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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Bearbeiten der Seitenkanten von Skiern mit einer Halterung für Skier, mit zwei relativ zur Skihalterung in Vorschubrichtung verfahrbaren Schleifeinrichtungen für einander gegenüberliegende Seitenkanten der Skier und mit je einem Anstelltrieb für die mit einem Antriebsmotor für eine Schleifscheibe versehenen Schleifeinrichtun- gen.
Um die Seitenkanten von Skiern, also deren Stahlkanten im Seiten- und im Unterkanten- bereich mit Hilfe eines Schleifwerkzeuges vorteilhaft bearbeiten zu können, ist es bekannt (WO 98/04384 A1 ), eine topfförmige Schleifscheibe vorzusehen, die auf einer zu ihrer Drehachse und zur Vorschubrichtung verlaufenden Pendelachse anschlagbegrenzt frei drehbar gelagert und mit einem Anstelltrieb verbunden ist, so dass die Topfscheibe selbstausrichtend an die Stahlkante angestellt werden kann. Die Topfscheibe liegt dabei in zwei bezüglich einer Sehne gegenüberlie- genden Umfangsbereichen an der Bearbeitungsfläche der Stahlkante an, was eine selbständige Anpassung der Topfscheibe um die Pendelachse auch im taillierten Bereich des Skis erlaubt.
Die wahlweise Bearbeitung der Seiten- oder der Unterkante wird durch eine Schwenkverstellung der Schleifeinrichtung zusammen mit dem Anstelltrieb ermöglicht, wobei die Drehachse der Topfschei- be gegenüber der jeweiligen Bearbeitungsfläche senkrecht ausgerichtet wird.
Zur Bearbeitung sowohl der Lauffläche als auch der beiden Seitenkanten eines Skis ist es dar- über hinaus bekannt (DE 43 21 449 A1), den in einer Halterung arbeitsgerecht gespannten Ski zunächst einem rotierenden Schleifstein zur Bearbeitung der Lauffläche des Skis zuzuführen, bevor die einander gegenüberliegenden Seitenkanten gleichzeitig über seitliche Schleifeinrichtun- gen bearbeitet werden, deren Schleifscheiben zur Lauffläche des Skis senkrechte Drehachsen aufweisen, so dass die Seitenkantenbearbeitung über die Umfangsflächen der Schleifscheiben erfolgt. Das Schleifen sowohl der Lauffläche als auch der Seitenkanten eines Skis in einem Ar- beitsgang mit Hilfe von in Vorschubrichtung aufeinanderfolgenden Werkzeugen ist allerdings nur für eine Einzelskibehandlung möglich.
Es können zwar grundsätzlich zwei parallel nebeneinander in einer Halterung eingespannte Skier über einen gemeinsamen rotierenden Schleifstein im Be- reich ihrer Laufflächen gleichzeitig bearbeitet werden, doch beschränkt die begrenzte axiale Länge dieser Schleifsteine den Abstand zwischen den beiden Skiern auf ein Mass, das ein Bearbeiten der einander zugekehrten Seitenkanten durch herkömmliche Schleifeinrichtungen ausschliesst. Um- fangsschneidende Schleifscheiben weisen einen Mindestdurchmesser auf, der den begrenzten Abstand zwischen den beiden Skiern erheblich übersteigt. Gleiches gilt für um Umlenkrollen ge- führte Schleifbänder. Der Einsatz bekannter Schleifeinrichtungen mit stirnseitig anzustellenden Topfscheiben für diesen Zweck scheitert nicht am Durchmesser der Schleifscheiben, sondern an der axialen Länge der Schleifeinrichtung.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Bearbeiten der Seiten- kanten von Skiern der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, dass beide Seitenkanten zweier Skier bearbeitet werden können, wenn diese parallel nebeneinander in einer gemeinsamen Halterung bearbeitungsgerecht gespannt sind, ohne einen Ski ausspannen zu müssen.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Skihalterung zwei parallele Aufnah- men für je einen Ski aufweist, dass die Schleifeinrichtungen über Anstellschlitten auf voneinander unabhängig in Anstellrichtung verschiebbaren Querschlitten lagern, deren Führungen in einem relativ zur Skihalterung quer zur Vorschub- und zur Anstellrichtung verlagerbaren Gestell angeord- net sind, dass die Schleifscheiben in an sich bekannter Weise aus stirnseitig anstellbaren Topf- scheiben bestehen, die um ein die Dicke der Topfwand übersteigendes Mass quer zur Anstell- und zur Vorschubrichtung über die Schleifeinrichtungen vorstehen, und dass eine vorzugsweise an Lagefühler zum Erfassen der Seitenkanten der Skier angeschlossene Steuereinrichtung für die gegenüber den zu bearbeitenden Skiern auszurichtende Arbeitsstellung der Querschlitten vorge- sehen ist.
