AT4100U1 - Brillengestell zur aufnahme werkzeuglos auswechselbarer gläser - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich zugunsten von Produktions-, Design- und Anwendungsvorteilen auf eine Verbesserung von Brillengestellen zur Aufnahme werkzeuglos auswechselbarer Gläser (4) in vorbestimmter Größe unter Anordnung von Klemmvorrichtungen.Hierzu ist vorgesehen, daß im Bereich der Teilungsfugen (7) der durchtrennten Fassungsrahmen (1) an welchen deren Enden (8, 8A) jeweils aneinander angrenzen, zwischen diesen und den Schläfenbügelansätzen (2) jeweils eine durchgehende Materialfuge (9) besteht, daß zur Festlegung bzw. Lösung der Montageposition (I) die Schläfenbügelansätze (2) jeweils gemeinsam mit den an diese gelenkig anschließenden Schläfenbügeln (3) gegenüber den jeweils angrenzenden Enden (8,8A) der Fassungsrahmen (1) in ihren relativen Lagen verstellbar gelagert sind, daß ein fixierbarer erster Verschlußteil (20) jeweils an den lageverstellbaren Schläfenbügelansätzen (2) und jeweils wenigstens an einem der Enden (8) der durchtrennten Fassungsrahmen (1) ein korrespondierendes Verschlußgegenstück (15) angeordnet sind.
Description
AT 004100 Ul
Die vorliegende Erfindung bezieht sich generell auf Brillengestelle und insbesondere auf solche neuer verbesserter Bauart zur Aufnahme werkzeuglos auswechselbarer Gläser nach dem Oberbegriff des Anspruches 1. Die Verbesserung betrifft die Lage, Anordnung und Funktionsbetätigung der Klemmvorrichtung, mittels welcher der Montagezustand auf rasche und einfache Weise werkzeuglos festgelegt bzw. gelöst werden kann.
Brillengestelle der Bauart, welche zur Optimierung des Einsatzes bei unterschiedlichen Lichtbedingungen den Austausch der Gläser erlauben, sind insbesondere als Sonnen- oder Schutzbrillen für den Ski-, Rad- oder Motorsport allgemein bekannt, um den Glaser-Austausch bei veränderten Lichtbedingungen oder bei Beschädigungen zu ermöglichen. Verschiedene technische Lösungen wurden vorgeschlagen, um austauschbare Gläser jederzeit lösbar an den Fassungsrahmen zu fixieren. Größtenteils besitzen jedoch aus dieser Überlegung bisher resultierenden Konstruktionen deutlich sichtbare Klemmvorrichtungen, welche das Design weitgehend mitbestimmen und nur geringe stilistische Variationsmöglichkeiten erlauben. Die Gläser werden durch Haken, Klinken, Betätigungshebel oder ähnliche Maßnahmen am bzw. innerhalb des Fas sungs rahmens gehalten. Beispielsweise die EP-0046785 A beschreibt ein Brillengestell mit mehrfachen Linsenhaken, die mit dem Linsenring verbunden sind und einem im Schläfenbügelansatzteil schwenkbar gelagerten Klinkarm, bzw. einem in den Schläfenbügelansatz gegen eine Feder verschiebbaren Klinkenschieber, welcher aus einer ersten Stellung, in der er die Linse zusammen mit den Linsenhaken auf dem Linsenring festhält, in eine zweite Stellung bewegbar ist, in welcher er die Linse zu lateraler Verschubbewegung freigibt. Die Konstruktion besitzt analog zu den ansonsten bekannten Konstruktionen mit angeordneten Linsenhaken, wie etwa der US4,176.921 A , bei welcher ein an der Nasenbriicke angelenkter verschwenkbarer Befestigungshaken der Festlegung bzw. Freigabe der Gläser dient, den Nachteil, eine Klemmvorrichtung zu beinhalten, welche von der Vorderseite des Brillengestelles aus klar sichtbar ist, wodurch die stilistische Bewegungsfreiheit auf die konstruktionsbedingte Form beschränkt ist. Zur Betätigung der Klemmvorrichtungen sind bisher entsprechende funktionale Angriffsflächen vorzusehen, um die gewünschte Vorgangsweise auszufuhren.
Zur Definition des Problemkreises bezieht die vorliegende Erfindung eine weitere Überlegung ein: Da beim Brillenkauf die Gläser entsprechend deren Ausführung, insbesondere der Tönung oder des oft aufwendigen optischen Schliffes einen hohen Kostenanteil darstellen, ist es für den Anwender gewöhnlich kosten- 2 AT 004100 Ul aufwendig, mehrere Brillen unterschiedlichen Designs anzuschaffen. In wirtschaftlicher Hinsicht besteht jedoch der Bedarf in vom Aufwand her gesehen attraktiverer Weise als bisher über Brillenfassungen als der Kleidung oder dem Einsatzzweck anpaßbares Modeaccessoire verfügen zu können. Somit wäre es wünschenswert, wenn einem grundsätzlich gleichbleibendem Gläserpaar jeweils eine möglichst große Anzahl von stilistisch unterschiedlichen, mit diesem kompatiblen Brillengestellen gegenübersteht, welche gegenüber dem Gläserpaar gegeneinander ausgetauscht werden können. Hierzu sind Klemmvorrichtungen nötig, welche die stilistische Bewegungsfreiheit in der Formengebung nicht durch Anordnung von zusätzlich zu den üblichen Baukomponenten wie Fassungsrahmen, Nasenbrücke, Schläfenbügelansätze und Schläfenbügel vorgesehenen Betätigungshebeln oder Haken einschränken.
Die Gläser an der Innennut tragende Fassungsrahmen werden bisher gewöhnlich lateral an zweiteiligen Schließblöcken im Bereich der Schläfenbügel ansät ze mittels Schrauben geschlossen. Konventionelle Fassungsrahmen und an diesen anschließende Schläfenbügelansätze sind je nach verwendeten Materialien miteinander verlötet, verklebt oder einstückig hergestellt, wobei die Schläfenbügel jeweils über ein Gelenk verschwenkbar, je nach Bauart, mit den Schläfenbügelan-sätzen bzw. unmittelbar mit dem Fassungsrahmen verbunden sind. Der Unterschied der gegenständlichen Erf indung zu den vorgenannten konventionellen Konstruktionen ist die Veränderung der Bauart, sowie der Anordnung und Funktionsbetätigung der Klemmvorrichtungen zugunsten weiter stilistischer Bewegungsfreiheit in der Formgebung des Brillengestelles.
Eine der Aufgaben der vorliegenden Erfindung besteht darin, neue Brillengestelle einer Bauart bereitzustellen, welche eine einfache Auswechselbarkeit der Fassungsrahmen gegenüber einem prinzipiell gleichbleibenden Gläserpaar ermöglicht und die Nachteile der oben angeführten bekannten Brillengestelle vermeidet.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, trotz Anordnung einer Klemmvorrichtung die stilistische Bewegungsfreiheit in der Formengebung nicht durch Anordnung von zusätzlich zu den üblichen Baukomponenten, wie Fassungsrahmen, Nasenbrücke, Schläfenbügelansätze und Schläfenbügel, vorgesehenen Betätigungshebeln oder Haken einschränken und gleichzeitig produktions-und anwendungstechnische Vorteile gegenüber konventionellen Brillengestellen mit werkzeuglos zu betätigenden Klemmvorrichtungen bereitzustellen.
Als wesentlichste Aufgabe verfolgt die Erfindung zugunsten von Produktions-, Design- und Anwendungsvorteilen die Idee, durch unmittelbare Manipulation von bei einem Brillengestell an sich vorhandenen, werkzeuglos zu betätigenden, verstellbar gelagerten Schläfenbügelansätzen die Festlegung bzw. Lösung des Montagezustandes herbeizuführen, ohne zusätzliche die stilistische Bewe- 3 AT 004100 Ul gungsfreiheit in der Formgebung einschränkende, in der Montageposition sichtbare Betätigungshebel, Haken oder dgl. vorzusehen.
Zur Lösung dieser Aufgaben sind bei einem Brillengestell der eingangs genannten Art die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 genannten Merkmale vorgesehen. Die Abänderung in der Konstruktion des Brillengestelles, wie sie dadurch vorgeschlagen wird, beruht gegenüber konventionellen Bauarten im wesentlichen in der Anordnung und Funktionsbetätigung der Klemmvorrichtung, mittels welcher der Montagezustand festgelegt bzw. gelöst wird. Beim Fassen der Gläser stellen die bei einem Brillengestell an sich vorhandenen Schläfenbügelansätze die zu manipulierende Angriffsfläche zur Festlegung bzw. Lösung der Montageposition dar und übernehmen somit unmittelbare Betätigungsfunktion der Klemmvorrichtungen in Bewegungsrichtung der vorgesehenen relativen Verstellbarkeit angrenzender Bauteile. Die Betätigung der Klemmvorrichtung ist auch bei stilistisch klein dimensionierten Schläfenbügelansätzen durch Bewegen der in deren Verlängerung ungeordneten Schläfenbügel in der Verstellungsrichtung einfach zu handhaben.
Die Vorteile der Integration der Klemmvorrichtungen in die Schläfenbügel-ansätze bestehen in der Vermeidung von in der Montageposition sichtbaren Klemmvorrichtungen. Auf diese Weise ist eine Klemmvorrichtung mit gegenüber bekannten Konstruktionen erheblichen Designvorteilen geschaffen. Da die Klemmvorrichtungen am Brillengestell jeweils durch die ohnehin vorhandenen Schläfenbügelansätze in der Montageposition baulich verdeckt sind und das Design nicht mitbestimmen, ist herstellungsseits die Gestaltungsfreiheit im Gegensatz zu konventionellen Bauarten uneingeschränkt.
