AT410954B - Schipisten-präparationseinrichtung - Google Patents

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Tiefenthaler Innovationen Gmbh
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    • E01C21/00Apparatus or processes for surface soil stabilisation for road building or like purposes, e.g. mixing local aggregate with binder
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Schipisten-Präparationseinrichtung, welche bei ihrer Verschiebung gegenüber der zu präparierenden Schneeschichte der Schneedecke den Schnee mittels einer Zerkleinerungseinrichtung zerkleinert. Weiters betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Präparation einer Schipiste. 



   Solche Schipisten-Präparationseinrichtungen sind als Zusatzgeräte zu Pistenraupen bekannt. 



  Sie besitzen eine Fräswelle, auf deren Umfang Zähne verteilt sind. Das Zusatzgerät mit der Fräs- welle ist am Heck der Pistenraupe angebracht. Bei der   Vorwärtsbewegung   der Pistenraupe wird die rotierende Fräswelle gegenüber der zu präparierenden Schneeschichte verschoben, wodurch die Zähne Schneebrocken aus der Schneeschichte herausschlagen und den Schnee dadurch zerkleinern. Die Brocken können in Abhängigkeit von der Beschaffenheit der Schneedecke unter- schiedlich gross sein und bis zu Faustgrösse erreichen. Das Finish der Präparation erfolgt durch einen an der Rückseite des Zusatzgerätes angebrachten und über die Schneedecke streifenden Balken. Dieser Balken ist üblicherweise als Strukturbalken ausgebildet mit gegen die Pistenober- fläche gerichteten zahnartigen Vorsprüngen.

   In Abhängigkeit von der Beschaffenheit des Schnees der Piste kann diese Präparation zu einer sehr unruhigen, knolligen Piste führen, wobei die einzel- nen Knollen eine nur ungenügende Verbindung miteinander eingehen. Zur Verbesserung dieser Verbindung kann vor der Zerkleinerung der zu Präparierenden Schneeschichte ein Präparations- mittel auf die Piste aufgebracht werden. Dennoch ist das Ergebnis dieser Pistenpräparation bei vielen Schneeverhältnissen nicht optimal. 



   Aus der AT 001 605 U2 ist weiters eine Präparationseinrichtung in Form eines Injektionssprüh- balkens bekannt. Der Sprühbalken weist über seine Länge verteilt eine Vielzahl von gegen die Pistenoberfläche gerichteten Düsen auf. Der Sprühbalken wird im Abstand von der Pistenoberflä- che über die zu präparierende Piste verschoben, wobei durch die Düsen Wasser in die Schneede- cke injiziert werden soll. Aufgrund des Abstandes der Düsen voneinander kann es hier bei der Präparation zu einer rippigen Piste kommen. Weiters weist eine derart präparierte Piste in ihrem Höhenprofil einen inhomogenen Verlauf ihrer Zustandsparameter, beispielsweise ihrer Härte auf. 



  Beispielsweise beim Rennsport ist dies unerwünscht. 



   Aufgabe der Erfindung ist es eine neuartige Schipisten-Präparationseinrichtung bzw. ein neues Verfahren zur Präparation einer Schipiste bereitzustellen, mittels der bzw. mittels dem eine Schi- piste mit einer verbesserten Charakteristik herstellbar ist. Erfindungsgemäss gelingt dies durch eine Schipisten-Präparationseinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. durch ein Verfahren zur Präparation einer Schipiste mit den Merkmalen des Anspruchs 14. 



   Die Grundidee der Erfindung ist es, dem zerkleinerten Schnee bei seiner Aufwirbelung bzw. im aufgewirbelten Zustand ein Präparationsmittel zuzusetzen. Das Präparationsmittel kann dadurch optimal vom Schnee aufgenommen werden und es erfolgt eine homogene Verteilung des Präpara- tionsmittels über die präparierte Schneeschichte. Die präparierte Schipiste weist dadurch in ihrem Höhenprofil einen sehr homogenen Verlauf ihrer Zustandsgrössen auf, beispielsweise ihrer Härte. 



