AT408028B - Heizeinrichtung - Google Patents

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AT408028B
AT408028B AT131298A AT131298A AT408028B AT 408028 B AT408028 B AT 408028B AT 131298 A AT131298 A AT 131298A AT 131298 A AT131298 A AT 131298A AT 408028 B AT408028 B AT 408028B
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Vaillant Gmbh
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Heizeinrichtung gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1
In derartigen Heizeinrichtungen treten immer wieder Schwingungen einzelner, diskreter Fre- quenzen auf, die zu einer sehr erheblichen Geräuschentwicklung führen. Da nun Heizgeräte mit vormischenden Brennern häufig nicht nur in abgelegenen Räumen, wie   z.   Kellern oder Dach- böden, sondern auch in Wohnungen installiert werden, stellt eine derartige Geräuschentwicklung eine erhebliche Belastung dar. 



   Aus der GB 2 241 052 A und JP 08 260 039 A ist es bekannt, in einer Luftansaugleitung eines
Wasserheizers einen   Schalldämpfer   in den Zufuhrhof für Brennstoffe und Luft zum Brenner an- zubringen. Des weiteren ist bekannt, dass ein solcher   Schalldämpfer   aus einem gelochten Rohr besteht, der von einem   Hohlkörper   umgeben ist, der ein schallabsorbierendes Material aufweist, das die Öffnungen des Innen liegenden Rohres umgibt und seinerseits von einem grösseren Rohr- mantel gehalten ist. 



   Ziel der Erfindung ist es, eine Heizeinrichtung der eingangs näher erwähnten Art vorzuschla- gen, deren Geräuschentwicklung weiter minimiert ist. 



   Erfindungsgemäss wird dies bei einer Heizeinrichtung der eingangs erwähnten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 erreicht. Durch die vorgeschlagenen Massnahmen ist sichergestellt, dass auffällig auftretende diskrete Schwingungen, die sich sowohl in stark tonhaltigen
Geräuschen als auch durch Einzeltöne bemerkbar machen, weitgehend gedämpft werden, wobei durch den schallschluckenden Stoff, beispielsweise Mineralwolle oder Schaumstoff, auch eine all- gemeine Schalldämmung erreicht wird. 



   Weiterhin ergibt sich der Vorteil, dass durch eine auf den Zylinder aus Lochblech aufgebrachte   z. B.   aufgeschrumpfte Folie, die z. B. aus Kunststoff hergestellt sein kann, das schallschluckende
Material vor möglichen Verunreinigungen in der angesaugten Luft geschützt Ist und darüber hinaus bei auftretenden diskreten Schwingungen Energien durch Dehnen und Zusammenziehen der Folie aufgezehrt werden können. Durch die Merkmale des ersten abhängigen Patentanspruchs ergibt sich der Vorteil, dass der Querschnitt der Luftansaugleitung unverändert bleibt
Durch die Merkmale des 2 und 3. abhängigen Patentanspruchs besteht ein Gestaltungsspielraum bezüglich der   Druckverhältnisse   im weiteren Verlauf der Luftansaugleitung. 



   Durch die Merkmale des letzten abhängigen Patentanspruchs ist eine Optimierung des Schall-   dämpfverhaltens   möglich. 



   Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der Figuren   1 - 4   der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen :
Fig. 1 schematisch eine erfindungsgemässe Heizeinrichtung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den   Schalldämpfer,  
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Variante des   Schalldämpfers   und
Fig. 4 beispielhaft die Dämpfung einer diskreten Schwingung. 



   Die erfindungsgemässe Heizeinrichtung weist eine Brennkammer 1 auf, in der ein nicht weiter dargestellter Brenner und ein Wärmetauscher angeordnet sind. Die Brennkammer 1 und damit der Brenner sind über eine Druckleitung 2 mit einem Gebläse 3 verbunden, das wiederum mit einer Gasleitung 4 verbunden ist. Weiter ist das Gebläse 3 über eine Luftansaugleitung 5, in die ein Schalldampfer 6 integriert ist, mit der Umgebung verbunden. Eine Leitung 7 dient der Abgasabführung. 



   Wie aus Fig. 3 ersichtlich, weist der Schalldämpfer 6 einen aus einem Lochblech hergestellten Zylinder 8 auf, der von einer Kunststoffolle 9 umgeben ist. 



