AT411438B - Vorrichtung zum weben von diagonal gelegtem drahtgeflecht - Google Patents

Vorrichtung zum weben von diagonal gelegtem drahtgeflecht Download PDF

Info

Publication number
AT411438B
AT411438B AT15622001A AT15622001A AT411438B AT 411438 B AT411438 B AT 411438B AT 15622001 A AT15622001 A AT 15622001A AT 15622001 A AT15622001 A AT 15622001A AT 411438 B AT411438 B AT 411438B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wire mesh
braiding
mesh
plate
rods
Prior art date
Application number
AT15622001A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA15622001A (de
Original Assignee
Harald Sommer Gmbh Ing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Harald Sommer Gmbh Ing filed Critical Harald Sommer Gmbh Ing
Priority to AT15622001A priority Critical patent/AT411438B/de
Publication of ATA15622001A publication Critical patent/ATA15622001A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT411438B publication Critical patent/AT411438B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/12Making special types or portions of network by methods or means specially adapted therefor
    • B21F27/14Specially bending or deforming free wire ends
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/005Wire network per se
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/08Making wire network, i.e. wire nets with additional connecting elements or material at crossings
    • B21F27/10Making wire network, i.e. wire nets with additional connecting elements or material at crossings with soldered or welded crossings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Weben von diagonal gelegtem Drahtgeflecht umfassend einen Hauptrahmen mit einer ortsfesten Auflagefläche für das Drahtgeflecht, wobei die   Einzelstäbe   vorzugsweise unter   450 zur Längsmittelachse   der ortsfesten Auflagefläche eingebracht werden. 



   Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der SU 1537-345 A bekannt. Diese Patentschrift zeigt das Einflechten von Drähten, wobei die Drähte zu Spiralen geformt werden und jeweils zwei dieser spiralenförmigen Drähte im rechten Winkel ineinander gedreht werden. Als nachteilig an diesem Stand der Technik hat es sich herausgestellt, dass die Drähte vor dem Einflechten in das Drahtgeflecht in komplizierter Weise verformt werden müssen. 



   Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung anzugeben, die die vorangeführten Nachteile vermeidet und das Weben von diagonal gelegtem Drahtgeflecht ermöglicht. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Webvorrichtung eine Fixiereinrichtung für das Drahtgeflecht und wenigstens eine Spreizeinrichtung, die zum abwechselnden Verbiegen der freien Enden benachbart liegender Gitterstäbe nach oben und unten ausgebildet ist, umfasst, wobei es sich als besonders günstig erwiesen hat, wenn die Vorrichtung zum Einflechten der Einzelstäbe in das Drahtgeflecht wenigstens eine Einflechteinrichtung, vorzugsweise in Form einer Einflechtwippe umfasst. 



   Mit einer derartigen Ausgestaltung der erfindungsgemässen Vorrichtung ist es nunmehr möglich, das bisher mühevoll händisch erfolgte Verbiegen der Gitterstäbe in einfacher Weise automatisch durchzuführen. 



   Nachdem die Einzelstäbe dem Drahtgeflecht mittels der Einflechtwippe zugeführt worden sind, werden die zu dem neu eingebrachten Einzelstab rechtwinkelig verlaufenden parallelen Scharen von Einzelstäben mit der Spreizeinrichtung wechselseitig derart verbogen, dass der Einzelstab in seiner Lage im Gittergeflecht fixiert ist. In einfacher Weise lassen sich die parallelen Scharen von Einzelstäben verbiegen, wenn die Spreizvorrichtung wenigstens zwei korrespondierende, in einer Arbeitsebene liegende und vertikal beweglich gelagerte Träger umfasst, die an ihrer jeweils dem korrespondierenden Träger zugewandten Seite mehrere annähernd in Diagonalmaschenweite angeordnete Zinken aufweisen, wobei die Zinken an ihrem freien Ende zum zumindest teilweise Umgreifen der Gitterstäbe ausgebildet sind.

   Als besonders günstig hat es sich dabei herausgestellt, wenn die Zinken zweier korrespondierender Träger in   Schliessstellung   reissverschlussähnlich ineinander greifen. 



