AT406696B - Armatur - Google Patents

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AT406696B
AT406696B AT135598A AT135598A AT406696B AT 406696 B AT406696 B AT 406696B AT 135598 A AT135598 A AT 135598A AT 135598 A AT135598 A AT 135598A AT 406696 B AT406696 B AT 406696B
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Gustav Schmiedl Armaturenfabri
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  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine in eine Badewanne einsetzbare Armatur, mit einer dem Abflussrohr eines Überlaufes benachbarten Wasserzufuhrung, die zwischen der Aussenseite des eine Öffnung in der Badewannenwand durchdringenden Abflussrohres und einem in zwei Abschnitte geteilten Zuflussrohr angeordnet ist, die gegeneinander gedichtet an gegenüberliegenden Seiten der Badewannenwand vorgesehen sind. 



   Um Wasserschäden zu vermeiden, sind Badewannen mit einem Überlauf versehen, der die Wand mit einigem Abstand von deren Rand durchsetzt Es ist seit Jahrzehnten üblich, die Abdeckung der Überlaufoffnung als Drehgriff für den am Boden der Wanne angeordneten Ablaufkegel zu verwenden. Neuerdings wurde der Vorschlag gemacht, auch den Wasserzufluss durch die   Überlauföffnung   der Wanne zu führen, beispielsweise in der DE 86 02 370 U, die eine Armatur der eingangs genannten Art zeigt. Dort ist das Abflussrohr unterhalb des Wasserzuflussrohres durch die Wannenöffnung geführt. Die beiden Abschnitte des Zuflussrohres greifen ineinander und sind durch einen dazwischen eingesetzten Dichtring abgedichtet und mittels einer Gewindemutter gegeneinander festlegbar.

   Zwischen den beiden Abschnitten des Zuflussrohres ist der Randbereich der Wannenöffnung eingeklemmt, wobei aussen ein zweiter Dichtring vorgesehen ist, mittels dem auch das Wasserabflussrohr abgedichtet ist. 



   Bei einer derartigen Konstruktion wird die Querschnittsfläche der in der Wanne vorgesehenen Öffnung praktisch zur Gänze ausgenutzt und es kann praktisch nicht verhindert werden, dass das abfliessende Wasser in den Randbereich der Wannenöffnung eindringt Dies kann zu Schäden führen, da zwar an der   Innen- und Aussenfläche   widerstandsfähige Beschichtungen vorgesehen sind, eine Bohrung in der Wand der Wanne aber auch die inneren Schichten des Wannenkörpers freilegt Dies gilt auch für die heute fast ausnahmslos aus Kunststoff bestehenden Badewannen. 



     Gemäss   der DE 42 26 685 A ist der   Offnungsrand   einer Badewanne mit einer Manschette ausgekleidet, die ein blosses Wasserablaufrohr umgibt. 



   Die Erfindung bezweckt nun eine konstruktive Vereinfachung, die dadurch erreicht wird, dass das Abflussrohr im Inneren des Zuflussrohres angeordnet ist, und die beiden Abschnitte des Zuflussrohres durch eine in die Öffnung der Badewannenwand eingesetzte wasserdichte Manschette gedichtet sind Die konstruktive Vereinfachung ergibt sich dabei dadurch, dass das Zuflussrohr das Abflussrohr vollständig umgibt, sodass die zur Schonung des Öffnungsrandes genützte Manschette gleichzeitig als Dichtung der beiden Abschnitte des   Zuflussrohres   verwendet werden kann
Zur Anpassung an die Dicke der Wand der Badewanne ist vorzugsweise der innere Abschnitt des Zuflussrohres auf dem Abflussrohr verstellbar angeordnet, sodass er auch die Manschette in ihrer Position festhält Hierzu dienen vorzugsweise Dichtringe,

   die in entsprechende Ringnuten der Enden der Abschnitte des Zuflussrohres angeordnet sind In einer bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass die Manschette in an sich   bekan'er   Weise im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildet ist, und dass wenigstens ein in eine Ringnut an den Enden der Abschnitte einsetzbarer Dichtring mit der Manschette dauerhaft verbunden ist. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anschliessend anhand der Zeichnung erläutert. In dieser ist 
Fig. 1 ein vertikaler Längsschnitt durch ein erstes   Ausführungsbeispiel   der erfindungsgemässen
Armatur,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 1 und
Fig. 3 die Ansicht in Richtung X in Fig. 1 
Die in der Zeichnung dargestellte Armatur ist in eine Öffnung in der Wand 2 einer Badewanne eingesetzt. An der Innenseite der Wanne ist ein Drehgriff 10 vorgesehen, welcher über einen Hebel 17 ein Gestänge betätigt, das den am Boden der Wanne angeordneten Ablaufkegel hebt und senkt. Betätigt wird der Hebel 17 vom Drehgriff 10 mittels der Welle 11, an welcher der Drehgriff 10 mittels einer Schraube 12 fixiert ist.

