AT411812B - Schuhsohle mit ausfahrbaren spikes - Google Patents

Schuhsohle mit ausfahrbaren spikes Download PDF

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AT411812B
AT411812B AT8032001A AT8032001A AT411812B AT 411812 B AT411812 B AT 411812B AT 8032001 A AT8032001 A AT 8032001A AT 8032001 A AT8032001 A AT 8032001A AT 411812 B AT411812 B AT 411812B
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Christian Scherer
Angelika Humml
Karlheinz Summer
Bernhard Duelli
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Bernhard Duelli
Karlheinz Summer
Christian Scherer
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C15/00Non-skid devices or attachments
    • A43C15/14Non-skid devices or attachments with outwardly-movable spikes

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Schuhsohle mit ausfahrbaren Spikes, die von einem in der Schuh- sohle angeordneten Träger getragen sind und deren freie Enden im ausgefahrenen Zustand der Spikes durch Öffnungen in der Schuhsohle über die Unterseite der Schuhsohle vorragen, wobei ein jeweiliger Spike über eine Mutter und einen am Spike vorgesehenen in ein Gehäuse ragenden Gewindeschaft, die gegeneinander verdrehbar sind, aus- und einfahrbar ist. 



   An Schuhsohlen vorgesehene Spikes dienen zur Verhinderung eines Abrutschens bei einem rutschigen Untergrund. Spikes werden im Zusammenhang mit unterschiedlichen Arten von Schu- hen verwendet, beispielsweise Sportschuhen wie unter anderem Bergschuhen und Golfschuhen, und Strassenschuhen, hier insbesondere zur Erhöhung der Sicherheit im Winter. 



   Da Schuhe mit Spikes im Falle eines harten Untergrundes wie Asphalt nicht benutzbar sind, wurden bereits Platten bzw. Untersohlen mit daran angebrachten Spikes vorgeschlagen, die im Falle eines rutschigen Untergrundes am Schuh anschnallbar oder auf andere Weise befestigbar sind. Nachteilig ist hierbei insbesondere der Aufwand des Anbringens und Abnehmens der Spike- platten an den Schuhen, insbesondere bei wechselnden Untergrundverhältnissen. 



   Es wurde daher bereits eine Schuhsohle mit ausfahrbaren Spikes vorgeschlagen. Die Spikes sind dabei an einem Träger in achsialer Richtung verschiebbar gelagert. Eine oberhalb des Trä- gers angeordnete, in Richtung senkrecht zur achsialen Richtung der Spikes, das heisst in Richtung der Ebene der Schuhsohle verschiebbar gelagerte Betätigungsplatte weist Ausnehmungen zur Aufnahme der Spikes in der zurückgezogenen Position auf. Diese Ausnehmungen werden von Schrägflächen begrenzt, die mit den rückseitigen Enden der Spikes zusammenwirken und die Spikes bei einer Verschiebung der Betätigungsplatte in die ausgefahrene Position verfahren. Eine solche aus der GB 2 198 625 A bekannte Schuhsohle weist eine relativ grosse Bauhöhe und einen komplizierten Aufbau auf.

   Ausserdem ist hier die Gefahr eines Verkantens der ausgefahrenen Spikes, auf die erhebliche Kräfte wirken, gegenüber den Längsführungen gegeben. 



   Aus der US-PS 5,815,951 ist eine weitere Schuhsohle mit ausfahrbaren Spikes bekannt ge- worden. Hier ist unterhalb des Trägers für die Spikes ein aufpumpbares Kissen vorgesehen. Wird dieses aufgepumpt, so vergrössert sich der Abstand zwischen dem Träger und der vom aufpump- baren Kissen abgestützten Untersohle, so dass die Spikes in die zurückgezogene Position verfah- ren werden. Die Untersohle weist bei dieser Konstruktion eine nur geringe Stabilität, insbesondere gegenüber einer seitlichen Verschiebung auf. 



