AT410750B - Kopfpolster in kombination mit einem betteinsatz mit schulterabsenkung - Google Patents

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AT410750B
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Description

AT 410 750 B
Die Erfindung betrifft einen variablen Kopfpolster. sowie einen Betteinsatz mit längsverlaufenden Segmenten zur Erhöhung des Schulterkomforts, wenn der Benutzer zwischen Rücken und Seitenlage wechselt.
Es sind bereits Kopfpolster aus Schaummaterialien bekannt, die zur Erhöhung des Schulterkomforts dreigeteilt sind, wobei der mittlere Teil für die Rückenlage tiefer ist.
Dies geschieht durch Einformen von verschieden tiefen Grübchen oder durch Dreiteilung des Polsters in verschiedene Höhen.
Die Formen dieser Polster sind dem menschlichen Durchschnitt entsprechend und bieten nicht die Möglichkeit den Polster individuell auf den Benutzer abzustimmen.
In weiterer Folge sind bereits Betteinsätze bekannt, bei denen die Querlatten im Schulterbereich nachgiebiger gestaltet sind, oder die im Schulterbereich kurze Längslatten aufweisen, die auf jeweils zwei federnden Elementen aufliegen.
Diese lösen aber nicht das Problem den Menschen in Rücken und Seitenlage richtig zu lagern, das geht anschaulich aus der beigefügten optischen Vermessung eines Menschen hervor (Fig.5+6).
Wie ersichtlich ist der Mensch in Rückenlage, abgesehen von der Rückenwölbung, eher gerade, während er in der Seitenlage ein Dreieck bildet.
Aufgabe des ersten Teils der Erfindung ist es, den Polster durch eine spezielle Formgebung so zu gestalten, dass er der Rücken- und Seitenlage eines jeden Benutzers angepasst werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, dass der Polster in verschieden starke Schichten (8,9,) geformt ist, die sich übereinander auf die durchgehenden Grundplatten (1) sowohl in den Mittelteilen für die Rückenlage als auch in den seitlichen Teilen für die Seitenlage zu beliebiger Höhe aufbauen lassen.
Dieser erste Teil der Erfindung bietet den Vorteil, dass der Polster für jeden Benutzer individuell zusammengebaut werden kann.
Darüber hinaus kann der Polster dazu benutzt werden durch Hinzufügen oder Entfernen von Schichten Haltungsschäden kontinuierlich abzubauen.
Aufgabe des zweiten Teils der Erfindung ist es ebenfalls den Menschen in der Seitenlage entsprechend seiner Dreiecksform einsinken zu lassen und in der Rückenlage entsprechend abzustützen.
Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, dass längsseitig bewegliche Segmente(15) im Schulterbereich des Betteinsatzes (12) angebracht werden. Ähnlich Klaviertasten geben sie, durch Gummizüge (6) aufgehängt oder durch Federn abgestützt, kopfseitig an der Schulterkante nach.
Da diese Elemente zur Körpermitte hin abgestützt sind oder von einer Achse (16) getragen werden, bewegen sie sich der Dreiecksform des menschlichen Körpers in der Seitenlage entsprechend.
Die Erfindung bietet den Vorteil, die Schulterkante, die eher punktförmig aufliegt, tiefer und der menschlichen Körperform entsprechend, einsinken zu lassen und in weiterer Folge in der Rückenlage, wobei der Rücken eher flächenförmig aufliegt, eine jeweils gute Abstützung zu erreichen.
Weitere Besonderheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen. Es zeigen:
Fig.1 Eine der vielen Möglichkeiten den Polster an den Benutzer anzupassen, (für die Rückenlage mittig flach, für die Seitenlage seitlich erhöht)
Fig.2 Die Schichtung des Kopfpolsters von der Körpermitte her gesehen;
Fig.3 Keil zum Verstellen der Polsterachse
Fig.4 Polster von oben gesehen, Außenteile zur Mitte hin konvex und rund, oder gerade geformt.
Fig.5 Betteinsatz von der Seite gesehen, mit der optischen Vermessungskurve eines Menschen in der Rückenlage, sowie mit dem Polster (flach) und den ebenen Segmenten des Betteinsatzes.
Fig.6 Betteinsatz und komprimierte Matratze von der Seite gesehen, mit der optischen Vermessungskurve eines Menschen in der Seitenlage sowie mit dem Polster (erhöht) und den abgesenkten Segmenten des Betteinsatzes.
Fig. 1 Je nach besonderem Verwendungszweck ergibt sich durch Wenden des Polsters um 2
AT 410 750 B 180 Grad eine Position jeweils mit oder ohne Nackenrolle (13).
Fig. 1+2+4 Da die Nackenrolle(13) in alle Schichten (1, 8, 9) eingeformt ist, ist an problemloses Kombinieren und Zusammenstellen des Polsters in jede Position, ähnlich einem Puzzle möglich.
Fig. 1+2. In drei der Segmente ist ein Kopfgrübchen (7) eingeformt, welches als oberste Schicht angebracht werden kann
Fig. 1+2 (1) Die weitere Möglichkeit zur Vermehrung der Variationsmöglichkeiten besteht darin, die Polstergrundplatte im Längsschnitt geteilt herzustellen um auch hier verschiedene Höhen einstellen zu können.
Fig. 3. (4) Um die Zahl der Variationsmöglichkeiten noch zu erhöhen, sind Keile vorgesehen, durch die der Polster in seiner Längsachse eine einseitige Erhöhung erfahren kann,
Fig. 4 Die Teilung der Obertei!e(1, 8, 9) des Polsters kann derart erfolgen, dass die Außenteile zur Mitte hin rund und konvex geformt sind, um einerseits der sich zur Körpermitte hin verbreiternden Hals -Schulterpartie entgegenzukommen und andererseits beim Wechseln von Rücken und Seitenlage eine bequeme Rundung vorzufinden.
Fig. 5+6 Je nach besonderem Verwendungszweck gibt es die Möglichkeit, die Gummizüge (6) oder Federung der Segmente (15) des Betteinsatzes (12) unterschiedlich in der Festigkeit zu gestalten, um den Benutzer seinen Liegegewohnheiten entsprechend optimal zu lagern. Möglichkeit eins: Um den Menschen in der Rückenlage (10) noch mehr abzustützen, können die mittigen Segmente(15) straffer abgefedert werden. In der Seitenlage legt sich der Mensch in die dadurch links oder rechts entstehenden, weicheren Stellen. Möglichkeit zwei: die Abfederung wird an den seitlichen Segmenten (15) versteift. Der Mensch legt sich in Seitenlage (11) in die mittig entstehende weiche Stelle, in der Rückenlage (10) sind die Schulterblätter abgestützt. Zu den oben angeführten Maßnahmen ist auch vorteilhaft eine Matratze (14) zu benutzen, die im Bereich der Schulterkante querverlaufend eingeschnitten oder geteilt ist.
Das Material für den Betteinsatz (12) kann den Erfordernissen entsprechend unterschiedlich gewählt werden oder auch die Kombination aus verschiedenen Materialien ist möglich.
Die übrige Ausführung des Einsatzes kann mit querverlaufenden federnden Latten in der Härte entsprechend abgestimmt oder fester Unterlage beliebig gestaltet werden.
Die Erfindungen, Polster und Betteinsatz, bieten jeweils für sich den Vorteil, eine Verbesserung der Lagerung des Benutzers zu ermöglichen.
Fig. 5+6 Das Zusammenspiel bzw. die Kombination aus beiden Erfindungen - Polster und Betteinsatz - bietet den Vorteil, eine weitaus bessere Lagerung für den Benutzer in der Rücken und Seitenlage zu ermöglichen als das mit herkömmlichen Systemen der Fall ist.
Legende: [1] Durchgehende Grundplatten des Polsters [2] Seitlicher Erhöhungsteil mit Kopfgrübchen [3] Mittlerer Erhöhungsteil mit Kopfgrübchen [4] Keil mit dem die Polsterachse verstellt werden kann [5] Erhöhungsteile ohne Kopfgrübchen [6] Gummizug [7] Kopfgrübchen [8] Mittlere Erhöhungsteile [9] Seitliche Erhöhungsteile [10] Rückenansicht des liegenden Menschen; Matratze, Polster und Betteinsatz schematisch dargestellt [11] Seitenansicht des liegenden Menschen; Matratze, Polster und Betteinsatz schematisch dargestellt [12] Betteinsatz [13] Nackenrolle [14] Matratze [15] Segment des Betteinsatzes [16] Achse 3

