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Die Erfindung betrifft einen Mikrowellenofen mit einer verschliessbaren mikrowellendichten Kammer zum Erhitzen von in dieser Kammer befindlichen Materialien durch Zuführen der von dem vorgesehenen Mikrowellengenerator erzeugten Energie und einem Behälter innerhalb der Kammer zur Aufnahme der zu erhitzenden Materialien, welcher eine mikrowellendurchlässige Wand aus hitzebeständigem Material aus seinem inneren Hohlraum herum aufweist, wobei die Wand des Behälters mit mikrowellenabsorbierenden Einlagen, die für die Veraschung der Materialien erhitzt werden konnen, einer Öffnung zum Einsetzen und Entfernen der zu erhitzenden Materialien und einem mikrowellenabsorbierenden Verschluss aus hitzebeständigem Material zum Schliessen der Öffnung versehen ist.
Aus der DE-PS 3 936 267 ist ein Mikrowellenofen mit einem Einsatz zur Aufnahme von zu erwärmenden Stoffen bekannt, wobei der Einsatz aus einem die Mikrowellen absorbierenden Material besteht.
In der US 4 307 277 A wird ein Mikrowellenofen beschrieben, um Materialien auf hohe Temperaturen zu erhitzen, wie z. B. in der Produktion von Sinterkeramik. Der hierin geoffenbarte Heizofen ist jedoch nicht thermostatisch gesteuert und es wird auch kein offenzelliges Keramikmaterial für Ofenwände und-tür verwendet.
In der US 4 565 669 A werden Geräte und Verfahren beschrieben, um veraschbares Material zu veraschen. Dabei wird ein Veraschungsmittel, z. B. ein Siliciumcarbid, mit Hilfe von Mikrowellenstrahlung aufgeheizt, um die zu analysierende Probe, die auf einer Unterlage aus verbundenen Quarzfasern lagern kann, mit Hilfe der in dem Veraschungsmittel erzeugten Hitze zu veraschen. Bei diesem Gerät lagert das Siliciumcarbid auf einem hitzebeständigen Material und die zu veraschende Probe wird auf einem relativ dünnen Quarzplättchen gelagert, das in Kontakt mit dem Siliciumcarbid steht. Ein solches Gerät wird innerhalb eines Computer-gesteuerten Analysegerätes angeordnet, wie z.
B. einem MDS-81 Mikrowellentrocknungs-/Aufschlusssystem, hergestellt von der CEM Corporation, welches in ihrer Broschüre "CEM Corporation Microwave Drying/Digestion System MDS-81 (Iaboratory microwave System)", veröffentlicht 1981, beschrieben wird.
In der US 4 565 669 A werden ein Quarzfaser-Trägerkissen und eine Abdeckung des Materials verwendet, um eine veraschbare Analysenprobe zu umgeben, die analysiert wird während der Veraschung der Probe mit Hilfe von Hitze, die dadurch erzeugt wird, dass Mikrowellenstrahlung auf das mikrowellenabsorbierende Siliciumcarbid unter dem Trägerkissen gelenkt wird. Wenn auch verschiedene Veraschungsgeräte für Analysezwecke detailliert in der Literatur beschrieben sind, verwenden die meisten von ihnen Muffelöfen, um Hitze zu erzeugen, und setzen Tiegel ein, um die zu veraschenden Proben zu halten.
Aufgabe vorliegender Erfindung ist die Schaffung von Verbesserungen gegenüber den Konstruktionen und den Verfahren der US 4 307 277 A und US 4 565 669 A und die Erzielung von verbesserten Analysenresultaten und schnelleren Veraschungen, als sie nach dem bisher bekannten Stand der Technik erzielbar sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Mikrowellenofen der eingangs genannten Art gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter einen Durchlass zum Einleiten von Gas in dem Behälter und zum Ableiten von Gas aus dem Behälter und in der Kammerwand um den Behälter herum angeordnete Öffnungen zum Einleiten bzw. zum Ableiten von Gas aus der Kammer aufweist.
Obwohl das Mikrowellenveraschungsgerät das Verfahren des US 4 565 669 A nützlich ist, um Veraschungsverfahren und die von ihnen abhängenden analytischen Bestimmungen zu beschleunigen, stellt die vorliegende Erfindung eine weitere deutliche Verbesserung dar.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemässen Mikrowellenofens sind in den Unteransprüchen 1 bis 9 gekennzeichnet und gehen aus der nachfolgenden Beschreibung und Zeichnung hervor.
Bei dem erfindungsgemässen Mikrowellenofen befindet sich die zu veraschende Probe in einem Behälter, der aus mikrowellendurchlässigem (vorzugsweise im wesentlichen oder vollständig mikrowellentransparentem) Material, das ein offenzelliger keramischer Schaum ist, vorzugsweise ein offenzelliger angeschmolzener Quarzschaum (fused quartz foam). Solches Behältermaterial und die Behälterstruktur helfen die Veraschungstemperatur gleichmässig innerhalb des Behälterhohlraums zu halten, und zusätzlich wird die Temperatur auf einem gewünschten Niveau durch ein Thermoelement-Steuersystem gehalten, dessen Geber sich in dem Behälterhohlraum befindet. Ein
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gleichmässigeres Aufheizen der zu veraschenden Probe macht den Veraschungsvorgang gleich- mässiger und genauer.
Darüberhinaus wird ein möglicher Verlust von Probenmaterial, das den
Mikrowellenofen durch die Luft verlässt, verringert. Es zeigte sich, dass es üblicherweise nicht nötig ist, eine Abdeckhaube aus gesintertem Quarzfaserkissen zu verwenden, um die Asche zurückzuhalten und zu verhindern, dass sie mit der Abluft ausgetragen wird. Daher kann bei Einsatz eines
Mikrowellenofens gemäss der Erfindung das Taragewicht geringer und die Wägungen können somit auch genauer sein.
Die Erfindung umfasst verschiedene andere Vorteile einschliesslich der einfa- chen Verwendung des Mikrowellenofens, der jederzeit möglichen Entfernbarkeit der Ofentür, ver- besserten Abbrandes von Lösungsmittel von der der veraschbaren Probe, wobei dieses Lösungs- mittel jedes der verwendeten Veraschungshilfsmittel aus Magnesiumacetat begleitet, genauer automatischer Steuerung der Veraschungsbedingungen und schnellerer Veraschungen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen beschrieben, wobei
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Frontansicht des erfindungsgemässen Mikrowellen-Ver- aschungsgerätes, wobei die Kammertür offensteht, die Ofentür entfernt ist und sich keine veraschbare Probe im Ofen befindet,
Fig. 2 zeigt eine grössere perspektivische Frontansicht entsprechend Fig. 1, wobei sich die
Ofentür an ihrem Platz befindet in nahezu geschlossener Stellung, wobei Pfeile den
Luftstrom in die Kammer, in den Ofen, aus dem Ofen heraus und aus der Kammer heraus anzeigen,
Fig. 3 zeigt eine grössere auseinandergezogene Ansicht der Baugruppe des Veraschungs- ofens mit einer unteren Stütze und einem Schutzschirm unter dieser Stütze,
Fig. 4 zeigt eine Frontansicht entsprechend Fig. 1, jedoch mit zwei Behältern für verasch- bares Material in dem Ofen, Fig.
5 ist eine perspektivische Ansicht von hinten auf das äussere des Mikrowellen-
Veraschungsgerätes mit einer Temperatursteuereinheit auf diesem Gerät,
Fig. 6 zeigt einen schematischen elektrischen Schaltplan verschiedener Elemente des
Mikrowellen-Veraschungsgerätes,
Fig. 7 zeigt eine perspektivische Frontansicht eines Mikrowellen-Veraschungsgerätes, wo- bei die Kammertür offen und die Ofentür entfernt ist, um zwei der erfindungsge- mässen Behälter im Ofen darzustellen und wobei gegenüber Fig. 4 zusätzliche Merk- male der Erfindung dargestellt sind,
Fig. 8 zeigt eine perspektivische Ansicht von oben und vorne auf einen mit Wänden verse- henen Veraschungsbehälter der vorliegenden Erfindung und
Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht von oben und vorne auf einen Veraschungsbehälter der vorliegenden Erfindung, dessen Seitenwand um eine Ronde (amerikanisch:
mandrel) geformt wurde.
In Fig. 1 umfasst ein Veraschungsgerät 11eine mit Wänden versehene Mikrowellen zurückhaltende Kammer, wie die des CEM Corporation MDS-81 Mikrowellentrocknungs/Aufschlusssystems, welche durch einen Boden, zwei Seiten, einen Deckel, eine Rückseite, eine Vorderseite und eine Tür gebildet wird, wobei eine Kammerwand mit einem Bezugszeichen 13 versehen ist, welches, wie dargestellt, auf die Seitenwand der Kammer zeigt. Eine Tür 15 ist geöffnet dargestellt, so dass ein Veraschungsofen 17 sichtbar ist. Der Veraschungsofen wird später anhand Fig. 3 näher beschrieben. Ein Temperaturregler 19 ist an einen Geber 21 eines Thermoelementes im Hohlraum des Ofens durch eine nicht dargestellte elektrische Verbindung angeschlossen.
Der Luftstrom in die Kammer, in den Ofenhohlraum und aus dem Ofenhohlraum und der Kammer heraus wird mit Bezug auf die Fig. 2 beschrieben, wie auch die Bedienungs- und Anzeigetafel des Mikrowellenteils des Gerätes, wobei diese Tafeln denen des Modells MDS-81 der CEM Corporation ähneln.
In Fig. 2 wird der Luft- oder Gasstrom durch das Veraschungsgerät durch gestrichelte Pfeile angezeigt. Luft tritt in die mit Wänden versehene Mikrowellen zurückhaltende Kammer ein, die mit dem Bezugszeichen 23 versehen ist, durch Gitteröffnungen 25 und 27 in Kammerseitenwänden 29 und 31, wobei die Gitteröffnungen nahe dem Boden der Kammer angeordnet sind, und verläuft aufwärts und um den Ofen 17 herum, wobei sie dessen Äusseres kühlt, wonach sie herausgelangt durch eine Auslassöffnung oder Kühlluftführung 33, von der aus sie durch ein Abgaskanal aus dem Gerät herausgeführt wird, wie in Fig. 5 dargestellt ist, vorzugsweise zu einer Abzugshaube oder in einer anderen zulassigen Weise.
In Fig. 2 ist eine Ofentür 35, die einen im wesentlichen
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trapezoiden horizontalen Querschnitt aufweist mit Handgriffabschnitten oder Fingermulden, die in die Basis des Trapezoids geschnitten sind (die Vorderseite der Tür), an ihrem Platz in der Ofenwand, aber die Türöffnung ist nicht vollständig verschlossen und erlaubt dadurch einen Luftstrom in den Ofenhohlraum (in Fig. 2 nicht dargestellt), wie durch Pfeile 37 und 38 angedeutet. Obwohl die Pfeile den Gasstrom unter der Tür her andeuten, gelangt ebenso Luft in das Ofeninnere durch die Seitenspalte zwischen der Ofentür und der Ofenwand. Ähnlich kann Luft das Ofeninnere an der Oberseite verlassen, wie durch die Pfeile 41 und 43 angedeutet, sowie durch die oberen Abschnitte der Seitenöffnungen.
Ein Pfeil 45 zeigt den Weg von Luft und Verbrennungsprodukten aus dem Ofenhohlraum heraus durch eine vertikale Öffnung 47 zwischen dem Geber 21 des Thermoelementes und der Wand dieser Öffnung in dem oberen Bereich des Ofens 17. Das von der dem Ofenhohlraum abgeführte Gas gelangt durch die Kühlluftöffnung 33 heraus zu einer geeigneten Haube oder anderen Abzugsmitteln. Auf diese Weise werden Kanäle für die Luft oder andere Gase durch den Ofen und durch die Kammer und das Ofeninnere geschaffen. Es soll darauf hingewiesen werden, dass die Lufteinlassöffnungen 25 und 27 und die Kühlluftöffnung 33 durch Abdeckmaterial (nicht im einzelnen dargestellt) abgedeckt werden, um zu verhindern, dass Mikrowellenstrahlung aus der die Mikrowellen zurückhaltenden Kammer entweichen kann.
Die Kammerwände und die Tür bestehen aus einem Metall oder einer Metall-Legierung, wie z. B Aluminium oder rostfreier Stahl, und können mit einem strahlungsdurchlässigen Polymer beschichtet sein, wie beispielsweise Polytetrafluoräthylen (polytetrafluoroethylene). Alternativ, aber nicht ebenso erwünscht, kann die Tür glasgefüttert und beschichtet sein, um den Austritt von Strahlung zu verhindern.
Der Temperaturregler 19 umfasst drei Steuertasten und eine Anzeige. Die Tasten sind gekennzeichnet mit "S", "Anstieg" und "Abstieg" (nicht so markiert in Fig. 2) und ihre Verwendung wird später in Verbindung mit einer Beschreibung erwähnt werden, wie der Regler programmiert wird. Der das Mikrowellensystem umfassende Abschnitt des Gerätes umfasst Steuerungsmittel, wie die vom CEM MDS-81 Labormikrowellensystem. Sie umfassen einen Ausschalter 49 und Steuertafeln 51 und 53. Die Tafel 51 umfasst Programmier-, Rückstell-, Eingabe- Stop- und Starttasten und die Tafel 53 umfasst die Nummern 1,2, 3,4, 5,6, 7,8, 9 und 0 (von denen keine im einzelnen dargestellt ist). Eine Anzeige 55 ist als alphanumerischer Typ ausgelegt.
Der Veraschungsofen 17, der in Fig. 3 dargestellt ist, umfasst kombinierbare und trennbare einteilige untere und obere Abschnitte. Ein oberer Abschnitt 57 besteht aus einem Material mit hitzebeständigen und mikrowellendurchlässigen Eigenschaften, welches ebenso eine geringe Wärmeleitfähigkeit aufweist und welches vorzugsweise ein offenzelliger verschmolzener Quarzschaum ist. Eine senkrechte Öffnung oder ein Loch 58 erlaubt den Durchlass eines Thermoelementgebers und der Verbindung (keines von beiden in dieser Ansicht dargestellt) durch den oberen Abschnitt.
Der Veraschungsofen 17 umfasst weiterhin einen einteiligen abtrennbaren unteren Abschnitt 59, aus dem selben hitzbeständigen Material, welcher eine Ausnehmung darin aufweist, die zusammen mit einer entsprechenden Ausnehmung im oberen Ofenabschnitt den Ofenhohlraum bildet. Der untere Abschnitt 59 umfasst eine Vielzahl von Schlitzen oder Nuten 61 am Boden und andere Schlitze oder Nuten, wie sie bei 63 und 65 dargestellt sind. Die Nuten 61 dienen der Anordnung von Bodenheizelementen 62 und die Nuten 63 und 65 dienen jeweils der Anordnung von Heizelementen 64 bzw. 66. Ähnliche Nuten, die in Fig. 3 nicht sichtbar sind, sind vorgesehen für die Anordnung von Frontheizelementen 67 und rückseitigen Heizelementen 68.
Deckenheizelemente (nicht dargestellt) können ebenso vorgesehen sein im oberen Abschnitt 57 des Ofens in geeigneten Schlitzen, Nuten, Kanälen oder anderen darin eingeformten Haltemitteln. Die verschiedenen Heizelemente bestehen aus mikrowellenabsorbierendem Material, welches durch Mikrowellenstrahlung bis zu einer Veraschungstemperatur aufgeheizt werden kann. Ein sehr bevorzugtes solches Material ist Siliziumcarbid, und vorzugsweise sind die Heizelemente getrennt, mit Oberflächen, die bündig mit den Innenwänden des Ofenhohlraums abschliessen.
Die Ofentür 35, die dargestellt ist mit einem trapezoiden horizontalen Querschnitt (aber die auch einen anderen geeigneten Querschnitt aufweisen kann) ist in ihrer Formgebung einer korrespondierenden Wandöffnung in der Front der des oberen Ofenabschnittes angepasst, und wenn sie sich in ihrem Platz befindet, bilden ihre Innenseite und die Innenseiten der oberen und unteren Wandabschnitte den Ofenhohlraum. Die Tür weist in ihrer Frontseite ein Paar von Nuten 69 auf, die als Teile eines Handgriffs oder Griffmittel ausgebildet sind, um von Hand ein einfaches Entfernen, Schliessen oder Einstellen
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der Türstellung zu erlauben. Der Ofen wird durch einen hitzebeständigen Block 71 gestützt, der sich unter einem kleineren Teil der Ofenunterseite befindet.
Eine solche Stütze ermöglicht eine Zirkulation von Luft oder anderem Gas unter einem Grossteil der Ofenunterseite und erleichtert dadurch seine Kühlung. Unter der hitzebeständigen Stütze ist eine Zwischenlage dargestellt, wie z. B. ein Tuch oder ein Gitter, die aus temperaturbeständigem Plastik, Metall oder anderem geeig- netem Material besteht. Die Funktion des Tuchs oder des Gitters besteht darin, ein Verkratzen der
Oberfläche des Kammerinneren durch die hitzebeständige Stütze zu verhindern, die oft rauhe
Oberflächen aufweist.
Da Fig. 4 im wesentlichen der Fig. 1 entspricht, mit Ausnahme der Anwesenheit von einem
Paar von Behältern von Veraschungsmaterial (oder Asche) in dem Ofen inneren von Fig. 4, wird im folgenden lediglich dieser Aspekt der Fig. 4 beschrieben. In Fig. 4 besteht der Veraschungsofen 17 aus trennbaren oberen und unteren Abschnitten 57 bzw. 59, die zusammen mit den Heizelementen in Fig. 3 dargestellt sind, von denen die rückwärtigen Heizelemente 69 in Fig. 4 sichtbar sind, und diese Teile bilden den Veraschungsraum, wenn die Tür 35 sich in ihrem Platz befindet. In diesem
Raum sind zwei poröse, mit Wänden versehene Behälter 75 aus einem Bandmaterial aus Quarzmikrofasern angeordnet. In den Behältern sind geeignete Ladungen von Veraschungsmaterial 77 enthalten (oder sie können die resultierende Asche enthalten).
Details des Veraschungsverfahrens werden später beschrieben werden.
In Fig. 5 ist ein Veraschungsgerät 11 mit dem darauf angeordneten Temperaturregler 19 dargestellt, wobei ein Thermoelement (in dem Ofen hohlraum) an den Regler angeschlossen ist. Mit dem Bezugszeichen 79 ist das Stromversorgungskabel für das Veraschungsgerät bezeichnet, und Luftschlitze 81 und 83 sollen einen Luftstrom durch einen Luftkanal um die Kammer herum ermöglichen, um die Kühlung des Kammeräusseren zu unterstützen. Zwischen einer Aussenwand 85 und der Kammer ist ein Magnetron angeordnet, von dem aus Mikrowellenstrahlung in die die Strahlung zurückhaltende Kammer gerichtet wird, wobei deren Wände aus Mikrowellen reflektierendem Material bestehen, wie z. B. Edelstahl oder andere geeignete Metalle oder Legierungen, die mit einem Lack oder einer polymenschen Schutzschicht beschichtet sein können.
Das Magnetron ist ein Standardteil in Mikrowellengeräten des beschriebenen Typs und ist innerhalb von dessen Wänden verborgen. Daher ist es in der vorliegenden Zeichnung nicht dargestellt. Ebensowenig ist ein Kühlgebläse für das Magnetron dargestellt, obwohl solch ein Gebläse im Gerät vorhanden ist Nummer 87 bezeichnet eine Öffnung in dem Gerät, um die Luft abzuführen, die über das Magnetron geblasen wird, um dieses zu kühlen. Ein Gebläse (nicht dargestellt) ist innerhalb des Gerätes vorgesehen, um Luft und Verbrennungsgase vom Ofen abzuführen und um einen Luftstrom durch die Kammer und durch den Ofen zu erzeugen. Ein Motor für ein solches Gebläse ist durch das Bezugszeichen 89 gekennzeichnet, und der zugehörige Auslass ist durch die Nummer 81 gekennzeichnet. Eine Aufnahme 93 ist vorgesehen für den Anschluss eines Temperaturreglerkabels 95.
Ein elektrisches Stromversorgungskabel 97 ist mit dem Regler 19 bei 99 verbunden. Eine Sicherung ist bei 101 vorgesehen, und ein Netzschalter ist bei 103 dargestellt. Anschlusskabel 105 und 107 für das Thermoelement sind mit einem Anschlussstecker 109 des Thermoelements verbunden, und diese Kabel oder Verbindungen sind ebenfalls mit einem Thermoelement verbunden (nicht dargestellt in Fig. 5), welches vorzugsweise im oberen mittleren Abschnitt des Ofenhohlraumes angeordnet ist. Eine solche Verbindung führt bei 110 in das Veraschungsgerät 11.
In Fig. 6 ist die Beziehung zwischen der Bedienungstastatur (und dem alphanumerischen Display), dem Mikrowellenprozessor, dem Temperaturregler, dem Thermoelement und der Leistungsregelung zu dem Magnetron dargestellt. Die Bedienungstastatur steuert den Betrag der verwendeten Leistung und die Zeit des Heizens, welche in der alphanumerischen Anzeige angezeigt werden, nachdem sie durch die Tastaturbetätigung eingestellt sind. Der Temperaturregler regelt die Veraschungstemperatur und erlaubte Temperatur-Abweichungen (oft +/- 2 C oder +/- 3 C) von der gesetzten Temperatur.
Ein Thermoelement 114 liefert den Eingang für den Temperaturregler mit der Temperatur im Ofen inneren, und der Regler betätigt den Mikrowellenleistungsregler, um das Magnetron abzustellen, wenn die Temperatur höher als vorgegeben ist und um das Magnetron wieder anzustellen, wenn die Temperatur unter den gesetzten Wert fällt. Weitere Details bezüglich der Funktion der Bedienungstastatur für das Gerät und der Temperatursteuerung werden im folgenden gegeben. in Fig. 7 umfasst ein Mikrowellen-Veraschungsgerät 111Ober-, Unter-, Seiten- und Rückwande,
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alle mit der auf die Seitenwand weisenden Nummer 113 bezeichnet, und eine Tür 115, welche eine Mikrowellen zurückhaltende Kammer 118 bilden Innerhalb der Kammer befindet sich ein Ofen 117, der obere und untere Abschnitte 119 bzw. 121 aufweist, und eine Ofentür 123.