Durch die Ausbildung der Schleifscheiben als stirnseitig anstellbare Topfscheiben wird unter der Voraussetzung, dass die Topfscheiben um ein für die Seitenkantenbearbeitung erforderliches Mass über die Schleifeinrichtung vorstehen, die Möglichkeit geschaffen, mit diesem Schleifwerk- zeug in den Zwischenraum zwischen den beiden in der Skihalterung aufgespannten Skiern ein- zugreifen, um die eine der beiden einander zugekehrten Seitenkanten der aufgespannten Skier ohne Beeinträchtigung durch den jeweils anderen Ski zu schleifen. Zu diesem Zweck braucht lediglich die Schleifeinrichtung über den Anstelltrieb an die zu bearbeitende Seitenkante des einen
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Skis angestellt und die Skihalterung in Vorschubrichtung gegenüber der Schleifeinrichtung verfah- ren zu werden.
Damit die Schleifeinrichtungen gegenüber den zu bearbeitenden Seitenkanten in einfacher Weise ausgerichtet werden können, sind die Anstellschlitten auf voneinander unabhängig verschiebbaren Querschlitten gelagert, die vorzugsweise über Lagefühler zum Erfassen der Sei- tenkanten der Skier gesteuert werden. Wegen der vorgegebenen Lage der beiden parallelen Skiaufnahmen der Skihalterung brauchen hiefür nicht die einander zugekehrten Seitenkanten der aufgespannten Skier erfasst zu werden. Bei üblichen Skiabmessungen kann sogar von einer Lage- erfassung Abstand genommen werden.
Sonst genügt die Erfassung der voneinander abgekehrten, bezüglich der Skihalterung äusseren Seitenkanten beispielsweise im Bereich der Schaufeln, um aufgrund der symmetrischen Anordnung der Skier in der Skihalterung den Freiraum zwischen den beiden Skiern zur Anstellung der Querschlitten festlegen zu können. Über die vorgesehene Steuer- einrichtung können somit die Querschlitten nach der Lageerfassung der voneinander abgekehrten, äusseren Seitenkanten der Skier in die für die Bearbeitung beider Seitenkanten eines Skis erforder- lichen Arbeitsstellungen verfahren werden, um dann die Querschlitten über das gemeinsame Gestell gegen den zu bearbeitenden Ski in die Ausgangsstellung zum Anstellen der Schleifeinrich- tungen an die zu bearbeitenden Seitenkanten zu verlagern.
Diese zusätzliche Bewegung der Schlitten quer zur Vorschub- und zur Anstellrichtung ist erforderlich, wenn die Schleifeinrichtungen über die aufgespannten Skier hinweg bewegt werden und nicht vor oder hinter den Skiern.
Besonders einfache Konstruktionsverhältnisse ergeben sich, wenn die Lagefühler zum erfas- sen der Seitenkanten der Skier durch die Topfscheiben der Schleifeinrichtungen gebildet werden, so dass sich nicht nur gesonderte Lagefühler erübrigen, sondern auch eine selbständige Berück- sichtigung des Verschleisses der Topfscheiben ergibt. Zur Lageerfassung sind in diesem Fall den Anstelltrieben für die Schleifeinrichtungen lediglich Lageschalter zuzuordnen, die bei einer vorge- gebenen Stellung der Anstelltriebe zufolge der an den Seitenkanten anschlagenden Topfscheiben ansprechen. In diesem Zusammenhang ist zu bedenken, dass die Anstelltriebe ein federndes, stirnseitiges Anliegen der Topfscheiben sicherzustellen haben, um eine selbständige Nachführung der Topfscheiben entlang des taillierten Seitenkantenverlaufes zu gewährleisten.
