AT409981B - Sockel für verkehrszeichen - Google Patents

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AT409981B
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ATA5982000A (de
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Peter Ing Rausch
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Rausch Peter
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/22—Sockets or holders for poles or posts
    • E04H12/2238—Sockets or holders for poles or posts to be placed on the ground
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00—Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/60—Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs
    • E01F9/688—Free-standing bodies
    • E01F9/692—Portable base members therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

AT 409 981 B
Die Erfindung betrifft einen Sockel für Verkehrszeichen od. dgl. bestehend aus einem massiven Körper mit etwa halbkreisförmigem Grundriss.
Sockel eingangs erwähnter Art sind allgemein in verschiedenen gattungsgemäßen Ausführungsformen bekannt. So wird z.B. in der AT-Patentschrift Nr. 405 850 ein etwa halbkreisförmiges Plattenelement geoffenbart, das als Verkehrsinsel ersetzbar ist. Es liegt in der Natur solcher Verkehrsinseln, bzw. ist allgemein bekannt, daß Verkehrsinseln mit Verkehrszeichen ausgerüstet sind. Desweiteren sind artgemäße Sockelelemente bekannt, die etwa einen Halbzylinder darstellen und außer einem Einsteckloch für die Rohre von Verkehrszeichen keine weiteren Ausbildungen erkennen lassen.
Aufgabe der Erfindung ist es, bekannte gattungsgemäße Sockel weiterzubilden, um verschiedene Vorteile bieten zu können. Die Erfindung erreicht dies in einem ersten Schritt dadurch, dass ein Sockel etwa huf-förmig ausgebildet ist, wobei eine etwa halbkreisförmige Vorderwand (1) eine Bodenplatte (2) umschließt und wobei die Vorderwand (1) im Bereiche des Scheitels auf eine Höhe von etwa einem halben Halbmesser ihres formgebenden Kreises hochgezogen ist und nach hinten zu rampenförmig ausläuft. Hiermit ist erreicht, dass die Vorderwand (1) eine Schutzwand für Verkehrszeichen od. dgl. bildet, welche im Inneren des "Hufes" auf die Bodenplatte (2) befestigt werden können. Während die Vorderwand (1) im Scheitelbereich, also von vorne her, eine auch optisch wirkende Schutzbarriere darstellt, wirkt sie kraft der nach hinten zu etwa rampenförmigen Formgebung als sanftere Einrichtung, die anfahrenden Fahrzeugen die Möglichkeit bietet, ggf. unbeschädigt davonzukommen.
In Weiterbildung der Vorderwand (1) ist vorgesehen, der Außenseite eine Wandneigung (ß) von etwa 45° bis etwa 55° zu geben, wodurch sie eine radabweisende Wirkung erhält. Bekanntlich weisen auch sogenannte New-Jersey Straßenbarrieren solche Wandneigungen auf, um anfahrende Fahrzeuge umzulenken. Diese beschriebene Ausbildung kann bewirken, dass Fahrzeuge, die seitlich oder schräg an den Sockel fahren, um- oder abgeleitet werden, wobei bei geringeren Geschwindigkeiten Beschädigungen ausbleiben können oder zumindest verringert werden.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen 3 bis 7 beschrieben.
Die Erfindung ist in der Zeichnung schematisch und an Hand von Ausführungsbeispielen dargestellt. Die Figuren stellen dar:
Fig. 1 die Schrägansicht eines erfgm. Sockels;
Fig.2 den Grundriss eines erfgm. Sockels;
Fig.3 die Vorderansicht eines erfgm. Sockels;
Fig.4 die Unteransicht eines erfgm. Sockels und
Fig.5 den Längsschnitt durch einen erfgm. Sockel.
Beschreibung der Figuren: In Fiq.1 ist ein erfgm. Sockel in Schrägansicht dargestellt. Es ist der Eindruck eines huf-förmigen Elementes gegeben. Der Grundriss ist etwa halbkreisförmig, wobei eine Bodenplatte (2) von einer etwa halbkreisförmigen Vorderwand (1) umschlossen ist. Die Vorderwand weist im Scheitelbereich etwa eine Höhe im Ausmaß von einem halben Halbmesser des formgebenden Kreises auf und läuft nach hinten zu rampenförmig abfallend aus. Die Vorderwand (1) ist an ihrer Vorderseite geneigt, wobei die Schräge einen Winkel von etwa 45° bis etwa 55° besitzt. Die Höhe der Vorderwand (1) beträgt gesamt (inklusive Bodenplatte) vorzugsweise etwa 25 cm, der Kreishalbmesser etwa 50 cm. Am Fuße der Vorderwand (1) ist ein durchgehender senkrechter Fußstreifen (3) von etwa 5 cm Höhe ausgebildet. Somit besitzt die Vorderseite der Vorderwand (1) eine Ausbildung ähnlich einer Umlenkwand (New Jersey Wand), mit der gute Erfahrungen verzeichnet wurden, was die Umlenkwirkung anfahrender Fahrzeuge betrifft. Mit dieser Ausbildung kann erreicht werden, dass Fahrzeuge, die unter einem relativ flachen Winkel an den Sockel anfahren, abgewiesen oder umgelenkt werden, ohne dass größere Schäden am Fahrzeug oder am Sockel entstehen. Die Bodenplatte (2) weist eine Dicke von etwa 8 -10 cm auf und besitzt etwa im Schwerpunkt ihrer Grundrissfläche eine sie durchsetzende Ausnehmung (5), die der Entwässerung und/oder der Aufnahme von Rohrstangen der Verkehrszeichen dient. In diesem Anwendungsbeispiel laufen die rampenförmigen Enden der Vorderwand (1) in Höhe der Oberkante der Bodenplatte (2) aus. Unterseitig besitzt der Sockel Füße (4), die um etwa 15 mm nach unten vorspringen.
Fiq.2 stellt einen Grundriss (Draufsicht) eines erfgm. Sockels dar. Die etwa halbkreisförmig gekrümmte Vorderwand (1) umschliesst die Bodenplatte (2), wodurch eine etwa huf-förmige Gestalt 2

