<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung betrifft eine Markise, insbesondere an der Aussenseite von Glasflächen angeord- nete Markise, mit einem Tuch, das mit seinem hinteren Randbereich an einer Wickelwelle und mit seinem vorderen Ende an einer Zugstange angebracht ist, die auf wenigstens einem Laufwagen aufgenommen ist, der auf einer in Ausfallrichtung des Tuchs verlaufenden Führungsschiene ver- fahrbar gelagert ist, wobei die Wickelwelle in einem zugeordneten Kasten aufgenommen ist.
Eine Markise mit einer offen angeordneten Wickelwelle ist aus der DE 197 17 654 C2 bekannt.
Die auf der Wickelwelle aufgenommene Tuchwicklung ist daher der Witterung ausgesetzt, was unerwünscht ist. Zur Frage der Lagerung der Wickelwelle enthält die genannte DE 197 17 654 C2 keine näheren Angaben. In der Praxis finden hierzu Lagerschalen Verwendung, die jeweils mit einem Steckzapfen versehen sind, der zum Eingriff mit einer zugeordneten Tragschiene bringbar ist, bei der es sich um eine im Bereich eines seitlichen Rands der vom Tuch überdeckbaren Fläche angeordnete Führungsschienen handeln kann. Nachteilig dabei ist, dass die Position der Füh- rungsschienen genau auf die Position der Lagerschalen abgestimmt sein muss und dass bereits bei leichten Abweichungen Montageschwierigkeiten auftreten können.
Die DE 29 16 496 A1 zeigt weiters eine nicht gattungsgemässe Gelenkarmmarkise, bei der die am vorderen Ende des Markisentuchs angreifende Zugstange von in der Mitte abknickbaren Ge- lenkarmen getragen wird. Die Zugstange aufnehmende Laufwagen, die auf Führungsschienen verfahrbar sind, sind nicht vorgesehen. Die aus der genannten DE 29 16 496 A1 entnehmbare Anordnung enthält zwar einen der Wickelwelle zugeordneten Kasten. Zur gebäudeseitigen Festle- gung dieses Kastens ist eine am Gebäude festlegbare Montageschiene vorgesehen, an der Trag- profile, die mit Lagerböcken für die Gelenkarme versehen sind, einhängbar sind, an denen ihrer- seits der Kasten einhängbar ist, der durch ein Druckstück und an der Montageschiene angestützte Schrauben hiermit in Eingriff gehalten wird, wie auch die Tragprofile hierdurch im Eingriff mit der Montageschiene gehalten werden.
Die Tragprofile, die einen Haltefuss bilden, sind hier lösbar mit dem Kasten verbunden und nicht an diesem vorgesehen. Es ist auch keine mit den Tragprofilen zum Eingriff bringbare, zwei gegeneinander bewegbare Klemmbacken aufweisende Klemmeinrich- tung vorgesehen.
Die DE 37 08 155 A1 zeigt ebenfalls eine gattungfremde Gelenkarmmarkise. Auch die aus der DE 37 08 155 A1 entnehmbare Anordnung enthält einen Kasten für die Wickelwelle. Zu der Frage, wie der Kasten am Gebäude gehalten werden soll, enthält diese Schrift jedoch keine Aussage. Es ist lediglich zu vermuten, dass der Kasten über die erwähnten Seitenteile an einer am Gebäude befestigten Tragschiene aufgenommen wird.
Die EP 0 500 030 A1 zeigt ebenfalls eine nicht gattungsgemässe Gelenkarmmarkise. Die be- schriebene Anordnung enthält einen der Wickelwelle zugeordneten Kasten, der in dieser Schrift als Hülse bezeichnet wird. Diese ist in zwei sie teilweise umgreifenden Konsolbügeln aufgenommen, die ihrerseits in eine gebäudeseitig befestigte Konsolplatte eingehängt und hiermit durch Schrau- ben verklemmt ist. Der hier vorgesehene Kasten besitzt keinen Haltefuss. Die hiermit vergleichba- ren Konsolbügel sind nicht am Kasten vorgesehen, sondern hieran angebracht. Die Einrichtung zur Halterung der Konsolbügel an der Konsolplatte enthält keine gegeneinander bewegbare Klemmba- cken und ist nicht am kastenseitigen Ende einer jeweils zugeordneten Führungsschiene angebracht.
