einer mit dem Gasgenerator zu dessen
Auslösung verbundenen ersten Sensoreinrichtung, wobei zwischen dem oder jedem
Gasgenerator und dem oder jedem davon aufblasbaren Gaskissen eine Regeleinrichtung für den Gasvolumenstrom eingebaut ist, welche mit einer zweiten Sensoreinrichtung zur
Feststellung von Hindernissen im vorbestimmten Ausbreitungsbereich des Gaskissens in
Verbindung steht, welche Sensoreinrichtung zur Abgabe dem Hindernis entsprechenden
Stellsignale an die Regeleinrichtung ausgebildet ist, wobei die Regeleinrichtung zur
Einstellung von zumindest zwei diskreten,
unterschiedlichen Durchlassquerschnitten ausgelegt ist und vorzugsweise zumindest ein den freien Durchlassquerschm'tt zumindest einer Durchströmöffnung veränderndes, bewegbares Element aufweist, gemäss Patent Nr 405386, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegbare Element als den
Gaserzeuger in einer Endstellung zumindest teilweise abdeckende Blende (3, 4 ; 6,7) ausgeführt ist.
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The invention according to the parent patent AT 405 386 B relates to an airbag device for a vehicle, with at least one gas generator each, a gas cushion inflatable by this gas generator and a first sensor device connected to the gas generator for triggering it, wherein between the or each gas generator and the or each of which inflatable gas cushions, a control device for the gas volume flow is installed, which is connected to a second sensor device for determining obstacles in the predetermined expansion range of the gas cushion, which sensor device is designed to deliver control signals corresponding to the obstacle to the control device,
and a method for operating an airbag device for vehicles
The airbag device of the parent patent, while avoiding the disadvantages of the prior art and with a construction that is as simple and functionally reliable as possible, provides maximum protection for the users of the vehicle, regardless of the position in which they are at the moment the airbag is triggered, in particular, if possible An adjustment of the inflation process of the airbag to the objects located in its area of expansion with respect to position and / or size, weight, condition or the like is carried out rapidly. This is achieved in that the control device is designed to set at least two discrete, different passage cross sections.
This design of the system can greatly simplify the sensor system and only one gas generator is required for safe and injury-free functioning. If an obstacle is detected in the spreading area of the airbag, for example a person who is in an "out-off position", this is determined before or during the spreading of the gas cushion and the spreading speed and / or the spreading dimension is taken into account by regulation in quickly adjustable, discrete gradations The control device preferably has at least one movable element that changes the free passage cross-section of at least one flow opening, as a result of which a very small dimensioning of the control device, which can thus be space-saving and light, is possible.
The subject of the present invention is further embodiments of the airbag device, which are based on the task of enabling a further structural simplification and downsizing of the system with unrestricted function.
This object is achieved according to the invention in that the movable element is designed as a cover that at least partially covers the gas generator in an end position, as a result of which the additional space required for the element regulating the gas flow to the airbag is minimized.
A first preferred embodiment is for a, preferably axially symmetrical gas generator having a preferred axis, characterized in that the diaphragm is movable along the preferred axis, preferably the axis of symmetry, of the gas generator. This provides a type of construction in which the orifice can enclose the gas generator very tightly and only has some space in the axial direction for the orifice in its first end position, which releases the full gas outlet cross section. The gas generators provided or optimally suitable for use with the embodiments of the present invention are of essentially cylindrical shape and have a plurality of gas outlet openings in the region of the cylinder jacket.
In its second end position to restrict the gas flow into the airbag, the cover covers some of these gas outlet openings as soon as it is pushed over the gas generator if necessary - if an object has been found in the airbag's area of expansion.
Two diaphragms are advantageously provided on opposite sides of the gas generator, as a result of which several cross-sectional settings and thus greater flexibility of the regulation are made possible.
A further advantageous embodiment for airbag devices with a preferably axially symmetrical gas generator having a preferred axis provides that the diaphragm can be pivoted about the preferred axis, preferably the axis of symmetry, of the gas generator.
