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Die Erfindung betrifft eine Steckverbindung zum losbaren Kuppeln von Möbelteilen bzw Dekor- elementen, wobei die Mobeltelle entlang der Verbindungskanten periodisch angeordnete Vor- bzw
Rücksprunge aufweisen Eine Vielzahl derartiger Mobelverbindungen sind im Bereich der Selbstbaumobel bekannt geworden, wobei Industriell vorgefertigte Möbelteile vom Konsumenten an Ort und Stelle montiert werden Meist sind unterschiedlichste Montagehilfselemente aus unterschiedlichen Materialien vor- gesehen, welche in Ausfrasungen bzw.
Bohrungen der Möbelelemente eingesetzt werden, wobei nach dem Koppeln der Elemente zumindest eines der Montagehilfselemente beispielsweise durch Verdrehen In eine Halte- oder Schliessstellung gebracht wird Derartige Verbindungen können mit
Hilfe geeigneter Montagewerkzeuge auch wieder gelöst werden, sodass die Möbel zerlegt und an einem anderen Standort wieder aufgebaut werden konnen
Nachteilig bel derartigen Mobelverbindungen ist die grosse Zahl unterschiedlichster Montage- hilfselemente und der Zeitaufwand diese richtig in die vorgesehenen Bohrungen, Nuten und Ausfräsungen einzusetzen, wozu meist auch unterschiedlichste Werkzeuge verwendet werden müssen.
Die DE 25 20 046 Al zeigt eine Steckverbindung der eingangs genannten Art zum losbaren
Kuppeln von tafelförmigen Elementen, wobei auf gegenüberliegenden Seiten jeder Tafel zwei Rei- hen von Ausnehmungen angeordnet sind. Weiters sind Verbindungsleisten vorgesehen, welche in die Ausnehmungen passende Nasen zeigen Zwei der Tafeln können daher nicht direkt miteinander gekoppelt werden, da jeweils zwei Reihen von Ausnehmungen aufeinander treffen würden und kein Halt gegeben wäre.
Nachteiligerweise sind zur Herstellung dieser unterschiedlichen Ausnehmungen bzw Nasen der Tafel bzw der Verbindungsleiste zwei unterschiedliche Werkzeugeinsteilungen nötig Welters Ist auch die Haltekraft der Verbindung eher gering, da die einzelnen Teile nur reibschlüssig ineinander greifen
Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfach herzustellende Steckverbindung zum losbaren Kup- peln von Mobeltellen bzw Dekorelementen vorzuschlagen, welche ohne Montagehilfselemente das Auslangen findet, wobei sowohl bel der Montage, als auch bel der Demontage keine, bzw wenige, einfache Werkzeuge zur Anwendung kommen Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, das System der Möbeielemente vanabel und ausbaufähig zu gestalten
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst,
dass jedes der Möbelteile an zumindest einer Verbindungskante jeweils zwei Reihen periodisch angeordneter Vor-und Rucksprünge aufweist, wobei die beiden Reihen in Richtung der Verbindungskante um eine halbe Penode versetzt sind, sodass im Bereich eines Vorsprunges einer Reihe, ein Rucksprung der anderen Reihe angeordnet ist und die Vor-und Rücksprunge in an sich bekannter Welse etwa die halbe Wandstarke des Möbelteiles aufweisen, sowie dass die Vorsprunge zweier Mobelteile auf den einander zugewandten Flächen formschlussig ineinandergreifende Vertiefungen und Erhebungen aufweisen Erfindungsgemass werden somit die Möbelteile einfach durch Zusammenstecken gekuppelt,
wobei jeweils die Vorsprunge eines Möbelteiles In die Rucksprünge des anderen Möbelteiles ragen und die Erhebungen auf den Vorsprüngen eines Möbelteils in die Vertiefungen des anderen Möbelteiles einrasten Die Mobelteile werden entweder durch leichtes Klopfen mit dem Handballen oder unter Zuhilfenahme eines leichten Hammers, vorzugsweise eines Gummihammers, zusammengefügt Zum Trennen der Verbindung genugt meist ein ruckartiges Auseinanderziehen, wobei zur Demontage auch ein Schraubenzieher mit breiter Klinge verwendet werden kann, welcher an der Möbelinnenseite in den Spalt zwischen zwei Mobeltellen eingesetzt wird
In einer ersten Ausführungsvariante der Steckverbindung ist vorgesehen, dass die äussere Kontur der Vor- und Rucksprünge jeder Reihe wellenförmlg ausgebildet ist,
wodurch sowohl an der Aussen-, als auch an der Innenseite der Mobel dasselbe, optisch sehr ansprechende Erscheinungsbild entsteht
In einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die aussere Kontur der Vorund Rücksprünge jeder Reihe aus unmittelbar aneinandergefügten Kreisabschnitten besteht bzw, dass die aussere Kontur aus aneinandergefügten, rechteckformigen oder trapezformigen Abschnitten besteht, wobei die Ecken jeweils abgerundet sind, sodass ein stetiger, fliessender Übergang entsteht, welcher einfach durch Fraswerkzeuge herstellbar ist
Obwohl die Vertiefungen und Erhebungen auf den Vorsprungen der einzelnen Möbelteile im wesentlichen beliebig ausgeführt sein konnen, und lediglich formschlussig ineinander greifen
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müssen,
ergeben sich besondere Herstellungsvorteile, wenn jeder Vorsprung einer Reihe eine flache Nut als Vertiefung aufweist, welche der Kontur des Rucksprunges der anderen Reihe folgt, wobei die Breite der Nut etwa der halben Hohe des Vorsprunges entspncht. Der bei diesem Fräs- vorgang auf jedem Vorsprung verbleibende Oberflächenbereich kann ohne weitere Bearbeitung als
Erhebung verwendet werden, so dass durch einen Frasvorgang alle Vertiefungen und Erhebungen auf einer Reihe von Vorsprungen hergestellt werden können.