Eine Markise der eingangs genannten Art ist aus der DE 299 16 768 U1 bekannt. Bei dieser bekannten Anordnung ist ein über die Markisenbreite durchgehendes Tragrohr vorgesehen, das quer zu den Führungsschienen verläuft und an diesen unmittelmittelbar festgelegt ist. Das genann- te Tragrohr dient gleichzeitig zur Halterung seitlicher Lagerwangen, auf denen die dem Markisen- tuch zugeordnete Wickelwelle gelagert ist. Auf dem genannten Tragrohr ist ferner eine die Wickel- welle untergreifende Halbschale aufgenommen, an der eine die Wickelwelle übergreifende Abde- ckung anbringbar ist. Das Tragrohr dient hierbei offenbar als Montageplattform, an der die Füh- rungsschienen, die Lagerwangen und die Halbschale unabhängig voneinander angebracht sind.
Die Art der Verbindung der Führungsschienen mit dem Tragrohr bleibt in der genannten Veröffent- lichung aber offen. Nachteilig an der bekannten Anordnung ist nicht nur, dass das über die ganze Markisenbreite durchgehende Tragrohr benötigt wird, sondern auch, dass in Folge der voneinander unabhängigen Anbringung der Führungsschienen, der Lagerwangen und der unteren Halbschale an diesem Tragrohr eine sehr umständliche und wenig montagefreundliche Anordnung in Kauf genommen werden muss.
<Desc/Clms Page number 2>
Hiervon ausgehend ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Markise zu schaffen, die nicht nur eine der Wickelwelle zugeordnete Einhausung aufweist, sondern bei der auch eine hohe Montagefreundlichkeit gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Kasten zumindest im Bereich jeder Führungsschiene mit einem zumindest über einen Teil seiner Länge sich erstreckenden Haltefuss versehen ist, der bei montierter Markise mit einer am kastenseitigen Ende einer jeweils zugeordneten Führungsschiene angebrachten, zwei gegeneinander bewegbare Klemmbacken aufweisenden Klemmeinrichtung im Eingriff ist.
Diese Massnahmen bieten in vorteilhafter Weise die Möglichkeit, dass jede Klemmeinrichtung zusammen mit der zugeordneten Führungsschiene unabhängig vom Kasten montierbar ist und dass der Kasten als komplett vormontierte Baugruppe anschliessend einfach in die Klemmeinrich- tung einsetzbar und in seitlicher Richtung ausrichtbar ist, bevor eine Klemmung erfolgt. Dies er- leichtert in vorteilhafter Weise die bauseitige Montage der erfindungsgemässen Anordnung und gewährleistet auf einfache Weise eine exakte Positionierung des Kastens und damit der Wickelwel- le. Toleranzen in der Position der Führungsschienen lassen sich dabei einfach durch seitliches Verschieben des Kastens ausgleichen. Die Abstützung des Kastens auf dem hieran angebrachten Fuss ergibt in vorteilhafter Weise auch eine hohe Stabilität.
Die Klemmeinrichtung kann eine ver- gleichsweise grosse Breite aufweisen, so dass die erforderlichen Flächenpressungen vergleichs- weise gering bleiben. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Massnahmen ist darin zu sehen, dass die Führungsschienen samt den zugeordneten Klemmeinrichtungen mit Abstand von den seitlichen Randbereichen der vom Tuch überdeckbaren Fläche positioniert sein können, wodurch sich auch bei vergleichsweise grosser Kastenlänge ein Durchhang des Kastens weitestgehend vermeiden lässt. Der Kasten selbst kann dabei einfach mit seitlichen, steckzapfenlosen Lagerde- ckeln versehen sein, die nur der Lagerung der Wickelwelle und nicht der Verbindung des Kastens mit dem Bauwerk dienen, was den Aufbau des Kastens vereinfachen kann.
Mit den erfindungsge- mässen Massnahmen werden somit die eingangs geschilderten Nachteile der gattungsgemässen Anordnung vollständig vermieden und die oben genannte Aufgabe auf höchst einfache und kos- tengünstige Weise gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmässige Fortbildungen der übergeordneten Massnah- men sind in den Unteransprüchen angegeben. So kann der Fuss zweckmässig über die ganze Länge des Kastens durchgehend ausgebildet sein. Dies ergibt höchste Freizügigkeit hinsichtlich der Position der Führungsschienen und damit der hiermit verbundenen Klemmeinrichtungen. Es ist daher eine leichte Anpassung an die Verhältnisse jedes Einzelfalls möglich. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, dass der über die Länge des Kastens durchgehenden Fuss auch die Biegesteifigkeit des Kastens erhöht.