   Günstig ist es, wenn die Zerkleinerungseinrichtung derartig ausgebildet ist, dass eine relativ fei- ne Zerkleinerung des Schnees erfolgt, wobei dies bedeutet, dass die Volumina der gebildeten Teile jedenfalls ein Volumen von weniger als 5 cm3 aufweisen. Besonders bevorzugt ist eine Zerkleine- rung auf ein Partikelvolumen von weniger als 1 cm3 oder noch kleiner. Es kann dann von einer Pulverisierung des Schnees gesprochen werden. Die im aufgewirbeltem Zustand bzw. bei der Aufwirbelung mit einem Präparationsmittel versehenen Schneepartikel können sich nach ihrem Absetzen gut miteinander verbinden, wodurch eine feste und homogene Schneeschichte gebildet wird. 



   Als Zerkleinerungseinrichtung ist vorzugsweise eine innerhalb der Präparationskammer ange- ordnete Fräse vorgesehen, die bei ihrer Verschiebung gegen die zu präparierende Schneeschichte von dieser Schnee abschabt, der in der Folge aufgewirbelt wird. 



   Solche Fräsen sind beispielsweise von herkömmlichen Schneeschleudern in Form von um eine Achse rotierenden Messern bekannt. Diese Messer können einen schraubenförmigen Verlauf um die Achse aufweisen. Bei Schneeschleudern dienen diese Fräsen zum Zuführen des zu räumen- den Schnees zu einer Schleudereinrichtung. Üblicherweise ist hierbei die Drehzahl der das Messer aufweisenden Fräse relativ langsam. Zur Verwendung mit einer erfindungsgemässen Schipisten- Präparationseinrichtung ist demgegenüber eine relativ hohe Drehzahl bevorzugt, die beispielswei- se mehr als 500 Umdrehungen oder mehr als 1000 Umdrehungen pro Minute betragen kann. Die 

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 Drehzahl kann in Abhängigkeit von der Schnittgeschwindigkeit an den Messern und der Fortbewe- gungsgeschwindigkeit des Gerätes gewählt werden.

   Es kann bei einer relativ hohen Drehzahl mittels der Fräse neben der Zerkleinerung gleichzeitig auch eine Aufwirbelung des zerkleinerten Schnees erfolgen. 



   Anstelle der Aufwirbelung des zerkleinerten Schnees mittels der Fräse oder diese unterstüt- zend kann rückseitig der Fräse weiters eine Reihe von Düsen mit nach oben weisenden Düsen- mündungen vorgesehen sein, aus welchen Präparationsmittel austritt, welches zerkleinerten Schnee mitnimmt, diesen verwirbelt und so eine homogene Vermischung von pulverisiertem Schnee und dosiert beigegebenem Präpariermittel herstellt 
Eine Düse im Sinne dieser Erfindung ist eine Vorrichtung zum dosierten und gerichteten Abge- ben eines Präparationsmittels in Form eines Stoffes oder eines Stoffgemisches. Der oder die im Präparationsmittel enthaltenen Stoffe können flüssig, gasförmig oder fest sein. Vorzugsweise enthält das von den Düsen abgegebene Präparationsmittel einen Spray oder wird von diesem gebildet.

   Ein Spray ist ein Gemisch aus einem gasförmigen und einem flüssigen Stoff, der unter Druck von der Düse abgegeben wird. Besonders bevorzugt ist hierbei ein Luft-Wasser-Gemisch, dem gegebenenfalls weitere Bestandteile zugesetzt sein können. 



   Der Begriff Schipisten wird in dieser Schrift nicht nur für Pisten für den alpinen Schisport son- dern auch für andere mit Schiern zu befahrende Pisten verwendet, beispielsweise Loipen für den Schilanglauf oder Anlauf- oder Auslaufpisten für den Schisprungsport. 



   Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand der in den Figu- ren dargestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert. In der Zeichnung zeigen: 
Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung einer an einer Pistenraupe angebrach- ten erfindungsgemässen Einrichtung (mit eingezeichneten "unsichtbaren" Linien); 
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf die Einrichtung gemäss Fig. 1; 
Fig. 3 einen schematischen Querschnitt; 
Fig. 4 eine schematische Ansicht einer Fräse; 
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie AA von Fig. 4; 
Fig. 6 eine Ansicht einer Zerkleinerungseinrichtung in Form einer schwingenden Platte (Schabbalken) und 
Fig. 7 eine schematische Darstellung eines Querschnitts durch ein Ausführungsbeispiel mit einer schwingenden Platte (Schabbalken) als Zerkleinerungseinrichtung. 



