AT410428B - Schutzdecke, insbesondere für kraftfahrzeuge, boote od. dgl. - Google Patents

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AT410428B
AT410428B AT622001A AT622001A AT410428B AT 410428 B AT410428 B AT 410428B AT 622001 A AT622001 A AT 622001A AT 622001 A AT622001 A AT 622001A AT 410428 B AT410428 B AT 410428B
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J11/00—Removable external protective coverings specially adapted for vehicles or parts of vehicles, e.g. parking covers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Schutzdecke, insbesonders für Kraftfahrzeuge, Boote od. dgl., gegen äussere Schlageinwirkung und   ähnliche   Einflüsse, insbesonders gegen Hagelschlag oder herabfallende Äste, bestehend im Wissentlichen aus einer unteren und einer oberen Deckschicht mit   zumindest einer schlagdämpfenden   Kunststoff-Zwischenschicht. 



   Um grössere Gegenstände, die nicht einfach in einen schützenden Innenraum gebracht werden können, als auch im Freien geparkte Kraftfahrzeuge, anliegende Boote od. dgl. vor äusseren Witterungseinflüssen zu schützen, sind verschiedenste Formen von festen oder planenartigen Abdeckungen bekannt. So sind auch beispielsweise Schutzdecken bekannt, etwa aus der DE 296 09 917 U1, welche aus zumindest zwei Lagen mit einer dazwischenliegenden stossdämpfenden Füllung bestehen, wobei diese Füllung aus Polyesterfasern besteht. Um nun eine ausreichende   stossdämpfende   Wirkung zu erzielen, die das Fahrzeug od dgl. wirksam schützt, muss die   Faserfüllung   eine bestimmte Dicke aufweisen, was einige Nachteile mit sich bringt.

   So beansprucht die Schutzdecke für die Aufbewahrung sehr viel Raum, da sie sich nicht sehr gut und kompakt zusammenlegen lässt. Überdies ist sie relativ schwer und damit auch in der Handhabung aufwendig. 



   Auch sind Matten bekannt, bel der eine schlagdÅampfende Wirkung durch mit Gas befüllbare Kammern erzielt wird, beispielsweise wie in der AT 404 701 B oder der DE 44 00 392   A 1   geoffenbart. Diese Konstruktionen erfordern aber erhöhten Aufwand bei der Handhabung, speziell wenn ein rascher Schutz erforderlich ist, und sind bei Beschädigung sehr schnell unwirksam, wenn der Gas- bzw. Luftpolster nicht mehr aufrechterhalten werden kann. 



   Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung war daher eine leichte und möglichst kompakt zusammenlegbare und aufbewahrbare Schutzdecke, die dennoch eine ausgezeichnete und sicher aufrechterhaltbare Schutzwirkung gegenüber   äusseren   Schlageinwirkungen, insbesonders gegen Hagelschlag, aufweist
Zur Lösung der obigen Aufgabe ist die eingangs beschriebene Schutzdecke dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine schlagdämpfende Kunststoff-Zwischenschicht aus vorzugsweise losen Kunststoff-Teilchen besteht. Die losen Kunststoff-Teilchen weisen schon selbst aufgrund ihrer Elastizität eine stossdämpfende Wirkung auf, welche durch die lose Anordnung mit entsprechenden Abständen zueinander, die dadurch gebildeten Hohlräume und die Dicke der Schicht der Kunststoff-Teilchen eine weitere Verbesserung der stossdämpfenden Wirkung erreicht wird.

   Aufgrund der   Hohlräume   und der damit lockereren Anordnung als bei faserförmigem Kunststoff ist aber das Gewicht der Schutzdecke wesentlich geringer. Weil die losen Teilchen auch in den Bereichen, in welchen die Schutzdecke beim Zusammenfalten abgeknickt wird, um eine bestimmte Distanz parallel zur Schutzdecke verschoben werden können und damit der Faltbereich dünner und besser faltbar ist, lässt sich die   erfindungsgemässe   Schutzdecke auch leichter und auf kleinere Dimensionen zusammenlegen als die bisher bekannten Ausführungen. 