   Um das Drahtgeflecht, das auf der ortsfesten Auflagefläche liegt, während des Einwebvorganges zu fixieren, kann vorgesehen sein, dass die Fixiereinrichtung auf ihrer dem Drahtgeflecht zugewandten Seite Vorsprünge, die zum Eingriff in die Maschen des Drahtgeflechtes ausgebildet sind, aufweist. Diese Vorsprünge können aus Metall oder Kunststoff, beispielsweise Hart-PVC, hergestellt und   quader- oder zylinderförmig   ausgeformt sein. Wichtig ist jedoch, dass die an der vorderen Oberseite der Fixiereinrichtung vorgesehenen Vorsprünge in die Maschen des Drahtgeflechts eingreifen und dieses somit in seiner relativen Lage zur Auflagefläche fixieren. 



   Eine einfache Konstruktion der erfindungsgemässen Vorrichtung ergibt sich, wenn die Fixiereinrichtung mit dem Hauptrahmen schwenkbar, vorzugsweise um eine zur Ebene der Auflagefläche parallele Drehachse, verbunden ist, wobei eine bevorzugte Ausführungsform vorsieht, dass die Schwenkung der Fixiereinrichtung über pneumatische Zylinder erfolgt. 



   Ein funktionell einfaches Einweben der Einzelstäbe in das Drahtgeflecht ist dann möglich, wenn die Vorrichtung zum Einflechten der Einzelstäbe in das Drahtgeflecht wenigstens eine Einflechteinrichtung, vorzugsweise in Form einer Einflechtwippe umfasst. Die Einflechtwippe kann an ihrer Oberseite eine der Gitterteilung entsprechend ausgebildete Kammleiste aufweisen. Wenn nun die Einflechteinrichtung im wesentlichen parallel zu den einzuflechtenden Stäben schwenkbar ist, können die einzelnen Stäbe durch einfaches Schwenken der Einflechtwippe dem Drahtgeflecht zugeführt werden, sobald die Kammleiste hinreichend weit nach oben verschoben ist Diese Schwenkung kann beispielsweise pneumatisch erfolgen, aber auch eine elektrisch betätigbare Einflechtwippe wäre durchaus denkbar. 



   Gemäss einem weiteren Aspekt der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Vorrichtung eine Vorschubeinrichtung zum Transportieren des Drahtgeflechtes umfasst. Durch die Anordnung einer derartigen Vorschubeinrichtung, die gemäss einer bevorzugten Ausführungsform eine Platte umfasst, die am Hauptrahmen bewegbar, beispielsweise über pneumatische Zylinder, angeordnet ist, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 kann die Bearbeitungsstation selbst stationär angeordnet sein. Ein sicheres Eingreifen der Vorschubeinrichtung in das Drahtgeflecht kann gewährleistet werden, wenn an der dem Drahtgeflecht zugeordneten Seite der Platte vertikal mehrere axial bewegbare Stifte angeordnet sind. Diese axial freibeweglichen Stifte greifen beim Absenken der Platte in die Maschen des Gitters ein und werden dort wo sie auf Drahtstäbe treffen nach oben gedrückt.

   Die Platte wird, beispielsweise pneumatisch, gesenkt, um eine Diagonalmaschenweite in Vorschubrichtung vorgeschoben, angehoben und wieder in Ausgangsstellung gebracht. 



   Weiters soll ein Verfahren zur Herstellung von diagonal gelegtem Drahtgeflecht insbesondere unter Verwendung der erfindungsgemässen Vorrichtung angegeben werden. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren unterscheidet sich vom bereits bekannten Stand der Technik, nämlich dem manuellen Einweben gerader Einzelstäbe in ein Drahtgeflecht, dadurch, dass das Drahtgeflecht zwischen jedem Verbiegen der Stäbe um ein entsprechendes Mass in diagonaler Richtung vorgeschoben wird. Erst durch diese Massnahme ist es möglich, die Mittel zum Einflechten der Einzelstäbe in das Drahtgeflecht ortsfest anzuordnen und vollautomatisch zu betätigen.