Schliesslich ist es erfindungsgemäss von Vorteil, wenn die Erhebungen 0, 1 bis 0, 3 mm über die
Basis der Vertiefungen ragen und eine zur Oberflache des Mäbeltelles planparallele oder in einem
Winkel von weniger als 30 geneigte Deckfläche aufweisen. Eine geringe Neigung der Deckfläche der Erhebungen erleichtert das Zusammenfügen der Mobelteile.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Zeichnungen naher erläutert. Es zeigen Flg 1 eine erfindungsgemässe Steckverbindung kurz vor dem Zusammenfügen der Mobelteile In Drauf- sicht, 2a die Steckverbindung gem. Flg. 1 geschnitten nach der Linie 11-11 in Fig 1, Flg. 2b dieselbe
Steckverbindung bei gekoppelten Möbelteilen, Flg 3 eine Ausführungsvariante der Steckverbin- dung gem Flg 1, Fig. 4 das Endstuck eines Möbelteiles In vergrösserter Darstellung, Fig. 5 eine räumliche Eckverbindung unter Verwendung von zwei erfindungsgemassen Steckverbindungen,
Fig 6 eine flächige Eckverbindung, sowie die Figuren 7 und 8 weitere Ausführungsvarianten einer
Steckverbindung gem Fig.
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Die in Flg 1 dargestellte Steckverbindung dient zum losbaren Kuppeln der beiden Möbelteile 1 und 2, welche vorzugsweise aus schichtverleimtem Holz bestehen Jedes der Möbelteile 1 und 2 weist an zumindest einer Verbindungskante l'bzw 2'jeweils zwei Reihen periodisch angeordneter
Vorsprunge 3 und Rücksprünge 4 auf Die beiden Reihen von Vor-und Rücksprüngen 3,4 sind in
Richtung der Verbindungskante l'bzw 2'um eine halbe Periode versetzt, sodass im Bereich eines Vorsprunges 3 einer Reihe, ein Rucksprung 4 der anderen Reihe angeordnet ist.
Wie insbesonde- re aus Figur 2a und 2b ersichtlich ist, weisen die Vor- und Rucksprünge die halbe Wandstarke des
Möbelteiles auf, wobei die Vorsprunge 3 zweier Möbettote 1,2 auf den einander zugewandten Fla- chen formschlussig ineinandergreifende Vertiefungen 5 und Erhebungen 6 aufweisen.
Bei der Ausführung gemäss Flg 3 weisen die Erhebungen 6 Abflachungen 6'an der den Vertiefungen 5 zugewandten Kante auf, wodurch eine besonders stabile Verbindung entsteht Wie Im Deta ! ! n Flg 4 dargestellt, uberragen die Erhebungen 6 die Basis der Vertiefungen 5, um ca 0, 1 bis 0, 3 mm, (siehe H In Fig 4) wobei zum leichteren Aneinanderfügen der Möbeitelle die Deckflache 7 der Erhebung 6, um einen Winkel a von weniger als 30 zur Oberfläche 8 des Möbelteiles 1 geneigt sein kann
Die äussere Kontur der Vor-und Rucksprünge 3,4 jeder Reihe ist vorzugsweise wellenförmig ausgebildet, insbesondere kann die äussere Kontur aus aneinandergefugten Kreisabschnitten bestehen,
welche z B einen Radius von 3 bis 15 cm aufweisen
Die Vertiefungen konnen, - wie In Flg 1 dargestellt - als flache Nut 9 ausgeführt sein, welche der Kontur des Rucksprunges 4 am selben Möbelteil folgt Die Breite b der Erhebung 6 bzw., der Nut 9 entspricht etwa der halben Hohe h des Vorsprunges 4
Fig 5 zeigt eine räumliche Eckverbindung, welche die zwei Mobelteile 1 und 2 mit Hilfe eines Eckteiles 10 weiches an zwei Verbindungskanten jeweils zwei Reihen vom Vor- und Rucksprungen 3,4 aufweist, verbindet
Fig 6 zeigt eine flächige Eckverbindung, in welcher die Möbelteile 1 und 2 uber ein Eckteil 11, welches an zwei aufeinander normal stehenden Verbindungskanten Vor-und Rücksprünge 3,4 aufweist, miteinander verbunden sind Die beiden Schenkel des Eckteiles 10 bzw die beiden Verbindungskanten des Eckteiles 11 können auch andere.
vom rechten Winkel abweichende Winkel einschliessen, sodass auf diese Art beliebige Winkelverbindungen herstellbar sind. Beispielsweise im Zusammenhang mit Dekorelementen oder Wandvertäfelungen ist es denkbar, auch Elemente einzusetzen, welche an mehr als zwei Verbindungskanten periodisch angeordnete Vor- und Rücksprunge aufweisen
Als Alternative zur wellenförmigen Kontur der Vor- und Rücksprünge 3,4 werden in den Aus- führungsvarianten gemäss Figuren 7 und 8 Steckverbindungen gezeigt, bei weichen die aussere Kontur aus aneinandergefugtem rechteck-, oder trapezförmigen Abschnitten besteht, wobei die Ecken abgerundet ausgebildet sind