Diese Ofenteile sind aus mikrowellendurchlässigem offenzelligen Quarz hergestellt, der eine geringe Wärmeleitfähigkeit aufweist und hitzebeständig ist und damit bei sehr hohen Temperaturen ohne nachteilige Veränderungen verwendet werden kann. Ein solches Material ist beispielsweise ECCOFOAM Q, vorzugsweise ECCOFOAM Q-G, welches in einer Schrift beschrieben ist, die den Titel "ECCOFOAM Plastic and Ceramic Foams" trägt, von Emerson and Cumming, Canton, Massachusetts, und zwar vom März 1980. Innerhalb des Ofens ist ein Ofenhohlraum 125, und mikrowellenabsorbierendes Material 127 ist in Nuten oder Schlitzen (nicht dargestellt) in den oberen und unteren Abschnitten 119 und 121 angeordnet, wobei deren Oberflächen eben mit den inneren Oberflächen abschliessen, die die Ofenausnehmung bilden.
In dem Ofenhohlraum sind zwei der Behälter der vorliegenden Erfindung dargestellt, die mit 129 gekennzeichnet sind. Ebenso sind in Fig. 7 Einlasse 131 dargestellt, damit Luft in die Kammer eintreten kann, wobei ein Teil der Luft durch den Ofenhohlraum strömen wird, aber ihr grösster Anteil streicht um die Kammer 118 und dient dazu, deren Wände zu kühlen. Solche Luft verlässt die Kammer durch einen Auslass 133. Ein Thermoelement 135 ist im Ofenhohlraum angeordnet und steht durch nicht dargestellte Verbindungs-mittel in Verbindung mit einem Temperaturregler 137. Sowohl die Hauptmikrowellenerzeugungseinheit des Gerätes als auch der Temperaturregler 137 umfassen Steuerungen und Anzeigen, die allgemein bekannt und daher hier nicht im einzelnen mit Nummern versehen sind.
In Fig. 8 ist einer der erfindungsgemässen Behälter dargestellt. Ein solcher Behälter ist einteilig, wobei Boden 139 und Seitenwand 141 aus derselben Lage von porösen, nicht gewobenen Quarzmikrofasern besteht. Der dargestellte Behälter ist aus einem rechteckigen Abschnitt des Fasermaterials hergestellt und umfasst Nahtlinien wie die bei 143 dargestellte. In Fig. 9 ist ein Schritt in der Herstellung des Behälters 129 dargestellt. Wie dargestellt, ist die Lage von nicht gewobenem Mikrofaserquarz um die Basis einer zylindrischen Ronde 145 geformt worden, und überschüssiges Material ist entlang der Oberkante 147 abgeschnitten worden.
Ein Quarzmonofilament 149 oder ein elastisches Band oder ähnliches Rückhaltemittel hält die poröse Mikrofaserquarzlage eng an der Ronde während der Formgebung, wird aber später entsprechend üblichen Herstellungsverfahren entfernt. Nach der Formgebung der Lage wird sie angefeuchtet, eng um die Ronde herumgeformt, beschnitten, von der Ronde entfernt und luftgetrocknet, wonach sie gebrannt (befeuert) wird, um den formbeständigen Behälter dieser Erfindung zu schaffen. Wenn Lufttrocknung vorgezogen wird, so kann sie jedoch manchmal auch entfallen.
Obwohl der erfindungsgemässe Behälter als ein kurzer Zylinder dargestellt ist, können andere Behälterformen ebenso hergestellt werden, wenn entsprechend geformte Ronden Verwendung finden. Auf diese Weise können Behälter von rechtwinkligem oder quadratischem horizontalen Querschnitt erzeugt werden. Obwohl verschiedene Formen von Behältern erzeugt werden können, wird bevorzugt, dass diese Behälter relativ flach sind, üblicherweise mit einem Verhältnis zwischen Höhe und der im wesentlichen horizontalen Abmessung von weniger als eins zu eins und vorzugsweise nicht mehr als eins zu zwei. Solche Verhältnisse, wie z. B. für Höhe/Durchmesser, können im Verhältnis von 1/10 bis 1/2 liegen, vorzugsweise im Bereich von 1/5 bis 2/5, beispielsweise um 1/5 oder 3/10.
Wenn auch verschiedene Grössen von Behältern verwendet werden können, wird üblicherweise bei flachen und zylindrischen Behältern ein Durchmesser von 2 bis 10 cm bevorzugt, vorzugsweise von 4 bis 6 cm und eine Höhe von 0,5 bis 4 cm, vorzugsweise 1 bis 2 cm. Flache zylindrische Behälter werden bevorzugt.
Das Gerät zur Verwendung von genug Mikrowellenenergie, um eine Materialprobe zu veraschen, kann jedes beliebige geeignete Mikrowellengerät sein, welches Mikrowellenstrahlung auf die Heizelemente im Ofen richten kann. Wie weiter oben schon angesprochen, ist ein CEM Corporation MDS-81 System nützlich, aber ähnliche Systeme können ebenfalls verwendet werden zusammen mit einem inneren Ofen, einer Temperaturregelung und einem Behälter für das zu veraschende Material. Vorzugsweise wird das System einen Mikroprozessor, einen Digitalcomputer und Steuermöglichkeiten umfassen zur Regulierung der Anwendung der Mikrowellenstrahlung auf die aufzuheizenden Elemente.
Auf diese Weise kann die Mikrowellenstrahlung für gewünschte Zeiträume und zu verschiedenen Strahlungsniveaus angewendet werden, wenn dies erwünscht wird, aber oft wird das Strahlungsniveau konstant an der obersten vorgesehenen Kapazität liegen.
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Schlüsselelemente für das verwendete Mikrowellensystem werden ein korrekter Gas- (Luft-) strom durch dieses System sein, um den Ofen zu kühlen und keine Mikrowellenladung im System ausser im Ofen. Weiterhin sollte der Ofen den Abzug von Abgasen oder Verbrennungsgasen ebenso wie den Zustrom von Frischgas (Luft oder ein geeignetes Oxydationsmittel) ermöglichen.
Es wird darauf hingewiesen, dass in einigen der erwähnten Geräte der Leistungsbereich der Mikrowellen von 1 bis 100 Prozent oder Vollast (500 bis 1500 Watt in manchen Fällen) in 1 %Schritten gesteuert werden kann. Natürlich können ebenso geringere und grössere Leistungen verwendet werden, beispielsweise bis zu mehreren Kilowatt, beispielsweise 0,3 bis 5 oder 0,4 bis 2 kw, aber 0,9 oder 1 kw werden üblicherweise ausreichen. In den Vereinigten Staaten liegt die Frequenz der verwendeten Mikrowellenstrahlung üblicherweise bei 2,45 Gigahertz, und in Grossbritannien sind es üblicherweise 0,896 Gigahertz.
Eine solche Frequenz kann in einem Bereich von 0,3 bis 50 Gigahertz (oder höher) liegen und liegt vorzugsweise in einem Bereich von 0,8 bis 3 Gigahertz Die Anzeigen der beschriebenen Geräte haben bis zu 40 Buchstaben in ihrem alphanumerischen Display, und in manchen Fällen können sie hörbare Töne für eine Rückmeldung an das Bedienungspersonal beinhalten. Die Bedienungselemente umfassen eine Tastatur von bis zu 20 Tasten zur Eingabe.
Einer der Vorteile der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass das beschriebene Mikrowellengerät zum Veraschen oder für andere Verfahren eingesetzt werden kann, für welche jedes dieser Geräte ursprünglich entworfen sein kann, wie beispielsweise Feuchtigkeitsbestimmungen. Flüchtigkeitsanalysen und die Beschleunigung von chemischen Reaktionen. Die Geräte werden, wenn sie zum Veraschen von Material verwendet werden, üblicherweise in ihrer höchsten Leistungsstufe betrieben, die oft um 560 oder 1000 Watt liegt. Die Veraschungszeiten können nach Wunsch eingestellt werden, und üblicherweise werden Veraschungszeiten von 2 bis 20 Minuten oder 5 bis 15 Minuten verwendet, aber der Ofen kann vorgeheizt werden über Zeiträume von 5 Minuten bis zu 2 Stunden, üblicherweise 20 bis 60 Minuten.
Das Hauptmaterial für den Aufbau des Ofens, welcher in das oben beschriebene Mikrowellensystem eingesetzt wird und Teil des beschriebenen Geräts ist, ist hitzebeständig, von geringer Wärmeleitfähigkeit und durchlässig für Mikrowellenstrahlung. Es wurde ermittelt, dass solche Materialien Keramik, Glas und Quarzschäume umfassen, wobei die Quarzschäume stark bevorzugt werden, da sie Verfahren bei höheren Temperaturen erlauben, da sie eine geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisen und aussergewöhnlich durchlässig für Mikrowellenstrahlung sind, wobei sie im wesentlichen oder komplett durchlässig für solche Strahlung sind. So wird z. B. angenommen, dass über 99 % der Mikrowellenstrahlung durch die Wände der beschriebenen Öfen gelangen, so lang sie nicht durch die die Mikrowellen absorbierenden Heizeinrichtungen im Ofen absorbiert werden.
Bei den Quarzschäumen sind die offenzelligen und angeschmolzenen oder gesinterten (amerikanisch : fused) wiederum am meisten zu bevorzugen.
Solche Materialien sind bei Emerson and Cuming in Canton, Massachusetts erhältlich und werden unter den eingetragenen Warenzeichen ECCOFOAM Q vermarktet. Zwei Sorten von ECCOFOAM Q werden verkauft, ECCOFOAM Q-G und ECCOFOAM Q-R. Der letztere ist schwerer und stärker, aber für die Zwecke der vorliegenden Erfindung wird es bevorzugt, den ersten zu verwenden. Die Eigenschaften solcher verschmolzenen offenzelligen Quarzschäume sind beschrieben im technischen Heft 6-2-12 A, herausgegeben von dieser Gesellschaft.
Verschmolzene Schaummaterialien der genannten Typen werden für nützlich angesehen für die Herstellung der beschriebenen Ofen, insbesondere, wenn sie eine Dichte im Bereich von 0,3 bis 0,8 g/cm auf- weisen, ein Bruchmodul (modulus of rupture) im Bereich von 10 bis 50 kg/cm2 und eine Wärmeleitfähigkeit im Bereich von 0,5 bis 1,5 BTU/hr./sg. ft./ F./in. Solche Materialien sollten weiterhin funktionsfähig bei den Veraschungsanwendungen der vorliegenden Erfindung bei entsprechenden Veraschungstemperaturen sein, die vorzugsweise im Bereich von 800 bis 1000 C liegen. Der Schaumquarz, der im wesentlichen aus purem Siliciumdioxyd besteht oder Schaumkeramik, sollte sich nicht zersetzen oder merklich altern, wenn er solchen Temperaturen ausgesetzt wird.
Wenn Veraschungen bei höheren Temperaturen unternommen werden sollen, wird ein entsprechendes Hochtemperaturbaumaterial verwendet werden und die erwähnten ECCOFOAMS werden bevorzugt, da sie bis 1650 C für relativ kurze Zeiträume stabil sind und da sie für noch stabiler angesehen werden bei 1090 C, welcher Temperatur sie für längere Zeiträume ohne nachteilige Effekte
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ausgesetzt werden können. Die erwähnten ECCOFOAM-Produkte sind in Blatt- oder Lagenform erhältlich, wobei diese Lagen Abmessungen von 30,5 x 45,7 x 7,6 cm für ECCOFOAM Q-G aufweisen und 30,5 x 45,7 x 11,4 cm für ECCOFOAM Q-R. Solche Lagen oder Platten werden bis zur Erreichung der gewünschten Form bearbeitet, wobei abtragende, schneidende und schleifende Techniken verwendet werden.
Obwohl ECCOFOAM mit sich selbst und anderen Materialien verklebt werden kann, wird eine solche Verklebung meistens bei der Herstellung der erfindungsgemässen Öfen vermieden, da die Kleber üblicherweise bei höheren Temperaturen in ihrer Wirkung nachlassen oder bei solchen Temperaturen abgebaut werden.
Das Veraschungsmittel besteht aus einem mikrowellenabsorbierenden Material, welches nicht eine Curie-Temperatur aufweist, die unterhalb der gewünschten Veraschungstemperaturen liegt und welches durch Mikrowellenstrahlung bis zu einer Temperatur im Bereich von 400 oder 500 C bis 1650 oder 1700 C aufgeheizt werden kann. Manchmal kann der Veraschungsbereich sogar noch höher liegen, wobei er begrenzt wird durch den Schmelz-, Sublimations- oder Zersetzungspunkt der verwendeten Gerätematerialien oder der zu veraschenden Substanz oder ihrer Oxyde,aber normalerweise ist ein Bereich von 600 bis 1000 C angemessen und 800 bis 950,975 oder 1000 C wird häufiger bevorzugt. Die Veraschungseinrichtung ist bei den angestrebten Einsatztemperaturen stabil und ist bei dieser Temperatur im wesentlichen oder komplett nicht oxydierbar.
Sie sollte weiterhin bei dieser Einsatztemperatur strukturell gesund sein, indem sie sich nicht zersetzt, nicht aufgeschlossen wird und nicht zerstaubt. Obwohl verschiedene Materialien Mikrowellenstrahlung aufnehmen können und zu Temperaturen in den beschriebenen Bereichen aufgeheizt werden können, ist Siliciumcarbid das nützlichste und am stärksten bevorzugte solcher Materialien. Siliciumcarbid in Pulver-, granulierter oder anderer Partikelform (wobei die effektiven Durchmesser der Partikel üblicherweise bis 0,5 oder 1 cm reichen) kann durch Mikrowellenstrahlung aufgeheizt werden, aber in dieser Form ist es nicht wirksam genug, um als ein Veraschungsmittel für eine Vielzahl von veraschbaren Materialien zu dienen, wie sie verwendet werden und für deren Analyse das erfindungsgemässe Gerät vorgesehen ist.
Jedoch liefert Silicium-carbid, welches in einer kontinuierlichen gesinterten oder festen Nichtpartikelform vorliegt, sehr gute Ergebnisse und ist erfolgreich bei Analysen verschiedener Materialien auf Aschegehalte verwendet worden.
Das Veraschungsmittel aus einstückigem Siliciumcarbid kann in verschiedenen Formen oder Gestalten vorliegen, um angemessen in die Ausnehmung einer Ofenwand zu passen, aber regelmässige Parallelepipeds sind bevorzugt, wie flache Prismen oder rechtwinklige Querschnitte. Passende Materialien können handelsübliche "finishing sticks" sein, die dazu verwendet werden können, Schleifscheiben abzuziehen. Von diesen werden die von Norton Company unter dem Warenzeichen "CRYSTOLON", insbesondere deren Sorte 37 C 220 bevorzugt, welche ein keramisch gebundenes Siliciumcarbid darstellt, aber andere Siliciumcarbidprodukte können ebenso verwendet werden. Unter diesen befinden sich Norton Company's JKV "finishing sticks" und Siliciumnitridgebundene Siliciumcarbide, bezeichnet CN 137 und CN 233.
Auch wenn solche Produkte sich nach vielen Einsätzen physikalisch verschlechtern, sind sie relativ billig, so dass ein planmässiger periodischer Austausch, z. B. nach ungefähr jeder tausendsten Analyse vorgenommen werden kann, aber bis jetzt haben Anwender noch niemals irgendein Crystolon Siliciumcarbid ersetzen müssen. Andere mikrowellenabsorbierenden Heizelemente, die Verwendung finden können, umfassen Ferrite, Granatsteine und ähnliche zum Stand der Technik gehörende Materialien.
Das Thermoelement, welches Verwendung findet, um die Temperatur im Ofen während dessen Mikrowellenaufheizung zu messen, kann ein beliebiges geeignetes solches Thermoelement sein, welches der Veraschungstemperatur widersteht und von beliebigen Verbrennungsprodukten und anderen Gasen nicht beeinflusst wird, die von dem Veraschungsmaterial während dessen Veraschung freigesetzt werden. Ein Thermoelement vom Typ K (chromel-alumel) ist für erfindungsgemässe Geräte als zufriedenstellend ermittelt worden Während des Einsatzes umfasst das Thermoelement eine feste Hülle, welche elektrisch mit der Kammerwand geerdet ist. Es hat sich in der Praxis herausgestellt, dass die Funktionsfähigkeit und Genauigkeit des Thermoelementes nicht nachteilig durch die Mikrowellenstrahlung beeinträchtigt wurde.
An Stelle des Thermoelementes konnen andere Temperaturmesseinrichtungen verwendet werden (mit der Temperatursteuerung), um den Magnetronstrom an- und auszustellen und dadurch die Ofentemperatur zu regeln. Sie können Infrarotsensoren, dampfdruckabhängige Schalter, Bimetallschalter und ausdehnungsabhängige Anzeigen sein, die alle jeweils angemessen in dem Gerat angeordnet werden und an einen
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empfindlichen Temperaturregler angeschlossen werden, welcher jedes beliebige empfangene Signal in An-/Ausimpulse oder Anweisungen an den Magnetronschalter umsetzen kann.
Der Temperaturregler ist ein elektronisches Instrument von herkömmlichem Zuschnitt, welches eine elektrische Versorgungsleitung für das Magnetron öffnet und schliesst in Abhängigkeit von einem elektrischen Signal von dem Thermoelement. Darauf wird später weiter eingegangen werden, wenn dessen Programmierung genauer beschrieben wird. Jedoch können auch andere Formen von Reglern verwendet werden mit anderen Temperaturmesseinrichtungen.
Die zu veraschende Probe sollte nicht direkt auf den Heizelementen oder dem mikrowellendurchlässigen Wandmaterial des Ofens angeordnet werden, wie offensichtlich ist, und daher wird eine Unterlage für die Probe verwendet. Eine solche Unterlage sollte vorzugsweise leichtgewichtig sein und muss den hohen Veraschungstemperaturen widerstehen. Weiterhin sollte sie mikrowellendurchlässig, vorzugsweise mikrowellentransparent oder im wesentlichen mikrowellentransparent sein (üblicherweise 95 % und vorzugsweise über 99 % dieser Strahlung durchlassen), und sie sollte keinen Durchlass für die zu veraschende Probe oder die sich daraus ergebende Asche gewähren. Ein geeignetes Stütz- oder Behältermaterial für die zu veraschende Probe ist ein leichtgewichtiges Filtermaterial aus Quarzmikrofasern (Mikron-Grösse).
Die Mikrofaserquarzlage wird vorzugsweise eine Dicke im Bereich von 0,2 bis 0,7 mm aufweisen und eine solche Porosität, dass der Druckabfall an ihr 1 bis 5 mm Quecksilber bei 5 cm/sec Anströmgeschwindigkeit von Luft beträgt, dass sie hochtemperaturbeständig ist, beispielsweise bis zu 500 C ohne nachteilige Effekte, dass sie mikrongrosse Partikel zurückhält, dass sie Mikrowellenstrahlung durchlässt und dass ihr Gewicht im Bereich von 50 bis 200 g/m2 liegt.
Das Material wird vorzugsweise eine Dicke im Bereich von 0,3 bis 0,6 mm aufweisen und einen Druckabfall von 2 bis 4 mm Quecksilber bei 5 cm/sec Anströmgeschwindigkeit von Luft, dass es hohen Temperaturen bis zu 1000 C, wenn auch mit einer gewissen Versprödung widersteht und über 99 % von mikrongrossen Partikeln zurückhält, dass es transparent für Mikrowellenstrahlung ist und ein Gewicht im Bereich von 75 bis 125 g/m2 aufweist. Ein solcher Behälter wird üblicherweise im Bereich von 0,2 bis 0,6 g wiegen, vorzugsweise 0,3 bis 0,5 g.
Ein sehr geeignetes Konstruktionsmaterial für die erfindungsgemässen Behälter wird von Whatman Laboratory Products, Inc., Clifton, New Jersey, verkauft für den Einsatz als Luftverschmutzungsfilter unter dem Namen "Whatman Ultra-Pure QM-A Quartz Filters", die in deren Veröffentlichung Nr. 860-QM-AA beschrieben sind. Entsprechend dieser Veröffentlichung ist das beschriebene Material ein ultrareines Quarzmikrofaserfilterblatt, welches einen kleinen Anteil (5 %) von konventionellen Borosilicat-Glasmikrofasern enthält, die in diesem Blatt für Zwecke der Papierherstellung enthalten sind.
Die Veröffentlichung beschreibt nicht die Verwendung des erwähnten Materials als Behälter oder schlägt diese nicht vor, bezieht sich auch nicht auf Veraschung von Analysenproben und erwähnt nicht die Verwendung von Mikrowellenaufheizung für die Veraschung solcher Proben oder für die Veraschung anderer Materialien. Entsprechend der Whatman-Veröffentlichung beträgt das Gewicht des QM-A-Quarzfilters 85 g/m2, seine Dicke beträgt 0,45 mm, es hält 99,999 % von 0,6 mikron grossen Partikeln bei 5 cm/sec Anströmgeschwindigkeit von Luft zurück. Es weist eine Trockenreissfähigkeit für einen 1,5 cm breiten Streifen von 250 bis 300 g auf, und es kann maximal Temperaturen von 500 C widerstehen.
Zur Herstellung der erfindungsgemässen Behälter wird ein relativ einfaches Verfahren verwendet, bei dem eine nicht gewobene Lage des beschriebenen Mikrofaserquarzes gestaltet, befeuchtet, geformt, beschnitten, von einer Ronde entfernt, luftgetrocknet und gebrannt wird. Wenn die Rückhalte- und Rondenmaterialien ausreichend hitzebeständig ist bzw. sind, kann das Brennen stattfinden während das Lagenmaterial auf der Ronde in seiner Stellung gehalten wird. Ein solches Erhitzen muss mit ausreichend hoher Temperatur erfolgen, um einen formbeständigen Behälter zu erhalten, wobei die Temperaturen normalerweise mindestens 400 C aber vorzugsweise im Bereich von 500 bis 1200 C betragen werden.