Dies bedeutet, dass beispielsweise bei ausgefahrenen Anstelltrieben, die vorzugsweise aus pneumatischen Stell- zylindern bestehen, die Anstelltriebe über die an den Seitenkanten anschlagenden Topfscheiben zufolge der Querschlittenbewegung eingefahren werden, bis die den Anstelltrieben zugehörigen Lageschalter ansprechen und den Querschlittenantrieb unterbrechen. Die beim Ansprechen der Lageschalter der Steuereinrichtung übermittelte Querschlittenlage kann dann in einfacher Weise zum Ausgang der Querschlittensteuerung für die Arbeitsstellung herangezogen werden.
Werden die Anstellschlitten in Führungen gelagert, die in den Querschlitten um zur Vorschub- richtung parallele Schwenkachsen schwenkverstellbar gehalten sind, so können die Schleifeinrich- tungen in an sich bekannter Weise sowohl für die Seitenkantenbearbeitung als auch für das Schlei- fen der Unterkanten der Skier herangezogen werden. Zum Schleifen der Unterkanten auf den einander zugekehrten Seiten der beiden Skier sind allerdings die Schleifeinrichtungen soweit gegen die gegenüberliegende Seitenkante des zu bearbeitenden Skis zu versetzen, dass das über die zu bearbeitende Unterkante gegen den anderen Ski vorstehende Segment der Topfscheibe nicht in den Bereich des anderen Skis ragt. Aufgrund des hängenden Schliffes der Unterkante ist eine solche Einstellung der Schleifeinrichtungen ohne Gefahr für die Lauffläche des zu bearbeiten- den Skis möglich.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Vorrichtung zum Bearbeiten der Seitenkanten von Skiern in einer vereinfachten Seitenansicht,
Fig. 2 diese Vorrichtung in einer stirnseitigen Ansicht und
Fig. 3 diese Vorrichtung in einer Draufsicht.
Die dargestellte Vorrichtung zum Bearbeiten der Seitenkanten von Skiern weist ein in einem nicht näher dargestellten Gehäuse auf vertikalen Führungen 1 der Höhe nach verschiebbares Gestell 2 auf, das über Hubzylinder 3 entlang der Führung 1 verstellt werden kann. In den Seiten- wangen 4 des Gestells 2 sind auf Führungsstangen einer Führung 5 zwei Querschlitten 6 ver- schiebbar gehalten, die beispielsweise über Spindeltriebe 7 durch seitlich an den Seitenwangen 4 angeordnete Motoren 8 verfahren werden. Auf den Querschlitten 6 sind um Schwenkachsen 9 drehbare Führungen 10 für je einen Anstellschlitten 11 vorgesehen, der auf zwei parallelen Gleit-
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stangen 12 verschiebbar geführt ist.
Zur Schwenkverstellung der Führungen 10 um die Schwenk- achsen 9 sind Schwenkzylinder 13 vorgesehen, die einerseits über die Anlenkachsen 14 mit den Querschlitten 6 und anderseits über Anlenkachsen 15 mit den Führungen 10 verbunden sind. Über einen zwischen den Gleitstangen 12 der Führungen 10 angeordneten pneumatischen Anstelltrieb 16 wird der Anstellschlitten 11 entlang der Gleitstangen 12 verlagert. Der Anstellschlitten 11 bildet einen Lagerbock 17, in dem eine Schleifeinrichtung 18 gelagert ist, und zwar begrenzt verschwenk- bar um eine Pendelachse 19. Diese Schleifeinrichtung 18 besteht aus einem Motor 20 für eine als Topfscheibe 21 ausgebildete Schleifscheibe.
Unterhalb des Gestelles 2 ist im Gehäuse der Vorrichtung eine Skihalterung 22 in Form eines Vorschubschlittens mit zwei parallelen Aufnahmen 23 für zwei Skier 24 vorgesehen, deren Schau- feln in einer Spanneinrichtung 25 gehalten sind. Da im Gestell 2 zwei Niederhalterrollen 26 gela- gert sind, können die Skier 24 gegen gummielastische Auflager 27 des Vorschubschlittens 22 unter einer bearbeitungsgerechten Aufspannung der Skier 24 mit dem Vorteil gedrückt werden, dass durch die Niederhalterrollen 26 eine Arbeitsebene festgelegt wird, in der sich die Laufflächen der Skier bewegen.
