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Die Erfindung bezieht sich auf eine Feuerung fur feste Brennstoffe mit einem über einen Brennstofforderer beschickbaren Steigschacht, der in der Bodenmitte eines oberhalb eines Aschensammelraumes angeordneten Brennraumes mündet
Bel bekannten Feuerungen dieser Art bildet der durch den ublicherwelse als Schneckenforderer ausgebildete Brennstofförderer angeforderte, feste Brennstoff im Steigschacht einen Brennstoffstock, der In einem oberen Schichtbereich verbrannt wird Da der Abbrand durch den Im Steigschacht nach oben geförderten Brennstoff laufend ergänzt wird, werden die Verbrennungsrückstande durch den nachgeförderten Brennstoff nach oben aus dem Steigschacht verdrangt und fallen an der Aussenseite des Steigschachtes In einen Aschesammelraum unterhalb des Brennraumes Dabei besteht die Gefahr,
dass bei einer die Abbranntrate übersteigenden Forderrate des Brennstoffes ein nicht oder nur unvollständig verbrannter Brennstoffanteil mit den Verbrennungsruckstanden In den Aschesammelraum ausgetragen wird Zur Vermeidung einer solchen Uberfullung des Steigschachtes mit Brennstoff wird die Fullstandshohe des Brennstoffes uberwacht und der Brennstofforderer beim Erreichen einer vorgegebenen Füllstandshohe des Brennstoffes abgeschaltet Die von der Fullhohe des Brennstoffes abhängige Steuerung des Brennstofforderers vergrössert jedoch nicht nur den Konstruktionsaufwand, sondern beschränkt auch die erzielbare Heizleistung, was sich Insbesondere bel minderwertigeren Brennstoffen bemerkbar macht,
wenn das Glutbett nicht vergrössert werden kann
Um Insbesondere den Durchtntt der Verbrennungsluft durch einen Feuerrost In einen oberhalb des Rostes befindlichen Brennraum vorteilhaft steuern zu können, Ist es bei einen Feuerrost aus einen oberen Grobrost und einen unteren Feinrost bekannt (GB 2 081 436 A), den Feinrost aus zwei Rostscheiben mit Durchbrüchen zusammenzusetzen, deren freier Durchtnttsquerschnltt durch ein gegenseitiges Verdrehen der Rostscheiben eingestellt werden kann Da ein Brennraum mit einem solchen Feuerrost als Boden nur von oben mit Brennstoff beschickt werden kann, kann eine solche Feuerung keine Lehre fur eine gute Ausnutzung des durch einen Steigschacht von unten in den Brennraum geförderten Brennstoffes geben
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde,
eine Feuerung der eingangs geschilderten Art mit einfachen konstruktiven Mitteln so zu verbessern, dass eine gute Brennstoffausnutzung gewährleistet werden kann, ohne die Heizleistung beschränken zu mussen
Die Erfindung lost die gestellte Aufgabe dadurch, dass der dem Steigschacht umschliessende Boden des Brennraumes in an sich bekannter Welse aus zwei übereinander angeordneten, mit über den Umfang verteilten Durchbrüchen versehenen Rostscheiben besteht, von denen eine zwischen einer die Durchbruche der belden Rostscheiben gegenseitig abdeckenden Schliessstellung und einer die Durchbruche In den belden Rostscheiben gegenseitig freigebenden Offnungsstellung drehbar gelagert Ist
Durch die beiden, den Steigschacht umschliessenden Rostscheiben wird ein Brennraumboden erhalten,
der je nach der gegenseitigen Drehstellung der Rostscheiben entweder eine Im wesentlichen geschlossene Auflage für ein Glutbett bildet oder einen Durchtntt zwischen dem
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! raum für d) e Verbrennungsrückstände freigtbt Dte Ausbitdungeines Glutbettes ist folglich nicht auf den Steigschacht beschränkt und kann sich über den gesamten Brennraumboden erstrecken, weil Ja der durch den Steigschacht In den Brennraum geforderte Brennstoff In der Schliessstellung der Rostscheiben auf diesen aufruht.
Erst nach einer vollstandigen Verbrennung des aus dem Steigschacht auf die Rostscheiben geförderten Brennstoffanteds wird durch ein Verdrehen der drehbar gelagerten Rostscheibe der Durchtntt zum Aschesammelraum freigegeben und der Brennraum von den Verbrennungsruckstanden entleert, so dass nach dem Schliessen der Rostschelben der Brennraum wieder mit Brennstoff aus dem Steigschacht gefullt werden kann
Die pnmare Verbrennungsluft strömt dabei vorzugsweise durch die Rostscheiben In den Brennraum Zu diesem Zweck können die beiden Rostscheiben In einem vertikalen Abstand voneinander angeordnet werden. Die durch die Durchbrüche in der unteren Rostscheibe anstromende Verbrennungsluft gelangt durch den Spalt zwischen den Rostscheiben zu den Durchbruchen der oberen Rostscheibe und durchstrom von dort das Glutbett.