Als wünschenswerter Effekt ist es für den Anwender durch diese bauliche Maßnahme möglich, sich zu bei der Anschaffung der Erstbrille der erfindungsgemäßen Bauart eingeschliffenen Gläsern mehrere vom Design und/oder dem Material her unterschiedliche Brillengestelle mit jeweils genormtem Innenausschnitt zur wahlweisen Verwendung anzuschaffen, ohne daß dieses implizierte Wechselsystem baulich erkennbar ist. Dadurch wird der Austausch von Brillengestellen gegenüber einem gleichbleibenden Gläserpaar sowohl stilistisch als auch wirtschaftlich erst attraktiv. Beispielsweise kann entsprechend dem Einsatzzweck oder der modischen Abstimmung mit der Kleidung eine Anzahl von im Design und/oder Material verschiedenen Brillengestellen mit demselben Gläserpaar ausgestattet werden. Wie wir darüber hinaus feststellten, erhöht diese Konstruktion die Stabilität und Widerstandsfähigkeit des Brillengestelles gegenüber Verwindungs- oder Schlagbelastungen.
Bei vorzugsweiser Anordnung eines bekannten Feststellungswiderstandes, beispielweise einer Feder, ist der erste Verschlußteil in die Montageposition unter dessen Wirkung gedrängt und gegen dessen Wirkung in eine lösende Position 4 AT 004100 Ul bewegbar.
In einer Ausführungsform der gleichen Kategorie sind die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 2 genannten Merkmale vorgesehen. Die Vorteile dieser Konstruktion liegen in der geringen Baubreite sowie in der Möglichkeit zur teilweisen Randlos-Fassung der Gläser durch segmentale Fassungsrahmen ohne Anordnung von Spannfäden, sichtbaren Schrauben, Haken, Hebeln oder dergleichen. Derart kann dasselbe Gläserpaar durch einfachen Handgriff sowohl in einem vollumrandenden als auch in einem teilweise randlosen Brillengestell gefaßt werden.
Zur Erhöhung der Stabilität des Montagezustandes der Klemmvorrichtung sind die Merkmale gemäß Anspruch 3 vorgesehen. Die relativ zu den jeweils in wenigstens zwei Formteile gegliederten Verschlußgegenstücken korrespondierenden ersten Verschlußteile legen die jeweils an den Enden der Fassungsrahmen angeordneten Formteile der Verschlußgegenstücke unter beidseitigem An- bzw. Eingriff aneinander fest.
Als günstig für die Stabilität der Montage erweist es sich, wenn zusätzlich die Merkmale gemäß Anspruch 4 vorgesehen sind. Mit diesen Merkmalen ist durch Ineinandergreifen von ersten Verschlußteilen und korrespondierenden Verschlußgegenstücken mit Vortei 1 geringe Baubreite der Klemmvorrichtungen erreicht.
Zur Vereinfachung der Herstellung sind die Merkmale gemäß der Ansprüche 5 und 6 vorgesehen. Unter Zugrundelegung verschleißfester Materialien können sowohl Schläfenbügelansätze als auch Fassungsrahmen mit aus-bzw. eingeformten ersten Verschlußteilen bzw. korrespondierenden Verschlußgegenstücken in vorbestimmten Formen jeweils einstückig hergestellt werden, ohne in zusätzlichen Arbeitsschritten separat erzeugte Verschlußteile als Beschläge einzusetzen. Auch diese baulichen Maßnahmen dienen der Verringerung der Baubreite der Klemmvorrichtung.
Mit Vorteil sind gemäß Anspruch 7 die Einrichtungen zur Arretierung der Montageposition jeweils aus RastungsvorSprung und Rastungsausnehmung gebildet, welche jeweils am ersten Verschlußteil bzw. am Verschlußgegenstück aus- bzw. eingeformt sind.
Die Merkmale der Ansprüche 8, 9 und 10 stellen die konstruktiven Ausführungsformen zur verstellbaren Lagerung der erfindungsgemäßen Schläfenbügel-ansätze dar. Dabei ergeben die Merkmale gemäß Anspruch 8 eine vom Bewegungsablauf der Verstellung her leicht zu handhabende Konstruktion der Klemmvorrichtungen. Die Drehbewegung wird bei Betätigen der Schläfenbügelansätze entweder durch den Montagezustand herbei führenden Eingriff in die an der Teilungsfuge des Brillengestelles einander gegenüberliegenden Formteile der Verschlußgegenstücke oder durch Anlenkung an ortsfester Stelle an jeweils einem Ende der Fassungsrahmen geführt. Die Merkmale gemäß Anspruch 9 ergeben eine Führung der Verstellungsbewegung durch eine Anlenkachse. Der Montagezustand wird durch Ein- 5 AT 004100 Ul griff der an den Schläfenbügelansätzen angeordneten ersten Verschlußteile in die jeweils an wenigstens einem Ende der Fassungsrahmen angeordneten Verschlußgegenstücke bzw. durch äußeres Umgreifen des jeweils an den einander gegenüberliegenden Enden der Fassungsrahmen angeordneten, jeweils in zwei Forrateile gegliederten Verschlußgegenstücke hergestellt.
Eine produktionstechnisch sowie anwendungsseitig besonders einfache Klemmvorrichtung ergibt sich dann, wenn gemäß einer weiteren Ausführungsform die Merkmale gemäß der Ansprüche 10 und/oder 17 vorgesehen sind.
Wenn hinsichtlich der drehbaren Lagerung der Schläfenbügelansätze die bauliche Merkmale gemäß Anspruch 11 vorgesehen sind, erfüllen die erfindungsge-gemäß angeordneten Klemmvorrichtungen eine Doppelfunktion als Mittel zur Festlegung des Montagezustandes der durchtrennten Fas sungs rahmen, sowie als Verbundvorrichtung zwischen den jeweils an der durchgehenden Materialfuge angrenzenden Bauteilen Fas sungs rahmen und Schläfenbügelansatz. Hierbei kann der Bajonettverschluß, je nach Bauart, dur^h eine Drehbewegung oder durch eine Verschubbewegung festgelegt bzw. gelöst werden. Dadurch können auf einfache Weise ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen die Fassungsrahmen und die Schläfenbügel ansät ze mit den an diese anschließenden Schläfenbügeln zur Designvariierung gegen beliebige Bauteile mit systemkompatibl_n Klemmvorrichtungen wahlweise ausgewechselt werden, wodurch Brillengestelle nich nur entsprechend dem Baukastensystem aus modularen Bauteilen äußerst wirtschaftlich hergestellt, sondern auch durch den Anwender, entsprechend der verfügbaren Anzahl an untereinander designverschiedenen, baulich kompatiblen modularen Bauteilen, individuell variiert werden können. Wie wir feststellten, können durch diese bauliche Maßnahme die Produktionskosten durch unabhängige.Fertigung einzelner modular austauschbarer Bauteile bei größerer Rohmaterialauswertung deutlich herabgesetzt werden.
Die Ausführungsform gemäß Anspruch 12 stellt einen konstruktiv einfache und leicht zu handhabenden Verschluß der durchtrennten Fas sungs rahmen dar, wobei der Montagezustand durch einen Spannungswiderstand arretiert ist.
Sind zusätzlich die Merkmale gemäß Anspruch 13 vorgesehen, ergibt sich je nach baulicher Anordnung im Seitenbereich oder auf der Rückseite der Fassungsrahmen die vorteilhafte Möglichkeit zu lateraler Breitenvariierung des Brillengestelles bzw. zur Variierung der Baulänge zwischen Fassungsrahmen und den Enden der Schläfenbügel. Diese Anordnung hat den Vorzug der einfachen Anpassungsmöglichkeit an individuelle Träger bzw. Zweckentsprechungen, beispielsweise als nur temporär eng an den Schläfen anliegende Sportbrille.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die Merkmale des Anspruches 14 vorgesehen. Das Fassen der Gläser erfolgt durch Zusammendrücken der Schließblockteile bei in der Aufweitungsebene gelagerter Ausnehmung des Hohlzylinders und anschließende Drehung desselben, bis die Ausnehmung in von der Aufweitungsebene 6 AT 004 100 Ul verschiedener Ebene zu liegen kommt. Dieser Effekt kann sowohl durch einen im Querschnitt kreisförmigen, als auch durch einen segmentalen, etwa halbkreisförmigen Hohlzylinder erreicht werden. Der Hohlzylinder kann derart gelagert sein, daß er bei Drehbewegung die Schließblockhälften umläuft oder eine axiale Lagerung ist an ortsfester Stelle an einem der Enden des durchtrennten Fassungsrahmens vorgesehen.
Ein einfache Einrichtung zur Arretierung des Montagezustandes der Schläfenbügel ansätze ist auch dann gegeben, wenn gemäß einerweiteren Ausführungsform die Merkmale gemäß Anspruch 15 vorgesehen sind.
Mit Hilfe der Merkmale gemäß Anspruch 16 erfolgt die Festlegung von an den Fassungsrahmen ausgeformten Schließblockteilen infolge Festklemmens durch die parallel zur Teilungsebene der Fassungsrahmen in Abstand voneinander angeordneten Schenkel eines im Querschnitt U-förmigen Verschlußgegenstückes.