Vorteilhaft kann der Kasten ein selbsttragendes, den Fuss enthaltendes Unterteil aufweisen, an dem ein deckeiförmiges Oberteil anbringbar ist. Hierdurch ergibt sich eine besonders biegesteife Anordnung.
In weiterer Fortbildung der übergeordneten Massnahmen können der Fuss eine nach unten sich verbreiternde, vorzugsweise schwalbenschwanzförmige Querschnittsform und Klemmbacken eine hieran angepasste Querschnittsform aufweisen. Auf diese Weise lässt sich ein zuverlässiger Klemm-Formschluss erreichen, was eine hohe Verbindungssicherheit gewährleistet.
Eine weitere vorteilhafte Massnahme kann darin bestehen, dass die verschiebbar aneinander gelagerten Klemmbacken mittels einer Vorschubeinrichtung entgegen der Kraft einer Rückstellein- richtung in Klemmrichtung verschiebbar sind. Durch die Rückstelleinrichtung werden die Klemmba- cken in vorteilhafter Weise auseinandergedrückt, was das Einsetzen des Fusses erleichtert. Dies gilt insbesondere im Fall einer Neigung der Klemmeinrichtung. Durch die Rückstelleinrichtung kann die Klemmeinrichtung durch hier entgegen der Wirkung der Hangabtriebskräfte in einer geöffneten Stellung gehalten werden.
Vorteilhaft kann die Klemmeinrichtung eine bewegbare Klemmbacke und eine stationäre Klemmbacke aufweisen, die wenigstens einen in einen zugeordneten Kanal der Führungsschiene einsteckbaren Zapfen aufweist. Diese Massnahmen gewährleisten eine einfache und sichere An- bringung der Klemmeinrichtung an der jeweils zugeordneten Führungsschiene.
In weiterer Fortbildung der übergeordneten Massnahmen kann die Zugstange gegenüber jedem Laufwagen seitlich verstellbar angeordnet sein. Auf diese Weise ist es möglich, die Position der
<Desc/Clms Page number 3>
Zugstange in axialer Richtung der Position des seitlich verstellbar angeordneten Kastens anzupas- sen, so dass ein exakter Geradlauf des Tuchs gewährleistet ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmässige Fortbildungen der übergeordneten Massnahmen sind in den restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung näher entnehmbar.
In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Markise mit abgenommenem Lager- deckel,
Figur 2 eine gegenüber Figur 1 vergrösserte Darstellung der Klemmeinrichtung mit aufge- schnittener Betätigungseinrichtung,
Figur 3 eine gegenüber Figur 1 vergrösserte Darstellung der Klemmeinrichtung mit aufge- schnittener Rückstelleinrichtung und
Figur 4 eine perspektivische Ansicht der Klemmeinrichtung.
Hauptanwendungsgebiet der vorliegenden Erfindung ist die Beschattung von Glasdächern von Wintergärten und dergleichen. Die der Figur 1 zugrundeliegende Markise enthält ein Tuch 1, das hier einen rechteckförmigen Zuschnitt aufweist und mit seinem hinteren Randbereich an einer Wickelwelle 2 und mit seinem gegenüberliegenden, vorderen Randbereich an einer wickelwellen- parallelen Zugstange 3 angebracht ist. Hierzu können geeignete Kederanordnungen vorgesehen sein.
Die Wickelwelle 2 ist in einem Kasten 4 angeordnet, dessen kanalartiger Innenraum durch seit- liche, hier nicht gezeigte Lagerdeckel verschliessbar ist, auf denen die Wickelwelle 2 gelagert ist.
Die Zugstange 3 ist auf mehreren, über ihre Länge verteilten Laufwagen 5 abgestützt, die jeweils einen nach oben abstehenden, an der Zugstange 3 lösbar festlegbaren Tragbolzen 6 aufweisen.
