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Die Erfindung bezieht sich auf ein Schloss gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei derartigen bekannten Schlössern ist der Sensor zur Erkennung der Fingerprints in einem eigenen, meist neben der Tür angebrachten Kästchen untergebracht, indem meist auch die Steuerung angeordnet ist.
Abgesehen von der Notwendigkeit ein eigenes Kästchen vorsehen und montieren zu müssen ergibt sich bei einer derartigen Lösung auch der Nachteil, dass die erforderlichen Leitungen geschützt werden müssen, was meist ebenfalls einen erheblichen Aufwand erfordert.
Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und ein Schloss der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, dessen Einbau in ein Türblatt nur einen geringen Aufwand erfordert.
Erfindungsgemäss wird dies bei einem Schloss der eingangs erwähnten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 erreicht.
Durch die vorgeschlagenen Massnahmen ergibt sich der Vorteil, dass auf ein separates Kästchen zur Aufnahme der Steuerung und des Sensors verzichtet werden kann und die erforderlichen Leitungen problemlos verlegt werden können.
Dabei ergibt sich auch der Vorteil, dass kein in ästhetischer Hinsicht problematisches Kästchen montiert werden muss.
Durch die Merkmale des Anspruches 2 kann die Printplatte sehr einfach montiert werden. Dazu genügt es, diese in die Nut des Schutzbeschlages einzulegen und z.B. mit Lack zu fixieren. Die Leiterbahn kann dann um den Schutzbeschlag gelegt und der Sensor im Bereich der Durchbrechung der Abdeckung fixiert werden.
Durch die Merkmaie des Anspruches 3 können die erforderlichen Leitungen sehr einfach verlegt werden, wobei eben der zwischen dem Schutzbeschlag und der Abdeckung verbleibende Raum genutzt wird.
Durch die Merkmale des Anspruches 4 ergibt sich der Vorteil, dass auch im Falle des Versagens der als Energiequelle dienenden Battene eine Betätigung des Schlosses möglich ist.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 schematisch ein erfindungsgemässes Schloss ohne Zylinder,
Fig. 2 schematisch einen Vertikalschnitt durch ein montiertes Schloss nach der Fig. 1, wobei aus Gründen einer besseren Übersichtlichkeit von den Teilen im Inneren des Schlosses lediglich die Schlossnuss dargestellt ist,
Fig. 3 eine Schnitt nach der Linie 111-111 in der Fig. 2,
Fig. 4 eine Ansicht eines Schutzbeschlages für ein erfindungsgemässes Schloss bei verschwenkter Schlossnuss,
Fig. 5 eine Ansicht des Schutzbeschlages nach Fig. 4 bei verriegelter Schlossnuss,
Fig. 6 und 5 einen Längsschnitt durch den Schutzbeschlag nach der Fig. 4, und 5, wobei jedoch die Schlossnuss nicht dargestellt ist,
Fig. 7 eine Schnitt durch eine dreiteilige Schlussnuss und
Fig. 8 eine Ansicht der Schlossnuss nach der Fig. 7.
Das erfindungsgemässe Schloss weist eine eine Öffnung eines zwei Gehäusehälften 8 verbindenden Stulps 9 durchsetzende Hilfsfalle 1 auf, die im Gehäuse geführt und mittels einer Feder 3 gegen deren ausgeschobene Stellung vorgespannt ist Unterhalb dieser Hilfsfalle 1 ist eine Rückzugssperre 2 angeordnet, die um eine Achse 10 schwenkbar gehalten und als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist
Weiters ist eine ebenfalls mittels einer Fallenfeder 4 gegen deren ausgeschobene Stellung vorgespannte Falle 11 vorgesehen, die eine Öffnung des Stulps 9 durchsetzt und mittels einer Schlossnuss 7 zurückziehbar ist.