   Eine einfache Möglichkeit, das Drahtgeflecht zu transportieren, besteht darin, das Drahtgeflecht mittels einer Platte in Vorschubrichtung zu transportieren, wobei an der dem Drahtgeflecht zugeordneten Seite der Platte vertikal mehrere axial bewegbare Stifte angeordnet sind und die Platte in einem ersten Schritt gesenkt, dann um eine   Diagonalmaschenweite   vorgeschoben und letztlich wieder in Ausgangsstellung gebracht wird. 



   Weiter Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden in der nachfolgenden Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigt Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles schräg von der Seite, Fig. 2 skizzenhaft wie die   Einzelstäbe   in das Drahtgeflecht eingebracht werden, Fig. 3 eine schematische Vorderansicht der Spreizvorrichtung und Fig. 4 eine Explosionszeichnung des Ausführungsbeispiels. 



   Der in Fig. 1 dargestellte Hauptrahmen 1 dient als Tragrahmen, an dem alle weiteren beweglichen Komponenten 4,5, 6 gelagert sind und weist selbst keine bewegten Teile auf. Direkt mit dem Hauptrahmen 1 fix verbunden ist die ortsfeste Auflagefläche 2, auf der das Drahtgeflecht 3 aufliegt. 



  Die Fixiereinrichtung 4 ist mit dem Hauptrahmen 1 schwenkbar verbunden (Drehachse f), wobei die Schwenkbewegung beispielsweise über pneumatische Zylinder (nicht dargestellt) bewerkstelligt werden kann. Die vordere Oberseite der Fixiereinrichtung 4 ist mit beispielsweise quaderförmigen Zwischenblechen 6 versehen, die in die Maschen des Drahtgeflechtes 3 eingreifen und dieses somit in seiner Lage fixieren. Die Einflechteinrichtung 5a, die beispielsweise als Einflechtwippe ausgeformt sein kann, ist über die Drehachse e mit dem Hauptrahmen 1 höhenverstellbar verbunden. Diese Einflechtwippe 5a kann beispielsweise pneumatisch betätigt werden und weist auf ihrer Oberseite eine der   Gitterteilung   entsprechend ausgebildete Kammleiste 7 auf. 



   Die Spreizvorrichtung 5b dient zum gegeneinander Aufspreizen benachbart liegender Drahtstäbe 3', um auf diese Weise das Einschieben eines zu den aufgebogenen Gitterstäben im rechten Winkel liegenden Stabes   3'zu   ermöglichen. Die Spreizvorrichtung 5b besteht aus zwei korrespondierenden, in einer Arbeitsebene liegenden und vertikal beweglich gelagerten Trägern 8,8', die an ihrer jeweils dem korrespondierenden Träger zugewandten Seite mehrere annähernd in Diagonalmaschenweite d angeordnete Zinken 9, 9'aufweisen. Die Spreizvorrichtung 5b kann ebenfalls über pneumatische Zylinder gehoben und gesenkt werden, wobei die Aufhängung zum Hauptrahmen 1 über Parallelschwingen (nicht dargestellt) ausgeführt werden kann. 



   Die Vorschubeinrichtung 10 transportiert zwischen den Einwebtakten das Drahtgeflecht 3 um eine Diagonalmaschenweite d in Vorschubrichtung v weiter. Die Vorschubeinrichtung 10 umfasst eine beispielsweise aus Kunststoff hergestellte Platte 11, an deren Unterseite vertikal axial frei bewegliche Stifte 12 angeordnet sind, die beim Absenken der Platte 11 in die Maschen des Drahtgeflechts 3 eingreifen, während sie im Bereich von   Einzelstäben     3'nach   oben gedrückt werden. 



  Die Platte 11 wird beispielsweise pneumatisch gesenkt, um eine Diagonalmaschenweite d vorgeschoben, abgehoben und wieder in Ausgangsstellung gebracht. Um diese Bewegung zu ermöglichen, kann die Platte 11 über einen Rahmen mit Schwingen am Hauptrahmen 1 angelenkt sein. 



