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Die vorliegende Erfindung betrifft einen neuen rahmenartigen Kragen zur Feuchtigkeitsisolie- rung und/oder Wärmedämmung eines Dachfensters od.dgl. mit einer - den an eine Dachkonstruk- tion, wie eine den Fensterrahmen umgebende Unterdachbahn anzuschliessenden Rahmen bilden- den - Anzahl von Seitenabschnitten bzw. Fensterrahmenseiten, wobei der Kragen aussen herum am Fensterrahmen, diesen einschliessend, anlegbar ist, und mit einer der Anzahl der Fensterrah- menseiten entsprechenden Anzahl von miteinander verbundenen Seitenabschnitten einstückig ausgebildet ist.
Beim Einbauen von Dachfenstern, wie insbesondere Dachflächenfenstern, ist es wichtig, dass der Fensterrahmen in Bezug auf Dichtheit, Wärmedämmung, Luftdurchzug usw., einwandfrei in die Dachkonstruktion eingebaut wird bzw. an diese angeschlossen wird.
So wird beispielsweise gemäss einer bekannten Methode vorgeschlagen, den Fensterrahmen an bzw. auf dem Unterdach einerseits mittels eines Hilfsrahmens, einer Wärmedämmung und gegebenenfalls mittels weiterer Dachlatten zu befestigen und zusätzlich mittels sogenannter Anschlussbahnen abzudichten, wobei letztere wasserdicht sind, jedoch eine gewisse Dampfdiffusi- on zulassen. Diese Anschlussbahnen werden vor Ort zugeschnitten und auf der Unterlage aufge- klebt sowie in Ecken des Fensterrahmens sich überlappend miteinander entweder verklebt oder verschweisst.
Gemäss einer weiteren Variante werden sogenannte Dämmzargen vorgeschlagen, welche vorgesehen sind, um aussen am Fensterrahmen angelegt zu werden, und welche bereits integral je zwei Anschlussbahnen aufweisen, die eine, um am Fensterrahmen angeklebt zu werden und die andere, um unter die Dachlatte geschoben zu werden. Der Einbau dieses Systems ist relativ kompliziert, müssen doch insbesondere für die Fensterrahmen-Eckbereiche zusätzliche Dämm- bahnen zugeschnitten und eingesetzt werden.
Was den sonstigen Stand der Technik betrifft, so beschreibt die CH 666715 A5 eine Dich- tungsmanschette für Lichtkuppeln, welche ein Gebilde ohne Ecken ist, das einstückig aussen herum an den Lichtkuppelrahmen angelegt wird.
Bei dem Aufsatzkranz für eine Lichtkuppel gemäss CH 664789 A5 ist ein aus glasfaserverstärk- tem, also rigidem, PVC gebildeter Rahmen vorgesehen, welcher mit einem Schenkel der ihn bildenden Leisten mit dem Verbindungsflansch des Aufsatzes durch Klebung verbunden ist und wobei der zweite Rahmenschenkel an der aufstrebenden Seitenwand des Aufsatzkranzes anliegt und dieser Schenkel, da dessen Anliegen infolge des faserverstärkten PVC-Materials lückenhaft ist, mit einem über ihn und über seinen freien Rand hinausgehenden und bis über einen Teilbe- reich der Seitenwand gezogenen Laminatüberzug überdeckt ist.
In der GB 1,271. 948 A ist ein wasserdichter, offenbar gleich einstückig gefertigter Abschluss- kragen zum Abdichten einer runden Öffnung in einem Dach, beispielsweise gegen ein Kaminab- zugsrohr, beschrieben.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen rahmenartigen Kragen der eingangs genannten Art zu schaffen und ein Verfahren vorzuschlagen, mittels welchem ein in eine Dachkonstruktion einzubauender Fensterrahmen auf einfache Weise und sicher an die Dachkon- struktion angeschlossen werden kann.
Erfindungsgemäss wird die gestellte Aufgabe mittels eines rahmenartigen Kragens nach Anspruch 1 gelöst.