Weitere Gegenstände, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindimg werden nachstehend an Hand von in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In diesen zeigen jeweils in schematischen fragmentarischen Ansichten eines Brillengestelles: FIG.l und 2 in Fontalansichten die erste und zweite Anordnungsform erfindungsgemäß ausgebildeter Schläfenbügelansätze und Fassungsrahmen; FIG.3 in Seitenansicht die dritte Anordnungsform erfindungsgemäß ausgebildeter Schläfenbügelansätze imd Fassungsrahmen; FIG.4 in Draufsicht die vierte Anordnungsform erfindungsgemäß ausgebildeter Schläfenbügelansätze und Fassungsrahmen; FIG.5, 6 und 7 jeweils perspektivische Ansichten von um das Verschlußgegenstück durch Drehbewegung verstellbaren Schläfenbügelansätzen in der Anordnungsform gern. FIG.l; FIG.8 die Seitenansicht eines aus einem Hohlzylinder gebildeten Schläfenbügelansatzes in der Montageposition entlang des Schnittes B-B gern. FIG.8A; FIG.8A eine Detailansicht entlang des Schnittes A-A gern. FIG.8; FIG.8B die Seitenansicht des Schläfenbügelansatzes gern. FIG.8 in der zweiten Stellung; FIG.8C die Unteransicht des Schläfenbügelansatzes entlang des Schnittes C-C gern. FIG.8B; FIG.9 die Seitenansicht eines aus einem segmentalen Hohlzylinder gebildeten Schläfenbügelansatzes in der Montageposition; FIG.9A die Seitenansicht des Schläfenbügelansatzes gern. FIG.9 in der zweiten Stellung; FIG. 10 die Ansicht eines Schläfenbügelansatzes und Fassungsrahmens in der Anordnungsform gern. FIG.l mit BayonettVerschluß entlang des Schnittes D-D gern. FIG.10A; FIG. 10A eine Detailansicht entlang des Schnittes EHE gern. FIG.10 in der Montageposition des Schläfenbügelansatzes; FIG.10B die Ansicht des Verschlußgegenstückes entlang des Schnittes F-F gern. FIG.10; FIG.10C eine Detailansicht entlang des Schnittes E-E gern. FIG.10 in der zweiten Stellung des Schläfenbügelansatzes; FIG.11 die perspektivische Seitenansicht eines in vertikaler Ebene entlang seiner Schmalseite durchtrennten Fas sungs rahmens mit Verschlußgegenstück; FIG. 12 die Ansicht 7 AT 004 100 Ul eines Schläfenbügelansatzes in der Anordnungsform gern. FIG.3 mit Bayonettver-schluß entlang des Schnittes G-G gern. FIG.12A; FIG.12A eine Detailansicht des Schläfenbügelansatzes entlang des Schnittes H-H gern. FIG.12; FIG.13 die Ansicht eines Schläfenbügelansatzes in der Anordnungsform gern. FIG.l mit Drehverschluß entlang des Schnittes J-J gern. FIG.13A; FIG.13A die Seitenansicht des Schläfenbügelansatzes entlang der Ebene K-K gern. FIG.13; FIG.14 und 14A jeweils die Ansicht eines Schläfenbügelansatzes in der Anordnungsform gern. FIG.l mit einer Drehverschluß-Variante entlang des Schnittes L-L gern. FIG.14B; FIG.14B die Seitenansicht des Schläfenbügelansatzes entlang der Ebene M-M gern. FIG.14 oder 14A; FIG. 15 die Vorderansicht eines Schläfenbügelansatzes in der Anordnungsform gern. FIG.l mit einer Drehverschluß-Variante; FIG. 15A die Seitenansicht des Schläfenbügelansatzes entlang der Ebene N-N gern. FIG.15; FIG.16 die Vorderansicht eines Schläfenbügelansatzes in der Anordnungsform gern. FIG.l mit einer Drehverschluß-Variante; FIG.16A die Seitenansicht des Schläfenbügelansatzes entlang der Ebene 0-0 gern. FIG.16; FIG.17 die Ansicht eines Schläfenbügelansatzes in der Anordnungsform gern. FIG.l mit Drehverschluß entlang des Schnittes P-P gern. FIG.17B; FIG.17A eine Detailansicht des Verschlußgegenstückes entlang der Ebene Q-Q gern. FIG.17; FIG.17B die Seitenansicht des Schläfenbügelansatzes gern. FIG.17; FIG.18 und 19 jeweils die Vorderansicht und FIG.20 und 21A jeweils die Schnittansicht eines Schläfenbügelansatzes in der Anordnungsform gern. FIG.l mit lateral ver-schwenkbarem Klemmverschluß; FIG.21 die Draufsicht auf den Schläfenbügelansatz gern. FIG.21A; FIG.21B die Seitenansicht des Schläfenbügelansatzes gern. FIG.21A; FIG.22 , 22B und 22C jeweils Frontalansichten von Fassungsrahmen und Schläfenbü-gelansatzen in der Anordnungsform gern. FIG.2 mit lateral verschwenkbarer Klemmvorrichtung; FIG.22A die Ansicht entlang der Ebene R-R gern FIG.22; FIG.23 bis 25 jeweils perspektivischen Ansichten von Fassungsrahmen und Schläfenbügelan-sätzen in der Anordnungsform gern. FIG.3 mit Federverschluß; FIG.26 in Draufsicht einen Schläfenbügelansatz in der Anordnungsform gern. FIG.l mit entlang der Längsachse des Schläfenbügels verschiebbarem ersten Verschlußteil; FIG.26A die Ansicht entlang der Ebene S-S gern. FIG.26; FIG.26B die Ansicht entlang des Schnittes T-T gern. FIG.26A; FIG.27 die perspektivische Vorderansicht eines Fassungsrahmens mit Schläfenbügelansatz in der Anordnungsform gern. FIG.l mit seitlich verstellbarem ersten Verschlußteil; FIG.28 die Vorderansicht eines entlang des Randes des Fassungsrahmens verstellbaren Schläfenbügelansatzes in der Anordnungsform gern. FIG.l; FIG.28A die Ansicht entlang des Schnittes U-U gern. FIG.28; FIG.29 die Schnittansicht einer Bauvariante eines entlang des Randes des Fassungsrahmens verstellbaren Schläfenbügelansatzes; FIG.29A eine Ansicht entlang des Schnittes V-V gern. FIG.29; FIG.29B die Ansicht entlang der Ebene W-W gern. FIG.29; FIG.30 und 30B jeweils die Seitenansicht eines Schläfen-bügelansatzes in der Anordnungsform gern. FIG.l in einer Bayonettverschluß-Va- 8 AT 004100 Ul riante; FIG.30A die Ansicht entlang des Schnittes X-X gern. FIG.30; FIG.31 die Vorderansicht eines Schläfenbügelansatzes in der Anordnungsform gern. FIG.l in einer Bayonettverschluß-Variante; FIG.31A die Ansicht entlang des Schnittes Y-Y gern. FIG.31.
Im Folgenden wird auf die Zeichnungen Bezug genommen:
Die dargestellten Brillengestelle bestehen jeweils aus zwei entlang einer Teilungsfuge -7- zur Montage der Gläser -4- aufweitbaren Fassungsrahmen -1-, welche die Gläser -4- an ihren Kanten -44- in der Innennut -5- tragen und über eine Nasenbrücke -24-in vorbestimmter Lage zueinander positioniert sind, sowie gegebenenfalls aus Nasenauflagepads -22-, sowie aus an jeweils wenigstens einem an die Teilungsfuge -7- angrenzenden Ende -8,8A- der Fas sungs rahmen -1- angeordneten Schläfenbügelansätzen -2- und aus über jeweils ein Gelenk -6- zum Schläfenbügelaufgang an diesen angesetzten Schläfenbügeln -3-. Zwischen den Fassungsrahmen -1- und den Schläfenbügelansätzen -2- besteht jeweils eine im wesentlichen durchgehende Materialfuge -9-. Die Klemmvorrichtungen sind derart ausgebildet, daß die ersten Verschlußteile -20- jeweils an den lageverstellbaren Schläfenbügelansätzen -2- und die hierzu korrespondierenden Verschlußgegenstücke -15- jeweils an wenigstens einem der Enden -8- der Fas sungs rahmen -1- vorgesehen sind. Im Kontaktbereich von erstem Verschlußteil -20- und Verschlußgegenstück -15-bzw. dessen zwei Formteilen -15A.15B- ist jeweils eine Einrichtung -12- zur Arretierung der Montageposition -I- ausgebildet. In jedem der Ausführungsbeispiele sind die Schläfenbügelansätze -2- aus der Montägeposition -I- in eine zweite Stellung -II-, in welcher die Gläser -4- aus dem Fassungsrahmen -l- entfernt werden können, vollständig verstellbar. Bei Lösen der Montageposition -I- setzt zur problemlosen Montage bzw. Auswechslung der Gläser -4- bei den meisten zur Brillenherstellung verwendeten Materialien durch deren Eigenspannung eine natürliche Aufweitung der Fassungsrahmen -1- ein.
Die Darstellungen in den FIG.l bis 4 illustrieren die vier schematischen Anordnungsformen erfindungsgemäß ausgebildeter Schläfenbügeleinsätze -2- und Fas sungs rahmen -1-. In FIG.l besteht die durchgehende Materialfuge -9- zwischen den Enden -8,8A- des das Glas -4- vollständig umrandenden Fassungsrahmens -1-und dem das Brillengestell lateral verbreiternden Schläfenbügelansatz -2-. Im Unterschied zu FIG.l besteht bei der Anordnung gemäß FIG.3 die durchgehende Materialfuge -9- zwischen Fassungsrahmen -1- und dem an dessen Rückseite positionierten Schläfenbügelansatz -2- und bei der Anordnung gemäß FIG.4 zwischen Fassungsrahmen -1- und dem an dessen Vorderseite angesetzten Schläfenbügelansatz -2-. Wie in FIG.3 dargestellt, können die Enden -8,8A- des Fas sungs rahmens an der Teilungsfuge -7- zugunsten exakter Ausrichtung in Form von Nut -53- und Feder -54- ausgebildet sein. In der Anordnungs form gern. FIG.2 sind derselben erfinderischen Idee folgend bei segmental ausgebildeten Fas sungs rahmen -1- an der 9 AT 004 100 Ul
Innennut -5- mit dieser jeweils fluchtende, und relativ zu diesen verstellbare Schläfenbügelansätze -2- vorgesehen, welche einen integrierten Teil der Fassungsrahmen -1- bilden. Die segmentale Ausbildung kann auch derart gewählt sein, daß zur teilweisen Randlos-Montage die Fassungsrahmen -1- jeweils ohne das untere Segment -43- ausgebildet sind. Entsprechend der segmentalen Gestaltung, ist an wenigstens einem Ende des Schläfenbügelansatzes -2- der erste Verschlußteil -20- und an dem wenigstens einem angrenzenden Ende -8- des Fassungsrahmens -1-das korrespondierende Verschlußgegenstück -15- vorgesehen.