Jeder Laufwagen 5 ist auf einer in Ausfallrichtung des Tuchs 1, das heisst rechtwinklig zur Ach- se der Wickelwelle 2 verlaufenden, an einem geeigneten Träger 7 der Dachkonstruktion ange- brachten Führungsschiene 8 verschiebbar gelagert und mittels einer nicht näher gezeigten An- triebseinrichtung in Schienenlängsrichtung hin- und herbewegbar, wie in Figur 1 durch einen ent- sprechenden Bewegungspfeil angedeutet ist. Über der Breite des Dachs, das heisst über der Länge des Kastens 4, sind zweckmässig mehrere Führungsschienen 8 vorgesehen, auf denen jeweils ein Laufwagen 5 aufgenommen ist, so dass die ebenfalls über die Kastenlänge reichende Zugstange 3 über ihrer Länge mehrfach abgestützt ist.
Der Kasten 4 besteht aus einem selbsttragenden, das heisst einen fachwerkartigen Wandquer- schnitt aufweisenden Unterteil 9 und einem hierauf aufgesetzten Oberteil 10, das einwandig aus- gebildet sein kann. Zur Bildung des Unterteils 9 und Oberteils 10 können zweckmässig aus Leicht- metall bestehende Strangprofilabschnitte Verwendung finden. Das Unterteil 9 ist mit einem in den fachwerkartigen Wandquerschnitt integrierten, nach unten abstehenden Fuss 11versehen. Dieser geht hier über die ganze Kastenlänge durch. Es wäre aber auch denkbar, nur im Bereich jeder Führungsschiene einen lediglich über einen Teil der Kastenlänge sich erstreckenden Fuss vorzuse- hen.
Zum Halten des Kastens 4 sind an den oberen Enden der entsprechend der Dachneigung geneigt verlaufenden Führungsschienen 8 Klemmeinrichtungen 12 angebracht, die zwei gegenein- ander bewegbare Klemmbacken 13,14 aufweisen, zwischen die der Fuss 11 einsetzbar ist und die in Klemmeingriff mit dem Fuss 11bringbar sind.
Der Fuss 11 besitzt einen nach unten sich verbreiternden, hier schwalbenschwanzförmigen Querschnitt. Die Klemmbacken 13,14 besitzen eine hieran angepasste, das heisst kongruente Form, so dass sich parallele, gegenseitige Anlageflächen ergeben. Aufgrund der genannten Quer- schnittsform wird eine kraft- und formschlüssige Verbindung zwischen Fuss 11 und Klemmeinrich- tung 12 erreicht. Der Neigungswinkel der einander zugewandten Anlageflächen der Klemmbacken 13, 14 und der zugeordneten, fussseitigen Anlageflächen kann gleich sein. Im dargestellten Beispiel ist die Anlagefläche der der Führungsschiene 8 zugewandten Klemmbacke 13 etwas steiler ange- stellt, als die Anlagefläche der gegenüberliegenden Klemmbacke 14.
Die der Führungsschiene zugewandte Klemmbacke 13 ist mit Steckzapfen 15,16 versehen, die in zugeordnete Kanäle 17,18 der Führungsschiene 8 eingreifen. Die Zapfen 15,16 sind, wie am besten aus Figur 4 erkennbar ist, querschnittsgleich mit dem jeweils zugeordneten Kanal 17 bzw. 18 der Führungsschiene 8. Die Zapfen 15,16 sind, wie die Kanäle 17,18 übereinander angeordnet, wobei der untere Zapfen 15 entsprechend dem Querschnitt des zugeordneten
<Desc/Clms Page number 4>
Kanals 17 wesentlich massiver als der obere Zapfen 16 ist. Der massivere Zapfen 15 wird, wie Figur 1 weiter zeigt, durch seitliche Fixierschrauben 19 gesichert. Die an der zugeordneten Füh- rungsschiene 8 angebrachte, stationäre Klemmbacke 13 kann auch als Anschlag für den zugeord- neten Laufwagen 5 fungieren.
Dieser kann hierzu mit einem in der Figur 1 zugrundeliegenden, rückwärtigen Endstellung an die Klemmbacke 13 anlaufenden Puffer 20 versehen sein.
Die Länge der Klemmbacken 13,14, die ebenfalls durch Profilabschnitte gebildet werden kön- nen, ist grösser als die Querschnittsbreite der Führungsschiene 8, die von der Klemmeinrichtung 12 daher seitlich überragt wird. Die vergleichsweise grosse Länge der Klemmbacken 13, 14 ergibt einen schonenden, sicheren Eingriff mit dem Fuss 11.