Im Rahmen der Erfindung bevorzugte Ausführungsvarianten des neuen Kragens sind in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 5 geoffenbart.
Das erfindungsgemässe Verfahren zum Herstellen des neuen rahmenartigen Kragens für das Anschliessen eines rechteckigen oder quadratischen Fensterrahmens an eine Dachkonstruktion ist durch den Wortlaut des Anspruchs 6 festgelegt.
Der neue Kragen wird hergestellt durch Schneiden oder Stanzen der jeweiligen ihn letztlich bildenden Seitenabschnitte aus einer Dämmstofffolie, wie beispielsweise einer ungeschäumten oder geschäumten Polyurethan-, Acryl-, Polyester- oder PVC-Folie, welche vorzugsweise wasse- rundurchlässig ist, jedoch eine gewisse Dampfdiffusion zulässt.
Allerdings richten sich die Materi- alwahl sowie die Eigenschaften der zu verwendenden Folie an die gewählte Anschlusskonstruktion sowie den Einsatzort
Insbesondere bei einem rechteckigen Dachfenster werden die insgesamt letztlich den Kragen bildenden, vier Seitenabschnitte derart zugeschnitten, dass jeweils der Seitenabschnitt mit der
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kürzesten Längsausdehnung in etwa der jeweiligen Rahmenseitenlänge des auszuschliessenden
Fensterrahmens entspricht, wobei dieser Seitenabschnitt je seitlich durch senkrecht zur Längsaus- dehnung verlaufende Kanten begrenzt wird. Die senkrecht zur Längsausdehnung daran anschlie- #ende Partie des jeweiligen Seitenabschnitts weist eine Breite auf, welche beispielsweise der
Breite eines verwendeten Hilfsrahmens entspricht. Diese anschliessende Partie wird je seitlich durch eine 45 -Kante begrenzt.
Wiederum an diese Partie anschliessend folgt jeweils eine weitere
Partie des Seitenabschnittes, welche in ihrer Längsausdehnung in etwa der jeweiligen Länge der Seite des verwendeten Hilfsrahmens entspricht, wobei diese weitere Partie je seitlich durch eine senkrecht zur Längsausdehnung verlaufende Kante begrenzt wird.
Wiederum an diese weitere Partie anschliessend folgt jeweils erneut eine weitere Partie des Seitenabschnitts, welche entweder der Breite eines erneut verwendeten Hilfsrahmens oder einer
Dachlatte entspricht, oder aber in seiner Breite, d. h. Ausdehnung quer zur Längsrichtung, mehr oder weniger frei wählbar ist. Dies dann, wenn diese letzte Partie dazu vorgesehen ist, beispiels- weise auf einer Dachbahn angeordnet zu werden. Je seitlich begrenzt wird diese wiederum weitere Partie durch eine erneut 45 angewinkelte Kante, wobei sich der Winkel von 45 auf die Längsaus- dehnung des jeweiligen Seitenteils bezieht. Wesentlich bei der Herstellung der Seitenabschnitte ist, dass die jeweils 45 verlaufenden Kantenabschnitte von der kürzesten Längsausdehnung gese- hen, immer nach aussen verlaufend, zugeschnitten werden.
Anschliessend werden die so hergestellten vier Seitenabschnitte, welche jeweils gleich breit sind, jeweils zu Kanten miteinander verschweisst oder verklebt, wodurch der rahmenartige Kragen gebildet wird. Das Verschweissen kann mittels Hochfrequenz oder Heissluft erfolgen oder kombi- niert, d. h. mittels einer thermisch angeheizten Elektrode.
Was das Anschliessen des Fensterrahmens eines Dachfensters an eine Dachkonstruktion unter Einsatz des neuen Kragens betrifft, so gibt darüber der Anspruch 7 näher Auskunft. Dabei wird der erfindungsgemässe Kragen über das Äussere des Fensterrahmens und den beispielsweise daran anliegenden Hilfsrahmen gestülpt und auf der Unterlage verklebt. Auf diese Art und Weise lässt sich ein Dachfensterrahmen in einem Arbeitsgang an die Dachkonstruktion anschliessen, da weder zusätzliche Folienabschnitte zugeschnitten werden müssen, noch beispielsweise in den Eckberei- chen zusätzliche Elemente eingesetzt werden müssen.