Claims (7)

  1. AT 409 981 B gegeben ist. Die Ausnehmung (5) sitzt etwa im Schwerpunkt der kreisförmigen Fläche der Bodenplatte (2). In Fiq.3 ist der erfindungsgem. Sockel von vorne (im Aufriss) zu sehen. Im Scheitel ist die Vorderwand (1) in diesem Ausführungsbeispiel oberseitig eben ausgebildet; nach hinten zu (in dieser Vorderansicht an beiden Seiten zu sehen) wird die Vorderwand (1) niedriger und fällt rampenartig ab. Die Oberkante der Bodenplatte ist strichliert eingezeichnet. Der Fußstreifen (3) ist durchgehend ausgebildet. An der Unterseite des Sockels sind die Füße (4) angeordnet. Fig.4 stellt eine Untersicht des Sockels dar. In diesem Beispiel besitzt der Sockel unterseitig auf der Bodenplatte (2) eine durchgehende etwa hufeisenförmige Fußleiste (4'). Zu sehen ist auch die die Bodenplatte (2) durchsetzende Ausnehmung (5). Diese könnte natürlich auch rechteckig oder quadratisch ausgeführt sein. Im Längsschnitt (Symmetrieschnitt) in Fiq,5 ist zu sehen, dass die Vorderwand (1) mit der Bodenplatte (2) einen rechten Winkel bildet. Außenseitig (vorderseitig) weist die Vorderwand (1) eine Neigung (ß) auf, rückseitig verläuft sie senkrecht. Es ist aber im Sinne der Erfindung ohne weiteres auch möglich, die Rückseite der Vorderwand (1) stufenförmig oder geneigt auszuführen. Im vorderen Bereich der Vorderwand (1) verläuft deren Oberseite waagrecht, anschließend, nach hinten zu, ist die rampenförmige Ausbildung zu sehen. Die Bodenplatte (2) ist auch in diesem Beispiel von einer Ausnehmung (5) durchsetzt und besitzt an der Unterseite Füße (4). Die Erfindung geht natürlich über die beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele hinaus. So ist es z.B. ohne weiteres möglich, den Grundriss des Sockels in Form eines Trapezes oder Vieleckes auszuführen, bzw. die Maße auf das Eineinhalbfache oder das Doppelte zu erhöhen. PATENTANSPRÜCHE: 1. Sockel für Verkehrszeichen od. dgl. bestehend aus einem massiven Körper mit etwa halbkreisförmigem Grundriss, dadurch gekennzeichnet, dass er etwa huf-förmig ausgebildet ist, wobei eine etwa halbkreisförmige Vorderwand (1) eine Bodenplatte (2) umschließt und wobei die Vorderwand (1) im Bereich des Scheitels auf eine Höhe von etwa einem halben Halbmesser ihres formgebenden Kreises hochgezogen ist und nach hinten zu rampenförmig ausläuft.
  2. 2. Sockel für Verkehrszeichen od. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (1) an ihrer Außenseite als Radabweiser ausgebildet ist, wobei die Außenseite eine Wandneigung (ß) von etwa 45“ bis etwa 55° aufweist.
  3. 3. Sockel für Verkehrszeichen od. dgl. nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand an der Außenseite einen durchgehenden senkrechten Fußstreifen (3) von etwa 5 cm Höhe besitzt.
  4. 4. Sockel für Verkehrszeichen od. dgl. nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (2) an ihrer Unterseite unten um etwa 15 mm vorspringende Füße (4) besitzt, wobei vorzugsweise drei Füße (4) ausgebildet sind, die jeweils im Scheitelbereich und an den Eckpunkten angeordnet sind, oder dass die Bodenplatte (2) an ihrer Unterseite eine unten etwa 15 mm vorspringende etwa hufeisenförmige Fußleiste (4') besitzt.
  5. 5. Sockel für Verkehrszeichen od. dgl. nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (2) eine diese senkrecht durchsetzende Ausnehmung (5) zum Einstecken der Rohre von Verkehrszeichen od. dgl. aufweist.
  6. 6. Sockel für Verkehrszeichen od. dgl. nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass dieser aus hochwertigem und frost-/tausalzbeständigem Beton oder Stahlbeton gefertigt ist.
  7. 7. Sockel für Verkehrszeichen od. dgl. nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass dieser aus Kunststoff, Gummi oder dergl. oder aus Recyclingmaterial gefertigt ist. 3 AT 409 981 B HIEZU 1 BLATT ZEICHNUNGEN 4
AT0059800A 2000-04-10 2000-04-10 Sockel für verkehrszeichen AT409981B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2148023B1 (de) * 1971-09-25 1972-08-17 Bremshey Ag Gartenschirmständerfuß
US5271203A (en) * 1991-10-21 1993-12-21 Nagle Joseph J Support form for a settable material

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2148023B1 (de) * 1971-09-25 1972-08-17 Bremshey Ag Gartenschirmständerfuß
US5271203A (en) * 1991-10-21 1993-12-21 Nagle Joseph J Support form for a settable material

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