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Die Erfindung bezieht sich auf eine eine Tür aufweisende Verkleidung mit Seitenteilen für ein
Heizgerät gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs.
Bei bekannten derartigen Geräten ist die Tür meist an Scharniergelenken gehalten Dabei ergibt sich jedoch der Nachteil, dass solche Scharniergelenke einen erheblichen Herstellungs- und Montageaufwand erfordern. Ausserdem erschweren die Scharniere eine ästhetisch ansprechende Gestaltung der Verkleidung.
Aus der US 4 127 101 A ist ein Heizgerät bekanntgeworden, bei dem die Seitenteile einer Verkleidung mit gegeneinander gerichteten Abwicklungen versehen sind, wobei vertikal verlaufende Seitenränder mit sich nach hinten erstreckenden mehrfachen Umkantungen versehen sind. Bei dieser Ausführung sind alle zu verbindenden Teile mit Befestigungsmitteln wie Schrauben oder Nieten zu verbinden, so dass sich eine relativ teure und kompliziert zusammenzusetzende Gehäuseverkleidung ergibt.
Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und ein Gerät der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, das sich durch eine besonders einfache Herstellung und einfache Montage der Tür auszeichnet.
Erfindungsgemäss wird dies bei einer Verkleidung der eingangs näher bezeichneten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs erreicht.
Durch die vorgeschlagenen Massnahmen ist es auf einfache Weise möglich, die Tür in die Verkleidung einzusetzen. Dabei genügt es, die Ansätze der Tür in die Schlitze der Abwinkelungen der Seitenteile einzuschieben und die Tür nach oben zu klappen, wonach die Tür mit den Schrauben in ihrer Schliesslage gesichert werden kann. Dabei bestimmt der untere Rand der Schlitze der Abwinkelungen im wesentlichen die Schwenkachse der Tür. Ausserdem ist es durch die vorgeschlagenen Massnahmen auch auf einfache Weise möglich, die Tür im Bedarfsfall zu entfernen und einen freien Zugang zum Inneren des Gerätes zu ermöglichen.
Durch die Merkmale des Anspruches 2 ergibt sich der Vorteil einer sehr erheblichen Aussteifung der Seitenteile. Ausserdem ermöglicht diese Massnahme auch eine Gestaltung der Verkleidung, bei der die Tür in einer Ebene mit den vordersten Seitenrändern der Seitenteile verläuft.
Durch die Merkmale des Anspruches 3 ergibt sich der Vorteil einer entsprechenden Aussteifung der Tür, so dass für deren Herstellung ein relativ dünnes Blech verwendet werden kann.
Ausserdem ergibt sich dadurch eine sichere Abstützung der Tür an dem unteren Rand der Schlitze der Abwinkelungen der Seitenteile. Dadurch können die zur Sicherung der Tür in deren Schliesslage erforderlichen Schrauben leicht eingesetzt und fixiert werden.
Durch die Merkmale des Anspruches 4 ergibt sich der Vorteil einer guten Führung der Köpfe der Schrauben, wobei diese gegenüber der Ebene der Tür versenkt angeordnet werden können und eine sehr ansprechende Gestaltung der Verkleidung erreicht werden kann.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen-
Fig. 1 schematisch eine Explosionszeichnung, wobei jedoch eine Seitenwand weggelassen ist,
Fig. 2 eine Seitenwand mit eingehängter Tür und
Fig. 3 schematisch einen Schnitt durch eine Verschraubung.
Gleiche Bezugszeichen bedeuten in allen Figuren gleiche Einzelheiten.
Eine erfindungsgemässe Verkleidung weist zwei Seitenteile 5 auf, von denen in der Fig. 1 nur eines dargestellt ist, wobei das zweite Seitenteil 3 zum dargestellten Seitenteil 5 spiegelbildlich ausgebildet ist.