   Fig. 2 zeigt das Drahtgeflecht 3, das aus im wesentlichen diagonal verlegten Einzelstäben 3' besteht. Die Einzelstäbe 3'werden unter dem Winkel a, vorzugsweise   45 ,   zur Längsmittelfeldachse a der ortsfesten Auflagefläche 2 in das Drahtgeflecht 3 eingebracht. Nach jedem Arbeitstakt 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 wird das Drahtgeflecht 3 in Vorschubrichtung v um die Diagonalmaschenweite d vorgeschoben. 



   Gespreizt werden die parallelen Scharen der   Einzelstäbe 3'mittels   der in Fig. 3 dargestellten Spreizvorrichtung 5b. Diese besteht aus den beiden korrespondierenden Trägern 8,8', die in einer Arbeitsebene liegend angeordnet sind und an ihrer jeweils dem anderen Träger zugeordneten Seite mehrere in Diagonalmaschenweite d und zum Träger 8, 8'vertikal angeordnete Zinken 9,9' aufweisen. Die Zinken 9,   9'sind   an ihrem freien Ende derart ausgebildet, dass sie die Einzelstäbe 3' zumindest teilweise umgreifen. Wenn diese Ausformung im gezeigten Ausführungsbeispiel auch Vförmig erfolgt, sind durchaus andere Formen, mit denen ein Umgreifen der Gitterstäbe   3'möglich   ist, denkbar. Beispielsweise können die freien Enden der Zinken 9,   9'auch halbzylinderförmig   ausgebildet sein. 



   Fig. 4 zeigt die räumliche Anordnung des Ausführungsbeispiels. Vor der ortsfesten Auflagefläche 2 sind im rechten Winkel zueinander rechts und links jeweils zwei Kammleisten 7 von im übrigen nicht dargestellten Einflechteinrichtungen 5a angeordnet. Unmittelbar davor, also weiter entfernt von der ortsfesten Auflagefläche 2 als die Einflechteinrichtung 5a, sind in einer Arbeitsebene und vertikal bewegbar zwei korrespondierende Träger 8,   8'mit   Zinken 9, 9' angeordnet. Zwischen der Einflechteinrichtung 5a und der ortsfesten Auflagefläche 2 befindet sich ebenfalls beweglich gelagert die Fixiereinrichtung 4, die an ihrer Oberseite quaderförmige Zwischenblech 6 aufweist, die in die Maschen des Gittergeflechts eingreifen und dieses fixieren.

   Oberhalb der ortsfesten   Auflagefläche   2 ist die Kunststoffplatte 11 der Vorschubeinrichtung 10 angeordnet. 



  Diese Platte 11 weist an ihrer Unterseite vertikal angeordnete und axial frei bewegliche Stifte 12 auf, die beim Absenken der Platte 11 in Richtung der ortsfesten Auflagefläche 2 in die Maschen des Gittergeflechts 3 eingreifen, während sie im Bereich von Drahtstäben   3'nach   oben gedrückt werden. 



   Der Ablauf des erfindungsgemässen Verfahrens stellt sich nun wie folgt dar : Die rechte Spreizeinrichtung, bestehend aus den beiden korrespondierenden Trägern 8,8', spreizt die Scharen parallel verlaufender Einzelstäbe abwechselnd nach oben und unten, sodass ein Einzelstab 3' parallel zur zweiten Schar von Einzelstäben eingelegt werden kann. Nachdem der Einzelstab 3' eingelegt worden ist, wird er mittels der Kammleiste 7 der Einflechteinrichtung 5a auf Maschenweite eingeschoben. Danach wird die Spreizvorrichtung 5b geöffnet und das Einflechtelement 5a zurückgeschwenkt. Der gleiche Ablauf wiederholt sich auf der linken Seite.