Die Erfindung wird nun anschliessend beispielsweise und in Bezug auf die beigefügten Figuren näher erläutert.
Dabei zeigen:
Fig. 1 eine herkömmliche Anschlusskonstruktion eines Fensterrahmens an eine Dachkon- struktion,
Fig. 2 schematisch in Perspektive einen erfindungsgemässen rahmenartigen Kragen für das
Anschliessen des Fensterrahmens eines Dachfensters an eine Dachkonstruktion,
Fig. 3 den Verbindungsbereich zweier Seitenabschnitte bzw. eine Verbindungskante des neuen Kragens im nichtmontierten Zustand, und
Fig. 4 schematisch in Perspektive den erfindungsgemässen Rahmen, lose schlaff daliegend, im nichtmontierten Zustand.
Fig. 1 zeigt schematisch in Perspektive einen Ausschnitt einer Anschlusskonstruktion eines Fensterrahmens 1, wie er aus dem Stand der Technik bekannt ist. Der Fensterrahmen 1 eines Dachflächenfensters 3 ist so weit mit seinen Seitenflächen 5 sichtbar, als er nicht durch eine Hilfs- rahmenkonstruktion 7 überdeckt ist. Diese Hilfsrahmenkonstruktion kann sowohl Wärmedämmplat- ten, Dachlatten, Konterlatten oder spezielle Latten, wie gezäpfte, vorgedübelte und vorgebohrte Latten u.dgl. umfassen. Die Hilfsrahmenkonstruktion und der Dachfensterrahmen liegen beispiels- weise auf einer Unterdachbahn 10 auf. Allfällige Wärmedämmplatten können dabei am Fenster- rahmen beliebig hoch gezogen werden.
Die in Fig. 1 dargestellte Dachkonstruktion stellt lediglich ein Beispiel dar, anhand welchem der Anschluss eines Fensterrahmens eines Dachfensters an einer Dachkonstruktion gemäss dem Stand der Technik dargestellt und erläutert werden soll:
Mittels Anschlussbahnen 12, beispielsweise bestehend aus einem wärmedämmenden oder wasserundurchlässigen Folienmaterial, ist der Fensterrahmen 1 an der Dachkonstruktion ange- schlossen. Dabei ist deutlich erkennbar, dass die Anschlussbahn auf die Grösse des Fensterrah- mens bzw. der Hilfsrahmenkonstruktion zugeschnitten ist und auf der Unterlage verklebt ist. Dabei überlappen sich im Eckbereich des Fensterrahmens bzw. des Hilfsrahmens verschiedene
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Anschlussbahnen bzw. zugeschnittene Streifen, welche im Überlappungsbereich miteinander verklebt oder verschweisst sind.
Diese Anschlussbahnen werden also auf der Baustelle vor Ort zugeschnitten und aufgebracht bzw. mit den Unterlagen verklebt.
Da auf der Baustelle derartige Operationen unerwünscht, unexakt und sehr aufwendig sind, keine Dichtigkeit garantiert werden kann, und zudem eine relativ grosse Verschmutzungsgefahr beim Verkleben besteht, wird nun, wie in Fig. 2 dargestellt, die Verwendung eines erfindungsge- mässen Kragens 22 vorgeschlagen. Wiederum ist in Fig. 2 schematisch und in Perspektive von oben ein Fensterrahmen 1 eines Dachflächenfensters 3 dargestellt.