   Die Folie 9 kann den Zylinder 8 lose umschliessen, aber auch auf diesen aufgeschrumpft sein. 



   Nach Fig. 2 ist der Zylinder 8, auf dem die Folie 9 fehlt, an seinen beiden Enden mit Einlassstutzen 10 bzw. Auslassstutzen 11 versehen, wobei der Auslassstutzen 11 wiederum mit der Leitung 5 verbunden ist. 



   Über den Zylinder 8 ist eine Lage   schalldämmenden   Materials 12,   z. B. Mineralwolle gewickelt,   das seinerseits von einem Rohr 13 zum Schutz vor mechanischen Einwirkungen umgeben ist. 



   Die Position des Dämpfers 6 entlang der Luftansaugleitung 6 kann beliebig festgelegt werden, ohne dass die Wirkungsweise des Dämpfers 6, wie sie in Fig. 4 dargestellt ist, wesentlich beeinträchtigt wird
Der Innendurchmesser des Zylinders 8 ist zweckmässigerweise gleich dem des Rohres 5 gewählt, er kann aber auch aus Gründen, die nicht Gegenstand der Patentbeschreibung sind, grösser 

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 oder kleiner gewählt werden, ohne dass auch durch diese Massnahme die Wirkungsweise des Dampfers 6 wesentlich beeinträchtigt wird. 



   Die Wirkung des Schalldämpfers 6 setzt ein, sobald seine Baulänge mindestens gleich dem Innendurchmesser der Ansaugleitung 5 ist. 



   In Flg. 4 ist beispielhaft die Schallpegelminderung bei Betrieb einer   Heizungseinrichtung   dargestellt, wobei die Kurve 14 die Schalldruckpegel ohne Dämpfer und Kurve 15 diejenigen mit Dämpfer zeigt. Die   Pegelminderung beträgt   im Bereich von 448 bis 452 Hz mehr als 50   dB.   



   Durch einen derartigen Dämpfer ist es möglich, eine   Geräuschbelästigung   durch diskrete Frequenzen beim Betrieb der Heizungseinrichtung weitestgehend zu vermeiden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Heizeinrichtung, mit einem von einem Geblase (3) gespeisten Brenner, die mit einer Luft-
Ansaugleitung (5) versehen ist, in der ein Schalldämpfer (6) vorgesehen ist, der im wesent- lichen durch einen aus einem Lochblech hergestellten Zylinder (8) gebildet ist, auf dem ein schallschluckender Stoff (12) aufgebracht ist, wobei als mechanischer Schutz ein den schallschluckenden Stoff (12) umschliessendes Rohr (13) vorgesehen ist, dadurch ge- kennzeichnet, dass der aus Lochblech hergestellte Zylinder (8) von einer dichten Kunst- stoff-Folie (9) umgeben ist.

Claims (1)

  1. 2. Heizeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser des aus Lochblech hergestellten Zylinders (8) gleich dem Innendurchmesser der Luftan- saugleitung (5) ist.
    3. Heizeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser des Zylinders (8) kleiner als der Innendurchmesser der Luftansaugleitung (5) ist.
    4. Heizeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser des Zylinders (8) grösser als der Innendurchmesser der Luftansaugleitung (5) ist.
    5. Heizeinrichtung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Baulänge des Schalldämpfers (6) mindestens gleich dem Innendurchmesser der Luftansaugleitung (5) ist.
AT131298A 1998-06-12 1998-07-30 Heizeinrichtung AT408028B (de)

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DE29924686U DE29924686U1 (de) 1998-06-12 1999-06-10 Heizeinrichtung
DE19927226A DE19927226A1 (de) 1998-06-12 1999-06-10 Heizeinrichtung

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ATA131298A ATA131298A (de) 2000-12-15
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1635116A3 (de) * 2004-09-09 2006-04-05 Robert Bosch Gmbh Heizeinrichtung mit einem schallgedämpften Ansaugsystem
EP1912021A1 (de) * 2006-10-06 2008-04-16 Jakob Hermann Mit einem Brenner versehene Verbrennungskammer

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2241052A (en) * 1990-02-01 1991-08-21 Imi Range Ltd Water heating apparatus including a silencer

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