Zum Schleifen der Seitenkanten 28 und 29 der Skier 24 wird zunächst der Vorschubschlitten 22 soweit unter das angehobene Gestell 2 gefahren, dass sich die Schaufeln der beiden aufge- spannten Skier 24 im Bereich der Topfscheiben 21 der Schleifeinrichtungen 18 befinden. Um die Lage der hinsichtlich der Skihalterung 22 äusseren Seitenkanten 28 über die hiefür nicht angetrie- benen Topfscheiben 21 erfassen zu können, müssen zunächst die Querschlitten 6 in eine ausei- nandergefahrene Endlage verschoben werden, bevor das Gestell 2 über die Hubzylinder 3 abge- senkt werden, bis die Niederhalterrollen 26 auf den nach oben weisenden Laufflächen der Skier 24 aufliegen. Danach werden die Querschlitten 6 über die Spindeltriebe 7 entlang der Führung 5 gegeneinander verfahren, so dass die Topfscheiben 21 stirnseitig an die äusseren Seitenkanten 28 angedrückt werden.
Da die Anstelltriebe 16 ausgefahren sind, werden bei der Weiterbewegung der Querschlitten 6 die Anstellschlitten 11 entlang ihrer Führungen 10 entgegen der Beaufschlagung der Anstelltriebe 16 bewegt, wobei die Anstelltriebe 16 entgegen ihrem Beaufschlagungsdruck eingefahren werden, bis durch die Anstellschlitten 11 Lageschalter betätigt werden, die die Moto- ren 8 für die Spindeltriebe 7 der Querschlitten 6 über eine Steuereinrichtung abschalten. Die jewei- lige Lage der Querschlitten 6 dient zur Bestimmung der anschliessend anzusteuemden Arbeitsstel- lung der Querschlitten 6 für die Bearbeitung der inneren Seitenkanten 29 der Skier 24.
Da die Ausrichtung der Aufnahmen 23 für die Skier 24 und deren Abstände vorgegebene Konstruktions- merkmale sind, kann über die Steuereinrichtung jene Arbeitsstellung für die Querschlitten 6 vorge- geben werden, in der die Topfscheiben 21 in den Zwischenraum zwischen die beiden Skier 24 eingeführt werden können. Zu diesem Zweck ist das Gestell 2 zunächst wieder anzuheben, bevor die Querschlitten 6 in die in den Fig. 2 und 3 dargestellten Arbeitsstellungen zur Bearbeitung der beiden Seitenkanten 28 und 29 eines der beiden Skier 24 bewegt werden, es sei denn, dass die Schleifeinrichtungen 18 vor oder hinter den Skiern 24 verlagert werden.
Mit dem Absenken des Gestells 2 werden die Topfscheiben 21 in die für die Anstellung erforderliche Ausgangsstellung gebracht, so dass lediglich die Anstelltriebe 16 zu beaufschlagen sind, um bei nunmehr eingeschal- teten Antriebsmotoren 20 die Bearbeitung beider Seitenkanten 28 und 29 des zu bearbeitenden Skis 24 durchführen zu können, wenn die durch den Vorschubschlitten gebildete Skihalterung 22 in Vorschubrichtung 30 angetrieben wird.
Wie aus der Fig. 2 hervorgeht, ist das Schleifen der einander zugekehrten Seitenkanten 29 der beiden Skier 24 durch die Schleifeinrichtungen 18 nur möglich, weil stirnseitig anstellbare Topf- scheiben 21 zum Einsatz kommen, die quer zur Vorschubrichtung 30 und quer zur Anstellrichtung 31 um ein Mass gegenüber der Schleifeinrichtung 18 gegen die Skier 24 vorstehen, das einen ausreichenden Schleifscheibeneingriff sicherstellt und daher grösser als die Dicke der Topfwand sein muss, weil sonst die zu bearbeitende Seitenkante 29 nicht entlang einer Sehne des Innenkrei- ses der ringförmigen Stirnseite der Topfscheibe gebildeten Ringfläche verlaufen kann.