Der Fensterrahmen 1 ist von einer Hilfsrahmenkonstruktion 5 eingefasst und mit dieser zusammen auf einer Unterdachbahn 10 angeordnet. Für das dichte Anschliessen des Fensterrah- mens 1 ist nun der erfindungsgemäss vorgeschlagene Kragen 22 vorgesehen, welcher, allseitig über den Fensterrahmen 1 gestülpt, mit den Unterlagen verklebt ist. Da der Kragen 22 einstückig auf die Baustelle geliefert wird, muss vor Ort keine zusätzliche Bemassungs-, Schneide- oder Verschweissungs- bzw. Verklebungsoperation ausgeführt werden, wobei der Kragen bereits auf die Rahmen- und Hilfsrahmenkonstruktion angepasst ist. Der Kragen 22 weist die vier Seitenabschnit- te auf, welche über, insbesondere als Schweiss- oder Klebenähte ausgebildete, polygonale Verbin- dungsnähte 24 miteinander verbunden sind.
Eine derartige polygonale Verbindungsnaht 24, umfassend vier gestufte Abschnitte 31,33, 35, 37, ist in Seitenansicht in Fig. 3 dargestellt, woraus deutlich erkennbar ist, dass im nichtmontierten Zustand die jeweils für das Aufliegen auf einer Unterlage vorgesehenen Abschnitte 33 und 37 in einem Winkel von ca. 45 in Bezug auf die Längsrichtung verlaufend ausgebildet sind. Dies selbst- verständlich in dem Falle, wo ein rechteckig oder quadratisch ausgebildeter Fensterrahmen einzu- hüllen bzw. einzukleiden ist. Sollte beispielsweise ein dreieckiger Fensterrahmen einzukleiden sein, welcher durch ein gleichseitiges Dreieck gebildet wird, so ist der zwischen Verbindungsnaht und der Längsausdehnung einer Seitenfläche eingeschlossene Winkel lediglich 30 (= '/2 des eingeschlossenen Fenstereckwinkels).
Wesentlich ist, dass beim Überstülpen des Kragens 22 über die Rahmen- bzw. Hilfsrahmen- konstruktion die jeweilige Abstufung im Verbindungsnaht-Bereich flächig auf der Unterlage aufliegt, ohne dass Falten oder unebene Stellen entstehen. Dies ist im Falle eines rechteckigen Fenster- rahmens dann gewährleistet, wenn, wie in Fig. 3 dargestellt, die Verbindungsnaht 24 im nichtmon- tierten Zustand den dargestellten Winkel von 45 gegenüber der Längsausdehnung einnimmt.
In Fig. 4 ist der erfindungsgemässe Kragen lose schlaff daliegend im nichtmontierten Zustand dargestellt, aufweisend zwei Längs-Seitenabschnitte 28 und 32 sowie zwei querverlaufende Seitenabschnitte 26 und 30. Diese vier Seitenabschnitte sind jeweils in den zusammenstossenden Eckbereichen durch eine Verbindungsnaht 24 miteinander verbunden.
Sollte die Rahmen- bzw. Hilfsrahmenkonstruktion weitere Abstufungen aufweisen, beispiels- weise durch Anbringen weiterer Dämmplatten, weiterer Dachlatten usw., so sind entsprechend weitere Abstufungen in den jeweiligen Ecknähten vorzusehen. Auch die abgestuften Längsaus- dehnungen richten sich jeweils nach der Längsausdehnung der entsprechenden Konstruktionsteile.
So muss beispielsweise die seitlich am Hilfsrahmen anliegende Partie des rahmenartigen Kragens 22 eine Längsausdehnung aufweisen, welche mindestens der Länge des Hilfsrahmens auf dieser Seite entspricht.
Schlussendlich liegt diejenige Partie des neuen Kragens, welche rundherum die längste Längenausdehnung aufweist, beispielsweise auf der Unterdachbahn 10 satt auf, um mit dieser verklebt zu werden. Diese letztendliche Verklebung mit der Unterdachbahn 10 ist in Fig. 2 erkenn- bar.
Ein wichtiger Vorteil bei Verwendung des erfindungsgemässen Kragens, welcher durchaus als Manschette bezeichnet werden kann, liegt darin, dass eine um den Fensterrahmen herum angeordnete Blechverkleidung, z.B. als Anschluss zu einem Ziegeldach, direkt auf dem Kragen bzw. die Manschette auf- oder anliegend montiert werden kann.