   Aus der FR 2 788 414 A1 ist es bekannt, aus einer Schuhsohle Spikes mittels eines Gewindes und einer Mutter auszufahren. Zum Ein- und Ausfahren der Spikes ist hier ein Motor oder eine manuell betätigbare Welle vorgesehen. Dieser Motor bzw. diese Welle wirkt über ein Getriebe mit einer Schnecke oder einem Ritzel als Übertragungsglied auf die beiden im Absatzbereich des Schuhs angeordneten Spikes. Bei der motorbetriebenen Variante ist ein Schalter für den Motor über einen Seilzug mittels eines im Bereich der Rückseite des Schuhs angeordneten Schwenkteils betätigbar. Durch das in dieser Schrift gelehrte Getriebe zum Antrieb der Spikes können diese in praktischen Ausführungsformen lediglich in einem engbegrenzten Bereich der Schuhsohle, hier im Absatzbereich vorgesehen sein. 



   Bei der aus der EP 1 021 968 A1 bekannten Einrichtung ist lediglich ein einzelner ringförmiger Spike aus der Schuhsohle ausfahrbar bzw. in diese einfahrbar. Eine über einem mit einem Aussen- gewinde versehenen Spikering angeordnete Mutter ist an der Aussenseite des Absatzes zugänglich und durch Verdrehen dieser Mutter wird der Spikering ein- und ausgefahren. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schuhsohle der eingangs genannten Art bereitzustellen, durch die die Nachteile der vorbekannten Konstruktionen mit ausfahrbaren Spikes überwunden werden und die einen zuverlässig arbeitenden und langlebigen Aufbau aufweist. Erfindungsgemäss gelingt dies durch eine Schuhsohle mit den Merkmalen des Anspruchs 1. 



   Mittels des Betätigungsgliedes, das bevorzugterweise als verschwenkbar gelagerter Hebel ausgebildet ist, dessen freies Ende durch eine Öffnung in der Schuhsohle tritt, können die Spikes sehr rasch und einfach aus- bzw. eingefahren werden, je nach den Erfordernissen des Untergrun- des und den Wünschen des Benutzers. Auch stufenlose Einstellungen von unterschiedlich weit ausgefahrenen Stellungen der Spikes sind möglich. 



   Unter Spikes werden hier alle Arten von Rutschsicherungsstiften bzw. -stollen verstanden, sei- en diese an ihren freien Enden spitz zulaufend oder abgestumpft ausgebildet. 



   In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Hüllteil ein Zahnriemen und die Muttern sind 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 als Ritzel ausgebildet, mit denen der Zahnriemen in Eingriff steht. Unterschiedliche, anders ausge- bildete Hüllteile und dazu entsprechende Ausbildungen der Muttern sind denkbar und möglich. Die 
Hüllteile können von unterschiedlich ausgebildeten Riemen bzw. Bändern, wie Zahnriemen, Keil- riemen usw., oder Seilen oder Ketten, wie Gliederketten oder Kugelketten, ausgebildet sein. 



   Zur Abdichtung des Antriebsmechanismus ist bevorzugterweise eine elastische Membranhülle für jeden Spike vorgesehen, deren eines Ende mit dem Gehäuse verbunden ist und deren anderes 
Ende bis auf eine Durchtrittsöffnung für den Schaft des Spikes geschlossen ist und am Schaft des Spikes festgelegt und gegenüber diesem abgedichtet ist. 



   Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand des in der Zeich- nung dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung erläutert. In dieser zeigen: 
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Schuhsohle ;    Fig. 2 und 3 einen Schnitt entlang der Linie AA von Fig. 1 im aus- und eingefahrenen Zustand der   
Spikes ; 
Fig. 4 eine Seitenansicht des Trägers mit den daran angebrachten Spikes; Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie BB von Fig. 4; Fig. 6 eine perspektivische Darstellung einer Spikeeinheit; Fig. 7 einen Längsschnitt entlang der Linie CC von Fig. 6; Fig. 8 einen Querschnitt entlang der Linie DD von Fig. 7 und 
Fig. 9,10 und 11 schematische Darstellungen von Ausführungsvarianten der Betätigungsglieder. 