Claims (7)

  1. AT 410 750 B PATENTANSPRÜCHE: 1. Kopfpolster aus Schaumstoff, Latex oder dergleichen in Kombination mit einem Betteinsatz mit Schulterabsenkung, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfpolster auf durchgehenden Grundplatten mit außenseitigen und mittigen Schichten aufgebaut ist (Fig. 1, 2, 4), und der Betteinsatz im Schulterbereich in Längsrichtung verlaufende, bewegliche Segmente aufweist, welche kopfseitig nachgiebig sind und zur Körpermitte hin auf einer Achse liegen (Fig. 5, 6,).
  2. 2. Kopfpolster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatten und die Schichten des Kopfpolsters jeweils mit Nackenrollen geformt sind (Fig.1).
  3. 3. Kopfpolster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Grübchen für den Kopf in eine abnehmbare Schichte eingeformt ist (Fig. 1 + 4).
  4. 4. Kopfpolster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die außenseitigen Schichten zur Mitte hin konvex, rund geformt sein können (Fig. 1 oder 4).
  5. 5. Kopfpolster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse mit einem Keil verstellt werden kann (Fig. 3).
  6. 6. Betteinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Segmente auf ebenfalls längsverlaufenden Gummizügen federnd gelagert sind, die unterschiedlich in der Spannkraft eingestellt werden können (Fig. 5 + 6).
  7. 7. Betteinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Segmente auch auf federnde Elemente unterschiedlich einstellbarer Spannkraft kopfseitig aufgelegt werden können. HIEZU 1 BLATT ZEICHNUNGEN 4
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3723559A4 (de) * 2017-12-12 2021-09-01 Marinkovic, John Anpassbare therapeutische kissen

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4513462A (en) * 1983-11-28 1985-04-30 Thomas Charles R Therapeutic pillow
CH666394A5 (en) * 1984-07-10 1988-07-29 Hannelore Nast Cushion for neck and head - consists of main flexible part with head and neck cavity, and inner casing with holes and valve
US5214814A (en) * 1992-03-04 1993-06-01 Eremita Nunzio A Multiple posture sleeping pillow with arm rest
DE3627286C2 (de) * 1986-08-12 1995-04-13 Diamona Hermann Koch Gmbh & Co Nackenstützkissen

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