AT410655B - Lagerungs-, öffnungs- und schliessmechanismus für eine frontklappe an einem lkw-fahrerhaus - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft einen Lagerungs-, Öffnungs- und Schliessmechanismus für eine Front- klappe an der Stirnwand des Fahrerhauses eines Frontlenker-Lkw. Für Frontklappen von Lkw sind bisher zwei Ausstellungsprinzipien bekannt geworden, nämlich das Verschwenken im rotatorischen Sinn um obere feste Drehlagerstellen (siehe z. B. DE 3644959 C2) oder das parallele Ausstellen unter Zuhilfenahme eines bestimmten Hebelme- chanismus (siehe z. B. DE 7143698 U1).Beiden bekannten Ausstellprinzipien ist gemeinsam, dass für ein ungehindertes Ausschwenken der Frontklappe relativ viel Raum beansprucht wird. Bei herkömmlichen Lkw verursacht dieses keine Probleme. Bei Lkw jedoch, an denen frontseitig Gerät- schaften wie z. B. ein Schneepflug an einer Geräteplatte angebaut werden sollen, die sich bis in den Öffnungsbereich der Frontklappe hoch erstreckt, muss ein anderer Lagerungs-, Öffnungs- und Schliessmechanismus für die Frontklappe vorgesehen werden, der aufgabengemäss diesen beeng- ten Raumverhältnissen vor ihr Rechnung trägt. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss durch einen Lagerungs-, Öffnungs- und Schliessmecha- nismus gelöst, der sich entsprechend dem Kennzeichen des Anspruchs 1 dadurch kennzeichnet, dass die Frontklappe an einem kombinierten Kipp-Hub-Führungsmechanismus angelenkt ist, mit dem sie - zwecks Öffnung aus ihrer Schliesslage zunächst begrenzt nach vorne wegschwenkbar und dann aus dieser Kippgrundstellung linear geführt bis in eine Öffnungshubendposition hoch- schiebar ist, und - zwecks Schliessung aus dieser öffnungshubendposition linear geführt wieder in ihre Kipp- grundstellung herunterbewegbar und dann in ihre Schliessstellung einschwenkbar ist. Einzelheiten und vorteilhafte Ausgestaltungen dieser erfindungsgemässen Lösung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Dadurch, dass die Frontklappe aufgrund der Konstruktion des erfindungsgemässen Mechanis- mus beim Öffnen nur ein kleines Stück aus ihrer Schliesslage nach vorne ausgeschwenkt werden muss und dann linear geführt nach oben bis in ihre Öffnungsendposition verschoben werden kann, wird für diesen Vorgang ersichtlicherweise sehr wenig Raum beansprucht. Der erfindungsgemässe Mechanismus ist mit vergleichsweise einfachen Mitteln realisierbar und erfüllt das angestrebte Ziel in optimaler Weise. Nachstehend ist die erfindungsgemässe Lösung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels noch näher erläutert. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 in Seitenansicht einen Frontlenker-Lkw mit frontseitig angebauter Geräteplatte und geöffneter Frontklappe an einem erfindungsgemässen Lagerungs-, Öffnungs- und Schliessmechanismus, Fig. 2 eine Ansicht der Frontklappe und eines erfindungsgemässen Lagerungs-, Öffnungs- und Schliessmechanismus von hinten bzw. innen her, Fig. 3 einen Schnitt durch die geschlossene Frontklappe sowie den Lagerungs-, Öffnungs- und Schliessmechanismus gemäss Fig. 2 entlang der Schnittfläche III-III, Fig. 4 den Schnitt gemäss Fig. 3, aber mit voll ausgeschwenkter Frontklappe, Fig. 5 den Schnitt gemäss Fig. 4, aber mit vollständig angehobener Frontklappe, und Fig. 6 ein Schaltschema für eine elektro-pneumatische oder elektro-hydraulische Steuerung als Teil des Öffnungs- und Schliessmechanismus der Frontklappe. In Fig. 1 ist der vordere Bereich eines für kommunale Einsatzzwecke vorgesehenen Frontlen- ker-Lkw gezeigt, dessen Fahrerhaus eine Stirnwand 1 mit einer Öffnung aufweist, die durch eine Frontklappe 