Da die Führungen 10 der Anstellschlitten 11 um die in Vorschubrichtung 30 verlaufenden Schwenkachsen 9 aus der für die Seitenkantenbearbeitung gezeichneten Schwenkstellung in eine Schwenkstellung zur Bearbeitung der laufflächenseitigen Unterkanten der Skier 24 verschwenkt werden können, kann mit einer einzigen Aufspannung der beiden Skier 24 eine vollständige Kan- tenbearbeitung vorgenommen werden. Dass auch für die Bearbeitung der Unterkanten eine Lageer-
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fassung der Seitenkanten vorteilhaft genützt werden kann, bedarf wohl keiner näheren Erklärung.
Mit einem im Gehäuse der Vorrichtung vorgesehen, rotierenden Schleifstein kann zugleich die Bearbeitung der Laufflächen der Skier 24 vorgenommen werden, so dass sich die vorteilhafte Möglichkeit einer vollständigen Skibearbeitung bietet.
Aufgrund der beiden mit seitlichem Abstand voneinander vorgesehenen, parallelen Auflagen 23 für die Skier 24 eignet sich die Vorrichtung auch zur Bearbeitung von Snowboarden entspre- chend grösserer Breite. In diesem Fall ist eine Bearbeitung von inneren Seitenkanten 29 auszu- schliessen. Zu diesem Zweck kann beispielsweise über eine Lichtschranke erfasst werden, ob in der Skihalterung 22 zwei Skier 24 parallel nebeneinander aufgespannt sind oder anstelle zweier Skier 24 ein Snowboard bearbeitet werden soll.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt.
So wäre es durchaus möglich, die Schleifeinrichtungen 18 in Vorschubrichtung 30 nacheinander anzuordnen, was die Möglichkeit eines gleichzeitigen Schleifens der inneren Seitenkanten 29 zweier Skier 24 erlaubt, so dass mit einem zusätzlichen Paar von Schleifeinrichtungen 18 beide Skier 24 in einem Arbeitsgang hinsichtlich der Seitenkanten 28 und 29 bearbeitet werden können.
Dies gilt dann auch für die Bearbeitung der Unterkanten.
PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung zum Bearbeiten der Seitenkanten von Skiern mit einer Halterung für Skier, mit zwei relativ zur Skihalterung in Vorschubrichtung verfahrbaren Schleifeinrichtungen für einander gegenüberliegende Seitenkanten der Skier und mit je einem Anstelltrieb für die mit einem Antriebsmotor für eine Schleifscheibe versehenen Schleifeinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Skihalterung (22) zwei parallele Aufnahmen (23) für je einen Ski (24) aufweist, dass die Schleifeinrichtungen (18) über Anstellschlitten (11) auf voneinander unabhängig in Anstellrichtung (31) verschiebbaren Querschlitten (6) lagern, deren Führun- gen (10) in einem relativ zur Skihalterung (22) quer zur Vorschub- und zur Anstellrichtung (30, 31) verlagerbaren Gestell (2) angeordnet sind,
dass die Schleifscheiben in an sich be- kannter Weise aus stirnseitig anstellbaren Topfscheiben (21) bestehen, die um ein die
Dicke der Topfwand übersteigendes Mass quer zur Anstell- und zur Vorschubrichtung (31,
30) über die Schleifeinrichtungen (18) vorstehen, und dass eine vorzugsweise an Lagefüh- ler zum Erfassen der Seitenkanten (28,29) der Skier (24) angeschlossene Steuereinrich- tung für die gegenüber den zu bearbeitenden Skiern (24) auszurichtende Arbeitsstellung der Querschlitten (6) vorgesehen ist.
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The invention relates to a device for machining the side edges of skis with a holder for skis, with two grinding devices that can be moved in the feed direction relative to the ski holder for mutually opposite side edges of the skis and with an adjusting drive for the grinding devices provided with a drive motor for a grinding wheel. gene.