   Steigt das Wasser in der Wanne zu hoch, so läuft es in Richtung der Pfeile 14 durch eine Öffnung im Drehgriff 10 und anschliessend durch das Abflussrohr 1, welches die Welle 11 umgibt. 



   Eine Zuführung von frischem Wasser erfolgt entlang der Pfeile 13 zunächst durch ein quer verlaufendes Rohr 18   (Fig. 2), anschliessend   durch den Zwischenraum zwischen dem Abflussrohr 1 

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 und den Abschnitten 3 und 4 eines das Abflussrohr 1 umgebenden Zuflussrohres und schliesslich durch die   Zuflussöffnung   19 der Badewanne
Der Abschnitt 3 des Zuflussrohres ist mit dem Abflussrohr 1 einstückig ausgebildet Der Abschnitt 4 ist einstückig mit einem Innenring 20 verbunden, welcher auf dem Abflussrohr 1 längs verschieblich gelagert ist, wobei eine Dichtung 21 das Austreten von Wasser zwischen diesen beiden Teilen verhindert.

   Die Verschiebung des im Querschnitt U-förmigen Abschnittes 4 des Zuflussrohres auf dem Abflussrohr 1 erfolgt durch einen Gewindeflansch 16, welcher auf einem Gewinde des Abflussrohres 1 aufsitzt. Die Aussenseite des Rohrabschnittes 4 kann mit einer Abdeckung 15 versehen sein, welche zum Drehgriff 10 passt.

Claims (3)

  1. Um die Distanz zwischen den Abschnitten 3 und 4 des Zuflussrohres zu überbrücken, ist eine im Querschnitt etwa U-förmige Manschette aus flexiblem Material, beispielsweise aus Gummi, vorgesehen Diese ist im dargestellten Ausführungsbeispiel einstückig mit einer Dichtung 8 verbunden, welche in eine Ringnut 6 im Abschnitt 3 des Aussenrohres passt. Das freie Ende der Manschette 5 wird durch einen O-Ring 9 festgeklemmt, welcher in einer Ringnut 7 des Abschnittes 4 des Zuflussrohres angeordnet ist. Das ermöglicht es, je nach Dicke der Wand 2 die Manschette mehr oder minder weit nach aussen zu ziehen und dabei zu straffen Patentansprüche : 1.
    In eine Badewanne einsetzbare Armatur, mit einer dem Abflussrohr eines Überlaufes benachbarten Wasserzufuhrung, die zwischen der Aussenseite des eine Öffnung in der Badewannenwand durchdringenden Abflussrohres und einem in zwei Abschnitte geteilten Zuflussrohr angeordnet ist, die gegeneinander gedichtet an gegenüberliegenden Seiten der Badewannenwand vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Abflussrohr (1) im Inneren des Zuflussrohres angeordnet ist, und die beiden Abschnitte (3,4) des Zuflussrohres durch eine in die Öffnung der Badewannewand (2) eingesetzte wasserdichte Manschette (5) gedichtet sind
  2. 2. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Abschnitt (4) des Zuflussrohres auf dem Abflussrohr (1) verstellbar angeordnet ist.
  3. 3. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Manschette (5) in an sich bekannter Weise im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildet ist, und dass wenigstens ein in eine Ringnut (6,7) an den Enden der Abschnitte (3,4) einsetzbarer Dichtring (8,9) mit der Manschette (5) dauerhaft verbunden ist
AT135598A 1998-08-06 1998-08-06 Armatur AT406696B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8602370U1 (de) * 1986-01-30 1986-03-06 Fa. Franz Viegener Ii, 5952 Attendorn Ab- und Überlaufarmatur für Badewannen, Brausewannen od. dgl.
DE4226685A1 (de) * 1992-08-12 1994-02-17 Hoesch Metall & Kunststoffwerk Überlaufarmatur für eine Bade- oder Duschwanne

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8602370U1 (de) * 1986-01-30 1986-03-06 Fa. Franz Viegener Ii, 5952 Attendorn Ab- und Überlaufarmatur für Badewannen, Brausewannen od. dgl.
DE4226685A1 (de) * 1992-08-12 1994-02-17 Hoesch Metall & Kunststoffwerk Überlaufarmatur für eine Bade- oder Duschwanne

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ATA135598A (de) 1999-12-15

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