Die genauen baulichen Maßnahmen sind in den folgenden Ausführungsbeispielen zu den vier genannten Anordnungsformen im Detail gekennzeichnet. Ausführungsbeispiele zur schematischen Anordnungsform gemäß FIG.l sind den FIG.5 bis 11, 13 bis 21B und 26 bis 31A, zur schematischen Anordnungsform gemäß FIG.2 den FIG.22 bis 22C und zur schematischen Anordnungsform gemäß FIG.3 den FIG.12, 12A und 23 bis 25 zu entnehmen. Hierin illustrieren die Ausführungsbeispiele gemäß FIG.5 bis 17B die Verstellbarkeit der Schläfenbügelansätze durch eine Drehbewegung, die Ausführungsbeispiele gemäß FIG.18 bis 22A deren Verstellbarkeit durch Verschwenkung und die FIG.23 bis 31A deren Verstellbarkeit durch Verschubbewegung. In den FIG.5 bis 9A, 13, 13A, 15, 15A, 18, 20 bis 21B, 28 und 28A sind die Schläfenbügelansätze -2- jeweils einstückig mit dem ersten Verschlußteil -20-, und in den FIG.8 bis 9A, 13 bis 19, 21 bis 22C, 26 bis 26B, 28 und 28A sind die Enden -8,8A- der Fassungsrahmen -1- jeweils einstückig mit den Verschlußgegenstücken -15- ausgebildet. Die Ausführungsbeispiele gemäß FIG.5 bis 7, 10 bis 12A, 23 bis 28A und 30 bis 31A erlauben jeweils eine vollständig lösbare Verbindung zwischen Fassungsrahmen -1- und Schläfenbügelansätzen -2-. Es ist selbstverständlich, daß die Verstellungsbewegungen der Schläfenbügelansätze -2- auch durch hündische Führung der Schläfenbügel -3- leicht durchgeführt werden können. Die Brillengestelle -90- sind entsprechend der erfindungsgemäßen Aufgabe gegenüber den Gläsern -4- gegen solche mit Fassungsrahmen -1- gleicher Innenausschnitte vorbestimmter konstanter relativer Lage zueinander bei beliebiger sonstiger stilistische Form austauschbar, ohne zu den Bauteilen Fassungsrahmen -1-, Nasenbrücke -24-, Schlaferibügelansätze -2-und Schläferibügel -3- zusätzliche das Design mitbestimmende Betätigungsvorrichtungen anordnen zu müssen. Zur Herstellung des Brillengestelles können beliebige Materialien, beispielsweise Acetat, Aluminium oder sonstige Metalle verwendet werden. Gleichzeitig ist die erfindungsgemäße Anordnung derart gewählt, daß bei der Herstellung oder Lösung der Montageposition -I- keinerlei Scherbelastung auf Fassungsrahmen -1- oder Gläser -4- ausgeübt wird. Die Manipulation der Klemmvorrichtung wird mit einer Hand ausgeführt, während die andere den Fassungsrahmen -1- mit dem in die Innennut -5- eingesetzten Glas -4- entgegen der Aufweitungsebene zusammengedrückt festhält. Ist die Klemmvorrichtung gelöst, kann diese losgelassen, der Fassungs- 10 AT 004100 Ul rahmen -1- durch Lockerung des Fingerdruckes in der Aufweitungsebene freigegeben, und das Glas -4- aus der Innennut -5- entnommen werden.
Zur drehbaren Lagerung des Schläfenbügelansatzes -2- ist im Ausführungsbeispiel gemäß FIG.5 der erste Verschlußteil -20- einstückig mit dem Schläfenbügelansatz -2- in Form eines Hohlzylinders ausgebildet, an dessen Innenseite im Bereich der zum Fassungsrahmen -1- gerichteten Öffnung -62- zwei einander gegenüberliegende, medial vorspringende Eingriffsblöcke -42- mit in wesentlichen dreieckigen Simseiten vorgesehen sind. Das an den Enden -8,8A- des Fassungsrahmens -1- in zwei Formteile -15A, 15B- gegliederte korrespondierende Verschlußgegenstück -15- ist relativ zum ersten Verschlußteil -20- in Positiv-Negativ-Profilierung zylinderförmig ausgeformt und weist an seiner Außenseite zwei einander gegenüberliegende kanalförmige Führungen -49- mit abgewinkeltem Verlauf auf. Die Eingriffsblöcke -42- greifen bei Drehbewegung um etwa 90 Grad im Uhrzeigersinn in die kanalförmigen Führungen -49- ein, wodurch der Schläfenbügelansatz -2- zunächst an die passungsrahmen -1- gezogen und bei Lage der Eingriffsblöcke -42-an verengter Stelle innerhalb der kanal förmigen Führungen -49- arretiert wird.
Im Unterschied zu FIG.5 sind im Ausfiihrungsbeispiel gemäß FIG.6 im Bereich der zum Fassungsrahmen -1- gerichteten Öffnung -62- des ersten Verschlußteiles -20- medial vor springende Eingriffslaschen -55- vorgesehen, welche bei Drehbewegung in an der Außenseite der korrespondierenden Formteile -15A.15B- des ersten Verschlußteiles -15- ausgeformte erhabene Gewindeschienen -50- greifen. Zur Festlegung des Montagezustandes wird der Schläfenbügelansatz -2- bis zum Anschlag des ersten Verschlußteiles -20- am Fas sungs rahmen -1- bzw. zum Anschlag der Formteile -15A.15B- an einer vorgesehenen lateralen Deckplatte -46- des ersten Verschlußteiles -20- gedreht.
In einer Variante sind in FIG.7 an der Innenseite des als Hohlzylinder ausgebildeten ersten Verschlußteiles -20- zwei Eingriffsblöcke -42- mit jeweils rechteckigen Stirnseiten ausgeformt, welche nach Einsetzen in an den beiden Formteilen -15A.15B- des Verschlußgegenstückes -15- ausgebildete "L"-förmige Führungen -49- bei Drehbewegung im Uhrzeigersinn in daran anschließende korrespondierende ''U"-förmige Führungen -49A- bis zu Anschlägen -48- eingreifen. Der Montagezustand wird durch Eingriff eines am ersten Verschlußteil -20- medial ausgeformten Rastungsvorsprunges -35- in eine am oberen Formteil -15A- eingeformte Rastungsausnehmung -38- arretiert.
Im Ausführungsbeispiel gemäß FIG.8 bis 8C ist das an den Enden -8,8A- des Fas sungs rahmens -1- ausgeformte Verschlußgegenstück -15- in zwei Formteile -15A,15B- gegliedert, wobei der obere Formteil -15A- zylinderförmig ausgebildet ist und an seiner Unterseite eine im Querschnitt halbkreisförmige, nach unten hin offene kanalförmige Einformung aufweist, in welche der im Querschnitt runde untere Formteil -15B- unter Bildung der Teilungsfuge -7- eingreift. Der Schlä- 11 AT 004 100 Ul fenbügelansatz -2- ist als unmittelbar erster Verschlußteil -20- in Form eines um die Formteile -15A.15B- an ortsfester Achse -45- drehbar gelagerten Hohlzylinders -39- ausgebildet, welcher in der Montagepösition -I-, wie in FIG.8 dargestellt, eine laterale Ausnehmung -29- im Querschnitt des unteren Forrateiles -15B- aufweist. Zur Freigabe des unteren Formteiles -15B- in der Aufweitungsebene des durchtrennten Fassungsrahmens -1- wird, wie in FIG.8B und 8C dargestellt, der derart ausgebildete Hohlzylinder -39- um 90 Grad im Uhrzeigersinn um die ortsfeste Achse -45- in die zweite Stellung -U- gedreht, bis die Ausnehmung -29- mit dem unteren Formteil -15B- zur Deckung kommt. Die Montageposition -I- wird jeweils in umgekehrter Vorgangsweise herbeigeführt, wobei eine Arretierung durch Eingriff eines am oberen Formteil -15A- ausgeformten Rastungsvorsprunges -35- in eine an der Innenseite des Hohlzylinders -39- eingeformte Rastungsausnehmung -38- erzielt wird.
Im Unterschied zu FIG.8 bis 8C illustrieren FIG.9 und 9A in einer Ausführungsvariante die Ausbildung des ersten Verschlußteiles -20- in Form eines im Querschnitt gesehen halbkreisförmigen segmentalen Hohlzylinders -39-, Die Teilungsfuge -7- zwischen oberem und unterem Formteil -15A.15B- verläuft im wesentlichen mittig, schließt aber die zentral gelagerte ortsfeste Achse -45-an den oberen Formteil -15A- an. In der Montageposition -I- werüen, wie in FIG.9A dargestellt, die Formteile -15A.15B- zusammen festgelegt, während nach 180 Grad Drehung des Schläfenbügelansatzes -2- im Uhrzeigersinn in der zweiten Stellung -II- der untere Formteil -15B- in der Aüfweitungsebene des Fassungsrah-raens -1- freigegeben wird, wie in FIG.9 dargestellt.