Dabei eröffnet sich die vorteilhafte Moghchkelt, die Verbrennungsluftzufuhr durch eine angepasste Verdrehung der
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wodurch der Strömungsquerschnitt für die Verbrennungsluft vergrössert wird, was eine vorteilhafte Verbrennungsluftsteuerung ohne Erhöhung der Stromungsgeschwindigkelt erlaubt
Obwohl die Schliessstellung und die Öffnungsstellung der beiden Rostschelben unabhangig von der Lage der drehbaren Rostscheibe Ist, ergeben sich vorteilhaftere Bedingungen hinsichtlich des Austrags der Verbrennungsrückstände aus dem Brennraum, wenn in an sich bekannter Welse die obere Rostscheibe drehbar gelagert wird.
Durch eine entsprechend beschleunigte Drehbewegung der oberen Rostscheibe können nämlich die Verbrennungsrückstände von der Scheibenflache zwischen den Durchbrüchen gegen die Durchbrüche hin verlagert werden Eine solche beschleunigte Drehbewegung kann in einfacher Weise dadurch sichergestellt werden, dass die drehbar gelagerte Rostscheibe gegen Federkraft in die Öffnungsstellung verdreht wird, so dass die bel der Öffnungsbewegung gespeicherte Federkraft für eine ruckartige Schliessbewegung mit der Wirkung ausgenützt werden kann, dass die bei der Öffnungsbewegung auf der drehbaren Rostscheibe verbleibenden Verbrennungsrückstände zufolge ihrer Trägheit In den Bereich der Durchtntte dieser Rostscheibe gelangen, um bel einer wiederholten Offnungsbewegung In den
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Der Drehantrieb für die drehbar gelagerte Rostscheibe kann unterschiedlich ausfallen, da es ja lediglich darum geht, eine gegenseitige Deckungslage der Durchbrüche der beiden Rostscheiben in der Öffnungsstellung zu erreichen Besonders einfache Konstruktionsverhaltnisse konnen allerdings mit einem Drehantneb sichergestellt werden, der aus einem mit der drehbar gelagerten Rostscheibe über ein Hebelgestänge verbundenen Freilauftrieb besteht, der auf der In Ihrer Drehrichtung umkehrbaren Welle des als Schneckenförderer ausgebildeten Brennstofförderers angeordnet ist Wird die Schnecke des Schneckenförderers im Fördersinn angetneben, so wird die Antriebsverbindung zwischen der Welle des Schneckenförderers und dem Hebelgestange über den Freilauftrieb unterbrochen.
Bei einer Drehrichtungsumkehr wird jedoch der Fretlauftneb mitgenommen, der über das Hebelgestänge die drehbar gelagerte Rostscheibe verdreht, bis die bei der Öffnungsbewegung über das Hebelgestänge gespannte Rückstellfeder nach dem Überschreiten einer kinematisch bedingten Umkehrlage des Hebelgestänges auf den Freilauftneb ein Im Drehsinn der Schneckenwelle wirksames Drehmoment ausübt, das eine ruckartige Rückstellbewegung der drehbaren Rostscheibe wegen der die Schneckendrehung überholenden Bewegung des Freilauftnebes erlaubt. Dieser Vorgang wiederholt sich, wenn die andere der beiden Umkehrlagen des Hebelgestänges erreicht wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Feuerung in einem schematischen Axialschnitt durch den als
Schneckenförderer ausgebildeten Brennstofforderer und
Fig. 2 diese Feuerung in einem achsnormalen Schnitt durch den Brennraum
Die Feuerung gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist einen unten an einen Schneckenförderer 1 angeschlossenen Steigschacht 2 auf, der mit seiner oberen Offnung In einen Brennraum 3 mündet. Der Boden des Brennraumes 3 wird durch zwei Rostscheiben 4 und 5 gebildet, die mit gleichmässig über den Umfang verteilten, sektorförmigen Durchbrüchen 6 und 7 versehen sind Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass die Stege zwischen den Durchbrüchen 6 bzw. 7 In ihren Abmessungen den Durchbrüchen entsprechen.