   Um die Vorschubbewegung des Drahtgeflechtes 3 zu ermöglichen, werden die Fixiereinrichtung 4 und die Einflechteinrichtung 5a abgesenkt, worauf die Platte 11 der Vorschubeinrichtung 10 mit dem Drahtgeflecht in Eingriff gebracht wird und in weiterer Folge das Drahtgeflecht in Vorschubrichtung v weitertransportiert. Dann wird die Fixiereinrichtung 4 wieder hochgeschwenkt und fixiert somit das Drahtgeflecht 3 in seiner neuen Lage. Gleichzeitig fährt die Vorschubeinrichtung 10 in ihre Ausgangslage zurück. Auch die Einflechteinrichtung wird wieder in die Eingriffslage gehoben. Wegen der synchronen Bewegung der Teile 4 und 5a können diese an einem gemeinsamen, am Hauptrahmen 1 gelagerten Arbeitsrahmen angeordnet sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Weben von diagonal gelegtem Drahtgeflecht umfassend einen Haupt- rahmen mit einer ortsfesten Auflagefläche für das Drahtgeflecht, wobei die Einzelstäbe vorzugsweise unter 45  zur Längsmittelachse der ortsfesten Auflagefläche eingebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Webvorrichtung eine Fixiereinrichtung (4) für das Drahtgeflecht (3) und wenigstens eine Spreizeinrichtung (5b), die zum abwechselnden
Verbiegen der freien Enden benachbart liegender Gitterstäbe (3') nach oben und unten ausgebildet ist, umfasst.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizvorrichtung (5b) wenigstens zwei korrespondierende, in einer Arbeitsebene liegende und vertikal beweglich gelagerte Träger (8,8') umfasst, die an ihrer jeweils dem korrespondierenden Träger zuge- wandten Seite mehrere annähernd in Diagonalmaschenweite angeordnete Zinken (9,9') aufweisen, wobei die Zinken (9,9') an ihrem freien Ende zum zumindest teilweise Umgrei- fen der Gitterstäbe (3') ausgebildet sind. <Desc/Clms Page number 4> 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (9,9') zweier kor- respondierender Träger (8,8') in Schliessstellung reissverschlussähnlich ineinander greifen.
    (Fig. 3a) 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiereinrichtung (4) auf ihrer dem Drahtgeflecht zugewandten Seite Vorsprünge (6), die zum Eingriff in die Ma- schen des Drahtgeflechtes (3) ausgebildet sind, aufweist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (6) aus Metall hergestellt sind.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (6) aus Kunst- stoff, beispielsweise Hart-PVC, hergestellt sind.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixier- einrichtung (4) mit dem Hauptrahmen (1) schwenkbar, vorzugsweise um eine zur Ebene der Auflagefläche (2) parallele Drehachse (f), verbunden ist, um wahlweise die Fixierung des Drahtgeflechtes (3) relativ zur Auflagefläche aufzuheben.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkung der Fixier- einrichtung (4) über pneumatische Zylinder erfolgt.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrich- tung zum Einflechten der Einzelstäbe (3') in das Drahtgeflecht (3) wenigstens eine Ein- flechteinrichtung (5a), vorzugsweise in Form einer Einflechtwippe umfasst.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einflechteinrichtung (5a) an ihrer Oberseite eine der Gitterteilung entsprechend ausgebildete Kammleiste (7) auf- weist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einflechteinrich- tung (5a) im wesentlichen parallel zu den einzuflechtenden Stäben (3') schwenkbar ist.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkung der Ein- flechteinrichtung (5a) pneumatisch erfolgt.
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrich- tung eine Vorschubeinrichtung (10) zum Transportieren des Drahtgeflechtes (3) umfasst.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubeinrichtung (10) eine Platte (11) umfasst, die am Hauptrahmen (1) bewegbar, beispielsweise über pneuma- tische Zylinder, angeordnet ist.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Drahtgeflecht (3) zugeordneten Seite der Platte (11) vertikal mehrere axial bewegbare Stifte (12) angeordnet sind.
    16. Verfahren zur Herstellung von diagonal-gelegtem Drahtgeflecht aus zwei wenigstens un- gefähr rechtwinkelig zueinander verlaufenden parallelen Scharen von abgelängten Einzel- stäben, wobei die freien Enden einer Schar abwechselnd nach oben und unten gebogen und nach jedem Verbiegen der Stäbe ein weiterer Stab der anderen Schar eingeschoben wird, insbesondere unter Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Drahtgeflecht (3) zwischen jedem Verbiegen der Stäbe (3') um ein entsprechendes Mass (d) in diagonaler Richtung vorgeschoben wird.
    17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Drahtgeflecht (3) mittels einer Platte (11) in Vorschubrichtung (v) transportiert wird, wobei an der dem Drahtgeflecht (3) zugeordneten Seite der Platte (11) vertikal mehrere axial bewegbare Stifte (12) ange- ordnet sind und die Platte (11) in einem ersten Schritt gesenkt, dann um eine Diagonalma- schenweite (d) vorgeschoben und letztlich wieder in Ausgangsstellung gebracht wird.
AT15622001A 2001-10-03 2001-10-03 Vorrichtung zum weben von diagonal gelegtem drahtgeflecht AT411438B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT15622001A AT411438B (de) 2001-10-03 2001-10-03 Vorrichtung zum weben von diagonal gelegtem drahtgeflecht