2 verschliessbar ist. Die Frontklappe 2 deckt die im Raum/Motorenraum dahinter be- findliche Aggregate und an der Stirnwand 1 befestigte Anbauteile oder Wartungs- und Kontrollor- gane wie Ol- und Kühlwassereinfüllstutzen oder dergleichen ab. Die Frontklappe 2 ist im darge- stellten Beispiel bis zur Unterkante der Windschutzscheibe 1/1 hochgezogen und erstreckt sich über die ganze oder annähernd die ganze Fahrzeugbreite. Am vorderen Ende des Lkw ist eine Geräteanbauplatte 3 befestigt, die mit ihrem oberen Ende 4 bis in den Bereich vor der Frontklappe 2 hochragt und an der Gerätschaften wie ein Schneepflug, eine Kehrmaschine, eine Mähmaschine oder dergleichen anbaubar sind. Ersichtlicherweise ist der Raum zwischen dem oberen Bereich 4 der Geräteanbauplatte 3 und der Fahrerhaus-Frontwand 1 vergleichsweise schmal. Damit die Frontklappe 2 trotzdem in eine Lage zu öffnen ist, die einen genügenden Zugang zu den von ihr in Schliesslage normalerweise abgedeckten im Raum dahinter angeordneten Aggregaten wie Kühler, <Desc/Clms Page number 2> Ölmessstab und/oder dergleichen erlaubt, ist entsprechend der Erfindung ein spezieller Lage- rungs-, Öffnungs- und Schliessmechanismus geschaffen worden, auf den nachfolgend näher ein- gegangen ist. Erfindungsgemäss ist die Frontklappe 2 an einem kombinierten Kipp-Hub-Führungsmechanis- mus 5 angelenkt, mit dem sie - zwecks Öffnung aus ihrer Schliesslage (siehe Fig. 3) zunächst begrenzt nach aussen weg- schwenkbar und dann aus dieser Kippgrundstellung (siehe Fig. 4) linear geführt in eine Öff- nungshubendposition (siehe Fig. 5) verschiebbar ist, und - zwecks Schliessung aus ihrer Öffnungshubendposition linear geführt wieder in ihre Kipp- grundstellung rückführbar und dann in ihre Schliessstellung zurückschwenkbar ist. Der erfindungsgemässe Kipp-Hub-Führungsmechanismus 5 ist hinter der Frontklappe 2 ange- ordnet und von dieser - wenn sie sich in Schliesslage befindet - ganz oder zumindest nahezu voll- ständig abgedeckt. Er besteht aus zwei baugleichen Kipp-Führungszylindern 6, in denen jeweils eine manuell oder durch eine Antriebskraft axial verschiebbare Hubstange 7 linear geführt ist. Dabei sind die beiden Kipp-Führungszylinder 6 hinter der Frontklappe 2 jeweils von der Vertikalmit- tellinie ein grösseres Mass zu einem seitlichen Rand derselben hin und solchermassen entsprechend weit voneinander beabstandet angeordnet. Jeder der beiden Kipp-Führungszylinder 6 ist im darge- stellten Beispiel an seinem unteren Ende 8 über ein Zwischenstücks auf einem Querrohr 10 gela- gert, das an seinen beiden Enden an in der Frontwand 1 gegebenen Lagerböcken 11, 12 befestigt ist. Mit 13,14 sind dabei seitliche Lagerflansche am Querrohr 10 bezeichnet, die jeweils ein Zwi- schenstück 9 zwischen sich aufnehmen und ebenso wie dieses von einer die Schwenkachse darstellenden Querachse 15 durchsetzt sind. Beide Querachsen 15 fluchten in einer Horizontal- ebene koaxial zueinander. Um diese Querachsen 15 sind die Kipp-Führungszylinder 6 jeweils in einer Vertikalebene verschwenkbar, die sich senkrecht zur Querachse und parallel zur Fahrzeug- längsachse erstreckt. Aus dem oberen Ende jedes Kipp-Führungszylinders 6 ragt die zugehörige Hubstange 7 heraus und an deren dortigem freien Endbereich ist die Frontklappe 2 über einen ersten oberen Halter 16 befestigt. Ausserdem bildet jeder Kipp-Führungszylinder 6 mit seiner dafür entsprechend gestalteten Aussenseite 17 eine zylindrische Führungskulisse für einen Gleitschuh 18, der einen vom oberen Halter 16 weit beabstandeten und nahe zum unteren Ende 8 des Kipp- Führungszylinders 6 hingerückten zweiten, unteren