Im Ausführungsbeispiel gemäß FIG.10 bis 10C sind der erste Verschlußteil -20- und das korrespondierende Verschlußgegenstück -15- als Bajonettverschluß ausgebildet, welcher durch eine Drehbewegung festgelegt bzw. gelöst wird. Hierbei weist das in spiegelgleiche Formteile -15A.15B- entlang der Teilungsfuge -7-an den Enden -8,8A- des Fassungsrahmens -1- angeordnete Verschlußgegenstück -15-, wie am deutlichsten in FIG.10B veranschaulicht, im wesentlichen zwei gegenüberliegende, jeweils aus einem halbkreisförmigen Plattenkörper -56- mit nach oben bzw. unten ragenden Zungen -18- mit Ras tungs vor Sprüngen -35- auf. Ein an den Plattenkörpem -56- frontal angeordneter geteilter Gummiring -19- dient der Herstellung einer flexiblen Andruckkomponente zwischen Verschlußgegenstück -15- und erstem Verschlußteil -20-, welcher relativ zum Verschlußgegenstück -15- in Positiv-Negativ-Profilierung ausgebildet ist, und an seiner Öffnung -62- zu einem rückseitig durch eine Deckplatte -46- begrenzten Hohlraum in der Materialhöhe und im Durchmesser des Verschlußgegenstückes -15- medial vorspringende Rahmenteile -27- mit zu den Rastungsvorsprüngen -35- korrespondierenden Rastungsausnehmungen -38- aufweist. In der Montageposition -I-, wie am deutlichsten in FIG. 10A veranschaulicht, legt der erste Verschlußteil -20- mittels der 12 AT 004 100 Ul medial vorspringenden Rahmenteile -27- die Zungen -18- der Formteile -15A.15B-derart fest, daß die an diesen ausgebildeten RastimgsvorSprünge -35- mit den Rastungsausnehmungen -38- des ersten Verschlußteiles -20- zur Deckung kommen. Nach leichtem Druck auf den Schläfenbügelansatz -2- normal auf die Forrateile -15A.15B- und gleichzeitiger Drehbewegung um 90 Grad entgegen dem Uhrzeigersinn kommen in einer zweiten Stellung -II-, wie am deutlichsten in FIG.10C veranschaulicht, die Zungen -18- im Bereich der negativ zu deren Form ausgebildeten Öffnung -62- zu liegen, wobei der erste Verschlußteil -20- von den Formteilen -15A,15B- abgezogen werden kann. Diese Konstruktion ergibt eine vollständig lösbare Verbindung zwischen Fassungsrahmen -1- und Schläfenbügel ansät zen -2-und bedingt große Freiheit in der Formgestaltung, da die Form des Brillengestelles frei nach den verfügbaren modular austauschbaren, zueinander kompatiblen Bauteilen unterschiedlichen Designs definiert werden kann. Bei Anordnung zweiter, von den Rastungsausnehmungen -38- beabstandeter Rastungsausnehmungen -38A- an den vorsp^ingenden Rahmenteilen -27- des ersten Verschlußteiles -20- kann die Lage der Schläfebügel -3- relativ zum Fassungsrahmen -1- in zwei unterschiedlichen Winkelstellungen arretiert werden.
In einer Variante zu den FIG.10 bis IOC ist in FIG.ll der Fassungsrahmen -1- in vertikaler Ebene entlang seiner Schmalseite in zwei Rahmenteile -1A,1B-durchtrennt dargestellt. Analog zu den Darstellungen gemäß FIG.10 bis 10C sind die Formteile -15A,15B- des Verschlußgegenstückes -15- um 90 Grad gedreht angeordnet. In analoger Konstruktion zu den in FIG.10 bis 10C beschriebenen Ausführungsbeispiel ist in FIG.12 und 12A die Anordnung des Schläfenbügelansatzes -2- rückseitig am Fassungsrahmen -1- vorgesehen.
Im Ausführungsbeispiel gemäß FIG.13 und 13A ist der Schläfenbügelansatz -2- im Querschnitt gesehen "L"-förmig profiliert und um eine feste Drehachse -45-, welche am oberen Ende -8- des Fassungsrahmens -1- fixiert ist, in vertikaler Ebene von der Montageposition -I- in die zweite, den Montagezustand lösenden Stellung -II-, drehbar gelagert. Der horizontale, medial zum Fas sungs rahmen -1- gerichtete Teil des Schläfenbügelansatzes -2- bildet mit diesem einstückig den ersten Verschlußteil -20-, welcher in der Montageposition -I- mit der eingeformten Rastungsausnehmung -38- in eine am unteren Ende -8A- des Fas sungs rahmens -1- eingeformte kanalförmige Nut -65- als Verschlußgegenstück -15- mit ausgeformtem Rastungsvorsprung -35- einrastet. Die kanalförmige Nut -65- ist zur Ermöglichung der Drehbewegung des Schläfenbügelansatzes -2- im Seitenschnitt bogenförmig ausgeformt, ebenso, wie der in diese eingreifende erste Verschlußteil -20-.
Das Ausführungsbeispiel gemäß FIG.14 bis 14B unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel gemäß FIG.13 durch die Anordnung eines als ersten Verschlußteil -20- in das am unteren Ende -8A- des Fas sungs rahmens -1- in Form einer korrespondierenden Bohrung ausgeformte Verschlußgegenstück -15- eingreifenden 13 AT 004 100 Ul
Lagerzapfens -40-, Als Einrichtung -12- zu Arretierung ist in FIG.14 in der Drehachse -45- ein Bolzen -30- angeordnet, welcher entlang seiner Längsachse von einer ersten Position in eine zweite Position verstellbar gelagert ist. Die beiden Positionen werden jeweils durch Rastungsvorsprünge -35,35A- und Rastungsausnehmung -38- fixiert. Der Lagerzapfen -40- ist derart ausgebildet, daß er in der herausgezogenen Position des Bolzens -30- außerhalb der Bohrung des Verschlußgegenstückes -15- zu liegen kommt, wodurch das untere Ende -8A- des Fassungsrahmens -1- in der Aufweitungsebene freigegeben wird.
In FIG.14A ist die Drehachse -45- analog zum Ausführungsbeispiel gemäß FIG.13 ausgebildet und der Lagerzapfen -40- im Unterschied zu FIG.14 entgegen einem Feststellungswiderstand -11- in Form einer Spiralfeder entlang seiner Längsachse verstellbar, wodurch die Funktionen des ersten Verschlußteiles -20-und der Einrichtung -12- zur Arretierung miteinander verbunden sind.
Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel gemäß FIG.13 ist in FIG.15 und 15A der untere Teil des ersten Verschlußteiles -20- als in der Ebene der Drehbewegung gelagerter fingerförmiger Fortsatz -75- ausgebildet, wobei die Montageposition -I- dadurch erreicht wird, daß der derart ausgebildete erste Verschlußteil -20-in eine korrespondierende, von der Rückseite des Fassungsrahmens -1- zugängliche kanalförmige Nut -65- eingreift, welche durch eine nach unten hin offene "U"-förmige Ausbildung des am unteren Ende -8A- des Fassungsrahmens -1- ausgeformten Verschlußgegenstückes -15- gegeben ist. FIG.16 illustriert einen Schläfenbügelansatz -2-, welcher um eine am unteren Ende -8A- des Fassungsrahmens -1- fixierte Drehachse -45- verstellbar gelagert ist. An einer imaginären Diagonale lateral gegenüberliegend, sind parallel zur Drehachse -45- als erster Verschlußteil -20- zwei Lagerzapfen -40, 40A- vorgesehen, welche in der Montageposition -I- in als Formteile -15A.15B-des Verschlußgegenstückes -15- an den Enden -8,8A- des Fassungsrahmens -1- eingeformte korrespondierende Bohrungen mit jeweils lateraler Öffnung zur benachbarten Stirnseite des Fassungsrahmens -1- unter Überwindung eines Reibungswiderstandes zu deren Arretierung eingreifen.
Im Ausführungsbeispiel gemäß FIG.17 bis 17B sind zur Ausbildung des Verschlußgegenstückes -15- lateral an den Enden -8,8A- des Fassungsrahmens -1-waagrecht verlaufenden Rippen -60- und Rillen -61- ausgebildet. Am unteren Ende -8A- des Fassungsrahmens -1- ist parallel zur Teilungsfuge -7- eine Drehachse -45- gelagert. Der Schläfenbügelansatz -2- greift im Bereich des Endes der Drehachse -45- mit einem Vorsprung -70- in eine an dieser eingeformte kanalförmige Führung -49- mit einer Steigung von etwa 45 Grad ein und ist bei Drehbewegung entlang dieser und gleichzeitiger Veränderung des Abstandes zum Verschlußgegenstück -15- verstellbar. Zwischen dem Verschlußgegenstück -15- und dem Schläfenbügelansatz -2- ist der erste Verschlußteil -20- angeordnet, welcher an seiner 14 AT 004100 Ul zum Verschlußgegenstück —15- gerichteten Seite eine zum Ineinandergreifen der Bauteile korrespondierende Ausbildung von Rippen -60- und Rillen -61-, und an seiner zum Schläfenbügelansatz -2— gerichteten Seite eine Einformung —80— mit Rastungsausnehmung -38- zur Arretierung durch Rastung des hierzu korrespondierend mit Rastungsvorsprung -35- ausgebildeten Schläfenbügelansatzes -2- aufweist· Zwischen dem ersten Verschlußteil -20- und dem Verschlußgegenstück -15- ist um die Drehachse -45- eine Spiralfeder -67- angeordnet, durch welche, bei Drehimg des Schläfenbügelansatze -2- um etwa 90 Grad aus der Montageposition -I- nach oben in die zweite Stellung -II- der ersten Verschlußteil -20- nach außen gedrückt wird und die Enden -8,8A- des Fassungsrahmens -1- in der Auf wei tungs ebene freigesetzt werden.