   Bei dem in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine erfindungsgemässe Schi- pisten-Präparationseinrichtung an der Rückseite einer Pistenraupe 1 festgelegt, von der in den Fig. 1 bis 3 ein rückseitiger Teil des Chassis 2 und des Raupenfahrwerks 3 sichtbar ist. Die Präpa- rationseinrichtung ist über einen um eine horizontale Achse 4 mittels einer Kolbenzylindereinheit 5 verschwenkbaren Träger 6 mit dem Chassis 2 verbunden. Der Träger 6 trägt an seinem freien Ende eine Abdeckung 7. Unterhalb dieser Abdeckung 7 ist eine Präparationskammer 8 vorgese- hen, die nach oben durch die von der Abdeckung 7 gebildete obere Begrenzungswand 29 begrenzt ist. Seitlich wird die Präparationskammer 8 durch Seitenteile 9 und nach unten von der Schneede- cke 10, die auf einem Untergrund 11 aufliegt, begrenzt. 



   Die Präparationseinrichtung weist eine Zerkleinerungseinrichtung für den Schnee der zu präpa- rierenden Schneeschichte der Schneedecke 10 auf, die eine innerhalb der Präparationskammer angeordnete Fräse 12 zum Abschaben von Schnee von der zu präparierenden Schneeschichte der Schneedecke aufweist. Diese in den Fig. 4 und 5 genauer dargestellte Fräse (in Form einer Schab- walze) weist eine zentrale Welle 13 auf, die hier als Hohlwelle ausgebildet ist. Die Welle 13 trägt mehrere in achsialer Richtung voneinander beabstandete und senkrecht zur Achse 14 der Welle stehende Scheiben 15. Am äusseren Umfang dieser Scheiben 15 ist ein Messer 16 festgelegt, das in Längsrichtung der Welle 13 gesehen schraubenförmig um die Welle 13 verläuft. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind vier Scheiben 15 dargestellt.

   Bevorzugt ist aber eine grössere Anzahl solcher Scheiben, die auch zum Auswurf des vom Messer 16 abgeschabten und mit einer Ge- schwindigkeitskomponente auch in achsialer Richtung der Welle 13 versehenen Schnees dienen. 



  Anstelle eines einzelnen Messers 16 können auch mehrere solche Messer vorgesehen sein und auch der Verlauf des oder der Messer kann unterschiedlich ausgebildet sein. 



   Die Fräse 12 wird von einer in den Fig. nicht dargestellten Antriebseinrichtung in eine Rotation um die Achse 14 versetzt, wobei die Rotationsgeschwindigkeit günstigerweise über 500 Umdre- 

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 hungen pro Minute oder über 1000 Umdrehungen pro Minute liegt (auch in Abhängigkeit vom Abstand des Messers 16 von der Achse 14). Die Umfangsbegrenzung der Fräse bei der Rotation des Messers 16 bzw. der Messer ist durch die strichlierte Linie 31 angedeutet. Der abgeschabte Schnee wird dadurch nach hinten und oben ausgeworfen, wodurch eine Aufwirbelung des zerklei- nerten Schnees innerhalb der Präparationskammer 8 erfolgt. Die Teilchengrösse der aufgewirbelten Schneeteilchen ist relativ gering und bevorzugterweise weisen diese Teilchen ein Volumen von jedenfalls unter 1 cm3 auf.

   Der Schnee wird somit quasi pulverisiert und in der Präparationskammer 8 aufgewirbelt. 



   In der Welle 13 sind eine Vielzahl von Düsen 17 vorgesehen, die in den Fig. 4 und 5 schema- tisch angedeutet sind und beispielsweise durch radiale Öffnungen in der als Hohlwelle ausgebilde- ten Welle 13 gebildet werden. In Längsrichtung der Welle 13 sind mehrere Reihen von Düsen 17 vorgesehen, die jeweils eine Mehrzahl von in Längsrichtung der Welle 13 beabstandeten Düsen umfassen, wobei die einzelnen Reihen von Düsen 17 in Umfangsrichtung der Welle 13 voneinan- der beabstandet sind. Im Inneren der Welle 13 ist weiters eine Abdeckung 18 für einen Teil der Düsen 17 vorgesehen. Diese Abdeckung 18 ist gegenüber der Achse 14 stationär, so dass jeweils nur ein Teil der Düsen, die in einem von der Abdeckung 14 freigegebenen Sektor liegen, beauf- schlagt werden. 



