AT409700B - Streuvorrichtung, insbesondere mist- und kompoststreuer - Google Patents

Streuvorrichtung, insbesondere mist- und kompoststreuer Download PDF

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AT409700B
AT409700B AT7622000A AT7622000A AT409700B AT 409700 B AT409700 B AT 409700B AT 7622000 A AT7622000 A AT 7622000A AT 7622000 A AT7622000 A AT 7622000A AT 409700 B AT409700 B AT 409700B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C3/00Treating manure; Manuring
    • A01C3/06Manure distributors, e.g. dung distributors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)
  • Fertilizers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Streuvorrichtung insbesondere Mist- und Kompoststreuer mit einer Zuführung für das Streugut, beispielsweise einer Wanne mit einer Vorschubeinrichtung, vorzugsweise einem Kratzbodenvorschub, einem von einem Maschinenrahmen getragenen Rotorgehäuse mit   e ! nem Zubnngerrotor   und mindestens einem bei einer Auswurföffnung angeordneten Auswurfrotor mit einem Auswurfrotorgehause, wobei die Auswurföffnung von Ablauf- und Anlaufkanten für das Streugut begrenzt wird, von denen eine über einen Teilbereich des Umfanges des Auswurfrotors versetzbar ist, und mit einer Antriebsvorrichtung. 



   Eine Streuvorrichtung dieser Art ist aus den CH 683 058 A und CH   674 693   A bekannt. 



   Die AT 398 680 B zeigt eine ähnliche Streuvornchtung mit einem Auswurfrotor, der schwenkbar am Rotorgehäuse gelagert ist. 



   Aufgabe der Erfindung Ist es, eine Streuvorrichtung der eingangs erwähnten Art mit veränderlichem Ausstreuwinkel dahingehend zu verbessern, dass eine einfachere Konstruktion erreicht wird
Die erfindungsgemässe Aufgabe wird dadurch erreicht, dass die Anlaufkante des Auswurfrotorgehauses über einen Teilbereich des Umfanges des Auswurfrotors versetzbar ist. 



   Dadurch, dass gemäss der Erfindung die Anlaufkante versetzbar angeordnet ist, kann der Ab-   streifer,   der - um beispielsweise Steine durchzulassen - nachgiebig angeordnet sein muss, am festen Gehäuseteil angeordnet sein. Gemäss dem Stand der Technik ist dieser nachgebende Teil des Streustators versetzbar, was zu einem hohen konstruktiven Aufwand führt. 



   Vorzugsweise ist vorgesehen, dass an dem mindestens einem Auswurfrotorgehäuse ein Leltblech verschiebbar gelagert ist, an dem die Anlaufkante angeordnet ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, dass eine Fladenleiste zumindestens annahernd um die Drehachse des Auswurfrotors zwischen der Ablaufkante und der Anlaufkante verschwenkbar ist. 



   Damit die   erfindungsgemässe   Streuvorrichtung nach beiden Selten ausstreuen kann, ist In einem bevorzugten   Ausführungsbeispiel   der Erfindung vorgesehen, dass zwei an einander gegenüberliegenden Seiten des Rotorgehäuse angeordnete Auswurfrotoren und Auswurfrotorgehäuse vorgesehen sind oder dass das Rotorgehäuse mit dem Auswurfrotor und dem Auswurfrotorgehäuse um eine horizontale Achse drehbar ist. 



   Nachfolgend werden verschiedene   Ausführungsbeispiele   der Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen beschneben. 



   Die Fig. 1 zeigt eine schematisch gehaltene Seitenansicht einer   erfindungsgemassen   Streuvornchtung und die Fig. 2 bis 7 zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung in Schnitten   gemäss   der Linie   i-i   der Fig. 

Claims (10)