Die Heizzeit und die erwünschte Behandlungstemperatur werden normalerweise im Bereich von 1 bis 20 Minuten liegen, wobei Bereiche von 1 bis 15 Minuten und 5 bis 12 Minuten vorgezogen und besonders vorgezogen werden. Zum Beispiel wird eine 10-minütige Heizdauer bei ungefähr 800 bis 900 C oft verwendet. Es wurde die Theone erstellt, dass während dieses Behandlungsverfahrens die Borosilicat-Glaskomponente des mikroporösen Quarzfiltermaterials entfernt wird und einen geformten Behälter von Quarzfasern zurücklässt, welche noch porös sind und die sogar hitzebeständiger sind als das Ausgangsmaterial.
Das beschriebene Aufheizen oder Brennen des Behälters kann in verschiedenen Heizeinrich-
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tungen bewirkt werden einschliesslich Öfen und Muffelöfen, aber vorzugsweise wird es in einem
Mikrowellenveraschungsofen von dem Typ durchgeführt, in dem der Behälter hauptsächlich einge- setzt werden soll. Vorzugsweise wird das Aufheizen bis zu einer Temperatur stattfinden, die zumin- dest so hoch ist wie die, zu welcher der Behälter während den Veraschungsverfahren aufgeheizt werden wird, aber niedrigere Temperaturen können ebenso ausreichen. Das Lagenmaterial kann vor der Formgebung angefeuchtet werden, ebenso wie nachher, und dieses Anfeuchten kann durch Besprühen, Aufstreichen oder Eintauchen erfolgen.
Es wird üblicherweise vorgezogen wer- den, den Betrag der auf das zu verformende mikroporöse Quarzmaterial aufzubringenden Feuch- tigkeit auf den Betrag zu begrenzen, der wirksam seine Verformung in die gewünschte Behälter- form erleichtert, wobei dieser Betrag üblicherweise der sein wird, welcher ausreicht, um das ge- samte Material anzufeuchten. Das Trocknen vor dem Brennen kann auf der oder entfernt von der
Ronde durchgeführt werden und kann durch Heissluft, Strahlungsaufheizung oder andere Mittel erfolgen, zusätzlich zu einem Umgebungslufttrocknen.
Wenn eine Ronde oder eine andere Form für die mikroporöse Lage nicht wahrend des Bren- nens zu einer formbeständigen Anordnung verwendet wird, z. B. wenn eine Form einer sich nach oben erweiternden Schüssel erwünscht wird, kann die Lage zu solch einer Form verformt werden, und während des Heizens können ihre äusseren Kanten nicht unterstützt oder unterstützt werden, wie durch die Oberwände eines grösseren Zylinders. Verschiedenste Typen von Formen können verwendet werden einschliesslich Röhren, zwischen denen die gewünschten Behälterwände wäh- rend des Heizens gehalten werden, aber für die Herstellung der bevorzugten relativ kurzen zylin- drischen Behälter wird vorzugsweise eine zylindrische Ronde ähnlich der in Fig. 9 dargestellten verwendet werden.
Eine solche Ronde kann aus jedem geeigneten Material bestehen einschliesslich verschiedener Gläser, Kunststoffe, Metalle und Legierungen, wie beispielsweise Kupfer, Messing, Stahl und rostfreier Stahl, aber wenn die Ronde während des Brennens an ihrer Stelle verbleiben soll, sollte sie ebenfalls hitzebeständig sem. Wenn das Aufheizen der verformten Lage an der Form in einem Mikrowellenveraschungsgerät durchgeführt werden soll, in dem die Anwesenheit von Metallen oft vermieden werden wird, besteht die Form vorzugsweise aus einem mikrowellentransparenten Material, wie Quarz, obwohl verschiedene Keramiken und Gläser ebenso unter den geeigneten Umständen verwendet werden können. Welches Brennverfahren auch immer angewendet werden wird, es wird zufriedenstellend sein, so lange die Behälterwand nicht zusammenbricht oder sich unerwünscht verformt.
Das Aufheizen oder Brennen wird vorzugsweise in einem Mikrowellenveraschungsgerät vorgenommen, wie dem in dieser Anmeldung beschriebenen, dessen Funktionsweise zufriedenstellend ist und die hergestellten Behälter einem Test aussetzt, der nahezu die wirklichen Einsatzbedingungen nachahmt. Das Heizen in einem solchen Gerät wird üblicherweise im Bereich von 800 bis 1000 C, beispielsweise 850 oder 950 C, stattfinden, aber kann auch in dem oben erwähnten Bereich von 500 bis 1200 C stattfinden und kann ebenso bei niedrigen Temperaturen wie 400 C oder bei hohen wie 1600 C unter einigen Umständen erfolgen.
Von den oben genannten Temperaturen liegen viele oberhalb der Maximaltemperatur, die von dem Hersteller der Quarzfilter angegeben worden ist und die bei 500 C liegt. Der Anmelder hat überraschend herausgefunden, dass solche Behälter formbeständig gemacht werden können, in dem sie auf Temperaturen aufgeheizt werden, die nahe an oder oberhalb der Temperatur liegen, welche von dem Hersteller als die Maximaltemperatur angegeben worden ist, bis zu welcher die Filter angehoben werden sollten. Während solcher Heizverfahren wird das ursprünglich flache Blatt von Filtermaterial in einen formbeständigen Behälter verwandelt, der dazu dient, zu veraschende Proben für Mikrowellenveraschungsverfahren aufzunehmen.
Eine solche Dauerverformung des Blattmaterials findet bei Temperaturen unterhalb des Schmelzpunktes von Quarz statt, und das poröse Blatt verliert seine Porosität nicht aufgrund von Verschmelzung. Es scheint, dass die Anwesenheit des kleinen Anteils von Borosilicat-Glasmikrofasern in der Quarzlage bei der Herstellung der erfindungsgemässen Behälter hilfreich ist, aber es wird nicht angenommen, dass dieses wesentlich ist, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
Es wird angenommen, dass andere Gläser das Borosilicatglas ersetzen können oder das solche Gläser weggelassen werden können und immer noch nützliche formbeständige Behälter für Mikrowellenaschenanalyse hergestellt werden können, aber es wird vorzugsweise das beschriebene Ausgangsmaterial verwendet, welches einen kleinen Anteil, zwischen 1 und 10 % üblicherweise, von Borosilicat-Glasmikrofasern enthält.
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Nachdem das Heizen beendet ist, wird der Behälter von der Hitzequelle entfernt und an der Luft bei Raumtemperatur abgekühlt. Ein langsames Abkühlen wird bevorzugt, um Spannungen zu mildern und starke Versprödung zu verhindern. Abkühlzeiten (bis auf Raumtemperatur) von 30 Sekunden bis 10 Minuten werden als sinnvoll angesehen, um zufriedenstellende Mikrowellenveraschungsbehälter herzustellen.
Ein relativ geringer Nachteil des erwähnten Quarzfiltermaterials liegt darin, dass es anscheinend kristallisiert und spröde wird, wenn es für relativ lange Zeit höheren Temperaturen, wie denen über 500 C ausgesetzt wird. Jedoch kann es verwendet werden, um die zu veraschende Probe aufzunehmen und es kann wiederholt verwendet werden, wenn entsprechende Vorsicht waltet. Es wird geschätzt, dass zwischen 5 und 50 Analysen durchgeführt werden können, bevor ein neuer Behälter von Quarzfiltermaterial in Dienst gehen sollte. Diese Gegenstände sind relativ preiswert, und dementsprechend wird dieser "Nachteil" als nicht schwerwiegend angesehen. Ein bevorzugter Behälter für die zu veraschende Probe wird in den Fig. 4 und 7 bis 9 dargestellt.
Andere Behälter aus nicht porösem Material können verwendet werden, um zu veraschende Proben während der Veraschung aufzunehmen, wie beispielsweise Tiegel, die aus Quarz, Borosilicatglas, Keramik, Porzellan und Platin bestehen, aber die Verwendungen dieser sind normalerweise auf bestimmte Verschmelzungen und "Trockenveraschungen" beschränkt. Aus weiter unten ausgeführten Gründen sind solche Behälter nicht für normale Mikrowellenveraschungen geeignet wie Unterlagen und Behälter, die aus dem beschriebenen Quarzmikrofaserfiltermaterial hergestellt sind.
Praktisch alle Materialien, die innerhalb des dem erfindungsgemässen Gerät zugänglichen Temperaturbereiches verascht werden können, können in diesem zufriedenstellend verascht werden. Unter diesen Materialien können z. B. die erwähnten synthetischen organischen Polymere, Abwasserschlämme, belebte Schlämme, Industrieabfälle, Fluss-, See- und Strombodensedimente, Kohlen, Lebensmittel, Papiere und Baustoffe sein. Oft liegt der Aschenanteil solcher Materialien so niedrig wie weniger als 1 oder 0,1 %, aber er kann auch höher sein, sogar 10 % oder mehr, und das erfindungsgemässe Gerät wird reproduzierbar und genau solche verschiedenen Materialien veraschen und alle Asche in den beschriebenen porösen Behältern zurückhalten.
Um das dargestellte und beschriebene Gerät aufzubauen und zu betreiben, sollte dem folgenden Verfahren gefolgt werden:
1. Wenn das Thermoelement nicht an Ort und Stelle ist, sollte es in die die Mikrowellen zurückhaltende Kammer eingesetzt werden, wie in den Fig. 1,2, 4 und 5 dargestellt und wie oben beschrieben.
Die feste Hülle des Thermoelementes sollte korrekt mit der Kam- merwand oder anderen Erdungsorten geerdet werden, um einen möglichen Schaden des
Temperaturreglers zu verhindern,
2. das Gitter 73 und den hitzebeständigen Stützblock 71 auf dem Boden der Kammer anord- nen,
3. den oberen Abschnitt 57 des Veraschungsofen entfernen und ihn in der Kammer unter dem Thermoelement anordnen,
4. das Loch in dem oberen Abschnitt des Ofens mit dem Thermoelement ausrichten und den oberen Abschnitt aufwärts bewegen, so dass das Thermoelement in dem Ofenhohlraum 23 liegt, welcher durch das Einsetzen des unteren Ofenabschnittes 59 geschaffen wird,
5. während der obere Abschnitt des Ofens hochgehalten wird, den unteren Abschnitt in die
Kammer schieben und ihn mit dem oberen Abschnitt ausrichten,
6. den oberen Abschnitt des Ofens absenken auf den unteren Abschnitt.
Das Thermoelement sollte sich in den Hohlraum des Veraschungsofens ungefähr 1 cm weit erstrecken, aber diese Entfernung kann nach Wunsch eingestellt werden, abhängig von den Auswertungen der Analysenresultate, und kann innerhalb von 0,8 bis 5 cm von der Oberkante des Ofen- innenraumes liegen, vorzugsweise 0,8 bis 3 cm für den beschriebenen Ofen,
7. die Tür 35 in ihrer geschlossenen Stellung an dem Veraschungsofen anbringen,
8. den Temperaturregler oben auf der die Mikrowellen zurückhaltenden Kammer anordnen und den Thermoelementstecker in die Rückseite des Reglers einsetzen und das Tempera- turreglerkabel an das Mikrowellensystem anschliessen, wie in Fig. 5 dargestellt,
9.
die Netzkabelstecker (nicht dargestellt) des Mikrowellensystems und des Reglers in pas- sende elektrische Anschlüsse einsetzen und den Netzschalter des Reglers in die "Ein"-
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Stellung stellen,
10. um die erforderliche Zeit für das Erhitzen der zu veraschenden Proben zu minimieren, den
Veraschungsofen von der Raumtemperatur auf die gewünschte Veraschungstemperatur vorheizen, wobei die gewünschte Veraschungstemperatur in den Temperaturregler einge- geben wird, wie weiter unten beschrieben. Anschliessend das Mikrowellensystem auf 60
Minuten von Mikrowellenerhitzung programmieren und die Leistung auf 100 % einstellen.
Die Starttaste drücken und den Ofen vorheizen lassen. Der Ofen wird üblicherweise eine
Betriebstemperatur von ungefähr 950 C innerhalb von 30 Min. erreichen oder eine von ungefähr 1200 C innerhalb einer Stunde. Falls die Ofentemperatur länger als 60 Minuten gehalten werden soll, können die Mikrowellensystemregler für eine solch längere Zeit pro- grammiert werden. Ebenso kann die Veraschungsofentemperatur umprogrammiert werden entsprechend dem Steuerungsprogrammierverfahren, wie weiter unten beschrieben,
11. die Menge der zu veraschenden Probe in den Behälter geben, oder wenn mehrere Proben gleichzeitig verascht werden sollen, diese in mehrere Behälter geben,
12. die Stoptaste drücken, die Kammertür öffnen, die Ofentür entfernen und den oder die
Behälter der zu veraschenden Probe oder Proben in das Ofeninnere einbringen, unter der
Verwendung von Zangen.
Die Ofentür wieder einsetzen, wobei sie geschlossen oder leicht geöffnet bleibt, falls dies vorgezogen wird, und dann die Kammertür schliessen,
13. Reset-Knopf drücken und die Starttaste drücken, wodurch das Magnetron angestellt wird und das Aufheizen der Probe oder Proben beginnt,
14. nach Beendigung der Veraschung, die üblicherweise um 10 Minuten bei der gewünschten
Temperatur dauert, die Stop-Taste drücken, die Kammertür öffnen und die Ofentür entfer- nen (was trotz der hohen inneren Ofentemperatur einfach von Hand erfolgen kann). Zan- gen verwenden, um den oder die Aschebehälter zu entfernen und diese oder diesen auf
Raumtemperatur abkühlen lassen. Die Ofentür nach dem Entfernen des oder der Behälter wieder einsetzen, um einen Hitzeschaden der Kammertür zu verhindern.
Dann die Kam- mertür schliessen und die Starttaste drücken, um den Ofen auf Veraschungstemperatur zu halten
Es folgt eine Beschreibung des Verfahrens, welches angewendet werden soll, um den Temperaturregler zu programmieren.
1 Den Thermoelementstecker in den Regler einsetzen, die S-Taste des Reglers drücken, und 0 wird auf der Regleranzeige erscheinen. Die Erhöhungstaste drücken und sie festhal- ten, bis 28 auf der Anzeige erscheint, wenn über 28 hinausgegangen wurde, die Absenk- taste drücken, bis 28 erreicht ist,
2. die S-Taste drücken und Grad Celsius oder Grad Fahrenheit wird angezeigt a) wenn C angezeigt wird und C die gewünschte Anzeige ist, mit Schritt 3. fortfahren, b) wenn C erscheint und F die gewünschte Anzeige ist, die Absenktaste drücken und F wird angezeigt werden, anschliessend mit Schritt 3. fortfahren, c) wenn F erscheint und F die gewünschte Anzeige ist, mit Schritt 3. fortfahren, d) wenn F erscheint und C die gewünschte Anzeige ist, die Erhöhungstaste drücken und C wird angezeigt werden, anschliessend mit Schritt 3. fortfahren,
3.
die S-Taste drücken und SP1 H wird momentan erscheinen. Die Erhöhungs- oder Absenk- taste drücken, bis der gewünschte Temperatureinstellpunkt erscheint. Dieses stellt die obere Temperaturgrenze SP1 H ein. Die maximale Betriebstemperatur ist in den Regler- schaltkreis integriert, beispielsweise kann sie bei 1200 C in einigen Fällen liegen oder bei
1650 C in anderen, abhangig von der Konstruktion des Gerätes,
4. die S-Taste drücken und SP1 L wird momentan erscheinen. Dann die Erhöhungs- oder
Absenktaste drücken bis 0 erscheint. Dieses setzt die untere Temperaturgenze SP1 L,
5. die S-Taste drücken und SP2H wird momentan erscheinen. Dann die Erhöhungstaste drücken, bis 2499, der maximale Wert, erscheint.
Dieses setzt den oberen Grenzwert
SP2H, welcher in dem Programm nicht verwendet wird, der aber nötig ist, um die Einheit korrekt zu betreiben,
6 die S-Taste drücken und SP2L wird momentan erscheinen. Dann die Anstiegs- oder Ab- senktaste drücken bis 0 erscheint. Dieses setzt den unteren Grenzwert SP2L, der ebenfalls nicht in dem Programm verwendet wird, der aber nötig ist, um die Einheit zu korrekt zu
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betreiben,
7. die S-Taste drücken und HYS wird momentan erscheinen. Dann die Anstiegs- oder Ab- senktaste drücken, bis 1 erscheint, dieses setzt die Betriebsschwankungsbreite auf maxi- male Verfahrensgenauigkeit,
8. schliesslich die S-Taste drücken und RUN erscheint momentan, die wirkliche Temperatur des Veraschungsofens wird dann erscheinen. Die Programmierung des Reglers ist nun beendet.
Eine solche Programmierung muss innerhalb von 2 Minuten beendet sein oder der
Regler wird den Programmiermodus beenden, und es wird nötig sein, die Schritte 1 bis 8 zu wiederholen.
Durch die Ausführung der unmittelbar vorher beschriebenen Anleitungen (Schritte 1 bis 8) zum Programmieren des Reglers werden obere und untere Temperaturgrenzen in das Reglerprogramm eingegeben. Diese festgelegten Punkte können identisch sein, wobei in diesem Fall dann, wenn die gemessene Temperatur unter einen vorgegebenen Hysterese-Wert fällt (welcher üblicherweise 2 oder 3 C beträgt), das Magnetron wieder angeschaltet wird, und es wird ausgeschaltet, wenn die gemessene Temperatur über denselben Wert oberhalb der festgelegten Temperatur ansteigt.
Das erfindungsgemässe Veraschungsgerät wird gesteuert durch eine Kombination von Temperaturregler und einem Ein-Chip-Mikroprozessor. Der Mikroprozessor führt Anweisungen von vorgegebenen Werten in einem integrierten EPROM aus. Während des Betriebes empfängt der Mikroprozessor Befehle und Zeitdaten von einer Bedienperson durch das Mikrowelleninstrument oder die Systemtastatur. Die Bedienperson kann eine Antwort auf die meisten Befehle an dem zugehörigen 20-stelligen alphanumerischen Display ablesen.
Wenn die Bedienperson die Zeitdaten an der Tastatur eingibt, werden diese Daten in einem zeitweiligen RAM-Speicher gespeichert. Nachdem die Zeit für die Stufe 1 eingegeben ist, ermöglicht der Mikroprozessor die Eingabe eines Startbefehles. Wenn Start gedrückt wird, ändert der Mikroprozessor eine seiner Ausgangsleitungen von "Hoch" nach "Niedrig" und beginnt mit einem Zeitcountdown. Dieses digitale "Niedrig" ist durch einen Satz von normalerweise geschlossenen Kontakten im Temperaturregler und dann mit dem Mikrowellen-Festkörperrelais (SSR) verdrahtet.
Dieses "Niedrig" stellt das SSR an, weiches die Mikrowellenleistung steuert. Das SSR wiederum schaltet dann den Wechselstrom (AC) zu dem Mikrowellen-Hochspannungsbereich an, und das Magnetron erzeugt Mikrowellenenergie.
In den Ofenhohlraum gerichtete Mikrowellenergie heizt die Heizelemente des Veraschungsofens auf, wobei diese den Ofenhohlraum und die zu veraschende Probe aufheizen. Das Thermoelement ermittelt die Temperatur des Veraschungsofens, und der Ausgang des Thermoelementes ist mit dem Temperaturregler verbunden, der ständig die gemessene Temperatur mit der festgesetzten Temperatur vergleicht, die vorher eingegeben worden war. Wenn die gemessene Temperatur dem festgesetzten Temperaturpunkt gleicht, öffnet der Temperaturregler den normalerweise geschlossenen Kontakt und unterbricht das Digitalsignal, das vorher das SSR eingeschaltet hatte. Ohne dieses Signal endet die Mikrowellenenergie, und der Veraschungsofen hält an diesem festgelegten Temperaturpunkt und beginnt langsam abzukühlen.
Wenn die gemessene Temperatur unter einen vorgegebenen Hysterese-Wert (üblicherweise 2 bis 3 C) fällt, schliesst der Regler den geöffneten Kontakt, und das SSR wird eingeschaltet. Die Mikrowellenenergie hebt dann die Temperatur des Veraschungsofens bis auf den vorgegebenen Temperaturwert an. Diese Vorgänge wiederholen sich, bis die gesamte Heizzeit, wie sie von der Bedienperson festgelegt wurde, herabgezählt worden ist auf 0. Der Mikroprozessor ändert das Digitalsignal zurück auf einen hohen Zustand, und die Mikrowellenerhitzung und Regelung enden. Zu jedem beliebigen Zeitpunkt während des "count downs" kann die Bedienperson die Stoptaste drücken, um den "count down" anzuhalten und den Heizvorgang zu beenden, wenn dieses gewünscht werden sollte.
In der obigen Beschreibung ist der Temperaturregler von dem Mikrowelleninstrument (CEM Mikrowellentrocknungs/Aufschlusssystem MDS-81) getrennt, da das MDS-81 System eine verfügbare "Hardware" darstellte, die in Verbindung mit einem weniger komplexen neuen Regler verwendet werden konnte. Es liegt jedoch im Rahmen der Erfindung, den Temperaturregler in das Mikrowelleninstrument einzubinden.
Eine zu veraschende Probe in dem erfindungsgemässen Gerät zu veraschen, stellt einen einfachen Vorgang dar. Es muss lediglich die Probe in einen geeigneten Behälter gebracht werden von dem oben beschriebenen Typ und in das Ofeninnere eingesetzt werden, die Ofentür und die
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Kammertür geschlossen werden und der Startknopf gedrückt werden. Nachdem die Veraschungstemperatur erreicht worden ist, werden die meisten Proben innerhalb von 10 Minuten komplett verascht sein, aber eine Beendigung der Veraschung kann dadurch kontrolliert werden, dass die veraschte Probe (im Behälter, nach dem Abkühlen) gewogen und anschliessend wieder gewogen wird, nachdem sie zusätzlich den veraschenden Bedingungen ausgesetzt worden ist.