In order to allow the gas generator to be relieved of pressure despite the regulated cross-section to the airbag and thus to avoid impermissible excess pressure in the system, the orifice preferably has axially oriented bypass channels for the gas emerging from the gas generator. These bypass channels conduct the excess gas flow to the side of the passage opening to the airbag, if necessary through a relief opening to the outside, or provide through the
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Redirecting at least a delay in gas entry into the airbag, so that inflation to full size is significantly delayed.
In the latter embodiment, it is also advantageously provided that two diaphragms are provided on opposite sides of the gas generator. This again gives greater freedom in coordinating the possible passage cross-sections with a very small space requirement.
The task of reducing and simplifying the airbag device according to the parent patent specified at the outset can, for an embodiment in which the element is designed as a substantially flat plate which can be pivoted about an axis, this axis is oriented normally to the axis of the throughflow opening, parallel through an edge region runs to the plate and is preferably arranged outside the maximum free flow opening, can also be solved in that the plate is attached directly to the housing surrounding the gas generator. This avoids additional housings for accommodating the flaps and the device can be made smaller and lighter.
The end position of the plate which narrows the cross section is advantageously defined by a catch element which is fastened directly to the housing and which is preferably designed to be deformable for shock absorption. The catcher element absorbs the impact energy and thereby ensures that the housing around the gas generator and the flap itself is not damaged and the function of regulating the gas flow is retained
In order to ensure that the cross-sectional change is triggered as quickly and reliably as possible, it is also provided for the embodiments according to the present invention that at least the movement of the element to reduce the cross-sectional area of the throughflow opening of the control device takes place by pyrotechnic elements,
preferably also the movement of the element to enlarge the cross section of the flow opening of the control device.
In order to create a simple control device with which changes in the flow cross-section can nevertheless be carried out quickly to different extents, it is provided that at least two elements are present, one of which is between 5% and 25% of the free cross-sectional area, preferably 15%, and the second covers between 15% and 45% of the free cross-sectional area, preferably 30%. It is very quick and safe to achieve an adjustment of the gas volume flow in four steps, which reaches up to 70% of the free flow cross-section, preferably 15% steps are provided and four steps with 100%, 85%, 70% and 65% opening cross-section are provided.
In the following description, preferred exemplary embodiments of the inventive concept are explained in more detail with reference to the accompanying drawings.
1 shows a perspective view of a gas generator with two pivotable flaps, FIG. 2 shows a perspective view of a gas generator with two axially displaceable flaps, FIG. 3 shows a perspective view of a housing for a gas generator with directly installed, pivotable control flaps, FIG. 4 shows a Cross section through the embodiment of FIGS. 3 and 5 is an enlarged illustration of a detonator element
In Fig. 1, the gas generator of the airbag device is designated by the reference numeral 1, which is provided with a plurality of gas outlet openings 2. The gas generator 1 has a cylindrical shape symmetrical about the axis A and the gas outlet openings 2 are worked out in the lateral surface of this cylinder.
To regulate the gas flow entering the airbag, two flaps 3, 4 pivotable about the axis A are advantageously provided, the movement of which, at least into the end position regulating the gas flow, is preferably effected by pyrotechnic triggering by means of a detonator. The flaps 3, 4 have different sizes or can be pivoted through different angles over the gas outlet openings 2, so that they regulate different cross sections. In the example shown in FIG. 1, the upper flap 3 is somewhat larger than the lower flap 4, which means that a reduction of approximately 30% of the gas flow by simply pivoting the lower flap 4, of approximately 50% by the upper flap 3 alone and of approx.
80% is possible by pivoting both flaps 3 and 4.
Both flaps 3 and 4 advantageously have bypass channels 5, through which the gas not entering the airbag can escape laterally from the gas generator 1. Either this gas is discharged to the outside through outlet openings in the housing around the gas generator 1 or
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it arrives in the airbag with a time delay, but this delay also delays the full deployment of the airbag.
A further embodiment of the invention with an essentially cylindrical gas generator 1 is shown in FIG. 2. If necessary, the gas outlet openings 2 again worked out in the lateral surface of the cylinder 1 are covered by preferably two coaxial orifices 6 and 7 which can be displaced along the cylinder axis A. Again, the orifices 6, 7 can either be of different sizes or can be pushed differently over the gas generator 1 in order to achieve different control cross sections.