Die Ausführungsbeispiele gemäß FIG.18, 19 und 20 zeigen jeweils an ortsfester Stelle an einem Ende -8,8A- des Fassungsrahmens -1- um eine waagrecht, normal auf die Stirnseiten des Fassungsrahmens -1- gelagerte Anlenkachse -47-later^J verschwenkbare Schläfenbügelansätze -2-. Hierzu illustriert FIG.18 ein in Form eines zweiteiligen Schließblockes in zwei Formteile -15A.15B- gegliedertes Verschlußgegenstück -15- und einen als korrespondierenden ersten Verschlußteil -20- in Schnittansicht "L"-förmig ausgebildeten, an ortsfester Stelle am oberen Ende -8- des Fassungsrahmens -1- über die Anlenksachse -47- lateral verschwenkbaren Schläfenbügelansatz -2-, durch dessen waagrechten Abschnitt das untere Ende -8A- des Fassungsrahmens -1- in der Montageposition -I- festgelegt wird. Die Arretierung der Montageposition -I- erfolgt durch Ineinandergreifen von an den im Montagezustand -I- zueinander gerichteten Seiten von erstem Verschlußteil -20- und Formteil -15A- ein- bzw. ausgeformter Rastungsausnehmung -38- und Rastungsvorsprung -35-. FIG.19 zeigt die Anordnung der Anlenkachse -47- an der Außenseite des unteren Endes -8A- des Fassungsrahmens -1- und als ersten Verschlußteil -20- eine am Schläfenbügelansatz -2- angebrachte Knickfeder -36-, welche in der Montageposition -I- in einen als korrespondierendes Verschlußgegenstück -15- angeordneten röhrenförmigen Einsatz -84- am oberen Ende -8- des Fassungsrahmens -1-bei gleichzeitiger die Montageposition -I- arretierender Rastung einer an der Knickfeder -36- eingeformten Rastungsausnehmung -38- an einem korrespondierenden Rastungsvorsprung -35- an der Öffnung -62- des Einsatzes -84-eingreift.
Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel gemäß FIG.19 zeigt FIG.20 als ersten Verschlußteil -20- einen zum oberen Ende -8- des Fassungsrahmens -1- gerichteten knopfartigen Vorsprung am Schläfenbügelansatz -2-, welcher in der Montageposition -I- in ein als Federkorb ausgebildetens Verschlußgegenstück -15- einrastet.
Im Unterschied zu FIG.18 ist im Ausführungsbeispiel gemäß FIG.21 bis 21B 15 AT 004100 Ul die Anlenkachse -47- zur Verschwenkung des Schläfenbügelansatzes -2- am oberen Formteil -15A-, an der Frontseite des Fassungsrahmens -1- senkrecht gelagert, wie am besten aus FIG.21 ersichtlich. Der mit dem Schläfenbiigelansatz -2- einstückige erste Verschlußteil -20- ist, wie in FIG.21A und 21B dargestellt, im Querschnitt gesehen "U"-förmig mit zu den Formteilen -15A.15B- hin gerichteter Öffnung ausgebildet.
Im Ausführungsbeispiel gemäß FIG.22 und 22A ist der Fassungsrahmen -1-segmental ausgebildet und umfaßt, wie FIG.22 zeigt, im wesentlichen nur die obere Hälfte eines Fassungsrahmens -1-. Der Schläfenbügelansatz -2- schließt in der Montageposition -I- an das Ende -8- des Fassungsrahmens -1- derart an, daß dieser sowohl an der Innennut -5- zur Halterung des Glases -4- an dessen Kante -44- als auch an der Außenseite mit dem segmentalen Fassungsrahmen -1- fluchtet und derart segmentaler, integrierter Teil des Fassungsrahmens -1- ist. In den Schläfenbiigelansatz -2- ist als erster Verschlußteil -20- eine Flachfeder -77-eingesetzt, welche, wie am besten aus FIG.22A ersichtlich, durch zwei längliche Einschnitte -78- in einen Mittelteil -79- und zwei seitliche, an ihren oberen Enden um 90 Grad abgewinkelte Teile -81-, gegliedert ist, welche zur Bildung der Anlenkachse -47- waagrechte in einander gegenüberliegende Ösen -94- am hohl ausgebildeten Ende -8- des Fas sungs rahmens -1- eingreif en. Oberhalb der derart erzeugten Anlenkachse -47- ist als korrespondierendes Verschlußgegenstück -15-am Fas sungs rahmen -1- eine stufenförmige Einformung -82- ausgebildet, deren Vorderkante -83- in der Montageposition -I- von dem unter Druck anliegenden Mittelteil -79- der Flachfeder -77- in senkrechter Ebene überragt wird. Zur Herbeiführung der zweiten, den Montagezustand lösenden Stellung -II-, wird der Schläfenbiigelansatz -2- um etwa 90 Grad um die Anlenkachse -47- nach oben ver-schwenkt, wobei der Mittelteil -79- der Flachfeder -77- zur Überwindung des durch die Vorderkante -83- der stufenförmigen Einformung -82- erzeugten Feststellungswiderstandes -11- zunächst nach außen gedrückt wird und unmittelbar nach Überwindung dieses Widerstandes an der nach oben gerichteten Fläche der stufenförmigen Einformung -82- bei gleichzeitiger Rückfederung anzuliegen kommt. Die Montageposition -I- ist derart arretiert, daß durch den Federdruck an der Vorderkante -83- der stufenförmigen Einformung -82- und des daraus resultierenden Schnappeffektes das eingesetzte Glas -4- stabil an seiner Kante -44- in der Innennut -5- des Fassungsrahmens -1- und des Schläfenbügelansatzes -2- getragen wird. Hinsichtlich des Gesamtumfanges des derart gestalteten segmentalen Fassungsrahmens -1- samt dem fluchtend anschließenden Schläfenbügelansatz -2-ist darauf zu achten, daß der größte Glasdurchmesser -100- in der Montageposition -I- nach unten hin Übergriffen wird.
Das Ausführungsbeispiel gemäß FIG.22Cunterscheidet sich von FIG.22 durch den lateralen Kantenabriß des oberen Endes -8- des segmentalen Fassungsrahmens 16 AT 004100 Ul -1-, durch welchen die stufenförmige Einformung -82- gemäß FIG.22 ersetzt wird. Die Flachfeder -77- ist außen an den Schläfenbügelansatz -2- angesetzt. FIG.22B zeigt im Unterschied zu FIG.22 einen voll umrandenden Fassungsrahmen -1-, welcher an seinem unteren Ende -8A- in Höhe des Schläfenbügelansatzes -2- abgestuft eingeformt ist und in der Montageposition -I- mit diesem unter Ausbildung von Rastungsausnehmung -38- und Rastungsvorsprung -35- ineinander-greift. FIG.23 bis 25 illustrieren Ausführungsformen, welche jeweils zwei voneinander parallel beabstandete, am Schläfenbügelansatz -2- eingeordnete Knickfedern -36- als ersten Verschlußteil -20- und an den Enden -8,8A- in den Fassungsrahmen -1- parallel zur Teilungsfuge -7- eingesetzte, einen Hohlraum -32- umschließende Einsätze -84- als in zwei Formteile -15A.15B- gegliederten korrespondierenden Verschlußteil -15- mit zu den Knickfedem -36- korrespondierenden rückseitigen Öffnungen -62- aufweisen. Rastungsausnehmungen -38- sind in FIG.23 an den Knickfedem -36- und in den FIG.24 und 25 jeweils an den Einsätzen -84- eingeformt. RastungsvorSprünge -35- sind in FIG.23 am Einsatz -84- und in den FIG.24 und 25 an den Knickfedem -36- ausgeformt. Zur Herbeiführung der hier nicht dargestellten Montageposition -I- werden die Knickfedem -36- unter leichtem Druck entgegen ihrer Spannung in die Hohlräume -32- der Einsätze -84- geführt, wobei die ausgebildeten RastimgsVorsprünge -35- in die Rastungsausnehmungen -38- einrasten. Die in FIG.23 dargestellten Knickfedem -36- weisen nmde Querschnitte und jeweils zwei voneinander beabstandete, eingeschnittene Rastungsausnehmungen -38- auf, welche Arretierungen an den sich aus den Reduzierungen an den Öffnungen -62- der in diesem Beispiel röhrenförmigen Einsätze -84- ergebenden Rastungsvorsprüngen -35- in zwei unterschiedlichen Positionen ermöglichen.
Im Unterschied hierzu sind die Knickfedem -36- gemäß FIG.24 planflächig. Als Rastungsvorsprünge -35- dienen von den Knickfedem -36- abgewinkelt ragende Laschen -28- zu deren Betätigung in der Montageposition -I-. Die Einsätze -84-sind im Querschnitt rechteckig und besitzen rückseitige Öffnungen -62-, welche gegenüber der Höhe des Hohl raumes -32- innerhalb der Einsätze -84- reduziert sind und mittig jeweils die zur Lasche -28- korrespondierende Rastungsausnehmung -38- aufweisen. Nach Einschieben der Knickfedem -36- in die Einsätze -84- rasten die Laschen -28- an den Rastungsausnehmungen -38- ein, während die Knickfedem -36- sich in der Höhe des Hohlraumes -32- weiten. Durch gleichzeitigen Druck auf beide Laschen -28- und Herausziehen des ersten Verschlußteiles -20-in der Längsachse des Schläfenbügels -3- wird dieser Verbund leicht gelöst.
In einer Bauvariante zu FIG.24 ist in FIG.25 an den Knickfedem -36- eine Anzahl paralleler rippenförmiger Ras tungs vorsprünge -35- und im Einsatz -84- eine Anzahl korrespondierender Rastungsausnehmungen -38- ausgebildet. Aus Anzahl und Abständen der rippenförmigen Rastungsvorsprünge -35- ergibt sich die Anzahl der 17 AT 004100 Ul
Rastungspositionen zur faktischen Längenverstellung der Schläfenbügel -3-.