   Ein noch besseres Verhältnis von   Dicke - und damit schlagdämpfender Wirkung - zu   Gewicht kann durch eine Ausführungsform erzielt werden, bei welcher die Kunststoff-Teilchen zumindest teilweise aus Schaumkunststoff, beispielsweise aus Styropor, bestehen. 



   Speziell für Anwendungen, bei weichen die Schutzdecke nicht oder nicht ausschliesslich über 
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 zwei, vorzugsweise mehrere, Kammern unterteilt ist. Dadurch können die losen Kunststoff-Teilchen auch in im wesentlichen vertikal hängenden Bereichen der Schutzdecke nicht verrutschen und derart ihre Schutzfunktion auch In diesen Abschnitten der Schutzdecke sicher ausüben. 



   Wenn gemäss einem weiteren Erfindungsmerkmal in vorteilhafter Weiterbildung der Schutzdecke parallel zu der zumindest einen Kunststoff-Zwischenschicht zumindest eine weitere Zwischenschicht mit zumindest einem an sich bekannten, gasdicht   abschliessbare   Hohlraum vorgesehen ist, der über zumindest eine Öffnung, allenfalls mit entsperrbaren Rückschlagventilen, mit Gas befüllbar ist, kann eine zusätzliche Dämpfung in Art eines Luftpolsters erreicht werden, sobald die   Dämpfungswirkung   der Kunststoffbefüllung nicht mehr ausreichen sollte. Für den Fall der Beschädigung und damit des Ausströmens des   Füllgase   bleibt aber eine durch die Kunststoff-Teilchen definierte Mindestwirkung in jedem Fall erhalten, ebenso für alle Fälle, in denen zu wenig Zeit für das Aufblasen der Schutzdecke bleibt.

   Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass die Gefahr des Austretens von losen Kunststoffteilchen - und damit ein Verlust an schlagdÅampfender Wirkung - im Falle der 

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 Beschädigung des gasdichten Hohlraumes sicher verhindert wird. Weiters können noch vielerlei Zusatzeinrichtungen vorgesehen sein, insbesonders Einrichtungen zur Befestigung der Schutzdecke am Fahrzeug, Boot oder anderen Gegenstand. Beispielsweise können vorzugsweise metallverstärkte Ösen zum Durchstecken von Haken,   Halteseilen,-gurten oder-kabeln   vorhanden sein oder es können die Halteseile oder -gurte unmittelbar an einer der Lagen der Schutzdecke befestigt oder einstückig damit ausgeführt sein. Weiters ist es möglich, reflektierende Materialien anzubringen oder die obere Deckschicht zum Teil oder zur Gänze aus einem derartigen Material herzustellen. 



   In der nachfolgenden Beschreibung soll die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Dabei zeigt die Fig. 1 ein mit einer erfindungsgemässen Schutzdecke versehenes Fahrzeug, Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt aus der erfindungsgemässen Schutzdecke in der Draufsicht, Fig. 3 ist ein Längssschnitt durch eine erfindungsgemässe Schutzdecke gemäss einer anderen Ausführungsform und die Fig. 4 bis 6 zeigen Ausführungsbeispiele für die Befestigung der erfindungsgemässen Schutzdecke an den zu schützenden Gegenständen. 



   In Fig. 1 ist ein Fahrzeug dargestellt, das mittels einer erfindungsgemässen Schutzdecke 10 geschützt ist, wobei die Schutzdecke 10 im wesentlichen den Konturen des Fahrzeuges entsprechend zugeschnitten   1St.   Die Schutzdecke 10 enthält dabei lose oder an zumindest einer der Deckschichten befestigte Kunststoffteilchen 11 und die   Hohlräume   12 zwischen den Deckschichten und den Kunststoffteilchen 11 können zusätzlich noch mit einem Gas befüllt sein Zur Befestigung am Fahrzeug dienen an vorzugsweise elastischen Bändern 13 befestigte oder in Ösen 15 dieser Bänder 13 eingehängte Haken 14. 



   Wie aus dem in Fig. 2 dargestellten Ausschnitt aus der erfindungsgemässen Schutzdecke 10 ersichtlich ist, befinden sich zwischen den Deckschichten vorzugsweise lose eingefüllte KunststoffTeilchen 11, vorzugsweise mit unregelmässig geformter Geometrie. Die im Grössenbereich zwischen 1 mm und 50 mm, vorzugsweise bei ca. 10 mm, liegenden Kunststoff-Teilchen 11 werden zumindest zum Teil aus aus Schaumkunststoff, beispielsweise aus Styropor, bestehen. 