In the further embodiment of FIGS. 3 and 4, 8 denotes the housing of an airbag device according to the invention, in which a again preferably cylindrical gas generator 1 is installed. The gas cushion to be inflated in the first instance, the actual airbag, is not shown in FIG. 3 for the sake of clarity, would be attached to the top of the housing 8.
If - as already explained in the parent patent - an obstacle, for example a person in an "out-off" position, is determined in the expansion area of the gas cushion by means of a sensor device (not shown), the free cross-section is reduced during or immediately after the airbag is deployed the throughflow opening to the gas cushion, here given by the rectangular upper edge of the housing 8, through one or both of the flaps 9 and 10 (not visible in FIG. 3) in order to reduce the gas volume flow entering the gas cushion in a discrete gradation.
These flaps 9 and 10 are two essentially flat plates, each of which can be pivoted about an axis located on the edge and normal to the axis of the flow passage - in the present case parallel to the axis A of the gas generator 1-axis. The flaps 9 and 10 are preferably pivotally attached directly to the housing 8. In the first end position, in which they do not yet influence the free flow cross-section, they are oriented in the opposite direction to the gas flow G, so that after the pyrotechnic triggering that is preferably provided, the gas flow closes the closing movement of the each flap 9 and / or 10 supported and this automatically keeps closed. The drain openings advantageously provided in this embodiment for the excess portions of the gas volume flow are designated by 12.
These openings 12 are advantageously covered by the flaps 9, 10 and are therefore closed when these flaps 9, 10 are in the position releasing the flow passage. Only after pivoting the flaps 9, 10 to narrow the free cross-section of the throughflow passage are these discharge openings 12 released, so that in the uncontrolled operation of the airbag device the entire gas volume really gets into the gas cushion and no regulated overpressure can arise during controlled operation.
The end position of the two flaps 9 and 10 is defined by a catch plate 13, which is deformable and thereby absorbs and destroys the impact energy when the flaps 9 and 10 strike. This advantageously prevents damage to the flaps 9, 10 themselves and to the housing 8, which could impair the proper functioning of the airbag device.
The flaps 9, 10 are triggered by propellant charges, which are seated in elements 14 (see FIG. 5) which can preferably be fixed in the housing 8 by means of a latching mechanism. These are preferably made of plastic and have cylindrical extensions 15 for long-term maintenance of the pressure on the flaps 9 or 10 executed elements 14 also lead the electrical lines 16 to trigger the propellant charges.
Also in the embodiment of FIG. 3, it can advantageously be provided that different cross-sections are covered by different shapes, sizes or arrangements of the individual flaps 9, 10, which can be seen better from FIG. 4. Advantageously, the gas generator 1 is also somewhat eccentric arranged in the housing 8 to take into account the different widths of the flaps 9 and 10. The flaps 9, 10 are advantageously provided with side bevels which promote the aerodynamics and increase the pressure of the flaps against the catcher plate 13 by the gas flow.
In the cross section of FIG. 4, the bead 17 can also be seen in the wall of the housing 8, through which the axis 18 for the flaps 9, 10 extends and which at the same time increases the stability of the housing 8.
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Finally, the gas cushion 19 is also shown in FIG. 4, which is placed directly on the housing 8 above the catcher plate 13 and secured under a detachable cover which is preferably riveted to the housing 8 like the catcher plate 13.
Claims:
1. Airbag device for a vehicle, with at least one gas generator, one gas cushion inflatable by this gas generator and one with the gas generator
Tripping connected first sensor device, being between the or each
Gas generator and the or each inflatable gas cushion, a control device for the gas volume flow is installed, which with a second sensor device for
Detection of obstacles in the predetermined expansion range of the gas cushion in
There is a connection as to which sensor device for delivery corresponds to the obstacle
Control signals to the control device is formed, the control device for
Setting at least two discrete,
is designed different passage cross-sections and preferably has at least one movable element that changes the free passage cross-section of at least one throughflow opening, according to Patent No. 405386, characterized in that the movable element as the
Gas generator in an end position at least partially covering panel (3, 4; 6.7) is executed.