Wenn das Gewicht nicht weiter abnimmt, ist die Veraschung beendet, und ebenso ist die Zeit beendet, die nötig ist, um die Veraschungen zu beenden, obwohl üblicherweise zusätzliche Zeit, beispielsweise eine Zugabe von 20 % verwendet wird, um sicher zu gehen. Bei diesen Wägungen sollten die veraschte Probe und der Behälter nicht gewogen werden, sondern sollten für eine Wägung konditioniert werden, wie es im Stand der Technik bekannt ist, aber solche Konditionierungen geschehen sehr schnell mit der erfindungsgemässen Unterstützung.
Normalerweise wird das erfindungsgemässe Gerät und Verfahren dazu verwendet, Materialien auf ihren Aschegehalt zu analysieren In solchen Verfahren wird der Behälter ohne und mit der zu veraschenden Probe vor der Veraschung gewogen, und der Behälter mit der Asche wird nach abgeschlossener Veraschung gewogen. Der Prozentsatz von Asche in der ursprünglichen Probe kann dann einfach berechnet werden, in dem das Aschegewicht durch das Probengewicht geteilt und mit 100 multipliziert wird. Jedoch ist es bei einigen Veraschungsvorgängen üblich, einen Dispergierstoff zu verwenden, wie beispielsweise Magnesiumacetat, welches mit seiner Wirkung die Entstehung eines gläsernen oder glasähnlichen Rückstands in dem Veraschungsbehälter verhindert, wobei dieser Rückstand unveraschte Probenanteile enthalten kann.
Ohne die Verwendung eines solchen Dispergierstoffes können falsche hohe oder niedrige Werte des Aschengehaltes erhalten werden. Wenn der Dispergierstoff verwendet wird, wird normalerweise zunächst ein Leerdurchgang durchgeführt, um zu bestimmen, wieviel von dem anscheinenden Aschengewicht in Wirklichkeit veraschter Dispergierstoff ist, und dieses Gewicht wird von dem scheinbaren Aschengewicht abgezogen, um das wahre Aschengewicht zu ergeben.
Obwohl in erfindungsgemässen Veraschungsgeräten verschiedene Probengewichte und verschiedene Behälterzahlen zu veraschender Proben verwendet werden können, wird man in ein typisches solcher Geräte, in welchem der Ofeninnenraum ungefähr 14 x 14 cm oder ungefähr 200 cm2 gross ist, bis zu 4 oder 5 poröse, hitzebeständige und mikrowellendurchlässige Behälter für zu veraschende Proben laden, wobei diese Behälter vorzugsweise eine kurze zylindrische Form aufweisen mit einer Grundfläche von ungefähr 15 bis 25 cm jeweils, z. B. 20 cm2 und eine Höhe im Bereich von 0,8 bis 2 cm, z. B. ungefähr 1 oder 1,5 cm. Erwünscht ist ein so geringes Gewicht der Behälter wie möglich, üblicherweise im Bereich von 0,2 bis 1 g jeweils, vorzugsweise 0,3 bis 0,6 g, z. B. ungefähr 0,4 oder 0,5 g.
Das Gewicht der zu veraschenden Probe wird üblicherweise im Bereich von 1 bis 10 g liegen, vorzugsweise im Bereich von 1,5 bis 6 g, z. B. um 2 oder 5 g. Die Aschenanteile konnen hoch oder niedrig sein bis zu einem Maximum von ungefähr 50 % und einem Minimum von 0,001 % oder sogar geringer. Dieser wird für Materialien wie ungefüllte synthetische Polymerkunststoffe und Kornmehlsorten (grain flours) üblicherweise vergleichsweise niedrig liegen, normalerweise weniger als 5 % und häufig weniger als 1 %, wie beispielsweise von 0,01 bis 0,8 %. Für die Ladungen von erwähntem zu veraschenden Material mit einem Aschegehalt in den erwähnten Bereichen wird normalerweise Magnesiumacetat als Dispergierungsstoff verwendet, gelöst in Athanol (95 %), so dass die Athanol-Lösung eine Magnesiumacetatkonzentration von ungefähr 15 g pro Liter aufweist.
Ungefähr 3 ml dieser Lösung werden auf die zu veraschende Probe getropft, während sie sich in dem Behälter befindet, und wenn der verwendete Behälter porös ist und aus leichtgewichtigen, hitzebeständigen und mikrowellendurchlässigen Quarzmikrofasern besteht, wird diese Lösung die gesamte zu veraschende Probe befeuchten und ebenso die Fasern des Behälters aufgrund der Behälterporosität, der Eigenschaft von Mikrofaserquarz und des Behälterdesigns, und der Alkohol entweicht während des Aufheizens in einer "sanften" Art, ohne Asche oder Probenteile aus dem Behälter zu tragen, während bei der Verwendung undurchdringlicher oder herkömmlicher Behälter, wie z. B. Platintiegel, die Verdampfung und Verbrennung des Alkohols oft plötzlicher erfolgt und manchmal Mengenanteile der Proben aus dem Behälter ausgetragen werden und zu falschen Aschebestimmungen führen.
Die Veraschungstemperatur, wie sie für das Ofeninnere festgelegt ist, liegt normalerweise im Bereich von 400 bis 1600 C, aber diese Temperatur sollte im Hinblick auf die Eigenschaften der zu veraschenden Probe und des Mikrowellenveraschungsgerätes gewählt werden. Viele Veraschun-
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gen und Analysen sind unterhalb von 1200 C durchführbar, und eine grosse Anzahl ist durchführbar im Bereich von 600 bis 1000 C, wie beispielsweise 950 C. Daher können Veraschungen von Weizen und anderen Kornmehlsorten bei ungefähr 870 oder 950 C durchgeführt werden, und Veraschungen von Polyäthylen und Polypropelen können bei ungefähr 550 C stattfinden. Die Veraschungszeiten können dementsprechend eingestellt werden, aber werden normalerweise im Bereich von 5 bis 20 Minuten, vorzugsweise 8 bis 15 Minuten, z. B. um 10 Minuten liegen.
In einigen Fällen wird das Veraschungsgerät programmierbar sein, so dass die Ofentemperatur während des Verfahrens geändert werden wird. In einer solchen Situation kann die erste Heiz- oder Anstiegstemperatur vergleichsweise niedrig liegen, z. B. um 100 C um die Probe zu trocknen, wonach sie angehoben werden kann zur vollen Veraschungstemperatur.
Die vorliegende Erfindung weist viele deutliche Vorteile auf gegenüber Geräten und Verfahren zum veraschen von Materialien, die zum Stand der Technik gehören und die solche Materialien auf Aschegehalte analysieren. Es erfolgt automatisch und erlaubt einer einzelnen Bedienperson eine Vielzahl von Veraschungsvorgängen und Analysen in einer Vielzahl von Veraschungsgeräten zu betreiben, wobei jede eine Vielzahl von Veraschungsproben enthalten kann. Das kontrollierte Aufheizen der zu veraschenden Probe ist sehr gleichmässig, wobei wenig Hitze vom Ofeninneren verlorengeht, da dessen Wände eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisen (und ebenso widerstandsfähig gegenüber chemischen Reaktionen mit Verbrennungsprodukten und Zersetzungsprodukten des veraschten Materials sind).
Wenn der Behälter für die zu veraschende Probe aus einem porösen Blatt von Quarzmikrofasern besteht, kann - wie oben erwähnt - die Entfernung von Äthanol (und des zugehörigen kleinen Anteils von Wasser) von der Probe, die mit Dispergierungs- stoff behandelt wurde, ohne die Notwendigkeit einer externen Zündung des Äthanols und ohne den Verlust von Probenmaterial in einer Art Explosion erfolgen, wie diese auftreten kann, wenn konventionelle Tiegel verwendet werden wie in konventionellen Muffelöfen. Zusätzlich dazu, dass die Analysen unter kontrollierbareren Bedingungen vorgenommen werden können, sind sie ebenso deutlich schneller als konventionelle Muffelöfenanalysen und die Resultate sind ebenso genau (tatsächlich wird angenommen, dass sie sogar noch genauer sind).
Das Gerät ist einfach aufzustellen und einfach zu verwenden. Es ist nicht nötig, über lange Zeit zu warten, bis Teile soweit abkühlen können, dass sie durch die Bedienperson gehandhabt werden können. Beispielsweise kann die Ofentür vom Ofen unmittelbar nach der Beendigung des Veraschungsvorganges von Hand entfernt werden, da trotz der hohen Innentemperaturen des Ofens die Tür und auch seine Aussenwände nicht heiss genug sind, die Finger einer Bedienperson zu verbrennen, welche diese berührt. Dieses ist der geringen Wärmeleitfähigkeit des Baumaterials dieser Tür und der Ofenwände zuzuschreiben und der ständigen Kühlung dieser Oberflächen durch Luft, welche in der die Mikrowellen zurückhaltenden Kammer zirkuliert.
Der Luftstrom in den Ofen ist ebenso steuerbar und trägt zu einer schnelleren Veraschung bei als sie bisher erzielt wurde. Der Anteil der Luft, die in die Kammer gezogen wird, gelangt durch den Ofen, teilweise aufgrund eines Kamineffektes. Dadurch steigen Gase auf, die während der Veraschung der Probe entstanden sind und verlassen den Ofen durch dessen obere Abschnitte, wobei sie Ersatzluft nach sich in den Ofen durch dessen untere Abschnitte ziehen.
Der Entlüftungskanal in dem Oberteil des Ofens (durch welchen der Geber des Thermoelementes verläuft) tragt Verbrennungsgase aus dem Ofen hinter dem Thermoelement aus, wobei die Bereiche des Thermoelementsensors eher in Kontakt mit dem zirkulierenden Gas als mit stillstehendem Gas gehalten werden, so dass die Temperatur an dem Sensor der tatsächlichen Ofentemperatur entspricht (und der Temperatur, die die zu veraschende Probe beaufschlagt). Die Durchflussrate der Luft durch den Ofen kann verwendet werden, um die Veraschungsrate der zu veraschenden Probe zu regulieren. Diese Rate wird einfach dadurch eingestellt, dass die Ofentür einen Spalt weit offen bleibt, welches sogar während des Hochtemperaturheizens des Ofens durch Handbedienung erreicht werden kann, wobei ein Fingerkontakt mit dem Türgriff oder den Greifelementen hergestellt wird.
Die Geschwindigkeit des Lüfters oder Gebläses kann ebenso geändert werden, um die Durchflussrate der Luft durch den Ofen zu ändern, aber dieses ist unnötig, da die Öffnung der Ofentür eine gute Steuerung ermöglicht.
Es mag überlegt werden, dass bei dem erfindungsgemässen Gerät das "Mikrowellensystem" mit der Kammer, dem Gebläse, den Luftführungen und zugeordneten Teilen als eine Rauchhaube für den darin enthaltenen Mikrowellenofen dient, und zwar ohne die üblichen Platzerfordernisse einer
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solchen Rauch- oder Dunsthaube, ohne das unerwünschte Aufheizen des Laboratoriums aufgrund des Gebrauchs eines Muffelofens und ohne die Gefahr von Verbrennungen für das Bedienpersonal bei Kontakten mit aufgeheizten Teilen.
Zusätzlich zu diesen Vorteilen der Aspekte des Hauptgerätes und des Verfahrens gemäss der
Erfindung schafft der Veraschungsbehälter darüber hinaus spezielle Vorteile, um die Einfachheit der Analysen, die Geschwindigkeit und die Genauigkeit zu verbessern. Obwohl die Veraschungstemperatur in dem Mikrowellenveraschungsgerät über 500 C hinaus gehen kann, die als Maximaltemperatur von dem Filterhersteller genannt sind, wurde herausgefunden, dass die erfindungsgemässen Behälter zufriedenstellend bei Hochtemperaturveraschungen ohne eine Alterung verwendet werden können, die ausreichen würde, nachteilig die Genauigkeit der Aschegehaltsbestimmung zu beeinflussen. Tatsächlich kann derselbe Behälter für eine Vielzahl von Mikrowellenveraschungsanalysen, oft mehr als 5 und bis zu 50, z. B. 10, verwendet werden.
Bei zunehmenden Gebrauch mag der Behälter spröder werden, aber wenn er sorgfältig gehandhabt wird, kann er in der genannten Anzahl von Analysen verwendet werden, ohne die erwünschte Porosität für diese Veraschung zu verlieren, ohne zu brechen und ohne Proben- oder Aschenverluste aufgrund eines Lecks.
Zusätzlich zu dem unerwarteten Vorteil der Hochtemperatureignung besitzen die erfindungsgemässen Behälter verschiedene andere unerwartete Vorteile und Eigenschaften, die sie ideal für die Mikrowellenveraschung und Mikrowellenveraschungsanalysen geeignet sein lässt. Das verwendete Mikrofaserquarzmaterial ist porös und ermöglicht es der Luft, hindurchzustreichen, ohne einen Verlust von Probematerial oder Asche zu bewirken. Dies ist wichtig, da es die Zündung und Oxydation der Probe begünstigt.
(Der grösste Teil der Asche liegt in der Form von Oxyden vor. ) Wenn ein Dispergierungsstoff, wie Magnesiumacetat in Äthanol verwendet wird, um die zu veraschende Probe vor der Veraschung zu behandeln, trägt die Porosität des Behältermaterials (welche trotz seiner Hochtemperaturerhitzung in dem Formverfahren beibehalten wird) wahrscheinlich eher zu einem sanften Abflammen des Lösungsmittels bei als zu einer explosiven Verbrennung des Lösungsmittels, welche einiges des Probenmaterials wegtragen könnte. dieses sanfte Abflammen scheint dadurch aufzutreten, dass das Äthanol der Magnesiumacetatlösung über den Behälter verteilt wird aufgrund der aufsaugenden Eigenschaften des Behälters.
Das sanfte Abflammen oder diese sanfte Verbrennung kann ebenso teilweise der relativ geringen Höhe der Behälterwand zugeschrieben werden, die den Zustrom von Luft zu der Probe und zu dem anwesenden Äthanol erleichtert. Bei den erfindungsgemässen Behältern kann dieses Abflammen im Ofen des Mikrowellengerätes während des automatisierten Veraschungsvorgangs bewirkt werden, während bei der Verwendung von herkömmlichen nicht porösen Tiegeln aus Quarz, Porzellan oder Platin in Muffelöfen - oder wenn dies geeignet ist, in Mikrowellenveraschungsöfen - es üblicherweise wünschenswert ist, den Alkohol von der Probe zu entfernen, indem dieser ausserhalb des Ofens abgeflammt wird, bevor der Veraschungsvorgang beginnt.
Zusätzlich dazu, dass sie porös sind, sind die erfindungsgemässen Behälter leichtgewichtig und von geringer Wärmeleitfähigkeit. Aufgrund ihrer Leichtgewichtigkeit liegt ihr Gewicht oft deutlich unterhalb dem der Probe und kann in einigen Fällen sogar geringer sein als das Aschengewicht, welches zu genauereren Wiegungen der Probe und der Asche führt. Darüber hinaus kühlt der leichtgewichtige und poröse Behälter trotz seiner thermischen Leitfähigkeit schneller ab, wenn er aus dem Veraschungsofen entfernt wird, so dass Zeit beim Abkühlen des Behälters und der Asche vor der Wiegung gespart wird, verglichen mit der Verwendung eines herkömmlichen Tiegels. Die erfindungsgemässen Behälter, die dünner als herkömmliche Tiegel und andere Behälter sind, geben Hitze von äusseren Hitzequellen leichter an veraschbare Proben ab, wie z.
B. von mikrowellenabsorbierenden Heizelementen und hitzebeständigen Muffelöfenwänden.
Da die erfindungsgemässen Behälter Seitenwände aufweisen, sind sie den flachen blattartigen Stützkissen überlegen, die in dem US-Patent 4 565 669 beschrieben sind und benötigen keine Abdeckkissen, um den Verlust von Feinstasche in die herausgeführte Luft zu verhindern, welche durch den Ofen und die Rückhaltekammer des Mikrowellenveraschungsgerätes streicht. Die Wand weist den gewünschten Effekt auf, oxydierende Luft zu der Probe zuzulassen, während sie gleichzeitig deren Geschwindigkeit verringert, um so einen Verlust von Asche aus dem Behälter zu verhindern.
Als Sicherheitsmassnahme kann jedoch, falls dies gewünscht wird, auf den erfindungsge- mässen Behältern eine Abdeckung verwendet werden, welche aus demselben Material hergestellt
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sein kann und welche passend geformt sein kann oder der aus einem offeneren poröseren Material oder Gitter hergestellt sein kann, vorzugsweise aus Quarzfilamenten oder Fasern.
Die folgenden Beispiele illustrieren, beschränken jedoch nicht die Erfindung. Wenn nicht anders angegeben, sind alle Anteile als Gewichtsanteile und alle Temperaturen in C angegeben.
Beispiel 1
Eine offizielle Probe von Getreidemehl wurde auf Asche analysiert, wobei das erfindungsgemässe Mikrowellenveraschungsgerät, wie oben beschrieben, verwendet wurde, und die erhaltenen Ergebnisse wurden mit denen verglichen, die von Standardanalysen resultierten, in denen eine Aufheizung mit Muffelöfen verwendet worden war. Zehn experimentelle Durchgänge wurden durchgeführt, wobei entweder einzelne Behälter der Testprobe oder eine Vielzahl von solchen Behältern in dem Veraschungsgerät gleichzeitig verwendet wurden. Das verwendete Weizenmehl entsprach dem Standard. Es war eine Kontrollprobe, die von der American Association of Cereal Chemists erhalten worden war.
Das verwendete Veraschungsgerät war ein 1000 Watt CEM Corporation MDS-81 Mikrowellentrocknungs-/Aufschlussssystem, abgeändert wie oben beschrieben und in Verbindung mit einem Thermoelement, einem Temperaturregler und einem Ofen der oben beschriebenen Typen verwendet. Die Baumaterialien des Ofens waren ECCOFOAM Q-G für den Ofenkörper und die Tür, und Norton Co. Crystallon Grade 37C220 Siliciumcarbid für die Heizelemente. Die Grundfläche des Ofens ist ungefähr 200 cm2 gross, wobei der Ofeninnenraum ungefähr 14 x 14 cm im horizontalen Querschnitt misst und etwa 5 cm hoch ist Das Thermoelement ist ein "chromelalumel" Typ, und der Schaltkreis entspricht dem von Fig. 6.
Das Mikrowellenveraschungsgerät ist auf eine Temperatur von 950 C eingestellt und ist auf diese Temperatur für etwa eine halbe Stunde vorgeheizt. Dann wird die Kammertür und die Ofentür geöffnet und ein mit Wand versehener Behälter mit der Probe wird in den Ofen eingesetzt, wobei Zangen verwendet werden Der Behälter besteht aus einer Quarzmikrofaserfilterlage, die vom Hersteller Whatman Laboratory Products Inc. QM-A bezeichnet wird und weist eine Form eines flachen Zylinders auf, der 5 cm im Durchmesser misst mit einer Wandhöhe von etwa 1,5 cm. Er enthält 2,1241 g einer Weizenmehlprobe und ungefähr 3 cm3 einer 15 g/l Magnesiumacetatlösung in Äthanol (95 %), welche auf die Probe getropft worden war, um sie und die angrenzenden Behälterboden und -wände zu befeuchten.
Nach dem Einsetzen des Probenbehälters wird die Ofentür wieder eingesetzt in eine solche Stellung, dass ein Spalt von ungefähr 0,3 cm Breite zwischen der Tür und der Ofenwand verbleibt. Kurz nach der Zugabe des Behälters und der Testprobe zum Ofen brennt der Alkohol ohne Zwischenfälle ab. 10 Minuten nachdem der Ofen mit der Probe beladen wurde, werden die Türen geöffnet, und der Behälter wird entfernt, wobei Zangen verwendet werden, und in einem Trockner abgekühlt, was ungefähr 60 Sekunden dauert. Der Behälter wird dann mit der Asche und dem Rückstand an Magnesiumoxyd (von dem Magnesiumacetat) gewogen Vorhergehend war der Behälter leer gewogen worden, und ein entsprechender Rückstand von Magnesiumoxyd war bestimmt worden für den Betrag von Magnesiumacetatlösung, der verwendet worden war.
Der Betrag an Asche lag bei 0,0112 g, und das Probengewicht war 2,1241 g, so dass der prozentuale Aschengehalt in der Probe 0,527 % betrug.
Die obige Aschebestimmung wurde neunmal wiederholt zu insgesamt 10 solcher Bestimmungen. Die Ergebnisse dieser 10 Durchläufe sind in der Tabelle 1 unten wiedergegeben.
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EMI17.1
a
EMI17.2
<tb> Bezeichnung <SEP> des <SEP> Durchlaufs <SEP> A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F <SEP> G <SEP> H <SEP> 1 <SEP> J
<tb> Gewicht <SEP> des <SEP> Behälters <SEP> + <SEP> Asche <SEP> 0. <SEP> 5015 <SEP> 0 <SEP> 5014 <SEP> 0. <SEP> 5228 <SEP> 0. <SEP> 5890 <SEP> 0. <SEP> 4878 <SEP> 0. <SEP> 4940 <SEP> 0. <SEP> 5173 <SEP> 0. <SEP> 5060 <SEP> 0. <SEP> 5790 <SEP> 0. <SEP> 4753
<tb> + <SEP> MgO <SEP> (g)
<tb> Gewicht <SEP> des <SEP> Behälters <SEP> (g) <SEP> 0.4893 <SEP> 0 <SEP> 4808 <SEP> 0. <SEP> 5024 <SEP> 0. <SEP> 5668 <SEP> 0. <SEP> 5656 <SEP> 0. <SEP> 4732 <SEP> 0. <SEP> 4967 <SEP> 0. <SEP> 4856 <SEP> 0. <SEP> 5567 <SEP> 0.