Halter bildet, an dem die Frontklappe 2 eben- falls befestigt ist. Auf diese Weise sind bei sich in Schliesslage befindlicher Frontklappe 2 die beiden Kipp-Führungszylinder 6 hinter ihr sich parallel zueinander und zumindest annähernd vertikal erstreckend angeordnet. Die oberen freien Enden der beiden Hubstangen 7 sind im dargestellten Beispiel durch eine Koppelstange 19 miteinander verbunden, was zur Stabilisierung des Systems beiträgt. Des weiteren sind jedem Kipp-Führungszylinder 6 Mittel 20 zugeordnet, die seine maxi- male Verschwenkposition bzw. Kippendstellung in einem Ausstellwinkel von etwa 10 bis 20 ge- genüber Schliessstellung festlegen. Im dargestellten Beispiel ist dies ein Kniehebel 20, der hinten an einem frontwandseitigen Halter 21 und vorne an einem am oberen Ende des Kipp-Führungs- zylinders 6 befestigten Halter 22 angelenkt ist. Die beiden Schenkel des Kniehebels 20 sind an ihrem einander zugewandten Ende mittels eines Gelenkes 23 miteinander verbunden, nehmen bei voll ausgeschwenktem Kipp-Führungszylinder 6 eine gestreckte Lage (siehe Fig. 4) und bei in Schliesslage befindlicher Frontklappe 2 eine zusammengeklappte Lage (siehe Fig. 3) zueinander ein. Die beiden Schenkel des Kniehebels 20 können so angeordnet sein, dass sie eine mechani- sche Sicherung der Frontklappe 2 gegen ungewolltes Zuklappen z. B. aufgrund von heftigen Wind- böen verhindern. Darüber hinaus sind der Frontklappe 2 deren Schliessstellung bzw. deren Weg- schwenken aus Schliessstellung erkennende Sensorikorgane 24,25 sowie ihre Schliessstellung sicherstellende Verschlussmittel 26,27 zugeordnet. Dabei ist das eine Sensorikorgan 25 an der Innenseite der Frontklappe 2 und das andere Sensorikorgan 24 an der Frontwand 1 angeordnet. In Schliesslage der Frontklappe 2 haben beide Sensorikorgane 24,25 einen bestimmten Abstand zueinander, der das Schliesslagekriterium bildet. Diese beiden Sensorikorgane 24,25 bilden bei- spielsweise einen Nährungsschalter und dienen als Schutzeinrichtung dafür, dass die Frontklappe 2 in geschlossenem Zustand nicht angehoben werden kann. Auf die Funktion dieser Sensorikorga- ne 24,25 ist weiter hinten in Verbindung mit der Erläuterung von Fig. 6 näher eingegangen. Als die Schliessposition der Frontklappe 2 sicherstellende Mittel sind im dargestellten Beispiel zwei Flügelschrauben 26 vorgesehen, die beabstandet voneinander nahe des oberen Randes an <Desc/Clms Page number 3> der Frontklappe 2 unverlierbar gesichert angeordnet sind und mit ihrem Schaft z. B. nach Art eines Bajonettverschlusses oder mit einem Gewinde in ein entsprechendes Gegenstück 27 lösbar ein- greifen, das an der Frontwand 1 gegeben ist. Darüber hinaus kann die Frontklappe 2 z. B. in ihrem mittleren Bereich Grifföffnungen oder Griffmulden 28 und an ihrer Oberkante an mehreren Stellen mit Griffwülsten 29 ausgestattet sein, die ihre Handhabung beim Öffnen und Schliessen erleichtern (siehe Fig. 2). Die Kipp-Führungszylinder 6 können auf verschiedene Arten realisiert sein. So können sie je- weils z. B. durch einen Gasdruckzylinder gebildet sein, in dem die Hubstange 7 an einem Kolben angeschlossen ist, hinter dem ein Druckraum gegeben ist, in dem komprimiertes Gas eingeschlos- sen ist, das sich nach Öffnung der Frontklappe 2 - wenn diese sich in ihrer Kippgrundstellung befindet - für deren Verschiebung nach oben in Öffnungshubendstellung beim Ausfahren der Hubstange 7 auf ein Restdruckniveau entspannt und bei Rückführung der Frontklappe 2 in ihre Kippgrundstellung von Hand durch Eindrücken der Hubstange 7 wieder auf sein Ausgangsdruckni- veau komprimiert wird. Des weiteren könnten jeder