   Es wird über diese Düsen 17 dem in der Präparationskammer 8 aufgewirbelten Schnee ein Präparationsmittel zugesetzt, das durch die Welle 13 den Düsen 17 zugeführt wird. Das von den Düsen in die Präparationskammer 8 eingesprühte Präparationsmittel ist in Fig. 3 schematisch durch strichpunktierte Linien 32 dargestellt. Vorzugsweise handelt es sich bei diesem Präparati- onsmittel um einen Spray, also um ein unter Druck ausgesprühtes Flüssigkeits-Gas-Gemisch, beispielsweise Wasser-Luft-Gemisch. In Abhängigkeit von den Schnee- und Aussentemperaturver- hältnissen können aber auch andere Stoffe als Präparationsmittel vorgesehen sein, beispielsweise können einem Wasser-Luft-Gemisch chemische Zusätze beigefügt sein. 



   Die aus den Düsen 17 austretenden Strahlen unterstützen zusätzlich die Verwirbelung des pul- verisierten Schnees in der Präparationskammer 8. 



   Anstelle oder zusätzlich zu den in der Welle 13 vorgesehenen Düsen 17 können ein oder meh- rere von der Fräse getrennte Düsen 30 aufweisende Einrichtungen 19 innerhalb der Präparations- kammer 8 vorgesehen sein. In den Fig. 1 bis 3 ist eine solche hinter der Fräse 12 und im unteren Bereich der Präparationskammer 8 angeordnete Einrichtung 19 mit Düsen 30 schematisch darge- stellt. Diese wird von einem im wesentlichen über die Länge der Präparationskammer 8 durchge- henden Rohr 20 gebildet, das hier stationär in der Präparationskammer angeordnet ist und wel- ches mit einer Mehrzahl von Düsen 30 zum Einsprühen eines Präparationsmittels in die Präparati- onskammer 8 versehen ist.

   Es können beispielsweise mehrere Reihen von in Längsrichtung des Rohrs 20 beabstandeten Düsen 30 (beispielsweise in Form von Öffnungen durch die Rohrwan- dung) vorgesehen sein, wobei diese Reihen in einem im Bereich der Oberseite des Rohrs liegen- den Umfangsteils des Rohrs angeordnet sind. Durch das unter Druck aus den Düsen austretende Präparationsmittel kann die Auf- und Verwirbelung des Schnees in der Präparationskammer 8 unterstützt werden. 



   Die Abdeckung 9 ist in ihrem in Fahrtrichtung 27 gesehen rückseitigen Bereich nach rückwärts abfallend ausgebildet. Der aufgewirbelte Schnee wird dadurch nach und nach komprimiert. Am Ende der Abdeckung 9 ist ein Balken 23 vorgesehen, der über die neu gebildete Oberfläche des wiederum abgesetzten und mit Präparationsmittel versehenen Schnees gezogen wird. Dieser Balken kann in herkömmlicher Weise als Strukturbalken mit an seiner Unterseite angeordneten zahnartigen Erhebungen ausgebildet sein. Der Balken ist dabei um eine horizontale Achse verschwenkbar gelagert und kann mittels einer Kolben-Zylinder-Einheit 21, die zwischen dem Balken 23 und einem am Träger 6 befestigten Ausleger 22 angeordnet ist, gegen die Schneeober- fläche gedrückt werden. 



   Bei dem in den Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung umfasst die Zer- kleinerungseinrichtung eine mit einer Mehrzahl von Durchtrittsöffnungen 24 versehene Platte 25 (Schabbalken), die mit der Vertikale einen Winkel im Bereich zwischen 0  und 60  einschliesst und von einer in den Figuren nicht dargestellten Antriebseinrichtung in einer Schwingung in ihrer Ebene versetzbar ist, welche in Fig. 6 durch den Pfeil 26 angedeutet ist. Der von den vorzugsweise scharfkantig ausgebildeten Öffnungen 24 abgeschabte Schnee der zu präparierenden Schnee- 

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 schichte tritt durch die Öffnungen 24 durch und gelangt dadurch in die Präparationskammer 8.

