AT408622B - Ionisator - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die gegenständliche Erfindung betrifft einen lonisator zur Verwendung in einem elektrostatischen Filter mit einem rechtwinkeligen, geerdeten Rahmen, an welchem über Isolierkörper ein unter Spannung setzbares lonisiergitter befestigt ist, wobei der Rahmen aus zwei parallelen Querträgern, zwei im wesentlichen in Strömungsrichtung ausgerichteten, aussen liegenden Seitenblechen und zwischen den Querträgern eingehängten, zueinander sowie zu den Seitenblechen parallelen, in Strömungsrichtung ausgerichteten Leitblechen besteht und wobei weiters das lonisiergitter zwei parallele, in Strömungsrichtung hinter den Querträgern des Rahmens liegende Ankerbalken und zwischen diesen durch Federn gespannte, jeweils zwischen zwei Leitblechen bzw. Seitenblechen des Rahmens liegende lonisationsdrähte aufweist. Bekannte Elektrofilter, in welchen derartige lonisatoren verwendet werden, dienen dem Abscheiden von Staubpartikeln und von Aerosolen aus der Raumluft, insbesondere in Handwerksund Industriebetrieben. Die bisher in derartigen lonisatoren verwendeten Isolierkörper zur Befestigung des lonisiergitters am Rahmen bestehen aus mit Gewinden versehenen Röhrchen aus Keramik oder Kunststoff, welche auf der Rückseite der Querträger des Rahmens stumpf angesetzt sind und weiters in Strömungsrichtung ausgerichtet sind. In gleicher Weise treffen sie in stumpfem Stoss auf die Ankerbalken des lonisiergitters, wobei die Befestigung durch jeweils durchgesteckte und in Innengewinde der Röhrchen eingedrehte Schrauben erfolgt. Hierbei hat sich die Anordnung der Isolierkörper im Rahmen deshalb als nachteilig erwiesen, da trotz strömungsgünstiger Ausbildung der Querträger aufgrund unzureichender Luftleitung hinter den Querträgern eine Wirbelbildung entsteht, welche zu einem Absetzen von Schwebstoffen, insbesondere von öligen flüssigen Schwebstoffen, auf den Isolierkörpern, führt, wodurch sich ein leitender Überzug bildet und es zu einer Kriechstreckenbildung und zu Überschlägen der am Isoliergitter angelegten Spannung auf den Rahmen kommt. Eine weitere Gefahr besteht darin, dass beim Einbau durch Aufbringen zu hoher Schraubenkräfte Brüche im Bereich der Innengewinde der Röhrchen verursacht werden. Aus der DE 20 15 717 B2 und aus der DE 35 22 286 A1 sind weiters lonisatoren bekannt, welche deshalb nachteilig sind, da sie aufgrund ihrer konstruktiven Gestaltung eine grosse Tiefe bzw. eine grosse Höhe aufweisen. Der gegenständlichen Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, derartige lonisatoren so auszubilden, dass eine verbesserte Funktion und eine erhöhte Stabilität erzielt wird. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass die Isolierkörper an den Aussenseiten der Seitenbleche befestigt sind und dass die Ankerbalken an ihren Stirnseiten in der Ebene eines der Seitenbleche an den Isolierkörpern befestigt sind. Hierdurch sind einerseits die Isolierkörper in einem Bereich vorgesehen, in welchem durch die gitterartige Struktur der Schirmbleche und der Seitenbleche eine beruhigte Strömung vorliegt, also keine Verwirbelung nach seitlich aussen hinter die Seitenbleche erfolgt, wodurch die Gefahr der Verschmutzung der Isolierkörper stark verringert ist. Andererseits ergibt sich aus einer derartigen Verfestigung eine flächige Ausgestaltung der Isolierkörper, welche gegenüber den bisher verwendeten wesentlich bruchsicherer ist. Insbesondere brauchen die Isolierkörper keine Gewinde aufzuweisen. Vorzugsweise sind die Isolierkörper mittels Nieten oder Schrauben jeweils zweimal an den aussen liegenden Seitenblechen befestigt und sind die Ankerbalken an den Isolierkörpern mittels stirnseitig eingesetzter Nieten oder Schrauben befestigt. Durch diese Art der Befestigung können die durch die lonisationsdrähte ausgeübten Zugkräfte nicht zu einem Verdrehen der Isolierkörper gegenüber den Seitenblechen führen. Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die drei Befestigungspunkte - zwei für das Seitenblech und einer für den Ankerbalken - in den Isolierkörpern etwa in Form eines gleichseitigen Dreiecks angeordnet und mit Verstärkungsaugen ausgebildet. Hierdurch wird unter Wahrung des vorstehend genannten Abstützeffektes eine kompakte Form erzielt. Weiters sind die Isolierkörper vorzugsweise etwa C-förmig ausgebildet, wobei zwei der Befestigungspunkte an den Enden und einer in dessen mittlerem Bereich vorgesehen sind. Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen erfindungsgemässen lonisator, in Seitenansicht und Fig. 2 einen erfindungsgemässen lonisator nach Fig. 1, in Ansicht von hinten gegen die <Desc/Clms Page number 2> Strömungsrichtung. Ein erfindungsgemässer lonisator besteht aus einem Rahmen 11 und aus einem an diesem mittels Isolierkörper 31 befestigten lonisiergitter 21. Der Rahmen 11 besteht aus zwei Querblechen 12 und zwei diese verbindenden Seitenblechen 13. Die Seitenbleche 13, welche in Strömungsrichtung flächig ausgerichtet sind, weisen zur Stirnseite hin Abkantungen 16 auf. Die Querbleche 12 und die Seitenbleche 13 sind miteinander mittels Nieten 14 verbunden. Die Querträger 12, welche nach hinten abgekantet sind, weisen auf der Rückseite strömungsgünstige Umbördelungen 15 auf. An die Umbördelungen 15 sind parallel zu den Seitenblechen 13 verlaufende Leitbleche 17 angesetzt. Die Leitbleche 17 entsprechen in Form und Tiefe - in Strömungsrichtung - im wesentlichen den Seitenblechen 13. Das lonisiergitter 21 besteht aus zwei parallelen Ankerbalken 22 und zwischen diesen vorgespannten lonisationsdrähten 24, welche jeweils zwischen zwei Leitblechen 17 bzw. zwei Seitenblechen 13 mittig und parallel verlaufen und welche mittels Spannfedern 23 unter Vorspannung gehalten sind. An den Enden der T-förmig profilierten Ankerbalken 22 sind Kopfstücke 25 zu deren Befestigung an den Isolierkörpern 31 angesetzt. Die Isolierkörper 31, welche C-förmig ausgebildet sind, sind mit drei Verstärkungsaugen 32,33, 34 ausgebildet, von welchem die beiden Verstärkungsaugen 32 auf den Seitenblechen 13 angeschraubt sind. An jedem Verstärkungsauge 34 ist ein Ankerbalken 22 angesetzt. Die Isolierkörper 31 sind somit gegenüber den Seitenblechen 13 verdrehsicher befestigt und weisen eine elastische, bruchsichere Form im Verhältnis zur Vorspannung der lonisationsdrähte 24 auf. Der Bereich des Luftstromes ist zum besseren Verständnis der Zeichnung durch Schraffur gekennzeichnet. PATENTANSPRÜCHE : 1. Ionisator zur Verwendung in einem elektrostatischen Filter mit einem rechtwinkeligen, ge- erdeten Rahmen (11),an welchem über Isolierkörper (31) ein unter Spannung setzbares lonisiergitter (21) befestigt ist, wobei der Rahmen (11) aus zwei parallelen Querträgern (12), zwei im wesentlichen in Strömungsrichtung ausgerichteten, aussen liegenden Seiten- blechen (13) und zwischen den Querträgern (12) eingehängten, zueinander sowie zu den Seitenblechen (13) parallelen, in Strömungsrichtung ausgerichteten Leitblechen (17) be- steht und wobei weiters das lonisiergitter (21) zwei parallele, in Strömungsrichtung hinter den Querträgern (12) des Rahmens (11) liegende Ankerbalken (22) und zwischen diesen durch Federn (23) gespannte, jeweils zwischen zwei Leitblechen (17) bzw. Seitenblechen des Rahmens (11) liegende lonisationsdrähte (24) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierkörper (31) an den Aussenseiten der Seitenbleche (13) befestigt sind und dass die Ankerbalken (22) an ihren Stirnseiten in der Ebene eines der Seitenbleche (13) an den Iso- lierkörpern (31) befestigt sind.
Claims (1)
- 2. Ionisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierkörper (31) mittels Nie- ten oder Schrauben jeweils zweimal an den aussen liegenden Seitenblechen (13) befestigt sind und dass die Ankerbalken (22) an den Isolierkörpern (31) mittels stirnseitig eingesetz- ter Nieten oder Schrauben (34) befestigt sind.3. Ionisator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Befestigungspunkte (32, 33,34) - zwei für das Seitenblech (13) und einer für den Ankerbalken (22) - in den Isolier- körpern (31) etwa in Form eines gleichseitigen Dreiecks angeordnet sind.4. Ionisator nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierkör- per (31) etwa C-förmig ausgebildet sind, wobei zwei der Befestigungspunkte an den Enden und einer in dessen mittlerem Bereich vorgesehen sind.HIEZU 1 BLATT ZEICHNUNGEN
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