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Die Erfindung bezieht sich aut eine Vorrichtung zur Korperpflege mit einem einen Vorratsbehal
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ten hinsichtlich des Aufbnngens des jeweiligen Pf!egef!u!ds auf nicht ohne weiteres zugänglichen Korperstellen beispielsweise des Ruckens sondern auch bezüglich der Dosierung und der Vertei- lung mit sich bringen kann Um insbesondere eine Beruhrung der Hand mit dem aufzubringenden Pflegefluid zu vermeiden kommen Auftragseinrichtungen in Form von saugfahlgen Tragern zum Einsatz mit deren Hilfe Pflegefluid aus einem Vorratsbehalter entnommen und auf den Korper aufgetragen werden kann Durch solche häufig schwammartige Trager kann zwar das Auftragen
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der Handhabung und Dosierung bestehen
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung zur Korperpflege der ein- gangs geschilderten Art mit einfachen Mitteln so auszugestalten dass auch auf sonst nicht ohne weiteres zuganglichen Korperstellen das Pflegefluid dosiert aufgebracht und verteilt werden kann
Die Erfindung lost die gestellte Aufgabe dadurch dass die Auftragseinrichtung aus einem inner- halb des Gehäuses drehbar gelagerten Wickeldorn fur ein das Pflegefluid aufnehmendes Trager- band besteht das durch einen Gehauseschlitz gegen die Kraft einer Ruckstellfeder ausziehbar und
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res zugangliche Korperstellen aufgetragen und verteilt werden Beim Hin- und Herziehen des flachig an einer Korperstelle anliegenden Tragerbandes wird das Pflegemittel vom Tragerband auf den Korper ubertragen und unter einer entsprechenden Druckanwendung zufolge der auf das Tragerbahn ausgeubten Zugkrafte verteilt,
wobei uber das Tragerband eine Massagewirkung auf die behandelte Korperstelle ausgeubt werden kann Der mit einer Ruckstellfeder belastete Wickel- dorn sorgt nach dem Gebrauch fur ein selbständiges Aufwickeln des in das Gehause eingezoge- nen Tragerbandes Sowohl beim Ein- als auch beim Ausziehen kommt das Tragerband mit dem Pflegefluid in Beruhrung,
so dass fur die Ubertragung des Pfelgefuds auf das Tragerband keine besonderen Massnahmen erforderlich werden Das den Wickeldorn aufnehmende Gehause bildet ja zugleich den Vorratsbehalter fur das Pflegefluid Uber einen einfachen Abstreifer kann beim Aus- ziehen des Tragerbandes aus dem Gehause überschüssiges Pflegefluid vom Tragerband abgestri- chen werden um die angestrebte gleichmassige Verteilung des Pfiegefluids auf dem Tragerband sicherstellen zu konnen
Die Fuhrung des Tragerbandes muss selbstverständlich so gestaltet werden dass sich im Be- reich des Durchtrittes des Tragerbandes durch das Gehause keine Leckstellen fur das Pflegefluid ergeben Zu diesem Zweck kann der endseitige Ansatz des Tragerbandes bei eingezogenem Tragerband den Gehauseschlitz gegenüber dem Pflegefluid abdichten,
was in einfacher Weise einen fluiddichten Gehauseabschluss mit sich bringt der ja vor allem bei eingezogenem Trägerband wirksam sein soll
Für die Handhabung des Tragerbandes uber die beiden endseitigen Handgriffe sind zwei Han- de erforderlich, was das Auftragen eines Pfegeflds auf sonst nur schwer zugänglichen Körper- stellen erheblich vereinfacht, den Fldauftrage auf einen Arm- oder Handbereich jedoch erschwert Damit eine für einen solchen Einsatz erforderliche Emhandbedienung sichergestellt werden kann, kann zwischen dem Wickeldorn und dem Gehäuseschlitz eine nach aussen gewolbte Führungs- fläche für das Tragerband vorgesehen werden, die im Bereich einer durch einen Deckel ver- schliessbaren Gehauseöffnung liegt,
so dass bei der Abnahme des Deckels das mit dem Pflegefluid behaftete Tragerband über die gewölbte Fuhrungsflache an die zu pflegende Korperstelle ange- drückt werden kann, und zwar aufgrund einer Handhabung des Gehauses ausschliesslich mit einer Hand. Es muss lediglich dafür gesorgt werden, dass das Trägerband auch im Bereich dieser ge- wölbten Führungsfläche mit dem Pflegefluid aus dem Vorratsbehälter des Gehäuses versorgt wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt Es zeigen
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Fig 1 eine erfindungsgemässe Vorrichtung zur Korperpflege in einer schematischen Vorder- ansicht und
Fig 2 diese Vorrichtung in einem schematischen Querschnitt nach der Linie 11-11 der Fig 1 in einem grosseren Massstab.