Im Ausführungsbeispiel gemäß FIG.26 bis 26B ist der Schläfenbügelansatz -2- in Draufsicht "U"-förmig ausgeformt, wie in FIG.26 dargestellt, und umgreift nach lateralem Ansetzen an den Fassungsrahmen -1- die Formteile -15A.15B- an ihren gegenüberliegenden Stirnseiten. Der erste Verschlußteil -20- umschließt den Schläfenbüge 1 ans atz -2- lateral hülsenartig, wie in FIG.26B dargestellt, und ist innerhalb von an der Ober- und Unterseite des Schläfenbügelansatzes -2- und des Schläfenbügels -3- eingeformten fluchtenden kanalförmigen Führungen -49- in Richtung der Längsachse des Schläfenbügels -3- zwischen einem vorderen und hinteren Anschlag -86,87- bzw. zwischen Montageposition -I- und zweiter Stellung -II- horizontal verschiebbar gelagert. In der Montageposition -I- werden, wie in FIG.26A dargestellt, die Formteile -15A,15B- festegelegt und in der zweiten Stellung -II- in der Aufweitungsebene freigegeben. FIG.27 zeigt einen gegenüber dem Fassungsrahmen -1- breitenverstellbaren Schläfenbügelansatz -2-. In einer Bauvariante zum Ausführungsbeispiel gemäß FIG.25 sind zwei parallele Knickfedern -36- mit einer Anzahl paralleler rippenförmiger Rastungsvorsprünge -35- an den einander an der Trennungsfuge -7- gegenüberliegenden Enden -8,8A- des Fassungsrahmens -1- als Formteile -15A,15B- des Verschlußgegenstückes -15-, und als erster Verschlußteil -20- ein in den Schläfenbügelansatz -2- eingeformter Einsatz -84- mit einer Anzahl korrespondierender Rastungsausnehmungen -38- vorgesehen. Anzahl und Abstände der rippenförmigen RastungsvorSprünge -35- ergeben die Anzahl der Rästungspositionen zur faktischen Breitenverstellung des Brillengestelles.
Im Ausführungsbeispiel gemäß FIG.28 und 28A ist der Schläfenbügelansatz -2- unmittelbar als erster Verschlußteil -20- ausgebildet und innerhalb einer von den Enden -8,8A- des Fas sungs rahmens -1- ausgehenden, an den einander gegenüberliegenden Stirnseiten eingeformten kanalförmigen Führung -49- entlang des Randes des Fassungsrahmens -1- verschiebbar zwischen einem oberen und unteren Anschlag -86,87- angeordnet, wobei der Rand des Fas sungs rahmens -1- mit der eingeformten kanalförmigen Führung -49- und der Schläfenbügelansatz -2- an seinen den Fassungsrahmen -1- lateral umschließenden Flächen relativ zueinander in Positiv-Negativ-Profilierung ausgebildet sind, wie in FIG.28A dargestellt. An den Enden -8,8A- des Fas sungs rahmens -1- sind als Formteile -15A,15Br- des Verschlußgegenstückes -15- zu den am ersten Verschlußteil -20- eingeformten Rastungsausnehmungen -38- korrespondierende laterale RastungsvorSprünge -35- ausgeformt. Der Montagezustand -I-besteht bei Anliegen des ersten Verschlußteiles -20- am unteren Anschlag -86-, wobei die Rastung durch Ineinandergreifen von Rastungsvorsprüngen -35- und Rastungsausnehmungen -38- erreicht wird. Durch Verschieben des Schläfenbügelansatzes -2- entlang der kanalförmigen Führung -49- bis zum oberen Anschlag -87- in die zweite Stellung -II- wird der Montage- 18 AT 004100 Ul zustand gelöst.
Das Ausführungsbeispiel gemäß FIG.29 bis 29B stellt eine Bauvariante eines entlang des Randes des Fassungsrahmens -1-verschiebbaren Schläfenbügelansatzes -2- dar. Als Formteile -15A.15B- des Verschlußgegenstückes -15- sind im wesentlichen auf die Teilungsfuge -7- des Fassungsrahmens -1- normal gerichtete, ineinander fluchtende röhrenförmige Einsätze -84.84A- in die einander gegenüberliegenden Enden -8,8A- des Fassungsrahmens -1- eingeformt, in welche eine als erster Verschlußteil -20- am Schläferibügelansatz -2- angeordnete Knickfeder -36- eingreift. Der normal auf den Rand des Fassungsrahmens -1- gerichtete Schaft -72- der Knickfeder -36-liegt in der Montageposition -I-, in welcher die Knickfeder -36- durch einen Feststellungswiderstand -11- in Form einer innerhalb des röhrenförmigen Einsatzes -84A- hinter ihrem Ende angeordneten Spiralfeder gedrängt ist, an dem Rand der deckseitigen Längsöffnung -97- zum Einsatz -84A- an, während eine an der Knickfeder -36- eingeformte Rastungsausnehmung -38- in einen sich aus der Reduzierung des Einsatzes -84- an dessen Öffnung -62- ergebenden Rastungsvorsprung -35-, wie in FIG.29 dargestellt, einrastet. Durch in der Längsachse des Schaftes -72- gerichteten Druck auf den Schläfenbügelansatz -2- und gleichzeitiges Verschieben nach unten entgegen der Wirkung des Feststellungswiderstandes -11-wird die zweite, den Montagezustand lösende Stellung -II- herbeigeführt. Die Breite der durchge-henden Materialfuge -9- zwischen Fassungsrahmen -1- und Schläfenbügelansatz -2- entspreicht wenigstens der zur Kompression der Knickfeder -36- notwendigen Distanz.
Im Ausführungsbeispielen gemäß FIG.30 und 30A sind der erste Verschlußteil -20- und die Formteile -15A.15B- des korrespondierenden Verschlußgegenstückes -15- als Bajonettverschluß ausgebildet. Hierzu sind die Foroteile -15A.15B- als kanalförmige Führungen -49- ausgeformt, welche jeweils eine deren Breite entsprechende runde Öffnung -62- und eine daran anschließende schlitzförmige Öffnung -62A- geringerer Breite als die kanalförmige Führung -49- aufweisen, deren Verlauf an den einander an den Enden -8,8A- des Fassungsrahmens -1- gegenüberliegenden Formteilen -15A,15B- zueinander umgekehrt spiegelgleich bogenförmig ist. Der am Schläfenbügelansatz -2- angeordnete erste Verschlußteil -20- besteht aus zwei in der den Montagezustand lösenden zweiten Stellung -II- normal auf die runden Öffnungen -62- gerichteten pilzförmigen Fortsätzen -91- deren scheibenförmige Köpfe -92-, wie in FIG.30 veranschaulicht, geringere Durchmesser als die runden Öffnungen -62-, und deren Schafte -72- geringere Durchmesser als die daran anschließenden schlitzförmigen Öffnungen -62A- besitzen. Der Montagezustand -I- wird durch Einsetzen der pilzförmigen Fortsätze -91- in die runden Öffnungen -62- in den kanalförmigen Führungen -49- und eine anschließende, durch die schlitzförmigen Öffnungen -62A- geführte Drehung von etwa 35 Grad herbei geführt. Zur Festlegung des Montagezustandes -I- durch Reibungswiderstand sind die ka- 19 AT 004100 Ul nalförmigen Führungen -49- entlang der Bewegungsrichtung lateral zunehmend verengt.
In Variante zu FIG.30 verlaufen in FIG.30B kanalförmigen Führungen -49-und die schlitzförmigen Öffnungen -62A- der Formteile -15A.15B- zueinander parallel rechtwinkelig, wobei die Bewegung zwischen Montageposition -I- und lösender Stellung -II- eine diesem Verlauf folgende Verschubbewegung ist.
Im Ausführungsbeispiel gemäß FIG.31 und 31A sind als zwei Formteile -15A.15B- des Verschlußgegenstückes -15- von der Schmalseite des Fassungsrahmens -1- ausgehende, in einem ersten Abschnitt medial gerichtete und in einem zweiten Abschnitt parallel zum Rand des Fassungsrahmens -1- und normal auf dessen Stirnseiten durchgehende kanalförmige Einschnitte -96- eingeformt. Der Schläfenbügelansatz -2- besteht, wie in FIG.31A dargestellt, aus einer lateralen Deckplatte -46- parallel zur Schmalseite des Fassungsrahmens -1-, sowie diesen medial bis hin zum Rand -44- des Glases -4- überlappenden Seitenteilen -88-, welche zur Ausbildung als erster Verschlußteil -20- durch zwei voneinander im relativen Abstand der lateralen öffungen -62- zu den Einschnitten -96- beabstan-dete Achsen -93- miteinander verbunden sind. Der Montagezustand -I- wird durch Einsetzen der Achsen -93- in die lateralen Öffnungen -62- und anschließende Verschubbewegung des Schläfenbügelansatzes -2- entlang der kanalförmigen Einschnitte -96- herbeigeführt, welche zur Festlegung des Montagezustandes -I-durch Reibungswiderstand entlang der Bewegungsrichtung nach unten hin zunehmend verengt sind.