   Eine in Fig. 1 etwas schematisiert dargestellte erfindungsgemässe Schuhsohle weist mehrere Spikes 1 auf, deren freie Enden 2 im in Fig. 1 dargestellten ausgefahrenen Zustand durch Öffnun- gen 3 in der Schuhsohle über die Unterseite 4 der Schuhsohle vorragen. In Fig. 3 ist die zurückge- zogene Position der Spikes dargestellt. Die Spikes sind hierbei gegenüber der Unterseite 4 einge- zogen, wobei sie einen gewissen Abstand zur Unterseite 4 aufweisen, um die elastische Dämp- fungsfunktion der Sohle nicht zu beeinträchtigen. Prinzipiell wäre es auch denkbar und möglich, obwohl dies als weniger vorteilhaft erscheint, dass die Spikes in der zurückgezogenen Position nur weniger weit über die Unterseite 4 vorragen, aber nicht vollständig ins Innere der Schuhsohle zurückgezogen sind. 



   Die Spikes 1 sind an einem Träger 5 festgelegt. Entlang des Randbereiches des Trägers sind eine Mehrzahl von Spikeeinheiten 6 am Träger befestigt, die jeweils ein Gehäuse 7 umfassen. 



  Beispielsweise können die Gehäuse 7 am Träger 5 angenietet sein. Beim gezeigten Ausführungs- beispiel weist der plattenförmige Träger 5 im vorderen Bereich eine zentrale Öffnung 9 auf, die von einem umlaufenden Rahmenschenkel 8 umgeben wird. In modifizierten Ausführungsformen der Erfindung könnte diese Öffnung 9 auch entfallen und es könnten auch weiter im Inneren des Trä- gers angeordnete Spikeeinheiten vorgesehen sein. 



   Der Träger 5 mit den daran befestigten Spikeeinheiten 6 ist in der Aussensohle 10 eingebettet, die hierzu entsprechende Ausnehmungen 11,12 für den Träger 5 und für die Spikeeinheiten 6 aufweist. Weitere Ausnehmungen sind für den weiter unten zu beschreibenden Antriebsmecha- nismus für die Spikeeinheiten vorgesehen, der unter anderem ein Hüllteil 13 des Hülltriebs und ein Betätigungsglied 14 umfasst. 



   An die Aussensohle 10 können weitere Lagen der Schuhsohle oder das Obermaterial des Schuhs anschliessen. Die Aussensohle 10 kann auch mehrlagig ausgebildet sein. 



   Eine in den Fig. 6 bis 8 dargestellte Spikeeinheit 6 umfasst jeweils ein am Träger 5 befestigtes Gehäuse 7. Im Gehäuse 7 ist eine Mutter 15 drehbar, aber in achsialer Richtung unverschiebbar gelagert. Die achsiale Unverschiebbarkeit wird einerseits durch einen nach innen ragenden ring- förmigen Ansatz 16 des Gehäuses 7, andererseits durch den Träger 5 bewirkt, an dem das Ge- häuse befestigt ist und an dem eine obere Seitenfläche der Mutter 15 anliegt. Ein Bund 17 am oberen Ende der Mutter ragt weiters durch ein Öffnung im Träger 5, deren Rand neben dem Ge- häuse 7 eine weitere radiale Führung für die Mutter 15 bildet. 



   Die Mutter 15 nimmt einen Gewindeschaft 18 auf, mit dem der Spike 1 versehen ist. Der Ge- windeschaft 18 ist dabei bevorzugterweise einteilig mit dem vorderen Endbereich des Spikes 1 ausgebildet. Denkbar und möglich wäre auch eine mehrteilige Ausbildung. Das Aussengewinde am Schaft 18 kann beispielsweise bis zu einem nach aussen vorstehenden ringförmigen Bund 19 ragen, der den mit dem Aussengewinde versehenen Bereich des Spikes 1 von einem Schaft 20 des Spikes ohne ein solches Aussengewinde abgrenzt. Der Schaft 20 geht in einen konisch sich verjün- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 genden Abschnitt 21 über, der das freie Ende 2 des Spikes bildet. 



   Wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, weist der Schaft 18 einen durch Abflachungen 22 gebildeten profi- lierten Querschnitt auf. Dieser profilierte Querschnitt entspricht dem Querschnittsprofil einer Durch- trittsöffnung 23 im Gehäuse 7, wodurch eine Verdrehsicherung für den Spike bewerkstelligt wird. 



   Bei einer Verdrehung der Mutter 15 verschiebt sich der Spike 1 achsial und ist auf diese Weise zwischen seiner ausgefahrenen und eingefahrenen Position verstellbar. Zur Abdichtung der An- triebsmechanik des Spikes ist eine flexible Membranhülle 24 vorgesehen, deren eines Ende mit dem Gehäuse 7 verbunden ist und deren anderes Ende bis auf eine Durchtrittsöffnung 25 für den Schaft 20 des Spikes 1 geschlossen ist und am Schaft 20 bzw. dessen Bund 19 festgelegt und gegenüber dem Schaft 20 abgedichtet ist. 



   Die Muttern 15 der einzelnen Spikeeinheiten 6 sind nach Art eines Hülltriebs gemeinsam antreibbar, wozu ein über die einzelnen Muttern verlaufendes und diese gemeinsam antreibendes Hüllteil 13 vorgesehen ist, das im gezeigten Ausführungsbeispiel als Zahnriemen ausgebildet ist. 



  Die mit dem Hüllteil in Eingriff stehenden Mantelflächen der Muttern 15 sind daher in Form eines Zahnrades bzw. Ritzels ausgebildet. Das Gehäuse 7 einer jeweiligen Spikeeinheit weist einen die Mutter 15 teilringförmig umgebenden Abschnitt 26 auf, an dem beidseitig gegensinnig gekrümmte Flügel 27 anschliessen, die zur Führung des Hüllteils 13 vorgesehen sind und zu diesem Zweck weiters eine nutförmige Vertiefung 28 aufweisen, deren Boden eine Gleitfläche für die von den Muttern 15 abgewandte Aussenfläche des Hüllteils 13 bildet. 



   Zum Betätigen des Hüllteils 13 und damit der Spikes 1 ist das Betätigungsglied 14 vorgesehen, das im gezeigten Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 6 von einem am Träger 5 um eine parallel zur Achse der Spikes liegende Achse 29 verschwenkbar gelagerter Hebel gebildet wird. 



  Dessen freies Ende tritt durch eine schlitzförmige Öffnung 30 im Fersenbereich der Schuhsohle. 



  Beidseitig dieser Öffnung sind elastische Dichtlippen 31,32 vorgesehen, so dass die Öffnung zu beiden Seiten des jeweiligen Durchtritts des als Hebel ausgebildeten Betätigungsglieds von diesen Dichtlippen 31, 32 verschlossen wird und ein Eintritt von Schmutz verhindert wird. 



   Das als Hebel ausgebildete Betätigungsglied 14 greift an einem um die Achse 29 drehbar ge- lagerten Antriebsglied 33 für das Hüllteil 13 an, an welchem das Hüllteil 13 befestigt ist. Dieses Antriebsglied 33 weist eine bereichsweise zylinderförmige Mantelfläche 34 auf. Diese wird von zwei Armen 35,36 des Antriebsgliedes 33 gebildet, an deren freien Enden die freien Enden des offen ausgebildeten Hüllteils 13 festgelegt sind. Die Arme 35,36 sind flexibel ausgebildet und werden von einer Zugfeder 37 beaufschlagt, wodurch eine Spanneinrichtung für das Hüllteil 13 bereitgestellt wird. Wenn die Arme 36 selbst federelastisch ausgebildet sind und eine genügend grosse Federkraft aufbringen können, kann die Zugfeder 37 auch entfallen, wobei die Enden des Hüllteils an den Armen 35,36 im vorgespannten Zustand dieser Arme befestigt werden. 



   Durch eine Verschwenkung des als Hebel ausgebildeten Betätigungsgliedes 14 in einem Be- reich von beispielsweise 80  kann eine Hubbewegung der Spikes 1 beispielsweise im Bereich von 5mm bereitgestellt werden. 