In order to be able to advantageously process the side edges of skis, that is to say their steel edges in the side and in the lower edge area with the aid of a grinding tool, it is known (WO 98/04384 A1) to provide a cup-shaped grinding wheel which is on one of its axis of rotation and The pendulum axis, which runs in the direction of feed, is freely rotatably supported and is connected to a positioning drive so that the cup wheel can be positioned against the steel edge in a self-aligning manner. The cup wheel lies in two circumferential areas opposite one another on the machining surface of the steel edge, which allows the cup wheel to be independently adjusted about the pendulum axis even in the waisted area of the ski.
The optional machining of the side or bottom edge is made possible by a swivel adjustment of the grinding device together with the adjusting drive, the axis of rotation of the cup wheel being aligned perpendicular to the respective machining surface.
For processing both the tread and the two side edges of a ski, it is also known (DE 43 21 449 A1) to first feed the ski, which is tensioned in a holder in a manner appropriate to the work, to a rotating grinding stone for processing the tread of the ski before the opposing ones Side edges are processed simultaneously using side grinding devices whose grinding wheels have axes of rotation perpendicular to the running surface of the ski, so that the side edge processing takes place over the peripheral surfaces of the grinding wheels. Grinding both the tread and the side edges of a ski in one work step with the help of tools that follow one another in the feed direction is, however, only possible for a single ski treatment.
Basically, two skis clamped in parallel next to each other in a holder can be machined simultaneously via a common rotating grindstone in the area of their running surfaces, but the limited axial length of these grindstones limits the distance between the two skis to a dimension that means that each other can be machined excluded side edges by conventional grinding equipment. Circumferential cutting grinding wheels have a minimum diameter that significantly exceeds the limited distance between the two skis. The same applies to sanding belts guided around deflection rollers. The use of known grinding devices with cup wheels to be positioned on the end for this purpose does not fail because of the diameter of the grinding wheels, but because of the axial length of the grinding device.
The invention is therefore based on the object of designing a device for processing the side edges of skis of the type described at the outset in such a way that both side edges of two skis can be processed if they are stretched parallel to one another in a common holder for processing without unclamping a ski to have to.
The invention achieves the stated object in that the ski holder has two parallel receptacles for one ski each, and that the grinding devices are supported by means of adjustment slides on cross slides which can be displaced independently of one another in the direction of adjustment, the guides of which in one relative to the ski attachment transverse to the direction of advance and adjustment Movable frame are arranged so that the grinding wheels consist in a known manner of cup wheels which can be adjusted at the front and which protrude beyond the thickness of the cup wall transversely to the setting and feed direction over the grinding devices, and that preferably on position sensors to detect the side edges of the skis, a control device is provided for the cross slide position to be aligned with the skis to be machined.
By designing the grinding wheels as cup wheels that can be adjusted on the front side, it is possible, provided that the cup wheels protrude beyond the grinding device by an amount required for side edge processing, that this grinding tool can be used to insert the skis in the space between the two skis - Access to grind one of the two facing side edges of the stretched skis without interference from the other ski. For this purpose, only the grinding device needs via the adjustment drive to the side edge of the one to be machined
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Skis are switched on and the ski holder is to be moved in the feed direction in relation to the grinding device.
So that the grinding devices can be aligned in a simple manner with respect to the side edges to be machined, the positioning slides are mounted on cross slides which can be displaced independently of one another and which are preferably controlled via position sensors for detecting the side edges of the skis. Because of the predetermined position of the two parallel ski receptacles of the ski holder, the side edges of the stretched skis facing each other do not need to be detected for this. With usual ski dimensions, it is even possible to refrain from detecting the position.
Otherwise, it is sufficient to record the side edges that are turned away from one another with respect to the ski holder, for example in the area of the blades, in order to be able to determine the free space between the two skis for adjusting the cross slides due to the symmetrical arrangement of the skis in the ski holder. Using the control device provided, the cross slides can thus be moved into the working positions required for machining both side edges of a ski after the position of the outer side edges of the skis which have been turned away from one another, in order then to cross the slides over the common frame against the ski to be machined to the starting position for positioning the grinding devices on the side edges to be machined.
This additional movement of the sledges transversely to the feed and to the direction of adjustment is necessary if the grinding devices are moved over the stretched skis and not in front of or behind the skis.