   Auf der Rückseite der Platte 25 (Schabbalken) und im Bereich ihres unteren Endes ist eine Düsenein- richtung 19 mit einer Mehrzahl von nach oben gerichteten Düsen 30 vorgesehen, wobei der durch die Öffnungen 24 in die Präparationskammer 8 tretende Schnee vom aus den Düsen 30 der Dü- seneinrichtung 19 unter Druck austretenden Präparationsmittel aufgewirbelt wird, wobei auch eine Zusetzung des Präparationsmittels erfolgt. 



   Die Fahrtrichtung 27 ist in Fig. 3 und Fig. 7 schematisch durch einen Pfeil dargestellt. 



   In Fahrtrichtung gesehen vor der Fräse 12 kann eine weitere Düsen aufweisende Einrichtung 28 vorgesehen sein, die zumindest eine Reihe von nach unten gerichteten Düsen aufweist, mittels denen beispielsweise ein Granulat auf die Schneedecke aufbringbar ist. 



   Unterschiedliche Modifikationen und Variationen der gezeigten Ausführungsbeispiele, bei- spielsweise hinsichtlich der Zerkleinerungseinrichtung für den Schnee, sind denkbar und möglich, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. 



   Mittels einer erfindungsgemässen Einrichtung bzw. mittels eines erfindungsgemässen Verfah- rens lassen sich eine Vielzahl von Vorteilen gegenüber einer herkömmlichen Pisten-Präparation erreichen. Innerhalb der zu präparierenden Schicht enthaltene unterschiedliche Schneearten können zu einer homogenen präparierten Schneeschichte gemischt werden. Vereiste Pisten kön- nen in wiederum gut befahrbare Pisten regeneriert werden, wodurch sich für die Benutzer eine verminderte Sturz- und damit Verletzungsgefahr ergibt. Die Stoffe des Präparationsmittels sind in den pulverisierten Schnee genau dosierbar und gleichmässig verteilt zugebbar, wodurch ein optima- les Präparierergebnis erhalten wird.

   Die benötigte Menge an chemischen Zusatzstoffen kann dabei gegenüber einer herkömmlichen Pistenpräparation wesentlich verringert werden oder diese kön- nen in Abhängigkeit von den Bedingungen ganz weggelassen werden. Es wird eine sehr rasche und effektive Pistenpräparation ohne einen grossen Personeneinsatz erreicht. Bei Wettbewerbsver- anstaltungen kann die Härte und Dicke der präparierten Schicht den Vorgaben optimal angepasst werden. Es können dadurch bei Rennveranstaltungen an verschiedenen Orten Pisten mit annä- hernd gleichen Eigenschaften bereitgestellt werden. Bei geänderten Verhältnissen, wie beispiels- weise ungünstigen Temperaturänderungen, Schneefall oder einer geänderten Streckenführung kann eine rasche Neupräparierung durchgeführt werden, wodurch wiederum optimale Pisten erzielt werden können.

   Eine Vereisung der Schneeoberfläche ist bei einer erfindungsgemäss präparierten Piste zur Erzielung der beispielsweise für den Schirennlauf geforderten Verschleissfestigkeit nicht notwendig, wodurch neben einer Verringerung des Verletzungsrisikos auch das Material, bei- spielsweise die Skier der Athleten geschont wird. Die Menge und Zusammensetzung des Präpara- tionsmittels wird in Abhängigkeit von den Bedingungen wie der Schneebeschaffenheit, den klimati- schen Bedingungen und den geforderten Eigenschaften der fertigen Schneeoberfläche gewählt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schipisten-Präparationseinrichtung, welche bei ihrer Verschiebung gegenüber der zu prä- parierenden Schneeschichte der Schneedecke den Schnee mittels einer Zerkleinerungs- einrichtung zerkleinert, dadurch gekennzeichnet, dass eine Präparationskammer (8), inner- halb der eine Aufwirbelung des durch die Zerkleinerungseinrichtung (12) zerkleinerten 
Schnees erfolgt, mit einer Mehrzahl von in die Präparationskammer (8) mündenden Düsen   (17; 28 ; zum Zusetzen von Präparationsmittel in den zerkleinerten Schnee vorgesehen   ist.