Da die obere Rostscheibe 4 gegen- über der unteren, drehfest gehaltenen Rostscheibe 5 um einen dem halben Winkelabstand zwischen zwei in Umfangrichtung aufeinanderfolgenden Durchbrüchen 6 bzw 7 entsprechenden Winkel verdreht werden kann, bilden die beiden Rostscheiben 4 und 5 In der gezeichneten Drehstellung einen geschlossenen Brennraumboden, weil die beiden Rostscheiben 4 und 5 ihre Durchbrüche 6 bzw. 7 gegenseitig abdecken. Aus der Schliessstellung kann die obere Rostscheibe 4 in eine Öffnungsstellung verdreht werden, in der die beiden Rostscheiben 4 und 5 ihre Durchbrüche 6 und 7 freigeben.
Wird in der Schliessstellung der Rostscheiben 4 und 5 Brennstoff über den Schneckenförderer 1, dessen Förderschnecke zwei gegensinnige Schneckengänge 8 und 9 bildet, um den angeförderten Brennstoff im Bereich des Steigschachtes 2 anzustauen, Brennstoff zugeführt, so wird der Brennstoff durch den Steigschacht 2 in den Brennraum 3 nach oben ausgestossen, wobei sich der in den Brennraum eingetragene Brennstoff über die Rostscheiben 4 und 5 verteilt Es ergibt sich somit ein über den Brennraumboden verteiltes Glutbett, das eine Anpassung an die jeweils geforderte Heizleistung erlaubt.
Um nach einer vollständigen Verbrennung des In den
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Brennraum 3 geforderten Brennstoffes die Verbrennungsruckstande aus dem Brennraum 3 In einen unter dem Brennraum 3 vorgesehenen Aschesammelraum 10 austragen zu können, wird die obere Rostscheibe 4 In die Offnungsstellung gedreht, so dass sich die Durchbruche 6 und 7 In den bel den Rostschelben 4 und 5 decken.
Durch die sich dabei ergebenden Durchtntte fallen die Verbrennungsruckstande In den Aschesammelraum 10, der mit einer Aschenlade ausgerüstet werden kann
Zum Antneb der oberen Rostscheibe 4 Ist ein koaxial zum Steigschacht 2 drehbar gelagerter Schwenkhebel 11 vorgesehen, der über Mitnehmer 12 an der oberen Rostscheibe 4 angreift Dieser Schwenkhebel 11 ist mit einem Schwinghebel 13 antnebsverbunden, dessen Anlenkachse mit 14 bezeichnet ! St Dteser Schwtnghebet 13 wirkt mit einem Kurbelarm 15 eines Freilauftnebes 16 zusammen, der auf der Welle 17 des in seiner Drehnchtung umkehrbaren Schneckenforderers 1 befestigt ist Wird die Schneckenwelle 17 im Fordersinn des Schneckenforderers 1 angetneben, so wird der Frellauftneb 16 nicht mitgenommen Das Hebelgestänge 11,
13 wird In diesem Fall uber eine in der Fig 2 angedeutete Schliessfeder 18 In einer Anschlagstellung gehalten, In der sich die obere Rostscheibe 4 In Ihrer Schliessstellung befindet Nach einer Umkehr der Drehnchtung der Schneckenwelle 17 wird der Frellauftneb 16 uber die Schneckenwelle 17 mitgenommen, wobei der Kurbelarm 15 den Schwinghebel 13 entgegen der Kraft der Schliessfeder 18 um die Anlenkachse 14 ausschwenkt. was eine Drehverstellung der oberen Rostscheibe 4 ! m Offnungsstnn zur Folge hat Erreicht der Kurbelarm 15 bezuglich der Auslenkbewegung des Schwinghebels 13 seine Umkehrlage, so wird der Freilauf über die Schliessfeder 18 im Drehsinn der Schneckenwelle 17 beaufschlagt, so dass der Frellauftneb 16 gegenüber der Schneckenwelle 17 voreilen kann.
Die Schliessfeder 18 bedingt somit ein ruckartige Ruckstellen der drehbaren Rostscheibe 4, wodurch auf den Stegen der Rostscheibe 4 befindliche Verbrennungsruckstande In den Bereich der Durchbruche 6 gelangen und daher auf den Stegen der Rostscheibe 5 zu liegen kommen Bel einer neuerlichen Mitnahme des Schwinghebels 13 durch den Frellauftneb 16 werden diese Verbrennungsrückstande von den Stegen der Rostscheibe 5 durch die Durchbruchsrander der Rostscheibe 4 abgeschoben und fallen In den Aschesammelraum 10
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte Ausfuhrungsbelspiel beschrankt.