Die Klemmbacken 13,14 sind in Klemmrichtung verschiebbar aneinander gelagert. Hierzu sind die Klemmbacken 13,14, wie am besten aus Figuren 2 und 3 erkennbar ist, mit einander übergrei- fenden Führungsleisten 21,22 versehen. Zum Verstellen der Klemmbacken 13,14, das heisst zur Vergrösserung bzw. Verkleinerung des von diesen begrenzten, dem Fuss 11zugeordneten Klemm- spalts, ist eine Vorschubeinrichtung vorgesehen. Diese besteht, wie aus den Figuren 2 und 4 entnehmbar ist, aus zwei parallelen Schrauben 24, die mit ihrem Gewindeschaft in eine jeweils zugeordnete Gewindebohrung der der stationären Klemmbacke gegenüberliegenden, beweglichen Klemmbacke 14 eingreifen und die stationäre Klemmbacke 13 mit einem gewindefreien Abschnitt durchgreifen und mit ihrem Kopf 25 hieran abgestützt sind.
Die Schrauben 24 sind, wie Figur 4 anschaulich zeigt, die Führungsschiene 8 flankierend angeordnet, so dass am Kopf 25 ein Betäti- gungswerkzeug ansetzbar ist. Durch Drehen der Schrauben 24 lässt sich der Abstand der Klemm- backen 13,14 verkleinern bzw. vergrösseren.
Im Bereich zwischen den Schrauben 24 ist, wie den Figuren 3 und 4 entnehmbar ist, eine Rückstelleinrichtung angeordnet. Diese wird im dargestellten Beispiel durch eine von den Schrau- ben 24 flankierte, mit ihren Enden in einander gegenüberliegende Sackbohrungen der Klemmba- cken 13,14 eingreifende Druckfeder 26 gebildet. Durch die die Rückstelleinrichtung bildende Druckfeder 26 werden die Klemmbacken 13,14 stets in voneinander weggerichteter Richtung beaufschlagt, so dass die durch die Schrauben 24 eingestellte Distanz gehalten wird.
Zum Einsetzen des Fusses 11 werden die Klemmbacken 13,14 in die den Figuren 2 und 3 zugrundeliegende Position gebracht, in der der lichte Abstand zwischen den Klemmbacken 13,14 grösser als die grösste Breite des Fusses 11ist. Hierbei kann der Fuss 11in Richtung des in den Figuren 2 und 3 angegebenen Bewegungspfeils in den durch die Klemmbacken 13,14 begrenzten Klemmspalt 23 eingesetzt werden. Anschliessend wird die Klemmbacke 14 durch entsprechende Betätigung der Schrauben 24 an die stationäre Klemmbacke 13 herangeholt, wobei der Fuss 11 formschlüssig erfasst und kraftschlüssig geklemmt wird. Vor Erreichen des engültigen Klemm- schlusses kann der Kasten 4 in axialer Richtung ausgerichtet werden. Dieser ist dementsprechend völlig unabhängig von der Position der Führungsschienen 8 und der hieran angebrachten Klemm- einrichtung 12 in axialer Richtung einstellbar.
Die axiale Einstellung der Zugstange 3 soll mit der axialen Einstellung des Kastens 4 überein- stimmen. Sofern der Kasten 4 seitlich verschoben wird, muss daher auch die Zugstange 3 seitlich verschoben werden. Diese ist dementsprechend lösbar und seitlich verschiebbar an den Tragbol- zen 6 der Laufwagen 5 festlegbar. Hierzu ist die Zugstange 3, wie Figur 1 weiter erkennen lässt, mit durch einen Spalt voneinander getrennten Klemmleisten 27 versehen, die zwischen zwei durch Schrauben 28 miteinander verbundene Klemmbacken 29,30 eingreifen und durch Anziehen der Schrauben 28 zwischen den Klemmbacken 29,30 einspannbar sind. Die untere Klemmbacke 29 ist dabei mit dem jeweils zugeordneten Tragbolzen 6 fest verbunden. Die obere Klemmbacke 30 ist als die Klemmleisten 27 übergreifende Lasche ausgebildet.
Im dargestellten Beispiel sind die Klemmleisten 27 der Zugstange 3 innerhalb eines über die Länge der Zugstange 3 durchgehenden Kanals 31 angeordnet, in den die Tragbolzen 6 eingreifen, was eine sehr kompakte und stabile Anordnung ergibt. Zur Bildung der Zugstange 3 kann ebenfalls ein Strangprofilabschnitt Verwendung finden.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.