Dabei ist die Falle 11 mit einem eine Schrägfläche aufweisenden Fallenkopf 12 versehen, der bei geschlossener Tür in eine Öffnung eines Schliessbleches, das in einem Türstock befestigt ist, eingreift. Weiters weist die Falle 11einen Ansatz 24 auf, der mit einem Wechsler 6 zusammenwirkt.
Die Hilfsfalle, die im Bereich ihres äusseren Endes ebenfalls eine Schrägflache aufweist, ist an ihrem inneren Ende mit einem Ansatz 13 versehen, der mit einer an der Oberseite des Armes 15 der Rückzugssperre 2 angeordneten Steuerfläche 14 zusammenwirkt
An der Unterseite des zweiten, längeren Armes 16 der Rückzugssperre 2 ist ein nockenförmiger Ansatz 17 angeformt, der mit einem Wechsler 6 zusammenwirkt. Weiters ist an der Unterseite
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des Armes 16 ein zweiter nockenförmiger Ansatz 19 vorgesehen, der mit einem Ansatz 21 eines Teiles einer dreiteiligen Schlossnuss 7 zusammenwirkt.
Die Fig. 1 zeigt die Lage der einzelnen Teile bei offener Tür, d. h. die Falle 11und die Hilfsfalle 2 befinden sich aufgrund ihrer Vorspannung in deren ausgeschobener Stellung und die Rückzugssperre 2 befindet sich in einer Lage, in der ihr längerer Arm 16, der auch eine mit dem Fallenkopf 12 zusammenwirkende Anschlagfläche 22 aufweist, hochgeschwenkt und vom Fallenkopf 12 abgehoben ist. Dies ist durch den Ansatz 13 bedingt, der an der Steuerfläche 14 der Rückzugssperre 2 in deren höheren Bereich anliegt und somit den Arm 16 der Rückzugssperre 2 in der hochgeschwenkten Stellung hält.
Kommt nun die Tür in den Bereich des Schliessbleches 4, so werden die Falle 11und die Hilfsfalle 2 zurückgedrängt und der Ansatz 13 der Hilfsfalle 1 gelangt zum inneren Ende der Rückzugssperre 2 und somit zu derem niedrigeren Bereich. Dadurch fällt die Rückzugssperre 2 aufgrund der Schwerkraft auf den Fallenkopf 12.
Gelangt nun die Falle 11in den Bereich der Öffnung des Schliessbleches 4, so wird sie in diese gedrängt. Da aber die Hilfsfalle 1 nach wie vor an der Aussenseite des Schliessbleches 4 anliegt, kann diese durch die Feder 3 nicht ausgeschoben werden, sodass die Rückzugssperre 2 hinter dem Fallenkopf 12 weiter nach unten schwenken kann, bis die Steuerfläche 4 wieder an dem Ansatz 13 der Hilfsfalle 1 anliegt. In dieser Lage kann nun die Falle 11 nicht mehr durch eine an deren Kopf 12 angreifende Kraft nach innen gedrückt werden, da die Anschlagfläche 22 der Rückzugssperre 2 an der inneren, einer vom Stulp 9 entfernten und parallel zu diesem verlaufenden Rückwand 18 des Gehäuses zugekehrten Stirnseite des Fallenkopfes 12 anliegt.
Bei Betätigung des Wechslers 6 kommt dieser zur Anlage an dem Ansatz 17 der Rückzugssperre 2 und schwenkt diese hoch, wodurch der Fallenkopf 12 und damit die Falle 11 freigegeben wird und mittels des Wechslers 6, der im weiteren an dem Ansatz 24 der Falle zur Anlage kommt, zurückgezogen wird.
Wird die Schlossnuss 7 mittels eines nicht dargestellten Drückerstiftes verschwenkt, so kommt deren Ansatz 21 an dem Ansatz 19 der Rückzugssperre 2 zur Anlage und schwenkt im weiteren die Rückzugssperre 2 hoch, wodurch die Falle 11ebenfalls freigegeben wird und im weiteren in üblicher Weise zurückgezogen werden kann.
