Claims (6)
1.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung zum Längsschneiden einer Folienbahn in schmale Folienbänder gezeigt. Die Vorrichtung besteht hierbei aus einem Messerbalken 3. Der Messerbalken 3 ist mit einem Schwenkarm 7 verbunden. Der Schwenkarm 7 ist schwenkbar an einem Maschinengestell (hier nicht gezeigt) gelagert. Dem Messerbalken 3 wird
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eine Folienbahn 1 in Pfeilrichtung zugeführt, um diese in Längsrichtung in eine Vielzahl einzelner Folienbändchen 2 aufzuteilen. Die Folienbändchen 2 werden in der nicht weiter dargestellten Anlage als Folienbändchenschar gemeinsam verstreckt, wärmestabilisiert und dann einzeln auf Spulköpfe aufgespult. Sie sind beispielsweise als Vorlagenmaterial für Maschinen zur Herstellung von Teppichgrundgeweben geeignet.
Die Kunststoffolienbahn 1 kann beispielsweise auch eine Papierbahn, eine Gewebe- oder Fliesbahn oder Irgendein ähnliches, in Streifen gleicher Breite zu zerschneidendes, ebenes Flua- chengebilde sein.
An dem Messerbalken 3 sind eine Vielzahl von Schneidklinge 5 mit Abstand hintereinander angeordnet. Hierbei wird der Abstand jeweils zwischen zwei benachbarten Schneidklinge 2 durch ein Distanzstück 4 gebildet. Die Distanzstücke 4 sind an einem ihrer Enden mit dem Messerbalken
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ein Verspannmittel 6 befestigt. Das Verspannmittel ist hierbei ein Zuganker, auf welchem die Distanzstücke 4 und die Schneidklinge 5 abwechselnd aufgefädelt sind und über eine Mutter 8 verspannt werden. Hierzu weisen die Distanzstücke 4 sowie die Schneidklinge 5 jeweils eine Achsbohrung 16 auf, wie aus dem in Fig.1.
1 shows an embodiment of the device according to the invention for longitudinally cutting a film web into narrow film strips. The device consists of a cutter bar 3. The cutter bar 3 is connected to a swivel arm 7. The swivel arm 7 is pivotally mounted on a machine frame (not shown here). The cutter bar 3 is
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a film web 1 is fed in the direction of the arrow in order to divide it in the longitudinal direction into a plurality of individual film tapes 2. The film tapes 2 are stretched together in the system (not shown further) as a film tape set, heat-stabilized and then individually wound onto winding heads. They are suitable, for example, as template material for machines for the production of carpet base fabrics.
The plastic film web 1 can, for example, also be a paper web, a woven or fleece web or any similar, flat flat structure to be cut into strips of the same width.
A large number of cutting blades 5 are arranged one behind the other at a distance on the cutter bar 3. The distance between two adjacent cutting blades 2 is formed by a spacer 4. The spacers 4 are at one of their ends with the cutter bar
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a tensioning means 6 attached. The tensioning means here is a tie rod, on which the spacers 4 and the cutting blade 5 are threaded alternately and are tensioned via a nut 8. For this purpose, the spacers 4 and the cutting blade 5 each have an axle bore 16, as shown in FIG.
2 und 3 gezeigten schematischen Querschnitt des Messerbalkens hervorgeht. Die Achsbohrungen 16 werden von dem Zuganker 6 durchdrungen.
Die Distanzstücke 4 sind mittels einer Führungsnut 15 im Messerbalken 3 beweglich geführt.
Somit können bei der Montage der Schneidklinge die Distanzstücke und die Schneidklinge abwechselnd auf den Zuganker 6 aufgefädelt werden. Die Distanzstücke 4 werden beim Einfädeln in der Führungsnut 15 geführt.
Die Schneidklinge 5 weisen zwei sich gegenüberliegende Schneidkanten 9 und 10 auf, die an den Längsseiten der Schneidklinge ausgebildet sind. Die von dem Messerbalken 3 abgewandten Schneidkanten 10 dienen zum Längsschneiden der Folienbahn 1. Die zum Messerbalken 3 gewandten Schneidkanten 9 sind nicht im Einsatz.
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angeordnet sind, derart geformt, dass die Schneidkanten 10 an den Längsseiten der Schneidklingen 5 zum Längsschneiden der Folienbahn und die Enden der Schneidklinge ausserhalb des Überdeckungsbereiches der Distanzstücke liegen. In den jeweiligen Endbereichen weisen die Schneidklinge 5 zu beiden Seiten der Distanzstücke 4 jeweils eine Aufnahmebohrung 13 und 14 auf. In die Aufnahmebohrungen 13 in den hintereinanderliegenden Schneidklinge 5 ist ein Stift 11 geführt.
In den Bereichen zwischen zwei benachbarten Schneidklinge 5 liegt der Stift 11 an einer durch die Distanzstücke 4 gebildeten Stützkante 17 an.
