AT410157B - Heuwerbungsmaschine - Google Patents

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AT410157B
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AT
Austria
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AT68199A
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English (en)
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ATA68199A (de
Inventor
Wolfgang Ing Leposa
Josef Mairhuber
Original Assignee
Poettinger Ohg Alois
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication of ATA68199A publication Critical patent/ATA68199A/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/10Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially vertical axis
    • A01D78/12Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially vertical axis the tines having an additional movement superimposed upon their rotary movement
    • A01D78/125Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially vertical axis the tines having an additional movement superimposed upon their rotary movement by a guiding track

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

AT 410 157 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Heuwerbungsmaschine, insbesondere eine Schwadmaschine, mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
Solche Heuwerbungsmaschinen besitzen eine Steuerung, die bei den meisten Bauformen unterhalb des Rechrades liegt und häufig nach unten zu offen ist, sodaß Halm- und Blattgut, Schmutzteile und Feuchtigkeit weitgehend ungehindert eindringen können und vorzeitigen Verschleiß der Steuerungsteile hervorrufen.
Bei anderen Bauformen dieser Heuwerbungsmaschinen ist an der Abdeckhaube des Rechrades eine nach unten geschlossene Abdeckwanne angeschraubt, von der die Steuerung gegen Eindringen vor Fremdkörpern und Feuchtigkeit zuverlässig geschützt wird und die an der Rechradachse mit einem eigenen Lager, in einem Lagerschild, gelagert ist.
Diese Lösung ist im Aufbau aufwendig, erfordert den Schutz des Lagers gegen Schmutz und erfordert bei Reparaturen oder Einstellungen der Steuerung einen erheblichen zusätzlichen Montageaufwand.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vereinfachung im Aufbau und bei der Montage einer Abdeckung unter Beibehaltung der guten Schutzwirkung gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu erreichen.
Diese Aufgabe wird bei einer Heuwerbungsmaschine der eingangs genannten Gattung mit den wesentlichen Merkmalen des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 1 gelöst.
Die Unteransprüche betreffen besondere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung und bilden ebenso wie der Anspruch 1 gleichzeitig einen Teil der Beschreibung.
Durch die Teilung der unteren Abdeckung der Steuerung in einen äußeren und einen inneren Teil, tritt an diesen keine besondere Krafteinwirkung von Rechrad und Rechradachse her auf, sodaß die Abdeckung schwächer und damit leichter dimensioniert werden kann, was für die Demontage günstig ist weil die Verbindung mit Verschraubungen an Rechrad und Rechradachse hergestellt werden kann.
Dadurch ist eine besonders günstige Anordnung und Gestaltung und einfache Demontage bei Reparaturen möglich und es entfällt durch die Befestigung des inneren Teiles der Abdeckung am Nabenteil der Steuerung eine gesonderte Lagerung an der Rechradachse.
Eine für den Schutz gegen äußere Einwirkung von Schmutz oder Feuchtigkeit vorteilhafte Anordnung wird dadurch erreicht, daß die äußere untere Abdeckung und die innere untere Abdeckung wenigstens nahezu parallel zur Rechradachse übereinander und besonders einander über einen Bereich überdeckend enden und der Laufspalt sich ebenfalls, wenigstens im wesentlichen, parallel zur Richtung der Rechradachse erstreckt. Besonders gut geschützt liegt der Laufspalt dann, wenn die äußere untere Abdeckung unterhalb der inneren unteren Abdeckung endet, sodaß der Laufspalt in Richtung auf die Rechradachse zu offen ist und schon dadurch gegen Eindringen von Fremdstoffen von außen besser geschützt angeordnet ist.
Von besonderem Vorteil für die Montage, den Gebrauch und den Schutz der Laufspaltdichtung ist die Ausrichtung des Laufspaltes parallel zur Rechradachse.
Die Ausbildung der Abdichtung des Laufspaltes als federnde Laufspaltdichtung, insbesondere aus Weichgummi, gestattet es, unter Erhalt der Dichtungswirkung weite Toleranzen der Spaltbreite auszugleichen.