Wird der Drücker wieder freigegeben, so schwenkt die Schlossnuss 7 aufgrund der Vorspannung durch die Nussfeder 20 wieder zurück.
Das Schloss weist weiters einen ausschiebbaren Riegel 30 auf, der mittels eines nicht dargestellten Schliesszylinders, der einen Durchbruch 42 des Gehäuses durchsetzt, aus- und eingeschoben werden kann, wobei eine Nase des Schliesszylinders in üblicher Weise an Mitnehmern 31 eines Riegelfortsatzes 32 angreift und den Riegel verschiebt, der mittels eines einen Längsschlitz 33 durchsetzenden Führungsstiftes 34 geführt ist
An einer im Gehäuse gehaltenen Achse 36 ist ein Verriegelungsblech 35 schwenkbar gehalten.
Dieses ist durch die Schwerkraft nach unten zu vorgespannt und weist einen Durchbruch 37 auf, dessen oberer Rand zahnartig ausgebildet ist, wobei die Zähne 38 mit einem seitlich vom Riegelfortsatz 32 abstehenden und in den Durchbruch 37 eingreifenden Riegelzapfen 39 zusammenwirken.
Beim Aus- bzw. Einschieben des Riegels 30 hebt die Nase des nicht dargestellten Schliesszylinders das einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweisende Verriegelungsblech 35 an, wodurch die Zähne 38 ausser Eingriff mit dem Riegelzapfen 39 gelangen und die Nase in weiterer Folge an einem Mitnehmer 31 zur Anlage gelangt und den Riegel verschiebt, wobei nach Ende des Verschiebeweges das Verriegelungsblech 35 wieder nach unten schwenkt und die Zähne 38 wieder in Eingriff mit dem Riegelzapfen 39 kommen.
Der Wechsler 6 ist um eine im Gehäuse gehaltene Achse 40 schwenkbar gehalten und liegt bei in der eingeschobenen Ruhestellung des Riegels 30 an dessen der Rückwand 18 des Gehäuses zugekehrten Anschlagfläche 41, die mit einem kleinen Ansatz versehen ist, an. Wird der Riegel 30 mit dem nicht dargestellten Schliesszylinder noch ein Stück weiter eingeschoben, so wird der Wechsler verschwenkt und nimmt dabei den Ansatz 24 der Falle 11und damit auch diese mit, sodass diese zurückgezogen wird.
Der Stulp 9 überragt in üblicher Weise das übrige Gehäuse des Schlosses und ist unterhalb desselben mit einem Durchbruch 43 versehen, der einen Zugang zu einem Batteriefach 44
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ermöglicht, das punktiert in der Fig. 1 angedeutet ist.
Aus der Fig. 2 ist zu ersehen, dass im montierten Zustand das Schloss mit einem Sicherheitsbeschlag 50, der vorzugsweise aus Stahl hergestellt ist, und einer diesen mit Spiel überdeckenden Abdeckung 51 versehen ist.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Sicherheitsbeschlag 50 ausser mit einem Durchbruch 52 zur Aufnahme des Schliesszylinders, noch mit einer Aufnahme für eine auf einer Printplatte 54 angeordnete Steuerung vorgesehene Aufnahme 53 versehen, die an der einer das Schloss aufnehmenden Tür 94 zugekehrten Seite in Form einer Nut eingearbeitet ist und sich im obersten Bereich des Schutzbeschlages 50 befindet, der mit in Senkungen 56 eingesetzten und mit Innengewinden versehenen und Köpfe versehenden Hülsen 57 befestigt ist, in die nicht dargestellte Schrauben eingreifen
Weiters weist der Schutzbeschlag 50 im Bereich der Aufnahme 53 an seiner Aussenseite eine weitere Aufnahme 58 auf, in der ein Sensor 55 gehalten ist, der zur Erkennung von Fingerprints dient Dieser ist uber eine flexible Leiterbahn 59 mit der Printplatte 54 verbunden und umschlingt den Schutzbeschlag 50.