Bei heute zur Anwendung gelangenden Anschlusskonstruktionen sind zur Verhinderung von Kondensat konstruktive Massnahmen notwendig, währenddem dies bei der Verwendung des erfin- dungsgemässen satt anlegbaren Kragens nicht notwendig ist, da allfällig sich bildendes Kondensat zwischen Blech und Kragen auf letzterem abgeführt wird.
Der in den Fig 2 bis 4 dargestellte Kragen 22 stellt selbstverständlich nur ein Beispiel dar, das
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den Grundgedanken der vorliegenden Erfindung näher erläutert.
Wie bereits in Bezug auf Fig. 3 erwähnt, richtet sich die Dimensionierung und die Ausgestal- tung des neuen Kragens nach der Dimensionierung und geometrischen Ausgestaltung des jeweili- gen Dach(flächen)fensters. So ist es natürlich auch möglich, dass das Dachfenster einseitig eine Rundung aufweist, wie dies beispielsweise bei älteren solcher Dachfenster oft der Fall ist. Hier muss der Kragen an die andersartig ausgestaltete Geometrie des Dachfensters bzw. des entspre- chenden Fensterrahmens angepasst werden.
An sich ist die Wahl des für die Herstellung des neuen Kragens verwendeten Folienmaterials nicht primär erfindungswesentlich, sind doch an sich die für Anschlussbahnen verwendeten Mate- rialien aus dem Stand der Technik weitestgehend bekannt. So werden beispielsweise geschäumte PVC-, Polyurethan- oder andere synthetische oder nichtsynthetische Materialien verwendet, wie beispielsweise Copolymere des Äthylens oder des Vinylchlorides, oder aber auch textile Flächen- gebilde, wie Vliese, Gewirke und dergleichen, beispielsweise aus Baumwolle oder aus Zellwolle, welche mit dem geschäumten Material beschichtet sind.
Die im Stand der Technik bekannten geschäumten Materialien basieren weitestgehend auf physikalischen Schäumverfahren, während- dessen es sich gezeigt hat, dass es gegebenenfalls vorteilhaft sein kann, die Abdichtbahnen aus offenporigen geschäumten Polyurethan- oder PVC-Materialien herzustellen, wobei der offenporige Schaum mittels chemischer Verfahren hergestellt wird. Wesentlich ist dabei, dass die Materialien über die jeweils erforderlichen Eigenschaften verfügen, wie insbesondere Wasserundurchlässig- keit, gute Wärmedämmung und dergleichen, währenddessen vorteilhafter Weise gleichzeitig eine gewisse Dampfdiffusion zulässig ist.
Das Wesen der Erfindung besteht also darin, dass für das Anschliessen eines Fensterrahmens an eine Dachkonstruktion ein einstückiger, Kragen zur Verfügung gestellt wird, welcher, aussen anliegend, an den Fensterrahmen angelegt und mit diesem einfach verklebt werden kann.
PATENTANSPRÜCHE:
1. Rahmenartiger Kragen zur Feuchtigkeitsisolierung und/oder Wärmedämmung eines Dach- fensters od.dgl. mit einer - den an eine Dachkonstruktion (10), wie eine den Fensterrah- men umgebende Unterdachbahn anzuschliessenden Rahmen bildenden -Anzahl von Sei- tenabschnitten (26,28, 30,32) bzw.
Fensterrahmenseiten, wobei der Kragen (22) aussen herum am Fensterrahmen (1), diesen einschliessend, anlegbar ist, und mit einer der Anzahl der Fensterrahmenseiten entsprechenden Anzahl von miteinander verbundenen Seitenab- schnitten (26,28, 30,32) einstückig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass be- nachbarte Seitenabschnitte (26,28, 30,32) durch eine Verbindungsnaht (24), die insbe- sondere als Schweissnaht oder als Klebenaht ausgebildet ist, miteinander verbunden sind, und dass die Verbindungsnaht (24) eine polygonale Gestalt aufweist, wobei mindestens ein Abschnitt, welcher wenigstens nahezu senkrecht je zur Längsausdehnung der Seiten- abschnitte bzw.
des Kragens verläuft und mindestens je einen weiteren Abschnitt, welcher im nicht montierten Zustand des Kragens zur Längsausdehnung je eines Seitenabschnit- tes des Kragens (22) einen Winkel (a) einschliesst, welcher gleich dem halben Winkel ist, der von den beiden Seitenabschnitten eingeschlossen ist, welche an denjenigen Fenster- rahmenseiten anliegen, welche die entsprechende Fensterrahmenecke bilden, an welcher die Verbindungsnaht aussen angelegt wird.