<SEP> 4528
<tb> Gewicht <SEP> von <SEP> Asche <SEP> + <SEP> Mg0 <SEP> (g) <SEP> 0. <SEP> 0212 <SEP> 0. <SEP> 0206 <SEP> 0. <SEP> 0204 <SEP> 0. <SEP> 0222 <SEP> 0. <SEP> 0222 <SEP> 0. <SEP> 0208 <SEP> 0. <SEP> 0206 <SEP> 0. <SEP> 0204 <SEP> 0. <SEP> 0223 <SEP> 0.0225
<tb> Gewicht <SEP> des <SEP> MgO <SEP> (g) <SEP> 0. <SEP> 0100 <SEP> 0. <SEP> 0100 <SEP> 0. <SEP> 0100 <SEP> 0. <SEP> 0115 <SEP> 0. <SEP> 0115 <SEP> 0. <SEP> 0100 <SEP> 0. <SEP> 0100 <SEP> 0. <SEP> 0100 <SEP> 0. <SEP> 0115 <SEP> 0.0115
<tb> Gewicht <SEP> der <SEP> Asche <SEP> (g) <SEP> 0. <SEP> 0112 <SEP> 0. <SEP> 0106 <SEP> 0. <SEP> 0104 <SEP> 0. <SEP> 0107 <SEP> 0. <SEP> 0107 <SEP> 0.0108 <SEP> 0. <SEP> 0106 <SEP> 0. <SEP> 0104 <SEP> 0. <SEP> 0108 <SEP> 0. <SEP> 0110
<tb> Gewicht <SEP> der <SEP> Probe <SEP> (g) <SEP> 2. <SEP> 1241 <SEP> 2. <SEP> 0392 <SEP> 2. <SEP> 0142 <SEP> 2.
<SEP> 0144 <SEP> 2.0305 <SEP> 2 <SEP> 0659 <SEP> 2. <SEP> 0378 <SEP> 2. <SEP> 0276 <SEP> 2. <SEP> 0529 <SEP> 2. <SEP> 0426
<tb> Aschegehalt <SEP> (Gewichtsprozent) <SEP> 0. <SEP> 527 <SEP> 0. <SEP> 520 <SEP> 0. <SEP> 516 <SEP> 0. <SEP> 531 <SEP> 0. <SEP> 527 <SEP> 0. <SEP> 523 <SEP> 0. <SEP> 520 <SEP> 0. <SEP> 513 <SEP> 0. <SEP> 526 <SEP> 0.539
<tb>
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Wie von Tabelle 1 ersichtlich, liegt die höchste Bestimmung bei 0,539 % und die niedrigste bei 0,513 %. Der Durchschnitt liegt bei 0,524 %. Nach Angaben der American Association of Cereal Chemists ergaben 51 Analysen mit Muffelöfenveraschungstechniken, wobei eine Ofentemperatur von 871 C für eine Stunde verwendet wurde, ein höchstes Ergebnis von 0,550 % und ein niedrigstes von 0,504 % mit einem Durchschnitt von 0,530 %.
Es scheint daher, dass das Mikrowellenveraschungsgerät konstantere Ergebnisse erzielte und dass bewiesen wurde, dass es ausreichend genau ist, um als Ersatz für das Veraschungsverfahren mit Muffelöfen zu dienen.
Beispiel 2
Zwei zusatzliche Weizenmehlproben, die als B und C bezeichnet werden, wurden der Mikrowellenveraschung unterzogen, und die Aschgehalte dieser Proben wurden bestimmt und mit den Resultaten verglichen, die aufgrund der Standardanalysen mit Muffelöfen erhalten wurden. Die dabei angewendeten Verfahren waren dieselben wie die von Beispiel 1. Für die Probe B wurden drei Testdurchgänge gemacht, und die Ergebnisse des Aschegehalts waren 0,508,0,512 und 0,520 % mit einem Durchschnitt von 0,513 %. Der Aschegehalt aufgrund der Standardanalyse mit Muffel- öfen lag bei 0,512 %.
In drei Mikrowellenveraschungsanalysen der Probe C waren die Ergebnisse 0,724,0,724 und 0,739 % mit einem Durchschnitt von 0,729 %. Die Standardanalyse derselben Probe ergab einen Aschegehalt von 0,730 %.
Beispiel 3
Eine Polyäthylen-Probe wurde auf Asche untersucht, wobei die in Beispiel 1 beschriebenen Geräte und Methoden verwendet wurden, jedoch das Magnesiumacetat vermieden wurde. Drei Proben desselben Polyäthylens wurden getestet mit einer Veraschungstemperatur, die bei 550 C +/- 3 C für 10 Minuten gehalten wurde. Aschegehalte von 0,008 %, 0,008 % und 0,006 % wurden erhalten mit einem Durchschnitt von 0,007 %. Die verschiedenen Wiegungen für die drei durchgeführten Durchgänge sind in Tabelle 2 wiedergeben, ebenso wie die Aschgehalte.
Tabelle 2
EMI18.1
<tb>
<tb> Bezeichnung <SEP> des <SEP> Durchlaufs <SEP> Q <SEP> R <SEP> S
<tb> Gewicht <SEP> des <SEP> Behälters <SEP> + <SEP> Asche <SEP> (g) <SEP> 0,6032 <SEP> 0,5972 <SEP> 0,5874
<tb> Gewicht <SEP> des <SEP> Behälters <SEP> (g) <SEP> 0,6028 <SEP> 0,5968 <SEP> 0,5869
<tb> Gewicht <SEP> der <SEP> Asche <SEP> (g) <SEP> 0,0004 <SEP> 0,0004 <SEP> 0,0005
<tb> Gewicht <SEP> der <SEP> Probe <SEP> (g) <SEP> 5,0187 <SEP> 5,0082 <SEP> 8,0695
<tb> Aschegehalt <SEP> (Gewichtsprozent) <SEP> 0,008 <SEP> 0,008 <SEP> 0,006
<tb>
In der beschriebenen Weise für eine Ascheanalyse von Polyäthylen wurden 3 Proben von Polypropylenmaterial auf ihren Aschegehalt analysiert, wobei Gerät und Verfahren dieser Erfindung verwendet wurde. Die dann bestimmten Aschegehalte lagen bei 0,024 %, 0,025 % und 0,024 % mit einem Durchschnitt von 0,024 %.
Die verschiedenen Wiegungen sind in Tabelle 3 ebenso wie die Aschegehalte wiedergeben.
Tabelle 3
EMI18.2
<tb>
<tb> Bezeichnung <SEP> des <SEP> Durchlaufs <SEP> I <SEP> U <SEP> Y
<tb> Gewicht <SEP> des <SEP> Behälters <SEP> + <SEP> Asche <SEP> (g) <SEP> 0,5984 <SEP> 0,5939 <SEP> 0,5903
<tb> Gewicht <SEP> des <SEP> Behälters <SEP> (g) <SEP> 0,5972 <SEP> 0,5926 <SEP> 0,5884
<tb> Gewicht <SEP> der <SEP> Asche <SEP> (g) <SEP> 0,0012 <SEP> 0,0013 <SEP> 0,0019
<tb> Gewicht <SEP> der <SEP> Probe <SEP> (g) <SEP> 5,0103 <SEP> 5,1606 <SEP> 8,0431
<tb> Aschegehalt <SEP> (Gewichtsprozent) <SEP> 0,024 <SEP> 0,025 <SEP> 0,024
<tb>
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Beispiel 4
Die beschriebenen Geräte und Verfahren zum Mikrowellenveraschen sind nützlich, um Mikrowellenascheanalysen von verschiedenen anderen Materialien durchzuführen einschliesslich anderen Lebensmitteln und anderen synthetischen organischen Polymeren, verschiedenen Schlämmen und Wasserwegablagerungen,
Papieren, Kohlesorten und Baumaterialien. Die Aschegehalte, die in Analysen dieser Materialien gefunden wurden, rangieren oft von weniger als 0,1 % bis 10 % oder mehr, und solche Analysen sind einfach durchzuführen und erzielen genaue Resultate verglichen mit Standardanalysen im Muffelofen. Natürlich sind die Veraschungszeiten wesentlich reduziert, verglichen mit den Zeiten der Muffelofenveraschung. Andere Veraschungstemperaturen sind anwendbar und reichen von 400 bis 1200 C, und Temperaturen sogar bis 1600 C sind durchführbar, wobei die Veraschungszeiten von 5 bis 20 Minuten reichen. Um Materialien bei solchen Höchsttemperaturen zu veraschen, können einige Änderungen des Gerätes und des Mikrowelleninstrumentes wünschenswert sein.
Für die Durchführung dieser zusätzlichen Analysen kann die Gerätegrösse geändert werden, die Wattleistung kann verändert und die Veraschungsverfahren können abgewandelt werden. Daher wird in manchen Fällen eine 600 Watt oder 900 Watt Grundeinheit (CEM MDS-81) verwendet werden, oder eine solche Basiseinheit wird ersetzt durch andere geeignete Mikrowelleninstrumente eines solch allgemeinen Typs, die nach den Bedürfnissen abgeändert sind. An Stelle der Verwendung des porösen Quarzmikrofaserbehälters, um die zu veraschende Probe aufzunehmen, kann ein Porzellan- oder Quarzbehälter oder ein aus einem anderen geeigneten Material geschaffener Behälter verwendet werden.
In diesen Fällen kann das Veraschungsverfahren abgewandelt werden durch die Zündung des Alkohols, der das Magnesiumacetat begleitet (wenn solches verwendet wird), wobei dies ausserhalb des Ofens geschieht (um einen Verlust der Probe aufgrund der manchmal plötzlichen Zündungen im Ofen zu verhindern). Manchmal, selbst wenn der poröse Quarzmikrofaserbehalter verwendet wird, kann es als wünschenswert angesehen werden, wenn irgendein vorhandener Alkohol nicht zunächst durch Verdampfung bei dem Aufheizen auf eine niedrige Temperatur verdampft wird, die Ofentür während des Anheizens der Probe zu entfernen, so dass das Abflammen des Alkohols besser gesteuert und auf diese Weise ein Verlust des Probenmaterials verhindert werden kann.
Wie oben ausgeführt, können die Durchflussraten für die Luft durch den Ofen eingestellt werden, indem die Ofentür geöffnet oder geschlossen wird. Solche Durchflussraten hängen von dem Grad einer solchen Öffnung ab und ebenso von der Gesamtdurchflussrate durch die Kammer, die üblicherweise im Bereich von 1 bis 5 m3/min (Cu.m./min.) liegen. Die Gesamtluftströmung und die verschiedenen Öffnungen in und aus dem Ofen heraus werden in ihrer Zusammenwirkung ständig Luft in die Nähe des Materials transportieren, welches gerade verascht wird, so dass, wenn die Verbrennungsprodukte entfernt werden, diese durch frische Luft ersetzt werden.
Trotz des relativ starken Luftstroms durch die Kammer kann die Veraschungstemperatur innerhalb des Ofens aufrechterhalten werden, aufgrund der guten isolierenden Eigenschaften der Ofenwände und-tür und aufgrund des relativ kleinen Anteils von Gas, welches den Ofen während der Veraschung erreicht und verlässt, wobei das meiste der Luft um den Ofen herumstreicht.
Andere Abwandlungen des Gerätes und des Verfahrens schliessen die Verwendung anderer strahlungsabsorbierender Materialien an Stelle von Siliziumcarbid ein, z. B. Ferrite, oder das Installieren eines Quarzfasersicherheitsgitters über dem Veraschungsbehälter, die Verwendung einer strahlungsdurchlässigen Drehscheibe, um eine noch gleichmässigere Aufheizung der zu veraschenden Probe zu erreichen, und eine Abwandlung der Grösse und Form des Ofens, um eine gleichmässige Heizung und Steuerung des Luftstroms durch diesen zu verbessern. Obwohl eine Drehscheibe eine gleichmässigere Aufheizung der die Mikrowellen absorbierenden Heizelemente fördern würde, wurde herausgefunden, dass die Ofentemperaturen im wesentlichen durchgängig gleichmässig sind und dass eine Vielzahl von zu veraschenden Proben gleichmässig verascht werden.
Dies kann den exzellenten isolierenden Eigenschaften des Quarzschaums (ECCOFOAM) Ofenmaterials zugeschrieben werden. Dementsprechend werden Drehscheiben und spezielle Strahlungsmischer nicht benötigt, aber in manchen Fällen verwendet.
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Beispiel 5
Dieses Beispiel und die Beispiele 6 bis 8 beziehen sich auf die Herstellung und den analytischen Gebrauch der erfindungsgemässen Veraschungsbehälter. Ein 9 x 9 cm grosses Quadrat, bestehend aus Whatman Ultra-Pure QM-A Quarzfiltermaterial, welches eine nicht gewobene Lage von Quarzmikrofasern ist, wird um eine im wesentlichen zylindrische Glasform geformt zu einem flachen Zylinder mit einer Basis von ungefähr 6 cm Durchmesser, und dann wird der Zylinder mit etwa 3,0 g Wasser angefeuchtet, welches dadurch aufgebracht wird, dass es im wesentlichen gleichmässig über die Oberflächen des Filtermaterials gesprüht wird. Ein elastisches Band wird dann auf die Zylinderwand aufgebracht, wie in Fig. 9 dargestellt, um diese Wand in ihrer Stellung zu halten. Die Zugabe von Wasser zum Filter hilft, diesen in der zylindrischen Form zu halten.
Anschliessend wird der Filter beschnitten und das elastische Band entfernt. Dann wird der Zylinder entfernt, luftgetrocknet und dann in einem Muffelofen für ungefähr 10 Minuten bei ungefähr 870 C geheizt (oder gebrannt), um ihn auszuhärten und zu trocknen, wonach er aus dem Muffelofen entfernt wird und an Luft mit Raumtemperatur abgekühlt wird. Das Ergebnis ist ein formbeständiger, hitzegeformter, kurzer zylindrischer Behälter, nützlich für die Mikrowellenveraschung von veraschbaren Materialien, wie z. B. analytischen Proben. Der Behälter sieht aus wie der aus Fig. 8 und diejenigen aus Fig. 7. Obwohl der Behälter formbeständig ist, behält er sogar während der Verwendung bei erhöhten Temperaturen als Behälter für veraschbare Materialien, während deren Mikrowellenveraschung seine gewünschte Porosität.
Alternativ kann der Behälter in einem Mikrowellenveraschungsofen wie dem in Fig. 7 dargestellten bei einer höheren Temperatur, 950 C, gebrannt werden, und das Ergebnis ist das gleiche.
Beispiel 6
Ein Veraschungsbehälter in einer flachen zylindrischen Form, die im wesentlichen der der Beispiele 5 und 8 entspricht, wird hergestellt, indem ein 9 x 9 cm grosses Quadrat desselben QM-A Filtermaterials mit derselben Wassermenge befeuchtet wird, mit Hilfe einer Quarzronde, wie in Fig. 9 dargestellt, geformt wird zu einem flachen Zylinder, wobei dieser Zylinder zu der gewünschten Höhe von 1,5 cm beschnitten wird und wobei seine Seitenwand an der Ronde mit Hilfe eines Quarzfadens gehalten wird, wie ebenfalls in Fig. 9 dargestellt ist.
Der geformte Zylinder auf der Quarzronde wird dann einem Aushärteaufheizen bis zu einer Temperatur von 950 C für 10 Minuten in einem Mikrowellenofen wie dem von Fig. 7 unterzogen, wonach das Heizen beendet wird und die Ronde und der flache zylindrische Behälter aus dem Mikrowellenofen entfernt werden und in Luft mit Raumtemperatur abgekühlt werden. Nach dem Abkühlen wird der Behälter von der Ronde entfernt und ist gebrauchsfertig, wobei der Faden an seiner Stelle verbleiben kann oder nachdem dieser entfernt worden ist.
Beispiel 7
Dem in Beispiel 5 beschriebenen Behälter, der 0,50 g wiegt, wurden 2,01 g einer Kontrollprobe von Weizenmehl (von der American Association of Cereal Chemists) zugegeben, und dieser Probe in dem Behälter wurde ungefähr 3 ml einer 15 g/l Äthanollösung (95 % von Magnesiumacetat) zugegeben, um die gesamte Probe zu befeuchten (und auch, um einen Teil des Behälters zu befeuchten). Der Behälter der Testprobe, befeuchtet mit der Magnesiumacetatlösung, wird in den Mikrowellenveraschungsofen von Fig. 7 verbracht, nachdem dieser Ofen auf eine Temperatur von 935 C gebracht worden ist und nachdem das Heizen bei dieser Temperatur für 10 Minuten fortgesetzt worden ist. Dieses Heizen wird dann beendet und der Aschebehälter entfernt.
Das Gewicht von Mehlasche und Magnesiumoxyd beträgt 0,02 g, und das Gewicht des Magnesiumoxyds (vorher experimentell für die Menge der verwendeten Lösung erhalten) beträgt 0,01 g. Daher wiegt die Getreideasche 0,01 g, welches einem Ascheanteil von 0,05 % entspricht, was sich mit den Ergebnissen deckt, die durch die Veraschungen mit einem Standardmuffelofen derselben Probe (über einen Zeitraum von 90 Minuten) erhalten wurden.
In Abwandlungen dieses Experiments werden Behälter, die nach dem in Beispiel 5 als alternativ beschriebenen Verfahren hergestellt worden sind und nach dem Verfahren, welches in Bei-
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spiel 6 illustriert ist, ausgetauscht, und die Ergebnisse sind die gleichen. Wenn eine Vielzahl von Proben gleichzeitig verascht wird in einer Vielzahl von solchen Behältern, in einem Mikrowellenveraschungsgerät, wie in Fig 7 dargestellt, sind darüber hinaus genaue Ergebnisse für jede Probe ebenso erzielbar.
Beispiel 8
Erfindungsgemässe Behälter, die aus einem Mikrofaserfilterpapier hergestellt worden sind, welches kein Borosilikatglas enthält (welches in dem QM-A Filtermaterial anwesend ist), können ebenfalls in den beschriebenen Verfahren hergestellt werden, wobei geeignete Heiztemperaturen im Bereich von 500 bis 1000 C verwendet werden, wie beispielsweise 950 C, und werden zufrieden- stellend sein, selbst wenn nur die Hälfte des Wassers zugefügt wird, oder wenn gar kein Wasser vorher zugefügt wird (andere geeignete Flüssigkeiten, wie Äthanol können ersetzt sein). Solche Behälter können in Mikrowellenveraschungsgeräten, wie dem in Fig. 7 dargestellten verwendet werden, und genaue Analysenergebnisse sind erzielbar, wie durch Vergleich mit Standardmuffelofenanalysen derselben Testproben belegt werden kann.
Darüber hinaus können Ascheanalysen von anderen Materialien einschliesslich anderen Getreidemehlsorten, synthetischen organischen polymerischen Kunststoffen, wie Polyäthylen und Polypropylen, Stromsedimenten, Abwässerschlämmen, Kohle, Milchpulver und vielen anderen veraschbaren Materialien erfolgreich durchgeführt werden unter Verwendung der beschriebenen Verfahren und Geräte. In solchen Veraschungen wird die Veraschungstemperatur innerhalb eines Bereiches von 500 bis 1000 C verändert, und die Veraschungszeiten werden ebenso verändert, üblicherweise von 8 bis 20 Minuten, was von der Materialsorte, die verascht werden soll, und ihrer Veraschungstemperatur abhängt.
In all diesen Fällen sind zufriedenstellende Veraschungen und Analysen die Ergebnisse, welche mit den Bestimmungen übereinstimmen, die aufgrund von Verfahren mit Standardmuffelöfen erzielt wurden, die auf dieselben Testproben angewandt wurden.
Diese guten Ergebnisse werden ebenso erzielt, wenn der Zylinder durch eine flache zylindrische Abdeckung aus dem QM-A Filtermaterial abgedeckt wird, jedoch ist die Verwendung einer solchen Abdeckung nicht notwendig (obwohl es als eine Sicherheitsmassnahme angesehen werden kann, um sicherzustellen, dass keine Asche in der Abluft verloren geht).
Die Erfindung wurde mit Bezug auf Zeichnungen, Ausführungsbeispiele und deren Beschreibungen beschrieben, ist aber nicht auf diese beschränkt, da es offensichtlich ist, dass ein Fachmann unter Zuhilfenahme der vorliegenden Beschreibung Ersatzmittel und Äquivalente verwenden kann, ohne sich von der Erfindung zu entfernen.
PATENTANSPRÜCHE :
1 Mikrowellenofen mit einer verschliessbaren mikrowellendichten Kammer zum Erhitzen von in dieser Kammer befindlichen Materialien durch Zuführen der von dem vorgesehenen
Mikrowellengenerator erzeugten Energie und einem Behälter innerhalb der Kammer zur
Aufnahme der zu erhitzenden Materialien, welcher eine mikrowellendurchlässige Wand aus hitzebeständigem Material aus seinem inneren Hohlraum herum aufweist, wobei die
Wand des Behälters mit mikrowellenabsorbierenden Einlagen, weiche für die Veraschung der Materialien erhitzt werden können, einer Öffnung zum Einsetzen und Entfernen der zu erhitzenden Materialien und einem mikrowellenabsorbierenden Verschluss aus hitzebestän- digem Material zum Schliessen der Öffnung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der
Behälter (17; 117) einen Durchlass zum Einleiten von Gas in den Behälter (17;
117) und zum Ableiten von Gas aus dem Behälter (17; 117) und in der Kammerwand um den Behäl- ter (17; 117) herum angeordnete Öffnungen zum Einleiten (25,27; 131) bzw. zum Ableiten (33; 133) von Gas aus der Kammer (23; 118) aufweist.
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The invention relates to a microwave oven with a closable microwave-tight chamber for heating materials located in this chamber by supplying the energy generated by the provided microwave generator and a container inside the chamber for receiving the materials to be heated, which has a microwave-permeable wall made of heat-resistant material from the inside Cavity around, the wall of the container is provided with microwave absorbent inserts, which can be heated for the ashing of the materials, an opening for inserting and removing the materials to be heated and a microwave absorbing closure made of heat-resistant material to close the opening.