Die Aufnahmebohrungen 14 der Schneidklinge 5 dienen zur Aufnahme eines weiteren Stiftes 12. In den Bereichen zwischen den Schneidklinge 5 ist an den Distanzstücken 4 in Höhe des Stiftes 12 eine Anschlagkante 18 an den Distanzstücken 4 ausgebildet.
Zum Schneiden der Folienbahn 1 ist der Messerbalken derart angeordnet, dass die Schneidkanten 10 der Schneidklinge 5 die Folienbahn 1 teilweise durchdringt. Hierbei bilden die Schneidkante 10 und die Folienbahn 1 einen Schnittwinkel a. Die beim Schneiden der Folienbahn 1 auftretenden Schnittkräfte erzeugen an den Schneidklinge ein um die Achse 6 wirkendes Drehmoment.
Dieses Drehmoment wird durch den an die Stützkanten 17 der Distanzstücke 4 anliegenden Stift 11 aufgefangen. Dies besitzt den Vorteil, dass die Schnittkräfte bei der Auslegung der Verspann-
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Schneidkanten erforderlich. Hierzu wird, wie in Fig. 3 gezeigt, zunächst das Verspannmittel 6 leicht gelöst, so dass die Schneidklinge 5 um die Achse 6 verschwenkt werden können. Der Stift 12 wird sodann aus den Aufnahmebohrungen 14 der Schneidklinge 5 entfernt. Nun werden die Schneidklingen 5 durch Führung des Stiftes 11 um die Achse 6 verschwenkt. Die Schneidklinge 5 werden soweit verschwenkt, bis der Stift 11 in den Bereichen zwischen den Schneidklinge 5 an die jeweiligen Anschlagkante 18 der Distanzstücke 4 anschlägt. In den Aufnahmebohrungen 14 der Schneidklinge 5 wird der zuvor entnommene zweite Stift 12 wieder eingeführt.
Der Stift 12 wird zur Anlage an die Stützkanten 17 der Distanzstücke 4 gebracht und das gesamte Schneidklingepaket wird mit den dazwischen liegenden Distanzstücken 4 wieder verspannt. Der Wechsel der Schneidkanten 10 und 9 ist abgeschlossen. Die Schneidkante 9 ist nun bereit zum Schneiden der
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Folienbahn.
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Folienbahn
2 Folienbänder
3 Messerbalken
4 Distanzstück
5 Schneidklinge
6 Verspannmittel, Zuganker
7 Schwenkarm
8 Mutter
9 Schneidkante
10 Schneidkante
11 Stift
12 Stift
13 Aufnahmebohrung
14 Aufnahmebohrung
15 Führungsnut
16 Achsbohrung
17 Stützkante
18 Anschlagkante
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Längsschneiden einer Folienbahn (1) in schmale Folienbänder (2) mit einem Messerbalken (3), an dem eine Vielzahl von Schneidklinge (5) nebeneinander mit- tels Distanzstücken (4) im Abstand angeordnet sind, wobei die Schneidklinge (5) zwei gegenüberliegende Schneidkanten (9,10) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidklinge (5) zum Wechseln der jeweils zum Längsschneiden der Folienbahn (1) eingesetzten Schneidkante (9,10) drehbar an dem Messerbalken (3) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidklinge (5) mit den Distanzstücken (4) drehbar verbunden sind, wobei die mo- mentan zum Längsschneiden der Folienbahn (1) eingesetzten Schneidkanten (9,10) mit ihrer gesamten Länge ausserhalb der Distanzstücke (4) liegen.
2 and 3 shows a schematic cross section of the cutter bar. The axis bores 16 are penetrated by the tie rod 6.
The spacers 4 are movably guided in the cutter bar 3 by means of a guide groove 15.
Thus, the spacers and the cutting blade can be alternately threaded onto the tie rod 6 when the cutting blade is installed. The spacers 4 are guided in the guide groove 15 when threading.
The cutting blade 5 has two opposing cutting edges 9 and 10, which are formed on the long sides of the cutting blade. The cutting edges 10 facing away from the cutter bar 3 are used for the longitudinal cutting of the film web 1. The cutting edges 9 facing the cutter bar 3 are not in use.
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are arranged in such a way that the cutting edges 10 on the long sides of the cutting blades 5 for longitudinally cutting the film web and the ends of the cutting blade lie outside the overlap area of the spacers. In the respective end regions, the cutting blade 5 has a receiving bore 13 and 14 on both sides of the spacers 4. A pin 11 is guided into the receiving bores 13 in the cutting blade 5 lying one behind the other.
In the areas between two adjacent cutting blade 5, the pin 11 rests on a support edge 17 formed by the spacers 4.
The receiving bores 14 of the cutting blade 5 serve to receive a further pin 12. In the areas between the cutting blade 5, a stop edge 18 is formed on the spacers 4 at the height of the pin 12.
For cutting the film web 1, the cutter bar is arranged such that the cutting edges 10 of the cutting blade 5 partially penetrate the film web 1. Here, the cutting edge 10 and the film web 1 form a cutting angle a. The cutting forces occurring when cutting the film web 1 generate a torque acting on the cutting blade about the axis 6.
