AT407242B - Stapelleiste - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B25/00—Details of general application not covered by group F26B21/00 or F26B23/00
- F26B25/06—Chambers, containers, or receptacles
- F26B25/14—Chambers, containers, receptacles of simple construction
- F26B25/18—Chambers, containers, receptacles of simple construction mainly open, e.g. dish, tray, pan, rack
- F26B25/185—Spacers; Elements for supporting the goods to be dried, i.e. positioned in-between the goods to build a ventilated stack
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Description
AT 407 242 B
Die Erfindung betrifft eine Stapelleiste mit zwei einander gegenüberliegenden Auflageflächen für Stapelgut.
Bei der Trocknung von stapelbaren Gütern, z.B. Holzbrettem, wird üblicherweise zunächst ein Stapel errichtet, indem abwechselnd Lagen des stapelbaren Gutes und quer zur Längsrichtung dieses Gutes angeordnete Stapelleisten aufeinander geschichtet werden. Die Stapelleisten sorgen für die Abstandhaltung zwischen den einzelnen Lagen des zu trocknenden Gutes und bewirken somit, daß das zu trocknende Gut von allen Seiten belüftet werden kann, wobei die Belüftung auf natürliche Weise oder durch Zwangsluftströmung erfolgen kann.
Als Stapelleisten werden meist Holzlatten aus gewöhnlichem Holz, z.B. Abfallholz, verwendet. Übliche Abmessungen der Stapefleisten sind eine Höhe von 25-30 mm, eine Breite von 25-45 mm und die Länge entsprechend der gewünschten Breite des Stapels.
Nachteilig an den Stapelleisten nach dem Stand der Technik ist jedoch, daß sie selbst eine beträchtliche Fläche des zu trocknenden Gutes abdecken, weshalb es an der Grenzfläche zwischen zu trocknendem Gut und Stapelleisten und in der Nähe davon zu Verfärbungen des zu trocknenden Gutes oder sogar zu Auftreten von Schimmelpilz kommen kann. Bisherige Versuche zur Linderung dieser Beschädigung des zu trocknenden Gutes, indem die Stapelleisten in Längsrichtung ausgehöhlt oder in Querrichtung mit Kerben versehen wurden, schlugen fehl. Die Anmelder vermuten, daß dies auf mangelnde Luftströmung, wenn die Aushöhlung oder die Kerben kleinen Querschnitt aufwiesen, oder auf laminare Luftströmung in der Aushöhlung oder den Kerben, die mit dem zu trocknenden Gut kaum in Kontakt kam, zurückzuführen ist.
Die erfindungsgemäße Stapelleiste bietet eine Lösung für die genannten Probleme an, indem in mindestens einer der Auflageflächen Belüftungskanäle vorgesehen sind, deren Längsachse schräg zur Längsachse der Stapelleiste verläuft. Durch diese Schrägstellung der Belüftungskanäle entwickelt sich in den Belüftungskanälen eine turbulente Strömung, die innig und intensiv mit dem zu trocknenden Gut in Berührung kommt und Feuchtigkeit daraus aufnimmt, so daß auch an der Grenzfläche zwischen der Stapelleiste und dem zu trocknenden Gut bzw. in der Nähe davon eine zufriedenstellende Trocknungswirkung erzielt werden kann.
Der Querschnitt der Belüftungskanäle kann in Abhängigkeit von Trockenlufteinströmungrichtung und -geschwindigkeit günstigerweise gekrümmt, vorzugsweise rund, oder eckig, vorzugsweise polygonförmig, sein, wobei in einer Ausgestaltung der Erfindung auch Belüftungskanäle unterschiedlichen Querschnitts vorgesehen sind.
Es kann sich auch als vorteilhaft zur Erzielung einer turbulenten Luftströmung erweisen, wenn Belüftungskanäle mit sich veränderndem Querschnitt ausgebildet sind. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform sind zu diesem Zweck Stapelleiste vorgesehen, bei denen der Abstand zwischen Belüftungskanälen unterschiedlich ist.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stapelleiste ist dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Auflageflächen für Stapelgut Belüftungskanäle ausgebildet sind und die Längsachse der Belüftungskanäle an der einen Auflagefläche mit der Längsachse der Stapelleiste einen Winkel kleiner 90° einschließt, und die Längsachse der Belüftungskanäle an der anderen Auflagefläche mit der Längsachse der Stapelleiste einen Winkel größer 90° und kleiner 180° einschließt. Dadurch ergibt sich die höchste Verwirbelung der Luftströmung unabhängig von ihrer Eintrittsrichtung in die Belüftungskanäle.
Im folgenden werden zwei Ausführungsbeispiele für die erfindungsgemäße Stapelleiste anhand der Zeichnung erläutert.