1. Der erfindungsgemässe Mist- und Kompoststreuer kann sowohl als reiner Aufbau, der huckepack von einem Fahrzeug aufzunehmen ist, oder als Anhänger ausgeführt sein. Im allgemeinen wird die Streuvorrichtung das Streugut, beispielsweise Mist, auf einer Ladefläche mitführen Der Mist- und Kompoststreuer weist In herkommlicher Art und Welse eine Wanne 1 auf, die vorteilhaft mit einem Kratzbodenvorschub versehen ist. An die Wanne 1 schliesst das Rotorgehäuse 2 an Im Rotorgehäuse 2 befinden sich der Zubnngerrotor 3 und der Auswurfrotor 4. Der Zubringerrotor 3 weist einen wesentlich grösseren Durchmesser als der Auswurfrotor 4 auf und bewegt sich mit geringerer Drehgeschwindigkeit. Beide Rotoren 3,4 sind mit Auswurfschaufeln versehen. Der Auswurfrotor 4 und der Zubnngerrotor 3 werden vorteilhaft von der Zapfwelle des Zugfahrzeuges angetrieben, wobei der Antrieb des Zubringerrotors 3 und des Auswurfrotors 4 über eine Welle und Keilriemen od. dgl. erfolgt. Der Antrieb des Auswurfrotors 4 erfolgt vorteilhaft über einen Keilriemenantrieb und/oder Kettenantrieb In Verbindung mit einer Welle mit Kardangelenk. Beim Auswurfrotor 4 befindet sich die Auswurföffnung 7 Im Ausführungsbeispiel nach den Flg 2 bis 5 ist das Rotorgehause 2 zusammen mit dem Auswurfrotor 4 um die Drehachse 5 des Zubnngerrotors 3 drehbar. Die Auswurföffnung 7 wird von einer Ablaufkante 6 und einer Anlaufkante begrenzt Im Ausfuhrungsbelspiel nach den Fig.
2 und 3 ist die Ablaufkante 6 an einem Abstreifer 9 angeordnet und die Anlaufkante wird von einem Rotor 10, der als Fladenleiste ausgebildet ist, oder einen Leitblech 14 definiert Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 bis 5 Ist, wie bereits erwähnt, das Rotorgehause 2 um <Desc/Clms Page number 2> die Drehachse 5 des Zubringerrotors 3 drehbar. Der Rotor 10 ist um die Rotorachse des Auswurfrotors 4 aus der in der Fig. 4 gezeigten Position in die in der Fig. 5 gezeigte Position schwenkbar, wodurch wiederum in Fig. 4 die Anlaufkante durch den Rotor 10 definiert wird. In Fig. 5 bildet das Leitblech 14 die Anlaufkante. Den Auswurfrotor 4 umgibt ein Auswurfrotorgehäuse 12, das im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 und 6 von einem starr mit dem Rotorgehäuse 2 verbundenen Teil 13 und dem an diesem Teil 13 verschiebbar gelagerten Leitblech 14 gebildet wird. Durch Verschiebung des Leitbleches 14 kann, wie aus den Flg. 4 und 5 ersichtlich, die Weite der Auswurföffnung 7 verändert werden. Im Ausführungsbeispiel nach der Flg. 6 ist das Rotorgehäuse 2 mit zwei Auswurfrotoren 4 versehen, die ebenfalls von Auswurfrotorgehäusen 12 umgeben sind. Die Auswurföffnungen 7 sind nach entgegengesetzten Seiten ausgerichtet, sodass mit der erfindungsgemässen Streuvorrichtung nach der Fig. 6 nach beiden Seiten Mist ausgestreut werden kann, ohne dass es notwendig ist, das Rotorgehäuse 2 zu drehen Im Ausführungsbeispiel nach der Fig. 7 schliesst an jede Auswurföffnung 7 ein Auswurftrichter 15 an. Der Auswurftrichter 15 wird von mindestens einem vorzugsweise zwei getrennten Leltble- chen 16 gebildet, sodass der Auswurftrichter 15 in etwa um die Drehachse des jeweils zugehörigen Auswurfrotors 4 geschwenkt werden kann und dadurch die Position der Anlaufkante und der Ablaufkante 6 geändert wird. Somit ist der Streuwinkel, in dem das Streugut gefördert wird, einstellbar. PATENTANSPRÜCHE : 1. Streuvorrichtung insbesondere Mist- und Kompoststreuer mit einer Zuführung für das Streugut, beispielsweise einer Wanne mit einer Vorschubeinrichtung, vorzugsweise einem Kratzbodenvorschub, einem von einem Maschinenrahmen getragenen Rotorgehause mit einem Zubringerrotor und mindestens einem bei einer Auswurföffnung angeordneten Aus- wurfrotor mit einem Auswurfrotorgehäuse, wobei die Auswurföffnung von Ablauf- und An- laufkanten für das Streugut begrenzt wird, von denen eine über einen Teilbereich des Um- fanges des Auswurfrotors versetzbar ist, und mit einer Antriebsvorrichtung, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Anlaufkante (8) des Auswurfrotorgehäuses (12) über einen Teilbe- reich des Umfanges des Auswurfrotors (4) versetzbar ist. 2. Streuvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem mindestens ei- nem Auswurfrotorgehäuse (12) ein Leitblech (14) veränderbar, beispielsweise verschieb- bar gelagert ist, an dem die Anlaufkante (8) angeordnet ist.
3 Streuvornchtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Positi- on der Ablaufkante als auch die Position der Anlaufkante (8) veränderbar ist.
4. Streuvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der von der Anlaufkante und der Ablaufkante (8) begrenzten Auswurföffnung (7) ein Auswurftrichter (15) angeordnet ist.
5. Streuvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswurftnchter (15) schwenkbar oder verschiebbar gelagert ist.
6 Streuvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswurftrich- ter (15) von getrennten Leitblechen (16) gebildet wird.
7. Streuvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fladenleiste zumindestens annähernd um die Drehachse des Auswurfrotors (4) zwischen der Ablaufkante und der Anlaufkante verschwenkbar ist.
8. Streuvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Fladenleiste als Ro- tor (10) ausgebildet ist.
9 Streuvorrichtung nach einem der Anspruche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass min- destens zwei an einander gegenüberliegenden Seiten des Rotorgehäuses (2) angeordnete Auswurfrotoren (4) und Auswurfrotorgehause (12) vorgesehen sind.
10. Streuvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Rotorgehäuse (2) mit dem Auswurfrotor (4) und dem Auswurfrotorgehäuse um eine horizontale Achse drehbar ist <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0084872A1 (de) * 1982-01-21 1983-08-03 Kuhn S.A. Landwirtschaftliches Streufahrzeug
CH674693A5 (en) * 1988-01-26 1990-07-13 Gafner Maschinenbau Ag Manure spreader with transverse rotor - has deflecting stator, partly surrounding rotor, with peripheral adjustment, extending spreading angle
CH683058A5 (de) * 1991-05-21 1994-01-14 Gafner Maschinenbau Ag Miststreuer.

Patent Citations (3)

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