Obwohl die Ausführungsbeispiele die funktionale Kumulation von ersten Verschlußteilen -20- und Schläfenbügelansätzen -2- beschreiben, ist es selbstverständlich, daß die einzelnen Ausbildungsformen von ersten Verschlußteilen -20- und Verschlußgegenstücken -15- auch getrennt von den Schläfenbügelansätzen -2- angeordnet sein können. Die vorliegende Erfindung ist auf die Ausfuhrungsformen, die nur beispielsweise dargestellt sind, nicht beschränkt, sondern kann auch verschiedene Änderungen und Verallgemeinerungen einschließen, wie sie durch die folgenden Ansprüche gegeben sind. 20
Claims (17)
- AT 004 100 Ul ANSPRÜCHE: 1. Brillengestell zur Aufnahme werkzeuglos auswechselbarer Gläser in vorbestimmter Größe, wenigstens bestehend aus zwei die Gläser in der Innennut tragenden und zu deren Montage entlang jeweils einer Öffnung aufweitbaren, über eine Nasenbrücke in vorbestimmter Lage zueinander positionierten Fassungsrahmen mit lateral im Bereich der Schläfenbügel ansät ze angeordneten Klemmvorrichtungen, welche jeweils zwischen einer Montageposition und einer zweiten den Montagezustand lösenden Stellung verstellbar sind, sowie aus über jeweils ein Gelenk zum Schläfenbügelaufgang angesetzten Schläfenbügeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen, wie an sich bekannt, Teilungsfugen (7) sind, an welchen die Enden (8,8A) der Fassungsrahmen (1) jeweils aneinander angrenzen, daß zwischen den Fassungsrahmen (1) und den Schläfenbügelansätzen (2) jeweils eine im wesentlichen durchgehende Materialfuge (9) besteht, daß zur Festlegung bzw. Lösung der Montageposition (I) die Schläfenbügelansätze (2) jeweils gemeinsam mit den an diese gelenkig anschließenden Schläfenbügeln (3) gegenüber den jeweils angrenzenden Enden (8,8A) der Fassungsrahmen (1) in ihren relativen Lagen verstellbar gelagert sind, daß ein in die Montageposition (I) vorzugsweise unter Wirkung eines angeordneten an sich bekannten Feststellungswiderstandes (11) gedrängter imd/oder durch an sich bekannte Einrichtungen (12) zur Arretierung fixierbarer erster Verschlußteil (20) jeweils an den lageverstellbaren Schläfenbügelansätzen (2) vorgesehen ist und daß jeweils wenigstens an einem der Enden (8.8A) der Fas sungs rahmen (1) ein korrespondierendes Verschlußgegenstück (15) angeordnet ist. (FIG.l, 3 bis 21B, 23 bis 31A)
- 2. Brillengestell zur Aufnahme werkzeuglos auswechselbarer Gläser in vorbestimmter Größe, wenigstens bestehend aus zwei die Gläser in der Innennut tragenden und zu deren Montage entlang jeweils einer Öffnung aufweitbaren, über eine Nasenbrücke in vorbestimmter Lage zueinander positionierten Fassungsrahmen mit lateral im Bereich der Schläfenbügelansätze angeordneten Klemmvorrichtungen, welche jeweils zwischen einer Montageposition und einer zweiten den Montagezustand lösenden Stellung verstellbar sind, sowie aus über jeweils ein Gelenk zum Schläfenbügelaufgang angesetzten Schläfenbügeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassungsrahmen (1) wie an sich bekannt segmental ausgebildet sind, 21 AT 004 100 Ul daß zwischen den Fassungsrahmen (1) und den Schläfenbügelansätzen (2) jeweils wenigstens eine im wesentlichen durchgehende Materialfuge (9) besteht, daß zur Festlegung bzw. Lösung der Montageposition (I) die Schläfenbügelansätze (2) jeweils gemeinsam mit den an diese gelenkig anschließenden Schläfenbügeln (3) gegenüber den Fassungsrahmen (1) in ihren relativen Lagen verstellbar gelagert sind, wobei die Schläfenbügelansätze (2) in der Montageposition mit den segmentalen Fassungsrahmen (1) jeweils wenigstens an der Innennut (5) zur Halterung der Gläser (4) fluchten, daß ein in die Montageposition (I) vorzugsweise unter Wirkung eines angeordneten, an sich bekannten Feststellungswiderstandes (II) gedrängter und/oder durch an sich bekannte Einrichtungen (12) zur Arretierung fixierbarer erster Verschlußteil (20) jeweils an den lageverstellbaren Schläfenbügelansätzen (2) vorgesehen ist und daß an dem wenigstens einen an die Schläfenbüge leinsätze (2) jeweils eingrenzenden Ende (8) der Fas sungs rahmen (1) ein mit dem ersten Verschlußteil (20) in der Montageposition (I) zusammenwirkendes Verschlußgegenstück (15) angeordnet ist. (FIG.2, 22 bis 22C)
- 3. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die angeordneten Verschlußgegenstücke (15) in wenigstens zwei jeweils im Bereich der Enden (8,8A) der Fassungsrahmen (1) angeordnete Formteile (15A.15B) gegliedert sind. (FIG.l, 3, 5 bis 12A, 16 bis 18, 21 bis 21B, 23 bis 31)
- 4. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Verschlußteile (20) und die Verschlußgegenstücke (15) relativ zueinander jeweils in Positiv-Negaliv-Profilierung ausgebildet sind. (FIG.5 bis 8C, 10 bis 18, 21 bis 21B, 23 bis 28A)
- 5. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schläfenbügelansätze (2) jeweils einstückig mit dem ersten Verschlußteil (20) ausgebildet sind. (FIG.5 bis 9A, 13, 13A, 15, 15A, 18 bis 21B, 28, 28A)
- 6. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (8,8A) der Fas sungs rahmen (1) jeweils einstückig mit den Formteilen (15A.15B) der Verschlußgegenstücke (15) ausgebildet sind. (FIG.8 bis 9A, 13 bis 18, 21 bis 22C, 26 bis 26B, 28, 28A) 22 AT 004 100 Ul
- 7. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (12) zur Arretierung der Montageposition (I) aus wenigstens einem Rastungsvorsprung (35) und korrespondierender Rastungsausnehmung (28) gebildet ist, welche jeweils am ersten Verschlußteil (20) bzw. am Verschlußgegenstück (15) aus- bzw. eingeformt sind. (FIG.7, 8 bis 14A, 15, 17 bis 19, 21 bis 21B, 22B, 23 bis 29)
- 8. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellbarkeit der Schläfenbügelansätze (2) diese jeweils drehbar gelagert sind. (FIG.5 bis 17B)
- 9. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellbarkeit der Schläfenbügelansätze (2) diese jeweils an ortsfester Stelle an einem Ende (8) der durchtrennten Fassungsrahmen (1) ver-schwenkbar angelenkt sind. (FIG.18 bis 22A)
- 10. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß zur Verstellbarkeit der Schläfenbügelansätze (2) diese jeweils gegenüber den Verschlußgegenstücken (15) verschiebbar gelagert sind. (FIG.23bis 31A)
- 11. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 8 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils ersten Verschlußteile (20) und die korrespondierenden Verschlußgegenstücke (15) als an sich bekannte Bajonettverschlüsse ausgebildet sind. (FIG.10 bis 12A, 30 bis 31A)
- 12. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 7 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils ersten Verschlußteile (20) und die korrespondierenden Verschlußgegenstücke (15) als an sich bekannte Federverschlüsse ausgebildet sind. (FIG.19, 22 bis 25 und 27)
- 13. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 8, 10 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Verschlußteile (20) und die korrespondierenden Verschlußgegenstücke (15) relativ zueinander jeweils in wenigstens zwei unterschiedlichen Stellungen zur Längs- und/oder Querverstellung des Brillengestelles und/oder zur Verstellung des relativen Winkels zwischen Fassungsrahmen (1) und Schläfenbügeln (3) festlegbar sind. (FIG.10 bis 12A, 25 und 27)
- 14. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußgegenstücke (15) jeweils in Art an sich bekannter 23 AT 004 100 Ul zweiteiliger Schließblöcke in zwei Formteile (15A,15B) gegliedert sind, daß die Schläfenbügelansätze (2) jeweils als korrespondierende erste Verschlußteile (20) in Form von um die Formteile (15A.15B) drehbar gelagerten, wenigstens segmen-talen Hohlzylindem (39) ausgebildet sind, und daß zur Freigabe jeweils eines der Formteile (15B) in der Aufweitungsebene der durchtrennten Fassungsrahmen (1) an den Hohlzyl indem (39) jeweils wenigstens eine Ausnehmung (29) im Seitenmaß dieses Formteiles (15B) vorgesehen ist. (FIG.8 bis 9A)
- 15. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Einrichtung (12) zur Arretierung von in Drehbewegung verstellbaren Schläfenbügelansätzen (2) jeweils senkrecht zur Drehungsebene ein vergleichbar der Lagerung von Uhrwerkkronen ausgebildeter bekannter Bolzen (30) angeordnet ist, welcher entlang seiner Längsachse von einer den Montagezustand arretierenden ersten Position in eine den Montagezustand lösende und die Drehbewegung freigebende zweite Position verstellbar gelagert ist. (FIG.14)
- 16. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußgegenstücke (15) jeweils in Form an sich bekannter zweiteiliger Schließblöcke in zwei Formteile (15A.15B) gegliedert sind, daß die Schläfenbügelansätze (2) jeweils als korrespondierende erste Verschlußteile (20) im Querschnitt gesehen U-förmig, mit jeweils zu den Formteilen (15A.15B) hin gerichteter Öffnung ausgebildet und jeweils an ortsfester Stelle an einem Ende (8) des Fassungsrahmens (1) über eine Anlenksachse (47) verschwenkbar gelagert sind. (FIG.21 bis 21B)
- 17. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 7 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellbarkeit der Schläfenbügelansätze (2) diese jeweils, vorzugsweise innerhalb einer jeweils wenigstens von einem Ende (8) der Fassungsrahmen (1) ausgehenden kanalförmigen Führung (49), entlang der Ränder der Fassungsrahmen (1) verschiebbar angeordnet sind. (FIG.28 bis 29B) 24
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITPD20100172A1 (it) * | 2010-05-31 | 2011-12-01 | Fovs Srl | Dispositivo per la chiusura di un cerchio porta lente di una montatura per occhiali |
-
2000
- 2000-06-21 AT AT0804300U patent/AT4100U1/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITPD20100172A1 (it) * | 2010-05-31 | 2011-12-01 | Fovs Srl | Dispositivo per la chiusura di un cerchio porta lente di una montatura per occhiali |
| WO2011151688A1 (en) * | 2010-05-31 | 2011-12-08 | Fovs S.R.L. | A device for closing a lens rim of an eyeglass frame |
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