Kipp-Führungszylinder 6 und seine Hubstange 7 Teile eines elek- trischen Linearmotors sein, durch den die Hubstange 7 für Heben und Senken der Frontklappe 2 aus Kippgrundstellung in Öffnungshubendposition und zurück aus ihrer Grundstellung in ihre maximale Verschiebehubposition ausfahrbar und aus dieser Position wieder in ihre Grundposition zurückführbar ist. Ferner könnte die Hubstange 7 nach Art einer Zahnstange ausgestaltet oder mit einer Zahnstange ausgestattet sein, die Teil eines Getriebes ist, das mit einem Ritzel oder einem Schneckenrad in die Zahnstange eingreift, welches an einem elektrischen Stellmotor angeschlos- sen ist. Letzterer erhält seine Steuerbefehle von einer elektronischen Steuervorrichtung in dem Sinne, dass er für ein Heben der Klappe aus Kippgrundstellung in Öffnungshubendposition in der einen Drehrichtung in Gang setzbar ist und dadurch die Hubstange bis in ihre Verschiebehubend- position ausgefahren wird, während er für ein Zurückfahren der Hubstange 7 aus dieser Position in deren Grundposition zwecks Rückführung der Klappe in deren Kippgrundstellung in der entgegen- gesetzten Drehrichtung in Gang gesetzt wird. In weiterer Alternative könnte jeder Kipp-Führungs- zylinder 6 durch einen Hydraulikzylinder gebildet sein, in dem die Hubstange 7 an einem Kolben angeschlossen ist und vor sowie hinter dem Kolben Druckräume gegeben sind, die für ein Heben und Senken der Frontklappe 1 aus ihrer Kippgrundstellung in maximale Öffnungsendposition und zurück durch Zufuhr und Abfuhr von Hydrauliköl kraftbeaufschlagbar sind, was durch eine elektro- hydraulische Steuereinrichtung bewerkstelligbar ist. Eine bevorzugte Ausführungsform ist nachfolgend anhand von Fig. 6 erläutert. Dabei sind die beiden Kipp-Führungszylinder 6 jeweils durch einen Druckluftzylinder gebildet, in dem die Hubstan- ge 7 an einem Kolben 30 angeschlossen und vor sowie hinter diesem ein Druckraum 31 bzw. 32 gegeben ist. Die unteren Druckräume 31 sind über eine Zweigleitung 33 und eine gemeinsame Anschlussleitung 34 mit einem Anschluss 35 eines 5/2-Wegesteuerventils 36 verbunden. Die oberen Druckräume 32 sind über Zweigleitungen 37 und eine gemeinsame Anschlussleitung 38 mit einem weiteren Anschluss 39 des 5/2-Wegesteuerventils 36 verbunden. An dessen Eingangsan- schluss 40 ist eine Druckluftzuleitung 41 angeschlossen, die mit einer permanent Druckluft mit einen eingestellten Druckniveau bereitstellenden Druckluftquelle 42 verbunden ist. Die beiden weiteren Anschlüsse 43 und 44 des 5/2-Wegesteuerventils 36 sind mit der Atmosphäre verbunden. In der einen Schaltstellung - wie in Fig. 6 gezeigt - des 5/2-Wegesteuerventils 36 sind die Schalt- strecken zwischen den Anschlüssen 40 und 35 sowie zwischen den Anschlüssen 39 und 43 durchgeschaltet, was der Schaltstellung für ein Anheben der Frontklappe 2 entspricht. In der ande- ren Schaltstellung des 5/2-Wegesteuerventils 36 sind die Schaltstrecken zwischen den Anschlüs- sen 40 und 39 sowie zwischen den Anschlüssen 35 und 44 durchgeschaltet, was der Schaltstel- lung für ein Absenken der Frontklappe 2 aus angehobener Position entspricht. Bei dem 5/2- Wegesteuerventil 36 handelt es sich um ein Magnetventil, dessen Magnetschalter 45 über eine elektrische Leitung 46 an einen Senken-Schalter 47 und dessen anderer Magnetschalter 48 über eine elektrische Leitung 49, die über einen Sicherheitsschalter 50 geht, mit einem Heben-Schalter 51 verbunden ist. Mit dem Sicherheitsschalter 50 stehen die Sensorikorgane 24,25 in Verbindung. In Verbindung mit dieser Bauart funktioniert das Öffnen und Schliessen der Frontklappe 2 wie folgt. Zunächst sind