From DE-PS 3 936 267 a microwave oven with an insert for receiving substances to be heated is known, the insert consisting of a material that absorbs the microwaves.
In US 4,307,277 A a microwave oven is described to heat materials to high temperatures, such as. B. in the production of sintered ceramics. However, the heating furnace disclosed herein is not thermostatically controlled and no open-cell ceramic material is used for furnace walls and doors.
US Pat. No. 4,565,669 A describes devices and methods for ashing incinerable material. An ashing agent, e.g. B. a silicon carbide, heated with the aid of microwave radiation in order to ashes the sample to be analyzed, which can be stored on a base of connected quartz fibers, with the aid of the heat generated in the ashing agent. In this device, the silicon carbide is stored on a heat-resistant material and the sample to be incinerated is stored on a relatively thin quartz plate that is in contact with the silicon carbide. Such a device is arranged within a computer-controlled analysis device, such as.
B. An MDS-81 microwave drying / digestion system manufactured by CEM Corporation, which is described in its brochure "CEM Corporation Microwave Drying / Digestion System MDS-81 (Iaboratory microwave System)" published in 1981.
In US 4,565,669 A, a quartz fiber carrier pad and a cover of the material are used to surround an incinerable analysis sample which is analyzed during the incineration of the sample using heat generated by microwave radiation being applied to the microwave absorbing silicon carbide is steered under the pillow. Although various ashing devices for analysis purposes are described in detail in the literature, most of them use muffle furnaces to generate heat and use crucibles to hold the samples to be ashes.
The object of the present invention is to provide improvements over the constructions and the methods of US Pat. No. 4,307,277 and US Pat. No. 4,565,669 A and to achieve improved analytical results and faster ashing than can be achieved according to the prior art known to date.
To achieve this object, the microwave oven of the type mentioned at the outset according to the invention is characterized in that the container has a passage for introducing gas into the container and for discharging gas from the container and openings for introducing and / or arranged in the chamber wall around the container has for discharging gas from the chamber.
Although the microwave ashing apparatus is useful in the method of US 4,565,669 A to speed up ashing methods and the analytical determinations dependent thereon, the present invention is another significant improvement.
Further advantageous refinements of the microwave oven according to the invention are characterized in subclaims 1 to 9 and emerge from the following description and drawing.
In the microwave oven according to the invention, the sample to be incinerated is located in a container made of microwave-permeable (preferably essentially or completely microwave-transparent) material, which is an open-cell ceramic foam, preferably an open-cell fused quartz foam. Such container material and structure help to keep the ashing temperature uniform within the container cavity, and in addition the temperature is maintained at a desired level by a thermocouple control system, the transmitter of which is located in the container cavity. On
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Heating the sample to be incinerated more uniformly makes the incineration process more uniform and precise.
In addition, there is a potential loss of sample material that could damage the
Microwave oven leaves through the air, reduced. It has been shown that it is usually not necessary to use a cover made of sintered quartz fiber cushions to retain the ashes and prevent them from being carried away with the exhaust air. Therefore, when using a
Microwave oven according to the invention, the tare weight is lower and the weighings can thus also be more precise.
The invention encompasses various other advantages including the simple use of the microwave oven, the fact that the oven door can be removed at any time, improved combustion of solvent from that of the incinerable sample, this solvent accompanying each of the ashing auxiliaries made of magnesium acetate, more precisely automatic control the ashing conditions and faster ashing.
The invention is described below with reference to the drawings, wherein
1 shows a perspective front view of the microwave ashing device according to the invention, the chamber door being open, the oven door being removed and there being no incinerable sample in the oven,
Fig. 2 shows a larger perspective front view corresponding to FIG. 1, the
The oven door is in its almost closed position with the arrows
Display airflow into the chamber, into the oven, out of the oven and out of the chamber,
3 shows a larger exploded view of the assembly of the ashing furnace with a lower support and a protective screen under this support,
FIG. 4 shows a front view corresponding to FIG. 1, but with two containers for incinerable material in the furnace, FIG.
5 is a rear perspective view of the exterior of the microwave
Ashing device with a temperature control unit on this device,
Fig. 6 shows a schematic electrical circuit diagram of various elements of the
Microwave ashing device,
7 shows a perspective front view of a microwave ashing device, the chamber door being open and the oven door removed in order to show two of the containers according to the invention in the oven, and additional features of the invention being shown compared to FIG. 4,
8 shows a top and front perspective view of a walled ashing container of the present invention and
Fig. 9 is a top and front perspective view of an ashing container of the present invention, the side wall of which is around a circular blank.
mandrel) was formed.
In Fig. 1, an ashing device 11 includes a walled microwave containment chamber, such as that of the CEM Corporation MDS-81 microwave drying / digestion system, which is formed by a bottom, two sides, a lid, a back, a front and a door, wherein a chamber wall is provided with a reference number 13 which, as shown, points to the side wall of the chamber. A door 15 is shown open so that an ashing furnace 17 is visible. The ashing furnace will be described later with reference to FIG. 3. A temperature controller 19 is connected to an encoder 21 of a thermocouple in the cavity of the furnace by an electrical connection, not shown.
The airflow into the chamber, oven cavity and out of the oven cavity and chamber is described with reference to Fig. 2, as is the control and display panel of the microwave portion of the device, which panels are those of the MEM-81 model of the CEM Corporation resemble.
In Fig. 2, the air or gas flow through the ashing device is indicated by dashed arrows. Air enters the walled microwave-retaining chamber, designated 23, through grille openings 25 and 27 in chamber side walls 29 and 31, the grille openings being located near the bottom of the chamber, and up and around oven 17 around, cooling the outside thereof, after which it comes out through an outlet opening or cooling air duct 33, from which it is led out of the device through an exhaust gas duct, as shown in FIG. 5, preferably to an extractor hood or in some other permissible manner.
In Fig. 2 is an oven door 35 which is essentially one
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has a trapezoidal horizontal cross-section with handle sections or finger recesses cut into the base of the trapezoid (the front of the door) in place in the furnace wall, but the door opening is not completely closed and thereby allows air to flow into the furnace cavity (in Fig. 2 not shown), as indicated by arrows 37 and 38. Although the arrows indicate the gas flow under the door, air also gets into the interior of the furnace through the side gaps between the furnace door and the furnace wall. Similarly, air can exit the top of the oven, as indicated by arrows 41 and 43, as well as through the upper portions of the side openings.
An arrow 45 shows the path of air and combustion products out of the furnace cavity through a vertical opening 47 between the thermocouple sensor 21 and the wall of this opening in the upper region of the furnace 17. The gas discharged from the furnace cavity passes through the cooling air opening 33 out to a suitable hood or other extraction device. This creates channels for air or other gases through the furnace and through the chamber and interior of the furnace. It should be pointed out that the air inlet openings 25 and 27 and the cooling air opening 33 are covered by covering material (not shown in detail) in order to prevent microwave radiation from escaping from the chamber which retains the microwaves.
The chamber walls and the door are made of a metal or a metal alloy, such as. B aluminum or stainless steel, and can be coated with a radiation-transmissive polymer, such as polytetrafluoroethylene (polytetrafluoroethylene). Alternatively, but not equally desirable, the door may be glass lined and coated to prevent radiation from escaping.
The temperature controller 19 comprises three control buttons and a display. The keys are labeled "S", "Rise" and "Descent" (not so marked in Fig. 2) and their use will be mentioned later in connection with a description of how the controller is programmed. The section of the device comprising the microwave system comprises control means, such as those from the CEM MDS-81 laboratory microwave system. They include a switch 49 and control panels 51 and 53. Panel 51 includes programming, reset, input, stop and start keys and panel 53 includes numbers 1,2, 3,4, 5,6, 7,8, 9 and 0 (none of which are shown in detail). A display 55 is designed as an alphanumeric type.
The ashing furnace 17 shown in FIG. 3 comprises combinable and separable one-piece lower and upper sections. An upper section 57 consists of a material with heat-resistant and microwave-permeable properties, which also has a low thermal conductivity and which is preferably an open-cell fused quartz foam. A vertical opening or hole 58 allows a thermocouple transmitter and connection (neither of which is shown in this view) to pass through the upper portion.
The ashing furnace 17 further comprises a one-piece separable lower section 59, made of the same heat-resistant material, which has a recess therein which, together with a corresponding recess in the upper furnace section, forms the furnace cavity. The lower portion 59 includes a plurality of slots or grooves 61 on the bottom and other slots or grooves as shown at 63 and 65. The grooves 61 serve to arrange floor heating elements 62 and the grooves 63 and 65 each serve to arrange heating elements 64 and 66, respectively. Similar grooves, which are not visible in FIG. 3, are provided for the arrangement of front heating elements 67 and rear heating elements 68 .
Ceiling heating elements (not shown) may also be provided in the upper section 57 of the furnace in suitable slots, grooves, channels or other holding means molded therein. The various heating elements consist of microwave-absorbing material, which can be heated up to an ashing temperature by microwave radiation. A very preferred such material is silicon carbide, and preferably the heating elements are separated, with surfaces that are flush with the inner walls of the furnace cavity.
The furnace door 35, which is shown with a trapezoidal horizontal cross-section (but which can also have another suitable cross-section) is adapted in its shape to a corresponding wall opening in the front of that of the upper furnace section, and when it is in place, they form Inside and the inside of the upper and lower wall sections the furnace cavity. The front of the door has a pair of grooves 69 which are designed as parts of a handle or handle means for easy removal, closing or adjustment by hand
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to allow the door position. The furnace is supported by a heat-resistant block 71, which is located under a smaller part of the bottom of the furnace.
Such a support enables air or other gas to circulate under a large part of the underside of the furnace, thereby facilitating its cooling. Under the heat-resistant support, an intermediate layer is shown, such as. B. a cloth or a grid made of temperature-resistant plastic, metal or other suitable material. The function of the cloth or grid is to scratch the
Surface of the interior of the chamber is prevented by the heat-resistant support, which is often rough
Has surfaces.
Since Fig. 4 essentially corresponds to Fig. 1, except for the presence of one
4, only this aspect of FIG. 4 will be described below. In Fig. 4, the ashing furnace 17 consists of separable upper and lower sections 57 and 59, respectively, which are shown together with the heating elements in Fig. 3, of which the rear heating elements 69 are visible in Fig. 4, and these parts form the ashing space when the door 35 is in place. In this
Two porous, walled containers 75 made of a band material made of quartz microfibers are arranged in space. Appropriate loads of ashing material 77 are contained in the containers (or they may contain the resulting ash).
Details of the ashing process will be described later.
5 shows an ashing device 11 with the temperature controller 19 arranged thereon, a thermocouple (in the furnace cavity) being connected to the controller. Reference number 79 denotes the power cable for the ashing device, and air slots 81 and 83 are intended to allow air flow through an air duct around the chamber to assist in cooling the exterior of the chamber. A magnetron is arranged between an outer wall 85 and the chamber, from which microwave radiation is directed into the radiation-retaining chamber, the walls of which consist of microwave-reflecting material, such as, for. B. stainless steel or other suitable metals or alloys, which can be coated with a lacquer or a polymeric protective layer.
The magnetron is a standard part in microwave devices of the type described and is hidden within its walls. Therefore, it is not shown in the present drawing. A cooling fan for the magnetron is also not shown, although such a fan is present in the device. Number 87 denotes an opening in the device for removing the air which is blown over the magnetron in order to cool it. A blower (not shown) is provided within the device to exhaust air and combustion gases from the furnace and to create an air flow through the chamber and through the furnace. A motor for such a blower is identified by reference number 89 and the associated outlet is identified by number 81. A receptacle 93 is provided for connecting a temperature control cable 95.
An electrical power cable 97 is connected to controller 19 at 99. A fuse is provided at 101 and a power switch is shown at 103. Connection cables 105 and 107 for the thermocouple are connected to a connector plug 109 of the thermocouple, and these cables or connections are also connected to a thermocouple (not shown in FIG. 5), which is preferably arranged in the upper middle section of the furnace cavity. Such a connection leads into the ashing device 11 at 110.
6 shows the relationship between the control keyboard (and the alphanumeric display), the microwave processor, the temperature controller, the thermocouple and the power control to the magnetron. The control keyboard controls the amount of power used and the time of heating, which are shown in the alphanumeric display after being set by the keyboard operation. The temperature controller controls the ashing temperature and permitted temperature deviations (often +/- 2 C or +/- 3 C) from the set temperature.
A thermocouple 114 provides the input for the temperature controller with the temperature inside the oven, and the controller actuates the microwave power controller to turn off the magnetron when the temperature is higher than predetermined and to turn the magnetron back on when the temperature drops below the set value . Further details regarding the function of the control keyboard for the device and the temperature control are given below. 7, a microwave ashing device 111 comprises top, bottom, side and rear walls,
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all denoted by the number 113 pointing to the side wall, and a door 115, which form a microwave-retarding chamber 118. Inside the chamber is an oven 117, which has upper and lower sections 119 and 121, respectively, and an oven door 123.
These furnace parts are made of microwave-permeable open-cell quartz, which has a low thermal conductivity and is heat-resistant and can therefore be used at very high temperatures without adverse changes. Such a material is, for example, ECCOFOAM Q, preferably ECCOFOAM QG, which is described in a document entitled "ECCOFOAM Plastic and Ceramic Foams", from Emerson and Cumming, Canton, Massachusetts, from March 1980. Inside the oven an oven cavity 125, and microwave absorbing material 127 is arranged in grooves or slots (not shown) in the upper and lower sections 119 and 121, the surfaces of which are flush with the inner surfaces forming the oven cavity.
In the oven cavity, two of the containers of the present invention are shown, indicated at 129. Also shown in Figure 7 are inlets 131 to allow air to enter the chamber, some of the air will flow through the furnace cavity, but most of it will sweep around chamber 118 and serve to cool its walls. Such air exits the chamber through an outlet 133. A thermocouple 135 is disposed in the oven cavity and communicates with a temperature controller 137 through connection means (not shown). Both the main microwave generating unit of the device and the temperature controller 137 include controls and displays that are well known and therefore are not numbered here in detail.
8 shows one of the containers according to the invention. Such a container is in one piece, the bottom 139 and side wall 141 consisting of the same layer of porous, non-woven quartz microfibers. The container shown is made from a rectangular section of the fiber material and includes seam lines like that shown at 143. 9 shows a step in the manufacture of the container 129. As shown, the layer of nonwoven microfiber quartz has been formed around the base of a cylindrical disc 145 and excess material has been cut off along the top edge 147.
A quartz monofilament 149 or an elastic band or similar retention means holds the porous microfiber quartz layer close to the round blank during shaping, but is later removed in accordance with conventional manufacturing processes. After the sheet is shaped, it is moistened, closely molded around the round blank, trimmed, removed from the round blank, and air dried, after which it is fired to provide the dimensionally stable container of this invention. If air drying is preferred, it can sometimes be omitted.
Although the container according to the invention is shown as a short cylinder, other container shapes can also be produced if appropriately shaped round blanks are used. In this way, containers of rectangular or square horizontal cross-section can be produced. Although various forms of containers can be produced, it is preferred that these containers be relatively flat, usually with a ratio of height to substantially horizontal dimension of less than one to one, and preferably not more than one to two. Such conditions, such as. B. for height / diameter, can be in a ratio of 1/10 to 1/2, preferably in the range of 1/5 to 2/5, for example by 1/5 or 3/10.
Although different sizes of containers can be used, a diameter of 2 to 10 cm, preferably 4 to 6 cm and a height of 0.5 to 4 cm, preferably 1 to 2 cm, is usually preferred for flat and cylindrical containers. Flat cylindrical containers are preferred.
The device for using enough microwave energy to incinerate a sample of material can be any suitable microwave device that can direct microwave radiation onto the heating elements in the oven. As mentioned earlier, a CEM Corporation MDS-81 system is useful, but similar systems can also be used along with an internal oven, temperature control, and a container for the material to be incinerated. The system will preferably include a microprocessor, a digital computer and control options for regulating the application of the microwave radiation to the elements to be heated.
In this way, the microwave radiation can be used for desired periods of time and at different radiation levels if this is desired, but often the radiation level will consistently be at the highest intended capacity.
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Key elements for the microwave system used will be a correct gas (air) flow through this system to cool the oven and no microwave charge in the system except in the oven. Furthermore, the furnace should allow the extraction of exhaust gases or combustion gases as well as the inflow of fresh gas (air or a suitable oxidizing agent).
It is pointed out that in some of the devices mentioned, the power range of the microwaves can be controlled from 1 to 100 percent or full load (500 to 1500 watts in some cases) in 1% steps. Of course, lower and higher powers can also be used, for example up to several kilowatts, for example 0.3 to 5 or 0.4 to 2 kw, but 0.9 or 1 kw will usually suffice. In the United States, the frequency of the microwave radiation used is usually 2.45 gigahertz, and in the United Kingdom it is usually 0.896 gigahertz.
Such a frequency can be in a range from 0.3 to 50 gigahertz (or higher) and is preferably in a range from 0.8 to 3 gigahertz. The displays of the devices described have up to 40 letters in their alphanumeric display, and in some In some cases, they may include audible tones for feedback to the operator. The controls include a keyboard of up to 20 keys for input.
One of the advantages of the present invention is that the microwave device described can be used for ashing or for other processes for which each of these devices can be originally designed, such as moisture determination. Volatility analysis and the acceleration of chemical reactions. When used to incinerate material, the devices are usually operated at their highest power level, which is often around 560 or 1000 watts. Ashing times can be set as desired, and ashing times of 2 to 20 minutes or 5 to 15 minutes are usually used, but the oven can be preheated for periods of 5 minutes to 2 hours, usually 20 to 60 minutes.
The main material for the construction of the oven, which is used in the microwave system described above and is part of the device described, is heat-resistant, of low thermal conductivity and permeable to microwave radiation. Such materials have been found to include ceramic, glass, and quartz foams, with the quartz foams being highly preferred because they allow higher temperature processes because they have low thermal conductivity and are exceptionally transparent to microwave radiation, being essentially or completely transparent to are such radiation. So z. For example, assume that over 99% of the microwave radiation passes through the walls of the ovens described, as long as they are not absorbed by the microwaves in the oven.
In the case of quartz foams, the open-cell and fused or sintered (American: fused) are most preferable.
Such materials are available from Emerson and Cuming in Canton, Massachusetts and are marketed under the registered trademarks ECCOFOAM Q. Two varieties of ECCOFOAM Q are sold, ECCOFOAM Q-G and ECCOFOAM Q-R. The latter is heavier and stronger, but for the purposes of the present invention it is preferred to use the first. The properties of such fused open-cell quartz foams are described in technical booklet 6-2-12 A, published by this company.
Fused foam materials of the types mentioned are considered useful for the manufacture of the furnaces described, in particular if they have a density in the range from 0.3 to 0.8 g / cm, a modulus of rupture in the range of 10 up to 50 kg / cm2 and a thermal conductivity in the range of 0.5 to 1.5 BTU / hr. / sg. ft./ F./in. Such materials should continue to function in the ashing applications of the present invention at appropriate ashing temperatures, preferably in the range of 800 to 1000 ° C. The foam quartz, which consists essentially of pure silicon dioxide or foam ceramic, should not decompose or age significantly when exposed to such temperatures.
If ashing is to be undertaken at higher temperatures, an appropriate high-temperature building material will be used and the ECCOFOAMS mentioned are preferred because they are stable up to 1650 C for relatively short periods and because they are considered to be even more stable at 1090 C, whichever temperature they are for longer Periods without adverse effects
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can be exposed. The ECCOFOAM products mentioned are available in sheet or layer form, these layers having dimensions of 30.5 x 45.7 x 7.6 cm for ECCOFOAM QG and 30.5 x 45.7 x 11.4 cm for ECCOFOAM QR . Such layers or plates are processed until the desired shape is achieved, using ablating, cutting and grinding techniques.
Although ECCOFOAM can be glued to itself and other materials, such gluing is mostly avoided in the manufacture of the stoves according to the invention, since the adhesives usually lose their effectiveness at higher temperatures or degrade at such temperatures.
The ashing agent consists of a microwave-absorbing material which does not have a Curie temperature which is below the desired ashing temperatures and which can be heated by microwave radiation to a temperature in the range from 400 or 500 C to 1650 or 1700 C. Sometimes the ashing range can be even higher, being limited by the melting, sublimation or decomposition point of the equipment materials used or the substance to be incinerated or their oxides, but normally a range of 600 to 1000 C is appropriate and 800 to 950.975 or 1000 C is preferred more often. The ashing device is stable at the desired operating temperatures and is essentially or completely non-oxidizable at this temperature.
It should continue to be structurally healthy at this operating temperature in that it does not decompose, is not broken down and does not dust. Although various materials can absorb microwave radiation and can be heated to temperatures in the ranges described, silicon carbide is the most useful and most preferred of such materials. Silicon carbide in powder, granular or other particle form (the effective diameter of the particles usually being 0.5 or 1 cm) can be heated by microwave radiation, but in this form it is not effective enough to be used as an ashing agent for a variety of purposes serve ashesable materials, as they are used and for their analysis the device according to the invention is provided.
However, silicon carbide, which is in a continuous sintered or solid non-particle form, gives very good results and has been successfully used in the analysis of various materials for ash levels.
The one-piece silicon carbide ashing agent can be in various shapes or configurations to fit properly in the cavity of a furnace wall, but regular parallelepipeds are preferred, such as flat prisms or rectangular cross-sections. Suitable materials can be commercially available "finishing sticks" that can be used to remove grinding wheels. Of these, those of Norton Company under the trademark "CRYSTOLON", particularly their 37 C 220 grade, which is a ceramic bonded silicon carbide, are preferred, but other silicon carbide products can also be used. Among these are Norton Company's JKV finishing sticks and silicon nitride bonded silicon carbides, designated CN 137 and CN 233.