Dafür ist besonders die Gestaltung der Laufspaltdichtung mit einem Dichtungskörper, der an einem der Enden der beiden Abdeckungsteile aufgezogen ist und mit einer Dichtungslippe, die über eine ausreichende Spaltbreitenänderung federnd abdichten kann von Vorteil.
Besonders einfach ist die Anbringung der Laufspaltdichtung auf einem eigenen Sitzrand der äußeren unteren Abdeckung und in Ausrichtung in einer Normalebene zur Rechradachse, wobei die Laufspaltdichtung günstigerweise oben dichtend mitlaufend angebracht ist.
Zum Schutz der Dichtung ist die Anordnung eines, in Richtung des Laufspaltes, herabgezogenen Abdeckrandes eine sehr einfache und wirksame Maßnahme, mit der sich die in Richtung auf die Rechradachse zu vorteilhafterweise in einer Normalebene zur Rechradachse, erstreckende Dichtungsfläche, auf der die Dichtungslippe der Laufspaltdichtung mit der Spitze an der konvex gekrümmten Seite abdichtend gleitet, an dieser Seite geschützt ist.
Die Erfindung wird an Hand einer in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsform beschrieben.
Es zeigt: 2
AT 410 157 B
Fig. 1 eine Heuwerbungsmaschine in Gestalt einer Schwadmaschine, in Seitenansicht, im Bereich des Rechrades nach unten, zur Hälfte geschnitten und die Rechradarme abgeschnitten, schematisch;
Fig.2 einen Ausschnitt aus dem Bereich der Abdichtung des Laufspaltes, mit der Laufspaltdichtung, geschnitten.
Bei der in Fig.1 dargestellten Schwadmaschine ist ein Rechrad 2 an einer aufrechten, im wesentlichen lotrechten Rechradachse 1 drehbar gelagert und wird von einem oberhalb des Rechrades 2 angeordneten, in einem Getriebegehäuse 20 angebrachten Rechradgetriebe angetrieben, das seitlich von einem Antriebswellenstummel 21 über eine Gelenkwelle von einem Zugfahrzeug aus seinerseits angetrieben wird.
Das Rechrad 2 wird oben von einer Abdeckhaube 8 abgedeckt, unterhalb von der Recharmlager 3 über den Umfang des Rechrades 2 verteilt angebracht sind, in denen Recharme 4 um ihre Längsachse, für das in und außer Eingriff bringen der Rechzinken mit dem Boden, verdrehbar gelagert sind.
Die Recharme 4 werden über Steuerhebel 6, die mit Steuerrollen 7 in einer um die Rechradachse 1 herumlaufenden Steuerbahn 9 geführt sind, gesteuert.
Die Steuerbahn 9 ist unterhalb des Rechrades 2 ortsfest mit einem Steuerungträger 26 verschraubt, der an einem verdrehfest auf der Rechradachse 1 befestigten Nabenteil 10 verschweißt ist.
Die Steuerung 5 ist mit einer unteren Abdeckung geschützt, die zweiteilig ausgebildet ist.
Eine äußere untere Abdeckung 11 ist am Umfang des Rechrades 2 angeschraubt, deckt diese seitlich nach außen zu ab und endet unten, nach innen eingezogen, mit einem ebenen, in einer Normalebene zur Rechradachse 1 ausgerichteten Sitzrand 19.
Eine innere untere Abdeckung 12 ist mit der Steuerbahn 9 zusammen auf dem Steuerungsträger 26 verschraubt, deckt diese nach unten zu ab und endet am Außenrand einer ebenen, in einer Normalebene zur Rechradachse 1 ausgerichteten, Dichtungsfläche 17 mit einem nach unten abgebogenen Abdeckrand 18, der den in axialer Richtung der Rechradachse 1 zwischen der Dichtungsfläche 17 der inneren unteren Abdeckung 12 und dem Sitzrand 19 der äußeren Abdeckung 11 gebildeten Laufspalt 13 zum Innenraum des Rechrades 2 teilweise abschirmt.
Dabei überdeckt die innere untere Abdeckung 12 mit der Dichtungsfläche 17 den Sitzrand 19 der äußeren unteren Abdeckung 11, radial gesehen, nach außen zu.
Der Laufspalt 13 ist von einer Laufspaltdichtung 14 abgedeckt, wobei ein Dichtungkörper 15, der seitlich außen, mit einer Nut versehen auf den Sitzrand 19 der äußeren unteren Abdeckung 11 aufgezogen ist.
Vom Dichtungskörper 15 nach oben setzt sich eine Dichtungslippe 16 fort, die mit der, in Einbaulage radial nach außen gebogenen Spitze an ihrer konvexen Seite 25 auf der Dichtungsfläche 17 der inneren unteren Abdeckung 12 gleitet.
Die Rechradachse 1 ist auf dem Boden über ein Stützrad 23 abgestützt, das an einem Stützradträger 22 gelagert ist, der an einer Stützradtragkonsole 24 höhenverschwenkbar und an der Rechradachse 1 verschwenkbar angelenkt ist.
Legende 1 Rechradachse 2 Rechrad 3 Recharmlager 4 Recharm 5 Steuerung der Recharme 4 6 Steuerhebel des Recharmes 4 7 Steuerrolle des Steuerhebels 6 8 Abdeckhaube des Rechrades 2 9 Steuerbahn der Steuerung 5 10 Nabenteil der Steuerbahn 9 11 äußere untere Abdeckung der Steuerung 5 12 innere untere Abdeckung der Steuerung 5 3