Dabei weist die Abdeckung 51 im Bereich des Sensors 55 einen Durchbruch 60 auf.
Die Steuerung bzw. die Printplatte 54 ist über im Zwischenraum zwischen dem Schutzbeschlag 50 und der Abdeckung 51 verlaufende Drähte mit einem in einer Ausnehmung 61 des Schutzbeschlages 50, die auch als Vertiefung ausgebildet sein kann, vorgesehenen Aktuator 62 verbunden, der beim dargestellten Ausführungsbeispiel durch einen Elektromagneten gebildet ist.
Weiters ist die Printplatte 54 über nicht dargestellte Drähte mit dem Batteriefach 44 verbunden, wobei die Drähte durch eine unterhalb des Schutzbeschlages 50 vorgesehene Bohrung 63 in das Battenefach 44 geführt sind Weiters ist die Printplatte 54 über nicht dargestellte Drähte mit Anschlüssen 64 verbunden, die aus einer Ausnehmung 65 des unteren Randes der Abdeckung 51 herausragen
Der Aktuator 62 betätigt ein Sperrorgan 66, das mittels einer Feder 67 gegen dessen Sperrstellung vorgespannt ist, in der es in den Bewegungsweg einer Sperrnase 68 eines Teiles 69 der Schlossnuss 7 hineinragt.
Diese Sperrnase 68 ist zwischen zwei Anschlägen 70,71, die durch die Wände einer Ausnehmung 72 des Schutzbeschlages gebildet sind, bewegbar, in der der Teil 69 der Schlossnuss 7 gehalten ist.
Von der Ausnehmung 61 zur Aufnahme des Aktuators 62 führt eine Nut 73 zu einem Seitenrand des Schutzbeschlages 50, in der die Anschlussdrähte (nicht dargestellt) geführt sind.
Wie aus der Fig. 4 zu ersehen ist liegt in der verschwenkten Stellung der Schlossnuss 7, bzw. deren Teils 69, das Sperrorgan 66 an der Umfangsfläche der Sperrnase 68 an und kann daher nicht in die Sperrlage gelangen, in der das Sperrorgan 66, wie aus der Fig 5 zu ersehen ist, in den Bewegungsweg der Sperrnase 68 hineinragt Dabei blockiert das Sperrorgan 66 den Teil 69 der Schlossnuss 7 in einer der ausgeschobenen Lage der Falle 11 entsprechenden Stellung, sodass diese über einen in den Durchbruch 74 des Teiles 69 der Schlossnuss 76 eingesteckten Drückerstift (nicht dargestellt) nicht zurückgezogen werden kann. Dies ist erst nach Aktivierung des Aktuators 62 und damit einem Zurückziehen des Sperrorganes 66 moglich.
Der Teil 69 der Schlossnuss 7 ist über einen in diesen eingesteckten Drückerstift mit einem weiteren Teil 75 der Schlossnuss 7, die koaxial zum Teil 69 im Gehause des Schlosses gehalten ist, (Fig 1) gekoppelt Dieser Teil 75 liegt unter Zwischenlage einer mit einem runden Durchbruch 76 versehenen Trennscheibe 77 an einem dritten Teil 78 der Schlossnuss 7 stimseitig an und ist gegen- über diesem verdrehbar
Der runde Durchbruch 76 der Trennscheibe dient zur Aufnahme eines Gewindezapfens, der stirnseitig an einem Teil eines zweiteiligen Drückerstiftes angeordnet ist, der in eine stirnseitige Gewindebohrung des zweiten Teiles des Drückerstiftes eingreift und eine axiale Kopplung der beiden Drückerteile sicherstellt,
wobei gleichzeitig eine gegenseitige Verdrehung der beiden Teile des Drückerstiftes moglich ist
Dabei ist jedoch eine in lediglich einer Richtung wirkende Kopplung des dritten, in der Regel der Innenseite der Tür 55 näheren Teiles 78 der Schlossnuss 7, in den ein innerer Teil des zweiteiligen Drückerstiftes eingreift, und dem mittleren Teil 75 der Schlossnuss 7 vorgesehen. Diese Kopplung ist durch einen im inneren Teil 78 der Schlossnuss 7 gehaltenen Mitnehmerstift 79 gegeben, der in einen bogenförmigen Schlitz 80 des mittleren Teiles 75 der Schlossnuss 7 eingreift.