Even if such products deteriorate physically after many uses, they are relatively cheap, so that a scheduled periodic exchange, e.g. B. can be done after about every thousandth analysis, but so far, users have never had to replace any Crystolon silicon carbide. Other microwave absorbing heating elements that can be used include ferrites, garnets and similar prior art materials.
The thermocouple that is used to measure the temperature in the oven during its microwave heating can be any suitable thermocouple that resists the ashing temperature and is unaffected by any combustion products and other gases released from the ashing material during its ashing . A type K thermocouple (chromel-alumel) has been found to be satisfactory for devices according to the invention. During use, the thermocouple comprises a solid shell which is electrically grounded to the chamber wall. It has been found in practice that the functionality and accuracy of the thermocouple was not adversely affected by the microwave radiation.
Instead of the thermocouple, other temperature measuring devices can be used (with the temperature control) to switch the magnet current on and off and thereby regulate the furnace temperature. They can be infrared sensors, vapor pressure-dependent switches, bimetallic switches and expansion-dependent displays, all of which are appropriately arranged in the device and on one
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sensitive temperature controller can be connected, which can convert any received signal into on / off pulses or instructions to the magnetron switch.
The temperature controller is an electronic instrument of conventional cut, which opens and closes an electrical supply line for the magnetron and closes in response to an electrical signal from the thermocouple. This will be discussed later when its programming is described in more detail. However, other forms of controllers can be used with other temperature measuring devices.
The sample to be incinerated should not be placed directly on the heating elements or the microwave-permeable wall material of the oven, as is obvious, and therefore a support for the sample is used. Such a base should preferably be lightweight and must withstand the high ashing temperatures. Furthermore, it should be microwave transparent, preferably microwave transparent or essentially microwave transparent (usually 95% and preferably more than 99% of this radiation allowed to pass through) and should not allow passage for the sample to be incinerated or the resulting ash. A suitable support or container material for the sample to be incinerated is a lightweight filter material made of quartz microfibers (micron size).
The microfiber quartz layer will preferably have a thickness in the range from 0.2 to 0.7 mm and such a porosity that the pressure drop across it is 1 to 5 mm of mercury at 5 cm / sec air flow velocity, that it is resistant to high temperatures, for example to to 500 C without adverse effects, that it retains micro-sized particles, that it lets through microwave radiation and that its weight is in the range of 50 to 200 g / m2.
The material will preferably have a thickness in the range of 0.3 to 0.6 mm and a pressure drop of 2 to 4 mm of mercury at 5 cm / sec flow velocity of air that it can withstand high temperatures up to 1000 C, albeit with a certain Resists embrittlement and retains over 99% of micro-sized particles that it is transparent to microwave radiation and has a weight in the range of 75 to 125 g / m2. Such a container will usually weigh in the range of 0.2 to 0.6 g, preferably 0.3 to 0.5 g.
A very suitable construction material for the containers according to the invention is sold by Whatman Laboratory Products, Inc., Clifton, New Jersey, for use as an air pollution filter under the name "Whatman Ultra-Pure QM-A Quartz Filters", which is described in their publication No. 860 -QM-AA are described. According to this publication, the material described is an ultra-pure quartz microfiber filter sheet which contains a small proportion (5%) of conventional borosilicate glass microfibers contained in this sheet for papermaking purposes.
The publication does not describe or suggest the use of the material mentioned as a container, does not refer to ashing of analysis samples and does not mention the use of microwave heating for the ashing of such samples or for the ashing of other materials. According to the Whatman publication, the weight of the QM-A quartz filter is 85 g / m2, its thickness is 0.45 mm, it retains 99.999% of 0.6 micron particles at 5 cm / sec air flow velocity. It has a dry tensile strength for a 1.5 cm wide strip of 250 to 300 g, and it can withstand a maximum temperature of 500 ° C.
A relatively simple method is used to produce the containers according to the invention, in which a non-woven layer of the microfiber quartz described is designed, moistened, shaped, trimmed, removed from a round blank, air-dried and fired. If the retention and blank materials are sufficiently heat resistant, the firing can take place while the sheet material is held in place on the blank. Such heating must take place at a sufficiently high temperature in order to obtain a dimensionally stable container, the temperatures normally being at least 400 ° C. but preferably in the range from 500 to 1200 ° C.
The heating time and the desired treatment temperature will normally be in the range of 1 to 20 minutes, with ranges of 1 to 15 minutes and 5 to 12 minutes being preferred and particularly preferred. For example, a 10 minute heating period at around 800 to 900 C is often used. It has been established that during this treatment process the borosilicate glass component of the microporous quartz filter material is removed, leaving a shaped container of quartz fibers which are still porous and which are even more heat resistant than the starting material.
The described heating or burning of the container can be done in different heating devices.
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effects are made including ovens and muffle ovens, but preferably it is in one
Microwave incinerator of the type in which the container is primarily intended to be used. Preferably the heating will take place up to a temperature at least as high as that to which the container will be heated during the ashing process, but lower temperatures may also be sufficient. The sheet material can be moistened before and after shaping, and this moistening can be done by spraying, brushing or dipping.
It will usually be preferred to limit the amount of moisture to be applied to the microporous quartz material to be deformed to the amount that will effectively facilitate its deformation into the desired container shape, which amount will usually be that which is sufficient to moisten the entire material. Drying before firing can be on or removed from the
Rounds can be performed and can be done by hot air, radiant heating or other means, in addition to ambient air drying.
If a round blank or other shape is not used for the microporous layer during firing to a dimensionally stable arrangement, e.g. For example, if a shape of an upwardly widening bowl is desired, the sheet can be deformed to such a shape and its outer edges cannot be supported or supported during heating as by the top walls of a larger cylinder. Various types of shapes can be used including tubes between which the desired container walls are held during heating, but a cylindrical disc similar to that shown in FIG. 9 is preferably used to make the preferred relatively short cylindrical containers.
Such a circular blank can be made of any suitable material including various glasses, plastics, metals and alloys such as copper, brass, steel and stainless steel, but if the circular blank is to remain in place during firing, it should also be heat resistant. When heating the deformed layer on the mold is to be carried out in a microwave incinerator, in which the presence of metals is often avoided, the mold is preferably made of a microwave transparent material such as quartz, although various ceramics and glasses are also used under the appropriate circumstances can be. Whichever firing method will be used will be satisfactory as long as the container wall does not collapse or deform undesirably.
The heating or firing is preferably carried out in a microwave incinerator, such as that described in this application, whose functioning is satisfactory and which exposes the containers produced to a test which almost mimics the actual conditions of use. Heating in such a device will usually take place in the range of 800 to 1000 C, for example 850 or 950 C, but can also take place in the above-mentioned range of 500 to 1200 C and can also be carried out at low temperatures such as 400 C or at high temperatures like 1600 C in some circumstances.
Many of the above temperatures are above the maximum temperature specified by the manufacturer of the quartz filter and which is 500 ° C. The applicant has surprisingly found that such containers can be made dimensionally stable by heating them to temperatures which are close to or above the temperature which the manufacturer has given as the maximum temperature up to which the filters should be raised . During such heating processes, the originally flat sheet of filter material is transformed into a dimensionally stable container, which is used to hold samples to be incinerated for microwave incineration processes.
Such permanent deformation of the sheet material takes place at temperatures below the melting point of quartz, and the porous sheet does not lose its porosity due to fusion. The presence of the small proportion of borosilicate glass microfibers in the quartz layer appears to be helpful in the manufacture of the containers according to the invention, but it is not believed to be essential to achieve the desired result.
It is believed that other glasses can replace the borosilicate glass or that such glasses can be omitted and still useful dimensionally stable containers for microwave ash analysis can be made, but preferably the starting material described is used, which is a small proportion, usually between 1 and 10% , contains borosilicate glass microfibers.
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After heating is complete, the container is removed from the heat source and air cooled at room temperature. Slow cooling is preferred to relieve tension and prevent severe embrittlement. Cooling times (down to room temperature) from 30 seconds to 10 minutes are considered useful to produce satisfactory microwave ashing containers.
A relatively minor disadvantage of the quartz filter material mentioned is that it appears to crystallize and become brittle when exposed to higher temperatures, such as those above 500 C, for a relatively long time. However, it can be used to hold the sample to be incinerated and can be used repeatedly if appropriate care is taken. It is estimated that between 5 and 50 analyzes can be performed before a new container of quartz filter material should go into service. These items are relatively inexpensive and, accordingly, this "disadvantage" is not considered to be serious. A preferred container for the sample to be incinerated is shown in FIGS. 4 and 7 to 9.
Other non-porous material containers can be used to hold ashing samples during ashing, such as crucibles made of quartz, borosilicate glass, ceramics, porcelain, and platinum, but their uses are usually limited to certain mergers and "dry ashes" . For reasons explained further below, such containers are not suitable for normal microwave ashing, like documents and containers which are made from the described quartz microfiber filter material.
Practically all materials that can be incinerated within the temperature range accessible to the device according to the invention can be incinerated satisfactorily in this. Among these materials, e.g. B. the mentioned synthetic organic polymers, sewage sludge, activated sludge, industrial waste, river, sea and river bed sediments, coal, food, paper and building materials. The ash content of such materials is often as low as less than 1 or 0.1%, but it can also be higher, even 10% or more, and the device according to the invention will be reproducible and ashes precisely such different materials and all the ashes in the porous described Hold containers back.
To set up and operate the device shown and described, the following procedure should be followed:
1. If the thermocouple is not in place, it should be placed in the microwave retentive chamber as shown in FIGS. 1, 2, 4 and 5 and as described above.
The solid casing of the thermocouple should be properly earthed to the chamber wall or other grounding location to avoid possible damage to the
To prevent temperature controller
2. place the grid 73 and the heat-resistant support block 71 on the bottom of the chamber,
3. remove the upper section 57 of the ashing furnace and place it in the chamber under the thermocouple,
4. Align the hole in the upper section of the oven with the thermocouple and move the upper section upward so that the thermocouple lies in the oven cavity 23 created by inserting the lower oven section 59.
5. While the upper section of the oven is held up, the lower section into the
Slide the chamber and align it with the top section,
6. Lower the top section of the oven onto the bottom section.
The thermocouple should extend approximately 1 cm into the cavity of the ashing furnace, but this distance can be set as desired, depending on the analysis of the analysis results, and can be within 0.8 to 5 cm from the top of the furnace interior, preferably 0.8 to 3 cm for the oven described,
7. Attach the door 35 to the ashing furnace in its closed position.
8. Place the temperature controller on top of the chamber that retains the microwaves and insert the thermocouple plug into the back of the controller and connect the temperature controller cable to the microwave system, as shown in FIG. 5.
9.
Insert the mains cable plug (not shown) of the microwave system and the controller into suitable electrical connections and the mains switch of the controller into the "On" position.
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Position,
10. To minimize the time required to heat the samples to be incinerated
Preheat the ashing furnace from room temperature to the desired ashing temperature, entering the desired ashing temperature in the temperature controller as described below. Then the microwave system to 60
Program minutes of microwave heating and set the power to 100%.
Press the start button and let the oven preheat. The oven usually becomes one
Reach operating temperature of approximately 950 C in 30 minutes or one of approximately 1200 C in one hour. If the oven temperature is to be kept longer than 60 minutes, the microwave system controller can be programmed for such a longer time. The ashing furnace temperature can also be reprogrammed according to the control programming method as described below.
11. Put the amount of the sample to be incinerated in the container, or if several samples are to be incinerated at the same time, put them in several containers,
12. Press the stop button, open the chamber door, remove the oven door and the or
Place the container of the sample or samples to be incinerated in the interior of the
Use of pliers.
Reinstall the oven door, keeping it closed or slightly open if preferred, and then close the chamber door,
13. Press the reset button and press the start button, which turns on the magnetron and starts heating the sample or samples,
14. after the ashing is finished, which is usually around 10 minutes at the desired one
Temperature lasts, press the stop button, open the chamber door and remove the oven door (which can be done easily by hand despite the high internal oven temperature). Use pliers to remove and open the ash container (s)
Let it cool down at room temperature. Replace the oven door after removing the container or containers to prevent heat damage to the chamber door.
Then close the chamber door and press the start button to keep the furnace at the ashing temperature
The following is a description of the procedure to be used to program the temperature controller.
1 Insert the thermocouple connector into the controller, press the controller's S button, and 0 will appear on the controller display. Press the increase button and hold it down until 28 appears on the display. If 28 has been exceeded, press the decrease button until 28 is reached,
2. Press the S key and degrees Celsius or degrees Fahrenheit is displayed a) If C is displayed and C is the desired display, continue with step 3. b) If C appears and F is the desired display, press the descent key and F will be displayed, then go to step 3., c) if F appears and F is the desired display, proceed to step 3. d) if F appears and C is the desired display, press the increase key and C will be displayed , then continue with step 3.
3rd
press the S button and SP1 H will appear momentarily. Press the increase or decrease button until the desired temperature setting point appears. This sets the upper temperature limit SP1 H. The maximum operating temperature is integrated in the controller circuit, for example it can be 1200 C in some cases or at
1650 C in others, depending on the design of the device,
4. Press the S button and SP1 L will currently appear. Then the increase or
Press the down button until 0 appears. This sets the lower temperature limit SP1 L,
5. Press the S button and SP2H will appear momentarily. Then press the increase button until 2499, the maximum value, appears.
This sets the upper limit
SP2H, which is not used in the program, but which is necessary to operate the unit correctly,
6 Press the S button and SP2L will appear at the moment. Then press the increase or decrease key until 0 appears. This sets the lower limit value SP2L, which is also not used in the program, but which is necessary to correct the unit
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operate,
7. Press the S key and HYS will currently appear. Then press the increase or decrease key until 1 appears, this sets the operating fluctuation range to maximum process accuracy,
8. Finally press the S button and RUN appears momentarily, the real temperature of the ashing furnace will then appear. The programming of the controller is now finished.
Such programming must be completed within 2 minutes or the
Controller will exit programming mode and it will be necessary to repeat steps 1 through 8.
By executing the instructions (steps 1 to 8) described above for programming the controller, upper and lower temperature limits are entered in the controller program. These fixed points can be identical, in which case if the measured temperature falls below a predetermined hysteresis value (which is usually 2 or 3 C), the magnetron is switched on again and it is switched off if the measured temperature is above the same value rises above the specified temperature.
The ashing device according to the invention is controlled by a combination of a temperature controller and a one-chip microprocessor. The microprocessor executes instructions from given values in an integrated EPROM. During operation, the microprocessor receives commands and time data from an operator through the microwave instrument or system keyboard. The operator can read a response to most commands on the associated 20-digit alphanumeric display.
When the operator enters the time data on the keyboard, this data is stored in a temporary RAM memory. After the time for stage 1 has been entered, the microprocessor enables the entry of a start command. When Start is pressed, the microprocessor changes one of its output lines from "High" to "Low" and begins a time countdown. This digital "low" is wired through a set of normally closed contacts in the temperature controller and then to the microwave solid state relay (SSR).
This "low" turns on the SSR, which controls the microwave power. The SSR in turn then turns the alternating current (AC) on to the microwave high voltage region and the magnetron generates microwave energy.
Microwave energy directed into the furnace cavity heats up the heating elements of the incineration furnace, which heat up the furnace cavity and the sample to be incinerated. The thermocouple determines the temperature of the ashing furnace and the output of the thermocouple is connected to the temperature controller, which constantly compares the measured temperature with the set temperature that had previously been entered. When the measured temperature equals the set temperature point, the temperature controller opens the normally closed contact and interrupts the digital signal that the SSR had previously switched on. Without this signal, the microwave energy ends and the incinerator stops at this set temperature point and begins to cool slowly.
If the measured temperature falls below a specified hysteresis value (usually 2 to 3 C), the controller closes the open contact and the SSR is switched on. The microwave energy then raises the temperature of the incinerator to the specified temperature. These processes are repeated until the total heating time, as set by the operator, has been counted down to 0. The microprocessor changes the digital signal back to a high state and the microwave heating and control ends. At any point during the "count down", the operator can press the stop button to stop the "count down" and stop the heating process if so desired.
In the above description, the temperature controller is separate from the microwave instrument (CEM microwave drying / digestion system MDS-81) because the MDS-81 system was available "hardware" that could be used in conjunction with a less complex new controller. However, it is within the scope of the invention to integrate the temperature controller in the microwave instrument.
Ashing a sample to be incinerated in the device according to the invention is a simple process. It is only necessary to place the sample in a suitable container of the type described above and to insert it into the interior of the oven, the oven door and the
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Chamber door are closed and the start button is pressed. After the ashing temperature has been reached, most of the samples will be completely ashes within 10 minutes, but an end to the ashing can be checked by weighing the ashing sample (in the container, after cooling) and then weighing it again after it has also been exposed to the ashing conditions.
If the weight does not decrease further, the ashing is finished and the time required to finish the ashing is also finished, although additional time, for example an addition of 20%, is usually used to be sure. With these weighings, the ashed sample and the container should not be weighed, but should be conditioned for weighing, as is known in the art, but such conditioning is done very quickly with the support according to the invention.
Normally, the device and method according to the invention is used to analyze materials for their ash content. In such methods, the container is weighed without and with the sample to be incinerated before ashing, and the container with the ash is weighed after ashing has been completed. The percentage of ash in the original sample can then be easily calculated by dividing the ash weight by the sample weight and multiplying by 100. However, in some ashing operations, it is common to use a dispersant, such as magnesium acetate, which, with its effect, prevents the formation of a glass or glass-like residue in the ashing container, which residue may contain unshaved sample portions.
Without the use of such a dispersant, false high or low ash levels can be obtained. When the dispersant is used, an empty run is normally first performed to determine how much of the apparent ash weight is actually ashed dispersant, and this weight is subtracted from the apparent ash weight to give the true ash weight.
Although different sample weights and different container numbers of samples to be incinerated can be used in the ashing devices according to the invention, up to 4 or 5 porous, heat-resistant and microwave-permeable materials are used in a typical such device in which the interior of the furnace is approximately 14 x 14 cm or approximately 200 cm2 Load containers for samples to be incinerated, these containers preferably having a short cylindrical shape with a base area of approximately 15 to 25 cm each, e.g. B. 20 cm2 and a height in the range of 0.8 to 2 cm, z. B. about 1 or 1.5 cm. It is desirable for the containers to be as light as possible, usually in the range from 0.2 to 1 g each, preferably 0.3 to 0.6 g, e.g. B. about 0.4 or 0.5 g.
The weight of the sample to be incinerated will usually be in the range of 1 to 10 g, preferably in the range of 1.5 to 6 g, e.g. B. by 2 or 5 g. The ash levels can be high or low up to a maximum of about 50% and a minimum of 0.001% or even less. For materials such as unfilled synthetic polymer plastics and grain flours, this will usually be comparatively low, normally less than 5% and often less than 1%, such as from 0.01 to 0.8%. Magnesium charges are normally used as the dispersant for the loads of the above-mentioned ashing material with an ash content in the ranges mentioned, dissolved in ethanol (95%), so that the ethanol solution has a magnesium acetate concentration of approximately 15 g per liter.
Approximately 3 ml of this solution is dropped onto the sample to be incinerated while it is in the container, and if the container used is porous and made of lightweight, heat-resistant and microwave-permeable quartz microfibers, this solution will wet all of the sample to be incinerated, as well as that Fibers of the container due to the container porosity, the nature of microfiber quartz and the container design, and the alcohol escapes in a "gentle" way during heating without carrying ash or sample parts out of the container, while when using impenetrable or conventional containers such as e.g. . B. platinum crucible, the evaporation and combustion of the alcohol often occurs suddenly and sometimes proportions of the samples are discharged from the container and lead to incorrect ash determinations.
The ashing temperature, as determined for the interior of the oven, is normally in the range of 400 to 1600 C, but this temperature should be chosen in view of the properties of the sample to be incinerated and the microwave incinerator. Many incinerations
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Conditions and analyzes are feasible below 1200 C, and a large number are feasible in the range of 600 to 1000 C, such as 950 C. Therefore, ashing of wheat and other types of flour can be done at about 870 or 950 C, and ashing of polyethylene and polypropels can take place at around 550 ° C. The ashing times can be adjusted accordingly, but are usually in the range of 5 to 20 minutes, preferably 8 to 15 minutes, e.g. B. 10 minutes.
In some cases, the ashing device will be programmable so that the furnace temperature will change during the process. In such a situation, the first heating or rising temperature may be comparatively low, e.g. B. to 100 C to dry the sample, after which it can be raised to full ashing temperature.
The present invention has many clear advantages over devices and methods for ashing materials which belong to the prior art and which analyze such materials for ash contents. It is automatic and allows a single operator to perform a variety of ashing processes and analyzes in a variety of ashing devices, each of which can contain a variety of ashing samples. Controlled heating of the sample to be incinerated is very even, with little heat being lost from the inside of the furnace, since its walls have very low thermal conductivity (and are also resistant to chemical reactions with combustion products and decomposition products of the incinerated material).
As mentioned above, if the container for the sample to be incinerated consists of a porous sheet of quartz microfibers, the removal of ethanol (and the associated small amount of water) from the sample that has been treated with dispersant can be done without the need an external ignition of the ethanol and without the loss of sample material in a kind of explosion, which can occur when conventional crucibles are used as in conventional muffle furnaces. In addition to being able to perform the analyzes under more controllable conditions, they are also significantly faster than conventional muffle furnace analyzes and the results are equally accurate (in fact, it is believed to be even more accurate).
The device is easy to set up and easy to use. It is not necessary to wait a long time until parts can cool down enough for the operator to be able to handle them. For example, the furnace door can be removed from the furnace by hand immediately after the ashing process has ended, since despite the high internal temperatures of the furnace, the door and also its outer walls are not hot enough to burn the fingers of an operator who touches them. This is due to the low thermal conductivity of the building material of this door and the furnace walls and the constant cooling of these surfaces by air which circulates in the chamber which retains the microwaves.
The air flow into the furnace is also controllable and contributes to faster ashing than has been achieved so far. The portion of the air drawn into the chamber passes through the oven, in part due to a chimney effect. As a result, gases that have formed during the ashing of the sample rise and leave the furnace through its upper sections, drawing replacement air into the furnace through its lower sections.