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT15622001A AT411438B (de) 2001-10-03 2001-10-03 Vorrichtung zum weben von diagonal gelegtem drahtgeflecht

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA15622001A ATA15622001A (de) 2003-06-15
AT411438B true AT411438B (de) 2004-01-26

Family

ID=3688356

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT15622001A AT411438B (de) 2001-10-03 2001-10-03 Vorrichtung zum weben von diagonal gelegtem drahtgeflecht

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT411438B (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2025155271A1 (en) * 2024-01-18 2025-07-24 Acik Kadir Improvement in grass fence knitting machine

Also Published As

Publication number Publication date
ATA15622001A (de) 2003-06-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102019130534A1 (de) Vorrichtung zum Umformen eines in einem Statorkern angeordneten Leiterstücks sowie ein entsprechendes Verfahren
DE1552137C3 (de) Verfahren zum Herstellen von geschweißten Drahtgittern und Gitterschweißmaschine zum Durchführen dieses Verfahrens
DE2720212C3 (de) Bewehrungsmatte für den Stahlbetonbau
DE2201852C3 (de) Federkern aus einem rechteckigen Rahmen und sich kreuzenden Quer- und Längsfedern
AT411438B (de) Vorrichtung zum weben von diagonal gelegtem drahtgeflecht
DE2014484A1 (de) Maschendrahtnetz
CH708140A2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung einer Feder.
AT507130B1 (de) Verfahren zur maschinellen herstellung einer bewehrungsmatte
AT406454B (de) Vorrichtung zum abbinden von mehreren, im wesentlichen übereinanderliegenden gegenständen
EP0407545A1 (de) Vorrichtung zum beschicken einer gitterschweissmaschine mit längselementen.
WO1996011163A1 (de) Vorrichtung zur herstellung eines taschenfederkernes
DE2250541A1 (de) Knotengitter nach art eines kunstschmiede-eisengitters aus metallprofilstaeben rechteckigen querschnitts
DE2917808C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Brotrösterheizelements
DE29906890U1 (de) Zange
CH632957A5 (de) Verfahren und einrichtung zum herstellen einer einstueckigen bindevorrichtung mit aufhaengeorgan eines blaetterpacks.
DE2301696A1 (de) Verfahren zum herstellen einer dreidimensionalen struktur auf der basis von faeden oder draehten, und vorrichtung zur durchfuehrung eines solchen verfahrens
DE150336C (de)
DE715597C (de) Spaltsieb oder -rost aus durch Schweissung in ihrer Lage zueinander gesicherten Profilstaeben oder Draehten
DE1928764A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von Metallbaendern,insbesondere zur Herstellung von elektrischen Widerstaenden
DE2708695C2 (de) Kastenfedermatratze mit Sprungfedern
EP3691808B1 (de) Verfahren zum ausbreiten und formatieren von profiliertem metallischem bandmaterial zu einer netzartigen mattenstruktur und vorrichtung zur durchführung des verfahrens
DE202010005269U1 (de) Tisch
DE10344099B4 (de) Stapel von Abtropfhorden, um Produkte zu tragen, insbesondere Käse während eines Vorgangs des Salzens in Salzlake, und spezielle Abtropfhorde für einen solchen Stapel
DE500218C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Koerben u. dgl.
DE2414530A1 (de) Verfahren und anlage zum herstellen von gitterartigen flaechenbewehrungen

Legal Events

Date Code Title Description
MM01 Lapse because of not paying annual fees

Effective date: 20190615