Particularly simple constructional relationships result if the position sensors for grasping the side edges of the skis are formed by the cup disks of the grinding devices, so that not only are there no separate position sensors, but also an independent consideration of the wear of the cup disks. In this case, the position drives for the grinding devices only have to be assigned position switches for position detection which, in the case of a predetermined position of the position drives, respond due to the cup disks striking the side edges. In this context, it should be borne in mind that the adjusting drives must ensure that the cup disks rest resiliently on the end face, in order to ensure independent tracking of the cup disks along the waisted side edge course.
This means that, for example, in the case of extended positioning drives, which preferably consist of pneumatic actuating cylinders, the positioning drives are retracted via the cup disks striking the side edges as a result of the cross slide movement until the position switches associated with the positioning drives respond and interrupt the cross slide drive. The cross slide position transmitted when the position switch of the control device responds can then be used in a simple manner for the output of the cross slide control for the working position.
If the positioning slides are mounted in guides which are held in the cross slides so as to be pivotable about pivot axes parallel to the feed direction, the grinding devices can be used in a manner known per se both for machining the side edges and for grinding the lower edges of the skis , To grind the lower edges on the mutually facing sides of the two skis, however, the grinding devices must be set so far against the opposite side edge of the ski to be machined that the segment of the cup wheel protruding over the lower edge to be machined against the other ski is not in the area of the other ski protrudes. Due to the hanging grinding of the lower edge, such adjustment of the grinding devices is possible without risk to the tread of the ski to be machined.
The subject matter of the invention is shown in the drawing, for example. Show it
1 shows an inventive device for processing the side edges of skis in a simplified side view,
Fig. 2 shows this device in an end view
Fig. 3 shows this device in a plan view.
The illustrated device for processing the side edges of skis has a frame 2 which can be displaced in height on vertical guides 1 in a housing (not shown in any more detail) and which can be adjusted along the guide 1 by means of lifting cylinders 3. In the side walls 4 of the frame 2, two cross slides 6 are slidably held on guide rods of a guide 5, which are moved, for example, via spindle drives 7 by motors 8 arranged laterally on the side walls 4. On the cross slide 6, guides 10 are provided which can be rotated about swivel axes 9, each for an adjusting slide 11 which is mounted on two parallel sliding
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rods 12 is slidably guided.
For the swivel adjustment of the guides 10 about the swivel axes 9, swivel cylinders 13 are provided, which are connected on the one hand via the articulation axes 14 to the cross slide 6 and on the other hand via articulation axes 15 to the guides 10. The positioning slide 11 is displaced along the slide rods 12 via a pneumatic adjusting drive 16 arranged between the slide rods 12 of the guides 10. The positioning slide 11 forms a bearing block 17 in which a grinding device 18 is mounted, to a limited extent pivotable about a pendulum axis 19. This grinding device 18 consists of a motor 20 for a grinding wheel designed as a cup wheel 21.
Below the frame 2, a ski holder 22 in the form of a feed slide with two parallel receptacles 23 for two skis 24 is provided in the housing of the device, the blades of which are held in a tensioning device 25. Since two hold-down rollers 26 are stored in the frame 2, the skis 24 can be pressed against rubber-elastic supports 27 of the feed slide 22 while the skis 24 are clamped to suit the machining requirements, with the advantage that the hold-down rollers 26 define a working plane in which the Move the tread on the skis.
For grinding the side edges 28 and 29 of the skis 24, the feed carriage 22 is first moved so far under the raised frame 2 that the blades of the two clamped skis 24 are located in the area of the cup wheels 21 of the grinding devices 18. In order to be able to grasp the position of the outer edges 28 with respect to the ski holder 22 via the cup disks 21 which are not driven for this purpose, the cross slides 6 must first be moved into an extended end position before the frame 2 is lowered via the lifting cylinders 3 until the hold-down rollers 26 rest on the upwardly facing running surfaces of the skis 24. The cross slides 6 are then moved against one another via the spindle drives 7 along the guide 5, so that the cup wheels 21 are pressed onto the outer side edges 28 on the end face.