   Unterschiedliche Modifikationen des in den Fig. 1 bis 8 dargestellten Ausführungsbeispiels sind denkbar und möglich ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise könnte das Hüllteil 13 auch direkt am als verschwenkbaren Hebel ausgebildeten Betätigungsglied 14 befestigt sein, wie dies in Fig. 9 dargestellt ist. Es könnte hierbei eine separate Spanneinrichtung für das Hüllteil 13 vorgesehen sein, beispielsweise in Form eines an einem verschwenkbaren Arm 38 drehbar gelagerten und von einer Feder 39 beaufschlagten Rad 40, um welches das Hüllteil 13 geführt ist.

   Als Spanneinrichtung könnte auch in besonders einfacher Weise eine Feder zwischen zwei längsseitig des Schuhs gegenüberliegenden Abschnitten des Hüllteils 13 gespannt sein, wobei die Angriffspunkte der Feder in allen Stellungen des Betätigungsgliedes 14 weit genug von den Spikeeinheiten 6 liegen müssen. 



   Eine weitere Form des Betätigungs- und Antriebsgliedes 14,33 ist in Fig. 10 schematisch dar- gestellt. Wiederum sind flexible Arme 35,36 vorgesehen, an denen die freien Enden des Hüllteils 13 befestigt sind und die federelastisch gegeneinander beaufschlagt sind, wobei die Arme 35,36 hier aber nicht teilkreisförmig ausgebildet sind. 



   Anstelle eines verschwenkbar gelagerten Betätigungsgliedes könnten auch ein linear ver- schiebbares Betätigungsglied 14 vorgesehen sein, wie dies in Fig. 11 schematisch dargestellt ist. 



  Das Betätigungsglied 14 ist entlang einer Führungsbahn 41 im Seitenbereich der Schuhsohle 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 linear verschiebbar gelagert und mit dem Hüllteil 13 verbunden. 



   Legende zu den Hinweisziffern: 
 EMI4.1 
 
<tb> 1 <SEP> Spike <SEP> 22 <SEP> Abflachung
<tb> 
<tb> 2 <SEP> Freies <SEP> Ende <SEP> 23 <SEP> Durchtrittsöffnung
<tb> 
<tb> 3 <SEP> Öffnung <SEP> 24 <SEP> Membranhülle
<tb> 
<tb> 4 <SEP> Unterseite <SEP> 25 <SEP> Durchtrittsöffnung
<tb> 
<tb> 5 <SEP> Träger <SEP> 26 <SEP> Abschnitt
<tb> 
<tb> 6 <SEP> Spikeeinheit <SEP> 27 <SEP> Flügel
<tb> 
<tb> 7 <SEP> Gehäuse <SEP> 28 <SEP> Vertiefung
<tb> 8 <SEP> Rahmenschenkel <SEP> 29 <SEP> Achse
<tb> 
<tb> 9 <SEP> Öffnung <SEP> 30 <SEP> Öffnung
<tb> 
<tb> 10 <SEP> Aussensohle <SEP> 31 <SEP> Dichtlippe
<tb> 
<tb> 11 <SEP> Ausnehmung <SEP> 32 <SEP> Dichtlippe
<tb> 
<tb> 
<tb> 12 <SEP> Ausnehmung <SEP> 33 <SEP> Antriebsglied
<tb> 13 <SEP> Hüllteil <SEP> 34 <SEP> Mantelfläche
<tb> 
<tb> 
<tb> 14 <SEP> Betätigungsglied <SEP> 35 <SEP> Arm
<tb> 15 <SEP> Mutter <SEP> 36 <SEP> Arm
<tb> 
<tb> 

  
<tb> 16 <SEP> Ansatz <SEP> 37 <SEP> Zugfeder
<tb> 17 <SEP> Bund <SEP> 38 <SEP> Arm
<tb> 
<tb> 18 <SEP> Gewindeschaft <SEP> 39 <SEP> Feder
<tb> 
<tb> 19 <SEP> Bund <SEP> 40 <SEP> Rad
<tb> 
<tb> 20 <SEP> Schaft <SEP> 41 <SEP> Führungsbahn
<tb> 
<tb> 21 <SEP> Abschnitt
<tb> 
 
PATENTANSPRÜCHE: 1.