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The present invention relates to a new frame-like collar for moisture insulation and / or thermal insulation of a roof window or the like. with a number of side sections or window frame sides - the frame to be connected to a roof structure, such as a sub-roof membrane surrounding the window frame, the collar being attachable to the outside of the window frame, including this, and with one of the number of window frames - The number of interconnected side sections corresponding to the men sides is formed in one piece.
When installing roof windows, such as roof windows in particular, it is important that the window frame is properly installed or connected to the roof structure with regard to tightness, thermal insulation, airflow, etc.
For example, according to a known method, it is proposed to fasten the window frame on or on the sub-roof on the one hand by means of a subframe, thermal insulation and, if appropriate, by means of further roof battens and additionally to seal it by means of so-called connecting sheets, the latter being watertight but permitting a certain vapor diffusion , These connecting strips are cut on site and glued to the base, and in the corners of the window frame overlap with one another either glued or welded.
According to a further variant, so-called insulating frames are proposed, which are provided to be placed on the outside of the window frame and which already have two connection strips, one for being glued to the window frame and the other for being pushed under the roof batten , The installation of this system is relatively complicated, as additional insulation sheets must be cut and used, especially for the corner areas of the window frame.
As far as the other state of the art is concerned, CH 666715 A5 describes a sealing sleeve for skylight domes, which is a structure without corners, which is applied to the skylight frame in one piece on the outside.
In the curb for a skylight dome according to CH 664789 A5, a frame made of glass fiber reinforced, ie rigid, PVC is provided, which is connected to the connecting flange of the attachment by gluing with one leg of the strips that form it, and the second frame leg is attached to the emerging one Lateral wall of the curb and this leg, because its concern is incomplete due to the fiber-reinforced PVC material, is covered with a laminate covering that extends over it and over its free edge and extends over a partial area of the side wall.
In GB 1,271. 948 A describes a waterproof, apparently one-piece end collar for sealing a round opening in a roof, for example against a chimney flue.
The object of the present invention is to create a frame-like collar of the type mentioned at the outset and to propose a method by means of which a window frame to be installed in a roof structure can be connected to the roof structure in a simple and safe manner.
According to the invention, the object is achieved by means of a frame-like collar according to claim 1.
Preferred embodiments of the new collar within the scope of the invention are disclosed in the dependent claims 2 to 5.
The inventive method for producing the new frame-like collar for connecting a rectangular or square window frame to a roof structure is defined by the wording of claim 6.
The new collar is produced by cutting or punching the respective side sections that ultimately form it from an insulating film, such as, for example, a non-foamed or foamed polyurethane, acrylic, polyester or PVC film, which is preferably water-impermeable but allows a certain vapor diffusion ,
However, the choice of materials and the properties of the film to be used depend on the selected connection structure and the place of use
In particular in the case of a rectangular roof window, the four side sections that ultimately form the collar are cut in such a way that the side section with the
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shortest longitudinal extension in about the respective frame side length of the end to be excluded
Window frame corresponds, whereby this side section is bounded laterally by edges running perpendicular to the longitudinal extent. The part of the respective side section adjoining it perpendicular to the longitudinal extent has a width which is, for example, that of
Width of a subframe used. This subsequent section is laterally delimited by a 45 edge.
This game is followed by another one
Part of the side section which corresponds in its longitudinal extent to approximately the respective length of the side of the subframe used, this further part being bounded laterally by an edge running perpendicular to the longitudinal dimension.