Wie insbesondere aus der Fig. 3 zu ersehen ist, ist das Seitenteil 5 der Verkleidung mit einer Abwinkelung 10 versehen, die sich gegen die zweite, in Fig. 3 nicht dargestellte Seitenwand hin erstreckt. Diese Abwinkelungen 10 weisen eine gegen die Mitte des jeweiligen Seitenteiles 5 gerichtete Abkröpfung 13 auf. Weiters weist jede Abwinkelung 10 einen sich vom freien Rand 12 des Abschnittes 11 der Abwinkelung 10 bis zu deren sich gegen die Mitte des Seitenteiles 5 erstreckende Abkröpfung 13 erstreckenden Schlitz 6 auf, unter dem eine Lasche 8 verbleibt.
Zwischen zwei Seitenteilen 5 der Verkleidung ist eine Tür 3 vorgesehen.
Wie aus der Fig. 3 weiters zu ersehen ist, weist die Tür 3 entlang ihren vertikalen Seitenrändern 19 sich nach hinten erstreckende Umkantungen 14 auf, die im Querschnitt rechteckige Hohlräume 18 begrenzen. Dabei erstreckt sich von einem parallel zur Ebene der Tür 3 erstreckenden Abschnitt 15 der Umkantungen 14 ein Ansatz 7 nach unten.
Wie aus der Fig. 2 zu ersehen ist, liegt der Ansatz 7 und der übrige Teil der Umkantung 14 der
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Tür 3 an unterschiedlichen Seiten der Abwinkelung 10 bzw. der Lasche 8 derselben an. Dabei stützt sich die Tür 3 mit der unteren Stirnfläche der Umkantung 14 an der oberen Kante der Lasche 8 ab.
Dabei sind die Ansätze 7 der Tür 3 in die Schlitze 6 der Abwinkelungen 10 der Seitenwände 5 eingeschoben, wobei die Oberkanten der Laschen 8 eine Schwenkachse für die Tür 3 bestimmen.
Im oberen Bereich der Umkantungen 14 der Tür 3 sind Buchsen 1 aus Kunststoff eingepresst, in denen die Köpfe 16 von Schrauben 2 geführt sind. Diese greifen in Gewindeeindrücke 17 der Abwinkelungen 10 der Seitenteile 5 ein. Dabei liegen die Köpfe 16 an dem Abschnitt 15 der Umkantungen 14 an, wobei die Köpfe 16 auch auf Druckfedern (nicht dargestellt) abgestützt sein können.
Mit den durch die Schrauben 2 in Verbindung mit den Gewindeeindrücken 17 gebildeten Verschraubungen 9 kann die Tür 3 in ihrer Schliesslage fixiert werden.
Wie aus der Fig. 2 zu ersehen ist, können die Laschen 8 in einer zu dem übrigen Teil des Abschnittes 11 der Abwinkelung 10 parallelen Ebene verlaufen.
Zur Montage der Tür 3 genügt es, deren Ansätze 7 in die Schlitze 6 einzuschieben und anschliessend die Türe 3 hochzuklappen. Danach können die Schrauben 2 in die Buchsen 1 eingesetzt und in Eingriff mit den Gewindeeindrücken 17 der Abschnitte 11 der Abwinkelungen 10 in Eingriff zu bringen.
Bei einer Demontage der Tür 3 ergibt sich die umgekehrte Reihenfolge.
PATENTANSPRÜCHE:
1. Eine Tür (3) aufweisende Verkleidung mit Seitenteilen (5) für ein Heizgerät, wobei die Tür (3) mittels Schrauben (2) in ihrer Schliesslage fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile (5) der Verkleidung in an sich bekannter Weise mit gegeneinander gerichte- ten Abwinkelungen (10) versehen sind, die in ihren untersten Bereichen einen waagrech- ten Schlitz (6) aufweisen, in die an beiden Seitenrändern der Tür (3) angeordnete nach un- ten vorragende Ansätze (7) eingreifen, wobei in der Schliesslage der Tür (3) die Ansätze (7) und die eigentliche Tür (3) an verschiedenen Seiten der Abwinkelungen (10) anliegen.