AT 407 211 B Die Erfindung betrifft einen Zahnbürstenkopf mit einer Vielzahl von Borsten, bestehend aus zwei miteinander verbundenen Teilen, einem vorderen und einem hinteren Teil, wobei der hintere Teil mit dem Griff der Zahnbürste verbunden oder einstückig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Teil aus flexiblem, elastischen und der hintere Teil aus starrem Kunststoff besteht. Bei einem aus der GB 189 335 A vorbekannten Zahnbürstenkopf ist eine Vollflexibilität des Zahnbürstenkopfes vorbeschrieben. Bei einem aus der DE 3833 895 A vorbekannten Zahnbürstenkopf ist ein starr gewinkelter, einstückig ausgebildeter Zahnbürstenkopf zu sehen. Es hat sich gezeigt, daß die Vollflexibilität des aus der GB 189 335 A vorbekannten Zahnbürstenkopfes den Nachteil beinhaltet, daß der vollflexible Zahnbürstenkopf bei Benützung sich an der Stelle der höchsten Belastung, also im Bereich bei dem der Kopf in den Griff übergeht, biegt, und somit die vorderen Borsten den Kontakt mit den Zähnen verlieren. Weiters hat sich gezeigt, daß durch die gegliederte Ausführung jenes Zahnbürstenkopfes die Bürste in hohem Maße unhygienisch ist. Bei dem aus der DE 3833 895 A vorbekannten Zahnbürstenkopf besteht der Nachteil im starren Winkel des Zahnbürstenkopfes. Der Druck der vorderen Borsten auf den Zahnschmelz ist wegen der Starrheit des Zahnbürstenkopfes zu groß. Große Abnützung des Zahnschmelzes und früher Verlust der Borstenspannung sind die Folge. Der erfindungsgemäßen Zahnbürste liegt die Aufgabe zugrunde, einen gleichmäßigen Druck auf den Zahnschmelz über die gesammte Länge des Zahnbürstenkopfes hin auszuüben und dennoch die Zahnzwischenräume bestmöglichst zu reinigen und weiters den Zahnbürstenkopf hygienisch zu erhalten. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Zahnbürstenkopf (1) mit einer Vielzahl von Borsten (3), aus zwei miteinander verbundenen Teilen (2, 2') besteht. Einem vorderen Teil (2) und einem hinteren Teil (2'), wobei der hintere Teil (2') mit dem Griff (4) der Zahnbürste verbunden oder einstückig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Teil (2) aus flexiblem, elastischen und der hintere Teil (2’) aus starrem Kunststoff besteht. Durch Klebebindung zwischen vorderem Teil (2) und hinterem Teil (2') des Zahnbürstenkopfes (1) werden unhygienische Vertiefungen am Zahnbürstenkopf (1) vermieden. Die Unteransprüche geben vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung an. Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der schematischen Zeichnung erläutert. Fig.1 zeigt die Seitenansicht des Zahnbürstenkopfes (1). Zu erkennen ist, daß der Zahnbürstenkopf (1) aus zwei Teilen, dem vorderen Teil (2) und dem hinteren Teil (2') besteht. Weiterhin ist in Fig.1 zu erkennen, daß die Achse des vorderen Teils (2) des Zahnbürstenkopfes (1) zur Achse des hinteren Teiles (2') des Zahnbürstenkopfes (1) in unbelastetem Zustand einen Winkel einschließt. Auch wird aus Fig.1 ersichtlich, daß die Borsten (3) im vorderen Teil (2) des Zahnbürstenkopfes (1) eine unterschiedliche Länge aufweisen. Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung sowie in den Ansprüchen geoffen-barten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zahnbürstenkopf (1) mit einer Vielzahl von Borsten (3), bestehend aus zwei miteinander verbundenen Teilen, einem vorderen (2) und einem hinteren Teil (2'), wobei der hintere Teil (2') mit dem Griff (4) der Zahnbürste verbunden oder einstückig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Teil (2) aus flexiblem, elastischen und der hintere Teil (2') aus starrem Kunststoff besteht.