Die in Fig. 1 a in der Perspektive dargestellte Stapelleiste 1 besitzt allgemein die Form eines Quaders mit zwei einander gegenüberliegenden und zueinander parallelen Auflageflächen A, B. Jede dieser Auflageflächen A, B weist Belüftungskanäle 2, 3 auf, deren Längsachsen 2a, 3a schräg zur Längsachse 1a der Stapelleiste verlaufen. Die geometrischen Verhältnisse zwischen diesen Achsen sind in Fig. 1 b in Draufsicht von der Auflagefläche A genauer gezeigt. Die Längsachse 2a eines Belüftungskanals 2 schließt mit der Längsachse 1a der Stapelleiste 1 einen Winkel α ein, der kleiner als 90° ist und im gegenständlichen Fall 60“ beträgt. Die Längsachse 3a eines Belüftungskanals 3 wiederum schließt mit der Längsachse 1a der Stapelleiste 1 einen Winkel ß ein, der größer als 90° und kleiner als 180° ist und im gegenständlichen Fall 120° beträgt. In diesem Ausführungsbeispiel ist α komplementär zu ß, doch muß dies nicht in allen Fällen so sein. Der Querschnitt der Belüftungskanäle ist als Kreisabschnitt ausgebildet. 2
Claims (7)
- AT 407 242 B Die in Fig.2 in der Perspektive dargestellte Stapelleiste 11 ist ebenfalls allgemein quaderförmig, wobei auch prismatische Gestalt zweckmäßig wäre, mit zwei einander gegenüberliegenden und zueinander parallelen Auflageflächen A', B'. Jede dieser Auflageflächen A', B' weist Belüftungskanäle 12, 13 auf, deren Längsachsen 12a, 13a schräg zur Längsachse 11a der Stapelleiste verlaufen. Die Längsachse 12a eines Belüftungskanals 12 schließt mit der Längsachse 11a der Stapelleiste 11 einen Winkel ein, der kleiner als 90° ist und im gegenständlichen Fall ca. 60° beträgt. Die Längsachse 13a eines Belüftungskanals 13 wiederum schließt mit der Längsachse 11a der Stapelleiste 11 einen Winkel ein, der größer als 90® und kleiner als 180° ist und im gegenständlichen Fall ca. 120° beträgt. Der Querschnitt der Belüftungskanäle 12, 13 ist rechteckig ausgebildet. PATENTANSPRÜCHE: 1. Stapelleiste mit zwei einander gegenüberliegenden Auflageflächen (A,B;A',B') für Stapelgut, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einer der Auflageflächen (A,B;A',B') Belüftungskanäle (2,3; 12,13) vorgesehen sind, deren Längsachse (2a,3a;12a,13a) schräg zur Längsachse (1a;11a) der Stapelleiste (1;11) verläuft.
- 2. Stapelleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungskanäle (2,3) einen gekrümmten Querschnitt aufweisen.
- 3. Stapelleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungskanäle (12,13) einen eckigen Querschnitt aufweisen.
- 4. Stapelleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Belüftungskanäle unterschiedlichen Querschnitts vorgesehen sind.
- 5. Stapelleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Belüftungskanäle mit sich veränderndem Querschnitt vorgesehen sind.
- 6. Stapelleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen Belüftungskanälen unterschiedlich ist.
- 7. Stapelleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei an beiden Auflageflächen für Stapelgut Belüftungskanäle ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse (2a, 12a) der Belüftungskanäle (2,12) an der einen Auflagefläche (A,A') mit der Längsachse (1a,11a) der Stapelleiste (1,11) einen Winkel (a) kleiner 90° einschließt, und die Längsachse (3a, 13a) der Belüftungskanäle (3,13) an der anderen Auflagefläche (B,B') mit der Längsachse (1a, 11a) der Stapelleiste (1,11) einen Winkel (ß) größer 90° und kleiner 180° einschließt. HIEZU 2 BLATT ZEICHNUNGEN 3
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT82499A AT407242B (de) | 1999-05-07 | 1999-05-07 | Stapelleiste |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT82499A AT407242B (de) | 1999-05-07 | 1999-05-07 | Stapelleiste |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA82499A ATA82499A (de) | 2000-06-15 |
| AT407242B true AT407242B (de) | 2001-01-25 |
Family
ID=3500600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT82499A AT407242B (de) | 1999-05-07 | 1999-05-07 | Stapelleiste |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT407242B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003071212A1 (en) * | 2002-02-19 | 2003-08-28 | Aaron James F | Lumber sticker |
| WO2008000081A1 (en) * | 2006-06-29 | 2008-01-03 | Université Du Québec À Chicoutimi | A method of thermally treating wood |
| US10745216B2 (en) * | 2015-04-01 | 2020-08-18 | Pacific Western Timbers, Inc. | Stickers for drying and/or curing materials |
-
1999
- 1999-05-07 AT AT82499A patent/AT407242B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003071212A1 (en) * | 2002-02-19 | 2003-08-28 | Aaron James F | Lumber sticker |
| US7003898B2 (en) | 2002-02-19 | 2006-02-28 | Aaron James F | Lumber sticker |
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| US10745216B2 (en) * | 2015-04-01 | 2020-08-18 | Pacific Western Timbers, Inc. | Stickers for drying and/or curing materials |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA82499A (de) | 2000-06-15 |
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