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Im Ruhezustand des Schlosses, d. h. bei ausgeschobener Falle 11liegt der Mitnehmerstift 79 an einer Wand, bzw jenem Ende des Schlitzes 80 an, die, bzw. das beim Niederdrücken eines mit dem äusseren, in die Teile 69 und 75 der Schlossnuss 7 eingesteckten Teil des Drückerstiftes in Bewegungsnchtung hinter dem Mitnehmerstift 79 liegt, sodass dieser beim Niederdrücken des äusseren Drückerstiftes mitgenommen wird.
Dadurch wird auch der innere Teil 78 der Schlossnuss 7 mitgenommen (Fig. 1) und zieht mit dem Ansatz 90, an dem ein Ansatz 92 der Falle 11aufgrund der Vorspannung durch die Fallenfeder 4 anliegt, die Falle 11zurück.
Der Ansatz 90, an dessen äusserem Ende der Ansatz 21 angeformt ist, ist im Ruhezustand an einen im Gehäuse gehaltenen Führungsstift 91 abgestützt und gegen diesen mittels der Feder 20 vorgespannt. Dieser Führungsstift 91 durchsetzt einen Längsschlitz 93 der Falle 11und führt diese.
Wird bei blockiertem äusserem Teil des Drückerstiftes, d. h. das Sperrorgan 66 ist in seiner Sperrlage (Fig. 5), und es wird der innere Teil des Drückerstiftes verdreht, so kann der innere Teil 78 der Schlossnuss 7 gegenüber dem mittleren Teil 75 derselben verdreht werden und die Falle 11 mit dem Ansatz 90 zurückgezogen werden
Es ergibt sich daher die Funktion eines Panikverschlusses, bei dem ein Öffnen der Tür von einer Seite immer möglich ist.
Von der Aussenseite her ist ein Zurückziehen der Falle nur bei betätigtem Aktuator 66, d. h. bei in Freigabestellung befindlichem Sperrorgan 6 möglich, das sich in dieser Stellung ausserhalb des Bewegungsweges der Sperrnase 68 des äusseren Teiles 69 der Schlossnuss 7 befindet.
Es ist daher bei einem solchen Schloss auch möglich auf einen Riegel 30 und einen Schliesszylinder zu verzichten.
Bei einem solchen Schloss ergibt sich auch der Vorteil, dass, sollte die Tür 94 unbeabsichtigt ins Schloss fallen dieses ohne Schlüssel von einer berechtigten Person durch Berühren des Sensors 55 mit einem Finger geöffnet werden kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schloss mit einem Schutzbeschlag (50) und einer diesen überdeckenden Abdeckung (51 ) sowie einem elektronisch gesteuerten Sperrorgan (66), bei dem ein Sensor (55) zur Er- kennung eines Fingerabdruckes mit einer Steuerung verbunden ist, die einen Aktuator (62) des Sperrorgans (66) steuert, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Schutzbeschlag (50) eine Aufnahme (53) für eine mit der Steuerung bestückte Printplatte (54) vorgesehen ist, die über eine flexible Leiterbahn (59) mit dem Sensor (55) verbunden ist, der im Bereich eines Durchbruches (60) der Abdeckung (51 ) gehalten ist.