die Verschlüsse - Flügelschrauben 26 - zu lösen. Danach sind die Kipp- Führungszylinder 6 mit der Frontklappe 2 nach vorne auszuschwenken bis die Kniehebel 20 ihre <Desc/Clms Page number 4> gestreckte Position und die Frontklappe 2 damit ihre Kippgrundstellung eingenommen haben (siehe Fig. 4). Dieses Ausschwenken der Frontklappe 2 wird von den Sensorikorganen 24,25 erkannt, wodurch bei Erreichen des erforderlichen Schaltabstandes dazwischen ein Stromkreis und damit der Sicherungsschalter 50 geschlossen wird. Erst jetzt kann durch Betätigen des Heben- Schalters 51 das 5/2-Wegesteuerventil 36 über seinen Schaltmagneten 48 in seine wie in Fig. 6 gezeigte Schaltstellung geschaltet werden, in der Druckluft in die unteren Druckräume 31 in den Kipp-Führungszylindern 6 einströmen kann. Hierdurch werden die Hubstangen 7 ausgefahren und damit die Frontlenkerklappe 2 bis in ihre Öffnungshubendposition angehoben. Sowohl die Grundposition als auch die Öffnungshubendposition der Frontklappe 2 können durch Endschalter 52 (E1) bzw. 53 (E2) erfasst werden, wobei der die maximale Öffnungshubposi- tion erfassende Endschalter 52 (E1) über eine elektrische Steuerleitung 54 auf den Heben-Schalter 51 im Sinne von Abschalten oder einen anderen, die Schaltstrecke 49 unterbrechenden Schalter einwirkt, und wobei der die Grundstellung der Frontklappe 2 erfassende Endschalter 53 über eine elektrische Steuerleitung 55 auf den Senken-Schalter 47 im Sinne von Abschalten oder einen anderen, die Schaltstrecke 46 unterbrechenden Schalter einwirkt. Die Öffnungshubendposition der Frontklappe 2 ist aus Fig. 5 ersichtlich. Aus dieser Position kann die Frontklappe 2 nach Betätigen des Senken-Schalters 47 wieder in ihre Kippgrundposition (siehe Fig. 4) zurückgeführt werden, wobei das 5/2-Wegesteuerventil 36 in seine andere Schaltstellung umgeschaltet wird, in der die oberen Druckräume 32 in den Kipp-Führungszylindern 6 mit Druckluft gefüllt und die unteren Druckräume 31 in die Atmosphäre entlastet werden. Dadurch kehren die Hubstangen 7 wieder in ihre Grundstellung zurück und nehmen dabei die Frontklappe 2 nach unten mit. Bei Erreichen der Grundstellung spricht der untere Endschalter 53 (E2) an und die Schaltstrecke 46 wird wieder unterbrochen. Die Frontklappe 2 kann nun von Hand in ihre Schliesslage eingedrückt und in dieser dann durch die Schliessorgane 26 gesichert werden. Durch dieses Eindrücken der Frontklappe 2 haben sich die Sensorikorgane 24,25 wieder einander angenähert und der Sicherungsschalter 50 ist wieder geöffnet, so dass die Frontklappe 2 in dieser Position nicht mehr angehoben werden kann. Anstelle des Mediums Druckluft könnte bei der Einrichtung gemäss Fig. 6 auch das Medium Hydrauliköl verwendet werden, in welchem Fall die Kipp-Führungszylinder 6 dann durch Hydraulik- zylinder gebildet und die Leitungen 33,34, 37,38, 41 sowie das 5/2-Wegesteuerventil 36 ebenso wie die Druckmittelquelle 42 auf das Medium Hydrauliköl abzustellen sind. PATENTANSPRÜCHE: 1. Lagerungs-, Öffnungs- und Schliessmechanismus für eine Frontklappe an der Stirnwand des Fahrerhauses eines Frontlenker-Lkw, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontklappe (2) an einem kombinierten Kipp-Hub-Führungsmechanismus (5) angelenkt ist, mit dem sie - zwecks Öffnung aus ihrer Schliesslage zunächst begrenzt nach vorne wegschwenkbar und dann aus dieser Kippgrundstellung linear geführt bis in eine Öffnungshubendpositi- on hochschiebar ist, und - zwecks Schliessung aus dieser Öffnungshubendposition linear geführt wieder in ihre Kippgrundstellung herunterbewegbar und dann in ihre Schliessstellung einschwenkbar ist.