Since the positioning drives 16 are extended, the positioning carriages 11 are moved along their guides 10 against the action of the positioning drives 16 during the further movement of the cross slides 6, the positioning drives 16 being retracted counter to their pressure until position switches are actuated by the positioning carriages 11, which Switch off motors 8 for the spindle drives 7 of the cross slides 6 via a control device. The respective position of the cross slides 6 serves to determine the working position of the cross slides 6 that is then to be actuated for processing the inner side edges 29 of the skis 24.
Since the orientation of the receptacles 23 for the skis 24 and their spacing are predetermined design features, the control device can be used to specify that working position for the cross slide 6 in which the cup wheels 21 can be inserted into the space between the two skis 24 , For this purpose, the frame 2 must first be raised again before the cross slides 6 are moved into the working positions shown in FIGS. 2 and 3 for processing the two side edges 28 and 29 of one of the two skis 24, unless the grinding devices 18 be moved in front of or behind the skis 24.
With the lowering of the frame 2, the cup wheels 21 are brought into the starting position required for the adjustment, so that only the adjustment drives 16 have to be acted upon in order to carry out the machining of both side edges 28 and 29 of the ski 24 to be machined when the drive motors 20 are now switched on to be able to, if the ski holder 22 formed by the feed carriage is driven in the feed direction 30.
As can be seen from FIG. 2, the grinding of the mutually facing side edges 29 of the two skis 24 by the grinding devices 18 is only possible because cup disks 21 that can be adjusted on the end face are used, which are transverse to the feed direction 30 and transverse to the direction of adjustment 31 Protect against the grinding device 18 against the skis 24, which ensures sufficient grinding wheel engagement and must therefore be greater than the thickness of the cup wall, because otherwise the side edge 29 to be machined does not run along a chord of the inner circle of the ring-shaped end face of the cup wheel can.
Since the guides 10 of the adjustment slides 11 can be pivoted about the swivel axes 9 extending in the feed direction 30 from the swivel position drawn for the side edge machining into a swivel position for machining the lower edges of the skis 24 on the tread, a complete clamping can be carried out with a single clamping of the two skis 24. processing. That also for processing the lower edges a position
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version of the side edges can be used advantageously, does not require any further explanation.
With a rotating grindstone provided in the housing of the device, the machining of the running surfaces of the skis 24 can be carried out at the same time, so that the advantageous possibility of complete ski machining is offered.
Because of the two parallel supports 23 for the skis 24, which are provided at a lateral spacing from one another, the device is also suitable for processing snowboards of a correspondingly greater width. In this case, processing of inner side edges 29 must be excluded. For this purpose, for example, a light barrier can be used to determine whether two skis 24 are clamped in parallel next to one another in the ski holder 22 or whether a snowboard should be processed instead of two skis 24.
The invention is of course not limited to the illustrated embodiment.
So it would be entirely possible to arrange the grinding devices 18 one after the other in the feed direction 30, which allows the possibility of simultaneously grinding the inner side edges 29 of two skis 24, so that with an additional pair of grinding devices 18 both skis 24 in one operation with respect to the side edges 28 and 29 can be edited.
This also applies to the processing of the lower edges.
CLAIMS:
1.Device for machining the side edges of skis with a holder for skis, with two grinding devices which can be moved in the feed direction relative to the ski holder for mutually opposite side edges of the skis and with an adjusting drive for the grinding devices provided with a drive motor for a grinding wheel, characterized in that the ski holder (22) has two parallel receptacles (23) for one ski (24) each, so that the grinding devices (18) are mounted on cross slides (6) via adjustment slides (11), the guides of which can be displaced independently of one another in the adjustment direction (31) (10) are arranged in a frame (2) which can be displaced relative to the ski holder (22) transversely to the direction of advance and to the setting direction (30, 31),
that the grinding wheels consist, in a manner known per se, of cup wheels (21) which can be adjusted at the front and which are arranged around the
Thickness exceeding the thickness of the pot wall transverse to the direction of attack and feed (31,
30) protrude beyond the grinding devices (18) and that a control device, preferably connected to position sensors for detecting the side edges (28, 29) of the skis (24), for the working position of the cross slides to be aligned with the skis (24) to be machined (6) is provided.