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Die Erfindung bezieht sich auf eine Fixierung für eine Abgassammelhaube gemäss dem Ober- begriff des Anspruches 1.
Bei bekannten derartigen Fixierungen sind Schrauben vorgesehen, die Bereiche der Abgas- sammelhaube durchsetzen und zur Befestigung der Haube an dem Abgasschacht oder dem Pri- mär-Wärmetauscher des Heizgerätes dienen.
Dabei ergibt sich jedoch der Nachteil, dass grössere Blechteile, wie eben eine Abgassammel- haube nur mit relativ grossen Toleranzen wirtschaftlich hergestellt werden können und sich daher beim Einsetzen der Schrauben meist einige Problem ergeben. Abgesehen davon erfordert auch das Anziehen oder Einschrauben der Schrauben einen nicht unerheblichen Montageaufwand.
Weiters neigen Schrauben unter den bei Abgassammelhauben in Heizgeräten üblichen Bedingun- gen zum Korrodieren und Festfressen, wodurch Wartungs- und Demontagearbeiten erschwert werden
Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Fixierung der eingangs er- wähnten Art vorzuschlagen, bei der auf die Verwendung von Schrauben verzichtet werden kann.
Erfindungsgemäss wird dies bei einer Fixierung der eingangs erwähnten Art durch die kenn- zeichnenden Merkmale des Anspruches 1 erreicht.
Durch die vorgeschlagenen Massnahmen kann eine Abgassammelhaube im Inneren einer Un- terdruckkammer auf einfache Weise in ihrer Lage fixiert werden. Dabei erfolgt die Fixierung einfach durch Reibung aufgrund der durch die Federleiste auf die Abgassammelhaube ausgeübte Druck- kraft. Die Montage der Abgassammelhaube kann daher sehr einfach erfolgen. Es genügt dazu, die Abgassammelhaube auf den Abgasschacht, bzw. den Primär-Wärmetauscher aufzusetzen und das Federblech aufzusetzen. Durch Schliessen der Unterdruckkammer durch Aufsetzen und Fixie- rung eines Deckels wird das Federblech, bzw. deren Federzungen niedergedrückt, wodurch für die erforderliche Vorspannung der Abgassammelhaube gesorgt und diese entsprechend fixiert ist.
Dabei ergibt sich der Vorteil, dass für die Abgassammelhaube selbst keine weiteren Montage- arbeiten erforderlich sind.
Da durch die erfindungsgemäss vorgeschlagenen Massnahmen keine Fixierung der Abgassam- melhaube mittels Schrauben erforderlich ist, kann die Haube auch um 180 gedreht montiert wer- den Dies war bei der bisher üblichen Befestigung mittels Schrauben mit dem Nachteil verbunden, dass bei einer mit für beide Montagearten vorgefertigten Löchern versehenen Haube an der Vor- derseite derselben die Löcher sichtbar sind und durch abstehende Laschen das Handling in der Fertigung und im Service behindern und unschön aussehen.
Durch die Merkmale des Anspruches 2 ergibt sich der Vorteil, dass die Federleiste selbst durch deren Abwinkelungen sicher auf der Abgassammelhaube gehalten wird und daher keine weitere Fixierung der Federleiste erforderlich ist.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Unterdruckkammer eines Heizgerätes im offenen Zustand in der Sei- tenansicht und
Fig. 2 eine axonometrische Darstellung eines Federbleches,
Gleiche Bezugszeichen bedeuten in beiden Figuren gleiche Einzelteile.
Wie aus der Fig. 1 zu ersehen ist, sind in eine Unterdruckkammer 3 eines nicht weiter darge- stellten Heizgerätes ein Abgasschacht 8 und ein diesen umgebenden Primär-Wärmetauscher 7, neben weiteren üblichen und nicht näher bezeichneten Hilfsaggregate, sowie eine Abgassammel- haube 2 eingebaut.
Die Abgassammelhaube weist in ihrem unteren Bereich Blechlaschen 5,6 auf, mit denen sie auf dem Abgasschacht 8 und dem Primär-Wärmetauscher 7 abgestützt und horizontal fixiert ist.
Zur vertikalen Fixierung der Abgassammelhaube 2 ist ein Federblech 1 vorgesehen, das zwi- schen der Innenseite der Unterdruckkammer 3 und der Abgassammelhaube 2 eingelegt ist und diese gegen den Abgasschacht 8, bzw den Primär-Wärmetauscher 7 presst.
Dieses Federblech 1 weist ausgebogene und in sich abgewinkelte Federzungen 4 auf, die sich an der Innenseite der Unterdruckkammer 3 abstützen, und im eingebauten Zustand federnd nie- dergedrückt sind. Weiters weist das Federblech 1 in seinen beiden Endbereichen Abkantungen 9 auf, mit denen das Federblech 1 die Abgassammelhaube 2 seitlich übergreift, wodurch auch eine ausreichende Lagesicherung für das Federblech 1 erreicht ist.
Zusätzlich weist das Federblech 1 eine Abstandshaltelasche 10 auf, die als Montagehilfe dient.
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Beim Zusammenbau des Heizgerätes wird die Abgassammelhaube 2 auf den Abgasschacht 8, in dem ein nicht dargestellter Brenner angeordnet ist, bzw. den Primär-Wärmetauscher 7 aufge- setzt und das Federblech 1 auf die Abgassammelhaube 2 aufgesetzt. Die Abstandshaltelasche 10 verhindert, dass die Abgassammelhaube 2 in die Unterdruckkammer 3 hineinfällt, da das Gerät liegend montiert wird. Danach wird die Unterdruckkammer 3 aufgeschoben und diese mit einem nicht dargestellten Deckel verschlossen. Dabei ist durch Abmessungen und die relative Lage des Abgasschachtes 8 und Primär-Wärmetauschers 7 zur Unterdruckkammer 3 sichergestellt, dass die Federzungen 4 des Federblechs niedergedrückt sind, wodurch die Abgassammelhaube gegen den Abgasschacht 8 bzw. Primär-Wärmetauscher gepresst wird und so die Abgassammelhaube 2 aufgrund der Reibung in ihrer Lage fixiert ist.
PATENTANSPRÜCHE:
1. Fixierung für eine Abgassammelhaube (2) in einer Unterdruckkammer eines Heizgerätes, das in einem Abgasschacht (8) einen Brenner und einen Primär-Wärmetauscher (7) auf- weist und über eine Frischluftleitung, welche eine Wand eines Aufstellungsraumes durch- setzt, versorgt wird, wobei die Abgassammelhaube (2) ausgestellte Blechlaschen (5,6) aufweist, die an dem Abgasschacht (8) und bzw. oder Primär-Wärmetauscher (7) anliegen, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit ausgestellten Federzungen (4) versehenes Feder- blech (1) zwischen der Innenseite der Unterdruckkammer (3) und der Aussenseite der Ab- gassammelhaube (2) eingelegt ist, das die Abgassammelhaube (2) gegen den Abgas- schacht (8) bzw. den Primär-Wärmetauscher (7) vorspannt.