Claims (1)

  1. 2. Schipisten-Präparationseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Präparationskammer (8) nach oben durch eine obere Begrenzungswand (29) und nach un- ten durch die Schneedecke (10) begrenzt wird.
    3. Schipisten-Präparationseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Begrenzungswand (29) zumindest in einem bezogen auf die Fahrtrichtung (27) rück- seitigen Bereich der Präparationskammer (8) nach hinten abfallend ausgebildet ist.
    4. Schipisten-Präparationseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Zerkleinerungseinrichtung eine innerhalb der Präparationskammer (8) angeordnete Fräse (12) zum Fräsen von Schnee von der zu präparierenden Schnee- <Desc/Clms Page number 5> schichte der Schneedecke (10) aufweist, welche den Schnee vorzugsweise auf eine Parti- kelgrösse mit einem Volumen von weniger als 1 cm3zerkleinert.
    5. Schipisten-Präparationseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fräse (12) mindestens ein um eine senkrecht zur Transportrichtung (27) und im wesentli- chen parallel zur Schneeoberfläche liegende Achse (14) rotierendes Messer (16) aufweist.
    6. Schipisten-Präparationseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsgeschwindigkeit des Messers mehr als 500 Umdrehungen, vorzugsweise mehr als 1000 Umdrehungen pro Minute beträgt.
    7. Schipisten-Präparationseinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (16) von einer Welle (13) getragen ist, die in die Präparationskammer (8) mündende Düsen (17) aufweist, wobei vorzugsweise mehrere in Umfangsrichtung vonein- ander beabstandete Reihen von entlang der achsialen Ausdehnung der Welle (13) vonein- ander beabstandeten Düsen (17) vorgesehen sind.
    8. Schipisten-Präparationseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (13) mindestens zwei, vorzugsweise mindestens vier, in achsialer Richtung der Wel- le voneinander beabstandete und senkrecht zur Achse (14) der Welle (13) stehende Scheiben (15) trägt, an deren äusserem Umfang das mindestens eine Messer (16) befestigt ist.
    9. Schipisten-Präparationseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Zerkleinerungseinrichtung eine in ihrer Ebene schwingende Platte (25) aufweist, die mit einer Mehrzahl von Durchtrittsöffnungen (24) versehen ist und mit der Vertikalen einen Winkel im Bereich zwischen 0 und 60 einschliesst.
    10. Schipisten-Präparationseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn- zeichnet, dass zumindest eine hinter der Fräse (12) bzw. Platte (25) angeordnete Reihe von Düsen (30) mit nach oben weisenden Düsenmündungen vorgesehen ist.
    11. Schipisten-Präparationseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Düsen (30) über zumindest einen Grossteil der Breite der Präparationskammer (8) erstrecken, wobei vorzugsweise mehrere Reihen von Düsen vorgesehen sind und in den einzelnen Reihen die Achsen der Düsenmündungen unterschiedliche Neigungswinkel zur Vertikalen aufweisen.
    12. Schipisten-Präparationseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekenn- zeichnet, dass hinter der Präparationskammer (8) ein über die Oberfläche des abgesetzten und mit Präparationsmittel versehenen Schnees streichender Balken (23) vorgesehen ist.
    13. Schipisten-Präparationseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekenn- zeichnet, dass zur Zugabe eines weiteren Präparationsmittels, vorzugsweise in Form eines Granulats, vor der Fräse (12) bzw. Platte (25) weitere Düsen (28) vorgesehen sind, welche sich zumindest über einen Grossteil der Breite der Präparationskammer (8) erstrecken.
    14. Verfahren zur Präparation einer Schipiste, bei welchem der Schnee zerkleinert wird, da- durch gekennzeichnet, dass der zerkleinerte Schnee aufgewirbelt wird und dass dem zer- kleinerten Schnee bei seiner Aufwirbelung oder im aufgewirbelten Zustand ein Präparati- onsmittel zugesetzt wird.
    15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnee fein zerkleinert wird, vorzugsweise auf eine Partikelgrösse mit einem Volumen von weniger als 1 cm3 pul- verisiert wird.
    16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass dem zerkleinerten Schnee als Präparationsmittel ein Spray zugesetzt wird, welcher zumindest Wasser und Luft enthält.
    HIEZU 4 BLATT ZEICHNUNGEN
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