   Die Schutzdecke kann auch in zumindest zwei, vorzugsweise mehrere, Kammern unterteilt sein, wobei der oder jeder mit Kunststoff-Teilchen 11 befüllte Kammern in an sich bekannter Weise gasdicht abschliessbar und über zumindest eine Öffnung, allenfalls mit entsperrbaren Rückschlagventilen, mit Gas befüllbar ist, das die   Hohlräume   12 zwischen den Teilchen 11 und den Deckschichten ausfüllt und ebenfalls zur schlagdämpfenden Wirkung der Schutzdecke 10 beiträgt. Die Kunststoff-Teilchen 11 können aber auch, wie in Fig. 3 dargestellt ist, fest mit einer oder beiden Deckschichten der Schutzdecke 10 verbunden und dadurch fixiert sein, wodurch die Ausbildung von Kammern nicht notwendig ist. Dennoch kann auch hier zusätzlich die Befüllung der Hohlräume 12 mit Gas vorgesehen sein. 



   Selbstverständlich sind auch Ausführungsformen der erfindungsgemässen Schutzdecke 10 denkbar, bei weichen parallel zu der zumindest einen Zwischenschicht aus Kunststoff-Teilchen 11 zumindest eine weitere Zwischenschicht mit zumindest einem an sich bekannten, gasdicht abschliessbaren Hohlraum vorgesehen ist, der- ebenso wie in den oben bereits erläuterten Ausfüh-   rungsformen - über   zumindest eine Öffnung, allenfalls mit entsperrbaren Rückschlagventilen, mit Gas befüllbar ist. 

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Claims (4)

  1. Fig. 4 zeigt eine erste Möglichkeit zur Befestigung der Schutzdecke 10 am zu schützenden Gegenstand mittels eines an der Schutzdecke 10 angebrachten elastischen Bandes 13, das mit einer vorzugsweise kunststoffumrandeten Öse 15 zum Einhängen eines vorzugsweise ebenfalls kunststoffbeschichteten Hakens 14 versehen ist. Fig. 5 und 6 stellen Ausführungsformen mit Absicherung der Schutzdecke 10 gegen unbefugtes Wegnehmen dar. So kann beispielsweise ein abschliessbares Seil od. dgl. 16 durch die Öse 15 eines elastischen, mit der Schutzdecke verbundenen Bandes 19 geführt werden, oder es wird ein an einem anderen Band der Schutzdecke 10 befindlicher U-Haken 18 durch die Öse gesteckt, der mittels eines versperrbaren Schlosses 17 gesichert werden kann PATENTANSPRÜCHE : 1.
    Schutzdecke, insbesonders für Kraftfahrzeuge, Boote od. dgl., gegen äussere Schlagen- <Desc/Clms Page number 3> wirkung und ähnliche Einflüsse, insbesonders gegen Hagelschlag oder herabfallende Äste, bestehend im Wesentlichen aus einer unteren und einer oberen Deckschicht mit zumin- dest einer schlagdämpfenden Kunststoff-Zwischenschicht, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine schlagdämpfende Kunststoff-Zwischenschicht aus vorzugsweise losen Kunststoff-Teilchen (11) besteht
  2. 2. Schutzdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, die Kunststoff-Teilchen (11) zu- mindest teilweise aus Schaumkunststoff, beispielsweise aus Styropor, bestehen.
  3. 3. Schutzdecke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzdecke (10) im Bereich der zumindest einen Kunststoff-Zwischenschicht (11) in zumindest zwei, vor- zugsweise mehrere, Kammern unterteilt ist.
  4. 4. Schutzdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu der zumindest einen Kunststoff-Zwischenschicht (11) zumindest eine weitere Zwischen- schicht mit zumindest einem an sich bekannten, gasdicht abschliessbaren Hohlraum vorge- sehen ist, der über zumindest eine Öffnung, allenfalls mit entsperrbaren Rückschlagventi- len, mit Gas befüllbar ist.
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