Die Vorrichtung zur Korperpflege besteht nach dem dargestellten Ausfuhrungsbeispiel aus einem Gehäuse 1, vorzugsweise aus Kunststoff, in das zwischen einem Boden 2 und einer Decke 3 ein Wickeldorn 4 für ein Tragerband 5 gelagert ist. Dieser Wickeldorn 4 weist eine gegenüber dem Gehäuse 1 drehfeste Dornabstützung 6, eine gegenüber dieser Dornabstützung 6 drehbare Wickelaufnahme 7 sowie eine zwischen der Dornabstützung 6 und der Wickelaufnahme 7 vorge- sehene Rückstellfeder auf, die beim Ausziehen des auf dem Wickeldorn 4 aufgewickelten Träger- bandes 5 gespannt wird und fur ein selbständiges Aufwickeln des Trägerbandes 5 auf dem Wi- ckeldorn 4 sorgt
Das Tragerband 5 wird vom Wickeldom 4 zu einer nach aussen gewolbten Führungsflache 8 des Gehauses 1 geführt, das im Bereich der Fuhrungsfläche 8 eine fensterartige Gehauseoffnung 9 bildet,
die durch einen Deckel 10 verschlossen werden kann, der in eine Verschiebefuhrung 11 des Gehäuses 1 eingreift. Von dieser Führungsflache 8 wird das Trägerband 5 durch einen Ge- häuseschlitz 12 aus dem Gehäuse 1 herausgeführt, wobei ein endseitiger Ansatz 13 des Trager- bandes 5 einen Handgnff zum Ausziehen des Trägerbandes 5 aus dem Gehäuse 1 bildet, das einen weiteren Handgriff zum Spannen des Tragerbandes 5 darstellt Das Tragerband 5 kann daher uber den Ansatz 13 aus dem Gehäuse 1 ausgezogen und zwischen dem Ansatz 13 und dem Gehause 1 gespannt gehalten werden
Das Gehäuse 1 bildet einen Vorratsbehälter fur ein Pflegefluid, das über eine verschliessbare Fullöffnung 14 in das Gehäuse 1 eingefüllt werden kann Wird demnach das Tragerband 5 in Richtung des Pfeiles 15 aus dem Gehäuse 1 ausgezogen,
so wird mit dem Tragerband 5 an die- sem anhaftendes Pflegefluid ausgetragen. Über das ausgezogene Tragerband 5, das zwischen dem Ansatz 13 und dem Gehause 1 gespannt gehalten wird, kann somit Pflegefluid dosiert auf Körperstellen aufgetragen und verteilt werden Nach einem solchen Fluidauftrag wird das Trager- band 5 wieder in das Gehäuse 1 eingezogen, wobei es wieder mit Pflegefluid getrankt wird Uber den endseitigen Ansatz 13 des eingezogenen Tragerbandes 5 kann der Gehäuseschlitz 12 in ein- facher Weise abgedichtet werden Zu diesem Zweck kann der Ansatz 13 mit einer entsprechenden Dichtung versehen sein
Wird der Deckel 10 bei eingezogenem Tragerband 5 abgenommen, so wird das mit dem Pfle- gemittel beschichtete Trägerband 5 im Bereich der Gehauseoffnung 9 freigegeben,
so dass uber das an der nach aussen vorgewölbten Führungsfläche 8 anliegende Tragerband 5 Pflegefluid auf Korperstellen aufgetragen werden kann, ohne das Trägerband 5 aus dem Gehause 1 ausziehen zu mussen Damit wird in einfacher Weise auch eine Einhandbedienung moglich, wobei das Gehäuse 1 einen entsprechenden Griffteil zur Handhabung bildet.
Das Trägerband 5 wird vorzugsweise aus einem saugfähigen, dermatologisch verträglichen Werkstoff gebildet, der eine ausreichende Biegeweichheit sicherstellt, um ein flächiges Anliegen des Trägerbandes 5 an den zu behandelnden Körperstellen zu gewährleisten
PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung zur Körperpflege mit einem einen Vorratsbehalter für ein Pflegefluid bildenden, eine verschliessbare Füllöffnung aufweisenden Gehäuse und mit einer einen Träger fur das
Pflegefluid umfassenden Auftragseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf- tragseinrichtung aus einem innerhalb des Gehauses (1) drehbar gelagerten Wickeldorn (4) für ein das Pflegefluid aufnehmendes Trägerband (5) besteht, das durch einen Gehäuse- schlitz (12) gegen die Kraft einer Rückstellfeder ausziehbar und zwischen zwei einerseits durch das Gehause (1)
und anderseits durch einen endseitigen Ansatz (13) des Trager- bandes (5) gebildeten Handgriffen spannbar ist.