This further section is followed in turn by another section of the side section, which is either the width of a re-used subframe or one
Roof batten corresponds, or in its width, d. H. Expansion transverse to the longitudinal direction, more or less freely selectable. This is when this last batch is intended to be arranged on a roofing membrane, for example. This further part is laterally delimited by another 45 angled edge, the angle of 45 relating to the longitudinal extension of the respective side part. It is essential in the production of the side sections that the 45 running edge sections, viewed from the shortest longitudinal extent, are always cut to the outside.
The four side sections produced in this way, each of the same width, are then welded or glued together to form edges, whereby the frame-like collar is formed. The welding can be carried out by means of high frequency or hot air or combined, i. H. by means of a thermally heated electrode.
As far as the connection of the window frame of a roof window to a roof structure using the new collar is concerned, claim 7 provides further information. The collar according to the invention is placed over the exterior of the window frame and the auxiliary frame, for example, lying thereon, and glued to the base. In this way, a skylight frame can be connected to the roof structure in one operation, since neither additional film sections have to be cut, nor, for example, additional elements have to be used in the corner areas.
The invention will now be explained in more detail, for example, and with reference to the accompanying figures.
Show:
1 shows a conventional connection structure of a window frame to a roof structure,
Fig. 2 shows schematically in perspective an inventive frame-like collar for the
Connecting the window frame of a roof window to a roof structure,
3 shows the connection area of two side sections or a connection edge of the new collar in the unmounted state, and
Fig. 4 schematically in perspective the frame according to the invention, lying loosely limp, in the unmounted state.
Fig. 1 shows schematically in perspective a section of a connecting structure of a window frame 1, as is known from the prior art. The side frame 5 of the window frame 1 of a roof window 3 is visible to the extent that it is not covered by an auxiliary frame construction 7. This subframe construction can both thermal insulation boards, roof battens, counter battens or special battens, such as knotted, pre-dowelled and pre-drilled battens and the like. include. The subframe construction and the skylight frame lie on a roofing membrane 10, for example. Any thermal insulation panels can be pulled up to the window frame at any height.
The roof construction shown in FIG. 1 merely represents an example by means of which the connection of a window frame of a roof window to a roof construction according to the prior art is to be illustrated and explained:
The window frame 1 is connected to the roof structure by means of connecting tracks 12, for example consisting of a heat-insulating or water-impermeable film material. It can be clearly seen that the connecting track is tailored to the size of the window frame or the subframe construction and is glued to the base. Different ones overlap in the corner area of the window frame or the subframe
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Connection tracks or cut strips, which are glued or welded together in the overlap area.
These connecting strips are therefore cut and applied on site at the construction site or glued to the documents.
Since operations of this type are undesirable, inexact and very complex on the construction site, no tightness can be guaranteed, and there is also a relatively high risk of contamination when gluing, the use of a collar 22 according to the invention is now proposed, as shown in FIG. 2. 2, a window frame 1 of a roof window 3 is shown schematically and in perspective from above.
The window frame 1 is bordered by an auxiliary frame construction 5 and arranged together with it on an under-roof membrane 10. The collar 22 proposed according to the invention is now provided for the tight connection of the window frame 1 and is glued to the documents, placed over the window frame 1 on all sides. Since the collar 22 is delivered in one piece to the construction site, no additional dimensioning, cutting or welding or gluing operation has to be carried out on site, the collar already being adapted to the frame and subframe construction. The collar 22 has the four side sections which are connected to one another via polygonal connecting seams 24, in particular in the form of welded or adhesive seams.
Such a polygonal connecting seam 24, comprising four stepped sections 31, 33, 35, 37, is shown in a side view in FIG. 3, from which it can be clearly seen that in the unmounted state, the sections 33 and 37 provided for resting on a base in FIG an angle of approximately 45 with respect to the longitudinal direction. This goes without saying in the case where a rectangular or square window frame is to be enveloped or clad. If, for example, a triangular window frame is to be clad, which is formed by an equilateral triangle, the angle included between the connecting seam and the longitudinal extent of a side surface is only 30 (= '/ 2 of the included corner angle).