This torque is absorbed by the pin 11 resting on the supporting edges 17 of the spacers 4. This has the advantage that the cutting forces when designing the bracing
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Cutting edges required. For this purpose, as shown in FIG. 3, the clamping means 6 is first loosened slightly, so that the cutting blade 5 can be pivoted about the axis 6. The pin 12 is then removed from the receiving bores 14 of the cutting blade 5. Now the cutting blades 5 are pivoted about the axis 6 by guiding the pin 11. The cutting blade 5 is pivoted until the pin 11 strikes the respective stop edge 18 of the spacers 4 in the areas between the cutting blade 5. The previously removed second pin 12 is inserted again into the receiving bores 14 of the cutting blade 5.
The pin 12 is brought into contact with the supporting edges 17 of the spacers 4 and the entire cutting blade package is clamped again with the spacers 4 lying between them. The change of the cutting edges 10 and 9 is completed. The cutting edge 9 is now ready for cutting the
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Sheet.
LIST OF REFERENCE NUMBERS
1 film web
2 foil tapes
3 cutter bars
4 spacer
5 cutting blade
6 tensioning means, tie rods
7 swivel arm
8 mother
9 cutting edge
10 cutting edge
11 pin
12 pin
13 location hole
14 location hole
15 guide groove
16 axis bore
17 support edge
18 stop edge
PATENT CLAIMS:
1. Device for longitudinally cutting a film web (1) into narrow film strips (2) with a cutter bar (3) on which a plurality of cutting blades (5) are arranged next to one another by means of spacers (4), the cutting blade (5 ) have two opposing cutting edges (9, 10), characterized in that the cutting blade (5) for changing the cutting edge (9, 10) used in each case for longitudinally cutting the film web (1) is rotatably arranged on the cutter bar (3).
2. Device according to claim 1, characterized in that the cutting blade (5) is rotatably connected to the spacers (4), the cutting edges (9, 10) currently used for longitudinally cutting the film web (1) with their entire length outside the spacers (4).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidklinge (5) um eine die Schneidklinge (5) jeweils Im mittleren Bereich in einer
Achsbohrung (16) durchdringende Achse (6) drehbar sind, welche durch ein lösbares Ver- spannmittel (6,8) zur Befestigung der Schneidklinge (5) an den Distanzstücken (4) gebil- det wird, wobei jeweils eine Schneidklinge (5) zwischen zwei benachbarten Distanzstücken (4) angeordnet ist, die ebenfalls von dem Verspannmittel (6) durchdringbar sind.
3. Device according to claim 1 or 2, characterized in that the cutting blade (5) around a cutting blade (5) in each case in the central region in one
Axle bore (16) penetrating axis (6) can be rotated, which is formed by a releasable bracing means (6, 8) for fastening the cutting blade (5) to the spacers (4), with one cutting blade (5) between each two adjacent spacers (4) are arranged, which can also be penetrated by the bracing means (6).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzstücke (4) eine im Bereich der Schneidklinge (5) ausgebildete Stützkante (17) aufweisen, an welcher ein parallel zur Achse (6) die Schneidklinge (5) jeweils in einer
Aufnahmebohrung (13) durchdringender Stift (11) derart anliegt, dass die jeweils auf die
Schneidklinge (5) einwirkenden Schneidkräfte über den Stift (11) auf die Distanzstücke (4) übertragbar sind, wobei der Stift (11) lösbar ist und wobei die Schneidklinge (5) je- weils eine zweite Aufnahmebohrung (14) aufweisen, die nach dem Wechsel der Schneid- kanten (9,10) zur Aufnahme des Stiftes (11) dient.
4. The device according to claim 3, characterized in that the spacers (4) have a support edge (17) formed in the region of the cutting blade (5), on which a parallel to the axis (6) the cutting blade (5) in each case
Receiving hole (13) penetrating pin (11) rests in such a way that each on the
Cutting blade (5) acting cutting forces can be transferred to the spacers (4) via the pin (11), the pin (11) being detachable and the cutting blade (5) each having a second receiving bore (14) which, according to the The cutting edges (9, 10) are used to hold the pin (11).
5 Vorrichtung nach Anspruch 4,
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dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzstücke (4) jeweils eine Anschlagkante (18) aufweisen, an welche ein zweiter die
Schneidklinge (5) in der zweiten Aufnahmebohrung (14) durchdringender Stift (11) an- liegt, wobei die Anschlagkante (18) und die Stützkante (17) symmetrisch zur Achse aus- gebildet sind.
5 Device according to claim 4,
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characterized in that the spacers (4) each have a stop edge (18) to which a second one
The cutting blade (5) lies in the pin (11) penetrating the second receiving bore (14), the stop edge (18) and the support edge (17) being formed symmetrically to the axis.
6. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzstücke (4) in einer Nut am Messerbalken (3) geführt sind.
6. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the spacers (4) are guided in a groove on the cutter bar (3).