The vent duct in the top of the furnace (through which the thermocouple sensor passes) discharges combustion gases from the furnace behind the thermocouple, keeping the areas of the thermocouple sensor in contact with the circulating gas rather than with the gas at rest so that the temperature rises the sensor corresponds to the actual oven temperature (and the temperature at which the sample to be incinerated is exposed). The flow rate of air through the furnace can be used to regulate the ashing rate of the sample to be incinerated. This rate is set simply by leaving the furnace door open a gap, which can even be achieved by manual operation during high-temperature heating of the furnace, whereby a finger contact is made with the door handle or the gripping elements.
The speed of the fan or blower can also be changed to change the flow rate of air through the oven, but this is unnecessary because opening the oven door allows good control.
It may be considered that in the device according to the invention, the "microwave system" with the chamber, the blower, the air ducts and associated parts serves as a smoke hood for the microwave oven contained therein, without the usual space requirements of one
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such smoke or extractor hood, without the undesirable heating of the laboratory due to the use of a muffle furnace and without the risk of burns for the operating personnel in contact with heated parts.
In addition to these advantages of the aspects of the main unit and the method according to the
According to the invention, the ashing tank also creates special advantages in order to improve the simplicity of the analyzes, the speed and the accuracy. Although the ashing temperature in the microwave ashing device can exceed 500 C, which the filter manufacturer specifies as the maximum temperature, it was found that the containers according to the invention can be used satisfactorily in high-temperature ashing without aging, which would be sufficient to adversely affect the accuracy of the ash content determination . In fact, the same container can be used for a variety of microwave ashing analyzes, often more than 5 and up to 50, e.g. B. 10 used.
With increasing use, the container may become more brittle, but if handled carefully, it can be used in the stated number of analyzes without losing the desired porosity for this ashing, without breaking, and without sample or ash loss due to a leak.
In addition to the unexpected advantage of high temperature suitability, the containers according to the invention have various other unexpected advantages and properties which make them ideal for microwave ashing and microwave ashing analysis. The microfiber quartz material used is porous and allows the air to pass through it without causing loss of sample material or ash. This is important because it favors the ignition and oxidation of the sample.
(Most of the ash is in the form of oxides.) When a dispersant, such as magnesium acetate in ethanol is used to treat the sample to be incinerated prior to incineration, the porosity of the container material (which despite its high temperature heating in the molding process) ) is likely to cause a gentle flaming of the solvent rather than an explosive burning of the solvent, which could carry away some of the sample material. this gentle flaming appears to occur due to the fact that the ethanol of the magnesium acetate solution is distributed over the container due to the absorbent properties of the container.
The gentle flaming or combustion can also be partly attributed to the relatively low height of the container wall, which facilitates the inflow of air to the sample and the ethanol present. In the containers according to the invention, this flaming can be effected in the oven of the microwave device during the automated ashing process, whereas when using conventional non-porous crucibles made of quartz, porcelain or platinum in muffle furnaces - or, if this is suitable, in microwave ashing furnaces - it is usually desirable to Remove the alcohol from the sample by burning it outside the oven before the ashing process begins.
In addition to being porous, the containers of the invention are lightweight and have low thermal conductivity. Because of their light weight, their weight is often well below that of the sample and in some cases may even be less than the ash weight, which leads to more accurate weighing of the sample and the ash. In addition, despite its thermal conductivity, the lightweight and porous container cools faster when removed from the ashing oven, saving time in cooling the container and ash before weighing, compared to using a conventional crucible. The containers according to the invention, which are thinner than conventional crucibles and other containers, give off heat from external heat sources more easily to incinerable samples, such as e.g.
B. of microwave absorbing heating elements and heat-resistant muffle furnace walls.
Because the containers of the present invention have side walls, they are superior to the flat sheet-like support cushions described in U.S. Patent 4,565,669 and do not require cover cushions to prevent the loss of fine pouches in the air that escapes through the oven and containment chamber of the microwave ashing device. The wall has the desired effect of admitting oxidizing air to the sample while at the same time reducing its speed so as to prevent loss of ash from the container.
As a safety measure, however, if desired, a cover can be used on the containers according to the invention, which cover is made of the same material
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and which can be suitably shaped or which can be made of a more open porous material or lattice, preferably of quartz filaments or fibers.
The following examples illustrate but do not limit the invention. Unless otherwise stated, all parts are by weight and all temperatures are in C.
example 1
An official sample of cereal flour was analyzed for ashes using the microwave incinerator of the present invention as described above, and the results obtained were compared to those resulting from standard analyzes using muffle furnace heating. Ten experimental runs were carried out using either individual containers of the test sample or a plurality of such containers in the ashing device at the same time. The wheat flour used corresponded to the standard. It was a control sample obtained from the American Association of Cereal Chemists.
The ashing device used was a 1000 watt CEM Corporation MDS-81 microwave drying / digestion system modified as described above and used in conjunction with a thermocouple, a temperature controller and an oven of the types described above. The construction materials for the furnace were ECCOFOAM Q-G for the furnace body and door, and Norton Co. Crystallon Grade 37C220 silicon carbide for the heating elements. The base area of the furnace is approximately 200 cm2, the interior of the furnace measuring approximately 14 x 14 cm in horizontal cross section and approximately 5 cm high. The thermocouple is a "chromelalumel" type and the circuit corresponds to that of FIG. 6.
The microwave ashing device is set to a temperature of 950 C and is preheated to this temperature for about half an hour. Then the chamber door and the oven door are opened and a walled container with the sample is inserted into the oven, using pliers. The container consists of a quartz microfiber filter layer, which is designated by Whatman Laboratory Products Inc. QM-A and has one Form a flat cylinder that measures 5 cm in diameter with a wall height of about 1.5 cm. It contains 2.1241 g of a wheat flour sample and approximately 3 cm3 of a 15 g / l magnesium acetate solution in ethanol (95%), which had been dropped on the sample to wet it and the adjacent container bottom and walls.
After inserting the sample container, the oven door is reinserted in such a position that a gap of approximately 0.3 cm remains between the door and the oven wall. Shortly after adding the container and test sample to the oven, the alcohol burns off without incident. 10 minutes after the oven was loaded with the sample, the doors are opened and the container removed using tongs and cooled in a dryer which takes approximately 60 seconds. The container is then weighed with the ash and the residue of magnesium oxide (from the magnesium acetate). Previously, the container had been weighed empty and a corresponding residue of magnesium oxide had been determined for the amount of magnesium acetate solution that had been used.
The amount of ash was 0.0112 g and the sample weight was 2.1241 g, so the percentage ash in the sample was 0.527%.
The above ash determination was repeated nine times for a total of 10 such determinations. The results of these 10 runs are shown in Table 1 below.
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EMI17.1
a
EMI17.2
<tb> designation <SEP> des <SEP> pass <SEP> A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F <SEP> G <SEP> H <SEP> 1 <SEP> J
<tb> weight <SEP> des <SEP> container <SEP> + <SEP> ashes <SEP> 0. <SEP> 5015 <SEP> 0 <SEP> 5014 <SEP> 0. <SEP> 5228 <SEP> 0. <SEP> 5890 <SEP> 0. <SEP> 4878 <SEP> 0. <SEP> 4940 <SEP> 0. <SEP> 5173 <SEP> 0. <SEP> 5060 <SEP> 0. <SEP> 5790 <SEP> 0. <SEP> 4753
<tb> + <SEP> MgO <SEP> (g)
<tb> weight <SEP> des <SEP> container <SEP> (g) <SEP> 0.4893 <SEP> 0 <SEP> 4808 <SEP> 0. <SEP> 5024 <SEP> 0. <SEP> 5668 <SEP> 0. <SEP> 5656 <SEP> 0. <SEP> 4732 <SEP> 0. <SEP> 4967 <SEP> 0. <SEP> 4856 <SEP> 0. <SEP> 5567 <SEP> 0.
<SEP> 4528
<tb> weight <SEP> from <SEP> ashes <SEP> + <SEP> Mg0 <SEP> (g) <SEP> 0. <SEP> 0212 <SEP> 0. <SEP> 0206 <SEP> 0. <SEP> 0204 <SEP> 0. <SEP> 0222 <SEP> 0. <SEP> 0222 <SEP> 0. <SEP> 0208 <SEP> 0. <SEP> 0206 <SEP> 0. <SEP> 0204 <SEP> 0. <SEP> 0223 <SEP> 0.0225
<tb> weight <SEP> des <SEP> MgO <SEP> (g) <SEP> 0. <SEP> 0100 <SEP> 0. <SEP> 0100 <SEP> 0. <SEP> 0100 <SEP> 0. <SEP> 0115 <SEP> 0. <SEP> 0115 <SEP> 0. <SEP> 0100 <SEP> 0. <SEP> 0100 <SEP> 0. <SEP> 0100 <SEP> 0. <SEP> 0115 <SEP> 0.0115
<tb> weight <SEP> the <SEP> ashes <SEP> (g) <SEP> 0. <SEP> 0112 <SEP> 0. <SEP> 0106 <SEP> 0. <SEP> 0104 <SEP> 0. <SEP> 0107 <SEP> 0. <SEP> 0107 <SEP> 0.0108 <SEP> 0. <SEP> 0106 <SEP> 0. <SEP> 0104 <SEP> 0. <SEP> 0108 <SEP> 0. <SEP> 0110
<tb> weight <SEP> the <SEP> sample <SEP> (g) <SEP> 2. <SEP> 1241 <SEP> 2. <SEP> 0392 <SEP> 2. <SEP> 0142 <SEP> 2.
<SEP> 0144 <SEP> 2.0305 <SEP> 2 <SEP> 0659 <SEP> 2. <SEP> 0378 <SEP> 2. <SEP> 0276 <SEP> 2. <SEP> 0529 <SEP> 2. <SEP> 0426
<tb> ash content <SEP> (weight percent) <SEP> 0. <SEP> 527 <SEP> 0. <SEP> 520 <SEP> 0. <SEP> 516 <SEP> 0. <SEP> 531 <SEP> 0. <SEP> 527 <SEP> 0. <SEP> 523 <SEP> 0. <SEP> 520 <SEP> 0. <SEP> 513 <SEP> 0. <SEP> 526 <SEP> 0.539
<tb>
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As can be seen from Table 1, the highest determination is 0.539% and the lowest is 0.513%. The average is 0.524%. According to the American Association of Cereal Chemists, 51 analyzes using muffle furnace ashing techniques using an oven temperature of 871 C for one hour gave a highest result of 0.550% and a lowest of 0.504% with an average of 0.530%.
It therefore appears that the microwave incinerator has achieved more consistent results and has been proven to be sufficiently accurate to replace the muffle furnace ashing method.
Example 2
Two additional wheat flour samples, designated B and C, were subjected to microwave ashing and the ash contents of these samples were determined and compared to the results obtained from the standard analyzes with muffle furnaces. The procedures used were the same as those of Example 1. Three test runs were made for Sample B and the ash content results were 0.508.0.512 and 0.520% with an average of 0.513%. The ash content based on the standard analysis with muffle furnaces was 0.512%.
In three microwave ashing analyzes of Sample C, the results were 0.724.0.724 and 0.739% with an average of 0.729%. Standard analysis of the same sample showed an ash content of 0.730%.
Example 3
A polyethylene sample was tested for ash using the equipment and methods described in Example 1 but avoiding the magnesium acetate. Three samples of the same polyethylene were tested with an ashing temperature held at 550 C +/- 3 C for 10 minutes. Ash levels of 0.008%, 0.008% and 0.006% were obtained with an average of 0.007%. The different weighings for the three runs carried out are shown in Table 2, as well as the ash contents.
Table 2
EMI18.1
<tb>
<tb> designation <SEP> des <SEP> pass <SEP> Q <SEP> R <SEP> S
<tb> weight <SEP> des <SEP> container <SEP> + <SEP> ashes <SEP> (g) <SEP> 0.6032 <SEP> 0.5972 <SEP> 0.5874
<tb> weight <SEP> des <SEP> container <SEP> (g) <SEP> 0.6028 <SEP> 0.5968 <SEP> 0.5869
<tb> weight <SEP> the <SEP> ashes <SEP> (g) <SEP> 0.0004 <SEP> 0.0004 <SEP> 0.0005
<tb> weight <SEP> the <SEP> sample <SEP> (g) <SEP> 5.0187 <SEP> 5.0082 <SEP> 8.0695
<tb> ash content <SEP> (weight percent) <SEP> 0.008 <SEP> 0.008 <SEP> 0.006
<tb>
In the manner described for an ash analysis of polyethylene, 3 samples of polypropylene material were analyzed for their ash content using the apparatus and method of this invention. The ash contents then determined were 0.024%, 0.025% and 0.024% with an average of 0.024%.
The various weighings are shown in Table 3 as well as the ash content.
Table 3
EMI18.2
<tb>
<tb> designation <SEP> des <SEP> pass <SEP> I <SEP> U <SEP> Y
<tb> weight <SEP> des <SEP> container <SEP> + <SEP> ashes <SEP> (g) <SEP> 0.5984 <SEP> 0.5939 <SEP> 0.5903
<tb> weight <SEP> des <SEP> container <SEP> (g) <SEP> 0.5972 <SEP> 0.5926 <SEP> 0.5884
<tb> weight <SEP> the <SEP> ashes <SEP> (g) <SEP> 0.0012 <SEP> 0.0013 <SEP> 0.0019
<tb> weight <SEP> the <SEP> sample <SEP> (g) <SEP> 5.0103 <SEP> 5.1606 <SEP> 8.0431
<tb> ash content <SEP> (weight percent) <SEP> 0.024 <SEP> 0.025 <SEP> 0.024
<tb>
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Example 4
The microwave ashing devices and methods described are useful for performing microwave ash analysis of various other materials including other foods and other synthetic organic polymers, various slurries and waterway deposits,
Papers, coal types and building materials. The ash levels found in analyzes of these materials often range from less than 0.1% to 10% or more, and such analyzes are easy to perform and provide accurate results compared to standard muffle furnace analyzes. Of course, the ashing times are significantly reduced compared to the times of the muffle furnace ashing. Other ashing temperatures are applicable, ranging from 400 to 1200 C, and temperatures even up to 1600 C are feasible with ashing times ranging from 5 to 20 minutes. To incinerate materials at such maximum temperatures, some changes to the device and the microwave instrument may be desirable.
To carry out these additional analyzes, the device size can be changed, the wattage can be changed and the ashing process can be modified. Therefore, in some cases a 600 watt or 900 watt base unit (CEM MDS-81) will be used, or such a base unit will be replaced by other suitable microwave instruments of such a general type, which are modified according to the needs. Instead of using the porous quartz microfiber container to hold the sample to be incinerated, a porcelain or quartz container or a container made of another suitable material can be used.
In these cases, the ashing process can be modified by igniting the alcohol that accompanies the magnesium acetate (if used), this being done outside the oven (to prevent loss of the sample due to the sometimes sudden ignitions in the oven). Sometimes, even when the porous quartz microfiber container is used, it may be desirable, if any alcohol present is not first evaporated by evaporation when heated to a low temperature, to remove the oven door while the sample is heating, so that the flame of the Alcohol can be better controlled and loss of sample material can be prevented in this way.
As stated above, the flow rates for the air through the furnace can be adjusted by opening or closing the furnace door. Such flow rates depend on the degree of such an opening and also on the total flow rate through the chamber, which are usually in the range of 1 to 5 m3 / min (Cu.m./min.). The total flow of air and the various openings in and out of the furnace will, in their interaction, continuously transport air near the material being incinerated so that when the combustion products are removed they will be replaced with fresh air.
Despite the relatively strong airflow through the chamber, the ashing temperature within the furnace can be maintained due to the good insulating properties of the furnace walls and door and due to the relatively small amount of gas that enters and leaves the furnace during ashing, most of which Air sweeps around the stove.
Other modifications to the device and method include using other radiation absorbing materials instead of silicon carbide, e.g. B. ferrite, or installing a quartz fiber safety grille over the ashing tank, the use of a radiolucent turntable to achieve even more uniform heating of the sample to be incinerated, and a modification of the size and shape of the furnace to provide even heating and control of the air flow to improve this. Although a turntable would promote more uniform heating of the microwave absorbing heating elements, it has been found that the oven temperatures are substantially uniform throughout and that a variety of samples to be incinerated are incinerated uniformly.
This can be attributed to the excellent insulating properties of the quartz foam (ECCOFOAM) furnace material. Accordingly, turntables and special radiation mixers are not required, but are used in some cases.
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Example 5
This example and Examples 6 to 8 relate to the production and analytical use of the ashing containers according to the invention. A 9 x 9 cm square consisting of Whatman Ultra-Pure QM-A quartz filter material, which is a non-woven layer of quartz microfibers, is formed around a substantially cylindrical glass shape into a flat cylinder with a base of approximately 6 cm in diameter, and then the cylinder is moistened with about 3.0 g of water which is applied by spraying it substantially uniformly over the surfaces of the filter material. An elastic band is then applied to the cylinder wall as shown in Fig. 9 to hold this wall in place. The addition of water to the filter helps to keep it in the cylindrical shape.
The filter is then trimmed and the elastic band removed. The cylinder is then removed, air dried, and then heated (or baked) in a muffle furnace at about 870 C for about 10 minutes to cure and dry, after which it is removed from the muffle furnace and cooled in air at room temperature. The result is a dimensionally stable, heat-molded, short cylindrical container, useful for the microwave ashing of ashing materials, such as. B. analytical samples. The container looks like that of FIG. 8 and that of FIG. 7. Although the container is dimensionally stable, it retains its desired porosity even during use at elevated temperatures as a container for incinerable materials during its microwave incineration.
Alternatively, the container can be fired in a microwave incinerator such as that shown in Fig. 7 at a higher temperature, 950 C, and the result is the same.
Example 6
An ashing tank in a flat cylindrical shape, substantially the same as that of Examples 5 and 8, is made by moistening a 9 x 9 cm square of the same QM-A filter material with the same amount of water, using a quartz round as shown in Fig. 9 is formed into a flat cylinder, this cylinder being trimmed to the desired height of 1.5 cm and with its side wall being held on the round blank by means of a quartz thread, as is also shown in FIG. 9.
The shaped cylinder on the quartz blank is then subjected to curing to a temperature of 950 C for 10 minutes in a microwave oven such as that of Fig. 7, after which the heating is stopped and the blank and the flat cylindrical container are removed from the microwave oven and be cooled in air at room temperature. After cooling, the container is removed from the round blank and is ready for use, whereby the thread can remain in its place or after it has been removed.
Example 7
To the container weighing 0.50 g described in Example 5 was added 2.01 g of a control sample of wheat flour (from the American Association of Cereal Chemists) and this sample in the container became approximately 3 ml of a 15 g / l ethanol solution (95% of magnesium acetate) added to wet the entire sample (and also to wet a portion of the container). The container of the test sample, moistened with the magnesium acetate solution, is placed in the microwave ashing oven of Fig. 7 after this oven has been brought to a temperature of 935 ° C and after heating at that temperature has been continued for 10 minutes. This heating is then stopped and the ash container is removed.
The weight of flour ash and magnesium oxide is 0.02 g, and the weight of magnesium oxide (previously experimentally obtained for the amount of the solution used) is 0.01 g. Therefore, the grain ash weighs 0.01 g, which corresponds to an ash content of 0.05%, which corresponds to the results obtained by ashing with a standard muffle furnace of the same sample (over a period of 90 minutes).
In modifications of this experiment, containers which were produced by the method described as an alternative in Example 5 and by the method which was used in
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game 6 is illustrated, exchanged, and the results are the same. In addition, when a plurality of samples are incinerated in a plurality of such containers in a microwave incinerator as shown in Fig. 7, accurate results for each sample can also be obtained.
Example 8
Containers according to the invention, which have been produced from a microfiber filter paper which does not contain borosilicate glass (which is present in the QM-A filter material), can also be produced in the described processes, using suitable heating temperatures in the range from 500 to 1000 ° C., such as for example 950 C, and will be satisfactory even if only half of the water is added or if no water is added beforehand (other suitable liquids such as ethanol can be replaced). Such containers can be used in microwave ashing equipment, such as that shown in Fig. 7, and accurate analysis results can be obtained, as can be demonstrated by comparison with standard muffle furnace analyzes of the same test samples.
In addition, ash analysis of other materials including other types of cereal flour, synthetic organic polymeric plastics such as polyethylene and polypropylene, stream sediments, sewage sludge, coal, milk powder and many other ashable materials can be successfully performed using the methods and equipment described. In such ashes, the ashing temperature is changed within a range of 500 to 1000 ° C, and the ashing times are also changed, usually 8 to 20 minutes, depending on the type of material to be ashes and its ashing temperature.
In all of these cases, satisfactory ashing and analysis are the results that are consistent with the determinations made by standard muffle furnace procedures applied to the same test samples.
These good results are also achieved when the cylinder is covered by a flat cylindrical cover made of the QM-A filter material, but the use of such a cover is not necessary (although it can be considered a safety measure to ensure that no ash is in the exhaust air is lost).
The invention has been described with reference to drawings, exemplary embodiments and their descriptions, but is not restricted to these, since it is obvious that a person skilled in the art can use the present description with the aid of the present description to use substitutes and equivalents without departing from the invention.
PATENT CLAIMS:
1 microwave oven with a closable microwave-tight chamber for heating materials in this chamber by supplying the provided
Microwave generator generated energy and a container within the chamber
Recording of the materials to be heated, which has a microwave-permeable wall made of heat-resistant material from its inner cavity, the
Wall of the container is provided with microwave-absorbing inlays, which can be heated for the ashing of the materials, an opening for inserting and removing the materials to be heated and a microwave-absorbing closure made of heat-resistant material for closing the opening, characterized in that the
Container (17; 117) has a passage for introducing gas into the container (17;
117) and for discharging gas from the container (17; 117) and openings arranged in the chamber wall around the container (17; 117) for introducing (25, 27; 131) or for diverting (33; 133) of gas from the chamber (23; 118).