It is essential that when the collar 22 is slipped over the frame or subframe construction, the respective gradation in the area of the connecting seam lies flat on the base without any folds or uneven spots occurring. In the case of a rectangular window frame, this is ensured if, as shown in FIG. 3, the connecting seam 24 in the non-assembled state assumes the angle 45 shown with respect to the longitudinal extent.
4, the collar according to the invention is shown loosely slack lying in the unmounted state, having two longitudinal side sections 28 and 32 and two transverse side sections 26 and 30. These four side sections are each connected to one another in the abutting corner areas by a connecting seam 24.
If the frame or subframe construction has further gradations, for example by attaching further insulation panels, further roof battens etc., then further gradations are to be provided in the respective corner seams. The graded longitudinal expansions also depend on the longitudinal extent of the corresponding structural parts.
For example, the part of the frame-like collar 22 lying laterally against the subframe must have a longitudinal extent which corresponds at least to the length of the subframe on this side.
Finally, that part of the new collar which has the longest length all around lies, for example, snugly on the roofing membrane 10 in order to be glued to it. This final gluing to the roofing membrane 10 can be seen in FIG. 2.
An important advantage when using the collar according to the invention, which can certainly be called a cuff, is that a sheet metal cladding arranged around the window frame, e.g. as a connection to a tiled roof, can be mounted directly on the collar or the collar on or next to it.
In connection structures used today, constructive measures are necessary to prevent condensate, while this is not necessary when using the collapsible collar according to the invention, since any condensate that forms between the sheet metal and the collar is discharged onto the latter.
The collar 22 shown in FIGS. 2 to 4 is of course only one example that
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the basic idea of the present invention explained in more detail.
As already mentioned in relation to FIG. 3, the dimensioning and the design of the new collar depend on the dimensioning and geometrical design of the respective roof (area) window. So it is of course also possible that the roof window has a curve on one side, as is often the case with older such roof windows, for example. Here, the collar must be adapted to the differently designed geometry of the roof window or the corresponding window frame.
In itself, the choice of the film material used for the production of the new collar is not primarily essential to the invention, since the materials used for connecting tracks are largely known from the prior art. For example, foamed PVC, polyurethane, or other synthetic or non-synthetic materials are used, such as copolymers of ethylene or vinyl chloride, or else textile fabrics, such as nonwovens, knitted fabrics and the like, for example made of cotton or cellulose, which also include the foamed material are coated.
The foamed materials known in the prior art are largely based on physical foaming processes, while it has been shown that it may be advantageous to produce the sealing sheets from open-pore foamed polyurethane or PVC materials, the open-pore foam being produced by chemical processes becomes. It is essential that the materials have the properties required in each case, such as, in particular, impermeability to water, good thermal insulation and the like, while at the same time advantageously a certain vapor diffusion is permissible.
The essence of the invention is therefore that a one-piece collar is provided for connecting a window frame to a roof structure, which collar, which is attached to the outside, can be attached to the window frame and simply glued to it.
CLAIMS:
1. Frame-like collar for moisture insulation and / or thermal insulation of a skylight or the like. with - the number of side sections (26, 28, 30, 32) or the frame to be connected to a roof structure (10), such as a sub-roof membrane surrounding the window frame, or
Window frame sides, the collar (22) being able to be placed on the outside of the window frame (1), including it, and being integrally formed with a number of interconnected side sections (26, 28, 30, 32) corresponding to the number of window frame sides, characterized in that adjacent side sections (26, 28, 30, 32) are connected to one another by a connecting seam (24), which is designed in particular as a welding seam or as an adhesive seam, and in that the connecting seam (24) has a polygonal shape has, at least one section which is at least almost perpendicular to the longitudinal extent of the side sections or
of the collar and at least one further section, which in the unassembled state of the collar for the longitudinal expansion of each side section of the collar (22) includes an angle (a) which is equal to half the angle which is enclosed by the two side sections , which lie on those window frame sides which form the corresponding window frame corner on which the connecting seam is applied on the outside.