   Schuhsohle mit ausfahrbaren Spikes, die von einem in der Schuhsohle angeordneten Trä- ger getragen sind und deren freie Enden im ausgefahrenen Zustand der Spikes durch Öff- nungen in der Schuhsohle über die Unterseite der Schuhsohle vorragen, wobei ein jeweili- ger Spike über eine Mutter und einen am Spike vorgesehenen in ein Gehäuse ragenden 
Gewindeschaft, die gegeneinander verdrehbar sind, aus- und einfahrbar ist, dadurch ge- kennzeichnet, dass die einen jeweiligen Gewindeschaft (18) aufnehmende Mutter (15) drehbar, aber in achsialer Richtung des Spikes unverschiebbar im Gehäuse (7) gelagert ist, wobei eine Verdrehsicherung des Spikes (1) gegenüber dem Gehäuse (7) vorgesehen ist, und dass die Muttern (15) für die Spikes über einen Hülltrieb gemeinsam verdrehbar sind, der ein um die Muttern (15) geführtes Hüllteil (13) in Form eines Riemens,

   eines Seils oder einer Kette aufweist, welches zur Verdrehung der Muttern mittels eines an der Au-   #enseite   der Schuhsohle betätigbaren Betätigungsgliedes (14) verschiebbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Schuhsohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsglied (14) ein am Träger (5) um eine parallel zur Achse der Spikes (1) liegende Achse (29) verschwenk- bar gelagerter Hebel ist, dessen freies Ende durch eine Öffnung (30) in der Schuhsohle tritt.
    3. Schuhsohle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (30) zwischen Dichtlippen (31,32) liegt, die die Öffnung (30) beidseitig des jeweiligen Durchtritts des als Hebel ausgebildeten Betätigungsgliedes (14) verschliessen.
    4. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das als Hebel ausgebildete Betätigungsglied (14) an einem um die Achse (29) drehbar gelagerten Antriebsglied (33) für das Hüllteil (13) angreift, an dem das Hüllteil (13) befestigt ist.
    5. Schuhsohle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsglied (33) eine zumindest bereichsweise zylinderförmige Mantelfläche (34) zur Führung des am Antriebs- glied (33) befestigten Hüllteils (13) aufweist. <Desc/Clms Page number 5>
    6. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Hüll- teil (13) offen ausgebildet ist und die beiden freien Enden des Hüllteils (13) an federelasti- schen oder von einer Zugfeder (37) beaufschlagten Armen (35,36) des Antriebsgliedes (33) befestigt sind, über die das Hüllteil (13) unter einer Zugspannung steht.
    7. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ver- drehsicherung des Spikes (1) gegenüber dem Gehäuse (7) ein Schaft (18) des Spikes (1) im Bereich einer Durchtrittsöffnung (23) durch das Gehäuse (7) profiliert ausgebildet ist und die Durchtrittsöffnung (23) im Gehäuse ein entsprechendes Querschnittsprofil auf- weist.
    8. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine flexible Membranhülle (24) vorgesehen ist, deren eines Ende mit dem Gehäuse (7) verbunden ist und deren anderes Ende bis auf eine Durchtrittsöffnung (25) für den Schaft (20) des Spi- kes (1) geschlossen ist und am Schaft des Spikes festgelegt und gegenüber diesem abge- dichtet ist.
    9. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäu- se (7) einen die Mutter teilringförmig umgebenden Abschnitt (26) aufweist, an dem auf bei- den Seiten Flügel (27) anschliessen, die gegensinnig gekrümmt zum teilringförmigen Ab- schnitt (26) sind und die zur Führung des Hüllteils (13) vorgesehen sind.
    10. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Hüllteil (13) ein Zahnriemen ist und die Muttern (15) als Ritzel ausgebildet sind.
    11. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Spikes (1 ) entlang des Randbereiches des Trägers (5) angeordnet sind.
    12. Schuhsohle nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (5) im vorderen Bereich eine zentrale Öffnung (9) aufweist, die von einem Rahmenschenkel (8) umgeben wird.
    13. Schuh mit einer Schuhsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 12.
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