Claims (1)
- 2. Mechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipp-Hub-Führungs- mechanismus (5) hinter der Frontklappe (2) angeordnet und von dieser - wenn sie sich in Schliesslage befindet - ganz oder zumindest nahezu vollständig abgedeckt ist sowie aus zwei baugleichen Kipp-Führungszylindern (6), in denen jeweils eine manuell oder durch eine Antriebskraft axial verschiebbare Hubstange (7) linear geführt ist, besteht.3. Mechanismus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kipp-Füh- rungszylinder (6) hinter der Frontklappe (2) jeweils von der Vertikalmittellinie ein grösseres Mass zu einem seitlichen Rand derselben hin und solchermassen entsprechend weit von- einander beabstandet angeordnet sind, ausserdem im Bereich ihrer unteren Enden (8,9) auf koaxial zueinander fluchtenden Querachsen (15) an fahrerhausseitig festen Lage- rungsorganen (10,13, 14) schwenk- bzw. kippbar gelagert sind sowie sich bei in Schliess- <Desc/Clms Page number 5> lage befindlicher Frontklappe (2) parallel zueinander und zumindest annähernd vertikal erstrecken.4. Mechanismus nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem oberen Ende jedes Kipp-Führungszyhnders (6) die Hubstange (7) herausragt, an deren dortigem freien oberen Endbereich über einen ersten Halter (16) die Frontklappe (2) befe- stigt ist, dass ferner jeder Kipp-Führungszylinder (6) mit seiner entsprechend gestalteten zylindrischen Aussenseite (17) die Führungskulisse für einen Gleitschuh (18) bildet, der einen zum ersten Halter (16) beabstandet und nahe zum lagerseitigen Ende (8,9) des Kipp-Führungszylinders (6) hingerückt angeordneten zweiten Halter bildet, an dem die Frontklappe (2) ebenfalls befestigt ist.5. Mechanismus nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Kipp-Führungszylinder (6) seine Kippendstellung bzw. maximale Verschwenkposition fest- legende Mittel (20) zugeordnet sind, und dass der Frontklappe (2) ihre Schliessstellung und ihr Wegschwenken aus dieser erkennende Sensorikorgane (24,25) sowie ihre Schliessstel- lung sichernde Verschlussmittel (26,27) zugeordnet sind.6. Mechanismus nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kipp-Führungszylinder (6) durch einen Hydraulikzylinder gebildet ist, in dem die Hubstange (7) an einem Kolben (30) angeschlossen ist und vor sowie hinter dem Kolben (30) Druck- räume (31,32) gegeben sind, die für Heben und Senken der Frontklappe (2) aus Kipp- grundstellung in Öffnungshubendposition und zurück durch Zufuhr und Abfuhr von Hydrau- liköl kraftbeaufschlagbar sind, was durch eine elektro-hydraulische Steuereinrichtung be- werkstelligbar ist.7. Mechanismus nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kipp-Führungszylinder (6) durch einen Druckluftzylinder gebildet ist, in dem die Hubstange (7) an einem Kolben (30) angeschlossen ist und vor sowie hinter dem Kolben (30) Druck- räume (31,32) gegeben sind, die für Heben und Senken der Frontklappe (1) aus Kipp- grundstellung in Öffnungshubendposition und zurück durch Zufuhr und Abfuhr von Druck- luft beaufschlagbar sind, was durch eine elektro-pneumatische Steuereinrichtung bewerk- stelligbar ist.8. Mechanismus nach einem der Ansprüche 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kipp-Führungszylinder (6) und dessen Hubstange (7) Teile eines elektrischen Linearmo- tors sind, durch den die Hubstange (7) für Heben und Senken der Frontklappe (2) aus Kippgrundstellung in Öffnungshubendposition und zurück aus ihrer Grundstellung in ihre maximale Verschiebehubposition ausfahrbar und aus dieser Position wieder in ihre Grund- position zurückführbar ist.9. Mechanismus nach einem der Ansprüche 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubstange (7) eines jeden Kipp-Führungszylinders (6) nach Art einer Zahnstange ausge- bildet oder mit einer