Claims (6)

  1. AT 410 157 B 13 Laufspalt zwischen der äußeren unteren Abdeckung 11 und der inneren unteren Abdeckung 12 14 Laufspaltdichtung 15 Dichtungskörper der Laufspaltdichtung 14 16 Dichtungslippe der Laufspaltdichtung 14 17 Dichtungsfläche der inneren unteren Abdeckung 12 18 Abdeckrand der inneren unteren Abdeckung 12 19 Sitzrand für den Dichtungskörper 15 20 Getriebegehäuse 21 Antriebswellenstummel 22 Stützradträger 23 Stützrad 24 Stützradtragkonsole 25 konvex gekrümmte Seite der Dichtungslippe 16 26 Steuerungsträger PATENTANSPRÜCHE: 1. Heuwerbungsmaschine, insbesonders Schwadmaschine, mit einer aufrechten, auf dem Boden mit wenigstens einem Stützrad abgestützten Rechradachse, an der ein Rechrad mit Recharmlagern für mehrere ausragende, von einer Steuerung in und außer Bodeneingriff gesteuerten Recharmen mit Rechzinken, drehbar gelagert und von einem Rechradgetriebe antreibbar ist, wobei an den Recharmen Steuerhebel angebracht sind, die in einer ortsfest angebrachten Steuerbahn der Steuerung geführt sind, wobei diese nach unten zu mit einer Abdeckung geschützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung (5) nach außen und unten von einer aus zwei Teilen bestehenden Abdeckung umgeben ist, von der eine äußere untere Abdeckung (11) mit dem Rechrad (2) oder der Abdeckhaube (8) verbunden, insbesonders verschraubt und eine innere untere Abdeckung (12) mit dem unterhalb der Steuerbahn (9) endenden Nabenteil (10) verbunden, insbesonders verschraubt, ist, zwischen denen ein Laufspalt (13) angeordnet ist, der mit einer Laufspaltdichtung (14) abgedichtet ist.
  2. 2. Heuwerbungsmaschine nach den vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere untere Abdeckung (11) unterhalb und insbesonders im wesentlichen unterhalb der inneren unteren Abdeckung (12), vorzugsweise näher zur Rechradachse (1) hin als die innere untere Abdeckung (12), endet und der Laufspalt (13) sich im wesentlichen in Richtung der Rechradachse (1) erstreckt.
  3. 3. Heuwerbungsmaschine nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Laufspalt (13) achsparallel zur Rechradachse (19) erstreckt.
  4. 4. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufspalt (13) von einer federnden Laufspaltdichtung (14) abgedichtet ist, die entweder umlaufend an der äußeren unteren Abdeckung (11) oder ortsfest an der inneren unteren Abdeckung (12) mit einem Dichtungskörper (15) angebracht ist und mit einer Dichtungslippe (16) gegen den jeweils anderen Teil der Abdeckung federnd abdichtet.
  5. 5. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungskörper (15) auf einen Sitzrand (19) der äußeren unteren Abdeckung (11) aufgezogen ist, der vorzugsweise in einer Normalebene zur Rechradachse (1) ausgerichtet ist.
  6. 6. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die innere untere Abdeckung (12) an dem äußeren, über den Sitzrand (19) der äußeren unteren Abdeckung (11) radial nach außen reichenden Rand ein nach unten gebogener Abdeckrand (18) angeordnet ist, von dem aus eine, vorzugsweise in einer Normalebene zu Rechradachse (1) ausgerichtete Dichtungsfläche (17) nach innen reicht, auf der die Dichtungslippe (16) der Laufspaltdichtung (14) mit dem Rand der konvex 4 AT 410 157 B gekrümmten Seite (25) federnd, vorzugsweise radial nach außen gebogen, dichtend anliegt. HIEZU 1 BLATT ZEICHNUNGEN 5
AT68199A 1998-06-08 1999-04-16 Heuwerbungsmaschine AT410157B (de)

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