Zahnstange ausgestattet ist, die Teil eines Getriebes ist, das mit einem Ritzel oder einem Schneckenrad in die Zahnstange eingreift, welches an einen elektrischen Stellmotor angeschlossen ist, der von einer elektronischen Steuervorrichtung Steuerbefehle in dem Sinne erhält, dass er für ein Heben der Frontklappe (2) aus Kipp- grundstellung in Öffnungshubendposition in der einen Drehrichtung in Gang setzbar und dadurch die Hubstange (7) über das Zahnstangengetriebe in ihre maximale Verschiebe- hubposition ausfahrbar ist, während er für ein Zurückfahren der Hubstange (7) aus dieser Position in ihre Grundposition zwecks Rückführung der Frontklappe (2)in deren Kipp- grundposition in der entgegengesetzten Drehrichtung in Gang setzbar ist.10. Mechanismus nach einem der Ansprüche 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kipp-Führungszylinder (6) durch einen Gasdruckzylinder gebildet ist, in dem die Hubstan- ge (7) an einem Kolben angeschlossen ist, hinter dem ein Druckraum gegeben ist, in dem komprimiertes Gas eingeschlossen ist, das sich nach Öffnung der Frontklappe (2) für de- ren Verschiebung aus Kippgrundstellung in Öffnungshubendstellung beim Ausfahren der Hubstange (7) auf ein Restdruckniveau entspannt und bei Rückführung der Frontklappe (2) in ihre Kippgrundstellung von Hand durch Eindrücken der Hubstange (7) wieder auf sein Ausgangsdruckniveau komprimierbar ist.11. Mechanismus nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Kipp-Führungszylin <Desc/Clms Page number 6> der (6) als Mittel (20) ein Kniehebel zugeordnet ist, der hinten an einem an der Frontwand (1) gegebenen Halter (21) und vorne an einem am oberen Ende des Kipp-Führungs- zylinders (6) gegebenen Halter (22) angelenkt ist, wobei die beiden Kniehebelschenkel an ihren einander zugewandten Enden durch ein Gelenk (23) miteinander verbunden sind, bei voll ausgeschwenktem Kipp-Führungszylinder (6) eine gestreckte Lage und bei in Schliess- lage befindlicher Frontklappe (2) eine zusammengeklappte Position zueinander einneh- men.12. Mechanismus nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorikorgane (24, 25) einen Näherungsschalter bilden, der mit einem Sicherheitsschalter (50) in Verbindung steht, welcher ein Teil der elektro-pneumatischen oder elektro-hydraulischen Steuerein- richtung zur Betätigung pneumatischer oder hydraulischer Kipp-Führungszylinder (6) bildet und verhindert, dass die Frontklappe (2), wenn sich diese in Schliesslage befindet, angeho- ben werden kann.13. Mechanismus nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Frontklappe (2) als Mittel (26) zur Sicherstellung von deren Schliessposition wenigstens ein Verschluss, bei- spielsweise eine Flügelschraube vorgesehen ist, die mit ihrem Schaft z. B. nach Art eines Bajonettverschlusses oder mit einem Gewinde in ein entsprechendes frontwandseitiges Verschlussgegenstück (27) lösbar eingreift.14. Mechanismus nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Kipp- Führungszylinder (6) mit seinem unteren Ende (8) mittelbar über ein Zwischenstück (9) an Haltern (13,14) an einem Querrohr (10) gelagert ist, das an seinen beiden Enden an in der Frontwand (1) gegebenen Lagerböcken (11) befestigt ist.15. Mechanismus nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Enden der Hubstangen (7) beider Kipp-Führungszylinder (6) durch eine Koppelstange (19) miteinan- der verbunden sind.HIEZÜ 6 BLATT ZEICHNUNGEN
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| AT812002A AT410655B (de) | 2002-01-18 | 2002-01-18 | Lagerungs-, öffnungs- und schliessmechanismus für eine frontklappe an einem lkw-fahrerhaus |
Country Status (2)
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2002
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Also Published As
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